Kitabı oku: «Spanischer Sommer – und drei andere erotische Erika Lust-Geschichten»

Yazı tipi:

Spanischer Sommer – und drei andere erotische Erika Lust-Geschichten

Lust

Spanischer Sommer – und drei andere erotische Erika Lust-Geschichten:

Entführt

Poolboy

Der rote Diamant

Coverbild/Illustration: ShutterstockCopyright © 2018, 2020 LUST All rights reserved ISBN: 9788726744286

1. Ebook-Auflage, 2020

Format: EPUB 3.0

Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für andere als persönliche Nutzung ist nur nachAbsprache mit LUST gestattet.

Spanischer Sommer

Olrik

Es waren Sommerferien und ich war planlos glücklich, denn meine Freundin und ich hatten uns einvernehmlich dazu entschlossen, unsere Beziehung zu beenden. Ganz unproblematisch war es gewesen – rein emotional. Wir hatten sowieso ein halbes Jahr lang keinen Sex gehabt, wodurch sich unsere Beziehung zu einer Art WG-Freundschaft entwickelt hatte, was für keinen von uns auf Dauer zufriedenstellend gewesen wäre. Wir wohnten zusammen in meiner Wohnung und, ganz der Gentleman, hatte ich vorgeschlagen, dass sie bleiben könne, bis sie etwas Neues gefunden habe. Und so hatte ich die vergangenen zwei Monate auf der Couch geschlafen.

Das war ziemlich blöd.

Hauptsächlich darum, weil es etwas verlierermäßig rüberkommt, als beinahe 30-Jähriger in der eigenen Wohnung auf dem Sofa schlafen zu müssen. Und natürlich auch, weil ich so jede Nacht vor dem Einschlafen von dem fantastischen Sex fantasieren konnte, den wir zu Anfang unserer Beziehung pausenlos gehabt hatten.

Aber jetzt hatte sie endlich etwas Neues gefunden – ab dem Ersten des kommenden Monats, und daher hatte ich den Entschluss gefasst, meinen Freund Raoul, der in Spanien lebte, zu besuchen, um ihr die Möglichkeit zu geben, in aller Ruhe auszuziehen – und mir, endlich wieder ein erwachsener Mann mit Single-Status zu sein.

In seinen zahllosen Einladungen hatte Raoul versäumt zu erwähnen, dass er in einer Einzimmerwohnung über 100 km außerhalb von Madrid lebte. Also nicht gerade Hacienda mit Meerblick, was mich dort erwartete.

Ich hatte kurzerhand einen Rucksack gepackt und den nächsten Flieger nach Madrid genommen. Erst auf dem riesigen Bahnhof war mir klar geworden, wie weit weg Raoul eigentlich wohnte. Zwei Stunden mit dem Zug, dann einmal umsteigen und schließlich noch eine Stunde Busfahrt. Meine Endstation entpuppte sich als verschlafenes kleines Dörfchen in den Bergen, und ich machte mich gleich auf die Suche nach Raouls Haus.

Ich hatte ihm die Woche zuvor geschrieben, dass ich jetzt endlich von unseren Plänen Ernst machen und ihn nächste Woche besuchen würde. Er hatte geantwortet, das sei perfekt, und hatte mir seine Adresse geschickt. Dann hatte ich ihm einige Tage vor meiner Ankunft mitgeteilt, wann ich ankommen würde, und lediglich einen hochgestreckten Daumen von ihm empfangen.

Als ich dann durch die Straßen wanderte, bekam ich jedoch ein mulmiges Gefühl und begann zu bezweifeln, ob er überhaupt zu Hause sei. Ich fand seine Adresse und klingelte.

Niemand antwortete. Aber ich konnte hören, dass drinnen rumort wurde, also klingelte ich ein zweites Mal.

Dieses Mal wurde es still, und dann hörte ich Murmeln und Gekicher.

Raoul öffnete die Tür mit wirren Haaren und einem krausen Bademantel, den er sich offensichtlich in aller Eile übergeworfen hatte. Hinter ihm konnte ich gerade noch ein splitternacktes Mädchen durch eine Tür stürzen sehen, bevor diese ins Schloss fiel.

Da wusste ich, dass ich einen denkbar schlechten Zeitpunkt für meine Ankunft gewählt hatte.

