Kitabı oku: «CGM- und Insulinpumpenfibel»

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Ulrike Thurm | Bernhard Gehr

CGM- und Insulinpumpenfibel

oder: Bei Dir piept's ja!

Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek

Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über <http://dnb.ddb.de> abrufbar.

ISBN 978-3-87409-710-9

Bei der Erstellung dieses Buchs wurde mit aller gebotener Vorsicht vorgegangen. Die Gedanken, Methoden und Anregungen stellen die Meinung und Erfahrung der Autoren dar. Sie wurden nach bestem Wissen erstellt und mit größtmöglicher Sorgfalt überprüft. Sie bieten jedoch keinesfalls Ersatz für einen persönlichen medizinischen Rat oder für eine Schulung durch ein Diabetesteam. Daher erfolgen die Angaben in diesem Buch ohne jede Gewähr oder Gewährleistung seitens der Autoren oder des Verlages. Weder die Autoren noch die Verleger können für direkte oder indirekte, spezielle, zufällige oder in der Folge entstandene Schäden haftbar gemacht werden, die aus der Verwendung oder aus der Unmöglichkeit der Verwendung von Inhalten dieses Buchs resultieren.

Die Produktangaben beziehen sich auf den Stand Herbst 2019. Produktbezeichnungen stehen als Beispiele, ohne dass damit eine Wertung vorgenommen werden soll und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Die Autoren sind herstellerunabhängig.

Autoren:

Ulrike Thurm, Berlin

Dr. med. Bernhard Gehr, Lenggries

Grafiken:

Beate Fleischmann, Berlin (Auflage 1 und 2)

Hayo Eisentraut, Mainz (Auflage 3)


4. Auflage 2020© Verlag Kirchheim + Co GmbHWilhelm-Theodor-Römheld-Str. 14, 55130 Mainzwww.kirchheim-verlag.de

Teil 1: Insulinpumpenfibel

1Vorbemerkungen zur Insulinpumpentherapie (CSII)

1.1Was hat das Interesse für die Insulinpumpentherapie geweckt?

1.2Grundprinzipien der Insulinpumpentherapie

1.3Wie funktioniert eine Insulinpumpe?

1.4Vor- und Nachteile der Insulinpumpentherapie

1.5Hilfe bei Ängsten und Vorurteilen gegenüber der Insulinpumpentherapie

1.6Voraussetzungen für die Insulinpumpentherapie von Patientenseite

1.6.1Indikationen für die Insulinpumpentherapie

1.6.2Kontraindikationen der Insulinpumpentherapie/Problemgruppen

1.7Individuelle Auswahl des Insulinpumpenmodells

1.7.1Standardeigenschaften der aktuellen Modelle

1.7.2Technische Besonderheiten der einzelnen Modelle

1.8Pumpeninsuline

1.8.1Individuelle Auswahl des Pumpeninsulins

1.8.2Vorgefüllte Insulinampullen

1.8.3Befüllen von Leerampullen

1.9.Kostenübernahme von Insulinpumpe und Verbrauchsmaterial

1.9.1Ablauf der Beantragung einer Insulinpumpe

1.9.2Unterlagen zur Beantragung der Insulinpumpentherapie

1.9.3Inhaltliche Schwerpunkte bei der ärztlichen Gutachtenerstellung

1.9.4Probleme bei der Kostenübernahme

1.9.5Verbrauchsmaterial der Insulinpumpentherapie – Kostenübernahme und praktische Tipps

2Insulinpumpenschulung

2.1Stationäre Insulinpumpenschulung

2.2Ambulante Insulinpumpenschulung

2.3Schulungsmaterialien

2.4Abschluss der Insulinpumpenschulung

2.5Ambulante Nach- und Weiterbetreuung

3Erste Schritte zu Beginn der Insulinpumpentherapie

3.1Technische Einweisung in die Bedienung der Insulinpumpe

3.2Wohin mit der Insulinpumpe? Übersicht über die Tragemöglichkeiten

3.3Insulinkatheter

3.3.1Individuelle Auswahl des passenden Insulinkatheters

3.3.2Übersicht über die Insulinkatheter-Modelle und Einführhilfen

3.3.3Klebematerialien zur Fixierung der Insulinkanülen

3.3.4Wo kann der Insulinkatheter gelegt werden?

