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Kitabı oku: «Am Stillen Ozean», sayfa 20

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»Ihr habt die Wahrheit gesagt, Sihdi. Ihr seid zwei Maharadscha vom Sonnenuntergang; hier steht es geschrieben. Ich darf Euch freilassen, denn ich weiß nun, daß Ihr zum Mudellier gehen werdet, um mich zu entschuldigen und ihm zu sagen, daß ich den Gefangenen nur deshalb entlaufen ließ, weil er Euer Diener war und also Euch gehörte.«

Er legte, ehrerbietig grüßend, unter einer tiefen Verneigung die Hände auf die Brust, wandte sich dann zu seinen Kriegshelden und marschierte mit ihnen die Plattform hinab der Stadt entgegen. Hinter ihm verlief sich der versammelte Haufe des neugierigen Volkes.

Vom Hafen herauf ließ sich ein eigentümlicher, monotoner Gesang vernehmen. Er ertönte auf einem ungewöhnlich großen chinesischen Schiffe, dessen Gangspill von fünf Männern gedreht wurde, um den großen Anker aufzuziehen. Sie ließen dabei nach dem Takte ihrer Schritte den bei diesen Seeleuten gebräuchlichen Kanon »tien omma omma tien woosing« hören.

Raffley schob sich den Klemmer näher an die Augen und betrachtete das Fahrzeug mit aufmerksamem Blick.

»Charley!« sagte er.

»Sir John!«

»Wollen wir wetten?«

»Wetten? Worüber?«

»Daß der Kapitän dieser Dschonke entweder den Verstand verloren hat oder unter einer zweideutigen und schmutzigen Flagge segelt.«

»Warum glaubt Ihr dies?«

»Well, Ihr seid kein Seemann und habt also infolge – dessen kein Auge für solche Dinge. Habt Ihr jemals eine Dschonke mit drei Masten gesehen?«

»Nein.«

»Und von einer so wunderbaren Takelage? «

»Was ist so Wunderbares an ihr?«

»Die Vereinigung des chinesischen mit dem amerikanischen Systeme und die Verhältnisse der Mastenhöhen. Wie kommt es, daß der Besan höher ist, als der Haupt – und der Fockmast? Und was soll das lange Spriet mit einer Doppelpardune?«

»Allerdings auffällig! Aus der Pardune läßt sich schließen, daß das Fahrzeug Pflugsegel trägt, um den Wind scharf zu schneiden, und mir scheint, die Masten haben die erwähnte Höhe erhalten, weil das nach hinten aufsteigende und voller werdende Segelwerk auf eine Vergrößerung der Schnelligkeit berechnet ist, wozu allerdings der tonnenförmige Bau des Rumpfes nicht paßt.«

»Charley, ich habe Euch für keinen Seemann gehalten, aber Ihr habt wirklich einen ganz guten Blick für Dinge, welche dem Auge einer Landratte sonst zu entgehen pflegen. Diese Dschonke ist eine höchst ungeschickte Nachahmung amerikanischer Klipperschiffe, und ich möchte mich ihr bei einer Bö um keinen Preis der Erde anvertrauen.«

»Diese auffällige Ausrüstung muß einen Zweck haben, den ich nicht verstehe.«

»Natürlich! Rechnet nun einmal dazu, daß dieses Fahrzeug jetzt, wo die Flut noch nicht umgesprungen ist, die Anker lichtet, um in die See zu stechen. Der Kapitän muß andere als seemännische Gründe haben, dies zu thun. Ich setze hundert Sovereigns, daß es entweder in seinem Kopfe oder zwischen seinen Planken etwas Unsauberes giebt. Ihr haltet doch die Wette!«

»Ich wette nie.«

»So setzt wenigstens zehn Pfund gegen meine hundert!«

»Auch das nicht, Sir.«

»Wirklich nicht? For shame, Charley, schämt Euch! Es ist ein wirkliches Unglück, daß ihr so ein netter Kerl seid und Euch doch niemals verstehen wollt, einen Einsatz anzunehmen. Ihr werdet es in Eurem ganzen Leben nicht dazu bringen, ein wahrhaftiger Gentleman zu sein, und da mich dies ganz bedeutend ärgert, so werde ich Euch schon einmal zu zwingen wissen, eine Wette zu parieren. Seht Ihr den spanischen Dampfer? Will auch der in See gehen?«

»Wohl nicht. Er wird wohl den Chinesen in das Schlepptau nehmen sollen, um ihn gegen die Flut aus dem Hafen zu bugsieren.«

»All right! Er legt sich vor, und der Chinese zeigt seinen Stern. Könnt Ihr vielleicht sehen, welchen Namen er führt?«

»Nein.«

»Dann muß ich meine Chair-and-umbrella-pipe zu Hilfe nehmen.«

Er nahm den Schirm auf, stellte die Gläser und visierte nach der Dschonke hinüber.

