Kitabı oku: «Herzstücke an der Nordseeküste Schleswig-Holstein»

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CHRISTINE LENDT


HERZSTÜCKE NORDSEEKÜSTE SCHLESWIG-HOLSTEIN

BESONDERES ABSEITS DER BEKANNTEN WEGE ENTDECKEN



LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

sind auch Sie schon einmal mitten in der Nacht aufgestanden, um den Lichtkegel der Taschenlampe über den Sand wandern zu lassen? Wenn es honigfarben schimmert im Tang des Spülsaumes, zwischen den vom Meer rundgeschliffenen Steinen: Das ist pures Nordseeglück. Einen Bernstein zu finden, gehört zu den besonderen Momenten an dieser Küste, wo er noch seltener ist als an der Ostsee. Zwischen Sylt und Cuxhaven verbergen sich auch noch ganz andere Schätze. Wo selbst Einheimische jeden Winkel zu kennen glauben, tut sich Überraschendes auf. Hinter vertrauten Plätzen oder bekannten Menschen stecken die ungewöhnlichsten Geschichten. Besuchen Sie Orte wie das Löffelarium oder die wohl kleinste Schule der Welt. Viel Vergnügen beim Lesen und Erkunden!



Ihre Christine Lendt


Inhalt

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER

IMMER EINE SÜNDE WERT!

1 Jeden Mittwoch Gerichtgedichte

2 Landleben unter einem Dach

3 Gaumenfreuden nach Dithmarscher Halali

4 Musikantenkneipe mit vielen Namen

5 Friesische Kalorienbombe

6 Verneigung vor kugelrundem Gemüse

7 Nostalgisch einkaufen

8 Krabbenpulen und Mondscheinkino

9 Stilvoll Logieren im Friesendorf

10 Versteckte Sünden und Tote Tanten

11 Ökologische Einblicke bei 130 Schafen

12 Feinheimisches bei der Warft-Kirche

13 In der Hauptstadt der Krabben

14 Gegen den Fraß der Nonnengänse

15 Reaktionen im Glas

16 Wo man den Mädchenhering feiert

17 Vierzig Sorten Pfannkuchen

18 Funkelfeuer für die Zimmerwand

19 Halbinsel mit Traumschiff-Koch

20 Bodenständiges auf der Promi-Insel

FÜR ENTDECKER SO ETWAS GIBT’S NUR HIER! AUSSERGEWÖHNLICHES UND KURIOSES

21 Kugelwerfen an den Deichen

22 Üppig gefeierte Deichschweine

23 Fering, Öömrang und Söring

24 Fünf Schüler und rundherum das Meer

25 Ein riesiges Kalttauchbecken

26 Die Akademie am Meer

27 Olümpisches Gold erringen

28 Smart Grid mitten im Wattenmeer

29 Rast vor rauschenden Sieltoren

30 Altes Traditionshandwerk

31 »Mar’n hol fast!«, auch bei Schietwetter

32 Im Löffelarium von Peter Möller

33 Das Gipfelkreuz auf Helgoland

34 Als die Post noch per Segellore kam

35 Land unter im Kino auf Hooge

36 Einflussreiche Bauerngeschlechter

37 In der Nordsee versunken

38 Wo Tine immer nach Westen schaut

39 Ein Stück Hamburg vor Cuxhaven

40 Sonnenbaden zwischen Schafen

41 Der einzige seiner Art

42 Der Nobelpreisträger von Garding

43 Der Pfad des Leuchtturmwärters

44 Einen Windpark verstehen

45 Grund genug für ein Havariekommando

46 Eine begehbare Orts-Chronik

47 Strandhäuser auf Stelzen

48 Endlich auch Deiche und Siele verstehen

49 Annas kurze Schwester

50 Wie ein »v« Marinegeschichte schrieb

51 Eine historische Verbindung

52 Ein Marktplatz der Superlative

MAL WIEDER ZEIT FÜR KULTUR!

