Kitabı oku: «Der Kopf ist das Rätsel um glücklich zu sein», sayfa 4
Tagebuch Dezember 2017
1. Dezember 2017
Als ich wie immer meine Medikamente abholte bei der Station, bemerkte ich, dass ich eine rote Tablette drin hatte. Ich fragte die Pflegefachfrau: was ist das für eine? Die kenne ich gar nicht, nicht, dass ich etwas Falsches schlucke. Sie war auch überrascht und meinte, dass sie lieber nachsehe. Doch, es ist die Richtige, sie haben nur die Dosis für den Blutdruck erhöht. Ok, probieren wir halt diese auch aus. Heute war wieder Werken auf dem Plan und auf das habe ich mich gefreut. Denn heute habe ich am Geschenk für meinen Mann weiter gebastelt. Das letzte Mal habe ich ja den Aschenbecher aus Ton gemacht für meinen Schwiegersohn. Der ist immer noch am Trocknen. Ich werde jetzt hier nicht schreiben, was es ist, erst nach Weihnachten. Der Grund dafür ist, weil ich jedes Mal, wenn ich meine Geschichte geschrieben habe am PC, sie per Mail gleich an meinen Mann schicke. Er liest den Abschnitt, korrigiert ihn und speichert ihn. Er darf ja jetzt nicht lesen, was sein Weihnachtsgeschenk ist. Es hat mir so viel Spass gemacht, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte. Aber leider konnte ich nicht bis zu Schluss bleiben, da ich um 10.30 Uhr Progressive Muskelrelaxation hatte. Ich konnte mir darunter nichts vorstellen. Die Therapeutin, die fürs Werken zuständig war, sagte mir, ich könne am Nachmittag wiederkommen. Da sagte ich natürlich nicht nein. Also ab zum PDR, das ist die Abkürzung. Ui, hatte das viele Teilnehmer. Also für mich waren es viele. Insgesamt zwölf Personen. Der Therapeut zeigte uns 16 verschiedene Übungen, die wir im Liegen machen mussten. Ich kam mit etwas Herzrasen dort hin und während den Übungen wurde ich immer ruhiger und entspannter. Man denkt, das ist ja nichts was man da macht, aber es war anstrengend. Ich merkte das nachher auch an meinem Rücken. Wie immer bei jeder Therapie musste man in der Runde erzählen, was man gespürt hat oder was in einem vorgegangen ist usw. Am Schluss verteilte er uns noch jedem eine CD und ein Blatt mit Informationen. Bevor ich zurück zur Klinik ging, drehte ich noch eine kleine Runde ums ganze Areal. Ich musste meine Rückenschmerzen loswerden. Das funktioniert bei mir, wenn ich laufen gehe. So und jetzt zum Mittagessen und danach wieder unsere Hausversammlung. Unsere Oberärztin, die auch immer in der Runde mit dabei war, hat sich bei uns verabschiedet. Sie ist nur noch bis nächsten Donnerstag bei uns. Schade, sie war sehr nett und eine liebe Person. Die neue Oberärztin habe ich erst einmal gesehen. Na ja, viel sagen kann ich noch nicht. Hauptsache, sie ist für uns da. Und wie immer gibt es nach dieser Versammlung Kaffee und Kuchen. Da ich gleich wieder zum Werken wollte, habe ich zügig meine Rhabarberwähe hinuntergeschlungen. Ich wollte keine Zeit verlieren. Ich blieb bis nach 15.30 Uhr beim Werken und ging wieder zurück zum Kurzgespräch mit meiner Bezugsperson. Ich erzählte ihr, dass es mir sehr gut geht heute. Das war wieder ich, die alte Monika, so wie ich mich kenne. Und ich genoss es auch. Man weiss nie, wann es wieder umkippt. Ich sagte zu ihr, dass ich wieder etwas Angst wegen Morgen habe, da ich die Klinik verlasse und das erste Mal wieder auswärts übernachten werde. Sie hat mir ein paar Tipps mit auf den Weg gegeben und eine Temesta als Vorrat, falls ich einen Schub bekomme oder eine Angstpanikattacke. Hoffen wir aber, dass ich das nicht brauche und ich das Wochenende geniessen kann mit meinem Mann. Ja, und jetzt wieder ab zum Singen. Ich weiss noch, als wir damit angefangen haben, waren wir noch nicht so viele. Heute sind es zwölf gewesen. Unter anderem kamen wieder zu zwei meiner Lieblingslieder. Wobei ich sagen muss, es sind keine ganzen Lieder, nur vier bis fünf Zeilen. Und das wiederholen wir ein paar Mal. Und am Schluss sangen wir auch noch ein schönes Lied. Als wir fertig waren, ging ich zur Pfarrersfrau und fragte, ob sie mir die Lieder aufschreiben und übersetzen kann. Das dritte war Deutsch, die andern zwei nicht. Ich sagte, ich möchte die drei Lieder in mein Tagebuch schreiben. Sie hat sich sehr darüber gefreut, dass ich so etwas mache. Leider kann ich es erst in zwei Wochen schreiben, weil das Singen am nächsten Freitag ausfällt. Mir ging die Melodie nicht mehr aus dem Kopf, ich summte noch am Tisch beim Nachtessen. Meine Zimmernachbarin hat gesagt: hör jetzt auf damit, ich fange auch schon an. Ha, ha, ha, so gut. Nach dem guten Essen setzte ich mich noch in die Lounge. Da gab es auch noch viel zu knabbern. Ein Patient und eine Patientin haben so viel hingestellt, dass ich einfach etwas davon nehmen musste. Es gab Mandarinen, Orangen, Nüssli, Guetzli und vieles mehr. Nicht gut für die Linie, aber das war mir egal. Später setzten sich noch andere dazu. Die einen haben gejasst und ein paar Frauen gestrickt. Das war ein schöner Abend. So, und jetzt ab ins Bett. Morgen kommt mein Mann und holt mich ab fürs Wochenende.
