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Kitabı oku: «Das Halsband der Königin Denkwürdigkeiten eines Arztes 2», sayfa 28

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»Sie haben selbst so viel erlegt?«

»Ich bin dessen nicht ganz sicher,« rief er lachend, »doch man hat es mir gesagt. Wissen Sie indessen, meine Schwägerin, daß ich siebenhundert Livres verdient habe?«

»Bah! und wie?«

»Sie werden wissen, daß man hundert Livres für jeden Kopf von diesen furchtbaren Thieren bezahlt. Das ist viel, doch ich gebe von ganzem Herzen zweihundert für jeden Kopf von einem Zeitungsschreiber. Und Sie, meine Schwägerin?«

»Ah!« sagte die Königin, »Sie wissen schon die Geschichte?«

»Herr von Provence hat sie mir erzählt.«

»Nun sind es drei,« versetzte Marie Antoinette: »Herr von Provence ist ein unerschrockener, unermüdlicher Erzähler. Sagen Sie uns das doch ein wenig.«

»So daß Sie weißer scheinen als Hermelin, weißer als Venus Aphrodite. Es gibt wohl noch einen andern Namen, der mit ène endigt, die Gelehrten könnten Ihnen denselben sagen, mein Bruder von Provence z. B.«

»Es ist darum nicht minder wahr, daß er Ihnen das Abenteuer erzählt hat?«

»Vom Zeitungsschreiber? Ja, meine Schwägerin. Doch Eure Majestät ist mit Ehren daraus hervorgegangen. Man könnte sogar, wenn man einen Calembourg machen wollte, wie Herr von Bièvre jeden Tag macht, sagen: Die Sache der Kufe ist gewaschen.«

»Oh! das abscheuliche Wortspiel.«

»Meine Schwägerin, mißhandeln Sie nicht einen Paladin, der seine Lanze und seinen Arm zu Ihrer Verfügung gestellt hat. Zum Glück brauchen Sie Niemand. Ah! liebe Schwägerin, Sie haben ein wahres Glück.«

»Sie nennen das Glück! Hören Sie ihn an, Andrée.«

Jeanne lachte; der Graf, der sie unablässig anschaute, verlieh ihr Muth. Man sprach zu Andrée, Jeanne antwortete.

»Das ist Glück,« wiederholte der Graf von Artois, »denn es konnte am Ende wohl sein, meine liebe Schwägerin, erstens daß Frau von Lamballe nicht bei Ihnen gewesen wäre.«

»Würde ich allein dahin gegangen sein?«

»Zweitens daß Frau von La Mothe sich nicht dort vorgefunden hätte, um Sie am Eintritt zu verhindern.«

»Ah! Sie wissen, daß die Frau Gräfin dort war?«

»Meine Schwägerin, wenn der Herr Graf von Provence erzählt, so erzählt er Alles. Es konnte endlich sein, daß sich Frau von La Mothe zu geeigneter Zeit nicht in Versailles befunden hätte, um Zeugschaft abzulegen. Ohne Zweifel werden Sie mir sagen, die Tugend und die Unschuld seien wie ein Veilchen, das nicht gesehen zu werden braucht, um gekannt zu werden; doch was das Veilchen betrifft, meine Schwägerin, so macht man Sträuße daraus, wenn man es sieht, und man wirft es weg, wenn man seinen Wohlgeruch eingeathmet hat. Das ist meine Moral.«

»Sie ist schön.«

»Ich nehme sie, wie ich sie finde, und ich habe Ihnen bewiesen, daß Sie Glück gehabt.«

»Schlecht bewiesen.«

»Soll ich es besser beweisen?«

»Das wird nicht überflüssig sein.«

»Ei! Sie sind ungerecht, daß Sie das Schicksal anklagen,« sagte der Graf, der sich um und um drehte, um auf einen Sopha neben der Königin zu fallen, »denn am Ende gerettet bei dem bekannten Sprung aus dem Cabriolet …«

»Eins,« sagte die Königin, an ihren Fingern zählend.

»Gerettet bei der Kufe.«

»Gut, ich zähle das. Zwei. Weiter?«

»Und gerettet bei der Geschichte auf dem Ball,« sagte er ihr in's Ohr.

»Welchen Ball meinen Sie?«

»Den Opernball.«

»Wie beliebt?«

»Ich sage den Opernball, meine Schwägerin.«

»Ich verstehe Sie nicht.«

Er lachte.

»Welch ein Dummkopf bin ich, daß ich mit Ihnen von einem Geheimniß spreche!«

»Ein Geheimniß! In der That, mein Schwager, man sieht, daß Sie vom Opernball sprechen, denn ich bin ganz verwirrt.«

Die Worte: Ball, Oper, trafen Jeanne's Ohr, und sie verdoppelte ihre Aufmerksamkeit.

»Stille davon!« sagte der Prinz.

