Kitabı oku: «Praxiswissen für Hygienebeauftragte»

Der Autor
PD Dr. med. habil. Andreas Schwarzkopf, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, öffentlich bestellter und beeidigter Sachverständiger für Krankenhaushygiene. Betreibt mit seiner Frau Claudia das Institut Schwarzkopf, das als Dienstleister für das Gesundheitswesen und die Industrie zum Thema Mikroben und Viren tätig ist und Seminare zur Hygiene anbietet.
Andreas Schwarzkopf
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5., erweiterte und überarbeitete Auflage 2021
Alle Rechte vorbehalten
© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Print:
ISBN 978-3-17-039572-5
E-Book-Formate:
pdf: ISBN 978-3-17-039573-2
epub: ISBN 978-3-17-039574-9
mobi: ISBN 978-3-17-039575-6
Vorwort zur 5. Auflage
Hygiene ist heute essenzieller Bestandteil des Qualitätsmanagements jeder Einrichtung des Gesundheitsdienstes. Als Herausforderung ist jetzt das Pandemie-Management hinzugekommen, mit Änderungen der Rechtsgrundlagen. Wieder ist das Amt der Hygienebeauftragten1 in der Pflege spannender und wichtiger geworden und wird in einer entsprechenden Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention am Robert Koch-Institut gestärkt bzw. von vielen Bundesländern auch in Krankenhäusern gefordert.
Diese Auflage überträgt die Rechtsvorgaben und Empfehlungen in die Praxis und gibt gezielt Anregungen für Hygienebeauftragte in der Pflege von Rehabilitationseinrichtungen und im Krankenhaus, um diese gemäß KRINKO/RKI-Empfehlung und geltendem Landesrecht in ihrem Amt zu unterstützen.
Wieder fließen die praktischen Erfahrungen des Autors und von vielen freundlichen Menschen, die ihre Sorgen und Nöte mit dem Autor besprochen haben, in die Auflage mit ein.
Neben meiner Familie, die auch die neue Auflage geduldig mittrug, und Frau Müller-Klute, die als Hygienefachkraft noch die Praxisrelevanz sorgfältig prüfte, danke ich den zuständigen Lektorinnen vom Kohlhammer Verlag, Frau Schierock und Frau Weissenberger.
Großenbrach, Dezember 2020
PD Dr. med. habil. Andreas Schwarzkopf
1 Zugunsten einer lesefreundlichen Darstellung wird in der Regel die neutrale bzw. männliche Form verwendet. Diese gilt für alle Geschlechtsformen (weiblich, männlich, divers).
Vorwort zur 1. Auflage
Gratuliere – Sie sind Hygienebeauftragter! Auch wenn Sie sich nicht freiwillig gemeldet haben und sich nur noch dunkel aus Ausbildungszeiten an die Fachgebiete medizinische Mikrobiologie und Hygiene erinnern können, haben Sie ein wichtiges und vor allem interessantes Amt anvertraut bekommen.
Ach – Sie glauben, es ginge darum, langweilige Vorschriften zu lesen und irgendwie umzusetzen? Und es gibt viel zusätzliche Schreibarbeit? Na ja – so ganz unrecht haben Sie nicht, doch dieses Buch soll Ihnen die Arbeit erleichtern. Und es möchte Ihnen zeigen, dass Hygiene heute Infektionsmanagement zum Schutz der Betreuten und Bewohner wie der Mitarbeiter bedeutet. Sie stellt einen obligaten Bestandteil des Qualitätsmanagements in der Pflege dar.
Auch die potenziellen Gegner, die Mikroorganismen, sind gar nicht so langweilig, wenn man sie näher kennen lernt.
Wie Ihnen der Stil zeigt, handelt es sich nicht um ein herkömmliches Hygienelehrbuch. Vielmehr soll es Ihnen helfen, für Sie und die Einrichtung, für die Sie das Amt innehaben, einen praktischen Weg durch den Dschungel der Hygienegesetze, -veröffentlichungen, -empfehlungen und -auflagen zu finden.
Hygienebeauftragte haben eine Schlüsselposition innerhalb des Qualitätsmanagements einer Einrichtung inne. Ihre Tätigkeit berührt Pflegemaßnahmen, Hauswirtschaft, Küche und Arbeitsschutz. Dieses Buch liefert die erforderlichen Informationen.