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2. Dezember 2017
Ich hatte sehr schlecht geschlafen letzte Nacht. Ich habe mich nur hin und her gewälzt. Mein Mund und die Nase waren so trocken, dass man hätte meinen können, ich hätte die ganze Nacht Staub geschluckt. Also die Wasserfalsche genommen und alles ausgetrunken. So, jetzt fühlte es sich wieder besser an im Mund. Die Nase natürlich nicht, ha, ha, ha. Jetzt noch warten bis zum Morgenessen und ab ins Wochenende. Ich wartete auf meinem Mann. Wir tranken in der Lounge Kaffee und plauderten noch mit denen, die dort sassen. Später ging ich ins Zimmer mit meinem Mann. Er schaute noch den PC an. In der Zwischenzeit machte ich es mir gemütlich und legte mich nochmals hin. Als er fertig war, machten wir uns auf dem Weg zum Hotel. Dort angekommen fragten wir nach dem Zimmer und es war schon fertig. Also alles holen, das heisst mein Mann, ich blieb drinnen, weil es sehr kalt draussen war. Alles abgeladen und gleich wieder los. Da ich unbedingt noch einige Weihnachtsgeschenke besorgen wollte, suchten wir das Einkaufscenter, das wir gesehen hatten als wir einmal vorbeifuhren. Es war nicht so einfach, wir hatten es nicht gesehen, als wir auf dem Weg ins Hotel waren. Mein Mann schaute nochmals im Handy nach. Wir fuhren los und haben es gleich gefunden. Wir gingen rein und suchten die Sachen zusammen. Ich brauchte noch eine Rolle Geschenkpapier und da sie im Manor nur grosse Packungen hatten, sagte ich zu meinem Mann, dass ich noch in den Coop gehen möchte. Also ab dort hin. Oh mein Gott, war der gross. Ich schaute in den Laden und plötzlich drückte es mich weg. Mein Körper reagierte so stark, so dass mein Mann sagte: da lasse ich dich nicht alleine rein, ich komme mit. Ich: nein, ich muss raus an die Luft und liess es bleiben. Das Weihnachtspapier kann warten. Draussen angekommen, kaufte ich mir noch eine gut gegrillte St. Galler Olma Bratwurst. Ich weiss ja, die isst man ohne Senf, aber gefehlt hat er mir schon. Also drückte ich sie halt ohne Senf runter. Bei der Kälte blieb sie eh nicht lange heiss. Wieder eingestiegen und ab zu McDonald’s, Bestellung aufgeben, zahlen und wieder ab zurück ins Hotel. Danach gingen wir zum Bahnhof und warteten in einem Café auf den Bus nach Bischofszell. Uns erwartete ein schöner Weihnachtsmarkt. Etwas vor dem Markt gab es einen Stand mit Glühwein und Punschtee, die eine junge Frau und ein Mann verkauften. Neben dran stand eine Wärmelampe. Beim Vorbeigehen sagte mein Mann, wie lange denn das Kabel sei von der Wärmelampe? Die junge Frau schaute komisch und mein Mann: wenn es lang genug ist, würde ich die mitnehmen. Ich glaube, die hat den Witz nicht verstanden. Wieder typisch mein Mann. Wir entdeckten für später noch eine Zigarrenlounge in einem Hotel. Der Christkindlmarkt war wunderschön. Aber es war auch sehr kalt. Also ab in die Lounge Zigarre rauchen. Vorher holte ich mir aber noch einen Punschtee bei der lieben Frau, die den Witz meines Mannes nicht ganz verstanden hatte. Also rein ins Hotel. Mein Mann fragte, ob wir in die Lounge gehen dürfen. Der Chef persönlich meinte, normalerweise ist es erst ab 19 Uhr offen, aber wir dürfen trotzdem rein. Mein Mann hat sich eine Zigarre angezündet. Das gefällt mir einfach. Gemütlich sitzen, reden miteinander und einfach schön haben. Wir blieben über zwei Stunden. Da wir nicht grossen Hunger für ein ganzes Nachtessen hatten, entschlossen wir uns, ein Raclette an einem Stand zu essen. So, jetzt wollten wir zurück in unser Hotel. Jetzt war es genug. Da wir wieder am Glühweinstand vorbeikamen, sagte ich, ich hole mir nochmals einen Tee. Es geht ja noch ein bisschen, bis der Bus kommt. Ich hatte auch etwas bedauern mit der Frau dort. Die arme steht schon ein paar Stunden dort. Zurück im Hotel machten wir uns bettfertig und schauten noch fern. Mein Mann ist schnell eingeschlafen, ich erst spät. Es war ein super schöner Samstag. Mal gespannt, was mich Morgen erwartet.
