Kitabı oku: «Mediation am Bau - Wirkung und Methode»
Mediation am Bau – Wirkung und Methode
Konfliktmanagement für Praktiker
Herausgegeben von
Dr. Sabine Renken, M.A. Rechtsanwältin Wirtschaftsmediatorin
Prof. Dr. Martin Jung Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Honorarprofessor an der Technischen Universität Berlin Wirtschaftsmediator
Verlag W. Kohlhammer
Bearbeitet von
Dipl.-Ing. Marcus Becker
Geschäftsführer, Vizepräsident Wirtschaft des Hauptverbandes der deutschen Bauindustrie
Klaus Heinzerling
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Mediator
Prof. Dr. Martin Jung
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Honorarprofessor an der Technischen Universität Berlin, Wirtschaftsmediator
Prof. Dr.-Ing. Bernd Kochendörfer
Geschäftsführer der KVL Bauconsult GmbH
Dr. Tillman Prinz, M.A.
Rechtsanwalt, Bundesgeschäftsführer der Bundesarchitektenkammer
Dr. Sabine Renken, M.A.
Rechtsanwältin, Wirtschaftsmediatorin
Ernst Wilhelm
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Wirtschaftsmediator
1. Auflage 2022
Alle Rechte vorbehalten
© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Print:
ISBN: 978-3-17-039010-2
E-Book-Formate:
pdf: ISBN 978-3-17-039011-9
epub: ISBN 978-3-17-039012-6
Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und für die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
Für den Inhalt abgedruckter oder verlinkter Websites ist ausschließlich der jeweilige Betreiber verantwortlich. Die W. Kohlhammer GmbH hat keinen Einfluss auf die verknüpften Seiten und übernimmt hierfür keinerlei Haftung.
Konflikte in der Bau- und Immobilienwirtschaft sind komplex und schwierig. Viele Beteiligte, die oft lange Dauer der Verfahren und dichte Problemfelder sind typisch für diese Streitigkeiten. Exorbitante Kostensteigerungen und zeitliche Verzögerungen gibt es nicht nur bei großen Bauvorhaben.
Praxisorientiert und systematisch werden die möglichen Konfliktsituationen und Ihre Lösungen von der Vertragsgestaltung über die Projektbegleitung bis hin zu den Nachtragsstreitigkeiten erläutert. Dabei wird insbesondere auf die verschiedenen Rollenbilder und Verantwortlichkeiten der Beteiligten eingegangen. Als Rechtsanwälte, Mediatoren, Projektsteuerer und Bauingenieure bringen die Autoren ihre Erfahrungen aus der Praxis ein und setzen dabei ganz unterschiedliche Akzente in der Beschreibung und Beurteilung von Mediation aus ihrer jeweiligen Sicht.
Dipl.-Ing. Marcus Becker, Geschäftsführer, Vizepräsident Wirtschaft des Hauptverbandes der deutschen Bauindustrie; Klaus Heinzerling, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Mediator; Prof. Dr. Martin Jung, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Honorarprofessor an der TU Berlin, Wirtschaftsmediator; Prof. Dr.-Ing. Bernd Kochendörfer, Geschäftsführer der KVL Bauconsult GmbH; Dr. Tillman Prinz M.A., Rechtsanwalt, Bundesgeschäftsführer der Bundesarchitektenkammer; Dr. Sabine Renken M.A., Rechtsanwältin, Wirtschaftsmediatorin; Ernst Wilhelm, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Wirtschaftsmediator.
Vorwort der Herausgeber
Konflikte in der Bau- und Immobilienwirtschaft sind komplex und schwierig. Viele Beteiligte, die oft lange Dauer der Verfahren und dichte Problemfelder sind typisch für diese Streitigkeiten. Exorbitante Kostensteigerungen und zeitliche Verzögerungen gibt es nicht nur bei großen Bauvorhaben. Konflikte um Mängel, Nachträge, Baustopps oder Honorare vor staatlichen Gerichten auszutragen lohnt sich allerdings nicht. Oft dauern solche Verfahren mit aufwändiger Beweisaufnahme in jeder Instanz mindestens zwei Jahre. Auch die Akteure der Branche finden Bauprozesse zu langwierig, zu teuer, zu ressourcenaufwändig und zu wenig prognosesicher.