»Nein, nein, durchaus nicht! Erklären wir uns,« erwiderte die Königin. »Sie sprechen von einer Geschichte im Opernhause; was ist das?«

»Ich flehe Ihr Mitleid an, meine Schwägerin.«

»Graf, ich beharre darauf, daß ich es wissen will.«

»Und ich beharre darauf, daß ich schweige.«

»Wollen Sie mich ärgerlich machen?«

»Keines Wegs. Ich denke, ich habe genug gesagt, daß Sie begreifen.«

»Sie haben gar nichts gesagt.«

»Oh! nun quälen Sie mich, mein Schwesterchen … seien Sie aufrichtig.«

»Bei meinem Ehrenwort, ich scherze nicht.«

»Wollen Sie, daß ich spreche?«

»Auf der Stelle.«

»Nicht hier, anderswo,« sagte er, auf Jeanne und Andrée deutend.

»Hier! hier! es können nie zu viel Leute für eine Erklärung anwesend sein.«

»Nehmen Sie sich in Acht, meine Schwägerin.«

»Ich will es wagen.«

»Sie waren nicht auf dem letzten Opernball?«

»Ich!« rief die Königin; »ich auf dem Opernball?«

»Ich bitte, leise.«

»Oh! nein, schreien wir das, mein Schwager! ich sei auf dem Opernball gewesen, sagen Sie?«

»Gewiß, ja, Sie waren dort.«

»Sie haben mich vielleicht gesehen?« versetzte sie mit Ironie, aber bis dahin scherzend.

»Ich habe Sie gesehen.«

»Mich! mich!«

»Sie! Sie!«

»Das ist stark.«

»Das habe ich mir auch gesagt.«

»Warum behaupten Sie nicht auch vollends, Sie haben mit mir gesprochen? das wäre noch drolliger.«

»Bei meiner Treue, ich war eben im Begriff, Sie anzureden, als ein Schwarm von Masken uns trennte.«

»Sie sind verrückt!«

»Ich war fest überzeugt, Sie würden mir das sagen. Ich hätte mich dem nicht aussetzen sollen, das ist mein Fehler.«

Die Königin stand plötzlich auf und machte in großer Aufregung ein paar Schritte im Zimmer.

Der Graf schaute sie mit erstaunter Miene an.

Jeanne drückte sich die Nägel in's Fleisch, um eine gute Haltung zu beobachten.

Die Königin blieb wieder stehen und sagte zu dem jungen Prinzen:

»Mein Freund, scherzen wir nicht, ich habe einen so schlimmen Character, daß Sie sehen, ich verliere schon die Geduld; gestehen Sie geschwind, daß Sie sich auf meine Kosten haben belustigen wollen, und ich werde sehr glücklich sein.«

»Ich gestehe Ihnen das, wenn Sie wollen, meine Schwägerin.«

»Seien Sie ernst, Carl.«

»Ernst wie ein Fisch.«

»Ich bitte inständig, sagen Sie mir, nicht wahr, Sie haben dieses Märchen geschmiedet?«

Er schaute blinzelnd die Damen an und antwortete dann:

»Ich habe geschmiedet, wollen Sie mich entschuldigen.«

»Sie haben mich nicht verstanden, mein Schwager,« wiederholte die Königin mit großer Heftigkeit. »Ich frage Sie, ja oder nein, nehmen Sie vor diesen Damen zurück, was Sie gesagt haben? Lügen Sie nicht, schonen Sie mich nicht.«

Andrée und Jeanne verschwanden hinter der Gobelinstapete.

»Nun! meine liebe Schwägerin,« sprach der Prinz mit leiser Stimme, als sie nicht mehr da waren, »ich habe die Wahrheit gesagt; warum warnten Sie mich nicht früher.«

»Sie haben mich auf dem Opernball gesehen?«

»Wie ich Sie jetzt sehe, und Sie haben mich auch gesehen?«

Die Königin stieß einen Schrei aus, rief Jeanne und Andrée, lief selber weg, um sie von der andern Seite der Tapete zu holen, nahm jede von ihnen bei einer Hand und zog sie rasch Beide herein.

»Meine Damen, der Herr Graf von Artois behauptet, er habe mich im Opernhause gesehen,« sagte sie.

»Oh!« murmelte Andrée.

»Es ist nicht mehr Zeit zurückzuweichen,« fuhr die Königin fort. »Beweisen Sie, beweisen Sie …«

»Hören Sie,« sprach der Prinz. »Ich war mit dem Marschall von Richelieu, mit Herrn von Calonne, mit … mein Gott, mit einer ganzen Gesellschaft. Ihre Maske ist abgefallen.«

»Meine Maske!«

»Ich wollte Ihnen sagen: das ist mehr als verwegen, meine Schwägerin! da waren Sie verschwunden, fortgezogen von dem Cavalier, der Ihnen den Arm reichte.«

»Der Cavalier! Oh! mein Gott! Sie machen mich toll.«

»Ein blauer Domino,« fügte der Prinz bei.

