Kitabı oku: «Robert Musil: Gesammelte Werke», sayfa 42
Die Falle
Erst Dunkel, dann wie mit Adadaption die gewohnte Welt. Das einzige, was er von ihr verlangt, ist, in diesen Verschlag hinein zu kriechen.
Der Dämon
Sonntag vormittag in Steinach. Kirchgang. Blauer Kugelhimmel. Ein unbewegliches Wölkchen über den Innsbrucker Bergen. Sie mehlspeisig anmutig und pastorweichlich … Der Gendarm will schießen, etwas bläst ihn um, er behauptet nachher, es war wie ein Feueratem. Sie muß sich allem unterwerfen, darf aber St. besuchen. Mit diesem Bewußtsein. Die Eltern und die anderen reden, – sie weiß.
1. Das Gespräch.
2. Die Tage nach der Abreise.
3. Das Fest.
Am Gespräch muß das Ausklingen herausgearbeitet sein, dadurch, daß das Tier zum Schluß kommt, sodaß das Nachklingen in den Tagen nach der Abreise und das Hinüberdämmern in die Handlung sich als ein Continuum anschließen.
Sie begleitet die Eltern zur Bahn und den Kandidaten und legt sich in einem süßen, trägen Gefühl nochmals zu Bett. Und die Tierstimmen schweigen. Und man spürte den Duft wie eine Welle an sich hinaufsteigen. Hatte das Gefühl, als stünde man bis zu den Knien in Wiesenblumen – als wäre man unter den Röcken, dann bis zum Schritt hinauf mit Wiesenblumen angehäuft … und die Sonne sah über den Hügelrand, und da sie alles durch scheinend machte, glaubte man, daß auch das gesehen würde, und hatte ein kleines Schamgefühl über das, was man eben dachte. – So mochte das Gespräch, das lange wie mit halbgeschlossenen Augen und tastenden Händen um dieses eine herumgegangen war, denn diese Wendung bekommen haben.
Noch panpsychistischer! Und im panpsychistischem Empfinden steckt dann die Erotik. Nebstbei: eine Seele, die sich streckt, streckt und dann von einem Oberleutnant gevögelt wird …
Der Dämon
Die Geschichte mit dem Schutzengel ist eine Möglichkeit, auch ein Weib von dreißig in der Gesellschaft verlebten Jahren ganz fein und lieb zu kriegen. – Der junge Herr, dem es ja selbst mit diesen Sachen nicht so ganz ernst ist, hat ihr von P. A. erzählt. Sie hat das ein wenig unverständlich und lächerlich gefunden, aber wie körperlich empfunden und empfangen (und nicht weiter darüber nachgedacht). Als sie dann am Klosett sitzt, die Röcke bis über die Strumpfbänder gehoben und hinten in einem großen Bausch gehalten, merkt sie plötzlich, daß ihr der Schutzengel zusieht und ist von der Eindringlichkeit dieser Beziehung ganz überwältigt. „Warum kommen Sie denn immer nur in der Nacht oder sonst bei unpassenden Gelegenheiten?“ sagte sie später zu ihm.
Der Mittelpunkt ist das abstruse Fest. Das Ameisenhaft-Umfangende kann so herausgearbeitet werden: Gesichtswinkel aus ihrem Zelte, was außerhalb seiner geschieht, Anknüpfungen und Lösungen, bleibt unsichtbar, also fehlt dem Geschehen im Raum Motivation und Ende. Ferner eine Lebenslinie bis zur Verschneidung mit einer zweiten verfolgen, dann beide bis zur Verschneidung mit zwei anderen, dann alle vier usw. Die erste schießt herein, das ist aber nur die Plötzlichkeit des Bemerkens – die erste hebt mit einer aufgedrehten Schnurrbartspitze an.
Vielleicht auch noch dies: man hätte sehen können, wenn die Menschen nicht gewesen wären, einen Fensterflügel, mehrere Pflasterköpfe, eine Ameisenschlacht und dergleichen – diese Übereinanderschachtelung des Lebens. In memoriam Regis!
Der Mörder
Der Vorstadtgasthof.
