Kitabı oku: «Misteln – Kraftvolle Krebsheiler aus der Natur», sayfa 3

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Anthroposophische Grundlagen der Misteltherapie

► Die Geburtsstunde der Misteltherapie bei Krebserkrankungen war der 2. April 1920, ein Karfreitag. Damals hielt Dr. Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie, einen Vortragszyklus für Ärzte und Medizinstudenten, nachdem er sich bereits jahrelang mit Misteln beschäftigt hatte. Im 13. Referat nahm er zum Krebs und zu einer Therapie mit Mistelextrakten Stellung. Steiners Überlegungen beruhten auf dem von ihm entwickelten anthroposophischen Menschenbild, das neben dem Körper auch die Seele und den Geist umfasst. Es gliedert den Menschen – ähnlich der alten hippokratischen Lehre – in vier Bereiche: in den physischen Leib, den Flüssigkeitsleib (in seiner Sprache: Ätherleib), in die Seele (in seiner Sprache: Astralleib) und in das Ich. Tatsächlich sind die wenigsten Strukturen im Menschen – was auch vielen Mediziner nur selten bewusst ist – physisch fest. Fast alle Körperprozesse spielen sich im Flüssigen, im Luftigen (zum Beispiel der Sauerstoff- und Kohlensäuretransport) oder im Wärmehaften (ohne geregelte Körpertemperatur kein menschliches Leben) ab.

Dabei kommt dem Flüssigkeits- beziehungsweise Ätherleib eine wichtige Rolle zu: Nach Steiner stecken darin alle Kräfte, die das Körperwachstum steuern. Wenn dieses Wachstum das gesunde Maß überschreitet, entsteht im Ätherleib eine Disharmonie, die sich zur Krebserkrankung wandeln kann. Die Symptome treten meist schon viele Jahre vor dem Ausbruch der Krankheit auf – es sind Signale, die auf einen aus der Balance geratenden Lebensrhythmus aufmerksam machen: ein schlechter, unruhiger und oft unterbrochener Schlaf, der dem Körper und der Seele nicht mehr genügend Kraft zuführt, ferner Verdauungsstörungen, Durchfall oder Verstopfungen, auch die Unverträglichkeit bestimmter Speisen. Doch auch seelische Vorboten können den Tumor ankündigen: Gefühlskälte und innere Verbitterung, eine zunehmende Beziehungslosigkeit zu sich selbst, zu anderen Menschen, zur Natur und zur Schöpfung, oft auch ungelöste Probleme und Konflikte, nicht ausgelebte Gefühle oder Depressionen.

Ein Karzinom hat also eine lange Vorgeschichte und ist schließlich als eine körperliche Revolution physischer und funktionell wirkender Kräfte zu verstehen, die beim Menschen jeden harmonischen Rhythmus mit sich selbst und mit der Schöpfung zerstören. Die Geschwulst koppelt sich von der Grundordnung der Organe und Zellen ab und führt mit ihrem ungestümen Wuchern ein rücksichtsloses Eigenleben.

Diese Erkenntnis übertrug der Anthroposoph Steiner auf ein Gleichnis aus der Natur: Auch die Mistel löst sich vom normalen Jahreskreislauf, rebelliert gegen die Natur und gegen alle vernünftigen Gesetzmäßigkeiten des Wachstums. Deshalb wird die Mistel von Steiner als »irrsinnig« charakterisiert. Nach seiner Auffassung ähnelt die Entwicklung der Mistel dem Entstehen eines Karzinoms im Körper.

In seinem legendären 13. Vortrag sagte Steiner dazu wörtlich: »Nun ist die Mistel zweifellos dasjenige, durch dessen Potenzierung man erreichen wird müssen das Ersetzen des Chirurgenmessers bei den Geschwulstbildungen. Es wird sich dann nur darum handeln, dass man namentlich die Mistelfrucht, aber durchaus im Zusammenhang mit anderen Kräften der Mistel selber, in der richtigen Weise wird behandeln können, um sie zum Heilmittel zu machen.«

Die Mistel, so erkannte Steiner, hat einen Hang zum egoistischen Eigenleben und widersetzt sich fast allem, was die Organisationskräfte im Menschen erreichen wollen – auch der Neubildung von Zellen. Sowohl den Ätherleib als auch den physischen Körper ergreift die Mistel in einem so starken Maß, dass es zu Krampfanfällen kommen kann. Bei anderen Patienten treten unter der Mistelwirkung Schwindelgefühle oder »pollutionsfördernde« Reaktionen im Sexualverhalten auf.

