Kitabı oku: «Interstellare Bräute® Programm Sammelband», sayfa 9

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Zwei Soldaten traten in den Gang und die Frau blickte kurz zu ihnen hinüber, als ich einen Schritt zurückwich. Dann wandte sie sich wieder mir zu.

„Mein Name ist Lady Myntar, aber sie können mich Mara nennen. Ihre Partner haben mich geschickt. Darf ich hereinkommen?”

Ich nickte und trat einen weiteren Schritt zurück, als ich die Stimmen der Soldaten näher kommen hörte. Ich wollte nicht, dass sie mich so sahen, nackt, verbraucht und nur mit einem Laken bekleidet.

Sie trat ein und die Tür schloss sich hinter uns. Erleichtert atmete ich auf.

„Wie erwähnt wurde ich von deinen Partnern entsendet, da die beiden nicht anwesend sein können, wenn du aufwachen würdest.”

Wie rücksichtsvoll von den beiden.

„Ich kümmere mich um die Familienintegration und die Sozialisierung und ich habe auch zwei Partner hier. Einer von ihnen, Drake, arbeitet mit Kommandanten Zakar zusammen. Du hast sehr großes Glück, einen so vorbildlichen Partner und einen sehr angesehenen Zweitpartner zu haben.” Sie beugte sich vor und fügte leise hinzu: „Aber erzähl das nicht meinen Partnern.”

Ich lächelte, denn sie war nett und mir war nicht klar, dass ich jemanden … brauchte. Ich brauchte jemanden, der nicht darauf aus war, mir die Kleider vom Leib zu reißen und mich zu ficken. Zumindest im Moment. Ich brauchte eine Vergewisserung, dass der Aufenthalt auf einem Schiff der Prillonen mehr war, als mit zwei Kriegern verpartnert zu werden. Obwohl ich genossen hatte, was die beiden in der Nacht zuvor mit mir gemacht hatten und mein Körper sich weiter nach ihnen sehnte – ihr Samen triefte noch aus meiner Muschi – war ich doch mehr als nur ein Sexobjekt. Wenn ich tagelang in dem kleinen Zimmer sitzen und an die nackten Wände starren müsste, dann würde ich komplett durchdrehen.

„Ich bin gekommen, um dir für den Anfang einige Kleidung und Essen zu geben. Und falls du irgendetwas anderes benötigst, dann lass es mich bitte wissen. Ich werde dir dabei helfen, einen Job zu finden, der dir Spaß macht. Freunde. Etwas, womit du dich beschäftigen kannst, während deine Partner unabkömmlich sind. Ich denke, es ist für dich hier ziemlich anders als auf der Erde.”

Ich hatte noch keinen Schimmer, inwiefern es hier anders sein würde, aber ich zupfte an meinem Laken. „Jedes Ding wäre besser als dieses Laken. Danke. Aber ich möchte gerne zuerst duschen.”

Sie lächelte. „Natürlich.”

Mara verbrachte die nächste Stunde damit, mir zu zeigen, wie die Duscheinheiten funktionierten. Es gab eine Dusche und eine Wanne und sie erklärte mir, dass diese zum Vergnügen da waren und nicht unbedingt notwendig seien. Sie zeigte mir den S-Gen, dessen grüne Lichter meinen Körper scannten und automatisch neue Kleidung für mich materialisierten. Der Wohnbereich war vollkommen anders als auf der Erde, es gab keine Küche, keine Schränke und ich folgte ihr fast blind und mit einer Neugierde, die man sonst nur bei kleinen Kindern beobachten würde. In den Wänden waren verschiedene Fächer versteckt und ich freute mich darauf, sie alle ausfindig zu machen und zu öffnen – wie auf einer Schatzsuche. Ich war aufgeregt wie ein kleines Kind und war dankbar für ihre Unterstützung. Und das sagte ich ihr auch.

„Gern geschehen. Ich zeige dir jetzt die Cafeteria. Danach solltest du klar kommen. Oh!” Sie drehte sich um und blickte mich an. „Deine Verpartnerungsbox. Ich glaube, sie ist noch auf der Krankenstation.”

„Verpartnerungsbox?”

Sie wirbelte ihre Hand durch die Luft. „Das ist eine Box mit Zubehör für die neuen Partnerinnen. Wir holen einfach eine aus dem Lager. Möchtest du gerne noch das Schiff erkunden, bevor wir essen gehen?”