»Haiang-dze. Der Kuckuck hole die albernen Namen, welche diese Zopfmänner führen! Kommt, Charley. Da Ihr einmal nicht wetten wollt, so geht uns das Schiff auch nichts mehr an!«

Wir schritten der Stadt zu und schlugen die Richtung nach dem Hotel Madras ein. Dort angekommen, begaben wir uns in das luftige Gemach des Engländers, um hier Kaladi zu erwarten.

Die diesem gesetzte Frist verstrich, ohne daß er erschien.

»Charley!«

»Was?«

»Wollen wir wetten?«

»Nein.«

»So hört doch erst, was ich meine! Ich behaupte nämlich, daß dem armen Teufel etwas Widerliches passiert ist, und setze auf diese Meinung fünfzig Pfund. Ihr seid natürlich anderer Ansicht und werdet also diesmal meine Wette parieren.«

»Leider kann ich dies nicht thun, weil ich ganz dieselbe Ansicht hege, wie Ihr, Sir John. Wäre alles in Ordnung, so müßte er ja schon längst erschienen sein.«

»Well! Ihr seid einmal, was das Wetten betrifft, ein vollständiger und unverbesserlicher Ignorant. Ein wahrer Gentleman würde auf meinen Vorschlag eingehen, selbst wenn seine Ansicht ganz mit der meinigen übereinstimmte. Ich warte noch fünf Minuten. Kommt er auch während dieser Zeit nicht, so brechen wir auf und – — hush, was geht da draußen vor?«

Draußen auf der Straße, wo jetzt die Dunkelheit des hereinbrechenden Abends mit dem Scheine der zahlreich in den offenen Veranden aufgehängten Lampen stritt, ließ sich ein ungewöhnlicher Lärm vernehmen. Laute, durchdringende Rufe ertönten und der Sturmschritt einer schnell dahineilenden Menge erscholl.

Wir traten hinaus vor den Eingang. Die Hauptmasse war bereits vorüber, doch kamen wir immerhin noch zeitig genug, um einen windschnell dahinschießenden Menschen zu erkennen, welcher in eben solcher Hast verfolgt wurde.

Raffley hatte in der Eile den Klemmer von der Nase verloren; er hing ihm an der schwarzseidenen Schnur über die Weste herab.

»Charley!«

»Sir John!«

»Wißt Ihr, wer der Mann war?«

»Nein.«

»So bin ich scharfsinniger als Ihr.«

»Nun?«

»Kaladi!«

»Ah!«

»Ja, er war es sicher. Man hat ihn attrapiert und ihn wieder festnehmen wollen.«

»Er kann es nicht gewesen sein!«

»Warum nicht?«

»Weil er sicher bei uns Zuflucht gesucht hätte.«

»Pshaw; der gute Kerl hat uns nicht mit seinen Verfolgern belästigen wollen.«

»Das hieße die Zartheit zu weit treiben, da Ihr Euch seiner einmal angenommen habt. Er weiß ja, daß sein Leben auf dem Spiele steht.«

»Sein Leben? Wo denkt Ihr hin? Laßt Euch doch nichts weismachen, Charley! Kaladi ist nicht nur der beste Schwimmer, sondern auch der ausdauerndste Läufer, den ich kenne. Er wird sich diesesmal nicht fassen lassen. Dennoch aber bedarf er meiner Hilfe, und ich werde deshalb jetzt zum Mudellier gehen. Ihr begleitet mich doch?«

»Das versteht sich!«

Wir kehrten in das Zimmer zurück, um unsere Hüte und Sir Johns Chair-and-umbrella-pipe zu holen, hatten aber diese Gegenstände noch nicht ergriffen, als sich hinter uns die Thür öffnete, um Kaladi einzulassen, welcher mit fliegendem Atem und rinnendem Schweiße in das Zimmer trat.

»Verzeiht, Sihdi,« keuchte er, »daß ich nicht eher gekommen bin.«

»Du bist bemerkt worden?«

»Ja, Sihdi. Ich mußte, um zu Euch zu gelangen, durch die Straßen der Stadt, durch welche man mich vorhin geführt hatte. Man erkannte mich daher und wollte mich fangen.«

»Well, mein Junge. Aber man hat dich nicht bekommen.«

»Nein. Ich sprang bis an das Wasser und bog dann hinter der Stadt herum, um durch den Garten in das Hotel zu kommen. Sie haben mich aus dem Auge verloren und werden mich hier nicht finden.«

»All right. Setze dich nieder und sieh, daß du wieder zu Atem kommst! Seht Ihr es, Charley, daß ich recht hatte? Sie haben ihn nicht eingeholt. Er ist ein tüchtiger Kerl, gewandt und mutig, welch letzteres man von dem feigen, singhalesischen Packe hier nicht zu sagen hat. Und grad deshalb gefällt er mir.«

»Sihdi, Ihr seid ein zu gütiger Maharadscha!« fiel Kaladi ein.

