Kitabı oku: «Phantastika Magazin #357: April/Mai/Juni 2021», sayfa 3

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Apropos tragische Tode: Theo Marcuse, Korob aus Das Spukschloss im Weltall, starb nur einen Monat nach Ausstrahlung seiner Episode. Er hatte sich betrunken hinters Steuer gesetzt und auf den Straßen Hollywoods einen Autounfall verursacht. Chuck Courtney, der Davod aus Schablonen der Gewalt, verstarb im Alter von 69 Jahren an einer selbst zugefügten Schusswunde, nachdem er eine Reihe von Schlaganfällen erlitten hatte und so nicht mehr weiterleben wollte. Keith Andes, der Akuta aus Die Stunde der Erkenntnis, hat sich im Alter von 85 Jahren selbst erstickt. Zuvor hatte er jahrelang verschiedene Krankheiten gehabt, u. a. Blasenkrebs. Stanley Adams, der Cyrano Jones aus Kennen Sie Tribbles?, erlitt in den 1970ern eine Rückenverletzung, die ihm permanente Schmerzen bereitete und wegen der er kaum noch Rollen bekam. Dies führte zu Depressionen, von denen er sich nicht mehr erholte – 1977 schoss er sich in den Kopf.

Nancy Kovack, die Nona aus Der erste Krieg, zog sich 1975 aus der Schauspielerei zurück und lebte bis 2006 für mehrere Monate pro Jahr in München, da ihr Mann Zubin Mehta Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper war.

Mickey Morton, der Kloog aus Meister der Sklaven, war der erste Schauspieler, der nach Raumschiff Enterprise auch eine Rolle im Krieg der Sterne-Universum ergattern konnte: Zehn Jahre nach seinem Auftritt in Meister der Sklaven spielte er die Wookiee Malla, Chewbaccas Frau, im berühmt-berüchtigten Star Wars Holiday Special. Im selben Special spielte auch Beatrice Arthur mit, bei der sich hartnäckig das Gerücht hielt, sie wäre in derselben Raumschiff Enterprise-Folge aufgetreten wie Mickey Morton, nämlich als Tamoon in Meister der Sklaven. In Wirklichkeit wurde Tamoon von Jane Ross gespielt. Beide Schauspielerinnen haben jedoch eine gewisse Ähnlichkeit. Erst als Bea Arthur im Jahr 2001 ein Machtwort sprach, verebbten die Gerüchte.

Julie Newmar, die Catwoman aus der Batman-Fernsehserie, war als Eleen in Im Namen des jungen Tiru zu sehen. Kurz vorher hatte sie den weiblichen Androiden Rhoda in der Serie My Living Doll gespielt. Rhodas eigentliche Bezeichnung war AF 709 – und diese Bezeichnung war die Inspiration für Seven of Nine gewesen!

Jane Wyatt, die Amanda Grayson aus Reise nach Babel, war eine hoch angesehene Schauspielerin, die bereits einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame vorzuweisen hatte (seit 8. Februar 1960). Mütterlicherseits stammte sie von der Van-Renssalaer-Familie ab, einer der frühesten Siedlerfamilien in den USA, der einst der Großteil des heutigen New York City gehört hatte – Renssalaer County im Bundesstaat New York ist nach dieser Familie benannt worden. Zudem war Jane Wyatt die Ur-Ur-Ur-Urenkelin von Philip Livingston, einem der Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung. Übrigens wäre Wyatt beinahe die »Großmutter Rose« aus Titanic geworden, lehnte jedoch ab, weil sie sich mittlerweile aus der Schauspielerei zurückgezogen hatte.


Neben Jane Wyatt sind noch andere Beteiligte der zweiten Staffel auf dem Hollywood Walk of Fame zu sehen: David Brian, der John Gill aus Schablonen der Gewalt, bekam seinen Stern zeitgleich mit Jane Wyatt am 8. Februar 1960. Und Gene Nelson, der Regisseur von Meister der Sklaven, bekam ihn am 24. September 1990.

