Kitabı oku: «Verhaltenstherapie bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen»

Die Autorinnen
Prof. Dr. Tina In-Albon, Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Universität Koblenz-Landau. Leitung der Landauer Psychotherapie-Ambulanz für Kinder und Jugendliche und des Studiengangs zur Ausbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie der Universität Koblenz-Landau.
Prof. Dr. Hanna Christiansen, Professur für Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters an der Philipps-Universität Marburg; Leiterin der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie-Ambulanz Marburg (KJ-PAM) sowie des Kinder- und Jugendlichen-Instituts für Psychotherapie-Ausbildung Marburg (KJ-IPAM).
Prof. Dr. Christina Schwenck, Professur für Förderpädagogische und Klinische Kinder- und Jugendpsychologie, Justus-Liebig-Universität Gießen. Leiterin der postgradualen Ausbildung Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie.
Tina In-Albon Hanna Christiansen Christina Schwenck
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1. Auflage 2020
Alle Rechte vorbehalten
© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Print:
ISBN 978-3-17-035653-5
E-Book-Formate:
pdf: ISBN 978-3-17-035654-2
epub: ISBN 978-3-17-035655-9
mobi: ISBN 978-3-17-035656-6
Reihenvorwort
Klinische Psychologie und Psychotherapie bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Verhaltenstherapeutische Interventionsansätze
Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter sind weit verbreitet und ein Schrittmacher für die Entwicklung weiterer psychischer Störungen im Erwachsenenalter. Für einige der für das Kindes- und Jugendalter typischen Störungsbereiche liegen empirisch gut abgesicherte Behandlungsmöglichkeiten vor. Eine Besonderheit in der Diagnostik und Therapie von Kindern mit psychischen Störungen stellt das Setting der Therapie dar. Dies bezieht sich sowohl auf den Einbezug der Eltern als auch auf mögliche Kontaktaufnahmen mit dem Kindergarten, der Schule, der Jugendhilfe usw. Des Weiteren stellt die Entwicklungspsychopathologie für die jeweiligen Bände ein zentrales Kernthema dar.
Ziel dieser neuen Buchreihe ist es, Themen der Klinischen Kinder- und Jugendpsychologie und Psychotherapie in ihrer Gesamtheit darzustellen. Dies umfasst die Beschreibung von Erscheinungsbildern, epidemiologischen Ergebnissen, rechtliche Aspekte, ätiologische Faktoren bzw. Störungsmodelle, sowie das konkrete Vorgehen in der Diagnostik unter Berücksichtigung verschiedener Informanten und das konkrete Vorgehen in der Psychotherapie unter Berücksichtigung des aktuellen Wissenstandes zur Wirksamkeit.
Die Buchreihe besteht aus Bänden zu spezifischen psychischen Störungsbildern und zu störungsübergreifenden Themen. Die einzelnen Bände verfolgen einen vergleichbaren Aufbau wobei praxisorientierte Themen wie Fallbeispiele, konkrete Gesprächsinhalte oder die Antragsstellung durchgehend aufgenommen werden.
Tina In-Albon (Landau)
Hanna Christiansen (Marburg)
Christina Schwenck (Gießen)
Die Herausgeberinnen der Reihe
Prof. Dr. Tina In-Albon, Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Universität Koblenz-Landau. Leitung der Landauer Psychotherapie-Ambulanz für Kinder und Jugendliche und des Studiengangs zur Ausbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie der Universität Koblenz-Landau.
Prof. Dr. Hanna Christiansen, Professur für Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters an der Philipps-Universität Marburg; Leiterin der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie-Ambulanz Marburg (KJ-PAM) sowie des Kinder- und Jugendlichen-Instituts für Psychotherapie-Ausbildung Marburg (KJ-IPAM).
Prof. Dr. Christina Schwenck, Professur für Förderpädagogische und Klinische Kinder- und Jugendpsychologie, Justus-Liebig-Universität Gießen. Leiterin der postgradualen Ausbildung Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie.
