Kitabı oku: «Erotik & Leidenschaft & Begierde», sayfa 3

Yazı tipi:

„Du bist wunderbar gefahren. Nicht zu schnell, ich konnte viel von der Landschaft genießen.“

„Bist du zum ersten Mal in Richmond?“

„Nein, das zweite Mal. Ich bin seit zwölf Jahren Professorin. Vor sechzehn Jahren war ich das erste Mal hier. Sehen wir uns morgen etwas um? Den Vormittag? Nachmittags können wir weiter. Wohin willst du? Süden oder Westen?“

„Eins nach dem anderen, Claire. Wir können uns gerne morgen etwas umsehen und später fahren. Und – ich hatte Richtung Westen gedacht. West Virginia, Kentucky, Tennessee.“

Claire nickte. „Klingt gut.“ Sie legte sich zu ihm und schmiegte sich an ihn, den Kopf auf seine Brust.

Tom schlummerte ein.

Claires Hand an seinem Penis ließ ihn aufwachen. „Wie lange habe ich geschlafen?“

„Eine gute Stunde.“

Claire erhob sich und zog sich aus. Ihr Blick wechselte ins Verführerische. Sie lächelten sich an. Tom zog sich die Unterwäsche aus, krabbelte zu ihr aus dem Bett und hob sie hoch. An ihren Duft hatte er sich gewöhnt, auch an den Geschmack ihrer warmen Lippen. Claire umarmte ihn fest.

„Weißt du was? Komplett im Stehen haben wir es noch nicht getan.“

„Aber fast – vor anderthalb Wochen im Wald.“

„Da war ich angelehnt an einen Baum.“

„Ach, du meinst ganz frei.“

Sie nickte. Während sie Küsse tauschten, bewegte er ihr Becken so, dass seine Männlichkeit schließlich die richtige Position hatte. Er beobachtete ihr Gesicht beim Eindringen.

Claire seufzte. Er spürte, dass sie sich völlig öffnete.

Doch bald musste er sie absetzen. Er ging an seine Tasche und wühlte darin.

„Ja, stimmt. Einmal ungeschützt reicht.“ Claire lachte.

Tom nahm einen Gummi heraus, streifte ihn sich über und nahm sie wieder auf seine Arme.

Gemeinsam bewegten sie sich im Rhythmus und fanden kurz darauf eine wundervolle Erfüllung. Claire verspeiste hinterher seinen Saft, daran hatte sich nichts geändert.

Sie aßen in einem Restaurant zu Abend und spazierten hinterher Hand in Hand durchs frühabendliche Richmond.

Drei Stunden später kehrten sie müde ins Zimmer zurück, doch Claire kämpfte, wie sie gestand, stark mit ihren Hormonen.

„Ich hatte irgendwie gehofft, wenn wir es oft tun, kommen diese extremen Anfälle nicht mehr.“

Sie glitt aus ihren Sachen und sah ihn sehnsüchtig an.

„Hatten diese extremen Anfälle mit deinen extremen Träumen zu tun?“

Sie schmunzelte. „Welchen meinst du?“

„Den einen, dass du von Sex mit mehreren Männern hintereinander träumst.“

„Vermutlich. Jedenfalls wüsste ich zu gerne, was dahintersteckt.“

Tom zog sich ebenfalls wieder aus. „Lass uns duschen.“

Sie nickte. „Einverstanden. Aber warte.“ Claire ging an ihre Tasche und nahm eine Penisattrappe heraus, die man sich umband. „Ist das okay?“

„Komm.“

Sie schlossen die Badezimmertür hinter sich.

Claire stöhnte. „Weißt du, Tom, ich habe dich vor Wochen in einer Phase von annähernder Sexsucht verführt. Und ein Teil von mir hoffe, wenn du mich oft befriedigst, würde diese Phase verschwinden. Da hatte ich zu früh gehofft.“

Er umarmte sie. „Mach dir keinen Kopf. Ich befriedige dich sehr, sehr gerne.“

„Das hast du mir so oft schon gezeigt, mein Liebster.“ Sie drückte ihn fest an sich und küsste ihn.

„Sag mir, was du möchtest.“

Claire nahm die Attrappe und band sie ihm um, über seinen eigentlichen Penis. Es hatte schon einmal funktioniert. Sie atmete schwer und winkelte ihr Bein an.

Tom prüfte den Sitz der Attrappe und führte diese sanft in Claire ein. Sie stöhnte und hielt sich an der Wand fest. Mit halb geschlossenen Augen beobachtete sie ihn. Eine Hand glitt zu seinem Kopf und streichelte ihn. Nach zwanzig Minuten bat sie um einen Stellungswechsel, den er ihr gerne gewährte.

