Kitabı oku: «Schematherapie»
Der Autor Matias Valente

Psychologiestudium (1997–2002) an der Universidad del Salvador (Buenos Aires), Promotion zum Doktor der Humanwissenschaften (Dr. sc. hum.) an der Medizinischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (2009–2015). Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten am SZVT Stuttgart, Fachrichtung Verhaltenstherapie bei Erwachsenen und in Gruppen (2004–2009). Approbation 2010. Ausbildung in Schematherapie am IST-Frankfurt (2007–2011). 2011 Zertifizierung als Trainer und Supervisor für Schematherapie, 2017 Zertifizierung als Trainer und Supervisor für Schematherapie mit Paaren (Internationale Gesellschaft für Schematherapie ISST). Dozent und Supervisor für Verhaltenstherapie (Landespsychotherapeutenkammer BaWü). Weiterbildungen in Dialektisch-behaviorale Therapie (DBT), Akzeptanz- & Commitment-Therapie (ACT), Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy (IRRT).
Von 2005 bis 2019 in der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Klinikums am Weissenhof in Weinsberg tätig, darunter langjährig als leitender Psychologe. Aufbau des dortigen Schematherapie-Behandlungsprograms für Patienten mit Persönlichkeitsstörungen. Seit 2010 in eigener Praxis für Verhaltenstherapie niedergelassen (seit 2019 im vollen Umfang mit Kassenzulassung).
Seit 2014 Co-Leitung des Instituts für Schematherapie Stuttgart gemeinsam mit Yvonne Reusch. 2020 Co-Gründung der ersten Deutschen Online-Akademie für Schematherapie.
Zahlreiche Publikationen zu Persönlichkeitsstörungen und Schematherapie.
Matias Valente
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1. Auflage 2021
Alle Rechte vorbehalten
© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Print:
ISBN 978-3-17-038740-9
E-Book-Formate:
pdf: ISBN 978-3-17-038741-6
epub: ISBN 978-3-17-038742-3
Geleitworte
Eckhard Roediger, Präsident (2014–2016) der Internationalen Gesellschaft für Schematherapie (ISST)
Zugegeben: Es gibt schon eine ganze Reihe von Büchern zur Schematherapie. Was soll ich jetzt noch in ein Geleitwort für ein weiteres Buch zu diesem Thema schreiben? Zumal es sich noch nicht einmal mit einer bestimmten Thematik bzw. einem speziellen Störungsbild befasst! Und – Hand aufs Herz: Auch in diesen Büchern steht mehr oder weniger immer dasselbe drin, nicht wahr?
Bei einer genaueren Betrachtung ist das aber keine Überraschung, sondern liegt in der Natur der Sache, denn die Schematherapie ist konzipiert als ein Diagnosenübergreifender Ansatz. Entsprechend erfolgt die Anwendung des Modells und der Beziehungsgestaltung immer in ähnlicher Weise, wobei die Techniken den jeweiligen Symptomen angepasst werden. Die eigentlichen störungsspezifischen Interventionen sind und bleiben die Domäne der Verhaltenstherapie. Wir verstehen die Schematherapie in diesem Sinne als eine Erweiterung der Verhaltenstherapie, um schwierigen interaktionellen Verhaltensmustern der Behandelten besser begegnen zu können. Die Interaktion im Therapieraum ist dabei gewissermaßen die Blaupause für die Interaktionsmuster der Behandelten in anderen Kontexten. Das ist ja gerade die Idee der Schemata, dass diese sich sozusagen in alle aktuellen Interaktionen unerkannt »hineinschieben«. Diese maladaptiven Interaktionsmuster sollen sich in der Therapie inszenieren können und dadurch bearbeitbar werden.
Ein Schwerpunkt des Buchs, das Sie gerade in der Hand halten (oder auf Ihrem Bildschirm sehen) sind daher eine große Anzahl von Übungen, mit deren Hilfe ein Verständnis der Interaktionsmuster gewonnen und dasselbe dann ggf. modifiziert werden kann, damit die Behandelten eine »korrigierende emotionale Erfahrung« in der Therapie machen können. Auch in Schematherapien wird noch zu viel »über die Dinge geredet«. Mit den 50 Übungen, die in diesem Praxisbuch enthalten sind, können Sie das ändern! Die Stärke der Schematherapie liegt gerade in diesen erlebnisaktivierenden Übungen. Diese verbinden die Erlebenstiefe der Gestalttherapie mit einem Orientierung gebenden (Störungs-)Modell, wie wir es aus der Verhaltenstherapie kennen. Gerade diese Verbindung macht die Stärke der Schematherapie aus! In diesem Buch finden Sie die Übungen dazu.