»Pshaw, sei still! Die Haie hätten mich ja längst verschlungen, wenn du mich nicht gerettet hättest. Ihr müßt nämlich wissen, Charley, daß ich einmal mit meiner Dampfjacht eine Fahrt um diese langweilige Insel unternahm. Ich kam an die Bänke von Negombo, und da ich die Perlfischerei sehen wollte, so hielt ich nahe an sie heran, stellte mich auf die Reling und hielt mich an den Wanten fest. Wir aber kannten das Fahrwasser nicht, streiften an ein Riff, und ich wurde von dem Stoße, welcher dabei erfolgte, über Bord geworfen.«

»Man stoppte doch sofort die Maschine, Sir?«

»Hat sich sein Stoppen, Charley! Da ich die Jacht stets selbst kommandiere und der Steuermann ganz verteufelt beschäftigt war, vom Felsen abzuhalten, war gar niemand da, der dem Maschinisten den Befehl hätte erteilen können. Uebrigens hatte, wie sich später herausstellte, kein Mensch meinen Unfall bemerkt. Hist, ich sage, kein Mensch, und das ist nicht wahr, denn dieser brave Bursch hier hatte es doch gesehen. Er war drei Minuten lang unter Wasser gewesen und kam ermattet und mit einer schweren Ladung Muscheln zur Oberfläche empor. In diesem Augenblick sah er mich fallen, ließ die Muscheln wieder zur Tiefe, kam auf mich zu und faßte mich. Es dauerte allerdings eine gute Weile, bis er mich hatte, denn die Strecke von ihm bis zu mir war ganz bedeutend, und obgleich ich kein übler Schwimmer bin, fühlte ich mich vollständig ermattet, so daß er grad zur rechten Zeit kam, mich über Wasser zu halten. Auf der Jacht hatten sie endlich doch bemerkt, was vorging; man setzte schleunigst ein Boot aus und holte uns an Bord. – Du bleibst jetzt hier, Kaladi, und wartest auf uns. Ihr aber, Charley, begleitet mich zum Mudellier!«

Wir schlossen den Singhalesen ein und gingen.

Vor der Wohnung des Beamten lungerte eine Menge seiner Untergebenen herum. In diesen Länderstrichen hat jeder besser situierte Mann für fast jede besondere Handreichung auch einen besonderen Bedienten. Das ist bedingt durch das Kastenwesen und wird ermöglicht durch die überaus große Billigkeit von allem, was die Notdurft des Leibes und des Lebens erfordert.

»Wollt ihr zum großen Mudellier?«, fragte einer von ihnen. »Allerdings.« »Da müßt ihr morgen kommen. Jetzt ist es zu spät!«

Raffley nahm den Mann und schob ihn zur Seite.

»Sheep, Schaf, mache dich beiseite!«

Im Nu waren wir umringt. Einige hatten sogar die Verwegenheit, uns anzufassen, Sir John ließ durch eine ihm bei guter Laune eigentümliche Bewegung der Gesichtsmuskeln den Klemmer auf die Nasenspitze avancieren, erhob den Schirm und zog mit demselben dem ihm zunächst Stehenden einen Hieb über das Gesicht, daß er weit zurücktaumelte.

Dies setzte uns sofort in den beabsichtigten Respekt, so daß wir nun ungehindert eintreten konnten.

»Seht Ihr es, Charley, was so eine Chair-and-umbrella-pipe zu bedeuten hat? Es ist ein Universalreisegerät, wie es sicher kein zweites giebt,« lachte höchst befriedigt der Engländer. »Vielleicht kann ich Euch dies gleich zum zweitenmal beweisen.«

Wir waren durch die Veranda in ein Vorzimmer gelangt, dessen Wände die Decke nicht erreichten, sondern nur bis etwas über Mannshöhe emporgingen, um der Luft den freien Zustrich zu gestatten. Man findet diese dem Klima höchst angemessene Bauart fast an jedem Hause von Point de Galle. Hier saßen auf Bastmatten zwei Diener, welche sich erhoben und die schon vorher an uns gerichtete Frage wiederholten.

»Ihr wollt zum großen Mudellier?«

»Ja.«

»Er ist am Abende nicht zu sprechen. Wer hat euch eingelassen?«

»Wir selbst, wenn’s euch beliebt!«

»Geht, und kommt morgen wieder!«

»Das wird sich nicht gut machen, meine Jungens!«

Raffley schritt ohne Umstände auf den Eingang des nächsten Zimmers zu, doch stellten die beiden Männer sich sofort ihm entgegen.