Sie hatte sich dazu gedreht, er nahm sie per Attrappe von hinten. Ihr Atem ging gleichschnell, sie keuchte und stöhnte.

Sie wechselten ein zweites Mal, er legte sich zu Boden, sie ritt auf ihm. Schließlich gingen sie unter die Dusche, Tom nahm sie an einem Wandvorsprung.

Zurück im Bett lebten sie weitere Stellungen aus. Erst zehn vor elf abends reichte es Claire.

Tom stöhnte laut, weil es ihn an die Grenze seiner Kraft getrieben hatte.

Claire hockte am Bettrand. Sie stand auf, rekelte sich, massierte sich, lief umher.

Tom musterte sie. Es war das zweite Mal, dass er einen solchen Marathon mit ihr erlebt hatte.

Claire kroch ins Bett zurück und schmiegte sich an ihn. Ihre Hand rieb seine Brust, er schlang seinen Arm um sie. „Ich würde es dir nicht verübeln, wenn du demnächst meiner überdrüssig werden solltest.“

Seine Finger hoben ihr Kinn. „Wegen solcher Sexabende?“

Sie nickte. Tom schüttelte den Kopf. „Um den besten Duft der Welt zu verlassen? Und auch die köstlichste Zunge und die feinsten Lippen?“

Sie lächelte. „Du bist der erste Mann, der das mit mir durchhält. Und ich danke Gott, dass du so auf mich abfährst.“ Sie küsste seine Nase.

„Statistisch gesehen hattest du gerade mit über zwanzig Männern Sex – rein von der Zeit her.“

„Wegen solcher Begierden ekele ich mich manchmal vor mir selbst.“

Er küsste sie. „Das musst du nicht.“

Claire runzelte ihre Stirn. „Ich bin es nur nicht gewohnt, diese Fantasien auszuleben.“

„Erzähl mir von einer anderen.“ Er ließ seine Hand über ihren Arm gleiten und hakte in ihre Finger.

„Ich habe eine, in der ich nackt zur Uni fahre und so wie ich bin unterrichte. Vor allen Studenten. Aber es geht noch weiter. Ich geh zu den Studenten hin, vor allem natürlich die männlichen, und lasse mich von ihnen berühren. Dutzende Männerhände fassen mich an. Überall.“ Sie küsste seine Brust. „Du bist der erste Mann, dem ich das erzähle. Hast du Träume?“

„Sex-Träume?“

„Hm?“

„Früher hatte ich sicher welche. Seit wir zusammen sind, ist jeder Tag eine Überraschung.“

„Heißt das, durch mich sind die meisten deiner früheren Träume real geworden?“

Er nickte. „Absolut.“

„Wow. Das wusste ich nicht.“

„Claire – wir schlafen nahezu jeden Tag miteinander. Das hatte ich früher nicht.“

„Wie oft hast du es mir Diane getan?“

„Seltener. Ein- bis zweimal die Woche, wenn es hochkommt.“

Claire setzte sich im Bett auf und ging in den Schneidersitz. „So wie es aussieht, bilde ich das eine Ende der Sexskala. Das der Sexsüchtigen.“

Er streichelte ihre Beine. „Mach dir keinen Kopf, Claire. Das ist natürlicher als du denkst.“

„Da habe ich so meine Zweifel, Tom.“

„Sexsucht könnte ein Hinweis der Natur auf eine höhere Fortpflanzungsnotwendigkeit sein.“

Claire nickte. „Ich kenne diese Theorie.“ Sie küsste seine Finger. „Und andersherum würde ein vermehrtes Auftreten von Asexualität auf einen zu hohen Bestand einer Spezies deuten. An diesem Punkt wird auch oft die Homosexualität genannt. Biologisch können zwei Frauen oder Männer jeweils keine Kinder auf die Welt bringen.“

„Diesen Zusammenhang habe ich noch nicht gehört, aber zumindest kann die Natur schlecht die Existenz von Kondomen vorausahnen.“

Claire kicherte. „Stimmt. Normal wäre ich bei unserer Häufigkeit schon etliche Male schwanger geworden.“

„Ich bin jetzt doch müde.“

„Ja, ich auch.“ Sie küsste ihn zärtlich. „Tom?“

„Hm?“

Sie führte ihre Lippen an sein Ohr und hauchte. „Ich liebe dich.“

Hatte er darauf gewartet, es endlich zu hören? Was bedeutete es ihm? Eine Frau, die zweiundzwanzig Jahre älter war, zu lieben?

Er küsste ihre Stirn. „Ich liebe dich auch.“

Sie rollte auf ihn, kuschelte sich an seine Brust und schlief ein.

