Kitabı oku: «Handwerker gesucht - Teil 2: Erotische Novelle»
Christina Tempest
Handwerker gesucht - Teil 2: Erotische Novelle
Lust
Handwerker gesucht - Teil 2: Erotische Novelle ÜbersetztPatrick Zöller Original Håndværker søges, del 2Coverbild/Illustration: Shutterstock Copyright © 2019, 2020 Christina Tempest und LUST All rights reserved ISBN: 9788726389753
1. Ebook-Auflage, 2020
Format: EPUB 3.0
Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit Zustimmung von LUST gestattet.
Kaum geht die Tür auf, als Stina ihrer Freundin auch schon um den Hals fällt, sie an sich drückt und mit einem diskreten Blick über die Schulter die Partygäste abcheckt. Jedenfalls hofft sie, dass ihr Blick diskret ist. Obwohl es ein paar Jahre her ist, dass sie Single war, erinnert sie sich noch gut an das Gefühl, dem Ex zu begegnen. Und weil es ihre Freundin war, die sie damals miteinander bekannt gemacht hat, ist Stina ziemlich sicher, dass er heute Abend hier sein wird.
Sie zupft ihr schwarzes, eng anliegendes Kleid zurecht und tritt in ihren hochhackigen schwarzen Stilettos mit selbstsicheren Schritten ein. Sie lächelt bei dem Gedanken daran, was passierte, als sie dieses Outfit das erste Mal trug. Sie hatte es im Internet bestellt, und während sie es anprobierte, klingelte es und vor ihrer Tür stand Thor, der Bodenleger. Sie hatte jemanden kommen lassen, um nach ihrem Küchenboden zu sehen, und den Termin kurz darauf wieder vergessen, aber es zeigte sich, dass er sehr gelegen kam. Es endete damit, dass Stina ihn verführte und dabei zum ersten Mal in ihrem Leben die Domina gab. Sie spielte mit ihm, und er gehorchte willig jedem ihrer Befehle. Sie spürt, dass ihr Gang noch etwas aufrechter wird, als sie daran denkt, wie sie den spitzen Absatz ihres Stilettos auf seine Hand setzte, während er auf den Knien lag, um den Schaden an ihrem Küchenboden zu untersuchen, und ihn fragte, ob sie ihm erlaubt habe, sie auf diese ganz bestimmte Weise anzustarren. Es wurde zu einem der besten Abenteuer ihres Lebens. Und war genau das, was sie gebraucht hatte, nachdem Benjamin die Frechheit besessen hatte, ihr zu sagen, in ihrem gemeinsamen Leben passiere zu wenig und ihr den Laufpass gegeben hatte. Stina ist ziemlich sicher, dass in ihrem Leben mehr passiert ist als in seinem, seit er sich aus dem Staub gemacht hat. Nicht zuletzt ihr fantastischer Handwerkersex.
Aus dem Augenwinkel erahnt sie ihn drüben auf dem Sofa, sieht aber schnell wieder weg, als sie spürt, wie ihr die Röte in die Wangen schießt. Dann hält sie inne. Das war doch gar nicht Benjamin. Es war Thor. Ihr Handwerker vom letzten Dienstag. Sie schüttelt den Kopf. Sieht sie ihn jetzt schon überall? Das passierte einem doch höchstens als Teenager, wenn man frisch verliebt war. Anscheinend ist ihr das Erlebnis auf ihrem Küchentisch zu Kopf gestiegen.
Sie geht weiter ins nächste Zimmer. Und hier entdeckt sie ihn. Diesmal ist es wirklich ihr Ex. Benjamin sieht sie sofort und steht auf, um sie zu begrüßen.
„Toll siehst du aus.“ Er umarmt sie lange. „Ich hoffe, es geht dir gut.“
„Ausgezeichnet“, antwortet sie. Er sieht gut aus in seinem blauen Hemd und der dunklen Jeans. Sie würde ihn gerne fragen, ob denn etwas abgeht in seinem neuen Leben, da es ja so wichtig für ihn war. Soweit sie sich erinnert, war er es, der immer lieber zu Hause bleiben und vor Netflix einnicken wollte. Aber es bringt ja nichts, das jetzt auszudiskutieren. „Und bei dir? Alles okay?“
„Ja, ja, klar.“ Er tätschelt ihre Wange. „War ja auch meine Entscheidung.“
Okay, wie alt bist du eigentlich? Stina weiß, dass es ihr den Abend versauen wird, wenn sie hier herumsteht und sich den Mist anhört, den er erzählt. Er wirkt etwas zu selbstzufrieden dafür, dass er eine Beziehung aufgegeben hat, die für keinen von ihnen richtig funktionierte.
„Genau deshalb kann man es ja bereuen“, murmelt sie ausweichend und sieht sich nach etwas zu trinken um.
„Ich glaube einfach, wir beide brauchten eine Luftveränderung“, fährt Benjamin fort. „Das wirst du auch noch erkennen.“
„Okaaaay.“ Stina zieht das Wort in die Länge, fassungslos darüber, dass sie jemals auf ihn gestanden hat. War er schon immer so ein Idiot? „Ich geh dann mal …“ Nach Hause, würde sie am liebsten sagen. Aber sie ist buchstäblich eben erst gekommen, und sie hat sich für eine nette Party herausgeputzt. Sie muss nur weg von Benjamin. Ansonsten könnte es ein langer Abend werden.
„Stina?“
In diesem Moment hört sie eine Stimme hinter sich. Eine Stimme, die ihren Puls galoppieren lässt. Sie spürt eine Hand auf ihrem Arm und dreht sich um. Und schaut direkt in Thors Gesicht.
O Gott, er sieht ja noch besser aus, als sie es in Erinnerung hatte. Was macht er hier? Ist es eine Fata Morgana?
„Hej, Thor.“ Ihre Lippen formen sich spontan zu einem Lächeln. „Kennst du jemanden hier?“
„Carolines neuer Freund ist mein Kollege.“ Er lächelt ebenfalls und lässt den Blick über ihr Outfit gleiten. „Gut siehst du aus.“
Ach du liebe Zeit, es ist das Kleid und es sind die Stilettos, die sie anhatte, als er vorbeikam, um den Schaden an ihrem Küchenboden einzuschätzen. Sie kommandierte ihn herum, befahl ihm, sie zu lecken, während sie über den Tisch gebeugt stand. In kurzen Rückblenden sieht sie vor sich, was dann geschah. Sie schüttete Eiswürfel über ihm aus, während er auf dem Boden lag, völlig nackt. Sie hatte ihm befohlen, seine schäbigen Klamotten auszuziehen, bevor er sich ihr näherte. Sie setzte sich auf ihn und ritt ihn, spielte dabei mit ihrem Körper. Stina spürt, wie sie rot wird bei dem Gedanken daran.
„Du hast ganz vergessen, mich vorzustellen, Schatz.“ Benjamin streckt eine Hand zum Gruß aus. „Wer ist denn dein Freund?“
Ücretsiz ön izlemeyi tamamladınız.