53 Küstenkunst, von Wattenmeer umgeben

54 Weihnachten, auch im August

55 Wo Friedhöfe zu Erzählern werden

56 Klönen, geschützt vor invasivem Vieh

57 Bernstein an der Nordsee

58 Die gar nicht so »graue Stadt am Meer«

59 Immaterielles Erbe der Walfänger

60 Dreierlei im Burger Museum

61 Der längste Adventskalender der Welt

62 Wanderung in die Frühgeschichte

63 Buntes Farbenmeer an der Nordsee

64 Norddeutschland in HO 1:87

65 Vielfältige Havenwelten

66 Im Wohnhaus des Expressionisten

67 Watt, Wale und Weltnaturerbe

68 Kampener Inspirationsquellen

69 Nordfriesisches Erbe der Holländer

70 Künstlertreff vor der Abbruchkante

71 Der friesische Weihnachtsbaum

72 Goldschatz unter der Bankfiliale

73 Bootskorso beim Fest der Laternen

74 Beseelte Formen, friesische Miniaturen

75 Die Büsumer Kutterregatta

76 Begegnungen in fremden Klimazonen

77 Ein Dom als Versammlungsstätte

HEUTE WILL ICH RAUS!

78 Stempel im Zipfelpass von ganz oben

79 Zu Gast in Pellwormer Gärten

80 Mit zwei PS durch das Watt

81 Eine der ersten Umweltaktivistinnen

82 Ungewöhnliche Himmelsgebilde

83 Die Vision von Hugo Kükelhaus

84 Unter dem Meeresspiegel

85 Flugunfähig und todesmutig

86 Eine Düne namens Uwe

87 Neues Leben hinter den Deichen

88 Einmal Schleusenwärter spielen

89 Weltrekordflüge am Roten Kliff

90 Familienlagune statt Hochhauskultur

91 Früher Dosenfleisch, heute Naturerlebnis

92 Ein Star, auch in Amerika

93 Wanderung durch drei Klimazonen

94 Arktischer Vogelzug hautnah

95 Süßwasserfreuden nahe dem Meer

96 Zu Fuß von Insel zu Insel

97 Die Heilquelle unter der Dünentherme

98 Ein lila Wunder erleben

99 Fünf kleine Überlebenskünstler

100 Nicht unbedingt traurige Seehunde

Autorenporträt

IMMER
EINE SÜNDE WERT!
MEINE LIEBLINGSORTE ZUM ESSEN UND EINKAUFEN


1 Jeden Mittwoch Gerichtgedichte
2 Landleben unter einem Dach
3 Gaumenfreuden nach Dithmarscher Halali
4 Musikantenkneipe mit vielen Namen
5 Friesische Kalorienbombe
6 Verneigung vor kugelrundem Gemüse
7 Nostalgisch einkaufen
8 Krabbenpulen und Mondscheinkino
9 Stilvoll Logieren im Friesendorf
10 Versteckte Sünden und Tote Tanten
11 Ökologische Einblicke bei 130 Schafen
12 Feinheimisches bei der Warft-Kirche
13 In der Hauptstadt der Krabben
14 Gegen den Fraß der Nonnengänse
15 Reaktionen im Glas
16 Wo man den Mädchenhering feiert
17 Vierzig Sorten Pfannkuchen
18 Funkelfeuer für die Zimmerwand
19 Halbinsel mit Traumschiff-Koch
20 Bodenständiges auf der Promi-Insel



01
JEDEN MITTWOCH GERICHTGEDICHTE

»Es war einmal ne Nordseescholle/ ihr Name spielt hier keine Rolle/ die schwamm nach Föhr der Ruhe wegen/ im Priel vor Wyk hat sie gelegen…« – Welches Ende wird die Geschichte des platten Fischs wohl nehmen? Im Landhaus Sternhagen können Sie es an bestimmten Abenden erfahren.