Lachend ließ Raoul mich ein und schlug mir kameradschaftlich auf den Rücken. Er drückte mir ein Dosenbier in die Hand und verschwand im Schlafzimmer, um „kurz was zu regeln". Und es wurde geregelt. Wohl aber nicht ganz so, wie Raoul sich das vorgestellt hatte, denn ich hörte zunächst eine sehr laute und wütende Frauenstimme, die auf Spanisch schimpfte, während Raoul versuchte zu erklären, dass alles in Ordnung sei. Schließlich wurde auch er wütend und begann ebenfalls das Schimpfen. Dann wurde wohl mit Kissen geworfen und dann wurde es einen Augenblick lang still.

Und dann machten sie da weiter, wo ich sie durch meine Ankunft unterbrochen haben musste.

Ich wartete bestimmt eine Stunde lang mit meinem einsamen Bier in der Hand, bevor Raoul etwas atemlos und lachend wieder aus dem Schlafzimmer kam. Er entschuldigte sich sehr, aber seine Freundin sei vor genau zwei Tagen aus Madrid gekommen.

Ich lachte und versicherte ihm, das sei überhaupt kein Problem. Ich würde einfach einen Erkundungsgang machen und mich dann hinterher ganz still und leise aufs Sofa legen.

Darüber war er sehr dankbar, konnte ich sehen, also sprang ich schnell unter die Dusche und fühlte mich danach wunderbar erfrischt und sauber – und bärenhungrig.

Die Schlafzimmertür war wieder geschlossen worden, und ich stellte mir vor, dass es nicht so schwer sein würde, in dem kleinen Bergdorf ein Restaurant zu finden.

Das stellte sich als Fehlbeurteilung meinerseits heraus.

Die Straßen waren menschenleer. Es war schon halb neun Uhr abends, die meisten würden also wohl zu Hause am eigenen Tisch sitzen.

Ich kam an einer kleinen Kirche vorbei, die einem Poster von einem Disneyfilm entsprungen zu sein schien. Sie war kürzlich renoviert worden und sah mit ihrer großen offenen Tür sehr charmant und einladend aus. Es sah nicht so aus, als sei gerade ein Gottesdienst im Gange, also dachte ich mir, dass es sicher okay sei, wenn ich kurz eintreten würde.

Im Inneren war es dunkel, aber dank der letzten Reste der Abendsonne konnte ich ein paar imposante Mosaikfenster erkennen.

Eine sehr alte Frau kam mir in gebeugtem Gang entgegen und hinter ihr eilte eine Jüngere umher und löschte die Kerzen. Sie waren offenbar hier, um die Kirche für die Nacht abzuschließen.

Ich war mir nicht sicher, ob ich vielleicht etwas falsch gemachte hatte, indem ich einfach eingetreten war, und entschuldigte mich höflich, während ich hastig die Kirche verließ.

„Nein, das macht überhaupt nichts!", versicherte die jüngere Frau auf Englisch, und die Alte sah zu mir auf und rief: „Und Gott sei mit Ihnen, junger Mann!", was sie ganz offensichtlich für die Antwort auf meine Frage hielt.

Die jüngere Frau schüttelte lächelnd den Kopf, schloss die schwere Kirchentür und drehte einen großen Schlüssel um.

„Suchen Sie etwas?", fragte sie mich.

Ich sagte, dass sie mein ganz persönlicher Engel sei, wenn sie mir wohl ein Lokal im Dorf empfehlen könne, wo man etwas zu essen bekäme.

Hihi, kicherte sie, und gab mir einen überraschend freundschaftlichen Stoß mit dem Ellenbogen.

Dann erklärte sie mir, wohin ich gehen solle, und sagte zum Abschluss: „Und Sie sollten Tapas bestellen! Dafür sind sie dort in der ganzen Gegend berühmt!"

Ich dankte ihr und ging seltsam leicht meines Weges. Ob es die Aussicht auf eine Mahlzeit oder mein unerwartetes Treffen mit den beiden Frauen war, konnte ich nicht sagen. Aber während ich noch vor einer Stunde meinen spontanen Besuch bei Raoul verdammt hatte, hatte ich jetzt das Gefühl, mich mitten in einem spannenden Abenteuer zu befinden.

Nicht nur die Kirche war ein Sinnbild der Disney-Idylle gewesen. Die gepflegten Straßen des Ortes schlängelten sich um hübsche, gelbe und rote Häuschen, die alle so aussahen, als seien sie mehr als 100 Jahre alt.

Ich erreichte den kleinen Platz, den mir die junge Frau beschrieben hatte, und fand mich mit einem Mal von zahllosen Menschen umgeben. Besonders schienen sich die Leute um eine große Taverne zu versammeln, wo offensichtlich draußen geraucht und drinnen gegessen wurde.