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3. Dezember 2017
Einigermassen gut geschlafen im Hotel, machte ich mich auf zum Duschen, Anziehen und ab zum Frühstücken. Während des Essens überlegten wir uns, was wir heute noch machen wollen. Zuerst dachte ich, nochmals einen Christkindlmarkt zu besuchen, aber ich wollte doch nicht mehr. Ab dem 1. Dezember gab es eine neue Regel in der Klinik. Wir dürfen nur noch 24 Stunden wegbleiben und müssen darum pünktlich zurück sein. Das heisst, wir sind am Samstag um 11 Uhr gegangen und so müssen wir am Sonntag auch wieder um 11 Uhr in der Klinik sein. Also fuhren wir wieder zurück, verbunden mit einem kleinen Umweg. Ich wollte nicht viel zu früh ankommen. Wenn ich mich an das erste Wochenende erinnere, wo ich froh war, wieder in der Klinik zu sein, wollte ich dieses Mal gar nicht mehr hin. Mein Mann machte weiter am PC und ich ging einen Tee trinken mit Elisabeth. Später machten ich und mein Mann einen langen Spaziergang. So gegen das Ende merkte ich, dass ich Mühe hatte mit Laufen. Ich war froh, als wir beim Restaurant angekommen sind. Dort haben wir etwas gegessen, Dessert eingenommen und danach machten wir nochmals eine kleine Runde. Mein Mann zündete sich noch eine Zigarre an. Beim Retourlaufen wollte ich meinem Mann noch die Kühe zeigen, mit denen ich ab und zu rede. Die sind einfach lieb. Wir ruhten uns noch kurz auf einer Bank aus und genossen die letzten Sonnenstrahlen. Ich merkte, dass ich müde wurde. Wir gingen zurück, verabschiedeten uns und mein Mann fuhr nach Hause. Das Wochenende war super schön. Aber ich war so kaputt und müde, dass ich mich fast zwei Stunden hingelegt habe. Um 17.00 war das Treffen, das jetzt neu und für alle obligatorisch ist, die zu dieser Zeit in der Klinik sind. Heute mussten wir erzählen, was man am Wochenende Schönes erlebt hatte. Die Begeisterung war gross, alle motiviert auf dem Stuhl gesessen. Na ja, auch das ging vorbei. Nachtessen und ab in die Lounge und noch etwas stricken. Später holte eine Patientin ihren grossen Adventskranz aus dem Zimmer und stellte ihn draussen vor der Klinik auf einen Tisch. Da wir keine Kerzen anzünden dürfen im Gebäude, hatte sie es draussen gemacht. Das war so herzig. Es kamen noch zwei bis drei Personen und sie setzten sich zu uns. Nächsten Sonntag werde ich auch mit dabei sein.
