Kitabı oku: «Das Rollenspiel: Räuber und Gendarm - Erotische Novelle»
B. J. Hermansson
Das Rollenspiel: Räuber und Gendarm - Erotische Novelle
Lust
Das Rollenspiel: Räuber und Gendarm - Erotische Novelle ÜbersetztGertrud Schwarz Original Rollspelet: Tjuv och polisCoverbild/Illustration: Shutterstock Copyright © 2019, 2020 B. J. Hermansson und LUST All rights reserved ISBN: 9788726312751
1. Ebook-Auflage, 2020
Format: EPUB 3.0
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Die Vorbereitungen
Angelika und Ludvig haben sich den ganzen Morgen vom Kommen abgehalten. Die Geilheit drückt und pulsiert seit dem frühen Morgen durch ihre Körper und Geschlechtsorgane, was für dieses junge, geile Paar normal ist. Aber heute durften sie ihrer Geilheit nicht stattgeben. Sie haben weder den Körper, noch die Hände des anderen benutzt, um die Begierde in einem Strahl, in einem Pulsieren – einem bebenden Orgasmus – herauszulassen. Nein, heute warten sie. Warten und warten. Immer wieder sehen sie auf die Uhr. Haben die Läden schon geöffnet? Sind um diese Zeit genügend Menschen auf der Straße? Nein, sie müssen noch ein bisschen warten. Die Uhr tickt. Die Zeiger folgen dem Ticken unendlich langsam.
Ludvig holt seine Klamotten hervor. Er hat sie sorgfältig in seinen Schrank gehängt, nachdem er sie nach dem letzten Gebrauch gewaschen und gebügelt hat. Ludvig ist sehr ordentlich und strukturiert. Wann haben sie das zum letzten Mal gemacht? Vor drei oder vier Wochen? Um das zu machen, braucht man Zeit und Geduld. In letzter Zeit ist anderes dazwischengekommen. Aber jetzt ist es endlich wieder so weit. Er kann nicht mehr warten. Allein der Gedanke an das, was passieren wird, lässt seinen Schwanz in den Shorts hart werden.
Angelika denkt darüber nach, wie die anderen, die Unwissenden, reagieren werden. Sie mag das. Vor Publikum etwas aufführen. Ein Publikum, das nicht weiß, dass sich vor seinen Augen ein Theater abspielt. Die Regie übernehmen. Andere reinzulegen. Geben, aber auch nehmen. Das gefällt ihr. Das gefällt ihr außerordentlich. Angelika denkt ans letzte Mal zurück, als sie Hilfe bekamen. Ein Mann, der zu Ludvig eilte und ihm half, sie zu jagen. Nie zuvor hat sie so viel Adrenalin oder Milchsäure im Körper gespürt. Sie rannte und rannte und rannte. Schließlich gab der andere Mann glücklicherweise auf. Was wäre sonst passiert?
Angelika schickt eine SMS an ihre Freundin und fragt sie, ob sie schon unterwegs ist. Ihre Antwort lässt nicht lange auf sich warten. Julia ist schon in der Stadt und erledigt ein paar Dinge. Angelika sieht auf die Uhr. Die Minuten ticken langsam vorbei, aber immerhin gehen sie vorbei. Bald ist es so weit. Sie spürt es in ihrer Muschi. Wie ihre Haut und ihre Muskeln sich sehnsuchtsvoll zusammenziehen. Bald, bald. Sie will natürlich nichts lieber, als sich ihre Finger einführen und sich streicheln und reiben und befriedigen – aber nicht jetzt, nicht heute. Heute ist es streng verboten.
Als Ludvig ins Zimmer kommt, hat er die Montur an. Die komplette Uniform. Er sieht aus wie ein echter Polizist. Nein, jetzt ist er einer. Die Ausrüstung besteht aus einer dunkelblauen, fast schwarzen Hose und einem dazugehörigen Hemd in dickerem Stoff, das im Hosenbund steckt. Unter dem Hemd sieht man ein schwarzes T-Shirt am Hals hervorlugen. Das leuchtendgelbe Abzeichen der Polizei schmückt beide Oberarme. Ein kleineres Abzeichen befindet sich auf den Schultern. Auf der linken Brust steht Polis in goldenen Buchstaben. Über der rechten Brust hängt eine kleine Box mit Kopfhörern, die sich um seinen Nacken kringeln. Die braucht er für die Kommunikation. Um die Hüfte trägt er einen Gürtel für Schlagstock und Handschellen. Am Gürtel befinden sich außerdem ein größeres Walkie-Talkie und ein Schlüsselbund, das auf seine Hose hängt. Um den rechten Oberschenkel ist das Pistolenhalfter befestigt, eng an seinem Körper. Die Pistole ist eigentlich ungefährlich, es ist eine teurere Variante einer Soft Air Gun, aber für ein unwissendes Auge sieht sie echt aus. Die Schiffchenmütze hält er in der Hand. Mit der auf dem Kopf ist die Verkleidung perfekt und er kann voll in seine Rolle einsteigen.
Angelika wird geil davon, ihn so zu sehen. Das Hemd, die Hose, der Gürtel um seine Taille, der Schlagstock, der an seinem Bein baumelt. Die Polizei. Die Uniform. Er hat Macht. Er ist Recht und Ordnung. Übergeordnet. Und sie muss ihm gehorchen. Sie muss auf die richtige Seite des Gesetzes. Denn sonst … Am liebsten würde sie sich jetzt sofort in seine Arme werfen und ihre Lippen fest auf seine pressen, ihn küssen und ihm die Kleider vom Leib reißen, natürlich nicht alle. Einige müssten bleiben, um die Spannung und die Illusion aufrecht zu erhalten. Ihn gleichzeitig streicheln. Schnell. Am ganzen Körper. Damit er ja sagt. Um danach so schonungslos wie wahnsinnig von ihm gefickt zu werden. Aber so gerne sie es auch möchte, sie darf nicht. Kann nicht. Nicht jetzt, noch nicht. Später, später. Auch, wenn sie weiß, dass der Genuss dadurch größer und der Orgasmus stärker wird, wenn sie aushält und wartet – es fällt ihr so schwer. Die Geilheit macht sich zwischen ihren Beinen bemerkbar.
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