Reine Hygieneinformationen gibt es reichlich in mehr oder weniger guten Büchern und im Internet. Dieses Buch will vorhandene Lücken schließen, den Praktiker in der Ausbildung zu diesem interessanten Amt begleiten und darüber hinaus als Ratgeber und Nachschlagewerk dienen.
An dieser Stelle sei allen gedankt, die zur Entstehung des Buches beigetragen haben. Neben der Hygienefachkraft Frau Barbara Dippert und Herrn Jürgen Klaffke, Geschäftsführer von atb – Die Berater GmbH, Stuttgart und Schwerin, dem ich das Kapitel 6.8 verdanke, sind dies die Teilnehmer der Hygieneakademie Bad Kissingen, Mitglieder des Arbeitskreises Hygienefachkräfte Mittelfranken, Mitarbeiter des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Gesundheit und Verbraucherschutz, Repräsentanten von Heimaufsicht, MDK und Gesundheitsamt, meine Sekretärin Frau Anni Wehner und Frau Sabine Mann vom Kohlhammer Verlag. Vor allem aber danke ich meiner Frau, Claudia Schwarzkopf, die Korrektur gelesen hat, und den Kindern für ihre Geduld beim Erstellen dieses Buches.
Großenbrach, im Sommer 2003
PD Dr. med. habil. Andreas Schwarzkopf
Inhaltsverzeichnis
1 Vorwort zur 5. Auflage
2 Vorwort zur 1. Auflage
3 Teil 1: Hygienebeauftragter – Stellenbeschreibung
4 1 Hygienebeauftragter – Status, Ausbildung und Aufgaben
5 1.1 Status des Hygienebeauftragten
6 1.2 Aufgaben des Hygienebeauftragten
7 1.3 Selbstverständnis von Hygienebeauftragten
8 1.4 Freistellung von Hygienebeauftragten
9 1.5 Stellenbeschreibung des Hygienebeauftragten
10 1.6 Ausbildung des Hygienebeauftragten
11 1.6.1 Ausbildungsinhalte
12 Teil 2: Die Grundkenntnisse des Hygienebeauftragten
13 2 Mikrobiologie – das sollte man schon wissen
14 2.1 Der Mensch als Wirt für Mikroorganismen
15 2.2 Allgemeine Eigenschaften verschiedener Gruppen von Mikroorganismen mit Erregerbeispielen
16 2.2.1 Bakterien
17 2.2.2 Viren
18 2.2.3 Pilze
19 2.2.4 Parasiten
20 2.3 Wer ist wer in der Welt der Mikroorganismen?
21 2.3.1 Meldepflichtige Krankheiten und ihre Erreger
22 2.3.2 Wer ist wer in der Bakterienwelt?
23 2.4 Die Waffen des Körpers
24 2.5 Infektiologie – vom Kontakt zur Krankheit
25 2.5.1 Typische bakterielle Infektionen
26 2.5.2 Mögliche Verlaufsformen von Virusinfektionen
27 2.6 Schutzimpfungen
28 2.6.1 Prinzip der Impfung
29 2.6.2 Wann soll nicht geimpft werden?
30 2.6.3 Wer ist im Betrieb für den Impfschutz zuständig?