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4. Dezember 2017
Als ich mir heute Morgen die Medikamente abholte und ich noch den Blutdruck messen musste, erzählte ich der Pflegefachfrau, dass gestern Abend eine Tablette für die Schilddrüse gefehlt hat in meiner Schachtel. Wir sind draufgekommen, weil ich gestern Abend den Pflegefachmann noch gefragt hatte, ob er mir die Tablette für die Schilddrüse separat hineinlegen würde. Und als er nachsah, war sie gar nicht drin, dabei wurde alles kontrolliert. Er gab mir eine Tablette rein. Die Pflegefachfrau sagte mir, dass sie am PC nachschaue, ob es noch verschrieben ist. Ja, ich muss sie weiterhin nehmen. Also war es für mich in Ordnung. Ich ging hinunter zum Frühstücken. Plötzlich tauchte der Pflegefachmann auf und kam zu mir. Mein Mann hat mit ihm auch schon geredet in der Lounge. Er weiss, von wem ich schreibe. Er zeigte mir ein kleines Döschen, das ich aber schon ein paar Tage nicht mehr bekommen hatte und fragte mich, wieso diese Tablette für die Schilddrüse in dem sei und nicht bei den anderen. Das gehe so nicht, das irritiert. Wer das denn so verordnet hat? Und ich war schon wieder wie auf Nadeln. Mein Hals hat sich zugeschnürt. Ich mag seine Art einfach nicht. Ich sagte, dass ich das so wollte. Und er: wieso? Ich wieder: weil ich fast die falsche Tablette genommen hatte. Er hat immer wieder reingeredet. Das mag ich gar nicht. Ich wieder: die Tablette vom Blutdruck und die für die Schilddrüse sehen ähnlich aus. Und er wieder: wie kann man das verwechseln, es steht ja hinten drauf. Und ich: man kann es nicht immer lesen, weil es abgeschnitten ist. Und jetzt ist es ja in Ordnung, da die eine rot ist und die andere weiss. Mein Gott, der hat mir schon den Morgen versaut. Zum Glück hatte ich am Nachmittag das Gespräch mit meiner Psychologin. Ich muss unbedingt einen Weg finden, dass ich mich wehren kann, wenn ich wieder einmal in so eine Situation komme. Mich hat es auch aufgeregt, dass er zum Tisch kam, wo schon einige Patienten sassen. Meine Meinung ist, dass man das einfach nicht macht. Ich ging genervt ins Zimmer und später zum Zusammensitzen für den Start in die Woche. Da mussten wir auch etwas aufschreiben auf einen Zettel, ihn in einen Briefumschlag legen und abgeben. Ich war einfach nur genervt. Heute war ja auch wieder Werken auf dem Plan, aber ich konnte mich nicht freuen darüber, weil mir immer noch das Gespräch auf dem Magen lag. Also machte ich das Beste draus. Gegen Mittag merkte ich, dass es mir langsam wieder besser ging. Ich habe noch ein wenig gestrickt bis zum Mittagessen. Um zwei ging ich zur Psychologin und erzählte ihr das vom Morgen. Sie sagte, ich hätte sagen müssen: jetzt möchte ich gerne etwas sagen und sie hören mir jetzt zu. Ich: und wie, wenn mir fast ein Kloos im Hals stecken geblieben ist, wenn man so mit mir redet? In so einem Moment finde ich keine Worte. Sie sagte, wenn es mich so beschäftigt, soll ich zu ihm gehen und ihm das sagen. Jetzt nicht mehr, habe ich ihr gesagt, es ist vorbei und vergessen. Ich muss das auch für den Alltag lernen. In solche Situationen kommt man immer wieder. Das nächste Mal werde ich es ausprobieren, mal schauen wie es mir dabei geht. So war es für mich wieder ein tolles Gespräch. Ich habe meine Jacke angezogen und bin spazieren gegangen. Ich rief Hans an, den Freund meines jüngeren Bruders Daniel. Das Gespräch mit ihm war sehr schön. Laufen war nur 30 Minuten geplant, aber dank ihm wurden es 40. Wieder in die Lounge und stricken. Und bevor es zum Nachtessen ging, habe ich mich noch ein wenig aufs Bett gelegt. Später lösten wir zu siebt noch Kreuzworträtsel. Danach verzog ich mich in mein Zimmer. Die folgenden Tage können ja nur besser werden, hoffe ich. Ich denke immer an meine grüne Farbe.
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5. Dezember 2017