»Halt! Der Eintritt ist verboten. Geht zurück!«

» Well! Und dann wieder vorwärts. Kommt her, Jungens!«

Er faßte den einen mit dem rechten und den andern mit dem linken Arme, trug sie zum Eingange zurück und schleuderte sie hinaus unter andere, denen ihre bereits erschütterte Fassung jetzt vollends ganz verloren ging. Ein fürchterliches Geschrei war die Folge des ungewöhnlichen Attentates; Raffley aber blieb von dem Lärm völlig unberührt. Er schob seinen Klemmer zurück und faßte mich am Arme:

»Kommt, Charley, sonst verkriecht sich dieser Mudellier und denkt, daß er auch exmittiert werden soll!«

Wir traten in das nächstfolgende Gemach. Es war aus Bambuswänden gefertigt, welche eine Bekleidung von Bananenblättern trugen. Von der Mitte des deckenlosen Raumes hing an einer Kreuzschnur eine Lampe hernieder, die ihren matten Schein über einen kostbaren persischen Teppich breitete, auf welchem der Mann, weichen wir suchten, mit untergeschlagenen Beinen in der Stellung saß, welche der Türke Rahat otturmak, d. i. Ruhe der Glieder, nennt. Der kleine, schmächtige Beamte war ganz in gelbe Seide gehüllt, und seine groß auf uns gerichteten Augen, seine halb geöffneten Lippen und der halb erstaunte, halb ängstliche Ausdruck seines Gesichtes bewiesen, daß er den von uns verursachten Lärm vernommen habe und unseren Eintritt keineswegs als ein gleichgültiges Ereignis betrachte.

»Good day, Sir!« grüßte John Raffley englisch, obgleich er wußte, hier einen Eingeborenen vor sich zu haben. Dieser erwiderte den lauten Gruß und auch meine stumme Verneigung mit einem leisen Nicken seines Hauptes und fragte dann:

»Was wollt ihr?«

»Uns setzen!« bemerkte der Englishman einfach, indem er sich sofort und ohne alles Ceremoniell zur rechten Seite des Mudellier niederließ und mir einen Wink gab, dasselbe auch auf der linken zu thun. Ich folgte seinem Beispiele; dann fuhr er fort: »Du bist der weise Mudellier, welcher Gericht hält über die Sünden der Stadt Point de Galle?«

»Ja.«

»Wie ist dein Name?«

»Mein Name ist Oriwana ono javombo.«

»Well, du hast einen stolzen und wohlklingenden Namen; aber ich sage dir, Oriwana ono javombo, daß du nicht lange mehr Mudellier sein wirst!«

Der Beamte horchte auf.

»Was sagst du? Ich verstehe dich nicht.«

»Sage, wem gehört diese Insel?«

»Der großen Königin in Anglistan.«

»Und wer hat dir dein Amt gegeben?«

»Der Gouverneur, welcher ein Diener unserer mächtigen Herrscherin ist.«

»Er kann es dir auch wieder nehmen?«

»Ja, wenn es ihm beliebt.«

»Nun wohl, es wird ihm belieben.«

»Warum?«

»Weil du dich versündigst an dem Eigentum derer, welche über dich zu gebieten haben.«

»Hüte dich, Franke! Dein Mund redet die Unwahrheit von einem treuen Sohne der großen Königin.«

»Kennst du den Namen Kaladi?«

»Ich kenne ihn. Kaladi ist zweimal entsprungen, um dem Tode zu entgehen, doch meine Leute sind hinter ihm und werden ihn wieder bringen.«

»Welches Recht hast du, ihn zu verfolgen?«

»Er hat einen Menschen getötet.«

»Er hat bloß einen nichtswürdigen Chinesen getötet. Kanntest du den Toten?«

»Es war ein Mann von der Dschonke »Haiang-Dze«.

Er hatte die Verlobte Kaladis angerührt und dieser stach ihn nieder. Der Kapitän der Dschonke kam zu mir und verlangte Gerechtigkeit.«

»Hast du sie ihm gegeben?«

»Ich werde sie ihm geben, sobald Kaladi wieder vor mir steht.«

»Well, das ist es ja, was ich meine: Du versündigst dich an meinem Eigentume. Kaladi gehört nicht dir, denn er ist mein Diener.«

»Ah! So bist du der Engländer, welcher ihm behilflich gewesen war, zu entkommen?«

»Der bin ich.«

»So habe ich auf dich gewartet. ich muß dich bestrafen, wenn du mir nicht beweisen kannst, daß Kaladi wirklich dein Diener gewesen ist in dem Augenblick, als er vom Felsen floh.«

Raffley lächelte. Der Klemmer rutschte ihm auf die Nasenspitze. Er griff in die Tasche und zog seine Drehpistolen hervor.