3.3.5Legen des Insulinkatheters in Einzelschritten

3.3.6Verweildauer eines Insulinkatheters

3.3.7Tipps zur Vermeidung von Katheterproblemen

3.4Therapie-Dokumentation

3.4.1Handschriftliche Dokumentation der Insulinpumpentherapie

3.4.2Elektronische Dokumentation der Insulinpumpentherapie

3.4.3Insulinpumpen-Management über einen PC

3.5Anfängliche Insulindosierung beim Umstieg auf die Insulinpumpentherapie

3.5.1Neuer Gesamtinsulinbedarf

3.5.2Festlegung der anfänglichen Basalrate

3.5.3Festlegung der anfänglichen I.E./BE- und Korrekturfaktoren

3.5.4Verzögerungsinsulin und Therapieumstellung

3.5.5Beispiele zum Umstieg auf die Insulinpumpentherapie

3.6Verhaltensregeln für die Schulungstage

3.6.1Mahlzeiten

3.6.2Glukosemonitoring: Blutzucker-, Sensor- und Laborzuckerwerte

3.6.3Bed-Time-Regel

3.7Anlegen der Insulinpumpe

4Basalrate

4.1Optimierung der Basalrate mit Mahlzeitenauslassversuchen

4.1.1Praktisches Vorgehen beim Basalratentest

4.1.2Beispiele zum Basalratentest

4.2Temporäre Basalratenänderungen

4.2.1Vorübergehende Absenkung der Basalrate

4.2.2Vorübergehende Erhöhung der Basalrate

4.2.3Beispiele zu temporären Basalratenänderungen

4.3Programmierung alternativer Basalraten

4.3.1Gezielter Einsatz alternativer Basalraten

4.3.2Beispiele zu alternativen Basalraten

5Bolusgaben

5.1Typische BE- und Korrekturfaktoren je nach Tageszeit

5.2Mahlzeitenbolus je nach Ausgangsblutzucker

5.2.1Erhöhter Ausgangsblutzucker: Spritz-Ess-Abstand oder Vor-Bolus

5.2.2Normaler Ausgangsblutzucker

5.2.3Zu niedriger Ausgangsblutzucker

5.2.4Beispiele zu Spritz-Ess-Abstand und Vor-Bolus

5.3Mahlzeitenbolus je nach Nahrungszusammensetzung

5.3.1Unterschiedliche Bolusformen

5.3.2Gezielter Einsatz der verschiedenen Bolusformen

5.3.3Beispiele zu verschiedenen Bolusformen

5.4Mahlzeitenbolus bei verzögerter Nahrungsresorption

5.5Beurteilung eines Mahlzeitenbolus anhand des Glukoseverlaufs

5.6Korrekturbolus

5.6.1Grundregeln der Blutzuckerkorrektur

5.6.2Beispiele zur Blutzuckerkorrektur

5.7Einsatz von Bolusrechner-Programmen

6Hyperglykämie

6.1Ursachen einer Hyperglykämie

6.2Checkliste: Therapie einer Hyperglykämie

7Ketoazidose

7.1Entstehung einer diabetischen Ketoazidose

7.2Diagnose einer Ketoazidose: Ketonmessung in Urin oder Blut

7.3Therapie einer Ketoazidose

8Hypoglykämie

8.1Weniger Unterzuckerungen dank Insulinpumpentherapie

8.2Symptome einer Unterzuckerung

8.3Therapie einer leichten Hypoglykämie

8.4Therapie einer schweren Hypoglykämie

8.5Ursachen einer Hypoglykämie

8.6Checkliste: Ursachensuche nach Hypoglykämie

9Insulinpumpentherapie bei besonderen Patientengruppen

9.1.Insulinpumpe bei Kindern und Jugendlichen

9.1.1Vorteile der Insulinpumpentherapie für Kinder und Jugendliche

9.1.2Indikationen zur Insulinpumpentherapie bei Kindern und Jugendlichen

9.1.3Praktische Aspekte bei Kindern und Jugendlichen

9.2.Insulinpumpe und Schwangerschaft

9.2.1Therapieziele vor und während der Schwangerschaft

9.2.2Insulinempfindlichkeit während und nach der Schwangerschaft

9.2.3Praktische Aspekte in der Schwangerschaft

9.2.4Insulinpumpe und Geburt

9.2.5Beispiel für die Vorbereitung einer Geburt mit Diabetesmanagement durch den Partner