Eine zentrale Passage des Steiner-Vortrags findet sich in folgendem Satz: »Es handelt sich dann darum, dass man namentlich die Leimsubstanz, die leimartige Substanz der Mistel, in den richtigen Zusammenhang bringt mit einem Verreibungsmittel und man allmählich eine sehr hohe Potenzierung dieser mistelartigen Substanz herausbringt.« Steiner wies also darauf hin, dass die Mistelsubstanzen dem Krebspatienten nicht nur als einzelner Wirkstoff oder als Mixtur gegeben werden sollen, sondern vor allem in Form einer potenzierten homöopathischen Dosis. Tatsächlich wurde der Aspekt einer Wirkung der Mistel selbst in homöopathischer Dosierung lange Zeit wenig beachtet – es wurde vor allem mit physiologischen Dosierungen therapiert. Heute zeigt sich, dass beide Möglichkeiten sinnvoll sind. Man kann also sowohl mit physiologischen Dosierungen wie auch mit potenzierten Mistelpräparaten Heilung erzielen. Auf nachfolgenden Seiten dieses Buches wird die weniger bekannte homöopathische Wirkung in Fallbeispielen belegt. Von diesen Erkenntnissen leitet sich die Schlussfolgerung ab, dass es für die Therapie ganz wesentlich ist, auf welchem Wirtsbaum die Mistel herangewachsen ist. Diese Gedanken finden sich schon bei Steiner. An einer anderen Stelle seines Vortrags wird die Wirksamkeit der Mistel nach den verschiedenen Wirtsbäumen spezifiziert: Er sah einen engen Zusammenhang zwischen den jeweiligen Mistelbäumen und bestimmten Organen oder auch Organsystemen im menschlichen Körper.

Steiner war davon überzeugt, dass die besondere Charakteristik des Wirtsbaumes mit dem zu behandelnden Menschen übereinstimmen muss, damit die Misteln ihre volle Wirkkraft entfalten können. Auch die Metallsubstanzen brachte er in einen Bezug zu bestimmten Krebsformen – zum Beispiel empfahl er die Kombination der Apfelbaum-Mistel mit Silbersalzen als heilsames Mittel gegen alle Formen von Unterleibskrebs.

Der Wirtsbaum

Rudolf Steiner zeigte auf, dass die Mistel wie ein Transformator der Kräfte des Baumes wirkt, auf dem sie wuchs. Wer ein Mistelpräparat injiziert bekommt, erhält vor allem die Kräfte des jeweiligen Wirtsbaumes übertragen – seine Wahl ist also extrem wichtig.

Nach Steiners Darstellung wächst die Mistel auf Bäumen, die einen Überschuss an Kräften besitzen. Das ähnelt der Krebserkrankung eines Menschen, der ebenfalls zu viel wuchernde Kräfte in sich trägt. Die Mistel hat die Fähigkeit, diese überschüssigen Kräfte in eine ordnende Struktur zu bringen. Dieses Ordnungsprinzip überträgt die Mistel auf den krebskranken Menschen – mit dem Ergebnis, dass die entarteten Zellen umgewandelt werden.

Die Kernaussagen seiner Misteltherapie fasste Rudolf Steiner in drei Punkten zusammen:

• Pharmakologisch ist die Potenzierung der Mistel beziehungsweise einzelner Bestandteile (insbesondere der Frucht) wichtig.

• Zwischen dem Wirtsbaum der Mistel und den einzelnen Organen im menschlichen Körper gibt es Zusammenhänge, die für die richtige Auswahl der Mistelpräparate ausschlaggebend sind.

• Die Heilkraft einer Misteltherapie wird erhöht, wenn man sie mit einer Metalltherapie kombiniert.