»Ich sage, Kaladi war mein Diener. Glaubst du es?«

»Beweise es!«

»Du glaubst es also nicht! Welt, so werde ich als Gentleman mit dir reden! Weißt du, was ein Gentleman ist?«

»Sage es mir!«

»Ein Mann, der sich mit jedem schießt, der ihm keinen Glauben schenkt. Hier, nimm diese Pistole. Ich zähle bis drei, dann schieße ich und du thust es natürlich auch. Vorwärts! Eins – zwei – - – dr – – – «

»Halt! Ich weiß ja gar nicht, wie ich dieses fürchterliche Ding anzufassen habe!« rief der Mudellier, vor Angst kerzengerad emporspringend. »Was habe ich dir gethan, daß du mich morden willst?«

»Du hast nicht geglaubt, was ich dir sagte, und darum muß einer von uns beiden sterben; dann bin ich befriedigt und werde ruhig nach Hause gehen.«

»Ich glaube ja, was du sagtest! Hier hast du die Waffe zurück!«

»Du glaubst, daß Kaladi mein Diener ist?«

»Ich glaube es: ich weiß es ganz gewiß.«

»Well, warum verfolgst du ihn dann?«

»Ich werde sofort Boten aussenden, die Verfolger zurückzurufen, damit ihm kein Leid geschehe.«

»Das hast du nicht nötig. Er befindet sich bereits bei mir in Sicherheit.«

»Wo wohnst du?«

Am Hotel Madras.«

»Und wie ist dein Name?«

»John Raffley.«

»John Raffley, der Neffe des General-Gouverneurs?« rief der Mudellier höchst überrascht.

»All right: der bin ich.«

»Ich habe dich erwartet und gesucht, doch nicht gefunden.«

»Warum?«

»Ich habe einen Brief abzugeben von dem Gouverneur von Kandy. Er schrieb mir, daß du kommen werdest.«

»Ich bin leider im Hotel und nicht im Gouvernement abgestiegen; dies ist der Grund, warum du mich nicht fandest.«

Er öffnete das Schreiben und überflog es. Am Schlusse desselben ging ein so vergnügtes Lächeln über sein Gesicht, daß der dünne Mund von einem Ohr bis zum andern gezogen wurde und der Klemmer in die höchste Gefahr kam, von der Nasenspitze herabzuspringen.

»Charley!«

»Sir Raffley!«

»Habt Ihr einmal einen Elefanten gesehen?«

»Einen wievielbeinigen?«

Er lachte vergnügt über meine Zurechtweisung.

»Aber noch keinen gejagt.«

»O doch; im Norden der Kalahari und auch anderswo, wenn es Euch gefällig ist, Sir John.«

»Damn! Ich dachte, Euch eine Freude zu machen, und fällt sie nun mir in den Brunnen! Ihr habt Elefanten mit der Büchse erlegt?«

»Allerdings.«

»Dann wird Euch eine Korraljagd kein Vergnügen bereiten!«

»O doch; ich bin noch nie bei einer solchen zugegen gewesen.«

»Well; ich habe hier zu einer Korral-Chasse die Einladung vom Gouverneur. Ihr seid doch dabei?«

»Versteht sich!«

»Und auch du wirst mich begleiten?« wandte er sich zum Mudellier.

Dieser verbeugte sich beinahe bis zum Boden herab und antwortete:

»Du giebst mir große Ehre, o Maharadscha. Laß mir die Stunde sagen, und ich werde zu deinem Gefolge gehören.«

»Und Kaladi?«

»Ist frei.«

»So lebe wohl!«

»Lebe wohl!«

Der hohe Beamte begleitete uns bis vor die Thür, und auf seinen Wink kamen sechs Läufer herbei, welche uns mit Fackeln heimleuchten mußten. Die Dienerschaft, welche uns den Eingang verweigert hatte, war sicher sehr erstaunt über den ehrenvollen Abschied, der uns gegeben wurde.

Daheim erwartete uns Kaladi mit leicht zu erklärender Besorgnis.

»Wie ist es, Sihdi?« fragte er. »Habt Ihr mit dem Mudellier gesprochen?«

»Ja. Du bist frei.«

Der brave Singhalese that vor Freude einen Satz, welcher einem Tiger Ehre gemacht haben würde.

»Sihdi, ich danke Euch! Ihr seid – — – «

»Still! Leben um Leben. Du hast mir das meinige gerettet, und ich gebe dir. das deinige zurück. Wirst du bei mir bleiben, so lange ich auf Ceylon bin?«

»Ich werde nicht von dir weichen, bis du selbst mich verjagest.«

»Well, so mache dich fertig, mit nach Kornegalle zu gehen, wo wir Elefanten fangen werden!«

»Elefanten? Da ist viel Volk vonnöten, Männer, Frauen und Kinder. Darf ich mitnehmen Molama, die Blume meiner Seele?«

»Nimm sie mit!«

»Habt Dank! Ihr seid voll Güte wie der Tau der Wolken und voll Liebe wie die Sterne der Nacht. Wischnu segne Euch, Euch und den Maharadscha aus Germanistan. Ich werde Euch mein Leben schenken, wenn Ihr es begehrt!« – — —

Eine Elefantenjagd

Ceylon, von den Engländern Silon genannt, hieß bei den alten Indiern Silandiv, bei den Griechen Taprobane. Die Eingeborenen nennen die Insel Singhala. Sie ist von dem hindustanischen Festlande durch einen sechzig englische Meilen breiten Kanal getrennt und steigt von der Küste bis zum Pedrotallagalla höher als achttausend Fuß empor. Daß man Ceylon das Malta des indischen Oceans genannt hat, geschah wohl seiner strategisch bedeutenden Lage wegen.