Neben der Emotionsfokussierung erweitert das Buch den Blickwinkel der Therapierenden in Richtung auf eine kontextuelle Perspektive. Man kann die Funktion des gesunden Erwachsenenmodus eigentlich nur differenziert verstehen, wenn man sich mit den funktionalen Prozessen der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) vertraut gemacht hat – ob die nun so expliziert werden oder nicht. Der Autor ist in dieser Methode ausgebildet und sie fließt organisch in dieses Buch ein. Und das ist wirklich neu – zumindest in dieser Intensität und Praxisnähe. Hier zeigt sich das kreative und integrative Potenzial der Schematherapie, die einen hervorragenden Bezugsrahmen zur konzeptuellen Integration sehr verschiedener Techniken und Perspektiven schafft. In der Sprache der Computerwelt ist sie sozusagen das »Linux« der Betriebssysteme: Sie ist transparent, vom Grundkonzept her leicht zugänglich und verständlich und so offen, dass sie mühelos anschlussfähig ist an andere Konzepte und Techniken. Dadurch kann das grundlegende Modell der Schematherapie immer besser an die verschiedenen Erscheinungsformen von sogenannten Persönlichkeitsstörungen und deren unterschiedliche symptomatische Ausdrucksformen angepasst werden.
Dabei bleibt das Modell aber immer übersichtlich. Denn auch das ist ein besonderes Merkmal dieses Buchs: Es baut nicht auf einer zunehmend kleinteiliger werdenden Systematik aller möglicher Modi auf, sondern es arbeitet mit einem grundlegenden dimensionalen Modell. Damit greift es bereits den immer populärer werdenden Ansatz des »alternativen Modells« des DSM-5 auf. Auch das in der Schematherapiewelt nicht selbstverständlich, sondern innovativ.
Und noch etwas ist wichtig: Die Integration der Akzeptanz- und Commitment-Therapieperspektive beschränkt sich nicht nur auf die Einbeziehung der funktionalen Prozesse. Auch die Akzeptanz-orientierte Grundhaltung wird integriert. Sie ist – besonders in der zweiten Hälfte der Therapie – ein wichtiger Ausgleich der veränderungsorientierten Nachbeelterungshaltung und stellt eine sanfte Art der empathischen Konfrontation dar. Bekanntlich neigen Schematherapierende stark zur Nachbeelterung. Aber bei vielen Behandelten sind (aus inneren oder äußeren Gründen) die Ressourcen zur Veränderung begrenzt. Dieser Begrenzung müssen wir wohlwollend begegnen können. Dabei ist Akzeptanz und die Einnahme einer Haltung der sogenannten »kreativen Hoffnungslosigkeit« eine wichtige Erweiterung unseres therapeutischen Repertoires im Sinne von Marsha Linehans Modell der dialektischen Wippe zwischen Veränderung und Akzeptanz. Damit wird Schematherapie zu einer wirklichen Therapie der sogenannten »dritten Welle« der Verhaltenstherapie, ohne ihre Emotionsfokussierung zu verlieren. Die therapeutische Beziehungsgestaltung wird nur noch flexibler und »breiter« in der Anwendung, gerade bei den »schwierigen Fällen«. Viele dieser Chronifizierten haben über die Jahre einen »Therapieroutine-Modus« entwickelt, in den sie sich in der Therapie zurückziehen. Um mit diesen Menschen auch in Phasen der Stagnation effektiv weiter arbeiten zu können, bietet der Fundus der in diesem Buch enthaltenen Übungen ein schier unerschöpfliches Repertoire.
Sie sehen, es gibt doch einige gute Gründe, warum dieses Buch geschrieben wurde – und ich habe gerne dieses Geleitwort beigesteuert. Nun wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen. Vielleicht überträgt sich die Begeisterung des Autors etwas auf Sie. Und vor allem: Probieren Sie die Übungen wirklich aus! Mit den konkreten Anleitungen in diesem Buch ist das gar nicht so schwer. Außerdem gibt es ja auch noch die Videos dazu, auf die der Autor im Laufe des Buches immer wieder hinweist. Viel Erfolg dabei!
| Eckhard Roediger | Frankfurt, im Juni 2021 |
Wendy T. Behary, Präsidentin (2010–2014) der Internationalen Gesellschaft für Schematherapie (ISST)
Als mein Kollege und Freund Dr. Matias Valente mir über sein Buchprojekt »Schematherapie: Ein Leitfaden für die Praxis« erzählte, freute ich mich sehr. Daraus resultierte ein ausführliches Werk, das auf wunderschöner und sehr praktischer Art und Weise die Anwendung der evidenzbasierten Schematherapie nach Dr. Jeffrey Young für die Arbeit mit sehr komplexen und herausfordernden Patienten in der Psychotherapie darstellt.
