Kitabı oku: «Die Seidenstraße – gestern - heute - morgen», sayfa 6

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ZUKUNFT

Man denke Blockchain, Crypto. Satoshi Nakamoto erfandBitcoin vor zehn Jahren und die Entwicklung ist nicht zu Ende. LTC, ETH, Zcash, XRP, XMR, NEO, ADA … man wähle.

Blockchain-Crypto wird die Zukunft der Welt verändern, sagen Bill Gates, Jack Ma oder Justin Sun von der Tron Foundation. Programmierer weltweit konkurrieren, denken und arbeiten Blockchain, Digitalisierung, Algorithmus, AI (Artificial Intelligence). Der Tag, an dem virtuell von reell nicht zu unterschieden ist, liegt nicht in weiter Ferne.

Blockstack dezentralisiert die Welt schon heute. Es geht nicht nur um Geld, sondern um die ganze Gesellschaft. Um Gleichheit und Ungleichheit.

Etherum, Ethernet, Bitorrent.org, Etherbrowse, e-Toro … sei neugierig auf die Welt von morgen.

IOT heißt Internet of Things … das muss man wissen. DieTheorie of Speed ist Schnelligkeit, Self-Learning,Du musst sehen, wenn du schnell fahren willst. ML heißt Machine Learning, Robotics, Rogue Drones, Legal Fly Zones … COVID macht mehr Menschen zu Home-Lernenden, sie müssen mehr selber denken.

Samsung sagt das Verschwinden von Handys bis 2025 voraus, durch Fortschritt von erhöhter Realität. Gesichts-ID ersetzt schon heute Fingerabdrücke, Keine Headphone-Jacks mehr, keine SIM-Karten, keine Auflader, JBL oder Speakers, aber Triple-Rear-Cameras für NextGen-Fotos … Bleistift, Tinte, Farbe, Zeichnung kommen wieder, der Hardware-Handel geht zurück. Die Studium-App von Byju Raveendran ging schief, also startete er Denke und Lerne mit Disney, wurde zum Millionär. Studium für alle.

Blockchain startet Logistik Revolution und Supply-Kette. Es wird schon überall angewendet, du weißt es nur nicht.

Großkonzerne verschwinden, Blockchain wird aufmischen. Start-ups kommen und gehen, so ist es programmiert. Sie hinterlassen Ideen und Inspiration, start up again and again – starten neu und neu. Ein Leben, viele Jobs.

Check Self-Drive-Autos, Anti-Alter-Szene, Transfer Wise, Sound Clouds, Food, Health. Sport wird nie mehr, dasselbe sein. Kein Alter, nur Nummern, dafür Brain …

Es ist schon da, in China, den USA, Deutschland, den Philippinen, Manchester oder Hong-Kong … die Blockchain Boys protestieren, randalieren, revolutionieren nicht auf der Straße, sie sind Blockchain … effizienter.

Die chinesische Regierung übt ein Laisser faire für die NextGen, solange sie von der Straße bleiben. Deren Arbeit ist interessant, die USA sehen das anders und schlagen zu.

Futurzone ist ein deutsches Magazin, dort wird insistiert, zu lesen und Papier zu gebrauchen. Bücher und Zeitungen auf Papier. Weil Tradition Geschichte ist. Geschichte ist Kultur. Gehe 5000 Jahre zurück und lerne.

Dein Banker wird dir nichts verraten, aber er weiß. Er wird dich warnen. Er selber braucht Blockchain seit Langem. Alle Banken tun es, Regierungen. Blockchain und Algorithmen sind dein Leben, du weißt es nur noch nicht. Medien und VIP die dazu einladen, werden stillgelegt.

Outbrain heißt keine falschen News und Pegasus heißt Spionage.

Nicht nur das soziale Algorithmus-System der USA wird mit Make Poor poorer gefüttert, alle Länder wollen reiche und nicht arme Bürger, denn die zahlen mehr Steuern.

Sei vorsichtig und lerne, gestern ist bereits nächstes Jahr. Das neue Messaging heißt TikTok. WhatsApp, Facebook, Twitter, Linkedin ist für die Generation von gestern.