Mir gefiel der Gedanke, mehr als nur Griggs Quartier zu sehen und ich ignorierte meinen knurrenden Magen. Ich hatte Hunger, aber ich konnte warten. Ein Rundgang würde nicht nur meine Neugierde stillen, sondern ich würde auch das Schiff in Augenschein nehmen und einen Bericht darüber zur Erde zurücksenden können.

„Ja, gerne.”

Mit einer nachtblauen Uniform bekleidet, die aus einer dunklen Hose und einer passenden Tunika bestand, kämmte ich mit den Fingern durch mein Haar und ließ es wild auf meine Schultern fallen. Neugierig folgte ich Mara hinaus auf den Gang. Es gab nicht viel zu sehen außer dem komplett orangefarbenen Gang. Die Wände wechselten zu grün und dann blau, als wir durch das Schiff liefen. Mara erklärte mir, dass Orange und Cremefarben bedeuteten, dass wir uns in Wohn- oder Familienbereichen aufhielten. Grün bedeutete, wir befanden uns auf der Krankenstation, Blau war der technische Bereich, Rot war die Kommando- und Kampfzentrale. Das Schiff hatte einen Farbcode, wie die Uniformen auch. Grau stand für die allgemeinen Hilfsmitarbeiter, die Farbe und das Abzeichen auf ihrer Brust wiesen aus, in welchem Bereich des Schiffs sie tätig waren. Höhere Offiziere, wie Ärzte und Ingenieure trugen Uniformen, die dem Sektor des Schiffs entsprachen. Deshalb trug Rav eine dunkelgrüne Uniform.

Die Krieger, wie auch Grigg, trugen alle einen schwarzbraunen Tarnpanzer, der, wie Mara mir versicherte, fast unzerstörbar war. Sie erklärte: „Der Kommandant hat das schon oft getestet.”

Das gefiel mir überhaupt nicht.

Wir liefen an einigen Leuten vorbei, die allesamt respektvoll nickten. Zuerst dachte ich, das sei ihre Art der Begrüßung, aber sie schienen es nur für mich zu tun und nicht für Mara.

„Warum nicken sie mir zu? Sie kennen mich doch überhaupt nicht.”

„Sie wissen, dass du Lady Zakar, die Partnerin des Kommandanten bist. Wir haben deine Ankunft mehrere Jahre lang erwartet.”

Ich blickte skeptisch, als wir um eine Ecke bogen. „Woher weiß man, dass ich das bin?”

Mara deutete auf meinen Hals. „Dein Halsband. Deine Kleider. Deine fremde Erscheinung. Der Kommandant hat darauf bestanden, dass du die Farben der Familie Zakar trägst. Jede Gruppe von Partnerinnen hat eine andere Farbe. Siehst du—“ Sie deutete auf ihr Hals. „Die Familie meines Partners, der Myntar-Clan, wird durch die dunkelorange Farbe repräsentiert.”

„Ich fühle mich geehrt, aber ich bin verwirrt; warum sollte irgendjemand hier auf mich gewartet haben?”

Mara hielt inne und schaute mir ins Gesicht. „Die Partnerin des Kommandanten hat große Macht und großen Einfluss. In Zivilangelegenheiten wird deinen Anweisungen von Allen an Bord Folge geleistet, den Kriegern wie auch den Zivilisten. Niemand außer dem Kommandanten höchstpersönlich kann dir Befehle erteilen und alle an Bord würden ihr Leben opfern, um dich zu beschützen. Du bist jetzt eine Art Prinzessin. Oder eine Königin. Unsere Königin.”

Was zur Hölle? Ich konnte den Schock in meiner Stimme nicht verbergen. „Warum? Was habe ich zu tun? Warum sollte ein Krieger meinen Anweisungen folgen? Sollte ich auch in den Kampf ziehen?”

„Oh nein, Liebes.” Sie tätschelte meinen Ärmel, dann ließ sie ihre Hand herunterhängen. „Nein. Wenn du es allerdings wolltest und deine Partner davon überzeugen könntest, dann wäre auch das möglich. Aber ich werde dir helfen, eine Aufgabe zu finden, die zu dir passt. Als bisher ranghöchste Frau auf dem Schiff war ich für die zivilen Aspekte des Lebens im Weltall verantwortlich. Die Krieger sind damit beschäftigt, zu kämpfen und erwarten von den Zivilpersonen, den Rest zu organisieren.”

Verdammte Scheiße. „Und was zum Beispiel?”

„Adoptionen, Verpartnerungen, Pflege, Sozialisierung, Gemeinschaftsleben, Schule—”

Ich hob meine Hand, um ihr ins Wort zu fallen. „Also die Männer kämpfen und wir kümmern uns um den Rest?”