Im neuen Tageslicht sahen sie sich einen anderen Teil von Richmond an, nach dem Mittagessen fuhren sie weiter. Tom fühlte sich, als würde er in ein neues Leben hineinfahren. Die Frau seiner Träume hinter ihm, sie liebten sich und lernten ihr Land kennen.

Ihre Route führte sie nach Charleston, kurz davor bewunderten sie Kanawha River. In Charleston trafen sie mitten während eines Stadtfestes ein. Claire überredete Tom, an der Feier teilzunehmen. Sie stärkten sich und mischten sich unter die Feiernden.

Tom spürte mit nahezu jedem Tanz, wie glücklich Claire war. Ihm erging es nicht anders. Er mochte erst neunzehn sein, doch er war frühreif. Seine Eltern waren sehr liberal, sie hatten ihm gezeigt, was man durch Fleiß erreichen konnte.

Claires Blondschopf flog hin und her, sie lachte, sie wirbelten herum, sie hatten Spaß. Und sie küssten sich.

Die Sonne versank, das Fest ging weiter, auch wenn die Zahl der Tanzenden schnell abnahm.

Halbstarke näherten sich ihnen, die offensichtlich zu viel getrunken hatten. Ihr Ziel war Claire.

Toms Herz zog sich zusammen. Bekamen sie Ärger?

„Hey – Süße!“ Der mögliche Anführer näherte sich ihr und legte ihr den Arm um den Hals. „Du hast ’nen geilen Arsch. Was hältsdn von etwas Spaß mit mir und meinen Kumpels?“

Seine Kumpane johlten.

Zorn stieg in Tom auf. „Ich mache das, Schatz.“

„Schatz?“ Die Stimmlage des Anführers, der eine tätowierte Glatze hatte, klang nach Hohn. „Sag mal, wie alt bist du, Jüngling?“

Tom war eins fünfundachtzig, der Kontrahent ähnlich groß, vielleicht einen Hauch kleiner. „Ich weiß nicht, wer Sie sind und will es auch nicht wissen, aber wenn Sie die Lady noch einmal anfassen …“

„Dann was?“ Der Typ verspottete ihn.

„Bloodsport.“ Tom setzte seine Fäuste in Kopfhöhe. „Wenn du dich traust.“

Claire hob ihre Arme und schritt zwischen sie. Er las Bewunderung in ihr. „Jungs – sagt mal – kommt ihr von hier?“

„Ja, wir kommen von hier. Das ist unsere Stadt.“

Claire stemmte ihre Hände in die Hüften. „Ist sie das? Und was halten die Einwohner davon, wenn Touristen so dumm angemacht werden? Ich bin mit meinem Freund unterwegs, friedlich. Wenn ihr jetzt verschwindet, bleibt alles ruhig. Wenn ihr Ärger wollt – wird Charleston morgen erfahren, dass euch eine Frau verprügelt hat. Also – was ist euch lieber?“

Zu Toms Leidwesen zogen sie nicht ab. Der Glatzkopf legte erneut seine Arme um sie. „Ja, los – wehre dich – Süße. Wehr dich!“

„Jetzt reicht’s!“ Tom machte zwei Schritte und pfefferte einen linken Haken gegen die Nase des Glatzkopfs, der Claire dadurch sofort losließ. Er war benommen, selbst Claire sah verblüfft von ihm zum Glatzkopf.

Irgendwas musste hinter ihm geschehen, denn Claires Augen wurden groß. Sie sprang plötzlich wie ein Puma hinter ihn, doch Tom hatte keine Zeit, denn ein zweiter Mann ging auf ihn los. Aber er war bereits in Kampfhaltung. Von zwölf bis sechzehn hatte er vier Jahre lang geboxt und gelernt, wie man sich seiner Haut wehrte. Seine Gegner waren betrunken, Tom konnte ausweichen und verpasste dem anderen mehrfache Schläge.

Es traf ihn plötzlich jemand heftig seitlich in den Rücken, er wollte einen starken Konter setzen, doch Claire kümmerte sich bereits um den dritten. Der Schmerz setzte Adrenalin frei, er marschierte auf den Glatzkopf los und verpasste ihm eine Reihe von Treffern. Blutüberströmt blieb er liegen.

Tom drehte sich um Zehn Meter von ihm entfernt hatten zwei Claire in der Mangel. Doch sie zwinkerte ihm zu, machte um die Genitalien einen eisernen Griff, im nächsten Moment krachte ihre Faust so hart gegen seinen Schädel, dass es fast knackte. Ihr Ellbogen ging hart ins Gesicht des letzten. Sie wirbelte zu Toms Erstaunen durch die Luft und katapultierte ihren Fuß noch einmal gegen den Kopf. Er war k. o.