Um zwölf Uhr wurde das Haustor gesperrt. Bis dahin pflegte ein verschlafenes bäurisches Dienstmädchen verspätete Gäste zu erwarten. Eine Viertelstunde später führte ein langsamer, weiter Rundgang einen Polizisten vorbei, der die Sperrstunde der letzten Wirtschaften kontrollierte. Um ein Uhr tauchte aus dem Nebel der aufschwellende Dienstschritt einer Patrouille auf, die von der nahegelegenen Trainkaserne kam, hallte vorbei und wurde wieder kleiner. Dann war lange Zeit nichts als das kalte, feuchte Schweigen dieser Novembernächte. Erst um drei Uhr kamen die ersten Wagen vom Land herein. Mit schwerem Geräusch rasselten sie über das Pflaster; in ihre Tücher gewickelt, taub von dem Lärm und der Kälte saßen die Kutscher hinter den Pferden. In einer solchen Nacht hatte kurz vor der zwölften Stunde das Paar ein Zimmer verlangt. Die Schließerin schien den Herrn schon zu kennen, sie schloß hinter ihm das hohe Tor, legte den schweren eisernen Riegel vor und ging ohne weiteres zu fragen voraus. Über eine steinerne Treppe, durch einen langen, fensterlosen Gang, kurz um eine Ecke, dann kamen wieder die von vielen Tritten ausgemuldeten Steine einer Treppe und endlich im Flügel des zweiten Stockwerks hielt sie vor drei Zimmern, deren Türen nieder und braun um die Mündung der kleinen Stiege standen, die gesondert von den übrigen Räumen zu ihnen führte. „Sind diese hier schon besetzt?“ Die Alte schüttelte den Kopf, während sie mit der Kerze sich leuchtend eines der Zimmer aufschloß, dann stand sie mit hochgehobenem Licht und ließ die Gäste eintreten. Es war ihr noch nicht oft vorgekommen, daß sie hier seidene Unterröcke rauschen hörte und hohe trippelnde Absätze, erschreckt jedem Schatten ausweichend, auf den Fließen klapperten. „Oh wie schauerlich, wie romantisch“ hatte die Dame mehr als einmal ausgerufen und die Alte, mißtrauisch durch die Elegance, hatte das wohl wie einen Tadel verstanden. Störrisch und stumpf sah sie geradeaus der Dame, die jetzt an ihr vorbeimußte, ins Gesicht. Die nickte ihr etwas befangen herablassend zu, war vielleicht vierzig Jahre alt oder ein weniges darüber. Dann nahm sie kopfschüttelnd ihr Geld, löschte im Hausflur das letzte Licht aus und legte sich zu ihrem Mann in die Kammer. Aber sie hatte wohl in ihrem Nachdenken nicht genug Acht auf seinen Schlaf gegeben und weckte ihn während sie sich niederlegte. Ist noch jemand gekommen? Seine Frau nickte. Dann, nach einer Weile, mußte sie es sich doch heruntersprechen. Leichtsinnige junge Mädels, na ja, man war auch einmal jung. Aber wenn man bald 50 hat. Na ja mit dem eigenen Mann in Gottes Namen noch, wenns nun einmal so ist, aber da geht so eine noch mit einem Jungen auf Abenteuer … Dann blies sie die Kerze aus und schlief ein, während ihr Mann längst schon wieder in seinen Strohsack versunken war.
Es war danach kein Laut im ganzen Haus. Das Licht der Kerze hatte noch nicht Zeit gefunden, in alle Winkel des elenden Zimmers zu kriechen. Der fremde Herr stand wie ein flacher Schatten am Fenster und die Dame hatte sich, das Ungewisse erwartend, auf dem Bett niedergelassen.
Da hörte sie Achilles den sinnlosen Satz sagen: Jung ist, wer liebt. (Was ich bisher erzählt habe, ist natürlich ein Traum, denn in wachem Zustande denkt so etwas kein anständiger Mensch.)
Sie mußte befremdlich lange warten; der Fremde rührte sich nicht auf seinem Platz. War es bisher erinnerungslos schnell gegangen, wie ein Traum anfängt, so stak jetzt jede Bewegung in zähem Widerstand, der kein Glied losließ. Er fühlt, diese Frau erwartet, ihn „zu ihren Füßen stürzen“ zu sehn, er wußte: du sollst sie jetzt „mit einer Flut von Küssen bedecken“, wie wenn man ihr einen Eimer heißes Wasser über das Gesicht schüttete. Es wurde ihm warm und fast übel. Mit äußerster Anstrengung gelang es ihm, dem zähen Widerstand wenigstens einen Satz abzuringen. „Hattest Du mich denn gleich bemerkt, als ich Dich ansah?“ Ach es gelang. Sie konnte ihre Ungeduld kaum mehr bemeistern: „Deine Augen waren wie zwei schwarze Stechäpfel, Dein wilder Mund …“ – „Und warst sofort von Leidenschaft erfaßt?