Halt dich am Stuhl fest, er wird bald fliegen … Das klingt nach Science-Fiction – wie die Seidenstraße für manche. Die Jugend lebt damit. Die politische Seidenstraße interessiert sie nicht, die abenteuerliche aber schon.

So wie ich die Seidenstraße 2020 erlebte und mit der Jugend sprach, sind sie Blockchain und Algorithmus. Sie wissen alles. Alles rund um IT fasziniert sie und wenn man es auf der Seidenstraße anwenden kann, umso besser. Die Seidenstraße ist ein Modell der Zukunft und des besseren Lebens ohne Revolution auf der Straße – die zu was geführt hat? Destruktion und Mord. Besserung?

ES WAR UND WIRD EINMAL DIE SEIDENSTRAẞE

Im alten Zug von Paris nach Beijing: drei Wochen, 100 Journalisten. In der Mitte der Wagen das Militär zum Schutz. Jeder Stopp ein Welcome. Chinesisch lernen und mit Beamten flirten. An der Grenze 24 Stunden verschlossene Kabinentüren ohne WC, unsere Plastiksäcke ersetzen dieses. Das Personal amüsiert es. In Beijing großer Empfang mit Musik und tanzenden Löwen. Der damals langsame Zug erlaubte, die Seidenstraße aus dem Fenster zu sehen. Man sah viel Natur, Tiere, Steppen, Dörfer ohne Menschen, vergammelte Fabriken, traurige Städte, den Baikalsee, Ulan Batoor, Schneegipfel, Einsamkeit, sowjetisch-sympathische Zustände. Jugend die noch nichts anderes kennt und vor dem Fernseher träumt. Es war einmal … Der Zug fährt immer schneller.

Ich hörte von der Seidenstraße 2000 in China. Die Medien interessierten sich kaum, waren aber bald voll davon. Was und wo war diese Straße? Kaum einer wusste es. Insider investierten auf einer Straße, die als gefährlich galt. Balkanische Zustände werden mit Gewalt, Korruption, Brutalität, Rückständigkeit gleichgesetzt und dem zivilisierten West-Europa gegenübergestellt. – Ganz schön frech und in Unkenntnis der Tatsachen. Dschingis Khan oder Attila: Die als brutal abgestempelten Mongolen beherrschen die Erinnerungen bis heute. Wissenschaftler raten und widersprechen. Europa sprach von Rom, die Perser wurden nicht erwähnt.

Die Seidenstraße gehört zu den in Vergessenheit geratenen Kultur- und Natur-Giganten der Welt, deren Entwicklung nicht spurlos an der Straße vorbeiging. Noch kennt man wenige, Helden werden vergessen. Die Koordinierung der Straße bedeutet Infrastruktur, Straßen, Flughäfen, Schienen, Häfen, Bahnhöfe, Milliarden-Investitionen, Bildung und Wissenschaften. Mehr Menschen bekommen Zugang zu einem besseren Leben, einen Blick nach draußen in die Welt. Die bereits fortgeschrittene Idee bringt Lob und Kritik.

Die unendliche Seidenstraße bleibt weiterhin unentdeckt und bietet alle Möglichkeiten, Jahrtausende Jahre Natur, Geschichte und Zukunft zu entdecken und mitzuerleben. Entlang der Seidenstraße geschieht etwas, das wir nur langsam begreifen.

Die Seidenstraße ist ein Erlebnis-, eine Business- und Bildungsreise. Vieles ist erhalten, wird noch heute erzählt oder im Museum gezeigt. Diese werden immer intelligenter, ergänzend; Konservatoren suchen, finden, stellen aus und erklären. Die Budgets steigen. Eine Woche, ein Jahr, ein Leben reichen nicht, um zu verstehen. Auf dieser Straße lebten alle Ethnien Asiens oder der ganzen Welt.

Die Seidenstraße gehört laut Statistik zum Traumziel 2020/2025. Noch sind keine Horden unterwegs. Ist die Schweiz ein Land? wird gefragt. Die Seidenstraße ist ein Seidennetz, in dem man sich verirren kann. Online-Infos gibt es Abertausende, was will man auf der Seidenstraße? Stämme, Sippen, Business, Nationalparks, Bazaar, Hamam, Kultur, Hochkultur, Religion, Wüste, Schneegipfel, Cappadoce oder Cumalikizik? Man ist verwirrt.