Mit offenem Mund ging er zu ihr. Sie umarmten sich. Jetzt spürte er den Schmerz wieder.

Sirenengeheul, zwei Streifenwagen hielten neben ihnen. Claire klärte die Situation schnell auf.

Der Officer musterte den Glatzkopf. Er stöhnte. „Jones schon wieder.“

„Officer.“ Claire wandte sich an ihn. „Charleston weiß nun, dass Jones von einer Frau verprügelt wurde.“

Sie konnte den Officer überreden, dass ihre Daten hier an Ort und Stelle aufgenommen wurden. Claire hatte keine Verletzung, bei Tom kam der Schmerz am Rücken doch durch.

„Ist schon gut, Officer, ich verarzte ihn selbst.“

Die Halbstarken wurden in Gewahrsam genommen, und sie hatten endlich Ruhe.

Claire umarmte ihn. Sie küsste ihn auf die Wange.

„Sag mal – woher kannst du Taekwondo?“

Sie lächelte, nahm seine Hand, sie liefen Richtung Hotel. „Zehn Jahre in meiner Jugend, Tom. Und du hast geboxt? Das sah verdammt gut aus.“ Sie küsste ihn hinters Ohr.

Stolz erfüllte ihn, dass er seine ältere Freundin hatte beschützen können. „Ich kenne mich mit Eins-gegen-eins-Situationen ganz gut aus. Das waren sogar zwei gegen mich eben. Ich habe nur den hinter mir nicht gesehen.“

Sie erreichten das Hotel und betraten ihr Zimmer.

Claire zog Tom oben herum aus und besah sich den Treffer. „Du hast ’nen ordentlichen blauen Fleck. Sind deine Hände verletzt?“

„Meine Hände brauchen nur Ruhe, das ist alles.“

Zusammen gingen sie ins Bad, er besah sich die Stelle. Sie drückte so vorsichtig gegen die Stelle. Er wollte nicht, doch sein Gesicht verzerrte sich.

„Sex als Heilung?“

Schmunzelnd machte sie ihm dieses Angebot, und er hatte große Lust. Sie kehrten ins Schlafzimmer zurück, Claire ließ ihn sich der Länge nach hinlegen, zog ihm ein Kondom über und begann, auf ihm zu reiten. Tom spürte seine Lust, die groß war und jeden Moment weiter zunahm.

Minuten später sanken beide glücklich zusammen und schliefen ein.

Die Temperaturen stiegen enorm an. Bereits am Morgen waren es achtundzwanzig Grad, die Dreißig-Grad-Marke fiel kurz darauf. Claire und Tom fuhren weiter nach Westen. Hinter Huntington, wo sich der Ohio River nach Süden abspaltete, fuhr Tom zum Big Sandy River hinunter und stellte das Motorrad in den Schatten.

„Wir sind hier an der Grenze zwischen West Virginia und Kentucky.“ Claire hielt sich die Hand über die Augen und besah sich im Minischatten die Gegend.

Sie streiften ihre Anzüge ab und gingen Hand in Hand ins lauwarme Flusswasser.

Zusammen stöhnten sie über die Kühle. Tom holte Luft und ging unter Wasser. Kurz darauf spürte er ihre Lippen. Er kam an die Oberfläche zurück. „Das kann ich unter Wasser nicht.“

„Nicht so schlimm, Schatz.“ Claire sah sich um. Sie schienen allein. Sie stand auf, sodass ihre Brust gerade so mit der Wasseroberfläche abschloss. Sie zog das Oberteil, das einem Sport-BH gleichkam, aus und gleich darauf auf ihr Unterteil. Tom tat es ihr gleich. Die Unterwäsche warfen sie ans Ufer.

Sie umarmte ihn, ihre Brüste berührten ihn. Tom umfasste ihr Becken, sie begannen einen langen Kuss. Sie löste sich von ihm – sie sah glücklich aus.

„Weißt du, was wir noch nicht hatten? Blümchensex.“

Tom nickte. „Stimmt. Du magst es normal härter.“

„Richtig. Ich liebe es, hart genommen zu werden. Aber das weißt du längst.“ Sie umarmte ihn innig. „Es ist unglaublich heiß. In der Sonne dürften es fast fünfzig Grad werden. Hierherzukommen, war goldrichtig.“ Sie küsste ihn auf die Wange.

Tom versuchte, seine Gefühle einzuordnen. Glück, Liebe, Wärme, Wonne, Claire. Im Moment war er im Paradies. Und sein Penis war sehr unruhig. Er drehte seinen Kopf zu ihr und küsste sie fest. Ihre Nasen berührten sich, ihre Stirnen ebenfalls.