An einigen Abenden gibt es dort ein Menü mit Lesung. Zwischen den Gängen serviert Jörn Sternhagen, Koch und Poet aus Leidenschaft, seine Gerichtgedichte und andere Wortspezialitäten. Es sind unterhaltsame lyrische Häppchen oder auch Geschichten, manches zergeht gleich auf der Zunge, anderes treibt Lachtränen in die Augen. Auch die eine oder andere Inselanekdote ist mit dabei und Sie erfahren hier etwa, welchem Typus Frau Sylt, Amrum und Föhr entsprechen. Dazu setzt sich Sternhagen an einem Tisch mit dazu, blättert in seinen Werken und liest vor oder erzählt einfach drauflos. Thema seiner Texte ist natürlich vor allem der kulinarische Genuss, gern bezogen auf Föhr, wohl eine weitere große Liebe, denn für ihn ist die Insel »wie eine Frau zum Heiraten«.

Sternhagens »erste aufrichtige und ehrliche Liebe« war die Liebe zum Essen. Dazu hätten auch seine Großmütter beigetragen, die ihn als Baby mit dem Aufschlagen von Zuckereiern ruhig stellen wollten. Den aufrechten Gang erlernte Klein-Jörn einen Küchenhocker vor sich herschiebend, »fest entschlossen, in Mutters Gewerbeküche nun höher liegende Flächen nach Nahrhaftem abzusuchen«. Lange führte der gelernte Koch, Kellner und Hotelbetriebswirt Sternhagens Landhaus; inzwischen hat er es an die Eheleute Danner übergeben, die es in seinem Sinne weiter betreiben und auch kuschelige Hotelzimmer anbieten. Sternhagens Gerichtgedichte sind auch als Buch erschienen. Übrigens, den Namen der Ruhe suchenden Scholle können Sie schließlich doch noch erfahren. So viel sei verraten: Er reimt sich auf Pfanne.

Sternhagens Landhaus · Buurnstrat 49 · 25938 Oevenum/Föhr · tgl. 8–21 Uhr · www.sternhagenslandhaus.de · Gerichtgedichte siehe Homepage · auch Hotelzimmer



02
LANDLEBEN UNTER EINEM DACH

Reetdächer werden Sie an der Nordseeküste häufig entdecken. Auf der Halbinsel Eiderstedt sind einige dieser Dächer besonders mächtig. Sie krönen die Haubargen, alte Bauernhäuser von imposanten Ausmaßen. Hier lebten Herrschaft, Gesinde und Vieh unter einem Dach.

Haubarg bedeutet so viel wie »Heu bergen«. Die aus den Niederlanden stammende Bauform des Gulfhauses ist in Deutschland nur auf der Halbinsel Eiderstedt verbreitet. Westfriesische Zuwanderer brachten sie im späten 16. Jahrhundert mit. Noch bis ins späte 19. Jahrhundert waren solche Bauernhäuser mit insgesamt rund 450 Haubargen hier stark vertreten. Geblieben ist davon noch ungefähr ein Zehntel. Die meisten der noch knapp 50 Haubargen befinden sich in Privatbesitz und sind öffentlich nicht zugänglich. Eine Ausnahme ist der Rote Haubarg im Nordwesten der Halbinsel bei Witzwort. Er wurde 1647 errichtet und ist nicht, wie der Name nahelegt, rot angestrichen, sondern hat weiße Außenwände. Im Inneren befinden sich ein Restaurant und ein Museum (Eintritt frei), das über das Leben auf dem Haubarg informiert und Einblicke unter die gewaltige Dachkonstruktion gewährt. Es zeigt landwirtschaftliche Maschinen und Geräte aus den letzten Jahrhunderten. Modelle und Schautafeln zeigen den Aufbau dieser einzigartig konzipierten Höfe. Die Statue im Garten zeigt den Teufel und erinnert an eine Sage, die erklärt, warum die 100. Fensterscheibe des Roten Haubargs noch immer fehlt (nachzulesen auf der Webseite). Im zugehörigen Restaurant kommt regional geprägte Küche auf den Tisch, etwa Angler-Sattelschwein, Galloway-Rind, Lamm aus Nordfriesland und je nach Jahreszeit Spargel, Grünkohl oder Wild. Ein weiterer Haubarg mit Angeboten für Besucher ist der Mars Skipper Hof in Kotzenbüll bei Tönning (siehe Kapitel 83).