Valora Noland, Daras aus Schablonen der Gewalt, war über die Art und Weise ihres Auftritts derart entsetzt, dass sie der Schauspielerei danach für immer den Rücken gekehrt hat. Ihr Vater war der deutsche Künstler Franz Baum, der einst Lehrer an der Akademie der Bildenden Künste in München gewesen war. 1934 hatten ihre Mutter Abby und er in Deutschland geheiratet und sind 1939 vor den Nazis in die USA geflohen. Nachdem Valora gutgläubig die Rolle angenommen hatte, wurde ihr am ersten Drehtag direkt vor Drehbeginn ein Swastika-Armband umgebunden und eine Hutnadel mit Swastika angesteckt. Sie hatte nichts davon gewusst; weder war sie je darüber informiert worden noch hatte ihr Kostüm bei den Proben irgendwelche Swastikas gehabt. Valora war gezwungen, in diesem Kostüm mitzumachen, sonst wäre sie von der Schauspielergilde eine Zeitlang gesperrt worden, wie damals üblich. Entsetzt darüber, wie übel ihr mitgespielt wurde, war Daras ihre letzte Rolle und sie hörte für immer mit der Schauspielerei auf.

Rhae und Alyce Andrece, die Alice-Serie aus Der dressierte Herrscher, hatten eine ganz und gar ungewöhnliche Casting-Erfahrung. Castingdirektor Joseph D’Agosta war vollkommen in Panik, weil er noch zwei weibliche Zwillinge brauchte, aber keine finden konnte. Als er dann abends nach Hause fuhr, sah er Rhae und Alyce Andrece auf der gegenüberliegenden Seite die Straße entlanglaufen. Schnell drehte er um, hielt mit quietschenden Reifen neben den beiden an, sprang aus dem Auto und rief: »Ihr kommt ins Fernsehen!« (In einigen Versionen heißt es, Gene Roddenberry wäre das gewesen, aber laut Steven Whitfields Buch The Making of Star Trek war es Joe D’Agosta.) D’Agosta fand noch zwei weitere Mädchen auf dem Hollywood Boulevard, die gerade ihr Haustier spazieren führten, eine Wildkatze namens Marlon. Er schleppte die Mädels ins Studio und stellte sie den Produzenten Gene L. Coon und Robert H. Justman vor. Während des Gesprächs musste Coon die Wildkatze halten, die sich jedoch damit vergnügte, ihm das Hemd zu zerfetzen und seine Haut blutig zu kratzen. Unnötig zu erwähnen, dass aus der Rolle nichts wurde.

Weiter geht es nächstes Mal mit Staffel 3.

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Cantina Bar – Die Star-Wars-Ecke

Herzlich willkommen zu dieser weiteren Rubrik im Phantastika Magazine, die ganz in der Tradition unserer Star-Trek-Ecke Unendliche Weiten das andere große Sternenfranchise beleuchten wird.

Wir wünschen gute Unterhaltung!

Rückblick auf einen Klassiker: Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung: Hässliches Entlein oder schöner Schwan? Ein Film, der allen gefallen sollte

von Björn Sülter

Es gibt komfortablere Situationen im Leben: George Lucas musste eine gefühlte Ewigkeit nach seinen drei Kinohits die mittlerweile erwachsenen Fans mit einer neuen Trilogie erfreuen, durfte es aber vor allem nicht versäumen, eine neue Generation heranzuzüchten. Das Ergebnis war ein Film zum Staunen und Weinen.

Worum geht es?

Die Handelsföderation blockiert den abgeschiedenen Planeten Naboo. Zwei Jedi sollen vermitteln, müssen jedoch mit der Königin fliehen. Auf Tattoine lernen Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi den jungen Anakin Skywalker kennen und erleben, wie stark die Macht schon in einem kleinen Jungen sein kann …

Zeitsprung mit George

Es hatte eine ganze Weile gedauert. Zwischen 1977 und 1983 kam die erste Trilogie ins Kino. Doch während man heute ganze Filmuniversen aus solch einem Anfangserfolg bauen würde, duckte Star Wars sich damals für mehr als eineinhalb Jahrzehnte aus dem Kino heraus und verschwand im TV. Die Ewoks kämpften um Endor und R2-D2 nahm es gemeinsam mit C-3PO mit Gangstern und Monstern auf. Doch war das wirklich die richtige Art und Weise, drei derart erfolgreiche Streifen fortzusetzen?