Die Insel ist bekanntlich britisches Kronland und steht unter einem eigenen Gouverneur. Alle höheren Aemter werden von Engländern bekleidet, doch beträgt die Zahl der Weißen kaum sieben Tausend. Die Eingebornen, Singhalesen, bekennen sich zur buddhistischen Religion; sie sind zum Teil mit später zugewanderten Hindus, Malayen, Javanern, mit maurischen und portugiesischen Elementen und mit Mozambik – und Madagaskar-Negern vermischt. Auch ein chinesisches Gesicht findet man hier oder da, doch verschwindet es schnell wieder, nachdem der Besitzer desselben die nicht oft lobenswerte Absicht erreicht hat, welche ihn zu den »Leuten mit graden Nasen« herüberführte.

Der Chinese ist nämlich in jenen Strichen nicht sehr beliebt. Er verdient vollständig, der Jude des Ostens genannt zu werden. Den kleinsten Gewinn nicht verschmähend, opfert er einem größeren Vorteile alles, was er zu opfern hat, findet sich zu Lande leicht in jede Lage und scheut auch die Wogen der See nicht, wenn es gilt, einen verhältnismäßigen Nutzen zu ziehen. Dann ist er ebenso schlau wie kühn, ebenso energisch wie gewissenlos, und es gehört ein tüchtiger Gegner dazu, ihm durch List oder Gewalt den Weg zu verlegen.

Schon längst hatte eine Verbindung von malayischen Seeräubern von sich reden gemacht, welche auf ihren schnellsegelnden, schlank gebauten Prauen sogar bis herüber zu den Adamanen – und Nikobareninseln gekommen waren und selbst gut bemannten europäischen Schiffen Trotz geboten hatten. Ihr Anführer sollte ein chinesischer Seekapitän sein, welcher, von seiner Regierung verfolgt, landesflüchtig geworden war und, wie man erzählte, auf einer einsamen Insel des indischen Meeres eine Flibustierbande um sich gesammelt hatte, mit welcher er besonders kleinen Fahrzeugen gefährlich wurde. »Yang-dzeu«, d. i. Meerteufel, wurden diese Korsaren von den Anwohnern der chinesischen See genannt, und allen Gerüchten nach war dieser Name auch vollständig gerechtfertigt, da sie sich ihren Gefangenen gegenüber vollständig als Teufel betrugen.

Das alles ging mir durch den Kopf, als ich am andern Morgen erwachte und unwillkürlich an den Chinesen dachte, welcher unter so verdächtigen Umständen den Hafen verlassen hatte. Ein Mann der Dschonke hatte sich an der Verlobten Kaladis vergriffen – das Fahrzeug mußte gewaltthätige Leute an Bord haben. Wir standen in der Zeit des nun sechs Monate lang unaufhörlich wehenden Nordost-Monsuns, eine Zeit, in welcher es einem Segelschiffe höchst schwer und bei gewisser Bauart und Takelung sogar unmöglich ist, auf Nordost zuzuhalten. Konnte die Dschonke bei ihrer eigentümlichen Masten – und Segelstellung diesen Kurs einhalten? Es schien mir sehr wahrscheinlich, daß sie die Absicht gehabt habe, den Westen der Insel zwischen sich und den Monsun zu nehmen. Aber was konnte sie dort wollen, wohin sicher noch niemals ein chinesisches Schiff gekommen war?

»Tschick, tschick, tschick!« klang es hell und rasch hinter dem Spiegel hervor. Das kleine, kaum drei Zoll lange Tierchen, welches mich durch diesen Ruf aus meinem Nachdenken störte, war ein Gecko von der Spezies, wie sie in jedem Hause Ceylons zu treffen sind. Es war des Nachts über auf der Jagd gewesen, schickte sich jetzt an, sein Quartier hinter dem Spiegel wieder aufzusuchen, und hielt es für seine Pflicht, mir dies durch seinen zutraulichen Ruf anzuzeigen.