Inhalt
1 Reihenvorwort
2 Vorwort
3 Einführung
4 Teil 1
5 1 Geschichte der Verhaltenstherapie mit dem Blick auf Kinder und Jugendliche
6 1.1 Definition Verhaltenstherapie
7 1.2 Überprüfung der Lernziele
8 2 Theoretische Herleitungen der Verhaltenstherapie
9 2.1 Klassische Konditionierung
10 2.2 Operante Konditionierung
11 2.3 Sozial-kognitives Lernen
12 2.4 Lerntheoretische Modelle zur Ätiologie psychischer Störungen
13 2.5 Überprüfung der Lernziele
14 3 Entwicklungspsychologie
15 3.1 Lernprozesse
16 3.2 Kognitive Grundfunktionen
17 3.3 Emotionale Grundfunktionen
18 3.4 Soziale Grundfunktionen
19 3.5 Überprüfung der Lernziele
20 4 Entwicklungspsychopathologie
21 4.1 Risikofaktor
22 4.2 Vulnerabilität
23 4.3 Ressourcen
24 4.4 Schutzfaktoren
25 4.5 Kompensationsfaktoren
26 4.6 Resilienz
27 4.7 Sensible Phasen
28 4.8 Entwicklungsaufgaben
29 4.9 Kontinuität
30 4.10 Differenzielle Suszeptibilität
31 4.11 Überprüfung der Lernziele
32 5 Psychotherapie
33 5.1 Allgemeine Wirkfaktoren
34 5.2 Überprüfung der Lernziele
35 6 Psychotherapieforschung
36 6.1 Warum überhaupt Psychotherapieforschung?
37 6.2 Methodische und inhaltliche Aspekte von Psychotherapieforschung
38 6.2.1 Fragen und Paradigmen der Psychotherapieforschung
39 6.2.2 Wie beurteilt man die Wirksamkeit einer Psychotherapie?
40 6.2.3 Reviews und Metaanalysen
41 6.2.4 Methodische Probleme in der Psychotherapieforschung
42 6.3 Ergebnisse von Psychotherapieforschung im Kindes- und Jugendalter
43 6.4 Leitlinien
44 6.4.1 Wie kommen die Leitlinien zustande?
45 6.4.2 Wie sind die Empfehlungen in den Leitlinien zubewerten?
46 6.4.3 Rechtliche Verbindlichkeit von Leitlinien
47 6.5 Überprüfung der Lernziele
48 Teil 2
49 7 Ethische Grundprinzipien
50 7.1 Paternalismus-Debatte
51 7.2 Überprüfung der Lernziele
52 8 Gesprächsführung
53 8.1 Motivierende Gesprächsführung
54 8.2 Therapeutische Beziehung
55 8.3 Überprüfung der Lernziele
56 9 Erstkontakt
57 9.1 Sprechstunde
58 9.2 Akutbehandlung
59 9.3 Erstgespräch
60 9.3.1 Anamnese
61 9.3.2 Psychopathologischer Befund
62 9.4 Abklärung von Suizidalität
63 9.4.1 Fragen zur Abklärung von Suizidalität
64 9.4.2 Vorgehen bei akuter Suizidalität
65 9.5 Probatorik
66 9.6 Überprüfung der Lernziele
67 10 Diagnostischer Prozess
68 10.1 Kategoriale Diagnostik:
69 10.2 Dimensionale Diagnostik
70 10.2.1 Störungsübergreifende Verfahren
71 10.2.2 Störungsspezifische Instrumente
72 10.3 Fragebögen – störungsspezifisch
73 10.4 Intelligenzdiagnostik
74 10.5 Verhaltens- und Selbstbeobachtung
75 10.6 Rückmeldung diagnostischer Ergebnisse
76 10.6.1 Äußere Rahmenbedingungen
77 10.6.2 Befunde mitteilen
78 10.6.3 Fazit aus Befunden ziehen
79 10.6.4 Plausibles Störungsmodell
80 10.7 Überprüfung der Lernziele
81 11 Fallkonzeptualisierung
82 11.1 Bausteine der Fallkonzeptualisierung
83 11.1.1 Zusammenfassung der Ergebnisse der psychometrischen Diagnostik
84 11.1.2 Verhaltensanalysen
85 12.1.3 Die Mikroanalyse
86 11.1.4 Plananalyse
87 11.1.5 Makroanalyse
88 11.2 Behandlungsplanung
89 11.2.1 Voraussetzungen und Rahmenbedingungen
90 11.2.2 Festlegen von Therapiezielen
91 11.2.3 Auswahl geeigneter Methoden
92 11.2.4 Schwerpunktsetzung der Therapie
93 11.3 Fallbeispiel
94 11.4 Überprüfung der Lernziele
95 12 Therapieanträge
96 12.1 Kurzzeitanträge
97 12.2 Langzeittherapieanträge – lästige Pflicht oder Möglichkeit der Reflektion?