Die Neue Seidenstraße ist ein Jahrzehnte-/Jahrhundert-/Jahrtausend-Projekt in die Zukunft. Sie wird mit sechs Landkorridoren und maritimen Seidenstraßen China und Asien mit eurasischen Ländern und Afrika verbinden, eines Tages wird sie bis Amerika reichen. Dies wird Auswirkungen auf weltweite Handelsströme haben. Zurzeit verhindern noch schlechte Straßen und veraltete Schienen den Handel und den Zugang zu Rohstoffen, aber die Infrastruktur ist realistisch geplant oder schon da.

Durch neues Wachstum und Infrastruktur entstehen konkurrenzfähige Kosten, Reduzierung der Risiken, Absicherung für den Zahlungsverkehr. Ziel ist, den internationalen Wohlstand zu erhöhen. 30 beteiligte Häfen und 71 bislang beteiligte Länder, insgesamt 65 % der Weltbevölkerung sind betroffen. Und die Zahl steigt.

Noch ist China der Hauptinvestor, der Leader, der Macher. China reiße das Trillionen Projekt an sich, ist eine Übertreibung, weil das nicht möglich ist. Als Gründer aber sieht es anfänglich so aus. China kennt Zentralasien am besten. Jedes Land hat wirtschaftliche und politische Abhängigkeiten, die es lautstark anzubringen hat. Starke Exportabhängigkeit von China oder Russland wird kontrolliert. Bereits bestehende Handelsverträge sind zu berücksichtigen. Die Straße ist eine Schule, wo man jeden Tag dazulernt.

Ausbeutung höre ich immer wieder, dabei öffnet die Straße neue Türen, viele kennen wir noch nicht. Die Zusammenarbeit so vieler Länder ist nicht einfach, Große sollten Kleine beraten und nicht ausnutzen, Kooperationen, Verbesserung des Austausches und Risiken absichern sowie Entwicklung alternativer Finanzierungen vorschlagen.

Der wirtschaftliche Aufstieg Chinas ist einer der größten Entwicklungserfolge der Weltgeschichte. Die Neue-Seidenstraße-Initiative ist einmalig und richtig. China hat das Projekt im Detail ausgearbeitet und bezog erst einmal die Rolle des Erfinders. China kann das Projekt nicht im Alleingang realisieren und sucht Partner und Kommunikation. Kooperation mit und von allen Beteiligten, Informationsaustausch, zuhören und dazulernen von allen, Initiativen einbringen, korrigieren, kritisieren ist besser, als Eigeninitiativen, die versuchen, Handelsabkommen außerhalb der BRI oder Belt und Road Initiative zu machen. Das Projekt Seidenstraße ist dafür zu gigantisch. Mit statt gegen den Strom schwimmen. Gerade für Jungunternehmer ist ein Einblick interessant und eine Inforeise spannend.

Die Seidenstraße wird politisch ausgenutzt, COVID und Trump, verschlechterten das Klima, Biden folgt, und das Ost-West-Säbelrasseln ist hörbar. Was hat der Westen gegen die Seidenstraße? Gar nichts, antworten die Unternehmen, die Seidenstraße ist unsere Rettung, aber Fragen beantworten wir nicht.

Noch ist Amerika die wichtigste Handelsnation. China steht dicht dahinter und entwickelt sich auch zum Wissenschaftsleader mit mindestens zwei der besten Universitäten der Welt. Erstarrter Westen, flexibler Osten, Dekadenz gegen Ideen. Ost und West driften auseinander Langsam gegen Schnell, Probleme kreieren, statt sie zu lösen.

China ist das einzige Land der Welt, das den Mut und die Möglichkeiten hat, ein solches Projekt zu starten. »Die Zeit ist gekommen«, sagte ein deutscher Unternehmer, »an der Welt zu rütteln, ehe sie untergeht. Keiner wagt, es laut zu sagen«, ergänzte er, »Ost und West arbeiten mehr zusammen, als man sich vorstellen kann. Wir publizieren nicht, wir arbeiten.«

VIELE WEGE FÜHREN NACH ROM

Auch die Seidenstraße. Die Via Appia wurde 312 v. Chr. gebaut und führte von Rom nach Brindisi. Man kann die Via Appia Antica noch heute begehen. Antica ist sie nicht mehr überall, man wechselt vom alten Fußweg und Natur entlang von Schnellstraßen und moderner Umwelt in unfreundlicher Umgebung. Keiner geht mehr die Via Appia, in Italien sind nur noch Flüchtlinge zu Fuß unterwegs. Demoliert, verwahrlost und vergessen, liest man. Aber sie gehört zu Italiens Kulturgut und war schon immer eine maritime Handelsroute nach Griechenland, Zentralasien und China.