“ – „Aber, Geliebter! Wäre ich sonst hier?!“ Es klang Nachdruck auf ihrer Gegenfrage. (Mißmut stieg in ihr auf.) Wie, wenn sie einem Unverschämten zum Opfer gefallen wäre? Sie kannte den Menschen nicht; Kleidung, Gang und Gesicht waren vornehm und die Liebe ist eine Leidenschaft! Das war alles. Die Dame, die ihren Namen verschwiegen hatte, begann zu bereuen. Dann sagte sie sich, jung ist, wer liebt. Und dieser hat traurige … solche traurige Augen! So sieht nur ein Mensch aus, der eines wahren, tiefen Gefühls fähig ist. Eine edle, sündhafte Leidenschaft. Josef kommt erst in vier Tagen, er kann mich doch nicht verstehen. Und ich werde nach Hause telephonieren, daß ich in Gesellschaft verblieb … (Auch eine sündhafte Leidenschaft kann edel sein. Gerade eine sündhafte!) Und dieser Mensch antwortete nun ganz ruhig, lächelnd: warum Du hier sein könntest? Nun, mein Gott, – Kleider herunter – die unglückliche Frau war empört: „Sie irren,“ rief sie aus, „sagen Sie mir dann nicht Du, lassen Sie mich gehen. Ich bin eine anständige Frau, eine Dame!“ – „Verzeihe“ sagte der Fremde. „Ich lebe glücklich mit meinem Mann.“ Der Fremde griff mit der Hand über die Augen. „Als ob in ihnen etwas festhalten wollte“. Aber das Stichwort hatte ihn zu sich selbst gerufen. Er sprach langsam und träumerisch. Er sah wieder edel und leidend aus. Sie fühlte mit einemmal wieder, daß sie ihm Unrecht getan hatte. Mußte es ihm nicht schwer fallen, ohne daß er sie kannte, sich zurechtzufinden. Sie wollte ihm sagen, daß Josef zwar ein guter Mensch sei … Aber der Unverständliche antwortete: „Ich beneide Dich um ihn.“ Und dabei war zum erstenmal Bewegung in seinem Ausdruck. Seine Augen brannten wie zwei Fackeln und ihr schien, daß er sie in seinen Worten bloß löschen wollte, mit einem so sonderbar glimmenden Blick.
„Die Einsamkeit“ – seine Augen glitten jetzt wie Fische im Dunkel, „ich liebe Zimmer wie dieses. Solch einen schwelenden Stumpf von einer Kerze … sag, wenn Du diese zwei Wachsstumpen ansiehst, sind sie nicht wie zwei Glieder? Dieser Stuhl. Solch schmutziges Bettzeug? Vielleicht lag, wo wir liegen werden, noch vor einer Stunde ein Kerl mit seinem Mensch … Warum führte ich dich sonst gerade hieher?“ – „Er ist ein Dichter,“ fühlte sie, „oder ein Philosoph. Sie sind heute so. Aber man muß ihm seine Launen lassen; ich werde später die Wirkung der reinen Frau auf ihn üben.“ Und sie lächelte: „Du scherzst, Wilder, Sporengeber! Du willst mich bloß die Größe des Opfers fühlen lassen, das wir für unsere heimliche Liebe bringen?!“ – „Du irrst. Ich sage das alles nicht umsonst. Dieses Bett, auf dem Du liegen wirst: vielleicht ist Ungeziefer darinnen und wird sich in deine Haut, die wie weicher, süßer Teig ist, haken. Das alles ist Einsamkeit. Kannst Du das nicht fühlen? Menschen, die mir auch nur in der Kleidung oder in den Manieren ähneln, liebe ich nicht. Das ist mir schon zu nahe. Das wirkt auf mich wie Gedränge. Aber unter solchen Dingen, verstehst Du unter solchen abgeblätterten, zahnlosen, warzigen Dingen, fühle ich, was es heißt, daß ich ein Mensch bin. Hoch aufgerichtet wie ein Baum und schwankend mit der Krone. – Ich versichere Dir, manchmal ganz sinnlos schwankend – und wenn ich diese Dinge ansehe und sie mich ansehen, ist ein Knarren in mir, – ja ein Knarren, ein fürchterlicher, ganz unmenschlicher Laut. Ich bin dann wie ein Baum, wie eine Rinde, wie eine Kinderrassel, eine Osterquarre … Oh was ist Menschsein anderes als dieses sinnlose Aufgerichtetsein? Und in irgend ein Schwindelndes Hineinragen? Ich brauche mich bloß zu beugen so komme ich mir wie ein Tier vor. Ich möchte manchmal mein Gesicht bemalen …“ – „Ich verstehe Dich nicht.“ Sie irren ich bin eine Dame sündige Leidenschaft. Wie ein Wagenrad
