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4.3Fallbeispiele: Transformative Forschung und Transformationsforschung
Transformative Forschung: Der Beitrag des OneMap Myanmar zur Demokratisierung von Datengrundlagen und Landgouvernanz

Um zu planen, brauchen Regierungen Wissen. In erster Linie sind die Ministerien dafür zuständig, die für ihren Sektor relevanten Daten und Informationen zu erheben, auszuwerten und in die Planung aufzunehmen. Doch diese in unterschiedlichsten Ämtern und Forschungsinstitutionen aufgeteilte Arbeit erschwert eine sektorenübergreifende kohärente Umweltgouvernanz. Dies gilt für die Industrieländer und weit mehr noch für die wenig entwickelten Länder, in welchen es meist in hohem Grad an verlässlichen Daten und administrativen Kapazitäten, an Transparenz und digitaler Informationstechnologie mangelt. Wie komplex und dringlich das Schaffen von kohärenten wissensbasierten Planungsgrundlagen ist und was transformative Forschung hier leisten kann, lässt sich an einem Beispiel aus Südostasien zeigen. Myanmar, das frühere Burma, hat 2011 eine vorsichtige Demokratisierung eingeleitet und öffnet sich der Außenwelt. In einem Land mit einer mehrheitlich von der Landwirtschaft abhängigen Bevölkerung und ohne ausreichende Institutionen zur Verwaltung greifen nun ausländische Kräfte einschneidend auf Agrarland und Bodenschätze zu. Die Regierung hat den Handlungsbedarf erkannt und 2015 das OneMap Myanmar ins Leben gerufen (www.onemapmyanmar.info). Das Projekt soll einen Fundus an relevanten und verlässlichen Umweltdaten schaffen und den Regierungsbehörden und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Das soll helfen, die dringlichen Prozesse und Entscheidungen im Zusammenhang mit den Landreformen wissensbasierter, demokratischer und inklusiver zu gestalten (Bastide et al. 2017).

Der eindeutig transformative Charakter der Ziele prägt die Umsetzung: Ein erstes transformatives Schlüsselelement ist die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft innerhalb eines langfristigen Abkommens zwischen den Regierungen von Myanmar und der Schweiz. In Partnerschaften mit über 20 Regierungsbehörden, zivilen Organisationen, ethnischen Gruppen und lokalen Gemeinschaften werden Daten, Informationen und Wissen zu Landnutzungsthemen wissenschaftlich und partizipativ generiert, überprüft und ausgetauscht. Multi-stakeholder-Plattformen schaffen Raum für das gemeinsame Erarbeiten von Landnutzungsregelungen und einer nachhaltigen Landreform. Ein zweites transformatives Element ist die adaptive Projektgestaltung. Sie erlaubt es – selbstverständlich innerhalb der übergeordneten Zielsetzung des Harmonisierens und Verfügbarmachens von Daten –, den wechselnden Einflüssen zu begegnen, die Akteure einzubinden, das Portfolio und Projektmanagement auszubauen sowie weitere Kooperationen und Plattformen zu spezifischen Problemkonstellationen einzurichten. Das dritte transformative Schlüsselelement ist der Aufbau von institutionellen und individuellen Kapazitäten innerhalb der Projektarbeit. Das Organigramm zeigt eine vertikale und horizontale Einbindung von Mitarbeitern aus unterschiedlichsten Verwaltungseinheiten in das OneMap-Führungskomitee, in die Technical Working Group, die Technical Unit und in regionale Untereinheiten. Im Arbeitsprozess wird Wert darauf gelegt, die technischen, analytischen und deliberativen Kapazitäten aller zu fördern und wo möglich mit Ausbildung zu ergänzen. Auch lokale Gruppen erhalten finanzielle und technische Unterstützung im partizipativen Erstellen von Landnutzungsplänen.