Heute fing mein Morgen gut an. Ich schreibe hier immer von meinem hohen Blutdruck, aber geschrieben, wie hoch er ist, habe ich noch nie. Also gebe ich hier mal ein paar Zahlen an. 165/106/86, 175/107/85 und der höchste war 165/110/86. So hoch wie der letzte war es nur ein Mal. Die anderen waren immer so im Bereich wie die ersten zwei. Heute Morgen war er schon 145/92/76. Ich war sehr zufrieden und war glücklich. Voll motiviert ab ins Zimmer, Medikamente holen und zum Frühstücken. Wieder nach oben und warten, bis die Arztvisite losging. Ich habe einen Patienten letzten Abend gefragt, ob ich als erste gehen darf, weil ich am Morgen Werken habe. Das habe ich gar nicht gerne. Jedes Mal überschneidet sich etwas. Das geht immer ab von der Zeit. Er war damit einverstanden. Ok, warten wir mal wieder auf die Ärztin. Wir Patienten/innen sind immer pünktlich und ein Vorbild, so wie es sein muss. Ich kam an die Reihe und wir besprachen, wie es mit meiner Schilddrüse weiter gehen soll. Ich muss nächste Woche wieder hinhalten zum Blut abnehmen. Es wird nochmals geprüft, ob sich etwas verändert hat. Ich freue mich schon wieder sehr darauf, meinen Arm hinzuhalten. So, fertig, aus dem Gebäude raus und in das nächste wieder hinein. Ich nahm meine Arbeit in die Hand und wartete bis die Therapeutin zu mir kam. Sie zeigte mir wie es weiterging und ich machte mich ans Werk. Ich darf ja immer noch nicht schreiben, was ich mache, weil ich am Geschenk für meinen Mann weitermachte. Jetzt brauchte ich beim nächsten Schritt die Leimpistole. Ich und Leimpistole, super. Ich nahm dieses Gerät in die Hand und legte los. Ich hatte sie keine fünf Minuten im Betrieb, da verbrannte ich mir zwei Finger. War das heiss, ich habe innerlich geschrien. Aber ich überlebte es und holte mir zwei Blasen. Mir war es das wert. Ich habe noch gefragt, ob man hier auch Bilder ausdrucken kann. Ja, sagte die Therapeutin. Sie stellte mir den Computer ein und zeigte mir wie das geht. Also sie zeigte mir aber nicht alles, weil sie schon weitermusste. Ich druckte mal ein bisschen herum. Ich merkte aber nicht, dass im Raum nebenan eine junge Frau war, die Kopien machte. Plötzlich rief sie: Monika, hast du etwas ausgedruckt? Ich: ja. Da kam ein grosses Kleeblatt heraus. Ich musste so lachen. Mmh, ich wusste nicht, wie man etwas kleiner ausdruckt. Ich fragte einen jungen Mann um Hilfe. Juhu, ich habe mein Kleeblatt für die Titelseite meines kleinen Buches, das ich und mein Mann zusammenfassen werden. Es muss sich alles entwickeln. So, schnell anziehen und ab zum Gespräch mit meiner Bezugsperson. Es war super gelaufen bis gegen den Schluss und schon liefen mir wieder die Tränen. Ich konnte mich aber bald wieder beruhigen. Ich schaute auf die Uhr, schon so spät, um 13 Uhr hatte ich schon die nächste Therapiegruppe. Also runter, essen, zack, zack und wieder nach oben parat machen und los ging es. Die Körperwahrnehmung war wieder an der Reihe. Es tut gut, aber macht auch sehr müde. Die Bewegungen strengten mich an. Am Schluss hätte ich schlafen können. Aber das ging ja nicht, weil ich jetzt Maltherapie hatte. Ich schleppte mich zum nächsten Raum und holte mein noch nicht fertiges Bild heraus und malte weiter. Da kehrte wieder etwas Ruhe ein. Beim Malen hatte ich eine super Idee. Aus den gemalten Mandala Bildern werde ich mir ein Mobile machen. Und zwar aus den Bildern, die mich ansprechen. So kann ich mir das zu Hause immer ansehen, wenn es mir mal nicht gut geht. Ich weiss ja für mich, was ich da sehe und kann mich erinnern, was sie bedeuten. Ich erzählte es meiner Maltherapeutin, als sie sich zu mir setzte. Sie sagte, dass das eine super tolle Idee sei. Ich bedankte mich für die netten Worte und war auch ein bisschen stolz auf mich. Als ich mit meinem ersten Bild fertig war, suchte ich mir das nächste aus. Als ich so rumstöberte, kam mir ein Engelbild unter die Augen. Der Engel hielt die Arme offen. Das löste in mir so eine Freude aus. Wie wenn er sagen würde, gib die Hoffnung nicht auf. Ich fing an zu malen und freute mich jetzt schon wieder auf die nächste Woche, wenn ich weitermachen kann. Aber auch das Malen macht müde und meinen Rücken spürte ich sehr. Wie immer gab es eine Runde um kurz darüber zu berichten wie es denn einem ergangen ist. Ich wollte nur noch zurück. Eigentlich wollte ich nach dem Malen eine halbe Stunde laufen gehen, aber ich packte es nicht mehr. Ich war so kaputt. Bevor ich mich aber etwas hinlegte, trank ich noch einen Kaffee in der Lounge. Etwas ausgeruht, packte ich meine Tasche und setzte mich zu den anderen Frauen. Drei davon strickten und Elisabeth hat Rätsel gelöst. Und eines wusste ich schon, nach dem Nachtessen geniesse ich noch den Abend und bleibe auch nicht mehr lange auf. Morgen ist ja der 6. Dezember, mal schauen, ob wir auch Besuch bekommen vom Samichlaus. Gute Nacht!