„Es ist so unglaublich schön mit dir.“ Ihre Hände streichelten sein nasses Haar, ihre Arme hielten ihn fest umschlungen.

„Ich liebe dich, Claire.“

„Ich liebe dich auch, Tom. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das in dieser Form noch einmal geschehen würde.“ Sie presste ihr Gesicht fest gegen seine Wange, ihre heißen Lippen berührten seine Haut. Sie drückte Dutzende Küsse auf Wange und Mund.

Tom nahm ihr Becken und watete in Richtung Ufer, bis er sitzend mit dem Mund über Wasser kam. „Blümchensex?“

Claire strahlte, hockte sich auf ihn und nahm seinen Penis in sich auf. Unglaubliche Lust durchfuhr ihn, sie gab sich alle Mühe, langsam zu reiten.

Plötzlich fuhr sie erschrocken hoch. „O mein Gott!“ Sie hielt sich die Hand vor den Mund und lachte. Nackt, wie sie war, eilte sie zum Motorrad und wühlte in ihren Sachen.

Tom nickte. Sie hätten fast die Verhütung vergessen. Sie eilte zu ihm zurück, schob ihm den Gummi über. Erneut setzte sie sich auf ihn und ritt wieder in gemächlichem Tempo.

Sie hatten sich wenige Meter neben dem Motorrad eine schattige Stelle gesucht und ließen sich trocknen.

Claire drehte sich zu ihm und ließ ihre Hand über seine Brust fahren.

„Woran denkst du?“

„Im Moment an nichts. Du?“

Sie nickte. „Ich glaube, in meinem Alter macht man sich automatisch Gedanken.“

„Über uns?“

Sie nickte. „So traumhaft schön es im Moment für uns beide ist, Tom, niemand weiß, wie es in einem Jahr aussieht.“ Sie streichelte sein Haar, das bereits getrocknet war. „Weißt du, Schatz, unser Altersunterschied ist mir egal. Dass wir in derselben Uni sind, spielt auch keine große Rolle. Sollten wir nach deinem Abgang noch zusammen sein, hätte ich auch kein Problem damit, mich beziehungsweise uns zu outen.“

Er stützte sich auf seinen linken Ellbogen. „Was wäre die Streitfrage?“

„Du willst vermutlich Kinder, oder?“

Tom zog tief Luft ein und blies sie aus. „Soweit denke ich noch nicht. Aber vermutlich – ja.“

„Und ich bin fast über diesem Horizont, Tom.“

„Ich weiß.“

„Deswegen behalte es bitte im Hinterkopf. Wenn wir entscheiden, dass wir zusammenbleiben und du Kinder willst, dürfen wir nicht zu lange warten. Denn mit etwa fünfzig ziehe ich definitiv den Schlussstrich. Eigentlich reichen mir zwei Kinder, wie ich dir bereits gesagt hatte. Aber weil ich dich liebe, schließe ich weitere Kinder nicht ganz aus.“

Tom nickte. „Ich weiß das zu schätzen, Claire.“ Er beugte sich zu ihr und küsste sie zärtlich.

„Danke. Aber wir sollten das nicht heute entscheiden.“

„Nein, du hast recht. Aber es ist wichtig, dass wir das kurz angesprochen haben.“

„Lieblingsstellung?“ Er legte sich zurück ins Gras, Claire kicherte und legte sich gänzlich auf ihn.

Sie warteten noch, bis die Sonne deutlich im Westen stand, verpflegten sich Huntington und fuhren in Ruhe bis Lexington. An diesem Abend ließen sie es ruhiger angehen. Sie gingen aus, und nach ihrer Rückkehr kuschelten sie sich im Bett des Hotelzimmers aneinander und sahen fern.

Die erste Station am nächsten Tag war Louisville. Sie hielten am Ohio River, aßen zu Mittag und sahen sich die Gegend an. Stunden später erreichten sie St. Louis. Claire bat Tom, hier etwas länger zu verweilen, sie wollte sich den Mississippi näher ansehen.

Sie beratschlagten und fuhren am nächsten Vormittag nach Norden. Sie folgten dem Mississippi nach Nordwesten, bis zum Pere Marquette State Park. Sie stellten die Yamaha unter, da inzwischen dunkle Wolken am Himmel aufgetaucht werden. Es kühlte langsam ab.

„Wenn wir Pech haben, werden wir vom Guss überrascht.“

Sie betraten den Park. Kühler Wind blies ihnen durchs Haar. Der Wald dunkelte die Umgebung zusätzlich ab. Sie spazierten langsam den Weg entlang, genossen die Zeit und sich selbst. Nach den vielen gefahrenen Stunden taten die Schritte gut.

