Kitabı oku: «Das Ferienhaus der heißen Träume – Zwei erotische Novellen»
Camille Bech
Das Ferienhaus der heißen Träume – zwei erotische Novellen
Übersetzt Rebecca Jakobi
Lust
Das Ferienhaus der heißen Träume – zwei erotische Novelle ÜbersetztRebecca JakobiCoverbild/Illustration: Shutterstock Copyright © 2017, 2020 Camille Bech und LUST All rights reserved ISBN: 9788726781557
1. Ebook-Auflage, 2020
Format: EPUB 3.0
Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit Zustimmung von LUST gestattet.
Reife Lust
Es war später Freitagnachmittag, als Mille die Eingangstür hinter sich zuzog und die Einkaufstüten auf den Boden fallen ließ. Sie streifte die Stiefel ab und lehnte sich müde an die Wand. Sie hatte eine ungewohnt harte Woche in der Werbeagentur hinter sich und keine große Lust, noch auszugehen. Wenn sie ehrlich war, wollte sie viel lieber sofort ins Bett. Sie brachte die Tüten in die Küche. Draußen war es schon dunkel, und auf den Baumkronen lag eine dünne Schneeschicht.
Sobald die Einkäufe im Kühlschrank verstaut waren, wollte sie duschen gehen und danach das kurze, freche Kleid anziehen, das sie für heute Abend gekauft hatte. Beim Gedanken daran lebte sie ein wenig auf. Das Kleid war knallrot und saß fantastisch. Der Ausschnitt entblößte geradeso den Ansatz ihrer Brüste und ein reizendes Dekolleté. Während das warme Duschwasser über ihren Körper floss, begann sie allmählich, sich auf den Abend in der Stadt zu freuen. Sie putzte sich heraus, alles sollte perfekt sein, und musste lächeln, als sie sich zwischen den Beinen einseifte und ihre glatten Schamlippen fühlte. Alles musste weg, denn so mochte er es am liebsten. Sie selbst fühlte sich rasiert auch ein bisschen unanständiger und liebte das Gefühl – das war heute Abend nicht anders. Ihre Brüste waren stramm und saßen perfekt. Trotz ihrer Größe konnte sie auf den BH verzichten.
Nach dem Abtrocknen benutzte sie ihre beste Creme und trug frischen Nagellack auf, ehe sie das neue Teil endlich über den Kopf ziehen und sich darin betrachten konnte. „Wow“, flüsterte sie und fuhr mit den Händen über den glatten Stoff. Es war einfach perfekt. Dann steckte sie die Füße in ihre oberschenkellangen, schwarzen Stiefel und zog den Reißverschluss bis nach oben. Das Kleid war schulterfrei, also brauchte sie noch eine kurze Jacke. Wenn es vor Ort nicht zu kalt war, könnte sie sie später immer noch ausziehen. Das Gefühl der nackten Schamlippen ließ Mille erschaudern, während sie ihre langen, blonden Locken ein letztes Mal richtete. Das Haar fiel ihr in weichen Locken über die Schultern und reichte bis zur Taille. Sie hatte Makeup aufgetragen und ihre Lippen geschminkt, sodass sie nun besonders verführerisch waren. Das Funkeln in ihren Augen war intensiver als sonst, und sie war sehr zufrieden, als sie mit federnden Schritten ins Wohnzimmer ging. Sie wollte sich dort einen Drink genehmigen, bevor sie mit dem Taxi ins Stadtzentrum fuhr. Die Müdigkeit war wie weggeblasen, und sie freute sich auf den Abend. Wie immer war sie aufgeregt. Das hier war ein perfekter Abschluss für diese Woche.
Im Taxi achtete sie darauf, die Beine nicht zu weit zu spreizen. Der Fahrer war ein Mann Mitte vierzig. Sie saß auf der Rückbank, da sie keine Lust auf Geplauder hatte. Gegen zehn Uhr setzte er sie an der Kneipe ab. Es schneite ein bisschen, und sie schauderte vor Kälte, als sie aus dem warmen Auto stieg. Dann richtete sie ihr Haar und klemmte die kleine Tasche unter den Arm, ehe sie hineinging. Der Raum war schon gut gefüllt, und sie sah sich nach einem Platz an der Bar um. So gefiel es ihnen am besten, an der Bar, am liebsten auch an der Wand, damit sie sich daran lehnen konnte, wenn es zur Sache ging.