Von der These zur praktischen Anwendung

Bereits 1921 konnte Steiners ärztliche Mitarbeiterin Dr. med. Ita Wegman (1876–1943) erste Therapieergebnisse mit der Mistel vorweisen. Sie hatte bei allen Krebspatienten eine Besserung des subjektiven Befindens festgestellt. Schlaflosigkeit und Müdigkeit waren allmählich zurückgegangen, und nach der Injektion wurde bei den Krebskranken meistens sogar eine Euphorie beobachtet – die Menschen bekamen wieder Mut zu leben. Bei Patienten im letzten Krebsstadium führte die Mistelbehandlung zur Linderung der Schmerzen, sodass Frau Dr. Wegman fast nie zu Morphium greifen musste.

Die vermutlich erste Krankengeschichte, die Ita Wegman im Zusammenhang mit der neuen Misteltherapie dokumentiert hat, ereignete sich drei Jahre vor Steiners Vortrag – hier der Wortlaut:

»1914 Frau W., 56 Jahre alt. Radikal-Operation wegen Mamma-Carcinom. 1917 Metastasen in den supra- und infraclaviculären Drüsen (das heißt am Schlüsselbein, Anm. d. A.) und operative Entfernung derselben mit nachfolgenden Röntgenbestrahlungen. Dann äusserst elend mit Klagen über dauernde Müdigkeit, absolute Schlaflosigkeit und Arbeitsunfähigkeit.

Etwa zwei Monate nach dieser zweiten Operation Beginn der Viscum-Behandlung und nach etwa 28 Injektionen vollkommene Genesung von allen Beschwerden. Die folgenden sechs Jahre war die Patientin wieder voll arbeitsfähig. Sie wurde dann 1923 von neuem mit Viscum behandelt und hat ein hohes Alter erreicht.«2

Ita Wegman 1921 über ihre Erfahrungen mit Mistelbehandlungen3

• Absolut einwandfreie Heilungen, mit denen man der medizinischen Wissenschaft imponieren könnte, sind bis jetzt noch nicht erreicht.

• Eine Besserung des subjektiven Befindens tritt immer ein. Die Schlaflosigkeit und Müdigkeit gingen allmählich zurück, sodass man sogar von einer Euphorie nach der Injektion sprechen kann. Die Patienten bekommen wieder Mut, zu leben.

• Habe ich bei den im letzten Stadium sich befindlichen Kranken eine Linderung der Schmerzen beobachtet, sodass ich bei diesen hoffnungslosen Patienten wenig, ja fast nie zu Morphium zu greifen brauchte.

• Bei denjenigen Patienten, die durch Vererbung (Karzinom in der Familie) zur Karzinombildung veranlagt sind und anfangen zu kränkeln, über Müdigkeit, Schlaflosigkeit klagen, Magenverstimmungen haben, ein alterndes Aussehen bekommen, obgleich physisch nichts bestimmtes, kein Tumor an irgendeinem Organ, keine Schleimhautveränderungen noch zu konstatieren sind: bei dieser Sorte von Patienten hat die Viscum-Behandlung eine außerordentlich gute Wirkung. Hier kann man infolgedessen sprechen von einer Vorbeugungstherapie.

Erste Hinweise auf eine Impfung gegen Krebs

Vergleicht man die Erfahrungen Ita Wegmans mit den Aussagen Rudolf Steiners im erwähnten 13. Ärztevortrag von 1920, so scheint sich zu bestätigen, dass die Mistel vor allem die Seele aktiviert und stärkt. Zwar konnte man nach Ita Wegmans Beobachtungen damals noch nicht auf das Messer des Chirurgen verzichten, aber interessanterweise sprach die Ärztin der Mistel sogar eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs zu – eine Feststellung, die erstmals Hinweise auf eine prophylaktische Impfung gibt. Im Kapitel »Mistelimpfung gegen Krebs« behandeln wir diese These aufgrund aktueller Erfahrungen sehr ausführlich; denn eine Anti-Krebs-Impfung mit Mistelpräparaten ist heute keine Utopie mehr, sondern aus anthroposophischer Sicht bereits ein hoffnungsvoller, realistischer Weg in dem Bemühen, den Krebs zu zähmen. Eine vorbeugende Misteltherapie ist schon heute zu empfehlen, wenn Patienten vorgealtert aussehen und wenn in ihrer Familiengeschichte Vorfahren an Karzinomen erkrankt sind.


