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Kitabı oku: «Joseph Balsamo Denkwürdigkeiten eines Arztes 1», sayfa 55

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»Es ist ein vierzigjähriger Freund von mir.«

»Er hat einen Sohn?«

»Und eine Tochter.«

»Ganz richtig.«

»Hernach?«

»Das ist Alles.«

»Wie, das ist Alles?«

»Ja, das Etwas, was mir noch von Ihnen zu verlangen bleibt, werde ich zu geeigneter Zeit und geeigneten Ortes verlangen.«

»Vortrefflich.«

»Wir sind einverstanden, Herzog?«

»Ja. Gräfin.«

»Es ist unterzeichnet?«

»Viel mehr, es ist beschworen.«

»So werfen Sie mir meinen Baum um.«

»Ich habe Mittel.«

»Welche?«

»Meinen Neffen.«

»Hernach?«

»Die Jesuiten.«

»Ah! ah!«

»Ein ganzes, sehr angenehmes Plänchen, das Ich für jeden Fall entworfen hatte.«

»Darf man es erfahren?«

»Ach! Gräfin.«

»Ja, ja, Sie haben Recht.«

»Sie wissen, das Geheimniß  . . .

»Ist die Hälfte des Gelingens; ich vollende Ihren Gedanken.«

»Sie sind anbetungswürdig.«

»Doch ich will den Baum meinerseits auch schütteln.«

»Gut, gut, schütteln Sie, schütteln Sie, Gräfin, das kann nichts schaden.«

»Ich habe mein Mittel.«

»Und Sie halten es für gut?«

»Ich bin dafür bezahlt.«

»Welches?«

»Ah! Sie werden es sehen, Herzog, oder vielmehr …«

»Was?»

»Nein, Sie werden es nicht sehen.

Und bei diesen Worten, welche mit einer Feinheit ausgesprochen worden, die nur dieser reizende Mund haben konnte, schlug die tolle Gräfin, als wäre sie gerade zu sich gekommen, rasch die Atlaßwellen ihres Rockes nieder, welche in der Hitze der diplomatischen Verhandlung eine fluchende Bewegung, der des Meeres ähnlich, gemacht hatten.

Der Herzog, der ein wenig Seemann, und folglich mit den Launen des Oceans vertraut war, brach in ein schallendes Gelächter aus, küßte der Gräfin die Hände und errieth, er, der so gut errieth, daß seine Audienz beendigt war.

»Wann werden Sie umzuwerfen anfangen, Herzog?« fragte die Gräfin.

»Morgen. Wann werden Sie zu schütteln anfangen?«

Man hörte einen gewaltigen Lärmen von Carrossen im Hof und beinahe zugleich den Ruf: »Es lebe der König!«

»Ich,« antwortete die Gräfin durch das Fenster schauend, »ich werde auf der Stelle anfangen.« »Bravo.«

»Gehen Sie auf der kleinen Treppe hinab, Herzog, und erwarten Sie mich im Hof, Sie werden meine Antwort in einer Stunde bekommen.«

LXXVIII.
Der Gutgenug Seiner Majestät Ludwig XV

König Ludwig XV. war nicht so sanftmüthig, daß man alle Tage über Politik mit ihm sprechen konnte.

Die Politik langweilte ihn ungemein, und in seinen schlimmen Tagen entzog er sich mit dem Argument, auf das nichts zu erwiedern war:

»Bah! die Maschine wird wohl so lange dauern als ich.«

Waren die Umstände günstig, so benützte man es; doch es kam selten vor, daß der Monarch nicht seinen Vortheil wieder an sich riß, den er in einem Augenblick guter Laune verloren hatte.

Madame Dubarry kannte Ihren König so gut, daß sie sich, wie die Fischer, die sich aufs Meer verstehen, nie bei schlimmem Wetter einschiffte.

Der Augenblick aber, wo sie der König in Luciennes besuchte, war einer der besten, die man nur immer finden konnte. – Der König hatte am vorhergehenden Tag Unrecht gehabt, er wußte, daß man ihn schmählen würde. Er mußte an diesem Tage leicht einzunehmen sein.

So vertrauensvoll aber das Wildbret sein mag, das man auf dem Anstand erwartet, so findet sich doch immer noch ein gewisser Instinct bei ihm, dem man zu mißtrauen wissen muß. Doch dieser Instinct wird unwirksam gemacht, wenn der Jäger sich zu benehmen weiß.

Man höre, wie die Gräfin Dubarry in Beziehung auf das königliche Wildbret zu Werke ging, das sie in ihre Garne locken wollte.

Sie trug, wie wir bemerkt zu haben glauben, ein sehr zierliches Déshabillé, wie es Boucher seinen Schäferinnen gibt.

Nur hatte sie keine Schminke, denn die Schminke war die Antipathie von König Ludwig XV.