„Richtig.” Sie grinste. „Und es würde mich freuen, wenn du mir helfen könntest, falls du daran interessiert wärst.”

„Aber woher weiß ich denn, ob ich nicht alles durcheinanderbringe? Ich habe keine Ahnung von euren Schiffen oder davon wie ihr lebt. Bis vor Kurzem wusste ich noch nicht einmal, dass Raumschiffe auch außerhalb von Kinofilmen existieren.”

Mara lächelte zuversichtlich und ich konnte der Wärme ihrer Worte nichts entgegnen: „Du wurdest für ihn ausgewählt. Du passt perfekt zu ihm und das bedeutet, dass du auch für uns perfekt sein wirst. Die Protokolle hätten unseren Kommandanten nicht mit einer Frau verpartnert, die ihm oder ihren eigenen Verantwortungen nicht gewachsen wäre.”

Fassungslos klappte mein Unterkiefer herunter und wieder nach oben, worauf hin sie lachen musste.

„Mein Partner ist Captain Myntar, der dritthöchste Offizier der Kampftruppe Zakar. Da weder der Kommandant noch Captain Trist eine Partnerin genommen hatten, war bisher nur ich hier oben für alles verantwortlich. Und unter uns, ich könnte wirklich etwas Hilfe gebrauchen.”

Die Aussicht auf eine verantwortungsvolle Aufgabe ließ meine Wirbelsäule vor Aufregung kribbeln. Ich hätte mich über die Gelegenheit freuen müssen, in meiner neuen Rolle an Informationen zu kommen. Aber ehrlich gesagt fühlte ich mich gut, weil ich etwas Produktives tun würde. Ich liebte den Gedanken, mich nützlich zu machen, etwas zu erschaffen, anstatt es kaputt zu machen.

„Wie lange bist du schon verpartnert?” fragte ich.

„Seit fünf Jahren. Wir haben einen Sohn.” Ihr Gesicht erstrahlte. „Möchtest du ihn sehen?”

„Ähm … sicher.”

„Toll, denn ich habe ihn in seine Schule gebracht. Er ist erst drei Jahre alt, dort wird also mehr gespielt—aber ich mag es, ihm dabei zuzuschauen, wie er Spaß hat.”

Wir bogen einige Male mehr ab, die Farbe der Wände wechselte erneut zu einem weichen, sandigen Braunton. Mara stoppte vor einer Tür, bis diese sich öffnete und ich folgte ihr. Wir befanden uns in einem Empfangsbereich und eine Frau mit einer merkwürdig blauen Hautfarbe saß an einem Schreibtisch. Ihr Haar war so schwarz wie ihre Augen, aber ihre Gesichtszüge waren atemberaubend wie die eines Fotomodells.

„Lady Myntar”, sagte die Frau.

„Hi Nealy. Das hier ist Lady Zakar—”

Die Frau stand auf und nickte mit dem Kopf. „Die Partnerin des Kommandanten. Herzlich Willkommen.”

Ich lächelte der jungen Frau entgegen. „Danke. Du kannst Amanda zu mir sagen.”

Mara strahlte geradezu. „Ich wollte nur kurz bei Lan vorbeischauen. Ich werde euch nicht stören.”

Nealy nickte und wir gingen zu einem der Fenster, welche den Blick auf die angrenzenden Räume freigaben. In jedem davon spielten Kinder verschiedenen Alters, begleitet von Erwachsenen, die ebenfalls spielten, einige halfen beim Ausmalen oder warfen einen Ball.

„Da!” Mara zeigte auf einen kleinen Jungen mit derselben goldenen Haut und der rostroten Haarfarbe wie seine Mutter. Er stapelte zusammen mit einem kleinen, flachsblonden Mädchen Blöcke aufeinander, ihr Haar ähnelte Ravs. Die Szene ähnelte einer Vorschule auf der Erde.

„Er ist hinreißend.”

Mara leuchtete vor Freude, sie war offensichtlich von ihrem Kind wie verzaubert. „Ja. Er ist stark. Und schon so fürsorglich. Gestern hat er einen anderen Kleinen gehauen, weil dieser Aleandra an den Haaren gezogen hatte. Seine beiden Väter waren so stolz.”

Okay, sie ermunterten die Kinder also zu Streitereien.

Nein, sie ermunterten ihre kleinen Jungs dazu, die kleinen Mädchen zu beschützen. Dagegen hatte ich nichts einzuwenden.