1999 war es dann endlich soweit, als Lucas mit einer neuen Trilogie an den Start ging. Schon Monate vor dem Kinostart sollen damals Raubkopien des Films ohne Musik und Effekt und in miserabler Qualität in die Wohnzimmer der ganzen Welt gelangt sein. Doch war das den meisten Fans egal! Man erkannte zwar nicht viel, aber es war endlich wieder Star Wars.

Oder etwa nicht?

Nun ja. Episode I füllte in über zwei Stunden problemlos die große Leinwand mit starken Bildern, großen Effekten, einem schönen John-Williams-Score und vielen liebgewonnenen Orten und Figuren. Auf der anderen Seite lieferte der Film aber auch unsagbare Albernheiten, zu viel Pathos, Jar Jar Binks und eine Reihe von Schauspielern, die viel besser waren als ihre Rollen und Dialoge. Man denke an Liam Neeson, Ewan McGregor und Samuel L. Jackson.

Und hatten wir Jar Jar Binks erwähnt? Keine Frage: Diese bis aufs Äußerste polarisierende Figur war damals bestimmt der Knaller für die Altersgruppe ab sechs Jahre. Diese durfte nämlich marketingstrategisch günstig diesmal mit ins Kino, während die erste Trilogie in der Originalfassung noch das doppelte Alter nötig gemacht hatte. Leider war der liebe Trottel aber auch nicht mehr als das. Denkt man beispielsweise an die heute so beliebten Pixar-Filme, die es immer wieder schaffen, Herz, Hirn und Lachmuskeln von Erwachsenen jeden Alters und Kindern gleichermaßen anzusprechen, hatte Lucas hier leider wirklich nur die Einbahnstraße gefunden. Subtil geht anders.

Es hatte einen Sinn

Dennoch muss man bei aller Kritik festhalten: George Lucas hat langfristig betrachtet nichts falsch gemacht. Die zweite Trilogie zog eine Reihe neuer Formate nach sich und heute bestaunen wir ein Star-Wars-Universum, das in alle Richtungen wächst und verschiedene Ziel- und Altersgruppen vereint. Das ist auch ein Verdienst von Episode I, die zwischen allen Stühlen landete, aber dem Franchise dennoch einen großen Dienst erwiesen hat. Fehlt eigentlich nur noch die Jar-Jar-Binks-Serie. Oder, wenn man genauer drüber nachdenkt, vielleicht lieber doch nicht.

Fazit

Eine verdammt schwierige Kiste. Je älter man wird, desto weniger sind die albernen Dialoge und Witzchen zu ertragen oder die vorhersehbare Story ernst zu nehmen. Auch wenn der Film bis heute gut aussieht und auf eine abenteuerliche Reise durch kunterbunte und vielfältige Welten einlädt, scheitert er doch am Versuch, Humor für unterschiedliche Altersklassen zu liefern. Während die Sprüche aus der Originaltrilogie auch heute noch cool und damit zu Recht Kult sind, ist Episode I am ehesten ein Vehikel für angehende Jedi-Fans unter zehn Jahren. Die von damals sind heute längst erwachsen und wurden von Lucas erfolgreich als neue Generation herangezogen. Mission erfüllt? Irgendwie schon. Trotz und wegen Jar-Jar Binks.


FunFacts zu Episode IV: Wusstest du schon...?

von Thorsten Walch

Die ursprünglich von George Lucas für The Star Wars entworfenen Charaktere wichen erheblich von denen in der Endfassung ab, die wir heute kennen. Die Jedi beispielsweise hießen hier »Jedi-Bendu« und hingen der »Macht der Anderen« an. Ihre letzten Vertreter kämpften gegen das »Neue Imperium« und dessen Vasallen, die »Ritter der Sith«. Protagonist war der junge Annikin Starkiller, der zusammen mit seinem Bruder Deak und seinem Vater Kane, einem alternden Jedi-Bendu, gegen die Bösewichter kämpft. Hierbei verbünden sie sich mit einem weiteren Jedi-Bendu, dem zynischen General Luke Skywalker (der hier gewissermaßen die Obi-Wan-Rolle innegehabt hätte). Darth Vader stand in diesen Entwürfen zu keiner der Hauptfiguren in einem verwandtschaftlichen Verhältnis und trug sein keineswegs entstelltes Gesicht offen unter seinem Helm zur Schau. Prinzessin Leia wäre hier eine Nebenfigur gewesen, während Han Solo ein grünhäutiger spitzohriger Alien sein sollte, dem mit Chewbacca ein monströser Begleiter zur Seite stand.