Ich trat ein und fand glücklicherweise einen Platz an der Bar, wo ich umgehend die empfohlenen Tapas und ein großes Glas kaltes Bier bestellte.

Es war eine unbeschreiblich gute Mahlzeit. Die verschiedenen Tapas auf meinem Teller wurden mit jedem neuen Bissen nur noch leckerer. Ich konzentrierte mich ganz auf mein Essen und bemerkte kaum, was um mich herum geschah, und deswegen bekam ich auch einen ordentlichen Schreck, als mein Sitznachbar mich plötzlich ansprach.

„Hatte ich nicht recht? Gut, oder?"

Es war die junge Frau aus der Kirche. Ich nickte und lächelte mit vollem Mund. Sie nickte und hob ihr Glas wie zum Gruß, drehte dann den Kopf jedoch etwas zur Seite, um mir die Möglichkeit zu geben, meine Mahlzeit in Ruhe zu beenden.

Während ich dies tat, beobachtete ich sie diskret im Spiegel hinter der Bar. Sie sah sehr spanisch aus. Rabenschwarzes Haar in einem strammen Dutt, schickliche Kleidung und eine große, schwarze Brille, die ihr Gesicht fast vollständig bedeckte. Trotzdem hatte sie etwas Herausforderndes. Eine Art Sinnlichkeit vielleicht? Sie hatte sich eindeutig umgezogen, seit wir uns etwas früher getroffen hatten. War ihre Bluse nicht ein bisschen zu weit geöffnet?

Der Barkeeper kam herüber und unterhielt sich mit ihr. Sie schienen sich zu kennen, also musste sie eine Hiesige sein. Nachdem ich meinen Teller geleert hatte, fragte mich der Barkeeper, woher ich käme.

Ich berichtete, dass ich Raoul kennen würde, und auf seine Einladung hergekommen sei. Der Barkeeper und die Frau tauschten vielsagende Blicke und begannen beide zu kichern.

„Du Armer", sagte die Frau, lächelte liebenswürdig und reichte mir dann sehr offiziell ihre Hand. „Ich heiße übrigens Helena."

Ich sagte, ich sei Thomas und fragte sie dann, was denn so lustig gewesen sei, als ich erzählt hatte, ich würde bei Raoul wohnen.

Helena lachte und sagte, das die ganze Stadt inzwischen wüsste, dass Raoul von seiner Freundin Besuch hatte, denn das könne man schließlich fast bis nach Madrid hören.

Ich seufzte und nickte lächelnd. Tell me about it.

Helena legte mir die Hand auf die Schulter und merkte an, dass aber genau dieser Umstand es mir doch ermöglichte, hier zu sitzen und so jemanden wie sie kennenzulernen.

Ich lächelte höflich zurück und war mir sehr unsicher, ob sie gerade mit mir flirtete oder nicht, ob ich nur zu viel in ihre Worte hineinlas.

„Probierst du gern Neues?", fragte sie mich.

Ich nickte verunsichert. Was für eine Frau hatte ich hier nur gefunden?

Helena rief den Barkeeper und klärte mich dann auf: ich sollte den besten der lokalen Weine probieren.

Sie sah mich an und lächelte ein kleines, schiefes Lächeln: „Was hattest du denn gedacht?"

Ich konnte gerade noch ein etwas dümmlich ertapptes Gesicht aufsetzen, bevor sie sich das Lachen nicht mehr verkneifen konnte und mir wieder einen ihrer freundschaftlichen Ellenbogenschubser verpasste.

Sie war irgendwie witzig.

Und irgendwie auch sehr verwirrend.

Wir prosteten einander zu, probierten den wirklich fabelhaften Wein und verfielen dann in ein tiefes und interessantes Gespräch.

Helena studierte eigentlich in Madrid, wohnte aber über den Sommer bei ihrer Großmutter, damit sie ihre Wohnung in Madrid auf AirBnB vermieten konnte. Ich erzählte, dass ich seit kurzem wieder Single sei und meine neugefundene Freiheit hier in Spanien genießen wolle.

Ich spürte, wie der gute Wein und die gute Gesellschaft mich langsam erregt werden ließen. Helena war eigentlich wirklich hübsch, obwohl das beim ersten Blick vielleicht etwas schwer zu sehen gewesen war. Ihr Haar war sehr schicklich und stramm zurückgebunden und sie war nur sehr diskret geschminkt. Falls sie überhaupt geschminkt war. Sie trug eine hübsche Bluse, die eben gerade zu weit aufgeknöpft war, sodass man einen schönen Ausblick auf ihr Dekolleté bekam. Dies wurde jedoch von einem großen Kreuz an einer Halskette geziert, also konnte wirklich kein Zweifel bestehen: sie war religiös. Aber das wusste ich ja schon von unserem ersten Treffen. Als ich mir jedoch während unseres Gesprächs einen Blick oder zwei aus dem Augenwinkel erlaubte, konnte ich sehen, dass ihr Rock doch sehr kurz war.