Bereits nach einer erst kurzen Projektdauer zeichnen sich Erfolge ab. Es hat sich bewährt, die Aufarbeitung von Landnutzungsdaten nicht als rein technische Aufgabe anzugehen, sondern sensitiv in den Umbau von Verwaltung und Gesellschaft einzubetten. Trotz eines von Konflikten, Misstrauen und Verunsicherung geprägten Klimas gelingt es den Projektzuständigen immer wieder, zwischen den Akteuren Brücken zu bauen. So treffen sich zum Beispiel in der südlichen Region von Tanintharyi Repräsentanten der Wissenschaft, der regionalen Verwaltung, der Zivilbevölkerung, der ethnischen Gruppen und der Palmölindustrie am runden Tisch. Hier machen sie erste Schritte, um mit partizipativ und wissenschaftlich erarbeiteten Karten und Datengrundlagen die aus den Palmölkonzessionen entstandenen Landkonflikte anzugehen, die Inkohärenzen zwischen den formellen und informellen Nutzungs- und Rechtssystemen aufzudecken sowie Elemente einer gerechteren Landzuteilung und nachhaltigen Nutzung zu entwerfen. Das Kernstück der gemeinsamen Projektarbeit – und bereits von nationaler Bedeutung – ist jedoch die OneMap Myanmar Online Platform. Auf ihr sind sämtliche Daten abrufbar, sind interaktive Karten, Ausbildungsunterlagen und Aktivitäten einsehbar. Als gemeinsames Produkt wirkt die Plattform für die Beteiligten auch als Motivator in ihrer Arbeit. Die OneMap Myanmar Online Platform repräsentiert den langsamen Übergang von in Amtsschubladen vergrabenen Papierunterlagen zur digitalen Informationstechnologie zugunsten einer transparenteren und effektiveren Landgouvernanz.

Transformationsforschung: Das Constitutionality Framework als Instrument zur Analyse und Bewertung von Multi-stakeholder-Prozessen

Theorie und Praxis liegen auch in der Nachhaltigkeitswissenschaft oft weit auseinander. Was in transformativer Forschung gefordert wird, nämlich in transdisziplinärer Auseinandersetzung in Multi-stakeholder-Plattformen und -Prozessen gesellschaftlich abgestützte, effektive Strategien und Institutionen nachhaltiger Entwicklung zu schaffen, erweist sich in der Praxis als schwierig. Je größer die Komplexität des Problems, je vielfältiger der Hintergrund der Akteure und ihrer Interessen, desto stärker wirken sich asymmetrische Machtkonstellationen und Handlungskompetenzen aus. Partikularinteressen können den Prozess blockieren oder Lösungen hervorbringen, welche nicht von allen getragen werden. Beides ist einer nachhaltigen Entwicklung abträglich. Es ist die Qualität der Interaktion, welche den Erfolg ausmacht. Doch was sind denn ‚gute‘ Multi-stakeholder-Prozesse? Wie können sie geschaffen, wie können die Qualität gesichert und der Erfolg gemessen werden? Und wo sind sie überhaupt sinnvoll? Mit solchen Fragen beschäftigt sich die Transformationsforschung. In Ergänzung zu transformativer Forschung, welche nachhaltige Entwicklung in der Praxis unterstützt, analysiert sie wissenschaftlich-disziplinär die Transformationsprozesse selbst.

Ein Beispiel dazu liefert das Constitutionality Framework, welches dem Analysieren von Bottom-up-Prozessen in der Verwaltung gemeinschaftlich genutzter Ressourcen und Gebiete (Allmenden) dient (Haller et al. 2016, vgl. dazu Kap. 13/Haller). Constitutionality, welche generell die Rechtsstaatlichkeit oder Verfassungsmäßigkeit meint, wird hier in Bezug zur Frage der Kohärenz zwischen Regierungsführung und Multi-stakeholder-Prozessen gesetzt. Denn nur wo die entworfenen Lösungen auch vom Staat her abgesichert werden, können sie Bestand haben. Aus vier Studien – Fischerei in Sambia, Weide- und Waldnutzung in Mali, Fischerei in Indonesien und Waldnutzung in Bolivien – und weiteren Erfahrungen in der Verwaltung von gemeinschaftlich genutzten Ressourcen und Allmenden, Parks und Schutzzonen, leiten die Wissenschaftler sechs Komponenten zu constitutionality ab, welche entscheidend für Qualität und Erfolg sind: (1) die Einsicht der lokalen Bevölkerung, dass zur Anpassung an den Wandel neue Institutionen notwendig sind; (2) inklusive, auf Machtausgleich bedachte Aushandlungsprozesse zum Aufbau der Institutionen; (3) den Einbezug bestehender lokaler Gouvernanzinstitutionen; (4) das Bereitstellen von neutralen Plattformen des Austausches durch Außenstehende; (5) das Anerkennen der lokalen Wissensbestände und (6) das Anerkennen der neu geschaffenen Institutionen auf höherer organisatorischer Ebene. Im Zentrum von constitutionality stehen also die Lebenswelten der lokalen Akteure, ihre Perzeption, Motivation und Verhandlungsmacht sowie ihre von unten aktiv und strategisch geleitete Prozessführung zur Legimitierung ihrer Interessen.