Für die Rolle des Luke Skywalker hatten vor der Entscheidung für Mark Hamill unter anderem William Katt und Charles Martin Smith vorgesprochen; als Han Solo wiederum waren Christopher Walken und Kurt Russell gecastet worden, angeblich sei auch Jack Nicholson ein Kandidat gewesen. Für die Rolle der Prinzessin Leia wiederum waren ursprünglich Jodie Foster und Tatum O’Neal in Betracht gezogen worden.

George Lucas hatte Vorsorge für den Fall getroffen, dass Star Wars nicht den erhofften großen Erfolg haben würde: Er beauftragte den Science-Fiction-Autor Alan Dean Foster, der als Ghostwriter für Lucas die Romanfassung des Films geschrieben hatte, mit dem Erdenken einer Geschichte, die notfalls als Low-Budget-Produktion umgesetzt werden konnte. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist der Roman Splinter Of The Mind’s Eye, der auf Deutsch als Die neuen Abenteuer des Luke Skywalker sowie Skywalkers Rückkehr herauskam und als Startpunkt der unkanonischen »Legends« gilt. Han Solo und Chewbacca kommen in dem Roman nicht vor, da Harrison Ford zum Zeitpunkt seiner Entstehung noch keinen Vertrag für einen zweiten Star-Wars-Film unterzeichnet hatte.


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Newsdroide – Star Wars aktuell

von Thorsten Walch


»ICH WEISS NICHT, WAS DIESER GANZE ÄRGER BEDEUTET, ABER ICH BIN SICHER, DASS ES IHRE SCHULD SEIN MUSS..«

Slave One unter neuem Namen?

Die Slave One, das von Boba-Fett-Fans heißgeliebte elefantenschädelförmige Raumschiff des nach wie vor wohl ikonischsten Kopfgeldjägers der Star-Wars-Saga, wird voraussichtlich einen neuen Namen erhalten: Ein für August angekündigtes Modell des Star-Wars-Lizenznehmers LEGO enthält lediglich den Aufdruck »Boba Fett’s Starship« auf dem Verpackungskarton. Nachfragen beim Design-Direktor des Herstellers ergaben, dass Disney selbst den alten Namen von Bobas Raumschiff nicht mehr verwenden möchte. »Es ist wahrscheinlich nichts, was öffentlich bekanntgegeben wurde, aber Disney möchte den Namen nicht mehr verwenden.«, äußerte dieser gegenüber der Seite www.jedinews.com. Ob das Schiff künftig einen anderen Namen tragen oder nur noch »Boba Fetts Raumschiff« sein wird, lässt sich derzeit noch nicht ermitteln.

Star-Wars-Nachschub für Comic-Fans

Seit dem 4. Mai ist im Zeitschriftenhandel die Star Wars Marvel Comics-Kollektion erhältlich. In geplanten 60 Hardcover-Bänden, die 14-täglich zum Stückpreis von 14,99 € erscheinen (Ausgabe 1 und 2 waren zu Einführungspreisen von 5,99 € beziehungsweise 9,99 € erhältlich), werden die besten Geschichten aus den seit 2015 neu erscheinenden Star-Wars-Comicreihen präsentiert. Die gesammelten Bände ergeben, so wie schon die kürzlich eingestellte Vorgängerreihe, zusammengestellt ein Panorama-Bild und sind im Abo beim Verlag, aber auch im regulären Zeitschriftenhandel erhältlich.