Die Seidenstraße hat Menschen zu Fuß und zu Tier schon vor Millionen Jahren auf die Reise geschickt. Dann kam das Rad und veränderte die Welt und den Menschen, der diese Welt entdecken und erobern wollte. Die Lust der Eroberer, diesen unbekannten Planeten zu besitzen, war groß. Alexander war einer von ihnen, er verlegte seine Hauptstadt von Mazedonien nach Babylon.

Binnen wenigen Tausend Jahren ist die ganze Welt umgezogen und es gibt immer weniger einheimische Menschen. Viele Indigene wurden umgebracht, um den Kolonial-Stamm zu fördern. Familien sind kurzlebig, man ist dort, wo man überlebt oder Geld verdient. Eroberer gibt es keine mehr, es sind Terroristen, die ihren Glauben und andere Ziele verfolgen. Es geht um Power und Geld. Oder um Flüchtlinge, die keiner haben will oder kann.

Auf der Seidenstraße leben, wandern, ziehen Hunderte Ethnien oder 65–72 % der Menschheit. Grenzen wurden hin- und herverschoben, es gab Diktatoren, Ungerechtigkeit und Machtmissbrauch. Aber die Jugend studiert, Wissen ist Macht, damit wird sie die Seidenstraße erobern. IT erlaubt bald allen Menschen, sich weiterzubilden. Neues Wissen entsteht.

Die Seidenstraße kann Frieden und Verständnis fördern, für Flexibilität plädieren. Menschen akzeptieren, so wie sie sind. Chancen für alle. Korruption und Kriminalität interpretieren. Kulturen respektieren. Keine andere Straße der Welt bietet so viele Möglichkeiten der Ideen-Entwicklung.

ALEXANDER DER GROẞE

War Zhang Qian 139–119 v. Chr. ein Entdecker? Marco Polo 1271–1295 der, der am längsten dort lebte? Alexander der Große oder Dschingis Khan die berühmtesten Eroberer? Nein, Attila, der Hunne war der Erfolgreichste, Genialste, ein Outsider.

Schon vor der Han-Dynastie gab es Reisende aus Sibirien, Indien, Afghanistan und dem Mittelmeer in Loulan (Mumie) oder Yingpan (Man) wo man Weltstädte ausgrub, die man auf 2000 v. Chr. datierte. Sie reisten 2010 nach Kalifornien und wurden begeistert begrüßt. In Nara, Japan, fand man auf 1500 v. Chr. datierte Waren aus Osteuropa, Persien und Zentralasien. Man recherchiert im afro-eurasiatischen Raum, wo die ersten Nomaden lebten und Handel trieben.

Damit ist Alexander eine junge Geschichte, 356 v. Chr. in Pella Mazedonien geboren. Zeus war sein Gott, Herkules sein Vorbild. Mit 18 wurde Alexander König von Mazedonien. Aristoteles Erziehung und Achilles Kriegskunst machten aus ihm eine charismatische und beeindruckende Persönlichkeit. Sein Vater starb, ehe er sich seinen Wunsch, Persien zu erobern, erfüllen konnte. Alexander machte sich 334 v. Chr. auf, Darius, den reichen Perser-König, und Mazedonien vom Mittelmeer zum Indus mit nur 35.000 Mann zu besiegen. Er wollte den Osten bis China erobern, Europa hatte nichts zu bieten.

In der ersten Schlacht bei Troja gewann er gegen 40.000 Perser und verlor nur 110 Soldaten. Alexander marschierte durch Syrien bis Phönizien, 333 v. Chr. wo er Darius Armee ohne Widerstand schlug und 12 weitere Städte auf dem Weg nach Asien eroberte. Nur die Hafenstadt Tyr wehrte sich, wurde geschlagen und versklavt, was den anderen erspart blieb. Alexander genoss den Ruf eines menschlichen Eroberers.

