Kitabı oku: «Ein Sommerflirt in Mogán: Erotische Novelle»

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Irse Kræmer

Ein Sommerflirt in Mogán: Erotische Novelle

Lust

Ein Sommerflirt in Mogán: Erotische Novelle ÜbersetztPatrick Zöller Original MogánCoverbild/Illustration: Shutterstock Copyright © 2019, 2020 Irse Kræmer und LUST All rights reserved ISBN: 9788726389791

1. Ebook-Auflage, 2020

Format: EPUB 3.0

Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit Zustimmung von LUST gestattet.

Maria legte ihre zwei Handtücher auf die Matratze. Nicht nebeneinander, wie die anderen es taten, sondern der Länge nach, für eine Person. Sie stellte ihre Tasche auf den Tisch, und als der Kellner kam und fragte, was sie gerne trinken wolle, lächelte sie freundlich. Der Kellner war ein junger Kerl, und mit geübten Bewegungen füllte er Eiswürfel in den Hohlraum ihres Tisches, öffnete die Flasche Cava und platzierte sie gekonnt in dem kühlenden Bett. Während er all das erledigte, sprach er dienstbeflissen auf sie ein.

„Gerne bringe ich Ihnen schon ein Glas, wenn Sie mögen?“

„Ja, danke, das wäre nett. Arbeiten Sie schon lange hier?“ Maria sah ihn aufmerksam an.

„Nein.“ Er lächelte verlegen und begegnete ihrem Blick. „Ich bin erst seit knapp einer Woche hier, es ist also alles noch ziemlich neu für mich.“

„Werden Sie ordentlich behandelt?“

„Ja, alle sind sehr nett und werden nicht gleich sauer, wenn ich mal etwas vergesse.“

„Sagen Sie Bescheid, wenn man nicht anständig mit Ihnen umgeht“, sie lächelte wieder, „ich kenne den Direktor, wissen Sie.“

„Danke, ich weiß das zu schätzen.“

Als alles so war, wie es sein sollte, verließ er sie mit einem gewinnenden Lächeln. Maria sah ihm kurz nach und machte es sich auf der breiten Sonnenliege bequem.

Sie war einmal eine sehr schöne Frau gewesen. Das Haar war immer noch fast wie damals, blond und lang. Sie hatte es zu einem Dutt hochgesteckt. Ihr Gesicht erinnerte an das einer graziösen Katze, sagten die Leute, vielleicht weil die Augen ein ganz klein wenig schief saßen, und der Ausdruck sich stets ihrer Gemütslage anpasste. Freundlich oder gefährlich. Gefährlich besonders für Männer.

Ein paar Mal durchstreifte ihr Blick das Restaurant und die kleinen Tische und Stühle. In ihrer Jugend war sie oft hier gewesen. In Gedanken sah sie Nico, wie er an seinem gewohnten Tisch saß. In den ersten Jahren hatte er immer Kladden dabei, in die er schrieb, später wurden sie von digitalen Hilfsmitteln abgelöst. Er lag nie auf einer der Sonnenliegen, aber ihre Blicke trafen sich im Laufe des Tages wieder und wieder. Sah er sie auf eine ganz bestimmte Art an, dann stand sie auf und ging mit eleganten Schritten hinauf aufs Zimmer. Er folgte ihr wenig später, und sie liebte es. Sie fühlte sich wie eine Katze, die viele Stunden auf der Lauer gelegen und die Maus nun endlich gefangen hatte.

Ein Gefühl von Zärtlichkeit überkam sie, wenn sie daran zurückdachte, wie er sie das erste Mal mit hierher gebracht hatte. Sie kannten sich noch nicht lange. Er war attraktiv, reich und so, wie ein richtiger Mann sein sollte. Sie war sehr viel jünger, tatsächlich blutjung, und kam aus einem kleinen spanischen Dorf mitten im Land und aus bescheidenen Verhältnissen. Sie war fürchterlich nervös, sie könne völlig deplatziert wirken neben diesem Lebemann. Wenn sie auf der Sonnenliege lag, die angenehmen Temperaturen, das Meer und den kühlen Wein genoss, sah sie ihn von Zeit zu Zeit an. Trafen sich ihre Blicke, lächelte sie und strich das Haar zurück.

Sie zupfte das Badetuch zurecht und streckte die langen Beine aus. In den ersten Jahren verschwanden sie oft oben im Zimmer. Er konnte nicht genug von ihrem Körper bekommen, und sie liebte es, wenn die Lust ihn überwältigte. Als sie das Hotel zum ersten Mal besuchten, hatte sie noch nie zuvor Liebe gemacht. Sie kannten sich seit zwei Monaten, und sie wollte sich nur allzu gerne von ihm verführen lassen. Aber er bestand darauf, dass es der richtige Zeitpunkt sein müsse. Sie war Jungfrau, und er sagte, er sehe sie als eine heilige Göttin.

Er öffnete die Büchse der Pandora in der Nacht nach ihrer Ankunft. Mit großer Achtsamkeit zog er ihr die Kleider aus. Seine Augen leuchteten, und seitdem war sie abhängig von eben diesem Blick. Seine Hände glitten sanft über ihren Körper. Mit einem feierlichen Blick streichelte er ihre weißen Titten, ließ seine Zunge vorsichtig über ihre Nippel gleiten. Maria spürte ein prickelndes Verlangen nach etwas, das in ihr verborgen lag. Sie spannte den Körper an und seufzte. Seine Hände wurden fordernder, und seine Lippen legten sich auf ihren Mund. Als sie seine Finger spürte, wie sie über ihren Bauch tasteten und in ihrem Schritt verschwanden, stöhnte sie laut, klammerte sich an seinen Körper wie eine Ertrinkende an einen Rettungsring. Seine Finger brauchten nicht lange, um den genau richtigen Punkt zu finden, und mit einem leisen Schrei öffnete sie sich für ihn. Behutsam drang er in sie ein. Sie war in einer anderen Welt, und der Anflug von Angst vor dem Schmerz des ersten Mals war vergessen. Vorsichtig stieß er zu, aber schnell unterwarf er sich der Lust, und während er sie an sich zog, bewegte er sich schneller und schneller, bis er keuchend über ihr zusammensank. Stolz erfüllte sie. Diesen Mann, den alle wollten, konnte sie befriedigen.

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