Die Königin fuhr mit ihrer Hand über die Stirne.

»An welchem Tag war dieß?« fragte sie.

»Am Sonnabend, am Tag vor meiner Abfahrt zur Jagd. Sie schliefen noch am Morgen, als ich aufbrach, sonst hätte ich Ihnen da schon gesagt, was ich Ihnen so eben gesagt habe.«

»Mein Gott, mein Gott! Um welche Stunde haben Sie mich gesehen?«

»Es mochte zwischen zwei und drei Uhr sein.«

»Es ist entschieden, entweder bin ich verrückt oder sind Sie es.«

»Ich wiederhole Ihnen, daß ich es bin; ich werde mich getäuscht haben … doch …«

»Doch? …«

»Kümmern Sie sich nicht so sehr, man hat nichts erfahren … Einen Augenblick glaubte ich, Sie wären mit dem König, doch Ihr Begleiter sprach Deutsch, und der König versteht nur Englisch.«

»Deutsch … ein Deutscher! Oh! ich habe einen Beweis, mein Schwager. Am Sonnabend legte ich mich um eilf Uhr zu Bette.«

Der Graf verbeugte sich lächelnd wie ein ungläubiger Mensch.

Die Königin läutete.

»Frau von Misery wird Ihnen Alles sagen.«

Der Graf lachte.

»Warum rufen Sie nicht auch Laurent, den Portier? er wird auch Zeugschaft ablegen. Ich habe diesen Lauf gegossen, Schwesterchen, schießen Sie nicht auf mich.«

»Oh!« rief die Königin voll Wuth. »Oh! daß man mir nicht glauben will!«

»Ich würde Ihnen glauben, wenn Sie weniger in Zorn geriethen. Doch wie ist das möglich! sage ich Ihnen ja, so werden Andere, wenn sie kommen, nein sagen.«

»Andere? welche Andere?«

»Bei Gott! diejenigen, welche gesehen haben, wie ich.«

»Ah! das ist wahrlich seltsam! Es gibt Leute, die mich gesehen haben. Wohl! so zeigen Sie mir diese Leute.«

»Sogleich … ist Philipp von Taverney da?«

»Mein Bruder!« sagte Andrée.

»Er war dort, mein Fräulein,« antwortete der Prinz: »wollen Sie, daß man ihn befrage, meine liebe Schwägerin?«

»Ich bitte inständig darum.«

»Mein Gott!« murmelte Andrée.

»Was?« machte die Königin.

»Mein Bruder zur Zeugschaft berufen!«

»Ja, ja, ich will es.«

Und die Königin rief; man lief, um Philipp zu suchen, bis zu seinem Vater, den er eben nach der von uns geschilderten Scene verlassen hatte.

Herr des Schlachtfeldes bei seinem Duell mit Charny, ging Philipp, der der Königin einen Dienst geleistet hatte, freudig nach dem Schlosse Versailles.

Man fand ihn auf dem Weg, theilte ihm den Befehl der Königin mit, und er eilte, zu gehorchen.

Marie Antoinette stürzte ihm entgegen, stellte sich gerade vor ihn und rief:

»Mein Herr, sind Sie im Stande, die Wahrheit zu sagen?«

»Ja, Madame, ich bin unfähig, zu lügen,« erwiderte er.

»So sagen Sie … sprechen Sie offenherzig, ob … ob Sie mich seit acht Tagen an einem öffentlichen Orte gesehen haben.«

»Ja, Madame.« antwortete Philipp.

Die Herzen schlugen im Zimmer, daß man sie hätte hören können.

»Wo haben Sie mich gesehen?« fragte die Königin mit einer furchtbaren Stimme.

Philipp schwieg.

»Oh! seien Sie ohne Schonung, mein Herr, mein Schwager hier behauptet, er habe mich auf dem Opernball gesehen; und Sie, wo haben Sie mich gesehen?«

»Wie Monseigneur der Graf von Artois, auf dem Opernball, Madame.«

Die Königin sank, wie vom Blitze getroffen, auf den Sopha.

Dann erhob sie sich wieder mit der Raschheit eines verwundeten Tigers und rief:

»Das ist nicht möglich, da ich nicht dort gewesen bin. Hüten Sie sich wohl, Herr von Taverney, ich bemerke, daß Sie hier Puritaner-Manieren annehmen; das ist gut in America bei Herrn von Lafayette, doch in Versailles sind wir Franzosen, und höflich und einfach.«

»Eure Majestät verletzt Herrn von Taverney,« sprach Andrée, bleich vor Zorn und Entrüstung. »Wenn er sagt, er habe gesehen, so hat er gesehen.«