Sobald man seine Majestät gemeldet hatte, sprang die Gräfin nach ihrem Schminketopf und fing an ihre Wangen mit aller Heftigkeit zu reiben.

Der König sah aus dem Vorzimmer, welcher Beschäftigung die Gräfin sich hingab.

»Pfui!« sagte er eintretend; »die Abscheuliche schminkt sich.«

»Ah! guten Morgen, Sire,« sagte die Gräfin, welche vor ihrem Spiegel saß, ohne sich stören zu lassen und ohne sich in ihrer Arbeit zu unterbrechen, selbst als sie der König auf den Hals küßte.

»Sie erwarteten mich also nicht, Gräfin?«

»Warum denn, Sire?«

»Daß Sie sich Ihr Gesicht so beschmutzen.«

»Im Gegentheil, Sire, ich war sicher, der Tag würde nicht vorübergehen, ohne daß ich die Ehre hätte, Eure Majestät zu sehen.«

»Ah! wie Sie mir das sagen, Gräfin.«

»Sie finden?«

»Ja. Sie sind ernst wie Herr Rousseau, wenn er seine Musik hört.«

»Ich habe auch in der That Eurer Majestät etwas Ernstes zu sagen.«

»Ah! gut! Ich sehe Sie kommen, Gräfin.«

»Wahrhaftig!«

»Ja, Vorwürfe.«

»Ich! stille doch, Sire  . . . Ich bitte, warum denn?«

»Weil ich gestern nicht gekommen bin.«

»Oh! Sire, Sie werden mir die Gerechtigkeit widerfahren lassen, daß ich nicht die Anmaßung habe, Euere Majestät der Welt entziehen zu wollen.«

»Jeannette, Du ärgerst Dich.«

»Oh! nein, Sire, ich bin schon ganz ärgerlich.«

»Hören Sie, Gräfin, ich versichere Sie, daß ich unabläßig an Sie gedacht habe.«

..Bah!«

»Und daß mir dieser Abend ewig zu währen schien.«

»Ich wiederhole, ich spreche durchaus nicht hievon. Eure Majestät bringt ihre Abende zu, wo es ihr beliebt, das geht Niemand etwas an.«

»In der Familie, Madame, in der Familie.«

»Sire, ich habe mich nicht darnach erkundigt.«

»Warum?«

»Bei Gott! Sire, Sie werden zugeben, das wäre unanständig von meiner Seite.«

»Aber wenn Sie mir deshalb nicht grollen,« rief der König, »warum grollen Sie mir denn? denn man muß doch am Ende gerecht sein auf dieser Welt.«

»Ich grolle Ihnen nicht, Sire.«

»Da Sie aber ärgerlich sind?«

»Ich bin ärgerlich, ja, Sire, das ist wahr.«

»Worüber denn?«

»Daß ich ein Gutgenug bin.«

»Großer Gott, Sie?«

»Ja! ich, die Gräfin Dubarry! die hübsche Jeanne, die reizende Jeannette, die verführerische Jeanneton, wie Eure Majestät sagt; ja, ich bin der Gutgenug.«

»Worin denn?«

»Darin, daß ich meinen König, meinen Geliebten habe, wenn Herr von Choiseul und Frau von Grammont nichts mehr von ihm wollen.«

»Oh! oh! Gräfin.«

»Meiner Treue! schlimm genug, ich sage die Dinge, die ich auf dem Herzen habe, gerade heraus. Hören Sie, Sire, man sagt, Frau von Grammont habe oft am Eingang Ihres Schlafzimmers auf Sie gelauert. Ich werde die Gegenspur der edlen Herzogin nehmen; ich werde beim Ausgang lauern, und der erste Choiseul oder die erste Grammont, die in meine Hände fällt  . . . meiner Treue! das wird schlimm gehen  . . .«

»Gräfin! Gräfin!«

»Was wollen Sie, ich bin eine schlecht erzogene Frau. Ich bin die Geliebte von Blaise, die schöne Bourbonnaise.«

»Gräfin, die Choiseul werden sich rächen.«

»Was ist mir daran gelegen, wenn sie sich nur für meine Rache rächen.«

»Man wird sie bespucken.«

»Sie haben Recht.«

»Ah!«

»Ich habe ein vortreffliches Mittel und will es in Anwendung bringen.«

»Das ist?« fragte der König unruhig,

»Das ist, daß ich ganz einfach gehe.«

Der König zuckte die Achseln.