Die ersten Tropfen benetzten die Erde. Regen prasselte auf sie. Sie schienen die Einzigen zu sein. Die Temperatur kühlte auf gefühlte Mitte zwanzig Grad ab. Sie hasteten den Weg weiter, bis sie völlig durchnässt zu einem Unterschlupf kamen.

„Gott sei Dank habe ich die Maschine untergestellt.“

Claire lächelte und umarmte ihn. Er küsste sie.

„Was machen wir? Warten wir, bis es aufhört, und laufen zurück?“

Claire fuhr sich mit den Händen durch ihr Haar. „Ich denke ja.“

„Und wenn es nicht aufhört? Irgendwie müssen wir zurück.“

Sie zuckte mit den Schultern.

„Wir müssen aus den Sachen raus.“ Sie schob ihre Hände unter sein T-Shirt und zog es ihm mit Mühe aus. Sie legte es über ein Geländer neben ihnen.

„Hilfst du mir raus?“

Nachdenklich musterte er sie. „Und wenn jemand kommt?“

Claire schüttelte den Kopf. „Wir sind meilenweit die Einzigen. Komm, Schatz – hilf mir aus der Bluse.“

Er kam ihrer Bitte nach, sie bedeutete ihm, ihr auch den Sport-BH auszuziehen. Anschließend halfen sie sich gegenseitig aus den restlichen Sachen heraus.

Die Sachen würden zwar kaum trocknen, aber Claire war es so lieber.

Tom lugte unter dem Unterschlupf zum Himmel. „Das sieht nicht so aus, als würde es jeden Moment aufhören.“ Claire kuschelte sich von hinten an ihn, umarmte ihn fest. „Tauschen wir etwas körperliche Wärme aus.“ Er lächelte und streichelte ihre Arme.

Die Luft war so feucht, dass die Nässe überall im Unterschlupf greifbar wurde. Aber es blieb mild, und Claires warmer Körper liebkoste ihn.

„Ich finde es trotz des Regens romantisch, Tom. Wir beide, wie Gott uns schuf, fast wie Adam und Eva.“ Ihr Kopf drückte sich neben seinen, ihre duftende Wange an seine.

„Bist du gläubig?“

Der prasselnde Regen machte es beinah unmöglich, sich innerhalb des Unterschlupfs zu unterhalten. Aber ihr Mund war direkt an seinem Ohr.

„Meine Eltern sind protestantisch. Ich bin nach Wissenschaft und Rationalität aufgeklärt worden, und da zählten religiöse Motive dazu, als Allgemeinbildung. Was ist mit dir?“ Ihre Hände massierten sanft seinen Unterleib.

„Ich würde mich vermutlich als gemäßigt katholisch einordnen. Jedenfalls hatte ich nicht viel mit Religion am Hut. Meine Eltern haben es akzeptiert.“

Erste Rinnsale drangen in den Unterschlupf, aber sie waren ohnehin bereits durchnässt.

„Weißt du eigentlich, dass wir es andersherum direkt wieder tun könnten?“

Sie lachte, er spürte die Erschütterung ihres Zwerchfells aufgrund der innigen Umarmung.

„Ja, mein Schatz. Könnten wir.“

Er drehte sich zu ihr um. Lust drang in seine Genitalien.

„Tom – Lust habe ich bei dir immer. Wäre es für dich ein Problem, trotzdem mal einen Tag auszusetzen oder hältst du es nicht aus?“ Sie schlang ihre Arme fest um seinen Nacken.

„Natürlich halte ich es aus. Aber nur für einen Kuss.“

Ihre Mundwinkel glitten weit zur Seite. Er drückte sie fest an sich, er spürte ihre heißen Lippen, die seine liebkosten. Mal fest, mal sanft, mal leidenschaftlich. Tom hob sie auf seine starken Arme, sie vergaßen die alles um sich herum, auch den Regen. Sie liebten sich, jedoch dieses Mal ohne Vereinigung. Ihre Arme und Beine schlangen sich um ihn, als wollte sie ihn nie wieder loslassen.

„Frierst du?“

Er schüttelte den Kopf. „Nein, überhaupt nicht. Du?“

„Auch nicht.“

Er schaute auf seine Uhr. Es war später Nachmittag. Noch immer goss es heftig.

„Komm, Tom – wir gehen zurück.“

Erstaunt sah er sie an. „Nackt?“

Sie feixte. „Klar. Packen wir unsere Sachen zusammen.“

Die Sachen waren in der Tat keinen Hauch getrocknet, sie nahmen sie an sich und verließen den Unterschlupf. Der Weg glich inzwischen nur noch einem Tümpel.