Geheimtipps sind die grünen Badestellen auf der Halbinsel Eiderstedt, etwa der Tetenbüllspieker (auch Evershop-Siel) am nördlichen Ufer mit kleinem Bootshafen und Restaurant.

Roter Haubarg · Sand 5 · 25889 Witzwort · Restaurant Sept. Di, Mi, Fr–Mo 11–21 Uhr, sonst Mi–So; Museum Di–So 11–22 Uhr · www.roterhaubarg.de


03
GAUMENFREUDEN NACH DITHMARSCHER HALALI

Bei Nordsee denkt man an Meer und Matjes, eher aber nicht an Wildschwein oder Reh. Doch ab Oktober ist auch in Dithmarschen Herbst. Und so einige Küchenchefs gehen nun selbst auf die Jagd. Bei den jährlichen Dithmarscher Wildwochen zeigen etliche Restaurants im Landkreis, was sie noch so alles können. Jetzt stehen zum Beispiel auch Reh, Fasan, Hase oder Wildente aus den Revieren des nördlichsten Bundeslandes auf der Speisekarte. Veranstalter des kulinarischen Reigens sind die Kreisjägerschaften Dithmarschen Nord und Süd sowie der DEHOGA Kreisverband Dithmarschen. Auch ein zünftiges Rahmenprogramm wird geboten, und Sie können hier mehr über das Waidmännische im hohen Norden erfahren.

DEHOGA Kreisverband Dithmarschen · Kreisvorsitzender Peter Bartsch · Tel. 0481 621 22 · www.dehoga-dithmarschen.de


04
MUSIKANTENKNEIPE MIT VIELEN NAMEN

»Die Stadtkneipe« klingt wohl doch zu sehr nach Spelunken, wie man sie vielerorts findet, also soll Gardings Musikertreff künftig »Big Ben« heißen, nach dem neuen Wirt Ben Panten. Damit endet die Tradition plattdeutscher Namen: Zuvor war es das »Fofftein«, was übersetzt Pause bedeutet, und bis 2018 lag die legendäre Zeit als »Lütt Matten«. Hier gab es regelmäßig »Livemusik und den ganz normalen Wahnsinn«, wie der ehemalige Betreiber Rainer Martens verkündete. Musiker aus ganz Deutschland traten auf der kleinen Bühne auf. Die gute Nachricht: Ben Panten möchte aus der Kneipe mitten in Garding wieder das machen, was sie einmal war, also dürfen Stammgäste und alle anderen wohl wieder auf Abende mit Livemusik hoffen, wie sie selten zu finden sind. Schauen Sie doch mal rein – oder besser: »Kiek dor mol rin«, wie es auf Platt heißt.

Die Stadtkneipe (Big Ben) · Enge Straße 15 · 25836 Garding · Tel. 0175 999 44 99


05
FRIESISCHE KALORIENBOMBE

Die Frühjahrsdiät mit einem Inselurlaub zu verbinden, erweist sich in Nordfriesland als Herausforderung. Überall verführt einen die Friesentorte, und falls Sie ihr widerstehen können, liegt es wohl an übernatürlichen Kräften. Mehrere Konditoren verstehen sich hier traditionell auf das Schichtwerk mit Pflaumenmus.

Das Rezept scheint simpel: eine Lage Blätterteig, mit Butter gebacken, eine Schicht Pflaumenmus (am besten selbst gemacht), dann eine Schicht fette, steif geschlagene Sahne. Das wiederholt sich in weiteren Schichten und fertig ist eine Kalorienbombe, der schon viele wohlig seufzend erlegen sind. Was genau für den unvergleichbaren Geschmack sorgt, verraten die Konditoren natürlich nicht. Im Café Schult in Norddorf wird die Friesentorte nach alten Familienrezepten gebacken und das täglich seit mindestens 120 Jahren. Es heißt, ein Konditor namens Karl-Heinz habe sie erfunden. Fest steht für die Einheimischen: Die Friesentorte kommt von der Insel Amrum.