Dr. Valente führt den Leser sehr bedacht in Richtung eines tiefen Verständnisses der Schematheorie und zeigt die konkrete Anwendung diagnostischer Instrumente und strategischer Interventionen. Er vermittelt uns systematisch eine sorgfältige Betrachtung des Narrativen des Patienten unter Berücksichtigung von dessen unbefriedigten emotionalen Grundbedürfnissen, Beziehungstraumata und lebenslangen Lebensfallen, welche vor uns im Behandlungszimmer ans Licht kommen. Dem Autor gelingt es, zahlreiche Techniken und Strategien sehr lebendig in die Schematherapie zu integrieren, und zeigt dem Leser die Wichtigkeit eines integrativen Vorgehens, um sehr früh erworbene dysfunktionale Erlebnismuster unserer Patienten effektiv zu korrigieren, neu zu organisieren und letztendlich zu heilen.
Das vorliegende Buch bietet dem Behandler einen sehr anwenderfreundlichen und gut zugänglichen Wegweiser für die Arbeit mit Persönlichkeitsstörungen und anhaltenden destabilisierenden klinischen Symptomen. Dr. Valente ist nicht nur ein sehr talentierter Kliniker und Psychotherapeut, sondern auch ein Experte der Schematherapie und ein erfahrener Trainer und Supervisor. Er zeigt uns, wie effektiv die Kombination aus einer sicheren nachbeelternden Beziehung, einer gut formulierten Fallkonzeptualisierung mit entsprechenden Veränderungszielen sowie der strategisch-zielgerichteten Anwendung zahlreicher Techniken zur Reduktion dysfunktionaler Schemaaktivierungen, intensiver Emotionsregulationsstörungen und verinnerlichter selbstkritischer »Botschaften« führen kann. Pathologische kognitiv-emotionale Muster und Bewältigungsreaktionen werden dann allmählich durch gesunde und adaptivere ersetzt.
Ich fühle mich geehrt und möchte meine Unterstützung und meine Begeisterung für dieses Buch zum Ausdruck bringen, das eine Bereicherung für jeden klinisch Tätigen darstellt.
| Wendy T. Behary | New York, im Mai 2021 |
Inhalt
1 Geleitworte
2 Bevor wir beginnen …
3 Der Kampf der Titanen
4 Das SORK-Schema als Rückkoppelungsmodell der Verhaltenssteuerung
5 Interpersonelle Rückkoppelungskreise: »SORK im Kontext«
6 Warum Schematherapie?
7 Der Aufbau dieses Buches und die praktische Anwendung
8 Teil I: Theoretische Grundlagen
9 1 Emotionale Grundbedürfnisse
10 1.1 Die dimensionale Perspektive: Bindung und Selbstbehauptung
11 1.1.1 Wieso eine dimensionale Perspektive?
12 1.1.2 Wie interagieren Bindung und Selbstbehauptung?