98 12.3 Anträge aus Sicht eines Gutachters
99 12.4 Leitfaden zum Erstellen des Berichts an die Gutachterin oder den Gutachter
100 12.4.1 Hinweise zum Erstellen des Berichts zum Erst-, Umwandlungs- oder Fortführungsantrag
101 12.4.2 Bericht zum Erst- oder Umwandlungsantrag
102 12.4.3 Rezidivprophylaxe
103 12.5 Überprüfung der Lernziele
104 Literaturverzeichnis
105 Stichwortverzeichnis
106 Anhang
107 A Erstgesprächsleitfaden mit Beispiel
108 B Standardarbeitsanweisung zur Erfassung von Suizidalität im diagnostischen Prozess
109 C Notfall Vorgehen bei Suizidalität
110 D Therapieantrag: LZT
111 E Therapieantrag: Fortführungsantrag (FF1)
112 F Therapieantrag: Umwandlungsantrag auf Verhaltenstherapie (LZT)
113 Online-Zusatzmaterial: Hinweise und Übersicht
Vorwort
Kinder mit psychischen Störungen können mit Verhaltenstherapie gut behandelt werden. Für eine erfolgreiche Behandlung ist eine sorgfältige diagnostische Abklärung und Therapieplanung Voraussetzung. Dieser Prozess vom Erstkontakt mit dem Kind und den Bezugspersonen bis zur Therapieplanung wird im vorliegenden Band beschrieben. Neben theoretischen Grundlagen der Verhaltenstherapie und dem aktuellen Stand zur Psychotherapieforschung im Kindes- und Jugendalter werden zudem praktische Hinweise zur Erstellung von Therapieanträgen gegeben. Unser Anspruch dabei entspricht dem an die gesamte Reihe: dass ein hoher wissenschaftlicher Standard kombiniert wird mit praktischen Anleitungen.
Dieser einführende Band gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil umfasst den theoretischen Hintergrund der Verhaltenstherapie, Aspekte der Entwicklungs- und Entwicklungspsychopathologie, den diagnostischen Prozess sowie Psychotherapie bzw. Psychotherapieforschung.
Im zweiten Teil wird anwendungsbezogen auf Erstkontakt, Sprechstunde, Probatorik, Diagnostikrückmeldung und Therapieanträge eingegangen.
An dieser Stelle möchten wir noch eine Bemerkung zum Sprachgebrauch vorwegnehmen. Wir verwenden die weibliche Geschlechterbezeichnung, schließen dabei aber selbstverständlich jegliches Geschlecht mit ein. Mit dem Begriff »Kinder« wird sowohl auf Kinder als auch Jugendliche verwiesen. Wenn der Verweis spezifisch für eine Altersgruppe ist, wird explizit darauf hingewiesen.
Wir danken an dieser Stelle den Patientinnen, deren Familien, den Therapeutinnen in Ausbildung und Supervisandinnen, unseren Mitarbeiterinnen in den Ambulanzen und Weiterbildungsstudiengängen und Frau Grupp vom Kohlhammer Verlag für die gute Zusammenarbeit. Wir hoffen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen mit diesem Buch sowohl theoretisch fundierte Grundlagen als auch das praktische Vorgehen anschaulich vermitteln zu können.
Landau, Marburg, Gießen, im Frühjahr 2020
Tina In-Albon, Hanna Christiansen, Christina Schwenck
Einführung
Der vorliegende Band ist in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil umfasst die Geschichte der Verhaltenstherapie mit Blick auf Kinder und Jugendliche, die theoretische Herleitung der Verhaltenstherapie mit den Grundlagen der klassischen und operanten Konditionierung und des sozial-kognitiven Lernens sowie lerntheoretische Ätiologie-Modelle. Weiter werden die Grundzüge der Entwicklungspsychologie und -psychopathologie dargestellt. Der erste Teil schließt ab mit einem Kapitel zur Psychotherapieforschung und daraus abgeleitet der Darstellung von Psychotherapieleitlinien.
Der zweite Teil beginnt mit den ethischen Grundprinzipien der Psychotherapie und leitet über zum praktischen Vorgehen in der Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen. Fokussiert wird auf Themen wie Gesprächsführung, Erstkontakt und Probatorik mit Erhebung der Eigen- und Sozialanamnese sowie des psychopathologischen Befundes. Dafür werden den Leserinnen verschiedene Fallbeispiele zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Probatorik gilt es, den diagnostischen Prozess einzuleiten. Dieser, sowie die verschiedenen Verfahren, die zur Anwendung kommen können, werden ausführlich dargestellt und mit Beispielen aus der Praxis veranschaulicht. Berücksichtigung findet dabei auch die Abklärung von Suizidalität. Der Band schließt ab mit Kapiteln zur Fallkonzeptualisierung und Behandlungsplanung. Auch diese Kapitel wurden möglichst praktisch verfasst und mit vielen Beispielen angereichert. Am Ende finden sich verschiedene Beispiele für Therapieanträge inklusive der Sicht von Gutachterinnen auf diese.