»Sie auch!« rief Marie Antoinette: »Sie auch! Es fehlt wahrhaftig nur noch, daß Sie mich auch gesehen haben. Bei Gott! wenn ich Freunde habe, die mich vertheidigen, so habe ich auch Feinde, die mich ermorden. Ein einziger Zeuge gibt kein Zeugniß, meine Herren.«

»Sie erinnern mich daran,« sprach der Graf von Artois, »daß ich in dem Augenblick, wo ich Sie sah, und wo ich wahrnahm, der blaue Domino sei nicht der König, glaubte, es sei der Neffe des Herrn von Suffren. Wie heißt er doch, der brave Officier, der die Heldenthat auf der See vollführt hat? Sie haben ihn eines Tags so gut empfangen, daß ich glaubte, er sei Ihr Ehrenritter.«

Die Königin erröthete; Andrée wurde bleich wie der Tod. Beide schauten sich an und bebten, als sie sich so sahen.

Philipp wurde bleifarbig.

»Herr von Charny,« murmelte er.

»Charny! so ist es.« fuhr der Graf von Artois fort. »Nicht wahr, Herr Philipp, die Tournure dieses blauen Domino hatte Aehnlichkeit mit der des Herrn von Charny?«

»Ich habe es nicht bemerkt, Monseigneur,« erwiderte Philipp, beinahe erstickend.

»Aber,« fuhr der Graf von Artois fort, »ich habe bald bemerkt, daß ich mich getäuscht, denn Herr von Charny bot sich plötzlich meinen Augen, er war da, bei Herrn von Richelieu, Ihnen gegenüber, meine Schwägerin, in dem Augenblick, wo Ihre Maske fiel.«

»Und er hat mich gesehen?« rief die Königin mit Hintansetzung aller Klugheit.

»Wenn er nicht blind ist,« erwiderte der Prinz.

Die Königin machte eine verzweifelte Geberde und schüttelte abermals die Glocke.

»Was machen Sie?« sagte der Prinz.

»Ich will auch Herrn von Charny befragen, den Kelch bis auf die Hefe leeren.«

»Ich glaube nicht, daß Herr von Charny in Versailles ist,« murmelte Philipp.

»Warum nicht?«

»Man hat mir, glaube ich, gesagt, er sei … unpäßlich.«

»Oh! die Sache ist ernst genug, daß er kommen muß, mein Herr. Ich bin auch unpäßlich, und dennoch würde ich mit bloßen Füßen bis an's Ende der Welt gehen, um zu beweisen …«

Mit zerrissenem Herzen näherte sich Philipp Andrée, welche durch das Fenster schaute, das auf die Blumenbeete ging.

Plötzlich konnte sich Andrée eines Schreies nicht erwehren.

»Was gibt es?« fragte die Königin, indem sie auf Andrée zuging.

»Nichts, nichts … Man sagte, Herr von Charny sei krank, und ich sehe ihn.«

»Du siehst ihn?« rief Philipp an's Fenster laufend.

»Ja, er ist es.«

Alles vergessend, öffnete die Königin mit einer außerordentlichen Stärke das Fenster, und rief mit lauter Stimme:

»Herr von Charny!«

Dieser drehte den Kopf um, und wandte sich dann, ganz bestürzt vor Erstaunen, nach dem Schlosse.

XXXVII.
Ein Alibi

Herr von Charny trat, etwas bleich, aber aufrecht und ohne ein scheinbares Leiden ein.

Beim Anblick dieser hohen Gesellschaft nahm er die achtungsvolle und steife Haltung des Weltmannes und des Soldaten an.

»Nehmen Sie sich in Acht, meine liebe Schwägerin,« sagte der Graf von Artois leise zur Königin, »mir scheint, Sie befragen viele Leute.«

»Mein Schwager, ich werde die ganze Welt befragen, bis es mir gelingt, Einen zu treffen, der mir sagt, daß Sie sich getäuscht haben.«

Mittlerweile hatte Charny Philipp gesehen und diesen höflich begrüßt.

»Sie sind ein Henker Ihrer Gesundheit.« sagte Philipp leise zu seinem Gegner. »Verwundet ausgehen! wahrhaftig, Sie wollen sterben!«

»Man stirbt nicht daran, daß man sich an einem Strauch im Bois de Boulogne geritzt hat,« erwiderte Charny, glücklich, seinem Feinde einen moralischen Stich zu geben, welcher wohl schmerzlicher war als der vom Degen.

Die Königin näherte sich, um diesem Gespräche ein Ende zu machen, das mehr ein doppeltes Selbstgespräch als ein Dialog gewesen war.


»Herr von Charny,« sagte sie, »Sie waren, wie diese Herren behaupten, auf dem Opernball?«

»Ja, Eure Majestät,« erwiderte Charny, sich verbeugend.