Wir schauten ihnen ein paar Minuten lang zu, genossen die pure Freude auf den Gesichtern der Kinder, ihr unschuldiges Vergnügen an einfachen Dingen. Mir wurde klar, dass diese Kinder genau wie die kleinen Jungen und Mädchen auf der Erde waren. Es gab keinen Unterschied. Ein Kind stahl einem anderen das Spielzeug, eines war mit einem Buch auf einer Decke eingeschlafen. Ein weiteres saß weinend auf dem Schoß einer Lehrerin. Sie wedelte mit einem kleinen, leuchtenden Stab über den Kratzer an seinem Knie.

Ich deutete auf den Stab. „Was ist das?”

„Der ReGen-Stab?”

„Das Ding in der Hand der Lehrerin.”

„Ja. Das ist ein Stab, mit dem man heilen kann.”

Innerhalb von Sekunden war das Knie des Jungen komplett verheilt und von dem Kratzer war keine Spur mehr zu sehen. Er weinte nicht mehr, sondern lächelte.

„So etwas habe ich noch nie gesehen”, kommentierte ich.

„Wir sollten gehen, bevor Lan mich sieht.”

Wir verließen die kleine Schule und befanden uns erneut auf den Korridoren.

„In den gesamten Gemeinschaftsbereichen gibt es solche ReGen-Stäbe und in den Arbeitsbereichen ebenfalls. Sie heilen kleine Verletzungen, aber bei ernsten Wunden sollte man in eine der Krankenstationen gehen, dort stehen die ReGen-Blöcke.”

„Damit heilen Verletzungen ebenso schnell wie das Knie des kleinen Jungen?”

„Ja. Eigentlich sind es Submersionseinheiten zur Regeneration, aber wir nennen die Geräte einfach nur Block.”

Wow. Ich stellte mir einen sargähnlichen Block vor, wie aus einem Science-Fiction-Film. Einfach hineinlegen, ein paar Minuten warten und man ist wieder vollkommen gesund? Auf der Erde könnte man so etwas wirklich gut gebrauchen.

Und der ReGen-Stab? Der war transportierbar, leicht und schnell. Er könnte die medizinische Behandlung auf der Erde revolutionieren, aber wir wussten nichts davon. Ich würde mich nach einem dieser Dinger in den Gemeinschaftsbereichen umsehen, so wie Mara es gesagt hatte. Andernfalls müsste ich den ReGen-Stab aus der Vorschule stehlen, auch wenn es mir widerstrebte. Mit Sicherheit würden sie ihn sofort ersetzen, sie mussten schließlich tausende von den Dingern haben.

Ich begleitete Mara zu einem weitläufigen, Cafeteria-ähnlichen Speisesaal, der fast leer war. Sie zeigte mir, wie ich Essen an der S-Gen-Einheit bestellte und erklärte mir, dass ich auch auf meinem Zimmer etwas zu essen bestellen könnte, dass aber bei den Prillonen nicht üblich war, alleine zu essen und dass die Krieger und ihre Partnerinnen es als Geringschätzung auffassen würden, sollte ich nicht in den Gemeinschaftsräumen speisen, insbesondere da ich die Partnerin des Kommandanten war. Ihre Lady Zakar.

Na toll. Auf einmal hatte ich also Verpflichtungen wie eine Hoheit, einschließlich Politik und öffentlicher Auftritte? Das war mehr, als ich erwartet hatte. Sehr viel mehr.

Das Essen war merkwürdig. Ich aß knusprige Nudeln, die nach einer Mischung aus Orangenschalen und Pfirsichen schmeckten. Es gab eine eigenartige, lila Frucht, die wie ein Apfel geformt war, aber nach Sauerkirschen schmeckte, wie jene, mit denen meine Großmutter Kuchen backte.

Ich strengte mich wirklich an, aber die Abneigung musste auf meinem Gesicht zu sehen gewesen sein. Mara lachte: „Du kannst den Kommandanten darum bitten, dass er die Programmierer dazu veranlasst, einige Gerichte von der Erde mit ins Angebot aufzunehmen.”

„Das geht?” Himmel sei Dank. Ich hätte mit diesem Zeug überleben können, aber auf einer Food-Messe hätte man damit keine blauen Schleifen gewonnen. Ich hätte sicher damit abgenommen.

„Ja. Du kannst einfach eine Liste erstellen. Sobald er sie unterzeichnet hat, übermitteln wir sie den Programmierteams auf Prillon Prime. Die werden die Gerichte von der Erde anfordern, die Inhaltsstoffe analysieren und sie in die S-Gen-Einheit für dich einprogrammieren.”

„Danke! Das wäre großartig.” Ich wollte sie am liebsten umarmen.

„Wir müssen gehen.”