10Insulinpumpe im Alltag

10.1„Ersatzteilkoffer“ im Alltag

10.2Insulinpumpe und soziales Umfeld

10.3Insulinpumpe in Wasser und Sauna

10.4Insulinpumpe und körperliche Aktivität

10.4.1Vorteile der Insulinpumpentherapie beim Sport

10.4.2Praktische Aspekte beim Sport

10.4.3Insulinpumpe und Therapieanpassung vor dem Sport und während des Sports

10.4.4Insulinpumpe und Therapieanpassung nach dem Sport

10.4.5Beispiele zum Thema Sport

10.5Insulinpumpe und Auto

10.6Insulinpumpe und Schichtdienst

10.7Insulinpumpe und Urlaub

10.7.1Insulinpumpe und Reisegepäck

10.7.2Insulinpumpe im Flugzeug

10.7.3Insulinpumpe und Zeitverschiebung

10.7.4Insulinpumpe und widrige Umweltbedingungen

10.7.5Insulinpumpe und Couscous

10.7.6Insulinpumpe und S(tr)and

10.8Insulinpumpe und Liebesleben

10.9Ablegen der Insulinpumpe

10.9.1Ablegen der Insulinpumpe für wenige Stunden

10.9.2Ablegen der Insulinpumpe tagsüber oder nachts

10.9.3Ablegen der Insulinpumpe für mehrere Tage und Umstieg auf ICT

10.9.4Beispiele zum Ablegen der Insulinpumpe

10.10Insulinpumpe und Medizinbetrieb

10.10.1Insulinpumpe und Hausarzt

10.10.2Insulinpumpe und Krankenhaus

10.10.3Insulinpumpe und Röntgen, CT, MRT

Teil 2: CGM-Fibel

11Vorbemerkungen zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM)

11.1Historisches zur CGM

11.2Funktionsprinzip der erhältlichen CGM-Systeme

11.2.1Verfügbare Messtechnologien: Elektroden-, Fluoreszenz- oder Mikrodialyseprinzip

11.2.2Anzeige sofort oder später: Realtime-CGM oder verblindete CGM

11.2.3Ein Traum wird wahr. Schrittweise Automatisierung der Insulinabgabe

11.3Warum stimmen Blutzucker und CGM-Glukose nicht immer überein?

11.4Was kann die CGM leisten?

11.5Unrealistische Erwartungen an die CGM

11.6Psychologische Aspekte der CGM

11.7In drei Schritten zum richtigen CGM-Verfahren

12Grundlagen der sensorunterstützten Pumpentherapie

12.1Indikationen für die sensorunterstützte (Pumpen-)Therapie

12.2Voraussetzungen der sensorunterstützten (Pumpen-)Therapie

12.2.1Voraussetzungen von Patientenseite

12.2.2Voraussetzungen von Seiten des Diabetesteams

12.3Verfügbare CGM-Systeme mit Anzeige aktueller Glukosewerte

12.3.1Technische Eigenschaften der verschiedenen CGM-Systeme

12.3.2Software-Eigenschaften der verschiedenen CGM-Systeme

12.3.3Gemeinsame Eigenschaften der CGM-Systeme

12.4Messgenauigkeit der verschiedenen CGM-Systeme

12.4.1Beschreibung der Messgenauigkeit eines CGM-Systems

12.4.2Welcher Sensor misst am besten?

12.4.3Bestimmung der individuellen Messgenauigkeit

Arbeitsblatt „Meine Messgenauigkeit“

12.5Finanzielle Aspekte der Glukosesensoren

12.5.1Beantragung der Kostenübernahme: Allgemeine Aspekte

12.5.2Beantragung eines CGM-Systems bei einer gesetzlichen Krankenversicherung: Praktisches Vorgehen

12.5.3Vorgehensweise bei Ablehnung des Antrags

12.5.4Sonderfall: Verordnung eines Abbott-FreeStyle®-Libre-Systems

12.5.5Ablauf der Kostenerstattung durch eine private Krankenversicherung

12.6CGM-Schulung in drei Etappen

12.6.1CGM-Schulungsmaterialien

12.6.2Einführungsschulung

12.6.3CGM-Start und -Therapieschulung

12.6.4Weiterbetreuung und Therapieoptimierung

13Erste Schritte zu Beginn der sensorunterstützten (Pumpen-) Therapie

13.1Tipps zum sicheren Start der sensorunterstützten (Pumpen-)Therapie

13.2Technische Einweisung in das CGM-System

13.3Legen eines CGM-Sensors in Einzelschritten

13.4Liegedauer eines CGM-Sensors

13.5Fixierung von CGM-Sensor und -Sender

13.5.1Tipps bei unzureichenden Klebeeigenschaften

13.5.2Tipps bei Hautproblemen und Pflasterallergien

13.6Tragemöglichkeiten des CGM-Empfängers, Apps und Smartwatches

13.7Alarmfunktionen

13.7.1Bewährte Starteinstellungen

13.7.2Anpassung des Niedrigalarms

13.7.3Anpassung des Hochalarms

13.7.4Voralarme

13.7.5Änderungsratenalarme

13.8Abschaltfunktionen

13.8.1Hypoglykämie-Abschaltung

13.8.2Prädiktive Hypoglykämie-Abschaltung (PLGS)