– Hunde – Ziehst Du Dich nicht aus? fragte sie. Willst Du nicht tanzen, sagte er. Tränen des Zorns stürzen in ihr irgendwo auf. Wenn sie doch nur ihre Kleider gehabt hätte, um fortzurauschen entschlossen, ihre Kleider zu nehmen und fortzurauschen. Sie irren – rief sie wieder aus – sagen … Dame. Du mußt wunderbar tanzen können sagte er. Musik sitzt manchmal bloß an der Grenze des Daseins und bläst hinüber. Aber Bewegungen –! Eine Mahnung sagte ihr: Nein ich tanze nicht. Sei gut, hör auf solchen Unsinn zu schwätzen. Ich liebe Dich trotzdem, Du Ungezogener. Warum küßt Du mich nicht?! Eine Mahnung sagte ihr: Sind die Mädchen ausgegangen, die in dem Leib wohnten fragte er vorsichtig. Ein Schweigen folgte. Dann fragte er vorsichtig: Sind … Aber er hörte sich selbst nur. Die Dame bereute das Abenteuer und wäre, wenn sie gekonnt hätte, fortgerauscht. Aber was blieb ihr übrig, als ihn interessant zu finden, paradox, ungewöhnlich und zauberhaft. Eine Mahnung – bloß weiter – Aufmachen wie ein Kinderspielzeug bis an die Räder, die in die Räder aller anderen greifen. Und die zweite …
Sie mußte sonderbar lange warten. Und auch dann kam nicht, wie sie es erwartet hatte, ein zu ihren Füßen stürzen, eine Flut von Küssen, wie wenn man einen Eimer heißes Wasser über ein Gesicht schüttet, der Herr fragte vielmehr bloß nachdenklich, als wunderte er sich: „Hattest Du mich denn gleich bemerkt als ich Dich ansah?“ Sie konnte ihre Ungeduld nicht bemeistern: „Deine Augen waren wie zwei schwarze Stechäpfel, dein wilder Mund …“ „Und warst sofort von Leidenschaft erfaßt?“ „Aber wie? Geliebter! Wäre ich sonst hier?!“ Es klang ein sanfter, vorwurfsvoller Nachdruck aus ihrer Gegenfrage. Ein Mißmut stieg auf. Wie? Wenn sie einem Unverschämten zum Opfer gefallen wäre? Sie kannte den Menschen kaum. Er war gut gekleidet, sein Gang war vornehm und sein Gesicht traurig. Die Dame, die ihren Namen verschwiegen hatte, „noch verschwiegen“ hatte, begann zu bereuen. (Mehr von ihm aus sehn!)
Sie mußte sonderbar lange warten. Der Fremde stand unbeweglich auf seinem Platz. Ihm war jede Bewegung wie in einer zähen Masse er konnte kein Glied rühren. Er fühlte, daß sie erwartete, ihn zu ihren Füßen stürzen zu sehn, er dachte: Sie will, daß du sie mit einer Flut von Küssen bedeckst, wie wenn man ihr einen Eimer heißes Wasser über das Gesicht schüttete. Es wurde ihm heiß und eklig. Endlich sagte er, – nachdenklich, als ob er sich wunderte, – „Hattest Du mich denn gleich bemerkt, als ich Dich ansah?“ Sie … bereuen. Wie der edle Fremde war er ihr in einem plötzlichen Aufleuchten erschienen, er mußte gut sein, er ist sicher bedeutend wird dich verstehen – sie wußte nicht wie das war, vielleicht nur ein Gefühl im Leib als blühte in ihrem Bauch ein Rosenbusch, irgend etwas Wundervolles, das von dort ausging – sie wußte es nicht, kannte nur die Gedanken, die darauf folgten: jung ist, wer liebt, die Baronin H. hat bloß nicht den Mut zu so etwas. So sieht nur ein Mensch aus, der eines wahren, tiefen Gefühls fähig ist. Josef kommt erst in vier Tagen, er kann mich doch nicht verstehen. Und ich werde nachhause telephonieren, daß ich in Gesellschaft blieb. (Sie waren es nie wert, aber dieser? solche Augen! so sieht nur usw.) Und jetzt antwortete dieser Mensch: Warum Du hier bist, nun … Sie war empört. Sie irren, sagen sie mir dann nicht Du, lassen Sie mich gehen. Ich bin eine anständige Frau, eine Dame! Verzeihe. Ich lebe glücklich mit meinem Mann. Der Fremde griff mit der Hand über die Augen, als ob er einen Bann abschütteln wollte. Aber das Stichwort hatte ihn zu sich selbst gerufen. Er sagte langsam und nachdrücklich bitte lassen … denken. Er sagte es trotzdem wie träumerisch. Er sah edel und leidend aus. Sie fühlte mit einemmal, daß sie ihm Unrecht tat. Eifersucht? Mußte es ihm nicht schwerfallen, die Frau eines Fremden … Und sie hatte es noch betont. Sie wollte ihm sagen, daß Josef zwar ein guter Mensch sei … sie jubelte: Bist Du eifersüchtig? Süßer! Bitterer! Aber der Unverständliche antwortete: Nein: Ich war noch nie eifersüchtig. Doch liebe ich die Einsamkeit. Und nun kam zum erstenmal Bewegung in seinen Ausdruck. Seine Augen brannten wie zwei Fackeln, und ihr schien, daß er sie in seinen Worten bloß löschen wollte, verstecken, so geheuchelt ruhig waren diese mit einem sonderbar glimmenden Blick verloschen sie. Die Einsamkeit. Ich liebe Zimmer wie dieses … Teig ist haken. Du irrst … ähneln, liebe ich nicht. Es ist wie ein Gedränge. Aber unter solchen Dingen … Mensch bin dieses Herausragen – hochaufgerichtet … Osterquarre. Ich verstehe Dich nicht. Nein, lassen wir das auch; nur das eine, was ist Mensch sein anderes? Ich brauche mich bloß zu beugen, so komme ich mir wie ein Tier vor. Ich möchte manchmal mein Gesicht bemalen. Doch lassen wir es, wenn Du willst. Sage mir lieber … Es ist entweder … fühlte die Frau, die sind heute so …