Sie war so erregt, dass sie beinahe gestöhnt hätte, als sie sich endlich zum auserwählten Platz gedrängelt hatte. Lächelnd setzte sie sich auf den Barhocker und bestellte einen Drink, grüßte den älteren Herrn neben ihr. Er war eindeutig angetrunken, allerdings gut angezogen und höflich, was schon viele Stammkunden des Lokals übertraf. Schließlich erblickte sie ihn in der Menge. Er stand dicht bei einer Frau mittleren Alters, die den Arm um ihn gelegt hatte. Mille lächelte den beiden zu, während sie eine Hand auf den Arm ihres Nachbars legte und fragte, ob er öfters hier sei.
„Kommt vor … ich bin auf Geschäftsreise, da muss man die Abende ja irgendwie herumkriegen. Hör mal … darf ich dir einen ausgeben?“
Er hatte ihre Hand genommen und küsste sie nun auf die Wange. Sein Blick wanderte über ihren Körper.
Er bestellte ihr einen Drink, sich selbst ein Bier und rutschte vom Hocker, um näher an sie heranzurücken.
„Du siehst gut aus, wie heißt du?“
„Mille.“
„Prost, Mille … ich heiße Claus.“
„Prost, Claus.“
Im gleichen Augenblick sah sie Kristoffer und die fremde Frau auf sie zukommen. Sie nickte ihm kurz zu, küsste Claus auf den Hals und sagte, er rieche gut.
„Wie lieb von dir. Bist du allein hier, Mille?“
„Hmm … sieht ganz danach aus, Claus.“
Sie ließ ihn ihren Hintern streicheln und legte den Kopf auf seine Schulter. Drückte sich an ihn, und schon bald bohrte er seine Zunge in ihren Mund, während sie Kristoffers bewundernden Blick bemerkte. Sie spürte seine Hände unter ihrem Kleid, die gleich herausfinden würden, dass sie nichts darunter trug – keinen Slip, keinen BH … nichts, rein gar nichts, was ihre Erregung verbergen würde. Als seine Hände ihre kleinen, nackten Pobacken umschlossen, stöhnte er heiser. Sie merkte, wie er zumindest nach einem kleinen String suchte.
„Du bist nackt?“
„Hmm, ja … macht dir das etwas aus?“
Er küsste sie wieder, der Griff seiner starken Hände verfestigte sich, als sie ihr Geschlecht an seines drückte. „Willst du tanzen, Claus?“
Sie nickte in Richtung der kleinen, völlig überfüllten Tanzfläche auf der anderen Seite des Raums und warf ihm einen verführerischen Blick zu.
„Ja …“
Liebevoll legte sie ihrem Kavalier die Arme um den Hals, als sie auf die Tanzfläche traten. Es gefiel ihm offenbar – seine Augen brannten vor Begierde, er legte seine Hände auf ihren Hintern und drückte sie an sich.
„Du bist ganz schön frech, Mille. Willst du mit auf mein Hotelzimmer kommen?“
Sie musterte ihn. Er war recht hübsch, zwar mit lichtem Haar, aber braungebrannt und muskulös. Außerdem war er ein Stück größer als sie und hatte tolle Augen und schöne Lippen, die sich zu einem anzüglichen Lächeln verzogen, wenn er sie ansah.
„Vielleicht …“
Sie hatte zwar Lust, würde damit aber gegen die Regeln verstoßen, und genau die machten das Spiel erst aus. Natürlich konnte es schwierig werden, wenn das Gegenüber zu aufdringlich wurde, aber auch dafür gab es eine Lösung: einfach abhauen. Claus bestellte zwei neue Drinks, sie stießen an und sahen einander tief in die Augen. Sie spreizte die Beine und nahm seine Hand.
„Ich will dich, Claus“, flüsterte sie, und presste seine Hand auf ihr nacktes Geschlecht.
„Ich bin feucht.“ Sie küsste ihn auf Hals und Brust, drückte sich vor Wollust auf ihren Stuhl.