Eine Studie der TU Berlin hat ergeben, dass es sich selbst bei Streitwerten von 100.000 Euro nicht auszahlt, in Bausachen vor Gericht zu ziehen. Zu den Gerichtsgebühren, Anwaltskosten und Honoraren für Sachverständige im Prozess oder außerhalb müssen Transaktions- und Opportunitätskosten hinzugerechnet werden, also die Aufwendungen, die ein Unternehmen hat, um das Verfahren zu betreiben, und die Einnahmen, die durch damit beschäftigte Arbeitskraft verloren gehen. Die Kosten übersteigen vor allem bei geringeren Beträgen den Streitwert bis zu einem Urteil in zweiter Instanz oft ganz erheblich. Selbst wenn man einen Prozess zumindest teilweise gewinnt, sind die Kosten dafür meist deutlich höher als das, was dabei herauskommt.
Es macht daher Sinn, über Alternativen nachzudenken. Tatsächlich setzt sich die Branche mit neuen Ansätzen sowohl für die Vertragsgestaltung und Projektbegleitung als auch für die Konfliktlösung auseinander. Beim AHO (Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V.) wurde ein Arbeitskreis für Konfliktmanagement eingerichtet.
Neben den anderen außergerichtlichen Streitbeilegungsmethoden sind mediative Kompetenzen und Mediation eine gute Alternative für die Auseinandersetzung bei Konflikten in der Bau- und Immobilienbranche. Denn Mediation schont wichtige Ressourcen, nämlich Zeit und Geld, und außerdem werden die Geschäftsbeziehungen zwischen den Parteien erhalten oder sogar verbessert. Mediation ist erfolgreich in Konflikten um Bau und Immobilie, und zwar sowohl bei privatwirtschaftlichen Vorhaben als auch in der öffentlichen Planung. Gerade bei Vertragsverhältnissen, die über einen längeren Zeitraum funktionieren und gelebt werden müssen, können Störungen zwischen den Beteiligten großen Schaden anrichten, wenn sie nicht schnell, kooperativ und nachhaltig gelöst werden. Mediative Kompetenzen und Mediation können das leisten.
Mit diesem Ratgeber möchten wir den Praktikern in der Bauwirtschaft zeigen, wie und in welchen Bereichen Mediation in einer Branche angewendet werden kann, die zu Recht als besonders konfliktträchtig gilt, und betrachten die Möglichkeiten der Mediation aus verschiedenen professionellen Blickwinkeln. Als Rechtsanwälte, Mediatoren, Projektsteuerer und Bauingenieure bringen die Autoren ihre Erfahrungen aus der Praxis ein und setzen dabei ganz unterschiedliche Akzente in der Beschreibung und Beurteilung von Mediation aus ihrer jeweiligen Sicht:
Dr. Sabine Renken, Prof Dr. Martin Jung, Klaus Heinzerling und Ernst Wilhelm engagieren sich beruflich und im Rahmen ihrer Vorstandstätigkeit im MK BauImm – Mediation und Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft und im Verein zur Zertifizierung partnerschaftlichen Verhaltens am Bau e.V. für die Konfliktprävention und das Konfliktmanagement unter Einsatz mediativer Kompetenzen am Bau.