Nein. Es trat jetzt wieder eine Pause ein. Seine Blicke glitten nicht mehr so fürchterlich im Zimmer umher. Er schien von seinen tollen Unverständlichkeiten erschöpft zu sein. Er setzte sich sogar. Dann nahm er seinen Stuhl und rückte ihn ganz nahe ans Bett. Lassen wir es, er sprach leise und zärtlich, sage mir besser noch einmal … liebst. Ja … komisch. Sie konnte jetzt seine Augen ganz nahe sehen. Sie hatten etwas Gequältes wie Hunde an einer Kette gingen sie hin und her. Er tat ihr leid, er war unglücklich, irgend etwas Schmerzendes schien ihn nicht zu sich finden lassen. Und sie sagte neckisch, lind, leicht küssen. Schon als Kind hatte man ihre schalkhafte Anmut gerühmt. Aber seine Blicke rissen nur wieder an diesem Widerstand. Er schien über dieses irgend etwas noch nicht wegzukommen. Sie denkt dann: Es wird besser werden, wenn wir erst weiter sind. Das Abenteuer macht ihr keine Freude mehr aber man muß doch nun.
Eventuell: Neue Form: Einleitung erzählend; dann Dialog mit zwischengeschobenen inneren Regiebemerkungen; ironisch nachlässig erzählt, was man sonst erzählt, um Überbrückungen zu schaffen, Stimmung zu halten usw. Zum Beispiel: Ich erwähne, daß jetzt wahrscheinlich ein Gedankenablauf wie … in ihr war. Herausgehoben nur die Idee, nur das an Idee, was uns steigert.
Vorstadtgasthof
Hattest Du mich gleich bemerkt, als ich Dich ansah? Deine Augen waren wie zwei schwarze Stechäpfel. Dein wilder Mund … Und warst sofort von Leidenschaft erfaßt? Aber wie, Geliebter? Wäre ich sonst hier! Nun, mein Gott, Neugierde, Abwechslung, eine Kur gegen das Fett. Du irrst. Ich bin eine anständige Frau! Verzeihe. Ich lebe glücklich mit meinem Manne … Bitte lassen wir dies, ich wünsche nicht an ihn zu denken. Bist du eifersüchtig? Süßer! Bitterer! Ich war nie noch eifersüchtig. Aber ich liebe die Einsamkeit. Ich liebe Zimmer wie dieses. Solch einen schwelenden Stumpf von Kerze, solch einen elenden Stuhl, dieses schmutzige Bettzeug, vielleicht lag vor einer Stunde ein Kerl mit einem Mensch darinnen. Warum führte ich Dich her? Du scherzt, Wilder, Sporengeber, Du willst mich bloß die Größe des Opfers fühlen lassen, das wir für unsere heimliche Liebe bringen. Nein – vielleicht ist Ungeziefer darinnen und wird sich in Deine Haut, die wie weicher süßer Teig ist, haken. Du irrst. Menschen die mir auch nur in der Kleidung oder in den Manieren ähneln liebe ich nicht. Aber unter solchen Dingen fühle ich, was es heißt, daß ich ein Mensch bin – hochaufgerichtet wie ein Baum und sinnlos schwankend ich versichere Dich, manchmal ganz sinnlos schwankend mit der Krone und wenn ich diese Dinge ansehe und sie mich ansehen ist ein Knarren in mir – ja ein Knarren, ein fürchterlicher ganz unmenschlicher Laut. – Ich bin wie ein Baum, wie eine Rinde, wie eine Kinderrassel, eine Osterquarre … Ich liebe ja gerade Dein Alter, dieses Abgenützte, sozusagen die Abnützung selbst. Ich brauche mich bloß zu beugen, so komme ich mir wie ein Tier vor … Ich möchte manchmal mein Gesicht bemalen. Ich verstehe Dich nicht. Nein, lassen wir es auch, sage mir lieber noch einmal, daß Du mich liebst.
Habe ich es Dir in der kurzen Zeit nicht tausendmal gesagt?
Ja, aber es ist so komisch …
Pfui, scherzt Du schon wieder! Willst Du mich nicht küssen. Du hast mich hierher gelockt, um mich zu beschämen.
Nein, aber was ist dieses bißchen Sinnenvergnügen gegen die Tatsache, daß wir ein anderes Leben sind, sozusagen eine andere Figur des Lebens eine andere Auswahl. Entschuldige, aber wie entsteht das Ich? Durch eine Auswahl. Also eine andere Auswahl.