Claire lachte, auch er fand die Situation irgendwie amüsant. Sie hatte ihre Kleidung zu einem nassen Klumpen gerollt, er kam ihrem Beispiel nach, so konnten sie Hand in Hand laufen.

Plötzlich hörten sie Stimmen von vorn, die sich schnell näherten.

Claire kicherte und eilte in den Wald links von ihnen. Er folgte ihr.

„Wir müssen dreckig sein wie sonst was“, flüsterte er.

„Und wie.“

Sie waren etwa vierzig Schritte in den Wald gelaufen. Zwei Menschen in bunter Regenausrüstung liefen an ihnen vorbei.

„Sehr mutig sind wir nicht gerade.“

Sie lachte leise. „Wenn ich mich jetzt auf dich werfe und beim Sex laut stöhne, werden wir es.“

„Ist das nicht mal etwas anderes, als die ganze Zeit nur in Yale herumhocken?“

„Schatz, ich hocke normal auch nicht nur in Yale herum. Früher bin ich mit Gina und Steven viel in der Welt herumgereist. Aber so ein Abenteuer hier mit dir zu erleben, das ist definitiv etwas anderes.“ Ihre warmen Lippen küssten seine Wange.

Er strich ihr etwas Dreck vom Rücken. Ihr Körper war noch warm, trotz des Dauerregens.

„Ich glaube, sie sind weg.“

Sie erhoben sich, doch Claire schrie auf.

„Was ist?“

„Ich bin mit dem Fuß umgeknickt.“ Sie versuchte ihn aufzusetzen, verzog aber schmerzhaft das Gesicht. Sie fluchte.

„Komm.“ Tom nahm ihren rechten Arm und legte ihn um sich.

„Okay.“ Er wechselte die Hand und half Claire aus dem Wald heraus.

„Moment. Wir dürften schneller vorankommen, wenn du auf mich kletterst. Du musst aber dafür unsere beiden Sachen nehmen.“

Er kniete sich ins Schmutzwasser, spürte ihr Gewicht, sie nahm beide Packen, er ihre Beine und erhob sich.

Ihr Gewicht erwies sich als nicht so schlimm wie der beschwerliche Weg. Die gesamte Strecke stand unter Wasser. Sie erlebten einen Dauerregen, der gemächlich die Überschwemmung zunehmen ließ.

„Danke, Schatz.“ Claire küsste ihn auf die Wange.

Eine Viertelmeile vor dem Parkplatz ließ er sie erschöpft hinunter. Sein Herz raste. Er atmete schwer.

„Den Rest kann ich humpeln.“

„Warte. Leg deinen Arm um mich.“

Sie betraten den Parkplatz, der nur leicht in Pfützen stand. Sein Motorrad war das Einzige. Erleichtert erreichten sie es.

„Wir müssen zumindest unsere Unterwäsche wieder anziehen.“

Es war nach wie vor sehr dunkel und kaum abzuschätzen, ob es an der späten Nachmittagszeit oder an den Regenwolken lag.

Sie schlüpften in die klitschnassen Sachen und verstauten die Anzüge. Tom half Claire in den Sitz hinter dem Fahrer und kletterte vor sie. Sie zogen die Helme an. Er startete die Yamaha und lenkte sie zurück auf die Straße. Tom fuhr noch vorsichtiger als sonst, nicht mehr als vierzig oder fünfzig Meilen.

Erschöpft erreichten sie eine Dreiviertelstunde später das Hotel wieder und nahmen eine warme Dusche. Die nassen Sachen hingen sie zum Trocknen auf.

Tom erleichterte Claire die Dusche, indem er das Bein mit dem umgeknickten Fuß in der Luft hielt. Sie lehnte sich an die Wand und streichelte seine Wange.

„Küss mich bitte.“ Gerne kam er ihrem Wunsch nach und liebkoste ihren Mund.

„Fester.“ Sie umarmte ihn und küsste ihn stürmisch.

Endlich konnten sie sich abtrocknen, er half ihr ins Bett, in dem sie sich ausruhten. Claire kuschelte sich an ihn.

„Das war ein schönes Abenteuer, Tom. Ich bin glücklich, dass wir zusammen so tolle Sachen erleben.“

„Gehen wir essen?“

Claire nickte. „Ich bin hungrig genug.“

Sie schlüpften in die Ersatzsachen. Zwei Ecken weiter war ein Restaurant, in dem sie sich stärkten. Claire humpelte mit Toms Hilfe hin. „Ich brauche nachher Eis, dass ich auf den Knöchel legen kann.“

Er nickte. „Ich habe draußen neben dem Hotel einen Eisbottich gesehen.“

Gesättigt kehrten sie ins Hotel zurück, Tom holte aus dem Bottich Eispakete, die er auf Claires rechten Fuß legte.