Dr. Sabine Renken hat eine allgemeine Einführung in die Methoden und das Funktionieren von Mediation geschrieben. Prof. Dr. Martin Jung beleuchtet die Besonderheiten der Bau- und Immobilienwirtschaft für das Konfliktmanagement, indem er Mediation und mediative Kompetenzen für Bau- und Projektleiter im Allgemeinen erläutert und in einem gesonderten Kapitel für die Anwendung im Rahmen der Vertragsgestaltung, während der Projektdurchführung und zur Konfliktbearbeitung untersucht. Klaus Heinzerling analysiert die Kommunikation der Projektbeteiligten als Ursache für Konflikte und die Wirkung von Mediationskonzepten auf Kommunikation und Rollenbilder von Baubeteiligten. Ernst Wilhelm beschäftigt sich mit der Wirkung der Haltung von den am Bau Beteiligten auf den Erfolg eines Projektes und untersucht in diesem Zusammenhang die Möglichkeiten einer kooperativeren Haltung im Rahmen von Mediation.
Dr. Tillman Prinz, Prof. Dr. Bernd Kochendörfer und Marcus Becker bringen ihre Erfahrungen mit der Wirkungsmacht mediativer Kompetenzen für die Praxis des Planens und Bauens in diesen Ratgeber ein:
Dr. Tillman Prinz, Bundesgeschäftsführer der Bundesarchitektenkammer, berichtet über die Mediation aus der Sicht der Architekten und beschreibt besonders Verfahren zur allseitigen Interessenoptimierung. Prof. Dr. Bernd Kochendörfer, Geschäftsführer der KVL Bauconsult GmbH mit langjähriger Expertise in allen Bereichen des Projektmanagements, beschreibt die Anwendbarkeit von Mediation und mediativen Kompetenzen im Berufsbild des Projektmanagements. Marcus Becker, Geschäftsführer der Kondor Wessels Bouw Berlin GmbH und Vizepräsident Wirtschaft des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie e.V. beleuchtet den Einsatz mediativer Methoden aus Sicht des Bauunternehmers und teilt seine Erfahrungen mit dem Partnerschaftlichen Bauen nach dem Bauteamverfahren.
Wir verwenden in diesem Buch für die bessere Lesbarkeit bei Nomen und Pronomen das generische Maskulinum.
Darüber hinaus wünschen wir Ihnen viel Vergnügen und Gewinn bei der Lektüre. Fühlen Sie sich ermutigt, mediative Kompetenzen zu erwerben und für und in Ihren Projekten einzusetzen.
Hamburg und Berlin im September 2021
Dr. Sabine Renken und Prof. Dr. Martin Jung
Inhaltsverzeichnis
Vorwort der Herausgeber
Abkürzungsverzeichnis
Literaturverzeichnis
Kapitel 1 Mediation – Einführung
I.Konfliktlösungsmethoden außerhalb der staatlichen Gerichtsbarkeit – Alternativen, Abgrenzung
1.Schiedsgericht
2.Schlichtung
3.Adjudikation
4.Schiedsgutachten
II.Mediation
1.Entwicklung der Mediation
2.Konfliktanalyse
3.Freiwilligkeit
4.Vertraulichkeit und Verschwiegenheitspflicht
5.Der Mediator
a)Voraussetzungen, Ausbildung
b)Neutralität
c)Mediator in der Baumediation
6.Kosten und Dauer
7.Der Mediationsvertrag
8.Das Verfahren in der Mediation
a)Phase 1 – Eröffnung
b)Phase 2 – Themensammlung
c)Phase 3 – Herausarbeiten der Interessen
d)Phase 4 – Lösungsfindung
e)Phase 5 – Einigung und Abschlussvereinbarung
9.Durchsetzung und Vollstreckbarkeit
a)Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung oder Gerichtsverfahren