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6. Dezember 2017
Letzte Nacht wurde ich plötzlich wach, weil ich ein komisches Geräusch hörte. Ich traute mich nicht so richtig nachzusehen, was da los ist in meinem Zimmer. Man weiss ja nie, was einen erwartet oder was rumschleicht. Nach ein paar Minuten dachte ich, ob sich vielleicht eine Maus oder etwas Ähnliches verirrt hatte. Es hörte sich wirklich an, wie wenn etwas raschelt und klopfen würde. Da es mich langsam genervt hat und ich weiterschlafen wollte, fasste ich meinen Mut zusammen und drehte mich um. Oh, ich bin eingeschlafen vor dem Fernseher und deswegen auch die komischen Geräusche. Man sah das Bild mit dem Kamin, in dem das Feuer immer so schön brennt und knistert. Jetzt wusste ich auch, durch was ich wach wurde. Lieber ein Kamin als eine Maus im Zimmer. Ich stellte ab und versuchte wieder einzuschlafen. Das ging natürlich nicht mehr. So wälzte ich mich durch, bis ich aufgestanden bin. Ich war sehr müde und spürte etwas den Morelli. Aber es blieb mir ja nichts anderes übrig, da musste ich durch. Ich war gut mit der Zeit dran und so konnte ich gemütlich frühstücken. Unten gab es einen Grätimaa zum Essen. So, wieder los zur Achtsamkeitsgruppe und nachher Werken. Wieso ich das in dieser Woche drei Mal hatte wusste ich auch nicht, aber mir war es recht. So konnte ich weitermachen an meinen Geschenken. Ich bekam heute zwei Komplimente für mein kleines Werk, das ich für meinen Mann machte. Jetzt braucht es nur noch ein wenig Schleifschnitt und etwas anmalen. Die Farbe landete bei mir mehr auf den Fingern als dort wo sie eigentlich sein sollte. Als ich fertig war mit bemalen, merkte ich, dass beim Hals und Nacken wieder alles verspannt war. Ich sagte der Therapeutin, dass ich froh bin, dass ich nachher grad zur Physiotherapie gehen kann. Na, lachte sie und sagte: sehen Sie, so geben wir immer die Arbeit weiter. Ich musste so lachen. Alles aufgeräumt, machte ich mich auf den Weg. Ich legte mich wie immer auf die warmen Kissen und freute mich darauf, die Augen zu schliessen und einfach alles fallen zu lassen und zu vergessen. Leider wurde aus dem letzten Satz nichts, den ich geschrieben habe. Ich glaubte es einfach nicht. Ich musste nur Niessen. Ich habe mich so aufgeregt. Der Physiotherapeut meinte, ich solle es nicht unterdrücken, sondern raus lassen, das sei menschlich. Und ich: wieso muss das ausgerechnet jetzt kommen? Ich konnte mich nicht so recht entspannen. Das alles ging ja noch, aber als ich mich umdrehte und ich den Kopf durch das Loch stecken musste, was man ja von Massageliegen kennt, fing meine Nase an zu tropfen. Nein, das darf aber nicht sein und schon sah ich einen silbernen Faden runter hängen. Was soll ich machen? Soll ich es ihm sagen, oder hoffen, dass es nicht runter fällt bis auf dem Boden. Ich entschied mich für das Warten. Und wenn es doch gerade so gut läuft, hat sich die zweite Hälfte von der Nase auch gemeldet. Als wir fertig waren und ich wenigstens das Glück hatte, dass mein Schnodder nicht zu Boden fiel, konnte ich es mit Papier wegwischen. Ein tiefer Schnauf und das Niessen und die Nase machten weiter ihr Ding. So, jetzt kommt der ganz schöne Teil. Meine Freundin Fazilet besuchte mich heute. Wir zwei kennen uns von unserer gemeinsamen Schulzeit her. Was wir beide alles erlebt hatten. Wir lachen heute noch darüber, wenn wir davon erzählen. Wir assen zusammen Mittag und beim Erzählen über mich musste ich wieder weinen. Aber es war so schön mit ihr etwas Zeit zu verbringen. Wir gingen noch zusammen spazieren und das hat ihr sehr gut gefallen. Sie sagte, sie wäre noch nie so lange am Stück gelaufen. Ich hoffe, das stimmt jetzt noch, was ich da schreibe, ha, ha, ha. Wie immer ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Ich begleitete sie noch zum Auto und wir verabschiedeten uns. Danke Fazilet, dass Du mich besucht hast. Mit Dir hätte ich nie im Leben gerechnet. Ein grosses Dankeschön. Da ich heute unbedingt eine Stunde laufen wollte und wir zu früh zurück waren, ging ich noch 15 Minuten herum bis ich die Stunde geschafft hatte. Zurück im Zimmer, machte ich noch Handwäsche. Ich konnte nicht waschen, da die Maschine sehr stark stank. Es wurde gemeldet, aber wie lange das bis zur Reparatur dauern wird, weiss man nie. Als ich damit fertig war, ging ich in die Lounge und strickte. Später wieder aufs Zimmer mich hinlegen. Das Niessen und Nase laufen ging auch hinter mir her. Ich sehe bald aus wie das Rentier mit der roten Nase. Nach dem Essen ging ich den Blutdruck messen und der war spitze! Das erste Mal unter 90. 133/88, den unteren weiss ich nicht mehr, er war aber auch super gut. So, wieder wie jeden Mittwoch zum Gottesdient. Heute beim Singen der Lieder hörte ich meine Stimme zum ersten Mal. Der Pfarrer sang hoch, die eine Frau auch etwas, die links von mir sang, glaub ich, gar nicht und der rechts von mir, ein Patient, der mich fragte, ob ich wieder in den Gottesdienst gehen würde heute Abend, er würde auch gerne mitkommen, der brummte manchmal vor sich hin. Ich fand es herzig. Gut, meine Stimme war nicht gerade vom Feinsten, aber ich zog es durch. Ich bin Frau Rothacher! So, zurück und den Feierabend geniessen. Bis Morgen.