Der Weg nach persisch Ägypten war leicht, in Memphis wurde er zum Befreier und Pharao, gründet im Nil-Delta die Stadt Alexandria, zog weiter in die Wüste und den heiligen Ort Siwa, wo ihm das Orakel von Amon offenbarte, dass er nicht der Sohn von König Philippe, aber von Zeus, dem Gott aller Götter sei. Viele glaubten ihm und er selber am meisten. 331 v. Chr. verließ er Ägypten nach Gaugameles in Assyrien, schlug Darius’ mächtige Armee erneut und nahm Persiens Hauptstadt Babylon, Suse und Persepolis ein, die er symbolisch dem Feuer überließ und nur die heiligen Stätten verschonte. Die Perser schenkten ihm Löwen und Tiger im Käfig und hießen ihn als Helden willkommen. Er nannte sich Herrscher von Asien, mischte sich aber nicht in Staatsgeschäfte ein, solange Steuern bezahlt wurden. Sein Vorstoßen nach Asien wird nicht von allen Erzählern gleich beschrieben, er eroberte schnell und rabiat, zerstörte Kultur, die die Chinesen unterwegs hinterlassen hatten, bewunderte deren Mauer und schützte seine Eroberungen damit. Er lebte in Luxus, liebte Wein und Frauen und hinterließ viel Blut. Manch eine Stadt war froh, als er weiterzog und Kultur und Wissen hinter sich ließ. Seine Kunst des Krieges war brutal, bis er sich plötzlich am Himalaja befand.

Darius flüchtete und wurde von seiner Armee ermordet. Alexander marschierte weiter und nahm ganz Persien ein, ehe er eine letzte Schlacht im heutigen Pakistan am Fluss Hydaspes gewann.

Seine Armee war am Ende und wollte Alexander nicht mehr weiter nach Osten folgen. Er führte sie entlang des Indus bis zum Meer von Oman, dann marschierten sie durch die Wüste von Gedrosie, heute Iran, und erreichten 324 Babylon, die neue Hauptstadt Alexanders und später Mazedonien.

Er konnte seine Pläne nicht mehr fortführen, vertraute diese seinen Generälen an, die sich stritten, nur Ptomelee in Ägypten und Seleucos in Persien gründeten Dynastien.

Alexander blieb berühmt, bis Dschingis Khan ihn an Kampflust überholte. Alexander wurde als einer der Eroberer der Seidenstraße über Land, Vasco da Gama als Eroberer der maritimen Straße berühmt.

Alexander starb mit 32 In Babylon. Umstände unbekannt. Er hinterließ die Kultur der griechischen Zivilisation in Asien bis zum Indus. Abertausende Griechen zogen in die von Alexander gegründeten Städte, förderten den Austausch von Ideen, Kultur, Kommerz und Sprache. In dieser hellenistischen Zeit entstanden Kunst, Wissenschaft, Mathematik, Astronomie (Archimedes, Euklid, Eratosthenes). Es gab die Elite und das lokale Volk, das an seiner Tradition festhielt.

Die Macht von Rom überholte Griechenland 200 v. Chr., gefolgt von den Seleukiden und ptolemäischen Dynastien 64–30 v. Chr. sowie dem Tod Kleopatras. Rom respektierte und anerkannte die mazedonische Kultur Alexanders und der Griechen und übernahm diese in seine eigene. Mazedonien wurde gezwungen, mit Griechenland unter römischer Herrschaft Frieden zu schließen, und wurde damit zum Alliierten Roms, 146 v. Chr. Rom machte aus Mazedonien eine seiner Provinzen aus der bis heute Nordgriechenland, Nordmazedonien und bis 1991 Jugoslawien entstanden, die sich heute mindestens zehn Ethnien teilen.

Alexander gilt als einer der berühmtesten militärischen Strategen und prägte seine Epoche als gigantischer Feldherr und kreativer König bis heute. Alexander brachte die griechisch-römische Hochkultur bis zum Indus, von dort wurde sie weitergetragen. Begegnung und Austausch mit der chinesischen Hochkultur auf der Seidenstraße führte zum Besten, was die Welt kennt, und fasziniert Wissenschaftler und das Publikum in Museen.