13 1.2 Emotionale Grundbedürfnisse sind keine konkreten Wünsche
14 1.3 Fazit
15 2 Emotionsgeneration und -regulation
16 2.1 Basisemotionen
17 2.2 Neurobiologische Grundlagen
18 2.2.1 Komplexe neuronale Netzwerke (»large scale brain networks«)
19 2.3 Akzeptanz als Emotionsregulationsstrategie
20 3 Das Schemakonzept
21 3.1 Die Lerntheorie der Schemaentstehung
22 3.2 Frühe maladaptive Schemata
23 3.2.1 Emotionale Entbehrung
24 3.2.2 Verlassenheit und Instabilität
25 3.2.3 Misstrauen und Missbrauch
26 3.2.4 Unzulänglichkeit und Scham
27 3.2.5 Soziale Isolation und Entfremdung
28 3.2.6 Abhängigkeit und Inkompetenz
29 3.2.7 Verletzbarkeit
30 3.2.8 Verstrickung und Unentwickeltes Selbst
31 3.2.9 Versagen/Erfolglosigkeit
32 3.2.10 Anspruchshaltung/Grandiosität
33 3.2.11 Unzureichende Selbstkontrolle
34 3.2.12 Unterordnung/Unterwerfung
35 3.2.13 Selbstaufopferung
36 3.2.14 Streben nach Zustimmung und Anerkennung
37 3.2.15 Emotionale Gehemmtheit
38 3.2.16 Überhöhte Standards
39 3.2.17 Negatives Hervorheben
40 3.2.18 Strafneigung
41 3.3 Schemata als »O-Variable« in der SORK-Analyse
42 3.4 Unkonditionale und konditionale Schemata
43 3.5 Schema-Bewältigungsoperationen
44 3.5.1 Das Problem mit dem Konzept von Bewältigungsstilen
45 3.6 Relevanz des Schemamodells in der klinischen Praxis
46 4 Das Modusmodell
47 4.1 Das Modusmodell in der »gesunden Persönlichkeit«
48 4.2 Kindmodi
49 4.2.1 Verletzbares Kind
50 4.2.2 Ärgerliches/wütendes Kind
51 4.2.3 Undiszipliniertes und impulsives Kind
52 4.2.4 Glückliches Kind
53 4.3 Kritische Modi (früher »Elternmodi«)
54 4.3.1 Reale Eltern und die Entstehung kritischer Modi
55 4.3.2 Fordernder Modus (»Antreiber«, früher »Fordernder Elternmodus«)
56 4.3.3 Strafender Modus (»Kritiker/Bestrafer«, früher »Strafender Elternmodus«)
57 4.4 Bewältigungsmodi
58 4.4.1 Unterwerfung (Folgen)
59 4.4.2 Vermeidung (Erstarren, passive Vermeidung und aktive Flucht)
60 4.4.3 Überkompensation (Kämpfen/Dominieren)
61 4.5 Der integrative Modus des gesunden Erwachsenen
62 4.5.1 Der Erwachsenenmodus als Beobachter
63 4.5.2 Die aktive Rolle des Erwachsenenmodus
64 5 Kontextuelle Schematherapie und die 3. Welle der Verhaltenstherapie
65 5.1 Schemamodi in der SORK-Analyse
66 5.2 Das dimensionale Verständnis des Modusmodells
67 5.2.1 Internalisierende Dynamik
68 5.2.2 Externalisierende Dynamiken
69 5.3 Das Modell der Acceptance and Commitment Therapy (ACT)
70 5.4 Der Erwachsenenmodus aus einer kontextuellen Perspektive
71 Teil II: Behandlungsgrundlagen und spezifische Techniken
72 6 Behandlungsziele
73 6.1 Allgemeine Behandlungsziele entlang der SORK-Analyse
74 6.1.1 Stimulus
75 6.1.2 Organismus
76 6.1.3 Emotionale Reaktion
77 6.1.4 Kognitive Reaktion
78 6.1.5 Sichtbare Handlungen
79 6.1.6 Konsequenzen
80 6.2 Das Behandlungsrational der Schematherapie
81 6.3 Störungsspezifizität und prozessorientiert-transdiagnostisches Vorgehen
82 6.4 Grundsätzliche »modusbezogene« Therapieziele
83 6.4.1 Reduktion dysfunktionaler Bewältigung
84 6.4.2 Entmachtung kritischer Modi
85 6.4.3 Selbstfürsorglicher Umgang mit Kindmodi
86 6.4.4 Stärkung des gesunden Erwachsenen
87 7 Therapeutische Beziehung
88 7.1 Begrenzte elterliche Fürsorge
89 7.2 Empathische Konfrontation
90 7.3 Die Balance zwischen Bindung und Selbstbehauptung in der therapeutischen Beziehung
91 8 Übungen in der Schematherapie
92 8.1 Interventionsspektrum
93 9 Imaginationstechniken
94 9.1 Praktische Empfehlungen
95 9.1.1 Die besondere Sprache der Imagination
96 9.1.2 Sitzposition
97 9.1.3 Perspektiven in der Imaginationsarbeit
98 9.2 Gezielte emotionale Aktivierung