»Ah! Sie glauben es nicht, Sire?«

»Meiner Treue, nein.«

»Weil Sie sich nicht die Mühe geben, nachzudenken. Sie vermengen mich mit Anderen.«

»Wie so?«

»Allerdings. Frau von Chateauroux wollte Göttin sein; Frau von Pompadour wollte Königin sein; Andere wollten reich, mächtig sein, die Frauen des Hofes durch das Gewicht ihrer Gunstbezeugungen demüthigen. Ich, ich habe keinen von diesen Fehlern.«

»Das ist wahr.«

»Während ich gute Eigenschaften habe.«

»Das ist abermals wahr.«

»Sie denken nicht ein Wort von dem, was Sie sagen.«

»Oh! Gräfin, Niemand ist mehr als ich von Ihrem Werthe überzeugt.«

»Es mag sein, doch hören Sie; was ich sage, kann Ihrer Ueberzeugung keinen Eintrag thun.«

»Sprechen Sie,«

»Einmal bin ich reich und brauche Niemand.«

»Sie wollen es mich bereuen lassen, Gräfin.«

»Sodann habe ich nicht den geringsten Stolz für Alles das, was diesen Damen schmeichelt, nicht das geringste Verlangen nach dem, wonach sie trachten; ich wollte immer vor Allem meinen Liebhaber lieben, wäre dieser Liebhaber ein Musketier, wäre er ein König gewesen. Sobald ich nicht mehr liebe, lege ich auf nichts mehr einen Werth.«

»Wir wollen hoffen, daß Sie auf mich noch einigen Werth legen, Gräfin.«

»Ich bin noch nicht zu Ende.«

»Fahren Sie also fort, Madame.«

»Ich habe Eurer Majestät noch zu sagen, daß ich hübsch, daß ich jung bin, daß ich noch zehn Jahre der Schönheit vor mir habe, daß ich nicht nur die glücklichste, sondern auch die geehrteste Frau der Welt von dem Tage an werde, wo ich nicht mehr die Geliebte Eurer Majestät bin. Sie lächeln, Sire. Dann thut es mir leid, Ihnen sagen zu müssen, daß Sie nicht überlegen. Die anderen Favoritinnen, wenn Sie an ihnen genug hatten und wenn das Volk an ihnen zu viel hatte, jagten Sie fort, und Sie machten dadurch, daß Sie das Volk segnete, welches die in Ungnade Gefallene verfluchte wie früher; ich werde nicht abwarten, bis man mich wegschickt.

Ich verlasse den Platz und verkündige Jedermann, daß ich ihn verlassen habe. Ich gebe den Armen hunderttausend Livres, ich bringe acht Tage, um Buße zu thun, in einem Kloster zu, und ehe ein Monat vergeht, habe ich mein Portrait in allen Kirchen als Seitenstück zur büßenden Magdalena.«

»Oh! Gräfin, Sie sprechen nicht im Ernst,« sagte der König.

»Schauen Sie mich an, Sire, und sehen Sie, ob ich ernsthaft bin oder nicht; ich schwöre Ihnen im Gegentheil, nie in meinem Leben habe ich ernster gesprochen.«

»Sie werden eine solche Niedrigkeit begehen, Jeanne? Sie wissen nicht, daß Sie mir den Stuhl vor die Thüre setzen, Madame.«

»Nein, Sire, denn Ihnen den Stuhl vor die Thüre setzen hieße ganz einfach sagen: wählen Sie zwischen diesem und jenem.«

»Während?«

»Während ich sage: Gott befohlen, Sire, und damit ist’s aus.«

Der König erbleichte, doch diesmal vor Zorn.

»Wenn Sie sich so vergessen, Madame, nehmen Sie sich in Acht!«

»Wovor, Sire?«

»Ich schicke Sie in die Bastille.«

»Mich, Sire?«

»Ja, Sie, und in der Bastille langweilt man sich noch mehr als im Kloster.«

»Oh! Sire,« sprach die Gräfin die Hände faltend, »wenn Sie mir diese Gnade erweisen würden  . . .«

»Welche Gnade?«

»Mich in die Bastille zu schicken.«

»Nun!«

»Sie würden mich glücklich machen.«

»Wie so?«

»Ja wohl. Mein verborgener Ehrgeiz besteht darin , daß ich populär sein will wie Herr La Chalotais oder Herr von Voltaire. Die Bastille fehlt mir nur hiezu; ein wenig Bastille, und ich bin die seligste der Frauen. Das wird für mich eine Gelegenheit sein, Denkwürdigkeiten über mich, über Ihre Minister, über Ihre Mädchen, über Sie selbst zu schreiben, und so alle Tugenden von Ludwig dem Vielgeliebten auf die entfernteste Nachwelt zu übertragen. Unterzeichnen Sie den Verhaftsbefehl, Sire. Sehen Sie, ich gebe Ihnen selbst Tinte und Feder.«

Und sie schob ein Schreibzeug vor den König, das auf einem Gueridon stand.

So herausgefordert, dachte der König einen Augenblick nach, stand auf und sagte:

»Es ist gut. Leben Sie wohl, Madame.«

»Meine Pferde!« rief die Gräfin. »Leben Sie wohl, Sire.«

Der König machte einen Schritt nach der Thüre.

»Chon!« rief die Gräfin.

Chon erschien.

»Meine Koffer, mein Reisegeräthe und Postpferde; rasch, rasch,« sagte die Gräfin.