Gleich. Sag, es ist Deine stärkste Leidenschaft?
Er ist entweder ein Philosoph oder ein Dichter. Die sind heute so. Man muß ihn in seinen Launen lassen. Ich werde die Wirkung der reinen Frau auf ihn ausüben. Willst Du mich nicht küssen? Ich umfange Dich damit ja schon. Wie alt bist Du, Böser? Man fragt nicht, das nennst Du küssen?! Vierzig Jahre? (lyrisch, vertieft:) Ich sehe es an Deiner Haut, sie ist weich und blaß, man möchte sie zwischen zwei Fingern aufnehmen und zerreißen. Deine Hüften? Sag schnürst Du Dich stark? Ich werde sehen, wenn Dein Leib in drei Falten fällt, weißt Du in drei süßen quellenden Falten. Ach Dein Leib, wenn ich denke, wieviele vor mir schon darinnen waren, es ist so unheimlich schön wie Tropfsteine in einer Höhle, wenn ich denke, wie sie in Dich hineinhingen. Und Du hast einen Sohn? Der wohnte darinnen. Haben Mädchen in Deinem Leib gewohnt? Wenn ich so an Deinen Leib denke, möchte ich auf allen Vieren innen auf ihm herum kriechen. Wenn Deine Röcke fallen, es steigt dann eine Menge dunkelwachsgelben Geruchs … der möchte ich sein. Unter den Strumpfbändern sind Deine Waden etwas geschwollen … Diese Schwellung möchte ich sein, Deine Waden sein, wo sie etwas geschwollen sind.
Pfui, das ist ekelhaft, ich weiß, daß ich gefalle.
Sie war jetzt entschlossen zu gehen (zieht sich bis auf Hosen, Strümpfe, Schuhe und Hemd aus). Aber da sagt er: Ich liebe Dich ja, ich habe noch nie so eine Frau begehrt wie Dich. Nur kann ich mich nicht so einfach auf Dich stürzen, Du verstehst mich nicht, meine Liebe ist größer als die Deine, für mich rast die Welt in Deinem Bett. Ich vergehe unter Dir. Ja, Du sollst vergehen, ich will Dich mit meinem Leib zerdrücken, Du sollst an den Pfosten herunterfließen wie eine Lacke das Zimmer bedecken. Aber ich möchte, daß Du vorher tanzt. Ich werde mich auskleiden. Hast Du mich vielleicht, bevor ich Dich kannte, auf einem Ball tanzen gesehn? Nein, so wie Du bist. Nein, ich hab Dich nicht gesehn. Aber Du fuhrst einmal in Gesellschaft. Du stiegst gerade auf den Wagen, als ich vorüberging. Da zogen die Pferde plötzlich an. Du fielst. Du hattest schwarze Knöpfelschuhe und weiße Strümpfe, Deine Beine schlugen in der Luft. Da wußte ich, daß ich Dich besitzen müsse. Deine Beine waren eine Welt – durch weiße Strümpfe und schwarze Knöpfelschuhe von der Welt getrennt, eine Musik aus jenem andern Land. Sie gehen unter den Röcken und Du oben weißt nichts von ihnen. Da wußte ich, daß Du tanzen kannst. Liebst Du denn weiße Strümpfe? Wenn sie zierlichen Halbschuhen tragen, gefallen sie mir, aber sie sind mir gleichgültig, aber so, ach sie waren häßlich. Häßlich? Ja, häßlich wie eine unerhörte Musik … Du mußt tanzen. Musik ist gar nichts. Musik sitzt manchmal bloß an der Grenze und bläst hinüber. Aber Bewegungen! Bewegungen sind manchmal so. Nein ich tanze nicht. Du wirst tanzen. Sei lieb, hör schon auf, solchen Unsinn zu schwätzen, komm, ich lieb Dich ja trotzdem, Du Ungezogener, sag bist Du ein Dichter? Ein Lyriker. Aber ich habe durch zehn Jahre kein Gedicht mehr gemacht, weil mir ein Rhytmus vorschwebt, den ich nicht finde. Ziehst Du Dich nicht aus? Später. Zuerst will ich wie ein pelziges Tier auf Dir liegen. Küsse mich. Ich will, daß unsere Zungen sich in Deinem Mund schlagen. Es ist als hätte man eine schleimige Haut und kröche. Komm küsse mich, ich will Deinen Speichel – Sie küssen sich – Er beißt ihr die Zunge ab, spukt sie aus, nimmt sie nochmals auf, mit etwas Schaum, und spuckt sie aus – sie ist eine weiße, blutende, sich um sich selbst drehende Masse. Hat nur einen heiser kreischenden Ton. Er steht eine Weile und sieht ihr versunken zu, wie sie um sich schlägt. Dann rasch ab.