99 9.3 Stabilisierung und Ressourcenaktivierung
100 9.4 Imaginatives Überschreiben (imagery rescripting)
101 9.5 Imaginative Modus-Arbeit und Training des GE-Modus
102 10 Übungen mit Stühlen
103 10.1 Ziele der Arbeit mit Stühlen
104 10.2 Praktische Empfehlungen
105 10.2.1 Die besondere Sprache der Modus-Dialoge
106 10.2.2 Emotionale Validierung: »Ich verstehe dich« vs. »Ich sehe dich«
107 10.2.3 Arbeit mit Symbolen, Modus-Karten und echten Fotos
108 10.3 Zwei-Stühle-Technik
109 10.4 Komplexe Übungen mit drei und mehr Stühlen
110 11 ACT-Strategien und das Training des Erwachsenenmodus
111 11.1 Der Erwachsenenmodus als Beobachter
112 11.1.1 Achtsamkeit für das Hier und Jetzt: Gegenwärtigkeit
113 11.1.2 Die Metaebene: Selbst-als-Kontext
114 11.2 Der Erwachsenenmodus und die Freiheit von innerer aversiver Kontrolle
115 11.2.1 Emotionale Akzeptanz
116 11.2.2 Kognitive Defusion
117 11.3 Der Erwachsenenmodus und tatkräftiges Handeln
118 11.3.1 Übungen zu Werteklärung
119 11.3.2 Engagiertes Handeln und Commitment
120 12 Verwendung von Arbeitsblättern, kognitive Interventionen und behaviouristische Techniken
121 12.1 Selbstbeobachtungsprotokolle
122 12.2 Spezifische Arbeitsblätter
123 12.3 Klassische kognitive Umstrukturierungstechniken
124 12.4 Verhaltensbezogene Interventionen
125 Teil III: Leitfaden für die Praxis
126 13 Behandlungsstruktur
127 13.1 Ist eine Stabilisierungsphase notwendig?
128 13.2 Flexibilität bei geringerem Störungsgrad
129 14 Kombinierte Behandlung von Persönlichkeits- und Achse-I-Störungen
130 15 Konkretes Vorgehen und Sitzungsaufbau
131 15.1 Inhalts- und Prozessebene
132 15.2 Emotionale Aktivierung und Toleranzfenster
133 15.2.1 Herunterregulation bei Übererregung
134 15.2.2 Aktivierung bei Untererregung
135 15.3 Komplementäre Beziehungsgestaltung
136 15.4 Audioaufnahmen während der Sitzungen
137 15.5 Kommunikation via E-Mail und SMS
138 16 Diagnostik und Fallkonzeption
139 16.1 Die therapeutische Haltung während der diagnostischen Phase
140 16.2 Psychoedukation und Vermittlung des Modells
141 16.2.1 Verschiedene Metaphern und das »2-Beine-Modell«
142 16.3 Anamnese, klinische Diagnostik und wichtigste Problembereiche (»Lebensfallen«)
143 16.4 Lebensgeschichte und prägende biografische Bilder
144 16.5 Prägende Beziehungserfahrungen
145 16.6 Arbeit mit spezifischen Fragebögen
146 16.6.1 Auswertung
147 16.6.2 Besprechung der Ergebnisse mit dem Patienten
148 16.7 Grafische Darstellung des Modusmodells
149 16.7.1 Deskriptive Modelle
150 16.7.2 Dynamische Modelle
151 16.8 Erstellung eines individualisierten Modusmodells mit dem Patienten
152 16.8.1 Fokus auf biografische Entwicklung: »Es war einmal ein kleines Kind…«
153 16.8.2 Fokus auf aktuelle Aktivierungen
154 16.9 Umgang mit Schemaaktivierungen während der diagnostischen Phase
155 16.10 Training spezifischer Fertigkeiten während der diagnostischen Phase
156 16.10.1 Aktivitätsaufbau bei reaktiver Depressivität und Rückzug
157 16.10.2 Stresstoleranz, Spannungsregulation und Aufmerksamkeitslenkung
158 16.10.3 Achtsamkeit und Akzeptanz
159 17 Die erste Therapiephase: Vergangenheitsbewältigung und Entwicklung von Modus-Bewusstsein
160 17.1 Die therapeutische Haltung während der ersten Therapiephase
161 18 Schemabehandlung durch Vergangenheitsbewältigung
162 18.1 Imaginatives Überschreiben (ImRs)
163 18.1.1 Sexueller Missbrauch
164 18.1.2 Körperliche Misshandlungen durch Familienangehörige
165 18.1.3 Unerbittliche Kritik und Mangel an emotionaler Unterstützung
166 18.1.4 Zu strenge Behandlung oder Bloßstellung durch Lehrer u. Ä.