b)Zurückbehaltungsrecht
c)Sicherheitsleistung
10.Techniken und Interventionsmöglichkeiten in der Mediation
a)Shuttle-Mediation und Einzelgespräche
b)Aktives Zuhören
c)Fragen
d)Visualisierung
e)Setting
f)Mediation bei Planungsprozessen und mit vielen Beteiligten
11.Fallbeispiel
Kapitel 2 Mediation in der Bau- und Immobilienwirtschaft
I.Konfliktfördernde Besonderheiten der Bau- und Immobilienwirtschaft
1.Der „Konflikt“
2.Konfliktursachen in der Bau- und Immobilienwirtschaft
a)Strukturelle Konfliktursachen
b)Vertragliche Konfliktursachen
II.Die Bewältigung der Konfliktursachen für die Bau- und Immobilienwirtschaft
1.Vertragliche Ansätze für die Bewältigung der Konfliktursachen
a)Die Parallelisierung der Interessen – Zusammenarbeit der Parteien über den Vertragsabschluss hinaus
b)Die Fehlerkultur und das Zusammenwirken einer Vielzahl von Beteiligten
c)Agile Vertragsgestaltung – Organisation fortwährender Verbesserung und Abstimmung
d)Mehrparteienverträge
2.Mediative Kompetenzen und Mediation als Werkzeuge der Konfliktprävention und der Konfliktbearbeitung
a)Mediative Kompetenzen
b)Mediation
3.Die Wirkungskraft mediativer Kompetenzen
a)Einigungshindernisse im Konflikt
b)Die Überwindung der Einigungshindernisse
c)Die Identifikation der Interessen
d)Aktives Zuhören
e)Die Herausarbeitung der bestehenden Einigungsoptionen
f)Autonomie der Konfliktbearbeitung
III.Perspektiven
Kapitel 3 Einsatz von Mediationskonzepten und ihre Wirkung auf die Kommunikation und die Rollenbilder von Baubeteiligten
I.Grenzen vertraglicher Regelungen
1.Die rechtlichen Beziehungen der Baubeteiligten
2.Die Geschäftsbeziehung der Baubeteiligten
3.Vertragliche Kommunikations- und Verhandlungsklauseln
II.Die Kommunikation der Baubeteiligten
1.Kommunikation – eine soziale Handlung
2.Kommunikation auf dem Bau
3.Building Information Management (BIM)
III.Bau-Projektkultur
1.Partnerschaftliche Zusammenarbeit/Kooperations-Kultur
2.Projektkultur, Rollenbilder und Unternehmenskulturen beim Bau
3.Kultur der kollektiven Achtsamkeit
4.Projektkultur – eine Führungsaufgabe
5.Kooperations- und Risikomanagement – eine Führungsaufgabe
IV.Einsatz mediativer Kompetenzen bei Bauprojekten
1.Verhandlungsmoderator bei Vertragsverhandlungen
2.Team-Building des Bau-Projekt-Teams
3.Kooperationsmanager des Bau-Projekt-Teams
4.Mediator bei Bauablaufstörungen und sonstigen „heißen“ Baukonflikten
Kapitel 4 Die Haltung der Beteiligten als Beitrag zum Erfolg eines Projektes
I.Begriff der Haltung
1.Definition
a)Mentales Modell
b)Dynamik und Entwicklungsfähigkeit des mentalen Models
2.Abgrenzung
II.Beteiligte
1.Natürliche Personen
2.Firmen/Gruppierungen
III.Erfolg im Projekt
1.Qualität
2.Termine
3.Kosten
4.Abwicklungsqualität
IV.Verschiedene Erscheinungsformen von Haltungen
1.Profit
2.Absicherung
3.Hast
4.Destruktivität
5.Misstrauen
6.Unehrlichkeit/Lüge
7.Betrug
8.Missachtung
9.Kontrolle/Sanktionen
10.Rollenspiel
V.Ziele von kooperativer Haltung
1.Vertrauen
2.Offenheit
3.Wertschätzung
4.Transparenz
5.Ehrlichkeit
6.Fairness