Zusätzliche Online-Materialien (weitere Beispielanträge sowie einige Mustervorlagen z. B. für einen Anamnesebogen) finden Sie als Download auf der Webseite des Verlags (
Online-Zusatzmaterial: Hinweise und Übersicht)
Teil 1
1 Geschichte der Verhaltenstherapie mit dem Blick auf Kinder und Jugendliche
Lernziele
• Sie kennen den kleinen Albert und die ethischen Aspekte sowie die Relevanz des Experiments für die Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters.
• Sie kennen die Grundprinzipien der Verhaltenstherapie.
Lightner Witmer gründete 1896 in den USA die erste »Psychologische Klinik«. Zuvor hatte er bei dem Persönlichkeitspsychologen Raymond Cattell und bei Wilhelm Wundt, dem Gründer des ersten Instituts für experimentelle Psychologie, studiert. In der Klinik beobachtete er Kinder, die Lernschwächen oder Verhaltensauffälligkeiten zeigten. Die Kinder besuchten mehrheitlich öffentliche Schulen in Philadelphia und Umgebung und wurden entweder von ihren Eltern oder Lehrerinnen in die Klinik gebracht. Die Klinik war insofern neu und bedeutsam, weil mit psychologischen Mitteln versucht wurde, Kindern mit Schulproblemen zu helfen. Häufig auftretende Schwierigkeiten waren z. B. Sprachprobleme, Schlafstörungen, Verhaltensstörungen, Hyperaktivität und Schulverweigerung. Jedes Kind wurde bei Aufnahme auf Geist und Körper untersucht. Die angewandten Methoden in der Klinik waren verhaltenstherapeutisch, und Witmers Ansatz war es, Informationen für die Kinder so zu vereinfachen, dass diese verständlich waren. Zudem gründete er 1897 die Zeitschrift »Clinical Psychology«, die erste wissenschaftliche Zeitschrift in der Psychologie. Eine Besonderheit bestand darin, dass die Zeitschrift Studien mit Kindern aufnahm. In seinem Artikel zur Erstausgabe stellte Witmer seine Idee vor, dass alle Kinder (klug oder intelligenzgemindert) mit Unterstützung ihr volles Potenzial erreichen könnten.
Ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen waren 1924 die Veröffentlichungen von Mary Cover Jones. Jones war eine Schülerin von Watson, der 1920 die berühmt-berüchtigten Konditionierungsexperimenten am »kleinen Albert« (
Kasten) (Watson & Rayner, 1920) durchführte. Die von Watson beschriebenen Methoden zur Rekonditionierung und Beseitigung von Ängsten wurden von Cover Jones in der Behandlung des »kleinen Peters« angewendet.
Die Geschichte des kleinen Peter ist der erste Fall der Verhaltenstherapie, dessen Behandlungsgeschichte bekannt ist (Pongratz, 1973). Peter war ein fast drei Jahre alter Junge mit einer starken Angst vor Kaninchen, Ratten, Pelzmänteln, Federn und Baumwolle. Am stärksten ausgeprägt war seine Angst vor Kaninchen. Zunächst bestand die Behandlung darin, ihn mit einem Kaninchen zu konfrontieren. Da dieses Vorgehen nicht zur gewünschten Angstreduktion führte, bekam Peter in Anwesenheit des Kaninchens jedes Mal sein Lieblingsessen. Dabei wurde das Kaninchen graduiert immer näher an Peter herangeführt. Peter wurde immer vertrauter mit dem Kaninchen und war in der Folge fähig, das Kaninchen zu berühren und mit ihm zu spielen.
Bei Peters Behandlung wurde in Anwesenheit des angstauslösenden Reizes eine positive Reaktion provoziert, die inkompatibel und stärker als die negative Reaktion war (Peter erhielt sein Lieblingsessen, während ein Kaninchen anwesend war). Diese Form wird als Gegenkonditionierung bezeichnet. Die Annäherung an das angstauslösende Objekt (Kaninchen) erfolgte dabei schrittweise.
Trotz dieses Erfolges ist zu berücksichtigen, dass beispielsweise ein Wechsel der Behandlungsmethode – von der einfachen Präsentation des angstauslösenden Stimulus zur Präsentation mit der Darbietung des Lieblingsessens – sowie die Generalisierung der Effekte auf andere angstauslösende Stimuli (z. B. Ratten, Pelzmäntel und Federn) nicht überprüft wurde. Zudem wurden keine Nachuntersuchungen durchgeführt, so dass keine Aussagen zur Stabilität des Behandlungserfolges gemacht werden können.