Kitabı oku: «Begierde 10 - Fickfreunde: Erotische Novelle»

Yazı tipi:

Malva B

Begierde 10 - Fickfreunde: Erotische Novelle

Übersetzt

Gertrud Schwarz

Lust

Begierde 10 - Fickfreunde: Erotische Novelle ÜbersetztGertrud Schwarz

Original

Begär 10: KnullkompisarCoverbild / Illustration: Shutterstock Copyright © 2013, 2020 Malva B. und LUST All rights reserved ISBN: 9788726454635

1. Ebook-Auflage, 2020

Format: EPUB 2.0

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„Ich vermisse dich.“

Dittes SMS kam gestern. Poul starrt auf sein Handy. Er weiß nicht, was er antworten soll. Weiß nicht, was er mit sich anfangen soll. Er vermisst sie auch. Natürlich vermisst er sie. Die Spaziergänge zum Vor-Frue-Plads, als sie zusammen Jura studiert haben, den Weihnachtsmarkt in Christiania. Ditte und Poul. Poul und Ditte. Sie waren fast zwei Jahre zusammen. Also zusammen und zusammen. Sie waren Freunde. Beste Freunde. Freunde, die miteinander Sex hatten. Fickfreunde. Es klingt so vulgär, aber ihre Beziehung war nicht vulgär. Sie war toll.

Er schließt die Augen und erinnert sich an ihre erste Joggingrunde in Dyrehaven. Sie kannten sich seit fast einem Jahr. Sie machten ein Wettrennen auf dem Rasen zum Eremitageschloss hoch. Ditte gewann mühelos. Während sie wartete, dass er sie einholte, hüpfte sie auf dem Rasen auf und ab und klatschte wie ein Kind in die Hände.

„Ja, ja, du kannst noch schneller!“, schrie sie. In ihrem Eifer stolperte sie und verlor das Gleichgewicht. Durch den Fall vertrat sie sich den Fuß und blieb am Wegesrand sitzen, bis Poul endlich ankam und an ihrer Seite zu Boden sank.

„Wie ist es?“, fragte er keuchend und zog ihr den Schuh aus. Er streichelte ihren Fuß. Der Knöchel war geschwollen und verfärbte sich bereits. Ditte lehnte ihren Kopf an seine Schulter und er wickelte still ihre dunklen Locken um seinen Zeigefinger. Da sah sie zu ihm hoch und er bemerkte, dass sie weinte. Er legte seine Hände um ihr Gesicht und streichelte ihr die Tränen vorsichtig fort. Er beugte sich zu ihr und küsste ihre Wange und ihre Stirn.

„Mach Liebe mit mir“, flüsterte sie völlig unerwartet. Poul sah sich besorgt um, aber es war niemand in der Nähe. Es war früh am Morgen, aber sicherheitshalber gingen sie in das nahegelegene Wäldchen. Ditte strampelte sich den anderen Schuh ab und zog sich langsam ihre Hose aus. Er betrachtete sie gegen den kobaltblauen Himmel. Kleine fluffige Wölkchen hier und da. Wolken, die fast selber leuchteten. In pfirsich- und kirschblütenfarbigen Schattierungen. Zwitschernde Vögel. Oder bildete er sich das alles ein? Vielleicht interpretierte er das nachträglich hinein?

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