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7. Dezember 2017
Heute fühle ich mich gar nicht wohl. Letzte Nacht, als ich mich ins Bett gelegt hatte, wurde es mir wieder so komisch. Ich hatte das Gefühl, ich fliege mit dem ganzen Zimmer in ein Loch hinunter. Kurze Pause und es drückte mich so zu, wie wenn der Körper wieder abstellen würde. Ich wusste nicht, soll ich jetzt läuten oder zur Station laufen. Ich entschied mich beides nicht zu tun. Da ich so einen heissen Kopf hatte und ganz rot im Gesicht war, holte ich mir einen nassen Waschlappen. Ich legte ihn auf meinen Kopf. Ich merkte, wie die Hitze langsam rauskam. Ich blieb einfach ruhig und hoffte, dass es sich nicht wiederholen würde. Ich schaute noch etwas fern und bin irgendwann eingeschlafen. Ich habe aber dieses Mal den Fernseher vor dem Einschlafen abgestellt. Deswegen auch das Unwohlsein heute Morgen. Ich wusste auch schon im Voraus, dass heute mein Blutdruck wieder hoch sein wird. Und es war auch so. Ich ging wieder unsicher und etwas zitterig. Das ist immer so, wenn so etwas über mich kommt. Da ich heute viel Zeit hatte und nur ein Programmpunkt auf dem Plan war, ging ich nach dem Morgenessen vierzig Minuten laufen. Danach machte ich mich parat für die Schlafhygienegruppe. Wie immer erzählten wir in der Runde wie wir geschlafen hatten. Da bekam ich zu hören von gar nicht, herumwälzen, viele Male aufstehen und so weiter. Es ist schon komisch, wenn man anderen zuhört. Nicht, dass es schön ist, so etwas zu denken, aber mich beruhigte es, dass ich mit dem nicht alleine dastand. Für mich wäre es ein Luxus, mal fünf, sechs Stunden durch zu schlafen. Ich weiss ja gar nicht, wie das ist. Ich finde es spannend. Wir mussten um 11.30 Uhr Schluss machen, 15 Minuten früher als sonst. Also ging ich wieder in das andere Gebäude rüber und trank noch eine Tasse Tee. Nachdem Mittagessen wollte ich das erste Mal ausprobieren, mich für eine halbe Stunde hinzulegen. Den Tipp bekam ich von der Therapeutin. Sie sagte zu mir, ich solle ausprobieren mich jeden Tag am Nachmittag für eine halbe Stunde hinzulegen. Ich habe ihr gesagt, das bringe mir gar nichts. Sie sagte zu mir: wieso denn nicht? Ich: weil ich in einer halben Stunde nicht einschlafen kann. Sie erklärte mir, dass ich nicht schlafen muss, es reicht, wenn ich mich entspannen und einfach ruhig bleiben und die Augen schliessen kann. Und das werde ich jetzt probieren. Ob es mir gelingen wird, wird sich noch zeigen. Aber da ich nach dem Essen nochmals in die Lounge ging, blieb ich sitzen. Eine Patientin wollte ihre Pulswärmer fertig machen. Da sie aber erst am Lernen war, habe ich ihr gezeigt, wie man sie zusammennäht. Es ging bald eine Stunde rum und ich wollte doch noch nach draussen spazieren gehen. Als wir fertig waren, packte ich meine Sachen zusammen und ging ins Zimmer. Dort habe ich meine Uhr auf dem Handy eingestellt für eine halbe Stunde und ich legte mich hin. Ich wollte herunterfahren, aber es ging nicht so recht. Ich hätte gleich nach dem Essen gehen sollen und nicht noch was anderes vorher machen. Ich blieb aber liegen. So, der Wecker läutete und ich machte mich parat und ging los. Ich schaffte es wieder 40 Minuten. Ich war aber sehr müde, trank in Ruhe noch einen Kaffee und strickte ein wenig. Vor dem Nachtessen habe ich mich nochmals hingelegt um die Füsse etwas hoch zu lagern. So, gut gegessen und mit einem vollen Bäuchlein wieder in die Lounge und einen Orangentee trinken. Blutdruck messen gehen, war immer noch etwas erhöht, aber na ja, was soll ich machen. Die Therapeutin, die Dienst hatte, hat sich noch etwas Zeit für mich genommen und mit mir geredet. So, zurück ins Zimmer. Etwas nervös bin ich schon, weil mir noch die letzte Nacht im Nacken sass. Aber ich muss da durch. Ich hoffe, dass diese Nacht besser wird als die letzte. Und ich habe mir auch vorgenommen etwas früher ins Bett zu gehen. Morgen habe ich wieder einige Termine mehr auf dem Plan. Aber jetzt stricke ich noch ein bisschen. Im Fernseher kommt eine schöne Sendung, die ich mir jetzt anschauen werde.