Ich kann nicht so einfach lieben. Meine Liebe sitzt im Gehirn. Ich ging Dir nach, schon durch Tage. Es machte mir Spaß, Dein Leben so in sich geschlossen kreisen zu sehn. Ich hatte die Vorstellung, wie es wäre, durcheinander gesprengt, platzend … gliederloser Laut, taumelnder Rumpf eines Lautes …
Um zwölf Uhr, ohne Unterschied der Nacht, wurde das schwere Holztor der Einfahrt geschlossen und zwei armbreite Eisenstangen wurden dahintergelegt; bis dahin erwartete eine verschlafene, bäurisch aussehende Magd verspätete Gäste. Nach einer Viertelstunde führte sein langsamer, weiter Rundgang einen Schutzmann vorbei, der die Sperrstunde der Wirtschaften überwachte. Um ein Uhr tauchte aus dem Nebel der aufschwellende Dreischritt einer Patrouille auf, die von der nahegelegenen Trosskaserne kam, hallte vorbei und wurde wieder kleiner. Dann gab es lange Zeit nichts als das kalte, feuchte Schweigen der Novembernächte; erst um drei Uhr kamen die ersten Wagen vom Land herein. Mit schwerem Lärm brachen sie über das Pflaster; in ihre Tücher gewickelt, taub von Geprassel und Morgenkälte schwankten die Leichname der Kutscher hinter den Pferden. War das so gewesen oder nicht, als in dieser Nacht kurz vor der Sperrstunde das Paar ein Zimmer verlangte? Die Magd schien ihn zu kennen; sie schloss vorerst ohne alle Eile das Tor, legte die Riegel vor und ging dann ohne zu fragen voraus. Es kam erst eine steinerne Treppe, dann ein langer, fensterloser Gang, kurz und unerwartet zwei Ecken, eine Treppe mit fünf von vielen Füssen ausgemuldeten Steinstufen und wieder ein Gang, dessen gelockerte Fliesen unter den Sohlen schwankten. An seinem Ende führte, ohne daß dies die Besucher befremdete, eine Leiter von wenigen Sprossen zu einer kleinen Diele empor, in welche drei Türen mündeten; sie standen nieder und braun um das Loch im Boden. „Sind die andren besetzt?“ Die Alte schüttelte verneinend den Kopf, während sie, sich mit der Kerze leuchtend, eines der Zimmer aufschloss; dann stand sie mit hochgehobenem Licht und ließ die Gäste eintreten. Es mochte ihr noch nicht oft vorgekommen sein, hier seidene Unterröcke rauschen zu hören, und das Trippeln der hohen Absätze, die erschreckt jedem Schatten auf den Fliesen auswichen, erschien ihr dumm, störrisch und stumpf sah sie der Dame, die jetzt an ihr vorbei musste geradaus ins Gesicht. Die nickte ihr in der Verlegenheit mit Herablassung zu und konnte wohl vierzig Jahre alt sein oder einiges darüber. Die Magd nahm das Geld für das Zimmer, löschte im Hausflur das letzte Licht aus und legte sich in ihre Kammer. Danach war im ganzen Haus kein Laut. Das Licht der Kerze hatte noch nicht Zeit gefunden, in alle Winkel des elenden Zimmers zu kriechen. Der fremde Herr stand wie ein flacher Schatten am Fenster und die Dame hatte sich, das Ungewisse erwartend, auf dem Bettrand niedergelassen. Sie musste quälend lange warten; der Fremde rührte sich nicht auf seinem Platz. War es bis dahin so schnell gegangen, wie ein Traum anhebt, so stak jetzt jede Bewegung in zähem Widerstand, der kein Glied losließ. Er fühlte, diese Frau erwartete, etwas von ihm. Ihr Mieder öffnen –: Das wäre, wie man die Türe eines Zimmers aufschließt. Da stand in der Mitte ein Tisch. Um den saßen der Mann, der Sohn. Er beobachtete es geheimnisvoll, feindselig, ängstlich und voll Überhebung. Er hätte eine Granate hinwerfen mögen oder die Tapete in Fetzen herunterreißen. Mit äußerster Anstrengung gelang es ihm endlich, dem zähen Widerstand wenigstens einen Satz abzuringen: „Hattest Du mich wirklich gleich bemerkt, als ich Dich ansah?“ Ach, es gelang. Sie konnte ihre Ungeduld nicht mehr bemeistern. Sie hatte sich verleiten lassen, man sollte aber nicht glauben, daß sie schlecht sei. So mußte sie ihn, zur Rettung ihrer Ehre, noch immer zauberhaft finden. Das Blut, das sich ihr vor Angst und Unwillen in den Hals hob, stürzte nun kopfüber in die Hüften. Er fühlte in diesem Augenblick, daß es ganz unmöglich sei, einen Vogel in die Hand zu nehmen, und diese nackte Haut sollte sich an seine nackte und ungeschützte Haut pressen? Seine Brust sollte sich aus ihrer Brust mit Wärme füllen? Er suchte es mit Witzen zu verzögern. Sie waren gequält und ängstlich. Er sagte: „Nicht wahr, starke Frauen schnüren auch ihre Füße. Mit den Schuhen. Und oben am Bund quillt dann das Fleisch etwas über und dort sitzt ein kleiner unnachahmlicher Geruch. Ein kleiner Geruch, den es sonst nirgends in der Welt gibt.“ Sie antwortete sich: „Er muss ein Dichter sein, jetzt verstehe ich das sonderbare Benehmen. Später werde ich die Wirkung der distinguierten Frau auf ihn ausüben.“ Sie begann sich entschlossen auszukleiden; sie war es ihrer Ehre schuldig.