Ich nickte. Sie hatte fast den ganzen Tag damit verbracht, mir das Schiff zu zeigen und mich den Leuten, die wir trafen vorzustellen. Ich war es gewohnt, zu lächeln und zu nicken und gab allgemein mein Bestes, um eine gesellige Person zu sein, aber auch ich hatte Grenzen und diese waren in den vergangenen zwei Tagen auf eine harte Probe gestellt worden. Ich brauchte jetzt etwas Ruhe und Zurückgezogenheit. Ich brauchte Zeit zum Nachdenken und um herauszufinden, was ich als Nächstes tun würde.

Wir verließen die Cafeteria und liefen durch einige Gänge, bis wir an einem merkwürdigen Schalter ankamen. Mara ging darauf zu, die Frau hinter dem Schalter erinnerte mich an eine Apothekerin oder sogar an eine Ticketverkäuferin im Kino. Ich wusste nicht genau, was die Aufgabe dieser Dame war.

„Ein ATB bitte”, bestellte Mara.

Die Prillonen-Dame blickte mich kurz an, sie nickte und ging in den kleinen Raum hinter ihr, um etwas zu holen. Sie überreichte es Mara, die es daraufhin mir übergab.

„Was ist das? Was ist ein ATB?” Ich nahm die Box, die in Etwa die Größe eines Schuhkartons hatte und klemmte sie unter den Arm.

„ATB steht für anale Trainingsbox. Das ist keine offizielle Bezeichnung, aber wir Frauen nennen sie gerne so.”

10


Amanda

„Was?” Das konnte sie nicht wirklich gesagt haben.

Mara lief den Gang hinunter und sie erwartete offensichtlich von mir, dass ich ihr folgte. „Ich habe noch etwas zu erledigen. Ich bringe dich zurück in dein Privatquartier. Doktor Zakar hat mir versichert, dass einer von ihnen bald zurück sein würde. Ich möchte nicht, dass sie sich um dich sorgen, sollten sie schon da sein.”

Tatsächlich war noch keiner der beiden wieder da. In Ruhe öffnete ich die Box, ich war neugierig, zu erfahren, um was es sich dabei handelte.

ATB. Anal – also im Ernst?

In der Box befanden sich über ein Dutzend eigenartig geformter Werkzeuge mit knollenförmigen Enden, merkwürdig verdrehten Griffen sowie Werkzeuge, die eher wie Schraubenschlüssel aussahen oder etwas, womit man ein Auto reparierte. Kopfschüttelnd glitt ich mit der Fingerspitze über ein merkwürdig langes, hubbeliges, silberfarbenes Werkzeug, das zu leuchten schien.

Ich hatte keine Ahnung, was man mit den Geräten anstellte und keines davon schien für … ähm … den Anus geeignet zu sein. Ich ging davon aus, das wenigstens eines davon etwas war, was Robert gefallen würde, wie der ReGen-Stab. Der Geheimdienst verlangte nach Technologien und hier hatte ich eine ganze Kiste voll. Was auch immer man damit anstellte, ich war sicher, dass die Wissenschaftler der Behörde Rückschlüsse ziehen und daraus etwas Nützliches entwickeln konnten. Da war auch noch dieser heilende Stab. Ich musste eines dieser Teile in die Finger bekommen und einen Weg finden, es nach Hause zu senden.

Ich stöberte weiter und fand ein Werkzeug, das ungewöhnlich aussah. Ich zog es heraus und spielte damit herum, ich fragte mich, wofür man es verwendete. Es war ein etwa fünfzehn Zentimeter langer Stab mit zwei Ringen an jeder Seite. Der Stab bestand aus Leichtmetall, er war ziemlich einfach und sah aus wie ein doppelter Schraubenschlüssel. Komisch.

Ich lief mit dem eigenartigen Ding durch das Quartier, spielte mit den Enden und versuchte herauszufinden, wofür es wohl gedacht war. Ich stand neben der Couch, als ich die Tür hörte und Grigg nach mir rief.

„Amanda! Bist du zurück?”

Der Gedanke, mit dem komischen Teil ertappt zu werden, versetzte mich in Panik, also beugte ich mich schnell vor, um den Stab unter dem dunkelblauen Sofakissen zu verstecken.

„Liebes!”

Der bloße Klang seiner tiefen Stimme ließ mein Herz höher schlagen und meine Muschi pulsieren. Als ich mich zu ihm drehte, stand er nur ein paar Schritte hinter mir und hatte die Hände auf die Hüften gestützt. Er hatte mich mit den Händen unter dem Kissen und herausgestrecktem Hintern ertappt. Ich errötete und mein Gesicht heizte sich noch mehr auf, als er seine dunkle Augenbraue hochzog.