Alexanders Leben und Krieg war kurz, aber er hinterließ die griechische Sprache, die Kultur des Mittelmeers bis nach China. Man bewunderte die griechischen Götter und produzierte diese als Andenken an Alexander. Apollo thronte in Tadschikistan, man las Homer in Bulgarien, verglich die griechische Ilias mit dem indischen Mahabharata. Ausgrabungen in wildesten Nomadendörfern auf der Seidenstraße brachten Abbildungen griechischer Kultur und Götter hervor. Die schon immer wissensbegierigen Perser begrüßten Alexanders Reichtum. Umgekehrt entstand ein Austausch mit dem Buddhismus, als dessen Philosophie in den Westen strömte.

Das Tarim-Becken ist stark vom griechisch-buddhistischen Kunst-Stil beeinflusst, dessen Herkunft vom hellenistisch-griechischen baktrischen Königreich 250–130 v. Chr. ins heutige Afghanistan und Indien strahlt, wo eine Interaktion zwischen griechischer und indischer Kultur entstand und das heutige Pakistan, die Region von Gandhara, dann Mathura, Indien im Gupta-Imperium beflügelte. Alexander der Große etablierte hier kraftvolle Regionen, die hellenistische Kunst und Welt hinterlassend. Damit sind die Griechen in Asien und vorerst in Indien bekannt für ihre Bronze-Paletten mit griechisch mythologischen Darstellungen. Apollo und Daphne Athena und Herakles. Die starke Präsenz des Buddhismus im 1. Jahrhundert n. Chr. aus Indien traf auf diese hellenistische Kultur. Manch eine Skulptur trägt west-östliche Züge.

»Vertraue keinem, aber lerne, allein zu leben«, sagte Alexander zu seinen Soldaten.

TÜRKEN, ARABER, OSMANEN, OTTOMANEN

Seit prähistorischen Zeiten wanderten Nomaden oder Horden von Zentralasien zwischen Pamir und Jenissei, der Wolga und den Tian-Shan-Bergen. Die Horden sprachen finno-ugrische Sprachen, Türkisch, Suomi und Mongolisch.

Um Christus Geburt wanderten diese Proto-Türken (deren Herkunft dem dritten Jahrhundert v. Chr. in Nordost-China zugeordnet wird) über West- und Nordwest-China in die Mongolei und wurden zu exzellenten Reitervölkern, die sich schnell überall im asiatischen Kontinent zu Hause fühlten. Die Chinesen berichten von diesen Türken schon 200 v. Chr. und nannten sie Hsiung Nu oder Hun. Sie lebten in den Altai-Bergen um den Baikal-See und waren die Vorfahren der Türken. Sie gründeten das Xiongnu-Reich. 6 n. Chr. unterordnete sich ihr Khan der Tang-Dynastie, konnte sich aber nicht behaupten, während sie sich im Westen Byzanz zuwandten und manche als Söldner arbeiteten. China baute seinen Machtbereich und den der Türken aus, was zum Krieg mit Byzanz führte. 588–589 n. Chr. gewannen die Türken gegen die Sassaniden und vergrößerten das chinesische Reich, dem kein türkischer Khan gewachsen war. 659 wurden alle türkischen Landteile in China eingegliedert.

Viele andere türkische Stämme vereinten sich 683 gegen China und überfielen es bis 727. Es entstanden türkisch geprägte Nomadenstaaten, in Südrussland entstand ein neues Türkenland, die das Judentum als Religion hatte. Es war das multikonfessionale Khazar Khaganat mit einer jüdischen, aus freiem Willen konvertierten Elite, aus denen die Ashkenazy-Juden wurden. Sie wanderten im 19. Jahrhundert nach Deutschland und Frankreich aus, wo sie, im 2. Weltkrieg verfolgt, die jüdische Abstammung verneinten. Eine bis heute polemische Diskussion.

