Kitabı oku: «Die sprechenden Augen», sayfa 8

Yazı tipi:

Raju

Wie lieb sie da liegt – und ich neben ihr. Schlaf gut, Jenny. Ich möchte nicht schlafen. Ich will dich nur ansehen. Wie schnell die Zeit vergeht. Jetzt bin ich sechs Tage bei dir. So viel habe ich in diesen sechs Tagen erlebt. So viel Schönes, so viel Gutes, so viel Liebe. Wie lange dauerten doch die sechsundzwanzig Monate in dem Haus. Ich wünsche, dass jeder Tag mit dir so lange dauert, wie die letzten Jahre. Oder noch länger.

Mein Herz klopft so wild. Es will zerspringen, zerspringen vor lauter Glück. Wie stolz ich heute war. Ordentlich gekleidet, mit Geldtasche und Handy trat ich meinen Landsleuten gegenüber. Wie sie schauten, Jenny. Sie beneiden mich um dich. ‚Was für ein glücklicher Mann du bist‘, sagten sie zu mir. Ich bin nicht mehr diese elende, stinkende Kreatur. Ich bin wieder ein Mann. Nein – ich bin endlich ein Mann! Du, Jenny, hast mich zum Mann gemacht. Ich habe wieder Würde.

Ich werde mein Bestes geben, um dich nicht zu enttäuschen. Deine Freundin soll sehen, dass ich dir nichts Schlechtes tue. Hoffentlich mache ich alles richtig, hoffentlich musst du dich nicht für mich schämen.

Jenny

Mit einem zärtlichen Kuss weckte mich Raju. „Jenny, ich liebe dich! Wir haben noch knapp zwei Stunden, bevor Tanja kommt. Kochen wir?“ Gemeinsam fingen wir an, die Zutaten zu schneiden. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Chili, Tomaten. „Wie soll ich die Okras zerkleinern, Raju?“

Er zeigte es mir. Mit verträumtem Blick sah er mich an. „Du schneidest die Okras wundervoll, Jenny.“ „Raju, das ist babyleicht, ich schneide sie nur in Stücke.“ „Du schneidest sie in so schöne Stücke. Du schneidest sie mit deinen Händen. Alles, was du mit deinen Händen berührst, wird schön und gut. Du hast heilende Hände, Jenny!“ Ich dachte an die Worte meiner ehemaligen Patientin.

Raju nahm seine Vitaminpräparate und trank einen Schluck Kürbiskernöl. „Jenny, ich bin doch etwas aufgeregt wegen deiner Tanja. Darf ich ein Glas Whisky trinken?“ Ich war auch nervös, so tranken wir zusammen je ein Glas. Wir bereiteten noch einen Snack mit verschiedenen Nüssen vor. Es war 17.30 Uhr. Raju zog sich die schwarze Jeans und ein langärmeliges Hemd an. Er stand im Badezimmer und frisierte sich die Haare. „Schau mal, Jenny, meine Haare lassen sich leicht durchkämmen. Sie glänzen sogar etwas. Nur meine Augen, sie sind so schwarz.“ Er meinte seine Augenringe. „Raju, das ist eine getönte Tagescreme, ich verwende sie fast nie“, und ich strich die Creme auf. „Jenny, was machst du nur? Schau mal, das ist schön. Meine Augen sind nicht mehr schwarz, sie sind braun wie meine Haut.“

Kurz nach achtzehn Uhr läutete es an der Tür. Tanja! Wir begrüßten uns herzlich, sie ist ja doch meine beste Freundin. „Tut mir leid wegen des Schlüsseldienstes, ich übernehme die Hälfte der Kosten“, teilte sie mir mit. Wir gingen in die Küche. Raju reichte Tanja die Hand, sah ihr in die Augen und begrüßte sie sehr höflich. „Was darf ich Ihnen zum Trinken anbieten?“ Er benahm sich wie der Hausherr. Tanja schaute ihn verblüfft an.

„Du meine Güte“, zu mir gewandt. „Jenny, was hast du mit dem Typ gemacht? Er ist ja nicht wiederzuerkennen.“ „Tanja, Raju ist anwesend!“ Sie betrachtete Raju von oben bis unten, wie bei einem Viehhandel. Es war sehr peinlich. Endlich erinnerte sie sich an ihre, meistens doch guten Manieren. „Raju, Sie sehen sehr gut aus. Ich freue mich, dass es Ihnen besser geht. Wie geht es Ihren Wunden?“ „Danke, Tanja, viel besser. Jenny und ich waren beim Arzt, dieser hat Jenny sehr gelobt. Sie hat mich gesund gemacht.“ „Raju, du übertreibst“, sagte ich lachend. Tanja: „Hier duftet es so gut, hast du gekocht, Jenny?“ „Nein, Raju hat gekocht. Er kocht andauernd und sehr lecker.“ „Wir haben zusammen gekocht“, erklärte Raju. „Ich habe nur beim Schneiden geholfen“, erwiderte ich. Tanja grinste. „Ihr klingt schon wie ein Ehepaar.“ Raju lächelte sie an.