Den Mehrwert, welchen dieser Fokus auf die Innensicht im Verständnis der Bottom-up-Prozesse und ihrer Einbettung in das übergeordnete politische System bringt, zeigt eine Studie aus Bolivien (Gambon/Rist 2018). Hier hat der Staat in den 1960er Jahren ohne Konsultierung der lokalen Bevölkerung Schutzgebiete und – unter Druck sozialer indigener Bewegungen – Anfang der 1990er Jahre indigene Territorien ausgeschieden. Dies brachte neue Dynamiken in das Gefüge der Landgouvernanz. Unter Anwendung des Constitutionality-Ansatzes legt die Studie dar, wie sich dabei die Machtunterschiede innerhalb der keineswegs homogenen lokalen Bevölkerung auswirkten, wie Gruppen in wechselnden Allianzen strategisch agierten und ihre Ansprüche über staatliche Legitimation sichern konnten. Die neuen Grenzziehungen brachten da Nachteile, wo sie soziale Kontexte durchschnitten oder ökonomische Institutionen von den gewachsenen soziokulturellen Institutionen trennten. Sie brachten aber auch Vorteile, etwa wo soziokulturelle Strategien des Ressourcenzugangs über zeitliche Wanderbewegungen zwischen verwandtschaftlichen Gruppen oder über Verwandtschafts- und Heiratsbeziehung ausgeweitet werden konnten. Die Territorialzugehörigkeit erhöhte die Verhandlungsmacht der Indigenen gegen neue Ansprüche von außen, minderte allerdings jene der marginalisierten Schichten innerhalb des Gebietes oder jene von Zuwanderern. Enge Allianzen mit dem Staat waren jeweils entscheidend. So haben die sozialen und indigenen Bewegungen auch den Übergang von der neoliberalen Politik zum 2009 erklärten ‚pluri-nationalen Staat‘ wesentlich vorangetrieben. Doch der Institutionsbildungsprozess ist keinesfalls abgeschlossen, und stärkere Akteure schmieden neue Allianzen. Die Regierung hat begonnen, die nationale Ökonomie und soziale Entwicklung über die Interessen der indigenen Gemeinschaften zu stellen – bezeichnenderweise unter Berufung auf das Narrativ eines indigenen Staates. In der Öffnung der Schutzzonen zugunsten extraktiver, wirtschaftsorientierter Kräfte sinkt die Verhandlungskraft der lokalen Bevölkerung rapide und erfordert eine Neuausrichtung. Das Beispiel zeigt, wie disziplinär-wissenschaftliche Transformationsforschung die Komplexität und Dynamik von Wandel aufdecken und damit gleichzeitig neue Inhalte zu Theorie und Praxis der Nachhaltigkeitswissenschaft einbringen kann.

4.4Fazit

Die Frage, wie die Wissenschaft die nachhaltige Entwicklung stützen kann, hat eine eigentliche Nachhaltigkeitswissenschaft hervorgerufen. Deren Vertreter sehen sich grundsätzlich in der Verantwortung für zukunftsbildende Prozesse und klären die epistemologischen und praktischen Grundlagen einer transformativen Wissenschaft. Sie argumentieren, dass es nachhaltige Entwicklung ohne Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Ausgleich in Bezug auf Ressourcen, Macht und gesellschaftliche Teilhabe nicht geben kann. Entsprechend setzen sie sich für neue, demokratischere Formen der Wissensgenerierung und Entscheidungsfindung ein. In Erweiterung ihrer disziplinären und interdisziplinären Kernfunktion übernehmen sie neue Aufgaben und Rollen am Schnittbereich Wissenschaft – Gesellschaft – Politik. Sie organisieren und strukturieren etwa transdisziplinäre – also Wissenschaft und Gesellschaft einschließende – Prozesse und setzen sich darin für einen Ausgleich von Machtverhältnissen und Entscheidungskapazitäten ein. Sie unterhalten geeignete Datenbanken, Netzwerke und Austauschplattformen, schaffen neue Ausbildungsgänge und universitäre Strukturen und wirken aktiv als Informant und Vermittler zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Insgesamt übernehmen sie also eine wertegeleitete Arbeit als Prozessgestalter mit der Intention, unterschiedlichste Wissenssysteme – also wissenschaftliches wie nichtwissenschaftliches Wissen – zu integrieren und die gleichberechtigte Teilhabe im Gestalten einer nachhaltigen Zukunft zu stärken. Durch die gesamtgesellschaftliche Zusammenarbeit soll die Kohärenz, Legitimität und Effektivität einer globalen Nachhaltigkeitsgouvernanz wachsen. Um das Potenzial transformativer Forschung zu entfalten, braucht es allerdings ein Umdenken und eine stärkere Unterstützung der Entscheidungsträger in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.

4.5Forschungsliteratur
Zur Einführung empfohlene Literatur

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Zitierte Literatur

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