„Ich bedaure, dass ich dich alleine gelassen habe. Sieht so aus, als ob Mara sich gut um dich gekümmert hat.”

Er trat zu mir und flüsterte: „Mir gefällt die dunkelblaue Farbe der Zakar an deinem runden Arsch. Allerdings gefällst du mir noch besser, wenn du nur ein Laken umhast.”

Seine schmeichlerischen Worte und sein Enthusiasmus heizten mich weiter auf. Der bloße Klang seiner Stimme, seine schiere Anwesenheit im Raum erregten mich.

„Was versteckst du da?” wollte er wissen und deutete auf die Couch.

Mir blieb nichts Anderes übrig, als den Stab unter dem Kissen hervorzuziehen und ihn hochzuhalten.

„Ich weiß nicht genau”, antwortete ich aufrichtig. Das Ding zu verstecken, mochte eigenartig erscheinen, also schwindelte ich nicht noch mehr. Ich deutete auf die Box. „Wir haben die Verpartnerungsbox abgeholt, aber ich habe keine Ahnung, wofür man die Teile darin benutzt.”

Grigg legte seine Finger auf den Rand der Box, zog sie über den Tisch und schaute hinein. „Ja, die Box ist mir bekannt. Liebes, aber warum wolltest du ausgerechnet dieses eine Objekt verstecken?”

„Ich … ich—” Normalerweise konnte ich mich aus jeder Situation herauswinden. Von Australien bis nach Arizona, ich konnte mir immer im Handumdrehen irgendetwas ausdenken. Diesmal aber … „Ich weiß nicht.”

Griggs Antwort darauf war ein unverbindliches Grunzen. „Dir ist klar, Liebes, dass wir über unsere Halsbänder auch unsere Gefühle miteinander teilen. Zum Beispiel hättest du spüren müssen, dass ich leicht erregt war, als ich hereingekommen bin. Mein Verlangen nach dir würde höchstwahrscheinlich deine eigene Erregung verstärken.”

Das ergab Sinn, denn ich hatte sofort Lust auf ihn, als er zurückkam. Eigentlich hatte ich immer noch Lust auf ihn.

„Das Halsband spürt auch andere Empfindungen, wie Nervosität.” Er nahm den Stab aus meiner Hand und spielte damit in seinen großen Händen. „Oder Lügen.”

Ich schluckte. Verfluchte Technik. Wie zum Teufel sollte ich eine Spionin sein, wenn jeder meiner Gedanken und jedes meiner Gefühle sichtbar waren?

„Ich hab absolut keine Ahnung, was das ist.”

Er griff in die Box und holte einen sehr viel kleineren Stab heraus. „Ich bat Mara darum, sicherzustellen, dass du deine Box bekommen würdest. Nach der Untersuchung hatten wir vor lauter Eile vergessen, eine für dich in der Krankenstation abzuholen.”

Der Gedanke an die Untersuchung ließ mich rot anlaufen.

„Was sind all diese Geräte?” fragte ich.

Er öffnete den Deckel, hob eine Schicht hoch, die ich noch nicht geöffnet hatte und zog etwas heraus, das offensichtlich wie ein Analstöpsel aussah.

Ich schwieg, mein Abdomen heizte sich auf, meine Muschi und mein Poloch zogen sich zusammen. Plötzlich ergab ATB viel mehr Sinn. Sicherlich war nicht alles in der Box—

Er grinste. „Alle neuen Partnerinnen erhalten ein Set, um damit zu üben. Wir können uns nicht komplett miteinander vereinen, bevor Rav und ich dich gleichzeitig nehmen, dich gleichzeitig ficken.”

„Oh.” Ich stellte mir vor, zwischen den beiden zu liegen, mit beiden Schwänzen in mir drin, die mich bis zum Anschlag ausfüllten. Genau wie in meinem Traum. Ich verfluchte meinen lüsternen Körper, aber ständig dachte ich an diesen Traum. Zwei Männer, die mich fickten, ausfüllten, für sich beanspruchten.

„Anscheinend war Mara der Meinung, wir benötigen nicht nur die einfache Box mit den Analstöpseln, sondern sehr viel ausgefeiltere Hilfsmittel.”

Ich deutete auf den Metallstab und runzelte mit der Stirn. „Das ist ein Sexspielzeug?”

„Ein Sexspielzeug”, Grigg nickte, „ich mag diesen Ausdruck, denn es ist definitiv ein Spielzeug, mit dem ich gerne spielen möchte.”

