Kitabı oku: «Die deutschen Lieblingsmärchen / Самые любимые немецкие сказки. Уровень 1», sayfa 9
„Ich darf keinen Menschen einlassen. Die sieben Zwerge haben mir das verboten“.
„Sehr gut“, antwortete die Bäuerin, „aber meine Äpfel sind sehr schön. Einen will ich dir schenken!“
Schneewittchen streckte die Hand hinaus und nahm den Apfel. Es hatte einen Bissen im Mund. Dann fiel es tot zur Erde nieder. Die Königin lachte überlaut und sprach:
„Ha! Ha! Bist du jetzt die schönste?“ und ging sie fort.
Die Königin, als sie nach Haus gekommen war, ging vor den Spiegel und fragte:
„Spieglein, Spieglein
an der Wand,
wer ist die schönste
im ganzen Land?“
So antwortete der Spiegel:
„Frau Königin, Ihr seid die schönste im Land“.
Da hatte ihr neidisches Herz Ruhe.
Die Zwerge, wie sie abends nach Haus kamen, fanden Schneewittchen auf der Erde liegen. Sie hoben es auf, schnürten es auf, kämmten ihm die Haare, wuschen es mit Wasser, aber es half alles nichts. Schneewittchen war tot und blieb tot.
Sie legten es auf eine Bahre und beweinten es und weinten drei Tage lang. Da wollten sie es begraben, aber es sah sehr frisch. Sie sprachen:
„Das können wir nicht in die schwarze Erde versenken“, und machten einen Sarg von Glas. Dann setzten sie den Sarg hinaus auf den Berg. Und die Tiere kamen auch und beweinten Schneewittchen, erst eine Eule, dann ein Rabe, zuletzt ein Täubchen. Nun lag Schneewittchen lange Zeit in dem Sarg.