Misteltherapie heute – Fallbeispiele

► Vergleicht man die derzeit im Markt angebotenen Mistelprodukte mit den Anforderungen Rudolf Steiners, so fällt auf: Es werden nur wenige potenzierte Mistelpräparate angeboten, überwiegend sind nicht potenzierte Arzneien im Einsatz. Auch der Zusammenhang zwischen dem Wirtsbaum der Mistel und dem Wesen des Patienten wird kaum berücksichtigt. Noch seltener sind Bemühungen, die Mistelwirksamkeit durch die heilsame Ergänzung eines Metalls zu steigern. Für eine Misteltherapie, die den Ansprüchen Rudolf Steiners genügt, sind aber die Potenzierung der Wirkstoffe, ferner die richtige Wahl des Wirtsbaums und nicht zuletzt die Optimierung der Therapie durch Metallsubstanzen notwendig.

Obwohl also gegenwärtig Steiners Forderungen nur teilweise erfüllt werden, hat sich die Misteltherapie im Laufe der Jahrzehnte bereits zu einem Segen für Krebspatienten entwickelt, vor allem als komplementäre Therapie zu Stahl, Strahl und Chemie. Doch ihre wahren Möglichkeiten sind offenbar noch lange nicht ausgeschöpft. Die bisherigen Erfolge lassen erahnen, welche Heilkraft tatsächlich in der Mistel steckt, sobald auch die Wechselwirkung zwischen dem Wirtsbaum und dem kranken Menschen beachtet und in die Behandlung einbezogen wird. Nicht auszudenken, was möglich ist, wenn die Misteltherapie weiter optimiert wird – bis hin zur Impfung krebsgefährdeter Menschen.

Um beispielhaft aufzuzeigen, welche Heilwirkung die Misteltherapien gegen Krebs bereits in der Gegenwart besitzen, haben wir aus den zahlreichen dokumentierten Krankengeschichten einige herausgesucht; die Quelle der meisten Beispiele ist das Buch »Die Mistel in der Onkologie« von Kiene und Kienle.

Beispiel: Blutendes Magenkarzinom

Eine 57-jährige Patientin mit blutendem Magenkarzinom befand sich in einem anämischen (blutarmen) Zustand. Eine Operation war nicht erfolgt, weil man röntgenologisch wie optisch ausgedehnte Knochen- und Hautmetastasen feststellen konnte. Nach Bluttransfusion und einjähriger Mistelbehandlung bildeten sich die Hautmetastasen vollständig zurück, die Magenblutungen hörten auf, die verschiedenen Knochenmetastasen verursachten keinerlei Schmerzen mehr. Der gute Zustand hielt sich fast drei Jahre – bei guter Arbeitsfähigkeit. Röntgenologisch wurde auch ein Rückgang der Knochenmetastasen beobachtet. Dann verstarb die Patientin nach vorherigem Wohlbefinden ganz plötzlich an Nierenversagen, dessen Ursache nicht abgeklärt werden konnte.

Beispiel: Pankreaskarzinom

Eine 65-jährige Patientin litt an einem nicht operierbaren, in die Leber metastasiertem Karzinom des Pankreas (Bauchspeicheldrüse). Dieser Frau war von der Klinik eine Überlebenszeit von drei Monaten in Aussicht gestellt worden. Sie erhielt eine Misteltherapie, mit der der anfangs sehr hohe Tumormarker auf normale Werte gesenkt wurde. Auch andere Werte verringerten sich, was auf eine Rückbildung beziehungsweise Stabilisierung des Karzinoms hindeutete. Die Patientin lebte noch 18 Monate und konnte bis drei Tage vor ihrem Tod ein normales Familienleben führen. Es war keine Schmerztherapie notwendig – allein das ist ungewöhnlich für ein metastasierendes Pankreaskarzinom, das zu jenen Tumoren gehört, die am häufigsten starke Schmerzmittel erfordern.