Das waren wirklich ein paar gemischte Signale, die mich nur noch mehr verwirrten.

Aber vielleicht war das ja die Mode unter religiösen Frauen in Spanien?

Die Uhrzeit näherte sich elf – und das war scheinbar Ladenschluss.

Helena sah mich plötzlich mit etwas schief gelegtem Kopf an. Beurteilend.

Ich schaute fragend zurück.

„Du kommst mir mir nach Hause", sagte sie dann.

Ich staunte nicht schlecht über ihre Direktheit.

Sie lachte laut und erklärte dann, dass ich ja kaum bei Raoul wohnen könne, wenn seine Freundin da sei, und überhaupt hatte sie ja eine ganze Wohnung nur für sich im Obergeschoss des Hauses ihrer Großmutter.

Achso, sagte ich blöd, und freute mich sehr, dass ich nichts Dummes hatte sagen können, bevor sie die Bedeutung ihres Vorschlags erklärte. Aber konnte ich ihr Angebot denn annehmen? Bevor ich weiter darüber nachdenken konnte, hüpfte sie vom Barhocker und sagte: „Komm, die Nacht ist jung!" Dann hielt sie inne und sah mich augenzwinkernd an: „Oder hast du schon genug von neuen Erfahrungen?"

Ich fiel fast vom Stuhl, als ich versuchte, mit ihr tritt zu halten. Völlig egal, was heute noch passieren würde, war ihre Gesellschaft Raouls Couch absolut vorzuziehen, also folgte ich ihr durch das kleine Städtchen zu einem großen, gemütlich aussehenden, alten Haus.

Helena ließ uns ein und rief dann im Eingang nach ihrer Großmutter. Ich sah sie etwas verdattert an, aber sie grinste nur und lief durch eine Tür, während ich allein im Flur wartete und mir ernsthaft überlegte, ob es wirklich eine gute Idee gewesen war, mit ihr nach Hause zu gehen. Sie kam nach kurzer Zeit zurück und berichtete, dass ihre Großmutter tief schlief – und im übrigen stocktaub war.

Dann winkte sie mir zu, ihr zu einer Treppe zu folgen, die nach oben führte. Eine sehr steile Treppe, soll gesagt sein, und da Helena vor mir hinaufging, bekam ich einen guten Eindruck davon, wie kurz ihr Rock eigentlich war.

Sie hatte den schönsten kleinen, runden – und festen – Po und ich fühlte mich plötzlich fürchterlich erregt, während meine Gedanken um die Frage kreisten, ob sie sich wohl bewusst dafür entschieden hatte, vor mir die Treppe hochzugehen, damit ich alles sehen konnte?

Wir kamen in eine gemütliche kleine Wohnung mit einem Wohnzimmer, einer kleinen Küchennische und zwei Türen, von denen ich ausging, dass sie jeweils ins Bad und ins Schlafzimmer führten. Helena bot mir einen Stuhl an und während ich mich setzte, holte sie zwei Gläser und eine Flasche Wein.

Mein Blick fand nun ein ganz anderes Detail als ihren verführerischen Po: alle Wände im Raum waren voll mit Kruzifixen und religiösen Malereien. Zusammen mit dem großen Kreuz um ihren Hals, dachte ich mir nun, dass ich wirklich alle Signale falsch interpretiert haben müsste, die ich als Flirts und aufreizende Einladung zu mehr verstanden hatte. Es war wirklich nur die Couch, die hier gemeint gewesen war. Aber die sah auch ganz okay aus. Lang genug, dass ich bequem darauf würde schlafen können, dachte ich, während ich versuchte, meine „sündigen" Gedanken in Ordnung zu bringen.

Helena schenkte Wein ein und lächelte flirtend, während wir die Gläser hoben und klirren ließen.

Verdammt, es war so verwirrend.

Sie trank ihr Glas zur Hälfte leer, dann stand sie auf und erklärte, dass sie schnell alles vorbereiten wolle. Dann verschwand sie durch die Tür, die ins Schlafzimmer führen musste, und ich ging davon aus, dass sie Bettzeug holen wollte, damit ich auf dem Sofa schlafen konnte.