»Sagen Sie mir, was Sie dort gesehen haben.«

»Fragt mich Eure Majestät, was ich dort gesehen, oder wen ich dort gesehen?«

»Ganz richtig … wen Sie dort gesehen, und keine Discretion, Herr von Charny, kein gefälliges Verschweigen.«

»Ich soll Alles sagen, Madame?«

Die Wangen der Königin bekamen die Blässe wieder, die an diesem Morgen schon zehnmal an die Stelle einer fieberhaften Röthe getreten war.

»Um nach der Hierarchie, nach dem Gesetze meiner Ehrfurcht zu beginnen …« sprach Charny.

»Gut, Sie haben mich gesehen?«

»Ja, Eure Majestät, in dem Augenblick, wo die Maske der Königin durch ein Unglück gefallen ist.«

Marie Antoinette zerknitterte in ihren nervigen Händen die Spitzen ihres Halstuches.

»Mein Herr!« sagte die Königin mit einer Stimme, in der ein verständigerer Beobachter ein dem Ausbruche nahes Schluchzen errathen hätte, »schauen Sie mich wohl an, sind Sie Ihrer Sache sicher?«

»Madame, die Züge Eurer Majestät sind in die Herzen aller Ihrer Unterthanen eingegraben. Wer Eure Majestät einmal gesehen hat, sieht sie immer.«

Philipp schaute Andrée an, Andrée tauchte ihre Blicke in die von Philipp. Diese zwei Schmerzen, diese zwei Eifersuchten schloßen ein peinliches Bündniß.

»Mein Herr,« wiederholte die Königin, indem sie sich Charny näherte, »ich versichere Sie, daß ich nicht auf dem Opernball gewesen bin.«

»Oh! Madame!« rief der junge Mann, seine Stirne tief gegen den Boden neigend, »hat Eure Majestät nicht das Recht, zu gehen, wohin es ihr gutdünkt, und wäre es in die Hölle? sobald Eure Majestät den Fuß darein gesetzt hat, ist die Hölle gereinigt.«

»Ich bitte Sie nicht, meinen Schritt zu entschuldigen,« versetzte die Königin; »ich bitte Sie, zu glauben, daß ich ihn nicht gethan habe.«

»Ich werde Alles glauben, was mir Eure Majestät zu glauben befiehlt,« erwiderte Charny, bis in den Grund seines Herzens durch diese Dringlichkeit der Königin, durch diese einnehmende Demuth der stolzen Frau bewegt.

»Meine Schwägerin, das ist zu viel,« flüsterte der Graf von Artois Marie Antoinette in's Ohr.

Denn diese Scene hatte alle Anwesenden zu Eis erstarren gemacht: die Einen durch den Schmerz ihrer Liebe oder ihrer verwundeten Eitelkeit; die Anderen durch die Erschütterung, welche immer eine angeklagte Frau hervorbringt, die sich muthig gegen niederschmetternde Beweise vertheidigt.

»Man glaubt es! man glaubt es!« rief die Königin, außer sich vor Zorn; und entmuthigt sank sie in einen Lehnstuhl und trocknete mit dem Ende ihres Fingers die Spur einer Thräne, die der Stolz am Rande ihres Augenlides versengte. Plötzlich erhob sie sich.

»Meine Schwägerin! verzeihen Sie mir,« sagte zärtlich der Graf von Artois, »Sie sind unter ergebenen Freunden; das Geheimniß, vor dem sie übermäßig erschrecken, kennen wir allein, und aus unseren Herzen, in denen es eingeschlossen ist, wird es Niemand, außer mit unserem Leben, herausziehen.«

»Das Geheimniß! das Geheimniß!« rief die Königin, »ich will keines.«

»Meine liebe Schwägerin!«

»Kein Geheimniß. Einen Beweis!«

»Madame, man kommt,« sprach Andrée.

»Madame, der König,« sagte Philipp langsam.

»Der König!« rief ein Huissier im Vorzimmer.

»Der König! desto besser. Oh! der König ist mein einziger Freund, der König würde mich nicht für schuldig halten, selbst wenn er mich bei einem Fehler gesehen zu haben glaubte; der König ist willkommen.«

Der König trat ein. Sein Blick contrastirte gegen diese ganze Unordnung und Verstörtheit der Gesichter um die Königin her.

»Was gibt es?« fragte der König, vorschreitend.

»Mein Herr, ein Gerücht, ein schändliches Gerücht verbreitet sich. Helfen Sie mir, helfen Sie mir, Sire, denn dießmal sind es nicht mehr Feinde, die mich anklagen, es sind meine Freunde.«

»Ihre Freunde?«

»Diese Herren, mein Schwager, verzeihen Sie; der Herr Graf von Artois, Herr von Taverney, Herr von Charny versichern, sie haben mich auf dem Opernball gesehen.«

»Auf dem Opernball?« rief der König, die Stirne faltend.

»Ja. Sire.«

Ein furchtbares Stillschweigen lastete eine Zeit lang auf der ganzen Versammlung.