Neue Star-Wars-Serien in Arbeit

Die Dreharbeiten sowohl zur kommenden neuen Obi-Wan-TV-Serie als auch dem Rogue-One-Prequel Andor sind gestartet: Beide sollen 2022 beim Streaming-Dienst Disney+ veröffentlicht werden. Verzögerungen hingegen gibt es beim bisherigen Fan-Favoriten The Mandalorian: Möglicherweise ist mit Staffel 3 der Hit-Serie erst im Jahr 2023 zu rechnen, da die Dreharbeiten erst später in 2021 starten sollen. Der Grund hierfür ist möglicherweise, dass man sich zuvor stärker auf die gleich drei anderen aktuellen Serienprojekte konzentrieren will: Die bereits am Ende der letzten Mandalorian-Staffel angekündigte Serie The Book Of Boba Fett, in der Temuera Morrison wieder in die Rüstung des Fanlieblings steigen wird und von seiner von Ming-Na Wen gespielten Gefährtin Fennec Shand begleitet wird, soll planmäßig im kommenden Dezember auf Disney+ starten.

Neuer Kinofilm erst 2023

Mehr Geduld hingegen müssen die Fans in Sachen »Neuer Star-Wars-Kinofilm« aufbringen. Der von Regisseurin Patty Jenkins (Wonder Woman 1984) inszenierte, von der bisherigen Saga unabhängige Rogue Squadron wird erst zur Weihnachtszeit 2023 in die Kinos dieser Welt kommen. Der Film wird von der einst von Luke Skywalker begründeten Renegaten-Raumjägerstaffel handeln, die sich der Bedrohung durch das Imperium stellt. Darsteller- oder Rollennamen sind indes noch nicht bekannt.

Mehr News: https://www.starwars.com/news

Jedi-Lied zur Grillsaison: Wir singen gemeinsam auf 3...

von Thorsten Walch

Die Jedi-Rittersleut'

(zu singen nach der Melodie von „Die alten Rittersleut' “)

1.)

Vor langer Zeit, in weiter Ferne,

mittendrin im Krieg der Sterne,

gab'n die Jedi-Ritter acht

auf das Gleichgewicht der Macht.

Refr.:

Jo, so war'ns, jo, so war'ns,

jo, so war'ns, die Jedi-Rittersleut',

jo, so war'ns, jo, so war'ns,

die Jedi-Rittersleut'.

2.)

Mit dem Lichtschwert in der Rechten

taten sie das Böse ächten,

doch nicht alle zogen mit

und so kam es zu den Sith!

Refr.:

Jo, so war'ns, jo, so war'ns...

3.)

Jedi-Ritter Anakin

zog's zur dunklen Seite hin.

Als es ihn tat 'nüberreissen

musste er Darth Vader heißen.

Refr.:

Jo, so war'ns, jo, so war'ns...

4.)

Hatte solch ein Jedi-Ritter

einmal in sei'm Oarsch an Splitter,

war ihm Yoda wohl gewogen

hat ihn mit der MACHT 'naus g'zogen.

Refr.:

Jo, so war'ns, jo, so war'ns...

5.)

Und der Jedi-Ritter Luke

zentnerschwer an Liebe trug.

Das Ergebnis bracht Geläster:

er war verknallt in seine Schwester!

Refr.:

Jo, so war'ns, jo, so war'ns...

6.)

Han Solo hat stets schlecht gedacht

von den Jedi und der MACHT.

Weil im Frevel er verloren,

ha'ms zur Straf‘ ihn eingefroren!

Refr.:

Jo, so war'ns, jo, so war'ns...

7.)

Jedi-Meister Obi-Wan

tat einmal im Raumschiff fahr'n,

landet auf dem Todesstern,

das sah dort Darth Vader gern.

Refr.:

Jo, so war'ns, jo, so war'ns...

8.)

Luke kam einst nach Dagobah,

suchte nach dem Yoda da.

Als er schließlich ihn gefunden,

war sein Schiff im Moor verschwunden.

Refr.:

Jo, so war'ns, jo, so war'ns...

9.)

Statt mit Luke, da ging die Leia

einst mit Han Solo in die Heia.

Doch ihr kleiner Filius Ben

ward zum bösen Kylo Ren.

Refr.:

Jo, so war'ns, jo, so war'ns...

10.)

Im All die Jedi-Rittersleut',

leb'n nicht mehr seit langer Zeit.

Schuld war Order 66

durch den Palpatine so mächtig.

Refr.:

Jo, so war'ns, jo, so war'ns...