Beispiel: Pankreaskopftumor

Bei einer 1923 geborenen Patientin wurde ein mehr als faustgroßer Tumor am Pankreaskopf mit einer Riesenmetastase im Bereich des linken Leberlappens und weiteren Metastasen im rechten Leberlappen festgestellt. Von einer Chemotherapie wurde ebenso Abstand genommen wie von einer radiologischen Behandlung, da kein wesentlicher Einfluss auf den Krankheitsverlauf zu erwarten war. Die Patientin behandelte sich selbst mit Mistelinjektionen – alle zwei Tage in auf- und absteigender Dosierung –, außerdem nahm sie weitere anthroposophische Arzneimittel ein.

Nach vier Monaten konnte im Ultraschallbefund eine leichte Tumorrückbildung sowohl im Pankreas wie auch im Leberlappen festgestellt werden. Die Patientin fühlte sich wohl. Auch in den nächsten zwei Jahren stabilisierten sich der Allgemeinzustand und das Wohlbefinden. Nach zweieinhalb Jahren beendete die Frau ihre Mistelinjektionen. Prompt verschlechterte sich ihr Allgemeinbefinden, und im Ultraschall wurde nachgewiesen, dass der Tumor wieder wuchs. Daraufhin begann die Patientin erneut mit der Mistelbehandlung – und nach zwei Monaten war sie wieder beschwerdefrei, ihr Körpergewicht stieg an.

Vier Jahre nach der Erstdiagnose war bei der Frau kein weiteres Tumorwachstum zu erkennen, und es ging ihr gut, was angesichts des ursprünglichen Befundes beachtlich ist.

Beispiel: Dickdarmkarzinom

Bei einer 33-jährigen Patientin wurde ein Dickdarmkarzinom operiert. Im weiteren Verlauf infiltrierte aber ein neuer Tumor die Gebärmutter und die Scheide. Daraufhin erfolgte eine Nachbehandlung mit Chemotherapie und Bestrahlung. In einem Computertomogramm (CT) wurden ein Jahr später Metastasen im Bereich des rechten Beckens und der Harnröhre festgestellt, auch die Leber war von Metastasen befallen. Nun begann die Patientin mit einer Mistelbehandlung. Sie erhielt einmal in der Woche eine Infusion mit 40 Ampullen eines Apfelmistel-Präparats. Zusätzlich injizierte die Frau täglich drei Ampullen einer zweiten Apfelmistel-Substanz unter die Haut. Zwei Jahre später erfolgte wieder eine Computertomografie, bei der sich keinerlei Metastasen mehr zeigten. Auch diejenigen im kleinen Becken und in der Leber waren nicht mehr feststellbar. Das Allgemeinbefinden der Patientin war außergewöhnlich gut, sie hatte an Gewicht zugenommen, ihre Lebensqualität hatte sich entschieden verbessert – und das Aussehen der ursprünglich morbid wirkenden Patientin konnte 20 Jahre danach als ausgesprochen gut bezeichnet werden.

Beispiel: Bronchialkarzinom (Lungenkrebs)

Eine sehr angesehene Universitätsklinik berichtete von der Rückbildung eines Bronchialkarzinoms. Bei einem 68-jährigen Patienten war dieses inoperable Bronchialkarzinom im rechten Lungenflügel festgestellt worden. Bei deutlich reduziertem Allgemeinzustand und Bluthusten wurde eine subkutane Behandlung mit einem Mistelpräparat eingeleitet. Nach zwei Monaten gab es bereits eine deutliche Verbesserung des Befundes, im rechten Lungenflügel konnte ein Rückgang des Tumors festgestellt werden. Dieser Zustand war unter der weiteren Verabreichung der Mistelsubstanz ein Jahr stabil. Dann verschlechterte sich der Allgemeinzustand. Der Patient erhielt eine intravenöse Behandlung mit hochdosierten Mistelinfusionen. Daraufhin besserte sich das Allgemeinbefinden wesentlich und der Tumor bildete sich deutlich zurück.

Nach einem dreiviertel Jahr kam es aber zu einer Verschlechterung, auch im Bereich der rechten Lunge. Wieder wurden hochdosierte Mistelinfusionen durchgeführt – und wieder erholte sich der Patient. Sein gutes Allgemeinbefinden hält nunmehr schon seit drei Jahren an.