13.8.3Automatische Wiederaufnahme der Basalrate

13.9CGM und Blutzuckermessen: Kontrollieren und kalibrieren

13.9.1Kalibrierung durch den Anwender

13.9.2Beispiel zum Kalibrieren durch den Anwender

13.9.3Werkseitige Kalibrierung („kalibrierfreie“ Systeme)

13.9.4Ergänzung oder „Ersatz“ der Blutzuckermessung?

14CGM im Alltag

14.1CGM unterwegs

14.2CGM und Sport

14.3CGM in Wasser und Sauna

14.4CGM auf Reisen

14.5CGM und Medizinbetrieb

15Aktuelle CGM-Anzeige

15.1Aktueller Glukosewert

15.2Aktueller Glukosetrend

15.3Aktuelles Diagramm

16Analyse der gespeicherten CGM-Daten

16.1Software zum Auslesen der Sensordaten

16.2Ambitioniertes Ziel: Werte wie ein Stoffwechselgesunder

16.3Statistik zur Beurteilung der Therapiequalität

16.4Mustererkennung zur gezielten Therapieoptimierung

16.4.1Die vier wichtigsten Diagramm-Typen

16.4.2Tipps zur strukturierten Diagramm-Analyse

16.5Beispiele zur Therapieoptimierung mit CGM

16.5.1„Kriminalfall“ (alternative Basalrate)

16.5.2„Tücken der Technik“ (Sportanpassung)

16.5.3„Achterbahn mit Kind“ (Bolus-Timing)

16.5.4„Fett-Protein-Manager“ (Bolusform)

16.5.5„Erkenntnisse eines Tieffliegers“ (Hypoglykämien)

16.5.6„Mehr als nur Insulin“ (Hypowahrnehmungsstörung)

16.5.7„In der Ruhe liegt die Kraft“ (Korrekturbolus)

17CGM-Rekorder für die verblindete CGM

17.1Indikationen für die verblindete CGM

17.2Voraussetzungen für die verblindete CGM

17.3Aktuelle Systeme für die verblindete CGM

17.4Interpretation der Daten der verblindeten CGM

17.5Finanzielle Aspekte der verblindeten CGM

Teil 3: Erfahrungsberichte

18.1„Endlich wieder ein normales Leben“ (Kind mit Insulinpumpe)

18.2„Wir beide oder keiner von uns“ (Insulinpumpe für Vater und Tochter)

18.3„Wie kann ich es schaffen?“ (Schwangerschaft mit Insulinpumpe)

18.4„Kämpfen für barrierefreie Pumpen, Testgeräte und Tagebücher“ (Insulinpumpe und Sehstörung)

18.5„Pumpenmarathon“ (Ode an die Pumpenschulung)

18.6„Eins ist sicher: Nie mehr ohne!“ (CGM und Sport)

18.7„Bei mir piept’s“ (CGM bei einem Kleinkind)

18.8„Das hat meine Welt verändert“ (Mit CGM wieder alles unter Kontrolle)

18.9„Nichts ist unmöglich“ (CGM und Krankenkasse)

18.10„Ohne CGM? Undenkbar!“ (Therapieoptimierung)

18.11„I am not waiting!“ (DIY-Loopen aus der Sicht einer Anwenderin)

Teil 4: Anhang

19.1Praktische Tipps zur Berechnung von Kohlenhydraten

19.1.1Berechnung der Kohlenhydrat- (KHE, KE) bzw. Broteinheiten (BE)

19.1.2Faustregeln zum BE-Schätzen im Alltag

19.1.3Einordnung der Kohlenhydrate in „schnell“ und „langsam“

19.2.Praktische Tipps zur Berechnung von Fett und Eiweiß

19.2.1Berechnung der Fett- und Proteineinheiten (FPE)