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Blue Box – Die Doctor-Who-Ecke


Ressortleiter Peter R. Krüger

Herzlich willkommen zu einer weiteren Rubrik im Phantastika Magazine, die zukünftig auch die zahlreichen Fans von Doctor Who zu ihrem Recht kommen lassen wird. Neben Star Trek, Star Wars und Perry Rhodan laden wir damit eine weitere starke Fangruppe zu uns ein. Einsteigen und anschnallen!

Hinter der blauen Tür: Folge 4: Die Weisheit der Daleks – Oder: Stressbewältigung mit 11 Buchstaben

von Peter R. Krüger

Hoffentlich haben Sie sich seit der letzten Ausgabe nicht den Kopf zermartert, welche 11 Buchstaben hier gemeint sind. Falls doch, dann können Sie beruhigt sein, das Rätsel wird in den nächsten Zeilen gelöst.

Doch zunächst zu den Daleks an sich. Fans von Doctor Who feiern ihre Auftritte, denn sie sind das, was die Sturmtruppler für Star Wars sind. Ein fieser Gegner, mit dem man rechnen muss und der immer wieder auf der Bildfläche erscheint.

Angefangen hat alles damit, dass der erste Doctor mehr durch Zufall auf dem Planeten Skaro gelandet ist und sich und seine Begleiter plötzlich mit den Daleks konfrontiert sah. Schon da hatten die Daleks die bekannte Form des rollenden Panzers mit Stielauge, Toilettenpümpel und Kaffeebechern auf dem Kopf. Soll mal noch jemand über Raumpatrouille Orion und das Bügeleisen lachen.

Jedenfalls war das Design seinerzeit absichtlich wenig erschreckend gewählt, denn die übergroßen Salzstreuer sollten ihre ganze Niedertracht erst nach und nach zeigen. Nachdem sie nur knapp einen Atomkrieg überlebt hatten, mussten die Daleks sich selbst retten. Also suchten sie Schutz, indem sie sich in die bekannten Panzer einschlossen. Etwas später offenbarte sich ein gewisser Davros als Herrscher über die von ihm geschaffene Rasse der Daleks, die er aus dem Volk der Kaleds in ihre aktuelle Existenz zwang.


Getrieben von Hass auf alles, was anders ist, versuchen die Daleks fortan, Krieg in die Galaxie zu tragen, wo immer ihnen das möglich ist. Sie sehen jede Rasse als untergeordnet an und halten sich selbst für die Krönung der Schöpfung. Ihre Sprechweise ist zackig, kurz und hart, Mitgefühl nicht vorhanden, ihr Auftreten dafür jedoch radikal. Nicht von ungefähr erinnern diese Eigenschaften an Nationalsozialisten. Schöpfer Terry Nation, geboren 1930 in Cardiff, wuchs mit dem Bild der nach Weltmacht gierenden Nazis als Feindbild seiner Zeit auf und verpasste ihnen mit seiner Schöpfung – den Daleks – mit dem Klopümpel als rechten Arm ein ganz spezielles Denkmal.

Das jedoch nur nebenbei. Das Bild der Daleks beziehungsweise ihre Wahrnehmung in der Fangemeinde hat sich im Laufe der Zeit gewandelt, obwohl sie niemals weniger mordlüstern oder machtgierig geworden sind.

Das führt uns nun zu der entscheidenden Frage, wie das Privatleben der Daleks eigentlich aussehen mag. Was macht ein Dalek, wenn er nicht gerade damit beschäftigt ist, en masse über friedliche Welten herzufallen? Die Antwort ist erschreckend einfach: Nichts anderes als gehorchen.

Nimmt man diesen Job erstmal an, gibt es kein Zurück mehr. Und selbst wenn ein Dalek Frieden im Herzen und Liebe in seinen Gedanken hätte, könnte er es niemals zum Ausdruck bringen. Denn allein die Sprachausgabe des Dalekpanzers lässt es nicht zu, dass solche Gedanken überhaupt zum Ausdruck kommen. Diese böse Überraschung musste Clara Oswald erfahren, nachdem Missy (der weibliche Master) sie in einen Dalekpanzer einschloss und anschließend versuchte, den Doctor davon zu überzeugen, dass dieser Dalek getötet werden müsste. Egal was Clara von sich gab, der Dalek wollte stets nur eliminieren.