Und ich? Ich zweifelte daran, denn das Ding sah eher wie ein doppelter Schraubenschlüssel aus als ein Spielzeug.

„Du hast versucht, ein Sexspielzeug in der Couch zu verstecken. Verrate mir bitte noch einmal, warum?”

Scheiße. Ich biss meine Lippe und starrte auf das Ding. „Ich … ich weiß nicht. Es war dumm von mir.”

Prüfend nahm er es mir weg.

„Ja, das sagtest du bereits und ich habe dir gesagt, dass das eine Lüge ist.”

Beide Male hatte es also nicht geklappt. Mist.

„Hast du es versteckt, weil du nicht willst, dass ich es an dir ausprobiere?”

Ich nickte, und zwar mit mehr Eifer als nötig.

„Aber du weiß nicht, was es ist. Woher willst du wissen, dass es dir nicht gefällt?”

Ich zuckte mit den Schultern, denn darauf hatte ich keine Antwort.

„Was ist, wenn ich dir sage, dass es dir gefallen würde? Dass ich nie etwas mit dir machen würde, was dir nicht gefallen würde? Würdest du mir vertrauen?”

Sein Blick war dunkel und ernst, aber seine Stimme klang sanft und behutsam. Er redete mir gut zu, denn ich hatte das Gefühl, dass er das Spielzeug benutzen wollte. An mir. Jetzt sofort.

„Es wird nicht weh tun?” fragte ich und starrte dabei auf das eigenartige Teil.

„Es ist ein lustvoller Schmerz.” Als ich einen Schritt zurückwich und skeptisch blickte, fügte er hinzu: „Hab Vertrauen.”

Ich leckte meine Lippen und schaute ihn an. Ich schaute ihn eindringlich an. Vertraute ich ihm?

„Falls du mir noch nicht traust, dann hab Vertrauen in die Verpartnerung. Hab Vertrauen, dass ich weiß, was dir gefällt, was du willst. Was du brauchst.”

„Ich brauche dieses Ding?” Ich deutete auf das geheimnisvolle Objekt.

„Wir werden sehen. Zieh dein Oberteil aus.”

Ich blickte erst auf das kleine Objekt aus Metall in seiner Hand, dann zu Grigg. Er wartete ruhig und geduldig darauf, dass ich beschloss, wie abenteuerlustig ich sein wollte.

„Ich soll mein Shirt ausziehen?”

„Ich möchte dich nackt und bettelnd vor mir sehen, aber wir fangen mit deinem Shirt an.”

Mist. Warum musste er so etwas auch sagen? Das war so verdammt erregend. „Was ist dieses Ding?” fragte ich und biss erneut meine Lippe.

Er hielt es hoch. „Das? Das ist für deine Nippel.”

„Meine—” Die besagten Nippel erhärteten sich schmerzhaft, bei dem Gedanken an … was auch immer das Ding gut für war.

„Zieh dein Shirt aus, Amanda.”

„Ich … ich—” Ich stotterte weiter und wurde langsam echt nervös.

„Der Gedanke daran, dass ich etwas mit deinen Nippeln anstellen könnte erregt dich, nicht wahr, Liebes?” Grigg kam einen Schritt näher. „Ich kann sehen, dass sie schon steif sind und sich auf das freuen, was auch immer ich mit ihnen anstellen werde. Ich spüre deine Aufregung und dein Verlangen über das Halsband. Ich wette, wenn ich mit meinen Fingern in deine Pussy gehen würde, dann wäre sie auch schon feucht.”

Er kam einen weiteren Schritt auf mich zu und legte den Metallstab behutsam auf den Tisch. Er ignorierte ihn für den Moment und sein Fokus lag jetzt ausschließlich auf mir. Seine Macht, Stärke und Intensität waren ganz auf mich gerichtet und ich konnte dem nichts entgegensetzen. Wogen des Begehrens überkamen mich, meine Muschi zog sich zusammen und wurde dick, sie bereitete sich auf seinen Schwanz vor. Meine Brüste schwollen an, meine Brustwarzen standen steil empor. Meine Haut heizte sich auf.

„Irgend … irgendetwas stimmt nicht mit mir.” Ich war noch nie zuvor dermaßen schnell erregt und er hatte mich noch nicht einmal angefasst. Es war so ähnlich, als ich das Halsband umgelegt hatte, meine Gefühle waren dabei, mich zu überwältigen.

