Kitabı oku: «Verrucht-verführerische Maliwan: Erotische Novelle»
Camille Bech
Verrucht-verführerische Maliwan: Erotische Novelle
Übersetzt Rebecca Jakobi
Lust
Verrucht-verführerische Maliwan: Erotische Novelle ÜbersetztRebecca Jakobi Original TÆNDT – MaliwanCoverbild/Illustration: Shutterstock Copyright © 2017, 2020 Camille Bech und LUST All rights reserved ISBN: 9788726299632
1. Ebook-Auflage, 2020
Format: EPUB 2.0
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Verrucht-verführerische Maliwan
„Wie wäre es mit der da, die sieht doch gut aus.“
Johanne hatte ihren Mitbewohner Jesper mit auf die Party gebracht, weil er einen kleinen Schubser brauchte, wenn er nicht für immer Single bleiben wollte.
„Da dürftest du bessere Chancen haben … Maliwan steht auf Frauen, ich kenne sie von der Uni. Sie studiert Medizin.“
Johanne sah die schöne Thailänderin neugierig an.
Stimmte das wirklich? War sie lesbisch? Sie strotzte nur so vor Sexappeal, vielleicht war das auch ganz normal, sie hatte nur ein ganz anderes Bild von Frauen im Kopf, die sich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlten. Es gelang ihr, Jesper an eine Pädagogin loszuwerden, bevor sie sich zurückzog. Sie wollte nach Hause, der Alkohol hatte seine Arbeit getan und jetzt war sie müde und hatte von einem ganzen Abend in hohen Stilettos taube Füße. Normalerweise war Johanne eine begehrte Frau. Sie arbeitete als Unterwäschemodel und zog mit ihrem durchtrainierten Körper und den langen, blonden Haaren viele Blicke auf sich. Sie hatte hohe Wangenknochen, eine Stupsnase und ozeanblaue Augen – sehr hübsch, wie die meisten zu sagen pflegten, und hatte trotz ihrer fast dreißig Jahre in der Modebranche noch viel vor sich.
Sie wollte sich gerade ein Taxi rufen, als Maliwan in die Einfahrt kam. Es war warm, weshalb sie nur ein enges, kurzes Kleid trug. Der Slip zeichnete sich unter dem dünnen, weißen Stoff ab, einen BH trug sie eindeutig nicht. Johanne entging die gute Figur der jungen Frau nicht.
„Gehst du auch nach Hause?“
Sie hatte einen charmanten Akzent und wirkte sehr nett.
„Ja … ich wollte gerade ein Taxi rufen. Du kannst gerne mitfahren … also, wenn wir in die gleiche Richtung müssen.“
Da sie beide Richtung Vesterbro wohnten, schlossen sie sich zusammen.
„Ja … eigentlich könnten wir auch laufen.“
„Warum nicht …“
Johanne zog ihre Stilettos aus, woraufhin sie sich barfuß auf den Weg nach Vesterbro machten. Sie unterhielten sich über die Uni und Modelaufträge, machten sich lauthals über einige der anderen Partygäste lustig und wurden wieder ernst.
Maliwan fragte, ob Johanne vergeben sei. Sie erzählte von ihrem Ex, mit dem sie erst vor kurzem Schluss gemacht hatte.
„Und du?“
Sie sei lesbisch, antwortete Maliwan, und habe ein paar Sachen am Laufen, jedoch nichts Ernstes.
„Es geht meistens nur um Sex … aber man hat nun mal seine Bedürfnisse, was?“
Johanne konnte das nur schwer nachvollziehen. Sie hatte zwar nichts dagegen, wusste aber schlicht und einfach nicht, wie das gehen sollte.
„Ist das nicht ein bisschen schwierig, ich meine … da fehlt doch was.“
Maliwan versicherte ihr lachend, dass es unzählige Ersatzmöglichkeiten gebe. Ihr fehle es jedenfalls an nichts.
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