. Der Gecko ist für den Neuling eine überraschende und anfangs sogar unheimliche Erscheinung. Diese kleine, niedliche Eidechse kommt in jeder Wohnung zahlreich vor, hält sich während des Tages über in den Spalten der Wände, in den Ecken und Lücken der Möbel verborgen und kommt erst zur Zeit des Lichtanzündens hervor, um Jagd auf schlafende Insekten zu machen. Da der Gecko ein nächtliches Tier ist, so hat er gleich den Katzen schmale, vertikale Pupillenöffnungen, welche sich in der Dunkelheit erweitern. Durch die an seinen Zehen befindlichen Saugscheiben ist er imstande, behend an den Wänden auf und ab, und an der Decke hin und her zu laufen. Er wird sehr zahm und zutraulich und gewöhnt sich sogar, während der Tafel seine Visite zu machen, um die abfallenden Brocken zu verspeisen.

Ich erhob mich, um mich anzukleiden. Kaum war ich damit fertig, so ließ Raffley mich rufen. Als ich in sein Zimmer trat, fand ich ihn beim Thee, aber bereits in voller Toilette.

»Good morning, Charley,« sagte er. »Macht Euch fertig, abzureisen. Ich habe dem Mudellier bereits sagen lassen, daß es fortgeht, und auch meinem Steuermann das Zeichen gegeben, welches ihn herbeiruft.«

Er deutete dabei auf einen Shawl, welcher als Flagge aus dem Fenster hing und von der Dampfjacht aus gesehen werden konnte. Das Zeichen mußte sofort bemerkt worden sein, denn noch hatten wir unser Frühstück nicht beendet, so trat ein Mann ein, dessen Aeußeres ihn sofort als Seefahrer kennzeichnete. Er war lang und hager, hatte die ganze Haltung und den schleppenden Gang, welcher diese Leute stets auszeichnet, und besaß zwei wunderbar kluge, kleine Aeuglein, die höchst scharf und selbstbewußt über die große, scharf geschnittene Nase hinwegblickten.

»Welcome, Tom!« grüßte ihn Raffley. »Wie steht es auf der Jacht?«

»All right, Sir. An Deck ist alles korrekt und in Ordnung, wie es sich ziemt und gehört.«

»Kohlen genug?«

»Yes, Sir. Genug, um bis hinauf nach Japan zu dampfen.«

»Proviant und Munition?«

»Kein Mangel. Was den Proviant betrifft, so wird er verbraucht, die Munition aber, mit der scheint es gute Wege zu haben. Seit unserer Affaire auf der Höhe von Bahia, wo wir es einem Ebenholzfahrer heiß machten, haben wir nicht einen einzigen Schuß gethan. Unsere »lange Harriet« trifft so vorzüglich und steht dennoch auf dem Deck wie die Frau des Lot, welche damals, ich weiß nicht mehr bei welcher Gelegenheit, zur Salzsäule geworden ist. Das halte der Teufel aus! Ich bin ein guter Artillerist, Sir; schafft mir bald einmal Gelegenheit, meine »Harriet« brummen zu hören, sonst fahre ich vor Langeweile aus der Haut!«

Raffley lächelte.

»Nur Geduld, alter Seebär, es wird sich schon noch Gelegenheit bieten, eine scharfe Ladung an den Mann zu bringen.«

»Hier auf keinen Fall, Sir. Ich habe ganz gewaltigen Appetit, so bald als möglich wieder in See zu gehen. Gehörte diese brave Jacht, mit der es wahrhaftig kein zweites Fahrzeug aufnimmt, mir, so hätte ich schon längst wieder die Anker gezogen und die weite See gesucht.«

»Well, Tom; so lichte die Anker!«

»Ist’s möglich, Sir?«

»Freilich. Ich reise heute per Wagen nach Kolombo und habe nicht die Absicht, mein Schiff hier zurückzulassen. Macht Euch daher so bald wie möglich in See, damit ich Euch im Hafen von Kolombo wiederfinde.«

»Schön, Sir Raffley. Wie weit ist es zu Lande bis dorthin?«

»Siebzig Meilen.«

»Dann liege ich bereits vor Anker, wenn Ihr dort ankommt. Das wird heute abend sein?«

»Ich denke es!«

Der Steuermann verabschiedete sich.

Nach seiner Entfernung kam ein Bote des Mudellier. Der Beamte ließ uns bitten, uns seiner Wagen zu bedienen, was natürlich angenommen wurde. Dann kam Kaladi, um uns seinen Morgengruß zu bringen.

»Hast du mit Molama gesprochen?« fragte ihn der Engländer.

»Ja, Sihdi.«

»Geht sie mit?«

»Ich habe ihr erzählt von den beiden Maharadschas aus dem Abendlande, die so mächtig sind und so gütig, und sie wird mitgehen, Euch zu dienen.«

»Was sagt ihr Vater dazu?«

»Molama hat weder Vater noch Mutter, weder Bruder noch Schwester; sie hat nur mich.«

»So gehe zu ihr. In einer Stunde reisen wir ab und erwarten euch an der Wohnung des Mudellier.«

»Wird der Mudellier mich nicht ergreifen?«

»Das wollte ich ihm nicht raten. Gehe jetzt, und komme getrost wieder!«

Bald zeigte uns ein Blick hinaus in den Hafen, daß die Jacht zu heizen begann. Ein Streifen dicken, schwarzen Rauches entströmte ihrem Schornsteine; die Segel wurden gehißt, der Anker emporgewunden, und in demselben Augenblick, in welchem wir das Hotel verließen, setzte sich auch das kleine, scharf auf den Kiel gebaute Fahrzeug in Bewegung, um die hohe See zu gewinnen und in der Richtung von Bentotte und Kaltura die Hauptstadt Kolombo zu erreichen.