»Postpferde!« versetzte Chon bestürzt; »guter Gott, was gibt es denn?«

»Meine Liebe, wenn wir nicht so schnell als möglich abreisen, so schickt uns Seine Majestät in die Bastille. Es ist also keine Zeit zu verlieren. Beeile Dich, Chon, beeile Dich.«

Dieser Vorwurf traf Ludwig XV. im Herzen. Er kehrte zur Gräfin zurück, nahm ihre Hand und sprach:

»Gräfin, verzeihen Sie meine Lebhaftigkeit.«

»In der That, Sire, es wundert mich, daß Sie mich nicht auch mit dem Galgen bedroht haben.«

»Oh! Gräfin!«

»Gewiß  . . . henkt man die Diebe nicht?«

»Nun?«

»Stehle ich nicht den Platz von Frau von Grammont?«

»Gräfin!«

»Bei Gott! das ist mein Verbrechen, Sire.«

»Hören Sie, Gräfin, seien Sie gerecht: Sie haben mich in Verzweiflung gebracht.«

»Und nun?«

Der König reichte ihr die Hände.

»Wir hatten Beide Unrecht, verzeihen wir uns gegenseitig.«

»Verlangen Sie im Ernste eine Aussöhnung?«

»Bei meiner Treue!«

»Gehe, Chon.«

»Ohne etwas zu befehlen?« fragte die junge Frau ihre Schwester.

»Im Gegentheil. befiehl Alles, was ich gesagt habe.«

»Gräfin  . . .«

»Aber man warte auf neue Befehle.«

»Ah!«

Chon entfernte sich.

»Sie grollen mir also?« sagte die Gräfin, zum König.

»Auf’s Aeußerste.«

»Bedenken Sie wohl, was Sie sagen, Sire.«

Der König bedachte in der That, konnte aber nicht zurückweichen; und überdies wollte er wissen, wie weit die Forderungen des Siegers gehen würden.

»Reisen Sie,« sagte er.

»Sogleich. Merken Sie wohl auf, Sire; ich war im Begriff, abzureisen, ohne etwas zu verlangen.«

»Ich habe es wohl gesehen.«

»Doch wenn ich bleibe, werde ich etwas verlangen.«

»Was? Man muß nur wissen, was.«

»Ah! Sie wissen es nicht.«

»Nein.«

»Doch, da sie ein Gesicht schneiden.«

»Die Entlassung von Herrn von Choiseul?

»Ganz richtig.«

»Unmöglich. Gräfin.«

»Also meine Pferde.«

»Schlimmer Kopf.«

»Unterzeichnen Sie meinen Verhaftsbefehl für die Bastille oder den Brief, der den Minister verabschiedet.«

»Es gibt eine Mitte,« sagte der König.

»Ich danke für Ihre Milde, Sire. Ich werde, wie es scheint, abreisen, ohne daß man mich beunruhigt.«

»Gräfin. Sie sind Weib.«

»Zum Glück.«

»Und urtheilen über Politik als wahres eigensinniges und zorniges Weib. Ich habe keinen Grund, Herrn von Choiseul zu entlassen.«

»Ich begreife, das Idol Ihrer Parlamente, denjenigen, welcher sie in ihrer Empörung unterstützt.«

»Man muß doch einen Vorwand haben.«

»Der Vorwand ist der Grund des Schwachen.«

»Gräfin, Herr von Choiseul ist ein ehrlicher Mann und die ehrlichen Leute sind selten.«

»Es ist ein ehrlicher Mann, der Sie an die Schwarzröcke verkauft, welche alles Geld Ihres Königreichs auffressen.«

»Keine Uebertreibung, Gräfin.«

»Die Hälfte also.«

»Mein Gott!« rief Ludwig XV. ärgerlich.

»Doch ich bin im Ganzen sehr dumm,« rief die Gräfin; »was liegt mir an den Parlamenten, an den Choiseul, an der Regierung; was liegt mir sogar am König, mir, seinem Gutgenug!«

»Abermals.«

»Immer, Sire.«

»Geben Sie mir zwei Stunden zum Ueberlegen.«

»Zehn Minuten, Sire. Ich gehe in mein Zimmer, schieben Sie mir die Antwort unter der Thüre durch: dort finden, Sie Tinte, Feder und Papier. Wenn Sie in zehn Minuten nicht geantwortet haben, oder nicht nach meinem Gefallen geantwortet haben, Sire, Gott befohlen! denken Sie nicht mehr an mich, ich werde abgereist sein.«

Um sich eine gute Haltung zu geben, küßte Ludwig XV. der Gräfin die Hand, und diese schleuderte ihm, während sie sich entfernte, ihr herausforderndstes Lächeln zu.

Der König widersetzte sich diesem Rückzug durchaus nicht, und die Gräfin schloß sich in das anstoßende Zimmer ein.