750 erhoben sich die Uiguren gegen die Türken, töteten den letzten Khan und gründeten ein uighurisches Khaganat. Dieses löste sich von der Nomaden-Kultur und pflegte gute Beziehungen mit den Chinesen. Die iranischen Türken traten zur Manichäismus-Religion über, die Uiguren folgten. 840 revoltierten die Kirgisen gegen die Uiguren und zerschlugen deren Reich. Sie wurden erneut zu Nomaden. Blaue Augen, rotblonde Haare, helle Haut, schrieben die Chinesen, was aber eher einem Märchen zugeschrieben wird. Türken glaubten, von einem rothaarigen Wolf abzustammen. – Tengri?

Überlebende Uiguren wanderten in den Süden und gründeten zwei neue Reiche. Eines davon unterstellte sich Dschingis Khan und später der chinesischen Yuan-Dynastie. Die Tibeter löschten das uighurische Reich 1028 aus.

Die Uiguren wanderten nach Konstantinopel, wo sie geschlagen wurden. Was blieb, gliederte sich der mongolisch-türkischen Goldenen Horde an.

Im 8. Jahrhundert n. Chr. drangen die Araber nach Mittelasien vor. Der inzwischen installierte Islam bekehrte die Türken. Diese wurden oft zu Militärsklaven (Mamluken), aber sie wurden auch manchmal zu Sultanen und vergrößerten das Reich des Islams. Der Siegeszug der Osmanen verbreitete sich nach Indien, China und Anatolien. Die islamische Sprache war Persisch und Arabisch.

Die nun osmanische (nach einem Kleinfürsten genannte) Dynastie bedrängte das Byzantinische Reich ab 1071, das im 14. Jahrhundert verschwand. Bis zum 15. Jahrhundert machen die Türken daraus türkisches Land und eine Großmacht. Damit verändert sich die religiöse, soziale und ethnische Kultur in eine türkisch-islamische. Unter Osman dem Ersten sprach man Türkisch und bildete sich in Persisch aus. 1453 fiel Konstantinopel an die Osmanen, große Teile der arabischen Halbinsel und des Mittelmeerraums gingen an die Türkei. Vor den Staatskrisen des 17. und 18. Jahrhunderts hatten Nicht-Muslime und Muslime ähnliche Rechte. (Osman der Erste gründete das ottomanische, später osmanisch genannte Reich 1299.)

Mekka und Medina waren der Beginn des Islams im 7. Jahrhundert n. Chr. Der Islam anerkennt die Propheten Jesus, Solomon, David, Moses, Abraham, Noah und Adam, die Allah untergestellt sind. Die Omeyyaden islamisierten das Land.

Im 8. Jahrhundert entwickelte sich der Islam zu einem goldenen Großreich rund um die Welt, Kultur, Wissenschaften, Astronomie, Mathematik, Physik, Philosophie und Architektur blühten.

Im 1300 n. Chr. verlor das Reich durch mongolische Überfälle, die Tamerlan-Schlacht und den Schwarzen Tod aus China an Gewicht. Muslime wurden zu Sklaven, es war der Beginn vom Ende einer kultivierten Weltmacht.

1258–1515 regierten Türken und Mongolen, sie zerstörten Bagdad, die herrliche und damals größte arabische Kulturstadt der Welt die, 1932 wieder aufgebaut von den USA, im Irak-Krieg bis 2011 bombardiert wurde, und machten damit einen der damals schönsten Punkte auf der Seidenstraße, wo Elfenbein und Diamanten bis Ostafrika gehandelt wurden, zur Stadt mit der heute schlechtesten Lebensqualität.

1515–1546 eroberten die Ottomanen die Stadt zurück. Die Briten besetzten Irak im 2. Weltkrieg. 1921 regierten die Haschemiten unter König Faysal. 1939 wurde Irak nominal unabhängig. 1941 revoltierten nationalistische, pro-deutsche Araber, die Briten setzten König Faysal mit den Alliierten zurück auf den Thron. Irak wurde 1958 eine Republik. 1961 rebellierten die Kurden. 1968 ließ ein Militärputsch die anti-imperialistische Baath-Partei regieren. 1975 einigten sich Iran und Irak im Kurdenstreit. 1979 wurde Hussein Präsident. 1990–1991 war der erste Golfkrieg. 1996 ging die Krise mit der UNO weiter. 2003 attackierten USA und Briten den Irak und setzen eine provisorische Regierung ein. Diese erstellte eine neue Konstitution. 2011 zogen die Friedenstruppen ab, Sunniten und Schiiten waren sich uneinig, Al-Kaida nahm den Westen des Landes ein. 2014 installieren die Islamisten ein Kalifat im sunnitischen Teil, wo es bis heute keinen Frieden gibt.