31 2.6.4 Empfohlene Schutzimpfungen für das Pflegepersonal
32 2.6.5 Empfohlene Schutzimpfungen für Bewohner
33 2.7 Von Proben für die Mikrobiologie und Befunden
34 3 Juristisches – was man als Hygienebeauftragter wissen sollte
35 3.1 Kleine Rechtskunde – vom Gesetz bis zur Empfehlung
36 3.1.1 Erläuterung der juristischen Begriffe
37 3.1.2 Weitere relevante Begriffe
38 3.1.3 Rechtsgrundlagen
39 3.2 Sozialgesetzbücher, Heimgesetz
40 3.3 Infektionsschutzgesetz
41 3.3.1 § 5 Epidemiologische Lage nationaler Tragweite
42 3.3.2 Meldepflicht bei Infektionen gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG)
43 3.3.3 § 20 Masern-Impfpflicht
44 3.3.4 § 23 IfSG
45 3.3.5 §§ 33, 34, 35 IfSG
46 3.3.6 § 36 IfSG
47 3.3.7 §§ 42, 43 IfSG
48 3.4 BiostoffV und TRBA bzw. BGW-Regel 250
49 3.4.1 BiostoffV
50 3.4.2 TRBA 400
51 3.4.3 TRBA 250
52 3.5 Medizinprodukterecht
53 3.5.1 Medizinproduktegesetz (MPG)
54 3.5.2 Verordnungen
55 3.6 Lebensmittelrecht
56 3.7 Gefahrstoffverordnung
57 3.8 Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO/RKI)
58 3.9 Hygieneverordnungen, Richtlinien und Empfehlungen der Bundesländer (Stand 12/2014)
59 3.10 Ambulante Pflege und Sozialstationen
60 Teil 3: Arbeitsgrundlagen des Hygienebeauftragten
61 4 Der Hygieneplan
62 4.1 Wie soll er aussehen?
63 4.2 Woher nehmen, wenn nicht schreiben?
64 4.3 Erst mal schauen – die Ist-Erfassung
65 4.4 Grundlage der modernen Hygiene: Die Risikobewertung
66 4.4.1 Erreger
67 4.4.2 Abwehrstatus der Exponierten
68 4.4.3 Mögliche Maßnahmen
69 4.4.4 Praktikabilität
70 4.5 Arbeitsanweisungen selbst schreiben
71 4.6 Inhalte und Gliederung des Hygieneplans
72 4.7 Hygieneempfehlungen für die Pflege
73 4.7.1 Personalhygiene
74 4.7.2 Bettenaufbereitung
75 4.7.3 Injektionen und Infusionen
76 4.7.4 Wundmanagement aus hygienischer Sicht
77 4.7.5 Atemwege
78 4.7.6 Katheterismus der Harnblase
79 4.7.7 Medizinprodukteaufbereitung
80 4.7.8 Lebensmittel im Wohnbereich und auf den Stationen
81 4.7.9 Kranke oder ansteckungsverdächtige Bewohner
82 4.7.10 Meldewesen
83 4.7.11 Körperpflege
84 4.7.12 Aufbereitung von Pflegeutensilien
85 4.7.13 Fußpflege
86 4.7.14 Umgang mit Verstorbenen
87 4.8 Das Hygienekonzept des ambulanten Pflegedienstes
88 4.8.1 Inventar von Sozialstationen
89 4.8.2 Einrichtungen zum Waschen und Baden von Pflegebedürftigen
90 4.8.3 Räume zur Aufbereitung von Medizinprodukten
91 4.8.4 Hygieneplan
92 5 Empfehlungen für die Hauswirtschaft
93 5.1 Personalhygiene in der Hauswirtschaft
94 5.2 Gebäudereinigung – Organisation und Methoden
95 5.2.1 Innenreinigung, Fußböden
96 5.2.2 Reinigung von Inventar, Decken und Wänden
97 5.3 Gebäudereinigung – relevante Keime
98 5.3.1 Zimmer, Gemeinschaftsräume
99 5.3.2 Sanitärbereich
100 5.3.3 Toiletten
101 5.3.4 Durchführung der Reinigung aus hygienischer Sicht
102 5.4 Grundlagen der Desinfektion
103 5.5 Desinfektionsmittel auswählen
104 5.5.1 Desinfektionsmittellisten
105 5.5.2 Auswahlkriterien für Desinfektionsmittel
106 5.6 Wann reinigen – wann desinfizieren?
107 5.6.1 Einführung
108 5.6.2 Desinfektion – Wann?