Fünf Minuten nachher streifte ein viereckig zusammengelegtes Papier den seidenen Wulst der Thüre und die Wolle des Teppichs.

Die Gräfin las gierig den Inhalt des Billets, schrieb in der Eile ein paar Worte mit Bleistift und warf diese paar Worte Herrn von Richelieu zu, der im kleinen Hofe, in großer Angst, er könnte gesehen werten, fest wie ein Kranich unter einem Wetterdache stand.

Der Marschall entfaltete das Papier, las, lief in aller Eile, trotz seiner fünf und siebzig Jahre, weg, kam in den großen Hof, wo er seinen Wagen fand, und rief:

»Kutscher, nach Versailles, was die Pferde laufen können.«

Das Herrn von Richelieu aus dem Fenster zugeworfene Billet enthielt folgende Worte:

»Ich habe den Baum geschüttelt, das Portefeuille ist gefallen.«

LXXIX.
Wie König Ludwig XV. mit seinem Minister arbeitet

Am andern Morgen war großer Lärmen in Versailles, Die Leute begegneten sich nur mit geheimnißvollen Geberden und bezeichnendem Händedrücken, oder indem sie die Arme kreuzten und die Blicke zum Himmel ausschlugen, was ihren Schmerz oder ihr Erstaunen offenbarte.

Um zehn Uhr befand sich Herr von Richelieu mit einer großen Anzahl von Parteigängern im Vorzimmer des Königs in Trianon.

Ganz mit Gold überzogen, ganz blendend, plauderte der Graf Jean mit dem alten Marschall, und er plauderte heiter, wenn man seinem glänzenden Gesicht glauben durfte.

Gegen eilf Uhr kam der König, der sich in sein Arbeitscabinet begab, vorüber: er sprach mit Niemand, Seine Majestät ging sehr schnell.

Fünf Minuten nach eilf Uhr stieg Herr von Choiseul aus seinem Wagen und durchschritt die Gallerie, sein Portefeuille unter dem Arm.

Als er erschien, trat eine große Bewegung unter den Leuten ein, welche sich umwandten, um das Ansehen zu haben, als plauderten sie unter einander und, um den Minister nicht zu grüßen.

Der Herzog schenkte diesem Benehmen keine Aufmerksamkeit; er trat in das Cabinet, wo der König in einem Stoß Papiere blätterte, während er seine Chocolade zu sich nahm.

»Guten Tag, Herzog,« sprach der König freundschaftlich, »sind wir diesen Morgen gut gestimmt?«

»Sire, Herr von Choiseul befindet sich wohl, aber der Minister ist sehr krank und kommt, um Eure Majestät zu bitten, da sie noch von nichts mit ihm spricht, seine Entlassung anzunehmen. Ich danke dem König, daß er mir diese Initiative gestattet hat, es ist eine letzte Gunst, für die ich sehr erkenntlich bin.«

»Wie, Herzog, Ihre Entlassung, was soll das bedeuten?«

»Sire, Eure Majestät hat gestern in die Hände von Madame Dubarry einen Befehl unterzeichnet, der mich meines Amtes entsetzt; diese Neuigkeit läuft schon in ganz Paris und in ganz Versailles umher. Das Uebel ist geschehen, doch ich wollte den Dienst Eurer Majestät nicht verlassen, ohne den Befehl mit der Erlaubniß erhalten zu haben, denn officiell ernannt, kann ich mich nur durch einen officiellen Befehl als entsetzt betrachten.«

»Wie, Herzog!« rief der König lachend, denn die strenge, würdige Haltung vor Herrn von Choiseul imponirte ihm bis zur Furcht. »Wie, Sie, ein Mann von Geist, ein Mann der Form, konnten das glauben?«

»Aber, Sire,« sagte der Minister erstaunt, »Sie haben unterzeichnet  . . .«

»Was denn?«

»Einen Brief, den Madame Dubarry besitzt.«

»Ah! Herzog, haben Sie nie den Frieden nöthig gehabt? Sie sind sehr glücklich!  . . . es ist wahr, Frau von Choiseul ist ein Muster.«

Beleidigt durch diese Vergleichung, faltete der Herzog die Stirne.