19.2.2Faustregeln zum FPE-Schätzen im Alltag

19.3.Tabelle zur Ermittlung einer physiologischen Start-Basalrate für Erwachsene

19.4.Vereinbarung zur Insulinpumpentherapie

19.5.Insulinpumpenführerschein

19.6.CGM-Pilotenschein

19.7.Kontaktadressen

Teil 5: Online-Anhang


Der Zugriff auf den Online-Anhang geschieht über folgende Internetadresse: https://www.kirchheim-shop.de/out/media/Thurm_Gehr_Pumpenfibel_Onlineanhang.pdf

20.1Aktualisierte Vergleichstabellen und Informationen

20.1.1Insulinpumpen

20.1.2CGM-Systeme

20.1.3Neue Systeme nach Drucklegung (incl. Hybrid-Closed-Loop)

20.2Arbeitsblatt „Meine Messgenauigkeit“ zum Ausdrucken

20.3Vereinbarung zur Insulinpumpentherapie zum Ausdrucken

20.4Insulinpumpenführerschein-Prüfung zum Ausdrucken

20.5CGM-Pilotenschein-Prüfung zum Ausdrucken

20.6Kontaktadressen der Hersteller in Deutschland, Österreich und der Schweiz

20.7Erfahrungsbericht von Diana Drossel: „Kämpfen für barrierefreie Pumpen, Testgeräte und Tagebücher“ (Insulinpumpe und Sehstörung)

Glossar und Abkürzungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

Stichwortverzeichnis

Stimmen zum Buch

Auf den ersten Blick hat die Diabetestherapie vor allem mit Pharmakologie, Endokrinologie und Innerer Medizin zu tun. Doch wie dieses Buch deutlich zeigt, hat sich die Diabeteswelt in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Technologische Fortschritte haben dazu geführt, dass auch insulinpflichtige Diabetiker ein weitgehend normales Leben führen können, unter allen denkbaren Alltagsbedingungen und sogar bei extremen sportlichen Aktivitäten. In Form eines Closed-Loop-Systems ist sogar der Hoffnungsschimmer einer „Heilung durch die Technik“ bereits in greifbare Nähe gerückt.

Dieses Buch macht klar, dass die Handhabung der Technik in Form von Insulinpumpen und Systemen zum kontinuierlichen Glukosemonitoring (CGM) heute weitgehend durch die Patienten selbst erfolgt (und durch die sie betreuenden Diabetesteams), aber nicht mehr vorrangig durch die Diabetologen. Der umfassenden Patienteninformation und -schulung kommt daher eine immer größere Bedeutung zu. Vielen Patienten geben die technischen Hilfsmittel das Gefühl, den Diabetes völlig unter Kontrolle zu haben, sodass sie keine Angst vor Stoffwechselentgleisungen mehr haben müssen. Beim Lesen dieses Buchs wird aber auch klar, wie weit diese Systeme noch immer von Lifestyle-Geräten entfernt sind, wie komplex und auch belastend die technischen und therapeutischen Möglichkeiten sein können. Im Alltag treten zahlreiche zum Teil sehr spezielle und individuelle Fragen und Probleme auf, und entsprechend vielseitig sind die technischen Lösungen. Dieses Buch wurde von Ulrike Thurm und Bernhard Gehr „von Diabetikern für Diabetiker“ geschrieben. Das Buch füllt damit eine klare Lücke. Es ist nach meiner Kenntnis das erste Buch über Diabetes-Technologie, das in diesem Sinne alle praxisrelevanten Aspekte klar und deutlich adressiert.

Die Diskussion über Diabetes-Technologie, mit Insulinpumpen und CGM-Systemen als prominenten Beispielen, steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen, selbst wenn es dazu eine Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Diabetes Gesellschaft und eine erste deutschsprachige Zeitschrift gibt. Dieses Buch ist ein Meilenstein auf dem Weg zur gemeinsamen Aktivität aller an dem Thema Interessierten. Erst wenn Patienten gemeinsam mit Diabetesprofis, Wissenschaftlern, beteiligten Firmen und Kostenträgern über alle relevanten Themen sprechen, werden wir zu einem sinnvollen Einsatz der Diabetes-Technik kommen. Ich wünsche den Autoren und diesem Buch viel Erfolg auf diesem Weg, den ich gerne mit ihnen gemeinsam weiter gehen möchte.