Auch wir hatten, allerdings zu Lande, diese Richtung einzuhalten. Es war eine Reise, wie ich sie in dieser Weise und durch eine Gegend von so paradiesischer Schönheit noch nicht gemacht hatte.

Bei dem Mudellier angekommen, fanden wir die köstlichsten Erfrischungen, welche das Land zu bieten vermochte. Dann fuhren zwei in England gekaufte Equipagen vor, jede mit sechs Pferden von der feingebauten indischen Rasse bespannt. Die erste war für Raffley und mich, die andere für den Mudellier bestimmt. Auch Kaladi und Molama bekamen einen Wagen, deren eine ganze Reihe auf unsern Aufbruch wartete. Nach echt indischer Sitte stand vor dem Hause ein ganzes Hundert von Kulis, Läufern, Dienern, Köchen und anderen Begleitern, die Läufer zu Fuß, die andern zu Pferd oder zu Wagen, so daß jeder uns Begegnende die Ueberzeugung erhalten mußte, er habe die Ehre, sehr hochgestellten Herrschaften auszuweichen.

Endlich ging es vorwärts. Wir verließen Point de Galle und hatten nun bis Kolombo eine wohlgepflegte Straße zu passieren, zu deren Seiten sich eine ununterbrochene Reihe von Dörfern hinzog; wie Schmuckkästchen blickten die Gebäude derselben aus der reichen südländischen Vegetation hervor.

Kein Ort der Welt darf sich in Beziehung der Pflanzenwelt mit Point de Galle messen; der charakteristische Baum dieser Gegend ist der Papawbaum (Carica papaya), welcher einen schlanken, hohen und sich sehr regelmäßig verjüngenden Stamm hat, an dessen Spitze sich die langen, glänzenden Blätter wie ein Fallschirm ausbreiten und eine Menge hellglänzender Früchte einschließen, die die Gestalt einer Melone besitzen.

Es war noch am frühen Morgen, und man muß in jenen Breiten gewesen sein, um die wonnige Schönheit der ersten Tagesstunden in der Tropenzone zu kennen. Wie rein und balsamisch umhaucht da die Luft die Wangen! Die vollkommen azurne Bläue des Himmels spiegelt sich in krystallenen Wassern. Die uns umkosenden Zephyre tragen uns die trunken machenden Düfte von Millionen Blumen und Blüten entgegen. Welch ungekanntes Entzücken hebt das Herz, welch ungläubiges Staunen wagt sich an die Betrachtung der fremdartigen Erscheinungen, auf welche man bei jedem Schritte stößt! Es liegt etwas so Großartiges und Mächtiges in dem Eindruck, welchen die Tropenwelt auf das empfängliche Gemüt äußert, daß man nach einem Aufenthalte von wenigen Monaten die Empfindung hat, als befinde man sich bereits eine lange Reihe von Jahren dort. Es erscheint hier alles neu und wunderbar. Inmitten dieser Ortschaften, Dörfer und Felder, in der Dichtigkeit dieser Wälder verwischen sich fast alle Erinnerungen an unsere abendländischen Formen und Erscheinungen, denn es ist ja hauptsächlich die Vegetation, welche, allerdings in Verbindung mit der Bodengestaltung, den Charakter der Landschaft ausmacht; sie ist es, die durch ihre Massenhaftigkeit, den Kontrast ihrer Formen und den Glanz ihrer Farben auf unsere Einbildungskraft die tiefste Wirkung äußert. Je kräftiger und neuer ein Eindruck ist, desto mehr schwächt er frühere Vorstellungen; die Kraft derselben giebt ihnen den Anschein der Dauer. Das Licht und das Magische der Atmosphäre verherrlichen unter dem zauberhaften Himmel des Südens selbst den schmucklosesten Teil der Erdenwelt. Die Sonne spendet nicht nur Helle, sondern sie färbt zugleich jeden Gegenstand und umgiebt ihn mit einem leichten Dufte, welcher, ohne der Durchsichtigkeit der Luft zu schaden, die Töne harmonischer macht, die Wirkungen des grellen, intensiven Strahles mildert und über die ganze Natur eine Ruhe verbreitet, welche auch in unsere Seele einzieht.

Yaş sınırı:
12+
Litres'teki yayın tarihi:
30 ağustos 2016
Hacim:
570 s. 1 illüstrasyon
Telif hakkı:
Public Domain