»Eure Majestät,« sagte er, »ist von einem zu festen und zu glücklichen Charakter, um mit den Staatsangelegenheiten das zu vermischen, was sie die häuslichen Angelegenheiten zu nennen beliebt.«

»Choiseul, ich muß Ihnen das erzählen, es ist sehr drollig; Sie wissen, daß man Sie dort ungemein fürchtet.«

»Nämlich, daß man mich haßt, Sire.«

»Wenn Sie wollen; nun! hat mir diese tolle Gräfin nicht die Alternative gestellt: sie in die Bastille zu schicken oder Ihnen für Ihre Dienste zu danken.«

»Sodann, Sire?«

»Herzog, Sie werden mir zugestehen, es wäre ein Unglück gewesen, den Anblick zu verlieren, den Versailles diesen Morgen bot. Seit gestern belustige ich mich damit, daß ich die Staffetten auf den Landstraßen jagen, die Gesichter sich verlängern oder verkürzen sehe. Cotillon III. ist seit gestern Königin von Frankreich. Das ist doch äußerst belustigend.«

»Aber das Ende, Sire?«

»Das Ende, mein lieber Herzog,« sprach Ludwig XV., der nun wieder ernst wurde, »das Ende wird immer dasselbe sein. Sie kennen mich, mein lieber Herzog, ich habe das Aussehen, als gäbe ich nach, und ich gebe nie nach. Lassen Sie die Weiber den kleinen Honigkuchen verschlingen, den ich ihnen von Zeit zu Zeit zuwerfe, wie man es Cerberus that; aber wir, leben wir ruhig, unstörbar, ewig mit einander. Und da wir bei den Erklärungen sind, so behalten Sie diese für sich  . . . Welches Gerücht auch im Umlauf sein mag, welchen Brief von mir Sie erhalten mögen  . . . unterlassen Sie es nicht, nach Versailles zu kommen  . . . So lange Ich Ihnen sage, was ich Ihnen sage, werden wir gute Freunde sein, Herzog.«

Der König reichte dem Minister die Hand und dieser verbeugte sich ohne Dankbarkeit, wie ohne Groll.

»Arbeiten wir nun, wenn es Ihnen beliebt, lieber Herzog.«

»Ich bin zu den Befehlen Eurer Majestät,« erwiederte Choiseul, indem er sein Portefeuille öffnete.

»Um anzufangen, sagen Sie mir vor Allem ein paar Worte über das Feuerwerk.«

»Das war ein großes Unglück, Sire.«

»An wem liegt der Fehler?«

»An Herrn Bignon, dem Prévot der Handelsleute.«

»Das Volk hat viel geschrieen?«

»Oh! sehr viel.«

»Dann müßte man Herrn Bignon absetzen.«

»Das Parlament, von dessen Mitgliedern eines beinahe im Gedränge erdrückt worden wäre, hatte sich die Angelegenheit zu Herzen genommen; doch der Herr Generalanwalt Séguier hielt eine sehr eindrucksvolle Rede, um zu beweisen, dieses Unglück sei das Werk des Verhängnisses. Man klatschte Beifall, und es ist nun nichts mehr.«

»Desto besser! Gehen wir zu den Parlamenten über, Herzog, Ah! hier macht man uns einen Vorwurf.«

»Man wirft mir vor, Sire, Ich unterstütze Herrn von Aiguillon nicht gegen Herrn de la Chalotais; aber wer wirft mir das vor? Dieselben Leute, welche mit Freudenschüssen den Brief Eurer Majestät umhergetragen haben. Bedenken Sie doch, Sire, daß Herr von Aiguillon seine Vollmacht in der Bretagne überschritten hat, daß die Jesuiten wirklich verbannt waren, daß Herr de la Chalotais Recht hatte; daß Eure Majestät selbst durch einen öffentlichen Akt die Unschuld dieses Generalanwalts anerkannt hat. Das Wort des Königs läßt sich aber nicht so zurücknehmen! Seinem Minister gegenüber wohl; aber seinem Volke gegenüber nicht!«

»Mittlerweile fühlen sich die Parlamente stark.«

»Sie sind es in der That. Wie! man hetzt sie, man sperrt sie ein, man überhäuft sie mit Plackereien: und sie sollten nicht stark sein! Ich habe Herrn von Aiguillon nicht angeklagt, daß er die la Chalotais-Sache angefangen, aber ich werde ihm nie verzeihen, daß er dabei Unrecht gehabt hat.«

»Herzog! Herzog! das Uebel ist geschehen, denken wir an das Gegenmittel. Wie kann man die Unverschämten im Zügel halten?  . . .«

»Die Intriguen des Herrn Kanzlers müssen aufhören, Herr von Aiguillon darf nicht mehr unterstützt werden, und der Zorn des Parlaments wird schwinden.«

»Aber dann habe ich nachgegeben, Herzog?«

»Eure Majestät wird also durch Herrn von Aiguillon repräsentirt und nicht durch mich?«

Dieses Argument war stark, der König fühlte es.