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8. Dezember 2017
Nach dem Frühstück machte ich mich auf den Weg zur Genusstherapie. Als ich den Raum betreten habe, sah ich verschiedene dunkle Schokoladen und eine weisse auf dem Tisch liegen. Mich hat es schon fast gelüpft als ich die sah. Ich mag dunkle Schokolade überhaupt nicht. Und erst recht nicht nach einem Frühstück. Es war 8.30 Uhr und wir mussten sie um diese Zeit probieren und erraten, was man raus schmeckt. Ich nahm immer nur eine kleine Ecke. Nach dem dritten Stück musste ich passen. Die waren so grusig, dass ich wirklich gedacht habe, ich muss erbrechen. Aber als die weisse dran war, da nahm ich mir ein grösseres Stück. Ich liebe weisse Schokolade. Aber leider gab es von der Sorte nur eine. Es gab auch noch welche mit Chili, Joghurt, Zitrone und andere. Aber wie gesagt, ich habe keine mehr gegessen. Als wir fertig waren, Gott sei Dank, spazierte ich wieder zurück und setzte mich in die Lounge. Um den Geschmack wegzubringen im Mund, trank ich einen Kaffee. Ausgeruht wieder zurückgelaufen und ab zu PMR (Progressive Muskelrelaxation). Dieses Mal nahm ich mir eine Matratze statt einer dünnen Matte. Ich hatte beim letzten Mal so Rückenschmerzen, dass ich danach kaum laufen konnte. Wir machten die gleichen Übungen wie das letzte Mal, nur fiel es mir dieses Mal etwas leichter. Ich war auch nicht so müde. Eigentlich wollte ich noch etwas spazieren gehen, als wir fertig waren, aber es hat so stark geregnet und gewindet, dass ich mich entschloss, wieder in die Lounge zu sitzen. Ich holte mir aus dem Tee-Advent-Kalender einen Beutel heraus. Für jeden Tag einen. Und bei den Beuteln steht immer etwas drauf. Und dieser Spruch hat mir gefallen. „Wer sich freuen kann, der soll nicht bis Morgen warten.“ Diesen Tee habe ich von meinem Bruder Daniel und seinem Freund Hans geschenkt bekommen. Eine super Idee. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt. So, nach dem Mittagessen wie immer unsere Hausversammlung. Und heute verabschiedeten sich wieder drei Patientinnen, unter anderem auch Elizabeth, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Als sie sich bedankt hatte für alles und weitergeredet hatte, merkte ich schon, dass ich nasse Augen bekommen habe. Und wenn die Patienten einverstanden sind mit einem Rückruf, durfte man ihr Danke oder sonst etwas sagen. Ich meldete mich unter Tränen, dass ich kaum sprechen konnte. Ich bedankte mich dafür, dass ich sie kennenlernen durfte und sie meine Zimmernachbarin war. Wir beide lachten und weinten zusammen in diesen drei Wochen. Ich werde dich sehr vermissen. Wir nahmen uns nach der Versammlung wieder in die Arme. Wir tranken noch einen Kaffee und assen Kuchen. So, jetzt musste ich nach oben, meinen Mann abholen. Heute hatten wir unser Paargespräch. Ich empfing ihn nicht mit einem Lächeln, sondern mit Tränen. Aber nicht wegen ihm, sondern wegen Elisabeth. Er brauchte mich aber wieder zum Lachen in dem er mir ein paar Sachen erzählte. Also Augen zu und durch. Ich werde hier jetzt nicht gross erzählen wie es war. Mir war es wichtig von meinem Mann zu wissen, ob er sich nicht eingeschränkt fühlt oder zu kurz kommt wegen mir. Und dass er auch ein bisschen weiss um was es geht. Vielleicht ist das jetzt auch falsch geschrieben, ich weiss es nicht, aber Hauptsache für mich stimmt das so. Natürlich wieder viel geweint, auch wenn ich jetzt schreibe, geht es mir so. Man erlebt alles nochmals durch. Darum ist es mir wichtig es aufzuschreiben und es danach einfach wegzuschicken. So, das wäre geschafft. Jetzt kommt der schönere Teil. Wir sind nach dem Gespräch mit dem Bus nach Will gefahren, da warteten Josy und Renato auf uns. Das sind die Schwiegereltern von unserer älteren Tochter Sabrina. Schön war es noch, es fing an zu schneien. Am Morgen hat es so geregnet und jetzt schneite es. Wir spazierten durch den Christkindelmarkt und gingen zusammen Nachtessen. Nach dem Essen gingen wir nochmals eine Runde durch den Markt. Wir sahen sogar einen Samichlaus mit Esel. Das war so herzig. Es war überhaupt wunderschön. Danke Josy und Renato. Wieder in der Klinik angekommen, kam mein Mann noch mit rein, ging aber wieder nach 10 Minuten. Er übernachtete in Will. Ich habe noch einen Tee getrunken und ging danach ins Zimmer. Jetzt hoffe ich, dass ich gut schlafen kann. Ich bin sehr müde vom heutigen Tag. Auf Morgen freue ich mich sehr, da holt mich mein Mann ab und wir machen noch einige Besorgungen.
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