Prof. Dr. rer. nat. Lutz Heinemann , Wissenschaftler, Neuss

Ulrike Thurm und Bernhard Gehr, zwei aus der praktischen Diabetesarbeit erfahrene Autoren, ermöglichen mit der vorliegenden „Fibel“ Patienten und Therapeuten den Zugang zur Insulinpumpentherapie und zur kontinuierlichen Glukosemessung. Das Buch versetzt sie in die Lage, die neuen Therapieformen im Alltag erfolgreich anzuwenden und gleichzeitig die technik- und diabetesbedingten Probleme auf ein Minimum zu reduzieren. Nebenbei dienen die konkreten Ratschläge, Handlungsanweisungen und Beispiele der Vertrauensbildung gegenüber der neuen Technik. Psychologische Aspekte werden nicht nur als „Randnotiz“ dargestellt, sondern als substanzieller Bestandteil auf dem Weg zum Therapieerfolg bzw. als Erklärung für bedauerliche Misserfolge. Die Inhalte der Fibel sind daher in hohem Maße alltags- und praxisrelevant.

Neue technische Entwicklungen erfordern immer auch eine neue Sprache. Kennzeichnend für den hohen Innovationsgrad der Fibel ist die selbstverständliche Verwendung von Begriffen wie Timelag, Kalibrierung, Signaldrift, Tiefflieger, Wutbolus, Voralarm, Datenflut, Glukosevariabilität oder Gewebezucker. Neue Akronyme wie SuP, SuT, CGM, AUC und 123-Methode zeigen unverkennbar, dass die Technologie in der Diabeteswelt angekommen ist.

Den Autoren sei für ihre Vermittlungsarbeit und für ihre konkreten Anwendungshilfen gedankt.

Prof. Dr. med. Helmut R. Henrichs , Diabetologe, Quakenbrück, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Diabetologische Technologie der DDG

Ulrike Thurm und Bernhard Gehr haben mit diesem Buch etwas ganz und gar Außergewöhnliches für die Diabeteswelt geschaffen. Dass sie ihre Erfahrung aus der langjährigen täglichen Arbeit in dieser Form weitergeben, zeugt von Freigiebigkeit und Mut. Hinzu kommt akribisch Selbsterarbeitetes in Verbindung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. All das stellen die Autoren nachvollziehbar und verständlich dar, übersichtlich gegliedert bis ins kleinste Detail, ohne sich zu verzetteln und die Zusammenhänge aus den Augen zu verlieren, immer praktisch orientiert und alltagstauglich.

Das vorliegende Buch ist sicherlich ein zukünftiges Standardwerk der Realdiabetologie für alle Menschen mit Diabetes und für alle Diabetesprofis – ein „Muss“ für alle, die mit Insulinpumpen und/oder CGM leben oder arbeiten wollen.

Dr. med. Kristina Pralle , Diabetologin, Berlin

In ihrer neuen CGM- und Insulinpumpenfibel präsentieren die beiden Autoren den aktuellen Stand dieser Therapieformen leicht verständlich und sehr facettenreich. Der Leser spürt förmlich, dass Ulrike Thurm und Bernhard Gehr dabei nicht nur mit großer Professionalität und Erfahrung zu Werke gingen, sondern auch mit einer enormen Begeisterung. Die Flamme der Hoffnung brennt hell und das Feuer springt über.

Die Fibel ist der perfekte Leitfaden für den Beratungsalltag. Die Vielfalt der Informationen und die praktischen Beispiele unterstützen bei der sicheren, kompetenten und strukturierten Beratung. Neueinsteiger können sich schnell einen herstellerneutralen Überblick über die angebotenen Geräte und die Therapiemöglichkeiten verschaffen. Erfahrene Beraterinnen freuen sich über die unzähligen Tipps und Tricks zur Lösung kniffliger Probleme in allen Lebenslagen, die weder in den Gebrauchsanweisungen noch in den verfügbaren Schulungsprogrammen zu finden sind. Ein längst überfälliges Novum ist die Einbeziehung von Fett und Eiweiß in die Insulindosisberechnung (FPE). In diesem Buch finden endlich alle eine praktikable, verständliche und im Alltag umsetzbare Lösung, um auch an dieser „Schraube“ der Diabetestherapie zu drehen.

Ich wünsche der Fibel eine weite Verbreitung und den beratenden Berufsgruppen viel Erfolg, mit brennendem, von Herzen kommendem Einsatz für eine gute Diabeteseinstellung zum Wohle aller, die mit Diabetes leben!

Rosalie Lohr , Diabetesberaterin, München

Ich bin beeindruckt. Das vorliegende Buch umfasst tatsächlich alles Wissenswerte über die Insulinpumpentherapie und die kontinuierliche Glukosemessung: Was sie bereits heute leistet, wie sie die Therapie erleichtert und wie man sie nutzt. Auf dieses Kompendium haben Nutzer und Interessierte gewartet.