»Sie wissen,« sagte er, »daß ich nicht gern den Widerwillen meiner Diener errege, selbst wenn sie sich getäuscht haben  . . . Doch gehen wir von dieser Angelegenheit ab, die mich betrübt, und der sicherlich die Zeit ihr Recht widerfahren läßt  . . . Sprechen wir ein wenig vom Aeußern  . . . Man sagt mir, ich werde Krieg bekommen?«

»Sire, wenn Sie Krieg bekommen, so wird es ein loyaler und nothwendiger Krieg sein.«

»Mit den Engländern  . . . Teufel!«

»Fürchtet Eure Majestät zufällig die Engländer?«

»Oh! zur See.«

»Eure Majestät beruhige sich; der Herr Herzog von Praslin, mein Vetter, Ihr Seeminister, wird Ihnen sagen, daß er vier und sechzig Linienschiffe hat, ohne diejenigen, welche auf der Werft sind; dabei Material, um zwölf weitere in einem Jahr zu bauen  . . . sodann fünfzig Fregatten erster Größe, was eine achtenswerthe Stellung für den Seekrieg ist  . . . Was aber den Krieg auf dem Festlande betrifft, so haben wir noch etwas Besseres als dieses, wir haben Fontenoy.«

»Sehr gut; doch warum würde ich mit den Engländern Krieg zu führen haben, mein lieber Herzog? Eine Regierung, welche noch viel geschickter war, als die Ihrige, die des Abbé Dubois, hat den Krieg mit England stets vermieden.«

»Ich glaube es wohl, Sire, der Abbé Dubois bekam monatlich sechsmal hundert tausend Livres von den Engländern.«

»Oh! Herzog.«

»Ich habe den Beweis, Sire.« »Es mag sein, aber worin sehen Sie die Ursachen zum Krieg?«

»England will alle Indien haben; ich mußte Ihren Officieren die strengsten, die feindlichsten Befehle geben. Die erste Collision wird Anlaß zu Reclamationen von Seiten Englands geben, und es ist meine feste Meinung, daß wir denselben nicht entsprechen sollen. Die Regierung Eurer Majestät muß durch die Stärke geachtet sein, wie sie es in Folge der Bestechung war.«

»Ei! gedulden wir uns; in Indien, wer weiß? das ist so fern.«

Der Herzog biß sich auf die Lippen.

»Es ist ein casus belli, der uns noch viel näher liegt, Sire,« sagte er.

»Auch noch, was denn?«

»Die Spanier machen Anspruch auf den Besitz der Malouinen und Falklandsinseln  . . . Der Hafen von Egmont war von den Engländern willkührlich besetzt worden; die Spanier haben sie mit Gewalt daraus vertrieben, daher die Wuth Englands: es bedroht die Spanier mit den äußersten Maßregeln, wenn man ihm nicht Genugthuung gibt.«

»Nun! aber wenn die Spanier dennoch Unrecht haben, so mögen sie die Sache ausmachen.«

»Sire, und der Familienvertag? Warum haben Sie auf Unterzeichnung dieses Vertrags gedrungen, der alle Bourbonen Europas enge verbindet und einen Wall gegen die Unternehmungen Englands bildet’?«

Der König neigte das Haupt.

»Seien Sie unbesorgt, Sire, Sie haben eine furchtbare Armee, eine imposante Marine, Geld. Ich weiß zu finden, ohne daß ich das Geschrei der Völker errege. Wenn wir Krieg haben, so wird dies eine Veranlassung des Ruhmes für die Regierung Eurer Majestät sein, und ich beabsichtige Vergrößerungen, für die man uns die Entschuldigung und den Vorwand geliefert haben wird.«

»Also den Frieden im Innern, Herzog; wir wollen nicht überall Krieg haben.«

»Aber das Innere ist ruhig,« erwiederte der Herzog, der sich stellte, als verstünde er nicht.

»Nein, nein, Sie sehen wohl, daß dies nicht der Fall ist. Es gibt Leute, welche sagen, sie lieben mich, während ihre Manieren durchaus nicht den Ihrigen gleichen; bringen wir alle diese Systeme in Einklang; seien wir darauf bedacht, mein lieber Herzog, daß ich glücklich lebe.«

»So weit es von mir abhängt, soll Ihr Glück vollkommen sein, Sire.«

»Das heiße ich sprechen. Speisen Sie heute mit mir zu Mittag.«

»In Versailles, Sire?«

»Nein, in Luciennes.«

»Oh! ich bedaure es unendlich; doch meine Familie schwebt in großer Unruhe über die Nachricht, die sich gestern verbreitet hat; man glaubt mich in Ungnade bei Eurer Majestät. Ich kann nicht so viele Herzen leiden lassen.«

»Und diejenigen, von welchen ich spreche, leiden nicht, Herzog? Bedenken Sie doch, wie glücklich wir alle drei zur Zeit der armen Marquise gelebt haben.«

Der Herzog neigte das Haupt, seine Augen verschleierten sich, ein halb unterdrückter Seufzer entschlüpfte seiner Brust.