109 5.6.3 Auswahl der Maßnahmen
110 5.7 Personalschulung zur Desinfektion
111 5.7.1 Umgang mit Desinfektionsmitteln
112 5.7.2 Wechsel des Desinfektionsmittels
113 5.8 Wäscherei
114 5.8.1 Fremdvergabe der Wäsche
115 5.8.2 Teilweise Fremdvergabe der Wäsche
116 5.8.3 Interne Wäscheaufbereitung
117 5.8.4 Wäschelogistik
118 5.9 Küche
119 5.9.1 Infektionskrankheiten aus der Küche
120 5.9.2 Hygiene und Qualitätssicherung in der Küche
121 5.10 Abfallkonzept
122 5.11 Wasserhygiene
123 5.12 Schädlinge: Befallskontrolle und Bekämpfung
124 Teil 4: Hygienebeauftragte in Aktion
125 6 Der Hygienebeauftragte vor Ort
126 6.1 Der erste Schritt – Kompetenzen abstecken
127 6.2 Bekanntgabe an die Mitarbeiter
128 6.3 Ist-Erfassung im Detail
129 6.3.1 Informationsquellen
130 6.3.2 Schriftliche Informationen
131 6.3.3 Mündliche Informationen
132 6.3.4 Inventar und Geräte
133 6.3.5 Checkliste Ist-Erfassung
134 6.4 Externe Dienstleister
135 6.5 Internes Meldewesen – wissen, was läuft
136 6.5.1 Infektionserfassung
137 6.5.2 Einführung neuer Medizinprodukte und Verfahren
138 6.6 Bildung eines Hygieneteams (Hygienekommission)
139 6.7 Herausgeben des Hygieneplans – vorläufige Erstellung und Diskussion
140 6.7.1 Einrichtungen mit größtenteils vorhandenem Hygieneplan
141 6.7.2 Einrichtungen mit vorhandenem Hygieneplan
142 6.7.3 Externe Zertifizierung der Einrichtungen
143 6.8 Hygiene und Qualitätsmanagement
144 6.8.1 Hygiene – zentrales Element der Qualitätssicherung
145 6.8.2 Die Ablauforganisation
146 6.8.3 Das Audit
147 6.8.4 Qualitätsmanagement in der Praxis
148 6.8.5 Hygiene und Wirtschaftlichkeit
149 6.8.6 Beispiel für Qualitätserfassung – der PDCA-Zyklus nach Deming
150 6.9 Etablieren und Überwachen des Hygieneplans
151 6.10 Bündelstrategie
152 7 Begehung der Einrichtung durch Hygienebeauftragte
153 7.1 Vorbereitung
154 7.2 Die Begehung
155 7.2.1 Organisation
156 7.2.2 Personalhygiene
157 7.2.3 Praktische Durchführung der Hygienemaßnahmen in der Pflege
158 7.2.4 Bewohnerzimmer und gemeinsam genutzte Einrichtungen
159 7.2.5 Lebensmittellogistik
160 7.2.6 Wäscherei
161 7.2.7 Abfallkonzept
162 7.2.8 Tierhaltung
163 7.2.9 Dokumentation
164 7.2.10 Laboruntersuchungen zur Dokumentation des Hygienestandards
165 7.3 Der Bericht des Hygienebeauftragten
166 7.3.1 Auditbericht
167 7.4 Mitwirkung des Hygienebeauftragten bei anderen Audits
168 7.4.1 Küchenaudit
169 7.4.2 Pflegeprozessaudit
170 7.4.3 Betriebssicherheitsaudit
171 7.4.4 Audit hauswirtschaftlicher Bereich
172 7.5 Laborkontrollen des Hygienestandards
173 7.5.1 Produktkontrolle und Prozesskontrolle
174 7.5.2 Vorschläge der KRINKO am RKI
175 7.6 Dokumentation
176 8 Kenntnisse weitergeben – Mitarbeiterschulung
177 8.1 Wie oft müssen welche Inhalte geschult werden?