„Mille … bitte, ich kann nicht … arh, du bist so geil …“, stöhnte er leise und biss ihr in die Lippe.
Zwei seiner Finger fanden ihren Weg in ihre triefend nasse Scheide, sie keuchte auf, suchte seine Zunge.
Kristoffer betrachtete die beiden mit seiner Trophäe in den Armen. Mit einem Lächeln registrierte er, wie erregt Mille war. Ein wenig tat ihm der Freier leid, er würde bei weitem nicht so viel davon haben wie sie. Mille rückte ein Stück vor, ihr Kleid rutschte nach oben und ebenso Claus‘ Finger.
„Wollen wir nicht woanders hingehen, Süße?“
Seine Stimme war heiser vor Begierde. Ihr war klar, dass sie es nicht mehr lange würde herauszögern können. Sie musste sich bald etwas einfallen lassen.
„Es ist gerade so schön, Claus … mach noch ein bisschen weiter …“
Er begann, sie mit den Fingern zu nehmen, sodass sie bald nicht mehr stillsitzen konnte. Sie legte eine Hand auf die Ausbeulung in seiner Hose, er rückte stöhnend näher.
„Mille … Mille, ich will dich spüren … ich will in dich“, flüsterte er, während sie sich munter entgegen seiner Finger bewegte. Das war gegen die Regeln, aber sie hatte auch wahnsinnige Lust auf ihn. Seine starken Finger arbeiteten so fleißig, dass sie mehrmals glaubte zu kommen. Sie atmete tief ein, ehe sie ihm zuflüsterte, auf die Toilette zu müssen.
„Gehen wir danach?“
„Ja, Liebling … das machen wir …“
Sie rutschte vom Stuhl und ging zu den Toiletten. Sein Blick brannte in ihrem Nacken.
Sie war noch nicht weit gekommen, als sie schon Kristoffers Hände auf ihrem Hintern spürte.
„Bist du soweit, Schatz?“
„Ja, Kristoffer … lass uns gehen.“
Sie huschten durch die Hintertür, und sobald sie ein paar Straßen hinter sich gebracht hatten, presste er sie an eine Mauer und stülpte ihr Kleid nach oben.
„Mal sehen … war er gut …?“
„Verdammt gut …“
Er küsste sie wild, während seine Finger in sie glitten und konnte feststellen, dass Claus seine Sache ausgesprochen gut gemacht hatte.
„Du triefst ja richtig, Schatz.“
„Ja … nimm mich … hier und jetzt, Kristoffer …“
Sie öffnete seine Jeans, nahm seinen steifen Penis in die Hand und flehte ihn an, gefickt zu werden.
„Nicht hier, Schatz … wir wollten doch nach Hause.“
Sie sah ihn nahezu bettelnd an, ehe sie vor ihm in die Hocke ging und die Zunge langsam seinen Penis streifen ließ. Sein Atem wurde schwerer, dann holte er tief Lust und zog sie wieder hoch.
„Wir müssen nach Hause, Schatz …“
Hand in Hand machten sie sich auf den Heimweg. Es war kalt, aber der Alkohol sorgte dafür, dass sie es kaum bemerkten.
„Du warst ganz schön scharf auf ihn, oder?“
„Ja … er war ganz nett.“
Kristoffer drückte ihre Hand. Er liebte sie und genoss den Anblick, wenn andere sie erregten. Er war schließlich auch mit einer Frau dort gewesen und hatte im Lauf des Abends mehrmals Lust gehabt, es mit ihr zu treiben. Ann war ihr Name. Sie war anders, nicht so wie Mille, das war niemand, aber genau deswegen zog es ihn manchmal zu anderen. Ann wirkte auf eine nahezu rührende Weise verletzlich, anfangs hatte sie gezögert, sich letztendlich aber doch überreden lassen. An ihrer Lust hatte er nicht gezweifelt.
„Sollen wir die Regeln ändern, Schatz … wir könnten es ja gemeinsam tun.“
Er sah sie aus dem Augenwinkel an, aber sie lachte nur und sagte, das sei keine gute Idee.