Eine köstliche Friesentorte bekommen Sie in vielen Cafés und Konditoreien, die sie auch zum Mitnehmen anbieten – probieren lohnt sich!

Als eine der besten Adressen für Friesentorte auf Sylt gilt das Café Lund. Die Bäckerei Lund wurde 1940 von Christine und Willy Lund in einer kleinen Baracke gegründet. In den 1950er-Jahren kam eine Caféstube hinzu, dann erweitert durch einen Anbau mit Garten und schließlich ein Restaurant. Eine weitere Lund-Spezialität ist das hausgemachte Eis »Sölring Iskreem«.

Wie im Wohnzimmer, samt Bollerofen und urigen Möbeln, können Sie Friesentorte im Café Anticus auf der Insel Pellworm schlemmen. Sie ist ständig im Sortiment, während die anderen, genauso mit viel Liebe gebackenen Torten variieren. Auch auf Föhr gibt es einige Gelegenheiten, etwa im Café Kohstall. Dort bekommt man auch eine andere friesische Spezialität, die gern mal mit einem Augenzwinkern gebacken wird – die Wattwurmtorte.

Bäckerei Schult · Norddorf/Amrum · www.amrum.de · Friesen-Café · Nebel/Amrum · www.friesen-cafe.de · Lund Café · Hörnum/Sylt · www.lund-sylt.de · Café Anticus · Pellworm · www.cafe-pellworm.de · Café Kohstall · Nieblum/Föhr · www.inseldoerfer.de



06
VERNEIGUNG VOR KUGELRUNDEM GEMÜSE

Wesselburen ist das Zentrum der »Kohlkammer Deutschlands«. Der zugehörige Landkreis produziert jährlich rund 80 Millionen Kohlköpfe. Grund genug, es mit einem Museum samt Bauernmarkt zu würdigen. Spezielles können Sie in der Krautwerkstatt erfahren.

Es war einmal eine Sauerkrautfabrik. Der schmucke Bau aus der Gründerzeit mit filigranen Rundbogenfenstern steht mitten in der Ortschaft. Er wurde im Jahr 1865 errichtet, ursprünglich zur Zuckerproduktion. Nach ihrer Stilllegung verwandelte sich die alte Fabrik in das »Kohlosseum«, ein Museum rund um den Kohl mit Informationszentrum und Bauernmarkt. Bei dem Rundgang werden Sie ins Staunen darüber geraten, was alles in dem Gemüse steckt, das sich sogar zu »Schönheitsmachern« verarbeiten lässt. Die Ausstellung informiert über die geschichtlichen Hintergründe des Kohls, seine Anpflanzung und Verarbeitung. Dabei wird insbesondere auf die Herstellung von Sauerkraut eingegangen. In der Krautwerkstatt weiht Krautmeister Hubert Nickels, langjähriger Mitarbeiter der Wesselburener Fabrik in die Geheimnisse ein und führt vor, wie ein Bio-Natursauerkraut in Handarbeit hergestellt wird.


Bei den alljährlichen »Dithmarscher Kohltagen« wird kräftig gefeiert (www.dithmarscher-kohltage.de).

Das Obergeschoss des Gebäudes beherbergt auf seinem riesigen Dachboden eine Ausstellung zur Kohlregion Dithmarschen. Gezeigt werden neben historischen landwirtschaftlichen Geräten unter anderem auch eine Kücheneinrichtung und ein kleines Klassenzimmer von anno dazumal. Im Erdgeschoss können Besucher auf dem hauseigenen Bauernmarkt einkaufen. Es gibt dort eine große Auswahl an Kohlprodukten, darunter auch Sauerkrautschnaps und Pflegeprodukte auf Kohlbasis. Außerdem sind schöne Mitbringsel aus der Region zu finden. In den ehemaligen Fabrikhallen findet auch regelmäßig ein Antik- und Flohmarkt statt.

Kohlosseum Wesselburen · Bahnhofstraße 22 a · 25764 Wesselburen · Mo–Fr 9–18, Sa, So 9–14 Uhr · www.kohlosseum.de