Es tat gut, eine kleine Pause von ihrer verwirrenden Anwesenheit zu haben, denn mein Schritt hatte ganz und gar noch nicht verstanden, dass der freie Ausblick auf ihren schönen Po wahrscheinlich reiner Zufall gewesen war.

Verdammt, sie war heiß. Und verführerisch.

Und religiös.

Immer mit der Ruhe.

Es war mir gerade gelungen, meine Erregung etwas in den Griff zu kriegen, als sie nach fünf Minuten wieder in der Tür auftauchte.

Mit offenem Haar. Ohne Brille. Roter Lippenstift.

Und in einem Spitzen-Body, der es sehr deutlich machte, dass sie ansonsten vollkommen nackt war, und dass der Rest ihres wohlproportionierten Körpers perfekt zu ihrem festen, runden Po passte, den ich bereits gesehen hatte.

Als zusätzliches, kinky Schmankerl hatte sie ihre Brustwarzen mit schwarzem Klebeband abgeklebt, und zwar so, dass das Band zwei kleine Kreuze formte.

Allein bei ihrem Anblick wäre ich fast gekommen. Und mir müssen buchstäblich die Augen aus dem Kopf gefallen sein, denn sie lachte laut über meine Reaktion und winkte mich dann mit einem Finger sexy verspielt zu sich her.

Ich stand auf und folgte ihr ins Schlafzimmer.

Überall waren Kerzen angezündet und auch hier waren die Wände mit religiösen Symbolen bedeckt. Bilder von der Jungfrau Maria und eins von Jesus mit einem kleinen Lamm. Und Kruzifixe in allen möglichen Größen. Über einem großen Doppelbett mit roten Satinlaken hing eine große Kreuzstichstickerei mit einem Bibelzitat.

Und dann, inmitten all dessen, Helena in ihrem Spitzen-Body.

Es war eine Kombination aus uriger Gemütlichkeit, sehr viel Sex-Appeal und Seltsamkeit.

Helena küsste mich und ich ergriff sie. Doch sie schlängelte sich schnell aus meinen Armen und flüsterte mir ins Ohr, dass ich mich ausziehen solle.

Dieser Aufforderung ließ ich schnell Taten folgen. Helena nahm meine Hand und kniete sich neben das Bett.

Ich folgte ihr, zugleich unglaublich erregt und verunsichert, denn ich fand mich umgeben von sehr gemischten Signalen.

Helena lächelte mich an und sagte: „Du kennst deine Bibel nicht".

Ich sah sie verständnislos an, was sie in ihrer Beurteilung nur bestärkte. Sie zeigte mir ihren Unterarm, wo sie ein diskretes Tattoo hatte: „Juan 4:8".

Sie deutete auf die Stickerei, die über dem Bett aufgespannt war. Auch hier stand „Juan 4:8", und darunter das Zitat aus der Bibel: „Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt."

Dann faltete sie die Hände vor der Brust und murmelte ein Gebet. Ich beobachtete sie aus dem Augenwinkel und machte es ihr nach - jedoch ohne zu murmeln.

Sie nahm die Hände auseinander und lächelte mich engelhaft an: „Ich habe Gott nur für die Liebe gedankt, und für das Genusspotenzial, das er in unsere Körper eingebaut hat."

Ich nickte. Ihre Worte ergaben in diesem Moment so viel Sinn.

Helena stand auf und machte mir ein Zeichen, es ihr gleichzutun. Sie ging zu einem kleinen Nachttisch, der durch die vielen Kerzen mehr Ähnlichkeit mit einem kleinen Altar bekommen hatte, hob ein Räucherstäbchen auf und sagte noch ein kurzes Gebet. Ich war noch immer ganz hin und weg und genoss nur den Anblick ihres Körpers von hinten durch die Spitze.

Sie drehte sich zu mir um und kam mir mit einem verführerischen Lächeln entgegen. Dann schob sie mich sanft auf das Bett und kroch dann selbst hinterher, bis sie auf mir saß wie ein Kätzchen. Sie nahm meine Arme und streckte sie zur Seite, und erst jetzt sah ich, dass sie weiche Lederriemen am Kopfende des Doppelbetts befestigt hatte.

„Sex ist schön", sagte sie, und als ich keinen Widerstand leistete, schnallte sie meine Handgelenke fest. „Sex ist Liebe", sagte sie, und küsste mich leidenschaftlich.

Sie ließ ihre Zunge und ihren großen, nassen Mund neugierig über meinen Körper gleiten. Ihre Lippen öffneten sich und umschlossen eine meiner Brustwarzen, während ihre Zunge neckend damit spielte.

Ücretsiz ön izlemeyi tamamladınız.