Andreas May , erfahrener Insulinpumpen- und CGM-Anwender, Hamburg

Trotz langer Pumpenerfahrung habe ich mich sehr lange geweigert, ein CGM-System zu tragen. Erst als mein Diabetologe mir glaubhaft eine stationäre Neueinstellung androhte, entschied ich mich für das „kleinere Übel“: das CGM-System.

Ich Idiot! Warum erst jetzt? Zu dieser Erkenntnis kam ich bereits am zweiten Tag. Es brauchte nur einen Vormittag mit Ulrike Thurm zur CGM-Einweisung und das vorliegende Buch. Selten habe ich Fachliteratur mit so viel Witz, Unterhaltungswert und trotzdem Ernsthaftigkeit erlebt. Anschaulich und verständlich für jeden Anwender, auch für Neulinge wie ich einer war, führen uns die Autoren durch die ganz normale Alltagswelt eines Betroffenen. Hier werden witzige Situationen beschrieben, die jeder schon erlebt hat, und peinliche Begebenheiten „normalisiert“. Oft musste ich lachen. Oft habe ich mich wiedererkannt. Und oft habe ich Stellen aus dem Buch zitiert.

Kurz gesagt: Die CGM- und Insulinpumpenfibel ist ein Muss für jeden Pumpen- und CGM-Träger und für seinen Lebenspartner, sie ist eine super Therapieunterstützung und nicht zuletzt eine tolle und unterhaltsame Urlaubslektüre. Einfach klasse! Ich hoffe, dass es noch viele Fortsetzungen gibt.

Sonja Brandenburg , Insulinpumpenträgerin und CGM-Einsteigerin, Dresden

Vorwort der Autoren

Im Jahr 1991 erschien die Insulinpumpenfibel zum ersten Mal. Ulrike Thurm hatte die „Urfassung“ in Zusammenarbeit mit der Abteilung Stoffwechsel und Ernährung der Universitätsklinik Düsseldorf (Prof. Michael Berger) erarbeitet. Damals hielten es auch kühnste Optimisten nicht für möglich, dass sich die Insulinpumpentherapie in den folgenden Jahrzehnten so stark verbreiten würde. Aus dem kleinen Häuflein von ca. 3.000 Pumpenträgern war zwanzig Jahre später eine Stadt von 50.000 geworden. Was war passiert? Die Diabetesteams standen Anfang der 90er-Jahre vor dem Problem, dass es noch keinerlei Schulungsprogramme und Materialien gab. Diabetiker, die auf die Insulinpumpentherapie umgestellt werden sollten, mussten weite Wege auf sich nehmen und eine spezialisierte Diabetesklinik aufsuchen. In diesem Umfeld leistete die Insulinpumpenfibel Pionierarbeit.

Eine ähnliche Situation besteht Anfang des neuen Jahrtausends für die kontinuierliche Glukosemessung (CGM). Zwar sind die Geräte alltagstauglich, doch die Zahl der Diabetiker, die ein CGM-System tragen, wächst nur sehr langsam. Für eine qualifizierte CGM-Betreuung müssen die Diabetiker weite Wege auf sich nehmen. An schriftlichen Informationen gibt es nur die Produktbroschüren und Bedienungsanleitungen der Hersteller. Die Krankenkassen zahlen nur ungern, viele Patienten zahlen selbst. All diese Faktoren tragen dazu bei, dass die Zahl der CGM-Anwender bisher nur langsam steigt. Wir hoffen, dass die komplett erneuerte CGM- und Insulinpumpenfibel hier einen ganz wesentlichen Beitrag leisten kann.

Unser Buch wendet sich an einen sehr heterogenen Leserkreis: Diabetologen, Diabetesberaterinnen und Diabetiker. Um sicherzugehen, dass wir bei diesem Unterfangen keine Lesergruppe deutlich über- oder unterfordern, haben wir bei der Auswahl der Korrekturleser größten Wert darauf gelegt, dass „alles dabei ist“, vom absoluten Insulinpumpen- und CGM-Neuling bis zu den tonangebenden Routiniers und Meinungsbildnern aus Diabetologie und Wissenschaft.

Wir haben das Buch in Modulform gestaltet. Jedes Modul enthält alle relevanten Informationen, die der Leser für dieses Thema benötigt. Aufmerksame Leser, die die komplette Fibel „von vorne bis hinten“ am Stück lesen, werden daher gelegentlich auf sich ähnelnde Passagen stoßen.