167 18.1.5 Mobbing und Gewalt durch Gleichaltrige
168 18.1.6 Soziale Isolation und Ausschluss
169 18.1.7 Verlust wichtiger Menschen
170 18.2 Schwierige Situationen während ImRs
171 18.2.1 Beschützeraktivierung
172 18.2.2 Dissoziation
173 18.2.3 Schwierigkeiten bei der Konfrontation/Entmachtung
174 18.2.4 Schwierigkeiten bei der Tröstung
175 18.3 Historische Rollenspiele
176 18.4 Unterstützende Hausaufgaben
177 18.5 Abschied und Schuldgefühle
178 19 Klärende Modusarbeit im Hier und Jetzt und Training des GE-Modus während der ersten Therapiephase
179 19.1 Modusarbeit mittels Stühle-Übungen (Zwei-Stühle-Technik)
180 19.1.1 Stühle-Übungen mit Bewältigungsmodi
181 19.1.2 Stühle-Übungen mit kritischen Modi
182 19.1.3 Stühle-Übungen mit Kindmodi
183 19.2 Modusarbeit mittels Imaginationsübungen
184 19.2.1 Bewältigungsmodi imaginativ umgehen
185 19.2.2 Kritische Modi imaginativ entmachten
186 19.2.3 Kindmodi imaginativ wahrnehmen, ernstnehmen und trösten
187 19.3 Training des GE-Modus mittels ACT-Fertigkeiten
188 19.3.1 Kognitive Defusion bei Kritikersätzen
189 19.3.2 Akzeptanzübungen im Umgang mit Modusaktivierungen
190 19.3.3 Gezielte emotionale Akzeptanzübungen
191 19.4 Modusarbeit anhand von Arbeitsblättern
192 19.4.1 Selbstbeobachtungsprotokolle
193 19.4.2 Modus unter der Lupe
194 19.4.3 Schema-Memo
195 20 Training des GE-Modus im Hier und Jetzt
196 20.1 Therapeutische Haltung und Sitzungsgestaltung
197 20.2 Komplexe situationsbezogene Stühle-Übungen
198 20.2.1 Stühle-Übungen bei internalisierender Modusdynamik
199 20.2.2 Stühle-Übungen bei externalisierender Modusdynamik
200 20.2.3 Auflösung innerer Konflikte auf Stühlen
201 20.2.4 Stühle-Übung vor dem Ganzkörperspiegel
202 20.2.5 Förderung von Empathie bei Überkompensation
203 20.2.6 Training von Selbst-als-Kontext auf Stühlen
204 20.3 Schwierigkeiten bei komplexen Stühle-Übungen
205 20.3.1 Aktivierung von Bewältigungsmodi während der Arbeit auf der hinteren Bühne
206 20.3.2 Geringe emotionale Aktivierung auf Kindstühlen
207 20.3.3 Zu starke emotionale Aktivierung
208 20.4 Imaginationsübungen
209 20.4.1 ImRs während der 2. Therapiephase
210 20.4.2 Imaginatives GE-Training, Erprobung neuer Strategien und Modusarbeit
211 20.4.3 Positive Imaginationsübungen: Das Kind glücklich machen
212 20.4.4 Interpersonelle Balanceübungen in der Imagination
213 20.5 Modusarbeit während Expositionsübungen und Verhaltensexperimenten
214 20.6 Ermittlung von Werten und konkrete Umsetzung
215 20.7 Therapiethema: Partnerschaft, Sexualität und Intimität
216 20.7.1 Sexualität
217 20.7.2 Partnerlosigkeit
218 20.7.3 Promiskuität
219 20.7.4 Paargespräche
220 20.8 Therapiethema: Freundschaften und Familie
221 20.8.1 Zu wenige soziale Kontakte
222 20.8.2 Kontakt zur Ursprungsfamilie
223 20.9 Therapiethema: Freizeit, Hobbys und Selbstfürsorge
224 20.10 Therapiethema: Beruf
225 21 Behandlungsbeendigung: Von der Mikro- zurück zur Makroebene
226 21.1 Therapeutische Haltung während der letzten Therapiephase
227 21.2 Spezifische Techniken
228 22 Therapiephasenübergreifende schwierige Situationen
229 22.1 Konflikte in der therapeutischen Beziehung
230 22.2 Zu geringe Veränderungsmotivation
231 22.3 Aggressivität und Entwertungen
232 22.4 Suizidalität
233 22.5 Verliebtheit
234 22.6 Selbstfürsorge im Umgang mit schwierigen Patienten
235 Bevor wir zum Ende kommen…
236 Literatur
237 Stichwortregister