»Frau von Pompadour,« sagte er, »war eine auf den Ruhm Eurer Majestät sehr eifersüchtige Frau, sie hatte sehr politische Ideen, Ich gestehe, daß ihr Geist mit meinem Charakter sympathisirte. Oft, Sire, habe ich mich bei den großen Unternehmungen, die sie bildete, vorangestellt.«

»Aber sie mischte sich in die Politik, Herzog, und Jedermann machte ihr dies zum Vorwurf.«

»Das ist wahr.«

»Diese ist im Gegentheil sanft wie ein Lamm; sie hat noch nicht einen einzigen geheimen Verhaftsbefehl unterschreiben lassen, nicht einmal gegen die Pamphletisten und Spottliederschreiber. Und man wirft ihr vor, was man bei der Andern sagte. Ah! Herzog, man könnte einen Ekel vor dem Fortschritt bekommen  . . . Auf, schließen Sie Ihren Frieden in Luciennes.«

»Sire, wollen Sie die Gnade haben, die Frau Gräfin Dubarry zu versichern, ich finde, sie sei eine reizende Frau und würdig der ganzen Liebe des Königs; aber  . . .«

»Ah! nun kommt ein aber.«

»Aber,« fuhr Herr von Choiseul fort, »ich habe die Ueberzeugung, daß, wenn Eure Majestät Frankreich nothwendig ist, ein guter Minister heutigen Tages Eurer Majestät noch viel nothwendiger ist, als seine reizende Geliebte.«

»Sprechen wir nicht mehr davon, Herzog, und bleiben wir gute Freunde. Aber zanken Sie Frau von Grammont, daß sie nicht mehr gegen die Gräfin complottirt, denn die Frauen würden uns entzweien.«

»Sire, Frau von Grammont will Eurer Majestät zu sehr gefallen, das ist ihr Unrecht.«

»Sie mißfällt mir, wenn sie der Gräfin schadet, Herzog.«

»Frau von Grammont reist auch ab, Sire, man wird sie nicht mehr sehen, das ist ein Feind weniger.«

»So verstehe ich es nicht, Sie gehen zu weit. Doch der Kopf brennt mir, Herzog; wir haben diesen Morgen gearbeitet wie Ludwig XIV. mit Colbert; wir sind vom großen Jahrhundert gewesen, wie die Philosophen sagen. Ah! Herzog, sind Sie Philosoph?«

»Ich bin der Diener Eurer Majestät,« erwiederte Herr von Choiseul.

»Sie entzücken mich, Sie sind ein unbezahlbarer Mann; geben Sie mir Ihren Arm, ich bin ganz betäubt.«

Der Herzog beeilte sich, Seiner Majestät den Arm zu bieten; er errieth, man würde beide Flügel der Thüre öffnen, der ganze Hof wäre in der Gallerie, man würde ihn in dieser glänzenden Lage sehen; nachdem man so viel gelitten, wäre es nicht unangenehm, seine Feinde leiden zu sehen.

Der Huissier öffnete in der That die Thüre und verkündigte den König in der Gallerie.

Immer mit Herrn von Choiseul plaudernd und ihm zulächelnd, durchschritt Ludwig XV., der sich auf dem Arm des Herzogs schwer machte, die Menge, ohne zu bemerken, oder ohne bemerken zu wollen, wie bleich Jean Dubarry und wie roth Herr von Richelieu war.

Aber Herr von Choiseul bemerkte wohl den Unterschied der Farben. Er ging mit gespanntem Knie, mit steifem Hals und glänzenden Augen vor den Höflingen vorüber, die sich ihm ebenso sehr näherten, als sie sich am Morgen von ihm entfernt hatten.

»Herzog,« sagte der König am Ende der Gallerie, »erwarten Sie mich, ich nehme Sie mit nach Trianon. Erinnern Sie sich alles dessen, was ich Ihnen gesagt habe.«

»Ich habe es In meinem Herzen behalten,« erwiederte der Minister, welcher wohl wußte, daß er mit dieser spitzigen Phrase die Seele aller seiner Feinde durchbohrte.

Der König kehrte in seine Gemächer zurück.

Herr von Richelieu durchbrach die Reihen, schloß in seine mageren Hände die Hand des Ministers und sagte:

»Es ist mir längst bekannt, daß ein Choiseul ein zähes Leben hat.«

»Ich danke,« erwiederte der Minister, obgleich er wußte, woran er sich zu halten hatte.

»Doch das alberne Gerücht,« fuhr der Marschall fort.

»Dieses Gerücht hat Seine Majestät, viel lachen gemacht.«

»Man sprach von einem Brief . . .«

»Eine Mystification von Seiten des Königs,« entgegnete der Herzog, der diese Worte der Adresse von Jean zuwarf, welcher die Haltung verlor.

»Wunderbar, wunderbar!« wiederholte der Marschall, während er zum Grafen zurückkehrte, sobald der Herzog von Choiseul verschwunden war und ihn nicht mehr sehen konnte.

Der König stieg die Treppe hinab und rief dabei dem Herzog, der ihm eiligst folgte.

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Yaş sınırı:
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Litres'teki yayın tarihi:
06 aralık 2019
Hacim:
1798 s. 15 illüstrasyon
Telif hakkı:
Public Domain