VI.Kooperative Haltung im Prozess der Abwicklung
1.Vertragsanbahnung
2.Vertragsdurchführung
VII.Herausbildung/Schulung/Förderung kooperativer Haltung
VIII.Ausblick
Kapitel 5 Mediative Kompetenzen und Mediation in konkreten Anwendungsfeldern der Bau- und Immobilienwirtschaft
I.Mediative Kompetenzen und Mediation im Rahmen der Vertragsgestaltung
1.Die Wirksamkeit mediativer Kompetenzen für die Verhandlung des Vertrages
a)Die Verhandlung klassischer Bau- und Ingenieurverträge
b)Die Verhandlung kooperationsfördernder Vertragswerke und Klauseln
2.Der Beitrag des Mediators zur Verhandlung des Vertrages
II.Mediative Kompetenzen und Mediation während der Projektdurchführung
1.Die Wirksamkeit mediativer Kompetenzen während der Realisierung des Projektes
a)Der Einsatz mediativer Kompetenzen in der Projektgestaltung
b)Die Fortschreibung des Vertrages mithilfe mediativer Kompetenzen
2.Der Beitrag des Mediators für die Durchführung des Projektes
III.Mediative Kompetenzen und Mediation bei und nach Projektabschluss
1.Die Wirksamkeit mediativer Kompetenzen bei und nach Abschluss des Projektes
a)Augenhöhe statt Machtungleichgewicht
b)Die gemeinsame Verantwortung der Parteien für den Streit
c)Claim-Gebirge und Punktesachen
d)Haltung – Grundlage der Zusammenarbeit in Bau- und Immobilienprojekten
2.Der Beitrag des Mediators bei und nach Abschluss des Projektes
a)Die Bearbeitung und Gestaltung von Einigungshindernissen
b)Der Beitrag der Mediation zur Behandlung von Nachtragsstreitigkeiten
c)Der Beitrag der Mediation zur Behandlung von Claimgebirgen
d)Der Beitrag von Mediation im Umgang mit Verhaltensmustern
IV.Mediative Kompetenzen und Mediation in Projektteams, Arbeitsgemeinschaften und sonstigen Formen von Partnerschaften
Kapitel 6 Die Mediation aus Sicht der Architekten – Verfahren zur allseitigen Interessenoptimierung
I.Einleitung
II.Interessenabwägung vs. Interessenerforschung
1.Streiten vor Gericht
2.Interessenabwägung in der Rechtsprechung
3.Entscheidungszufriedenheit der Parteien
4.Interessenoptimierung durch Mediation
a)Machtgleichheit als Voraussetzung einer selbst bestimmten Lösungsfindung
b)Interessenorientierung der Parteien
c)Generierung von Lösungsmöglichkeiten
5.Interessenoptimierung in typischen Anwendungsfällen
a)Überschreiten des Zeit und Kostenrahmens
b)Umfang und Güte der Architektenleistung
c)Höhe Architektenhonorar
6.Zwischenergebnis
III.Überwindung spezifischer Mediationshürden
1.Asymmetrische Machtverteilung
a)Herausforderung für die Eigenverantwortlichkeit
b)Lösungsansätze
2.Unzureichender Versicherungsschutz
a)Unvollständiges Angebot für Architekten
b)Lösungsansätze
3.Dominierende Schlichtungen
a)Abgrenzung Schlichtung – Mediation
b)Lösungsansätze
4.Zwischenergebnis
IV.Systematische Verankerung von Mediation im Architektenrecht
1.Wissensvermittlung
a)Architektenhochschulausbildung
b)Berufliche Fort- und Weiterbildung der Architekten
c)Gezielte Öffentlichkeitsarbeit
2.Gestaltung des regulativen beruflichen Umfeldes
a)Mediationsklauseln in Architektenmusterverträgen
b)Verfahrensregeln
