Kitabı oku: «Тетя Фрида и другие забавные истории. Уровень 2 / Tante Frieda und andere Lausbubengeschichten», sayfa 2
»Ich bin aber gesund«, hat meine Mutter gesagt,»und der Arzt findet nichts mehr.«
»Ja, die Ärzte!«hat die Tante gerufen. »Bei meinem armen Josef haben sie auch nichts gefunden, bis er tot war. Oft wollen sie nichts sagen.«
Dann sind wir heimgegangen. Unterwegs hat Ännchen zu mir gewispert:
»Du wirst sehen, Ludwig, sie bleibt die ganze Vakanz8.«
»Das glaube ich nicht«, habe ich gesagt. »Wenn sie bleiben möchte, finde ich schon etwas, dass sie geht.«
Da hat Ännchen heimlich gelacht. Aber sonst ist sie doch immer unglücklich, wenn etwas von mir herauskommt.
Aber diesmal hat sie gelacht. Dann hat sie gefragt:
»Was willst du denn machen?«
Ich habe gesagt:
»Das weiß ich nicht. Vielleicht mache ich einen Speiteufel9 in dem Papagei seinem Käfig. Ich kann ihn auch rupfen, dass er nackt wird. Man muss erst studieren, was sie am meisten ärgert.«
Ännchen hat gewispert:
»Wenn du etwas findest, dass sie geht, schenke ich dir zwei Mark.«
»Das ist recht«, habe ich gesagt. »Aber du musst mir zuerst eine Mark geben. Vielleicht ich habe Auslagen.«
Sie hat mir auch eine Mark versprochen. Dann sind wir heimgekommen.
So warten wir an der Tür, weil meine Mutter nicht so schnell gehen kann. Sie war mit der Tante zurückgeblieben.
Im Hausgang hat die Tante gesagt:
»Da bin ich also wieder!10 Wie es hübsch ist bei dir! Du hast ja einen Kokosläufer11 da!«
Meine Mutter hat gesagt, dass der Gang im Winter so kalt ist. Sie hat den Läufer wegen ihrer Gesundheit angeschafft.
»Der Meter kostet gewiss vier Mark«, hat die Tante gesagt.
Sie ist in ihr Zimmer gegangen. Ich habe ihre Sachen hineingetragen. Sie hat den Käfig auf den Tisch gestellt. Dann hat sie zu dem Papagei gesagt:
»So, Lorchen, da sind wir jetzt. Es wird uns gefallen.«
Und dann hat sie ihren Mund an das Gitter gesteckt12. Dann hat sie ihn gelockt:
»Su-su! Wo ist das schöne Lorchen?«
Der Papagei hat den Kopf auf die Seite getan. Dann ist er auf der Stange zu ihr hingerutscht. Dann hat er seinen Schnabel in ihren Mund gesteckt.
Die Papageien sind alle ekelhaft. Ich dachte, ob er auch so herrutscht, wenn ich ihm ein paar Federn ausreiße.
Vielleicht hat die Tante gemerkt, was ich denke. Sie hat sich umgedreht. Dann hat sie gesagt:
»Du Lausbube! Du musst artig gegen Lorchen sein!«
Da habe ich gesagt:
»Ja, liebe Tante.«
Dann habe ich mich auch hingestellt. Ich habe gerufen:
»Lorchen! Wo bist du?«
Aber der Papagei ist gleich weg. Er hat sich in die Ecke gesetzt. Er hat einen Fuß aufgehoben. Und er hat die Augen aufgerissen.
Ich bin hinaus. Die Tante ist gleich zu meiner Mutter in das Wohnzimmer gegangen.
Da ist mir eingefallen13, dass ich noch etwas tun muss. Ich bin ganz schnell in das Zimmer von der Tante gekommen. Ich habe aus dem Krug den ganzen Mund voll Wasser genommen. Dann bin ich zum Käfig gekommen. Der Papagei ist wieder weggerutscht. Ich habe das Wasser auf ihn gespritzt. Er hat den Kopf hineingesteckt. Dann hat er mit den Flügeln geschlagen.