„Du spürst meine Erregung. Die Verbindung zwischen uns wird stärker, unser Samen, die Essenz unserer Bindung arbeitet bereits in deinem Körper. Unter Partnern gibt es keine Geheimnisse, keine falschen Emotionen oder Wünsche. Diese Tatsache wird dir dabei helfen, deine Ängste zu überwinden.”

Er hob seine Hand an meinen Arm, aber ohne mich dabei zu berühren. Er ließ sie durch die Luft nach unten gleiten, ich spürte das Knistern, die Hitze dieser kurz bevorstehenden Berührung und ich zitterte.

„Die Essenz unserer Bindung?”

„Die Flüssigkeit, die aus unseren Schwänzen kommt, ist für dich. Ich habe während der Untersuchung deine Klitoris damit eingerieben, um deine Ängste zu lindern. Danach, als wir dich gefickt haben, hat unser Samen deine Pussy ausgekleidet und dich markiert, dich gefüllt. Die Bindungschemikalien in unserem Samen gehen in deinen Körper über, sie verbinden sich mit dir. Das ist eine Art, mit der Prillon-Krieger sich mit ihren Partnern vereinen.”

„Ihr habt mich mit eurem Samen betäubt?” fragte ich.

Er zuckte die Achseln und schämte sich nicht, es zuzugeben. „Betäuben ist nicht das richtige Wort. Dein Verlangen, deine Zustimmung ist nur ein weiteres Zeichen dafür, dass du zu uns gehörst. Im Augenblick hab ich dich noch nicht einmal angefasst und du bist schon kurz vorm Kommen, stimmt’s?”

Ich atmete schwer. Das Zimmer war ziemlich warm.

„Nein.” Ich musste es zugeben, denn offensichtlich wirkte es. Es wirkte … irgendwie.

„Dann verlass dich darauf, dass ich dich verwöhnen werde. Zieh. Dein. Shirt. Aus.”

Seine Stimme senkte sich und hatte einen scharfen Unterton. Er war auf meine Zweifel eingegangen, aber jetzt war er mit seiner Geduld am Ende. Auch das konnte ich spüren.

Ich griff nach dem Saum, hob ihn hoch, stülpte ihn über den Kopf und schmiss das Shirt auf den Boden. Grigg sah mir zu, sein Blick ruhte auf meiner Brust, die jetzt entblößt war. Der eigenartige BH – mit Bügeln und Körbchen wie auf der Erde, aber die Körbchen waren nicht geschlossen – gab die Spitzen meiner Brust preis. Er ähnelte einem Halbschalen-BH, nur mit weniger Schale als ich es auf der Erde je gesehen hatte. Ich atmete schwer und ich war mir sicher, dass meine Brustwarzen herausschlüpfen würden.

Genau das testete Grigg mit einem Finger, er angelte sich den Stoff am Rand des weißen Materials und zog ihn herunter. Meine Brustwarze lag frei, sie war hart und prall. Als er meine zweite Brustwarze befreite, musste ich nach Luft schnappen, die kühle Luft im Zimmer machte sie noch härter.

„Himmel, du bist umwerfend”, rief er aus, während er angespannt ausatmete. Ich spürte, wie sich seine Lust weiter aufbäumte, besonders als er mit seinem Fingerknöchel an meiner geschwollenen Brust entlangfuhr.

In diesem Moment fühlte ich mich wunderschön, denn seine Augen und sein Gesichtsausdruck verrieten Begeisterung, Verlangen und ein dunkles Begehren. Sein Verlangen war wie eine Sprungfeder dicht zusammengestaucht. Er beugte sich vor und nahm ein Ende in seinen Mund. Er saugte und leckte mich. Meine Finger wanderten sofort in sein Haar, ich spielte damit und hielt ihn fest. Eine Minute später ging er an meine andere Brust und tat dasselbe, dann schaute er beide Brüste an. Sie waren hellrosa und glänzten nach seiner Behandlung.

„Da, so ist es besser.”

Ich funkelte ihn mit lusterfüllten Augen an. Ich konnte nur noch nicken, denn es war besser so und unendlich schlimmer, denn ich wollte mehr, sehr sogar.

Ohne mich von seinem Blick abzuwenden, griff er nach dem Metallstab und hielt ihn vor meine Brüste. Mit einem Knopfdruck passte sich die Länge des Geräts dem Abstand zwischen meinen Brustwarzen an, sodass die Ringe genau auf ihnen auflagen. Grigg presste sie sanft gegen meine Brüste, er bewegte meine weiche Haut, damit meine Brustwarzen genau in der Mitte der beiden Ringe saßen. Er tat das erst mit der einen Brust, dann mit der anderen.

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