1. Er bekam nun Angst; er wusste jetzt sicher: Niemals kann ich diesen Sprung in einen andren Menschen hinüber machen, mich in sein wildfremdes Leben einlassen. Sie hielt, da er sich nicht regte, inne; Mißmut stieg in ihr auf; auch in ihr Angst. Wie wenn sie einem Unverschämten zum Opfer gefallen wäre? Sie kannte ihn nicht. Die Dame, die ihren Namen verschwiegen hatte, begann zu bereuen. Sie hielt noch immer ein. Aber eine Mahnung sagte ihr, es wird besser werden, wenn wir erst weiter sind.
Das fühlte er alles. Ihn quälte die Vorstellung: Aufmachen! Wie ein Kinderspielzeug. Das will sie. Aber da steht immer wieder eine neue eingangslose Mauer (der Enttäuschung, bis sie erzürnt das Ganze zerschlägt. Und die zweite Qual war: Sie verfolgt mich. Sie rollt so aus sich heraus. Immerzu knapp vor mir her. Was redet sie unaufhörlich?! Ich muß mich wie ein Hund auf den runden, rollenden Ball ihres Lebens stürzen.
Sie saß nun bloß in Strümpfen und Schuhen vor ihm. Sie hatte sich ganz ausgezogen, weil er von U gesprochen hatte. Das erschien ihr sicherer. Ihre Hüften rollten in drei quellenden Falten herab. Sie begann zu zittern.
Sonst will sie etwas mit mir machen. Seine Augen zerrten wie Hunde an einer Kette hin und her. Und sie fühlte, daß sie ihm Unrecht tat; musste er ihr nicht misstrauen, da er sonst nichts von ihr wusste, als dass sie ihm gefolgt war? Sie wollte ihm sagen, dass Leopold zwar ein guter Mensch sei. Wieder kam das Schweigen. Da hörte er sich den sinnlosen Satz sagen: Jung ist, wer liebt. Im gleichen Augenblick fühlte er ihre Arme um seinen Hals. Sie mußte ihn zur Rettung zauberhaft finden. Seine Augen stürzten wie Fische im Dunkel hin und her. „Geliebter, Geliebter, laß Deine Augen, Du siehst so leidend und edel aus!“ Da hob er mit der Kraft der Verzweiflung die Last hoch und hörte sich fragen:
„Willst Du? Oder magst Du lieber Kungfutse machen oder magst du Walzel?“ Sie hielt das für Fachausdrücke aus einer Herrengesellschaft. Sie wollte sich keine Blöße geben. Sie heimelten sie an. Seine Zungenspitze berührte ihre Lippen. Dieses alte Menschenverständigungsmittel, welche Stirnen immer über solchen Lippen sitzen, war ihr bekannt. Der Fremde wußte soviel. Sie machte langsam ihre Zunge breit und schob sie vor. Dann zog sie sie rasch zurück und lächelte. Und er wußte in diesem Augenblick: ihr schalkhaftes Lächeln, das wußte sie, war schon berühmt, als sie noch ein Kind war. Noch einmal. Und sie sagte aufs Geratewohl, vielleicht von irgendeiner unbewußten Klangverknüpfung bestimmt: „… Lieber Wabel, mein Mann bleibt acht Tage verreist.“ … In diesem Augenblick biß er ihr die Zunge ab. Es schien ihm lange zu dauern, bis die Zähne ganz durch ihre Zunge kamen. Dann fühlte er sie dick im Munde. Der Sturm einer großen Tat wirbelte ihn empor, die unglückliche Frau aber war nur eine weiße, blutende, in einer Zimmerecke um sich schlagende, um einen hohen heiser kreischenden Ton, um den taumelnden Rumpf eines Lautes kreiselnde Masse. – Last hoch und küßte sie. Eine Mahnung sagte ihr: Deine Zunge … Kind war. Die Erde hat mich wieder, sagte der Fremde. Jetzt wollte er die Verbindung für immer durchtrennen. Noch einmal! Die Last der Welt ruhte auf ihm. Die Welt kroch um ihn – er trennte die Verbindung durch. Er sagte: Noch einmal wollen wir und als …