„Ich könnte es nicht mitansehen, wenn du so mit einer anderen Frau zusammen wärst.“
Bestimmt hatte sie recht. Umgekehrt würde es ihm auch nicht gefallen. Mille legte den Kopf auf seine Schulter, während er die Wohnungstür aufschloss. Sie war müde, doch in ihrem Schoß brannte die Begierde nach wie vor. Sie sehnte sich nach ihm, er sollte mit ihr schlafen, alles mit ihr anstellen, wovon Claus geträumt hatte. Kristoffer warf seine Jacke auf einen Stuhl im Wohnzimmer und wandte sich ihr zu. Das rote Kleid und die hohen Stiefel standen ihr fantastisch, und der Gedanke daran, dass sie nichts darunter trug, entzündete die Lust, die er zuvor Ann gegenüber gespürt hatte, erneut. Er zog sie an sich, strich ihr durch das lange, blonde Haar und küsste sie.
„Ich liebe dich“, flüsterte er. Sie rang nach Luft, als seine Hände sich unter das Kleid stahlen und sie sie endlich zwischen ihren Schamlippen spüren konnte. Sie öffnete seine Jeans und fühlte sein starkes Geschlecht zwischen den Händen. Sie ging in die Hocke und nahm es in den Mund. Kristoffer stöhnte laut und hielt sich an ihren Haaren fest, während er sich ihr in den Hals drückte. Sie war so gut darin, er bewegte sich munter vor und zurück.
Sie ließ ihn herausgleiten, fand seine glattrasierten Hoden und nahm sie einen nach dem anderen in den Mund, während sich ihre Hände seinen Penis vornahmen. Er stützte sich an der Tischkante ab und presste sich an Mille, sah ihr bei der Arbeit zu. Er musste sie bremsen, wenn er nicht sofort kommen wollte. Sein Penis pulsierte schon schwach, als er sie zu sich zog. Mille half ihm aus der Kleidung, ehe sie ins Schlafzimmer gingen. Sie konnte vor Erregung kaum mehr warten. Er küsste sie leidenschaftlich, zog das Kleid über ihre schmalen Hüften und setzte sich auf die Bettkante. Dann spreizte er Milles Beine, suchte ihre Klitoris mit der Zunge. Sie war feucht und legte die Hände auf seine Schultern, als er sie mit gierigem Lecken zum Schwanken brachte. Sie presste ihr Geschlecht an sein Gesicht.
Mille zog das Kleid über den Kopf und drückte Kristoffer rücklings auf die Matratze. Ihre Beine steckten immer noch in den Stiefeln, als sie sich auf ihn setzte und ihn langsam in ihren feuchten Spalt gleiten ließ. Ihre Schamlippen waren weich wie Seide, Kristoffer keuchte vor Genuss, während er auf sie wartete. Ihm wurde schwarz vor Augen, als sie sich endlich langsam auf ihn senkte und er in ihr verschwand.
„Das ist toll“, flüsterte sie und neigte den Kopf.
Ihre Zungen spielten fordernd miteinander, bevor sie begann, sich zu bewegen.
„Er hat dich scharfgemacht … war gut, oder?“
Mille schaute ihn an. Er lächelte ihr frech zu, und sie tat es ihm gleich, als sie eingestand, es sei unfassbar gut gewesen. Sie wusste, dass er gerne mehr hören wollte. Dass sie einander alles erzählten, war Teil der Abmachung.
„Ich war so nah dran, als er mich an der Bar gefickt hat … so nah dran, Kristoffer …“
„Argh, ja … das konnte ich sehen, Schatz … hast es wirklich genossen.“ Sie zügelte das Tempo und legte sich flach auf ihn. Dann gab sie ihm einen Kuss auf den Hals und leckte an seinem Ohr, während sie nach seinem Abend fragte.
„Ich wollte sie so gerne lecken. Sie hat vorgeschlagen, dass wir zu ihr gehen … irgendwann habe ich wirklich darüber nachgedacht, ob ich dich um Erlaubnis fragen soll.“
Die Vorstellung, wie er eine andere Frau leckte, ließ Mille aufstöhnen. Sie war inzwischen so feucht, dass ihre Säfte bei jeder Bewegung zu hören waren.
„War sie feucht, Kristoffer?“
„Ja … sehr feucht … sie wollte mich, genau wie ich sie.“
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