c)Ergänzung Berufsordnungspflichten
d)Ausbau bestehender Strukturen – Schlichtungsausschüsse
V.Internationales
1.Einrichtung von ADR-Strukturen in internationalen Architektenorganisationen
2.Internationale Musterverträge für Architekten
3.Zwischenergebnis
VI.Systematischer Fortschritt für die Baukultur – ein Fazit
1.Verbesserte Kooperation zwischen Bauherr und Architekt
2.Qualifizierung in der der Aus-, Fort- und Weiterbildung
3.Überwindung des Machtkampfes zu einem lösungsorientierten Miteinander
Kapitel 7 Mediation und mediative Kompetenzen aus der Sicht des Projektmanagements
I.Zielsetzung
II.Ausgangslage
III.Abgrenzungen und Definitionen
1.Projektbegriff im Normenwerk
2.Projektleitung, Projektmanagement und Projektsteuerung
3.Konfliktbearbeitung im AHO-Leistungsbild „Projektmanagement“
IV.Ursachen von Konflikten in Projekten
1.Zentrale Phase der Realisierung
2.Vorgelagerte Phase der Planung
3.Nachgelagerte Phase der Nutzung
V.Konventionelle Konfliktbearbeitung
VI.Blick „hinter“ die Konflikte als Basis für Lösungsansätze
1.Phase der Projektvorbereitung
a)Inhaltliche Herausforderungen
b)Lösungsansätze unter Einsatz mediativer Kompetenzen
2.Phase der Projektplanung
a)Inhaltliche Herausforderungen
b)Lösungsansätze unter Einsatz mediativer Kompetenzen
3.Phase der Projektrealisierung
a)Inhaltliche Herausforderungen
b)Lösungsansätze unter Einsatz mediativer Kompetenzen
4.Phase der Nutzung
5.Exkurs: Agile Methoden für das Projektmanagement
VII.Zusammenfassung
Kapitel 8 Partnerschaftliches Bauen nach dem Bauteamverfahren
I.Einleitung
II.Das Bauteamverfahren als Modell des partnerschaftlichen Bauens
1.Das Bauteamverfahren als Managementpraxis
2.Gestaltung der Prozesse
3.Soziale Prozessfaktoren
4.Konfliktstrategien
5.Schlüsselkompetenz Kommunikation
III.Erfolgsfaktoren eines gelingenden Bauteamverfahrens
1.Projektbeginn: Erwartungen und Befürchtungen der Projektpartner
2.Feedback-Meeting
3.Learn & Change
IV.Das Bauteamverfahren im Überblick
1.Phase 1: „Ampelcheck“
2.Phase 2: „Bauteamverfahren“
3.Phase 3: „Produktdesign“
4.Phase 4: „Herstellungs- bzw. Bauphase“
V.Absicherung der Kooperationsfähigkeit und -bereitschaft
IV.Persönliches Fazit des Autors
Stichwortverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
| Abs. | Absatz |
| Art. | Artikel |
| Aufl. | Auflage |
| BGB | Bürgerliches Gesetzbuch |
| BGH | Bundesgerichtshof |
| bzw. | beziehungsweise |
| ca. | circa, lat.: ungefähr |
| DIN | Deutsches Institut für Normung |
| d. h. | das heißt |
| etc. | et cetera, lat.: und so weiter |
| f. | folgende |
| ff. | fortfolgende |
| Fn. | Fußnote |
| gem. | gemäß |
| ggf. | gegebenenfalls |
| HOAI | Honorarordnung für Architekten und Ingenieure |
| i. d. R. | in der Regel |
| lit. | Litera, lat.: Buchstabe |
| Nr. | Nummer |
| NZBau | Neue Zeitschrift für Baurecht und Vergaberecht, Zeitschrift |
| RL | Richtlinie |
| Rn. | Randnummer |
| S. | Seite/siehe |
| s. o. | siehe oben |
| sog. | sogenannt(e) |
| u. a. | unter anderem |
| v. | von, vom |
| v. a. | vor allem |
| Vgl. | vergleiche |
| z. B. | zum Beispiel |