178 8.2 Vorbereitung
179 8.2.1 Psychologische Vorbereitung
180 8.2.2 Technische Vorbereitung
181 8.3 Materialsammlung und Präsentation
182 8.3.1 Sammeln und Auswerten von Material
183 8.3.2 Erstellen von Medien
184 8.3.3 Grundsätzliche Überlegungen
185 8.4 Der Schulungstag
186 8.4.1 Letzte Vorbereitungen
187 8.4.2 Durchführung der Schulung
188 8.5 Der bequeme Weg: »Rent-a-Referent«
189 8.6 Checkliste zur Gestaltung der Personalschulung
190 9 Tiere in Einrichtungen der Pflege
191 9.1 Besuchsdienst
192 9.2 Tierhaltung
193 9.2.1 Geeignete Tierarten
194 9.2.2 Das Wohl des Tieres
195 9.2.3 Die Gesundheit des Tieres
196 9.2.4 Dokumente
197 9.3 Tiergestützte Therapie
198 9.4 Allgemeine Risikoabschätzung beim Umgang mit Tieren
199 9.4.1 Infektionsgefahr
200 9.4.2 Unfallgefahr
201 9.4.3 Allergien
202 10 »Worst case« im Leben der Hygienebeauftragten: Ausbruchsmanagement
203 10.1 Der Ausbruch
204 10.2 Die Epidemie
205 10.3 Die Pandemie
206 10.4 Ausnahmesituation vorbereiten
207 10.5 Aufgaben klar verteilen
208 10.5.1 Aufgaben der Einrichtungsleitung
209 10.5.2 Aufgaben der Pflegedienstleitung
210 10.5.3 Aufgaben der Hauswirtschaftsleitung
211 10.5.4 Aufgaben der Hygienebeauftragten
212 10.5.5 Aufgaben der Küchenleitung
213 10.6 Maßnahmen bei Erkrankungen mit Ausbruchsrisiko
214 10.6.1 Influenza
215 10.6.2 Keratokonjunktivitis epidemica
216 10.6.3 SARS-CoV-2 (COVID-19)
217 10.6.4 Skabies (Krätze, Sarcoptes scabiei hominis)
218 10.6.5 Infektiöse Gastroenteritis
219 10.7 Wenn der Ernstfall kommt
220 11 Hinweise für Physio- und Ergotherapie
221 11.1 Allgemeine Anforderungen der Hygiene an die Physiotherapie
222 11.2 Hinweise für die Ergotherapie
223 11.3 Hinweise für die Logopädie
224 Teil 5: Zum Nachschlagen und Finden
225 Anhang
226 Abkürzungsverzeichnis
227 Glossar – Begriffe aus Hygiene und Mikrobiologie
228 Checklistenverzeichnis
229 Link-Verzeichnis
230 Literaturverzeichnis
231 Stichwortverzeichnis
Zur leichteren Orientierung im Text
Definition
Merke
Hinweise/Empfehlungen
Achtung/Vorsicht
Spezielle Pflegehinweise
Beispiel
Therapie
Hinweis: Der Begriff »Bewohner« steht auch für »Patienten«, »Klienten« und »Gäste«, je nach Tätigkeitsbereich der Hygienebeauftragten.
Teil 1: Hygienebeauftragter – Stellenbeschreibung
1 Hygienebeauftragter – Status, Ausbildung und Aufgaben
1.1 Status des Hygienebeauftragten
Garanten für Qualität 
Mit der 2009 erschienenen Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) am Robert Koch-Institut in Berlin (RKI) wurden Hygienebeauftragte in der Pflege nicht nur in Altenpflegeeinrichtungen, sondern auch bereichsbezogen in Krankenhäusern etabliert. In dieser Empfehlung »Personelle und organisatorische Voraussetzungen zur Prävention nosokomialer Infektionen« werden auch Einbindung in das Hygienemanagement und Aufgaben definiert. Bereits 2005 befürwortete das RKI mit seiner Empfehlung »Infektionsprävention in Heimen« das Ernennen von Hygienebeauftragten mit Stellenbeschreibung. Mit der 2011 erfolgten Neufassung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) wurde in § 23 Abs. 3 noch einmal eine Aufwertung der KRINKO-Empfehlungen vorgenommen, viele Bundesländer haben Hygienebeauftragte in der Pflege für das Krankenhaus zum Gesetz gemacht. Präzisierungen der Aufgaben erfolgten in den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) am RKI.
Die Aufgaben der Hygienebeauftragten werden ständig wichtiger, nicht nur, weil Hygiene ein obligater Bestandteil des gesetzlich geforderten internen Qualitätsmanagements ist, sondern auch, weil die »Krankenhausvermeidungspflege« immer weiter ausgedehnt wurde und damit der Anspruch an die Pflege in Alten- und Pflegeheimen, Tageskliniken, Ambulanten Diensten sowie Rehabilitationseinrichtungen weiter wächst. Dieser Trend wird auch in Zukunft anhalten.