Noch einige generelle Anmerkungen:

Wir verzichten auf differenzierte Anreden wie z. B. „Leserin“ oder „Leser“. Natürlich meinen wir immer diskriminierungsfrei beide Geschlechter.

Weiterhin verzichten wir auf Formulierungen wie: „Menschen mit Diabetes, die eine Insulinpumpe tragen“, sondern sprechen, ohne den Menschen mit Diabetes über seine Erkrankung definieren oder diskreditieren zu wollen, von Diabetikern und Insulinpumpenträgern.

Aus Gründen der Lesbarkeit verzichten wir darauf, die Blutzuckerwerte gleichzeitig in mg/dl und in mmol/l und die HbA1c-Werte gleichzeitig in Prozent und in mmol/mol anzugeben. Umrechnungstabellen finden Sie auf der hinteren Umschlaginnenseite.

Im alltäglichen Sprachgebrauch wird das Kürzel „CGM“ für die offene, unverblindete kontinuierliche Glukosemessung verwendet. In diesem Sinne verwenden wir die Abkürzung auch im Buch (im Gegensatz dazu sprechen wir immer explizit von der „verblindeten CGM“).

Um der sehr schnelllebigen Diabetestechnik gerecht zu werden, stellen wir im Internet aktualisierte Vergleichstabellen zu Insulinpumpen, -kathetern und CGM-Systemen zur Verfügung (siehe Kap. 20).

Last but not least: Das Buch hätte in dieser Form niemals realisiert werden können, wenn uns nicht Anwender und andere Experten bedingungslos unterstützt hätten. Sie haben der CGM- und Insulinpumpenfibel erst ihr heutiges „Gesicht“ gegeben.

Wir danken ganz besonders den Verfassern der Erfahrungsberichte: Nadine Bergener, Walter Bube, Claudia Clasen, Diana Droßel, William „Lee“ Dubois, Peter Hahne, Peter Kremsreiter, Veronika Lehmann, Andreas May, Nadine Müller, Volker und Kerstin Schönbeck.

Für das eingebrachte Expertenwissen beim Erstellen oder Redigieren einzelner Spezialkapitel danken wir: Dr. med. Frank Best, Dr. med. Dorothée Deiss, Gerd Gottschalk, Dr. rer. nat. Petra Mondry , Dr. med. Til Rendschmid, PD Dr. med. Ute Schäfer-Graf, Dr. med. Monika Schießer, Sabine Westermann.

Für unendlich viel Zeit und investierte Arbeit beim Durchackern des Manuskripts danken wir: Jeannette Birkholz, Sonja Brandenburg, Sabine Carstensen, Dr. med. Giovanna Eilers, Andrea Erb, Melanie Förster, Stefanie Gehr, Peter Hahne, Prof. Dr. rer. nat. Lutz Heinemann, Prof. Dr. med. Helmut R. Henrichs, Stefanie John, Dr. med. Thorsten Jordan, Rosalie Lohr, Andreas May, Anja Müller, Hans-Joachim von Orlikowski, Dr. med. Kristina Pralle, Claudia Schramm, Rainer Straßburger, Dr. rer. nat. habil. Andreas Thomas, Dörthe Worthmann.

Das äußere Erscheinungsbild ist maßgeblich auch von den darin enthaltenen Grafiken und Fotos abhängig, dafür danken wir: Beate Fleischmann (Grafiken), Sandra Ritschel (Fotos) sowie unseren „Fotomodellen“ Helen Gregori und Jessica Kaminski (SV Adler Berlin). Beim Kirchheim Verlag danken wir insbesondere Sabine Roach und Hayo Eisentraut für die konstruktive Zusammenarbeit und für das gelungene Layout und Hanno Schorlemmer für die tatkräftige Unterstützung.

Unser ganz besonderer Dank gilt unseren Familien, die uns in den gut drei Jahren des Entstehungsprozesses mit unglaublicher Geduld und Verständnis unterstützt und ertragen haben. DANKE!


Ulrike Thurm(ulrike.thurm@t-online.de)Dr. med. Bernhard Gehr(b.gehr@gmx.de)

Vorwort zur dritten Auflage

Die technische Entwicklung in der Diabetestherapie schreitet rasch voran, sodass die vorliegende dritte Auflage der CGM- und Insulinpumpenfibel im Jahr 2019 überfällig war:

Türler ve etiketler

Yaş sınırı:
0+
Hacim:
911 s. 436 illüstrasyon
ISBN:
9783874097109
Yayıncı:
Telif hakkı:
Bookwire
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