Frau von La Mothe sah die düstere Unruhe des Königs; sie sah die Todesblässe der Königin: mit einem Worte konnte sie eine so beklagenswerthe Pein verschwinden machen; sie konnte alle diese Anklagen aus der Vergangenheit vernichten und die Königin für die Zukunft retten.

Doch ihr Herz zog sie nicht dahin; ihr Interesse hielt sie von einer solchen Handlungsweise ab. Sie sagte sich, es sei nicht mehr Zeit, sie habe schon in Beziehung auf die Kufe gelogen, und wenn sie ihr Wort zurücknehme, wenn sie sehen lasse, sie habe einmal gelogen, wenn sie der Königin zeige, sie habe sie bei der ersten Anklage nicht schnell genug unterstützt, so richte sich die neue Günstlingin auf den ersten Schlag zu Grunde, zerstöre den Nutzen ihrer zukünftigen Gunst; sie schwieg.

Da wiederholte der König mit einer Miene voll Bangigkeit:

»Auf dem Opernball? Wer hat hievon gesprochen? Weiß es der Herr Graf von Provence?«

»Aber es ist nicht wahr!« rief die Königin mit dem Ausdruck einer verzweifelten Unschuld. »Es ist nicht wahr; der Herr Graf von Artois täuscht sich; Herr von Taverney täuscht sich. Sie täuschen sich, Herr von Charny. Oh! man kann sich täuschen.«

Alle verbeugten sich.

»Auf!« rief die Königin, »man lasse meine Leute, man lasse alle Welt kommen. Man befrage! Nicht wahr, am Sonnabend war dieser Ball?«

»Ja, meine Schwägerin.«

»Nun! was habe ich am Sonnabend gethan? Man sage es mir, denn ich werde wahrhaftig toll, und wenn das so fortgeht, so werde ich am Ende selbst glauben, ich sei auf diesem infamen Opernball gewesen; doch wenn ich dahin gegangen wäre, meine Herren, so würde ich es sagen.«

Plötzlich näherte sich der König mit fröhlichem Auge, heiterer Stirne, ausgestreckten Händen, und fragte:

»Sonnabend, nicht wahr, meine Herren, Sonnabend?«

»Ja, Sire.«

»Nun wohl!« fuhr er immer ruhiger, immer heiterer fort, »darüber darf man Niemand als Ihre Kammerfrau fragen, Marie. Sie wird sich vielleicht erinnern, zu welcher Stunde ich an diesem Tage bei Ihnen eingetreten bin; es war, glaube ich, gegen elf Uhr Abends.«

»Ah!« rief die Königin, berauscht vor Freude, »ja, Sire.«

Und sie warf sich in seine Arme; dann plötzlich roth und verwirrt, weil sie sich angeschaut sah, verbarg sie ihr Gesicht an der Brust des Königs, der zärtlich ihre schönen Haare küßte.

»Wohl!« sagte der Graf von Artois, ganz verblüfft zugleich vor Erstaunen und Freude, »ich werde mir eine Brille kaufen; doch, bei Gott! ich gäbe diese Scene nicht für eine Million, nicht wahr, meine Herren?«

Philipp war, bleich wie der Tod, an das Täfelwerk angelehnt. Kalt und unempfindlich, hatte Charny seine von Schweiß triefende Stirne abgewischt.

»Darum, meine Herren,« sprach der König, freudig bei der Wirkung verweilend, die er hervorgebracht, »darum ist es unmöglich, meine Herren, daß die Königin in jener Nacht auf dem Opernball war. Glauben Sie es, wenn es Ihnen gutdünkt; ich bin fest überzeugt, die Königin begnügt sich damit, daß ich ihr glaube.«

»Gut,« fügte der Graf von Artois bei, »der Herr Graf von Provence mag davon denken, was er will, aber ich fordere seine Frau heraus, auf dieselbe Art ein Alibi zu beweisen, wenn man sie einmal anklagen wird, sie habe die Nacht auswärts zugebracht.«

»Mein Bruder!«

»Sire, ich küsse Ihnen die Hände.«

»Carl, ich gehe mit Ihnen,« sagte der König, nachdem er der Königin einen letzten Kuß gegeben.

Philipp hatte sich nicht gerührt.

»Herr von Taverney!« sprach die Königin mit strengem Tone, »begleiten Sie den Herrn Grafen von Artois nicht?«

Philipp erhob sich plötzlich. Das Blut strömte nach seinen Schläfen und seinen Augen. Er war einer Ohnmacht nahe. Kaum hatte er die Kraft, zu grüßen, Andrée anzuschauen, einen furchtbaren Blick auf Charny zu werfen und den Ausdruck seines wahnsinnigen Schmerzes zurückzudrängen.

Er ging hinaus.

Die Königin behielt Andrée und Herrn von Charny bei sich.