Gesehen haben das Doctor Who-Fans in der Folge Hexenkunst aus dem Jahr 2015, aber bislang hat sich noch niemand öffentlich gewagt, über die eigentlichen Beweggründe der Daleks zu reden. Könnte es nicht vielleicht sein, dass die Daleks, also die Wesen in diesen Salzstreuerpanzern, vielleicht gar nicht so bösartig, sondern insgeheim weich, lieb und verletzlich sind?

Ein Hinweis darauf gab es bereits in der Folge Dalek aus dem Jahr 2005, als Rose Tyler zum ersten Mal auf einen Dalek stößt und eine besondere Beziehung zu ihm aufbaut. Wäre der Doctor doch nur ferngeblieben, möglicherweise hätte es nicht zu der anschließenden Randale kommen müssen.


Treiben wir den Gedanken doch einmal auf die Spitze. Was, wenn die Daleks eigentlich harmlos sind, ihre liebevoll gemeinten Äußerungen aber durch einen Fehler in der Übersetzungsmatrix immer und immer wieder falsch übersetzt werden? Denken wir einmal an den Monty Python-Sketch über den gefälschten Ungarischen Sprachführer, in dem ein Ungar in einem britischen Tabakladen Zigaretten und Streichhölzer kaufen möchte und stattdessen sagt: »Ich werde diese Schallplatte nicht kaufen, sie ist zerkratzt.«

Wie ähnlich mag es da vielleicht den Daleks gehen, die womöglich Freundschaftsbotschaften aussenden oder nur nach dem Weg fragen wollen, stattdessen aber nichts weiter als »Eliminieren!« zustande bringen. Da wären wir auch schon bei den 11 Buchstaben, um die es in diesem Artikel letztlich geht.

Will der Dalek mit einer Reisegruppe die Erde besichtigen, sagt er: Eliminieren!

Philosophische Betrachtungen um Sein oder Nichtsein münden in: Eliminieren!

Selbst wenn der Doctor mal einen Freundschaftsbesuch macht, fällt ihnen nichts anderes ein als: Eliminieren!


Machen wir uns also nichts vor, der übliche Dalek ist ein gebeuteltes Wesen, dem vorgeschrieben wird, was es zu sagen und zu machen hat. Freundlich gemeintes Zuwinken endet üblicherweise in Feuersalven aus dem Laser. Mit dem Klopümpel lässt sich auch kein Vulkaniergruß darstellen und »Lebe lang und in Frieden« klingt in der Regel nach … sie wissen es … Eliminieren!

Die Vermutung liegt also nahe, dass die Daleks vielleicht gar nicht so böse sind, sondern einfach nur missverstanden werden. Das wiederum lässt die Missverstandenen (also die Daleks) frustriert zurück, weswegen sie nur noch vehementer werden (und damit noch lauter »Eliminieren!« brüllen, ihre Klopümpel umherschwenken und stakkatoartige Lasersalven abfeuern). Bei aller Weisheit hätte es zum Beispiel Sokrates sicher auch endlos frustriert, hätte man seine Worte falsch verstanden. Folgerichtig bleibt dem Dalek nichts anderes übrig, als seinen Frust und den ganzen Stress mit der einzigen Methode zu bewältigen, die er kennt. Richtig: Eliminieren!

Aber jetzt mal Hand aufs Herz. Wir verstehen das nur falsch. Hätten sie doch wenigstens einen dieser gefälschten ungarischen Sprachführer installiert, dann würden wir den Dalek-Ausdruck für »Always look on the bright Side of Life« nicht als »Eliminieren!« verstehen, sondern als »Meine Nippel explodieren vor Lust!«.


Na gut, so wirklich besser ist das auch nicht.

Es zeigt sich also, dass es zu keinem Ergebnis führt, die Philosophie der Daleks in einem positiven Licht betrachten zu wollen. Soll sich der Doctor weiter darum kümmern und wir widmen uns einem anderen Thema.

Reisen Sie mit uns, wenn es nächstes Mal heißt:

Hinter der blauen Tür – Folge 5: The Power of Love

Türler ve etiketler

Yaş sınırı:
0+
Hacim:
308 s. 115 illüstrasyon
ISBN:
9783959362986
Telif hakkı:
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