Trotz Terror spielt der Irak eine wichtige Rolle im Ölgeschäft und ist sich dessen bewusst. Die Türkei beanstandet alte Gebiete in Syrien und im Irak, aus denen sie Trenngebiete gegen Flüchtlinge machen will.

Im 19. und 20. Jahrhundert fiel die islamische Welt unter den Einfluss der Großmächte: Palästina, Kaschmir, Xinjiang, Tschechien, Zentralafrika, Bosnien, Myanmar. Politik regierte die Welt. Amerika First. Öl stabilisierte den Persischen Golf, Free Trade und Tourismus entstanden. Die Türkei lässt sich nicht manipulieren, weder West nach Ost. Weder Süd nach Nord.

730 n. Chr. gab es die ersten schriftlichen Zeugnisse in türkischer Schrift. Türkische und andere Nomaden taten sich zusammen unter einer Gogtürk-Khan-Dynastie, deren Macht vom Aral-Meer bis zum Hindukusch reichte. Manche kämpften als Söldner für den Feind. Weitere türkische Stämme zogen ans Schwarze Meer.

Dieses Türkisch sprechenden Gruppen findet man noch heute in Aserbaidschan, Kasachstan, Turkmenistan, Kirgistan (eigentlich Kirgistan, früher Kirgisien) und Xinjiang/China. Eine verwandte türkische Sprache spricht man in der Türkei. Nicht alle Türken sind Islamisten, alle Religionen der Welt sind in der Türkei vertreten. Türken gab es vor dem Islam. 200 Millionen Menschen sprechen eine türkische Sprache.

Die Seljuk-Türken eroberten und gründeten 1071 die heutige Türkei und beendeten damit das Byzantinische Reich. 1243 kamen die Mongolen und brachen die Türkei auseinander. Es entstanden verschiedene Sultanate. 13 n. Chr. fanden sie wieder zusammen und eroberten den Balkan. Die Turkifikation von Anatolien eroberte Konstantinopel 1453, gefolgt von Suleiman dem Wunderbaren, der das ottomanisch-türkische Reich zum Weltreich machte. Im 18. Jahrhundert wurde das Reich zerrüttet, im 19. modernisiert und reformiert. Der Staatsstreich von 1913 führte das Land in den 1. Weltkrieg, in dem die Regierung Blutbäder gegen Armenier, Assyrier, und Griechen verordnete. Europa fürchtete sich vor dem türkisch-islamischen Reich.

Atatürk beendet das Osmanische Reich und gründet 1923 die Türkische Republik. Als Feldmarschall und Revolutionär modernisierte und industrialisierte er das Land, das er säkularisierte. Er sagte, dass alles, was wir in der Welt sehen, von Frauen kreiert wurde. Er regierte bis zu seinem Tod 1938. Er modernisierte, realisierte progressive kulturelle Reformen, schuf freie Schulen, Wahlrecht für alle. Er gewann den Kampf für Unabhängigkeit gegen die Alliierten und bleibt einer der wichtigsten politischen Führer des letzten Jahrhunderts.

Die heutige Türkei gehört zu den ältesten permanent sesshaften Regionen der Welt. Man sprach Indoeuropäisch. Göbekli Tepe, 10.000 v. Chr., gehört zu den ältesten von Menschen gemachten religiösen Tempelstrukturen. Catalhöyuk ist eine neolithische sesshafte Stadt-Ausgrabung von 7500 v. Chr. und UNESCO-Weltkulturerbe. Spätere Bewohner der Türkei, die Hethiter aus dem Nahen Osten 2000 v. Chr., gefolgt von den Persern, Römern, Griechen, Byzanz, hinterließen Kultur, Philosophie, Wissenschaften und Religionen.

Die Türken verloren mit den Deutschen den 2. Weltkrieg. Das Ottomanische Reich wurde aufgeteilt. Den Türken blieb nicht viel. 1950 wurde das Land wieder traditionell islamistisch, der Wunsch nach Westen und Europa oder Osten und Balkan bleibt offen.

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