Ihr Mund öffnete sich wegen der plötzlichen Kälte. Sie fluchte. „Aber es tut gut.“

Tom nahm ihrem anderen Fuß und massierte ihn. Sie lächelte ihn an. Er erreichte ihre Wade und ließ seine Finger arbeiten. Claire seufzte.

Er arbeitete seine Finger nach oben und bearbeitete ihre Oberschenkel.

„Wenn du möchtest, kannst du beide oben machen.“

„Okay.“

„Du machst das traumhaft.“

Er lächelte. „Nur für dich.“

„Ich revanchiere mich bald.“ Sie warf ihm einen Luftkuss zu.

„Willst du einen Orgasmus?“

Ihr Lächeln blieb. „Wenn du möchtest, mache mir einen.“

Gemächlich zogen sie sich aus. Tom liebte es jedes Mal, sie von ihren Sachen zu befreien.

Er atmete tief ein und aus. „Du hast dich verändert, Claire.“

„Ja, vielleicht. Woran machst du das aus?“

„Du bist ruhiger, sanfter, nicht mehr ganz so fordernd.“

„Warts ab, bis ich meinen nächsten Sexsuchtschub kriege.“

„Der ist ein paar Tage her.“ Seine Hände erreichten ihre Brüste.

Plötzlich stöhnte er, sein Penis baumelte und ejakulierte seinen Saft auf ihre Brust. „Was zum Geier …?“ Fassungslos sah er Claire an, sie wusste offenbar auch nicht, was sie sagen sollte. „Das ist das erste Mal, seit wir zusammen sind.“

„Das ist nicht schlimm, Schatz.“ Sie nahm seinen Saft auf und leckte ihn ab. „Komm her, Tom.“ Sie dirigierte ihn zu sich, zog seine Vorhaut zurück. „Hier sind Reste.“ Seine Männlichkeit war schlaff, trotzdem nahm sie sie in den Mund und saugte ihn ab.

„Das ist mir noch nie passiert!“

„Es ist nicht schlimm.“

„Hat das was zu bedeuten?“

Claire schüttelte den Kopf. „Normal nicht. Vielleicht sind wir einfach überanstrengt heute. Was hältst du von einem Ruhetag morgen? Wir schlafen aus, ich kann meinen Fuß schonen. Wir können fernsehen, morgen können wir es gerne auch wieder richtig tun und übermorgen geht es weiter? Tom – wir sind seit Tagen unterwegs.“

Er nickte. „Einverstanden, ich glaube, du hast recht.“

„Lieblingskuscheln?“ Schmunzelnd glitt sie auf ihn und streckte sich auf ihm aus.

„Pass nur auf deinen Fuß auf.“

„Keine Sorge.

Er knipste den TV an.

„Sieh dir das an – für den Westen der USA wird in den nächsten Tagen eine Rekordhitze vorausgesagt. Ausgerechnet dort, wo ich uns hinbringen wollte.“

„Hm.“ Claire hielt die Augen geschlossen und genoss ihn.

Den nächsten Tag waren die Temperaturen noch angenehm. Sie blieben lange im Bett, Tom holte Claire eine neue Eisladung.

„Ich weiß nicht, ob es an dem dummen Fuß liegt oder, dass wir es gestern nicht getan haben …“

Tom sah ihren brennenden Blick. „Normale Lust oder heftige?“

„Eher so ein Mischding. Ich habe große Lust auf dich, aber es ist nicht so schlimm wie neulich.“

„Na, hoffentlich komme ich dieses Mal nicht wie gestern.“

Sie streichelte ihn. „Wir schaffen das zusammen, mein Liebster.“

Ihr Anblick und ihre Worte entfachten bei ihm Lust und Begierde, er legte sich schräg auf sie und küsste sie fest. Ihre Arme legten sich fest um seinen Nacken.

„Schatz – küss mich so, als hätten wir uns ein Jahr nicht gesehen.“

Stürmisch bewegte er seine Lippen und forderte ihre Zunge zu einem heißen Tanz. Sie stöhnten gemeinsam. Seine Zunge fuhr entlang ihres Halses, nahm ihr Aroma auf und küsste ihr Ohr und dahinter. Claire seufzte. Seine Lippen fanden ihre Brüste, immer wieder verlangte sie seine Zunge, um ihre zu liebkosen. Ihre Nippel wurden hart und wollten mehr. Claire bog ihren Körper durch und stöhnte.

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