* * *

Die Lage Andrée's, welche zwischen ihren Bruder und die Königin, zwischen ihre Freundschaft und ihre Eifersucht gestellt war, hätten wir nicht zu skizziren vermocht, ohne den Gang der dramatischen Scene, worin der König wie eine glückliche Entwickelung erschien, langsamer zu machen.

Nichts verdient indessen mehr unsere Aufmerksamkeit, als das Leiden Andrée's. Sie fühlte, daß Philipp sein Leben gegeben hätte, um dieses Zusammensein von Marie Antoinette und Charny zu verhindern, und sie gestand sich, daß sie selbst ihr Herz brechen gefühlt haben würde, hätte sie, um Philipp zu folgen und ihn zu trösten, wie sie es thun mußte, Charny allein frei mit Frau von La Mothe und der Königin, das heißt freier als allein, gelassen.

Was sie empfand, wie sollte sie es sich erklären?

War es Liebe? Oh! die Liebe, hätte sie sich gesagt, keimt nicht, wächst nicht in der kalten Atmosphäre der Hofgefühle. Die Liebe, diese seltene Pflanze, blüht gern in edlen, reinen, unberührten Herzen. Sie schlägt nicht ihre Wurzeln in einem durch Erinnerungen entheiligten Herzen, in einem Boden, der durch Thränen erweicht worden, welche sich seit Jahren zusammendrängen. Nein, es war nicht Liebe, was Fräulein von Taverney für Herrn von Charny empfand. Sie stieß mit Gewalt einen solchen Gedanken zurück, weil sie sich geschworen hatte, nie etwas auf dieser Welt zu lieben.

Warum hatte sie aber denn so sehr gelitten, als Charny einige Worte der Ehrfurcht und Ergebenheit an die Königin gerichtet? Das war sicherlich Eifersucht.

Ja. Andrée gestand sich, daß sie eifersüchtig, nicht auf die Liebe, die ein Mann für eine andere Frau als sie fühlen mochte, sondern auf die Frau war, die diese Liebe einflößen, empfangen, ermächtigen konnte.

Mit Schwermuth sah sie alle die schönen Verliebten des neuen Hofes um sie hergehen: diese muthigen Leute voll Eifer, die sie nicht begriffen und sich entfernten, nachdem sie ihr einige Huldigungen dargebracht, die Einen, weil ihre Kälte nicht Philosophie war, die Anderen, weil diese Kälte einen seltsamen Contrast mit den alten Leichtfertigkeiten bildete, in welchen Andrée geboren worden sein mußte.

Und dann mißtrauen die Männer, mögen sie das Vergnügen suchen oder von Liebe träumen, der Kälte einer Frau von fünfundzwanzig Jahren, die schön, reich, die Günstlingin der Königin ist, und allein, schweigsam, eisig und bleich, auf einem Wege geht, wo es zum höchsten Glück und zur höchsten Freude gereicht, einen ungeheuren Lärmen zu machen.

Ein lebendiges Räthsel sein ist kein Reiz, kein Anziehungsmittel; das hatte Andrée wohl bemerkt; sie hatte die Augen allmälig sich von ihrer Schönheit abwenden, die Geister ihrem Geiste mißtrauen oder ihn leugnen sehen. Sie sah sogar mehr: diese Vernachlässigung wurde eine Gewohnheit bei den Alten, ein Instinct bei den Neuen; es war ebenso wenig gebräuchlich, Fräulein von Taverney anzureden und mit ihr zu sprechen, als es Gewohnheit war, Latona oder Diana in Versailles in ihrem kalten Gürtel von geschwärztem Wasser anzureden. Jeder, der Fräulein von Taverney gegrüßt, seine Pirouette gemacht und einer andern Frau zugelächelt hatte, hatte auch seine Pflicht erfüllt.

Alle diese Nuancen entgingen dem scharfen Auge Andrée's nicht. Sie, deren Herz allen Kummer empfunden hatte, ohne ein einziges Vergnügen zu kennen; sie, die das Alter mit einem Gefolge von bleichem Verdrusse und schwarzen Erinnerungen vorrücken fühlte, sie rief in der Stille denjenigen, welcher bestraft, mehr an, als denjenigen, welcher verzeiht, und indem sie, in ihren schmerzlichen Schlaflosigkeiten, die den glücklichen Liebenden von Versailles als Futter gebotenen Wonnen an sich vorüberziehen ließ, seufzte sie mit einer tödtlichen Bitterkeit:

»Und ich! mein Gott! Und ich!«

Als sie am Tag der großen Kälte Charny fand, als sie die Augen des jungen Mannes sich neugierig auf sie heften und sie allmälig mit einem sympathischen Netze umgeben sah, da erkannte sie nicht mehr die seltsame Zurückhaltung, welche alle Höflinge ihr gegenüber zeigten. Für diesen Mann war sie eine Frau. Er hatte in ihr die Jugend wiedererweckt und den Tod galvanisirt; er hatte den Marmor Diana's und Latona's erröthen gemacht.