Beispiel: Brustkrebs

Bei einer 63 Jahre alten Frau wurden beidseitig Brustkarzinome festgestellt, die schon die Knochen befallen hatten. Es fanden sich zahlreiche Metastasen in allen Brustwirbeln, in den Beckenschaufeln, in den Sitzbeinen und in den Oberschenkelknochen. Die Patientin hatte starke Schmerzen, ihre Bewegungsfreiheit war erheblich eingeschränkt, sie konnte kaum noch gehen. Die Ärzte begannen mit Mistelinfusionen. Bereits nach zwei Behandlungsmonaten besserte sich das Befinden, die Patientin konnte längere Strecken zu Fuß zurücklegen – und nach drei Monaten war sie vollständig schmerzfrei. Bei weiteren Untersuchungen wurden keine Metastasen mehr diagnostiziert.

Beispiel: Brustkrebs und Lymphknotenmetastasen

Eine 56-jährige Frau litt an einem metastasierenden Mammakarzinom. Außerdem fanden sich im Bereich des linken Halses Lymphknotenmetastasen, die zwei Jahre nach Abschluss der ersten schulmedizinischen Therapie mit Brustentfernung, Chemotherapie und Bestrahlung aufgetreten waren. Eine weitere Chemotherapie lehnte die Patientin ab, da sie nicht bereit war, den Schrecken dieser Behandlung ein weiteres Mal zu durchleben. Die befallenen Lymphknoten gingen im Verlauf der Behandlung mit einem Mistelpräparat innerhalb von einem Jahr komplett zurück, die Werte des Tumormarkers halbierten sich. Die Patientin hat auch in der Zwischenzeit keine weiteren klinischen oder radiologisch nachweisbaren Metastasen entwickelt.

Beispiel: Brustkrebs und Knochenmetastasen

Bei einer 41-jährigen Patientin mit einem Mammakarzinom musste vor drei Jahren eine Brust entfernt werden. Unter einer Hormontherapie waren schon im Folgejahr Knochenmetastasen aufgetreten, die mit Chemotherapie und mit anderen Hormonen behandelt wurden – doch das weitere Wachsen der Knochenmetastasen konnte nicht eingedämmt werden.

Zwei Jahre nach der Erstdiagnose fanden sich mehrere Metastasen an den Halswirbeln, in der Brustwirbelsäule sowie in den vorderen Rippen, in beiden Schulterblättern und in der rechten Beckenschaufel. Die Patientin hatte bei jeder Bewegung starke Schmerzen und war an den Rollstuhl gefesselt.

Es wurde eine Mistelinfusionstherapie eingeleitet, die zu einem deutlichen Rückgang der Schmerzen und einer spürbaren Verbesserung der Beweglichkeit führte. Die Patientin konnte ihre beruflichen Aktivitäten wieder aufnehmen, ihre Familie versorgen, auch wieder Fahrrad fahren und schwere Einkaufstaschen tragen. Nach viereinhalb Monaten Misteltherapie ergab eine Kontrolluntersuchung, dass das Metastasenwachstum gestoppt war.

Beispiel: Prostatakrebs

Ein 44-jähriger Patient litt an einem Prostatakarzinom. Es bestanden bereits Knochenmetastasen, doch der Mann weigerte sich, eine schulmedizinische Behandlung durchführen zu lassen. Seine starken Schmerzattacken im Bereich der Lendenwirbelsäule wurden von verschiedenen Orthopäden medikamentös behandelt – die Rückenschmerzen wurden durch die Knochenmetastasen hervorgerufen. Die Ärzte führten eine Misteltherapie durch – mit dem Ergebnis, dass die anfangs sehr hohen Werte des Tumormarkers auf ein Viertel sanken, im folgenden Jahr gingen sie noch weiter zurück. Dabei ging es dem Patienten klinisch gut, er hatte keinerlei Schmerzen mehr. Einem Skelettszintigramm (Röntgen-Kontrolluntersuchung mit radioaktiven Substanzen) stimmte der Patient allerdings nicht zu, aber es darf davon ausgegangen werden, dass kein weiteres Tumorwachstum eingetreten ist.

2.Zitiert nach Kiene und Kienle 2003.
3.Zitat aus Wegman: Die ersten Krebsbehandlungen mit Viscum album.

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14 ocak 2026
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9783038000952
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