Fräulein von Taverney schloß sich auch rasch an diesen Regenerator an, der ihr selbst ihre eigene Lebenskraft wieder zum Bewußtsein gebracht hatte. Sie fühlte sich glücklich, diesen Mann anzuschauen, für den sie kein Räthsel war. Sie war unglücklich bei dem Gedanken, eine andere Frau werde ihrer azurblauen Phantasie die Flügel abschneiden, ihren Traum rauben, der kaum aus dem goldenen Thore hervorgegangen.

Man wird uns verzeihen, daß wir auf diese Art erklärt haben, warum Andrée Philipp nicht aus dem Cabinet der Königin folgte, obgleich sie unter der ihrem Bruder angethanen Beleidigung gelitten hatte, obgleich dieser Bruder für sie eine Vergötterung, eine Religion, beinahe eine Liebe war.

Fräulein von Taverney, welche nicht wollte, daß die Königin unter vier Augen mit Charny blieb, mischte sich, nachdem man ihren Bruder weggeschickt, nicht mehr in's Gespräch.

Sie setzte sich an die Ecke des Kamins, den Rücken beinahe der Gruppe zugewendet, die die Königin, welche saß, Charny, der halb vorgebeugt stand, und Frau von La Mothe bildeten, die sich aufrecht in der Fenstervertiefung hielt, wo ihre falsche Bescheidenheit ein Asyl, ihre wirkliche Neugierde einen günstigen Beobachtungspunkt suchte.

Die Königin blieb einige Minuten schweigsam; sie wußte nicht, wie sie ein neues Gespräch an die so heikle Erklärung, welche so eben stattgefunden, anknüpfen sollte.

Charny schien leidend, und seine Haltung mißfiel der Königin nicht.

Marie Antoinette brach am Ende das Stillschweigen und sagte plötzlich, sowohl ihren eigenen Gedanken, als den der Andern beantwortend:

»Das beweist, daß es uns nicht an Feinden fehlt. Sollte man glauben, daß so erbärmliche Dinge am Hof von Frankreich vorgehen? Sollte man es glauben?«

Charny erwiderte nichts.

»Welch ein Glück,« fuhr die Königin fort, »welch ein Glück, auf Ihren Schiffen in der freien Luft, auf der See zu leben! Man spricht uns Stadtleuten vom Zorne, von der Bosheit der Wellen vor. Oh! mein Herr, mein Herr, schauen Sie sich an! Haben die Wellen des Oceans, die wüthendsten Wellen nicht den Schaum ihres Zornes auf Sie geworfen? Haben ihre Stürme Sie nicht zuweilen, ja sogar oft auf dem Verdeck Ihres Schiffes umgeworfen? Schauen Sie sich an, Sie sind jung, Sie sind gesund, Sie sind geehrt.«

»Madame!«

»Haben die Engländer Ihnen nicht auch ihren Zorn von Flammen und Kartätschen zugeschleudert, einen für das Leben so gefährlichen Zorn? Doch was ist Ihnen daran gelegen? Sie sind unversehrt, Sie sind stark, und wegen des Zornes der Feinde, die Sie besiegt, hat Sie der König beglückwünscht, geliebkost, das Volk kennt und liebt Sie.«

»Nun! Madame?« murmelte Charny, der mit Bangigkeit sah, daß Marie Antoinette sich allmälig fieberisch exaltirte.

»Worauf will ich kommen?« sagte sie; »ah! ja: Gesegnet seien die Feinde, die auf uns die Flamme, das Eisen, die schäumende Welle schleudern; gesegnet seien die Feinde, die nur mit dem Tode drohen!«

»Mein Gott! Madame,« erwiderte Charny, »es gibt keine Feinde für Eure Majestät; so wenig als es Schlangen für den Adler gibt. Alles, was unten am Boden kriecht, bewegt diejenigen nicht, welche in den Wolken schweben.«

»Mein Herr,« entgegnete rasch die Königin, »ich weiß, Sie sind gesund und unversehrt aus der Schlacht, gesund und unversehrt aus dem Sturme zurückgekommen; Sie sind triumphirend und geliebt zurückgekommen, während diejenigen, deren Ruf ein Feind, wie wir sie haben, mit seinem verleumderischen Geifer beschmutzt, allerdings für ihr Leben keine Gefahr laufen, aber nach jedem Sturme altern; sie gewöhnen sich daran, die Stirne zu beugen, weil sie fürchten müssen, wie ich heute, der doppelten, in einem einzigen Angriff verschmolzenen Beleidigung durch Feinde und Freunde zu begegnen. Und dann, mein Herr, wenn Sie wüßten, wie hart es ist, gehaßt zu werden!«

Türler ve etiketler

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Litres'teki yayın tarihi:
04 aralık 2019
Hacim:
1015 s. 9 illüstrasyon
Telif hakkı:
Public Domain