„Jenny, du hast am Telefon gesagt, dass du zweimal mit ihm geschlafen hast, stimmt das?“ Raju blickte mich entgeistert an. „Ja, Tanja, mittlerweile waren es schon mehr als zweimal.“ Raju errötete und wurde verlegen. „Ist schon in Ordnung, Raju. Tanja ist meine beste Freundin.“ „Seid ihr jetzt zusammen?“ Ich nahm Rajus Hand und drückte sie sanft. Zärtlich schaute er mich an. In seinen Augen stand nichts als tiefe Liebe. Zu Tanja sagte er voll Stolz: „Ich liebe Jenny mehr als alles. Sie ist meine Frau geworden und ich ihr Mann. Sie hat mir alles zurückgegeben, was ich verloren hatte. Nein, sie hat mir gegeben, was ich vorher noch gar nicht kannte.“

Tanja setzte sich auf den Küchenstuhl. „Ich brauche jetzt einen Drink! Habt ihr was Starkes?“ Raju schenkte ihr Whisky ein, sie nahm einen großen Schluck. „Sie dürfen auch gerne rauchen, wenn Sie wollen.“ Tanja kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Ich erzählte ihr, was wir heute schon alles erledigt hatten und informierte sie über die weiteren Schritte. Sie schien mit allem einverstanden zu sein. Nur der Plan, die Dokumente zurückzuholen, behagte ihr nicht. „Wieso geht ihr nicht mit den Bullen dort hin?“ „Ich habe dir doch eben erzählt, wie es auf der Polizeistation abgelaufen ist! Komm, lass uns essen.“

Wir setzten uns ins Zimmer an den Esstisch. „Vorzüglich schmeckt es! Sie kochen sehr gut, Raju. Sehr scharf, aber sehr köstlich.“ Raju strahlte wie ein kleiner Bub.

„Wie lange bleibst du noch im Krankenstand?“, fragte Tanja mich. Dann schlug sie mir Folgendes vor: „Bleib so lange im Krankenstand wie möglich. Die Firma wird dich dann kündigen. Du bekommst eine Abfindung und den Resturlaub ausbezahlt. Mit dem Geld kommst du einige Zeit über die Runden. Melde dich dann arbeitslos, da kriegst du auch Geld. Du bist noch jung, später nimmt dich die Firma oder eine andere sowieso wieder auf. Du weißt, in unserem Job gibt es zu wenig Fachpersonal.“ Ich überlegte. „Tanja, du hast recht, danke für den Tipp. Du bist ein Schatz, so werde ich es machen!“

Raju stand auf und legte seine Hand aufs Herz: „Sobald ich meine Papiere habe, werde ich mich um Arbeit bemühen. Ich weiß, dass ich es schaffen kann. Ich möchte Jenny alles zurückgeben, ich möchte für sie da sein, für sie sorgen!“ Ernst und zuversichtlich blickte er mir in die Augen. „Jenny, ich liebe dich! Bitte schicke mich nicht weg. Lass es mich dir beweisen, dass auch ich dich glücklich machen kann. Bitte, gib mir eine Chance.“ Tanja erhob sich. „Das ist ja wie in einem Kitschroman, meine Güte! Seid ihr die neue Version von Romeo und Julia?“ Das zweite Mal an diesem Tag, dass uns jemand mit diesen Liebenden verglich. Sie verabschiedete sich. „Herzlichen Dank, Raju. Es war ein sehr schöner Abend. Ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen.“ Beide gaben sich höflich die Hand.

An der Wohnungstür schaute Tanja mich eindringlich an. „Ich hoffe, du weißt, was du tust, Jenny. Du bist anscheinend wirklich verliebt in ihn. Liebe macht blind! Vergiss das nicht! Auch wenn er nett und charmant ist, vergiss nicht, er ist krank. Ich meine nicht seinen körperlichen Zustand. Ich meine seine Psyche. Er lebt nicht in dieser Welt. Bitte, passe auf dich auf, Jenny! Einmal am Tag rufst du mich an, in Ordnung?“ Ich versprach es ihr.

Macht Liebe wirklich blind? Wieso soll ich aufpassen? Warum sehen ihn die anderen Menschen als „nicht normal“? Wir tun doch nichts Böses. Er und ich sind einfach glücklich zusammen. Das sollte normal sein! Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, gegen jegliche Vernunft habe ich das Richtige getan!

Raju und ich räumten gemeinsam auf und wuschen das Geschirr. Es war ein langer anstrengender Tag gewesen. „Raju, ich bin müde. Ich denke, du auch. Morgen müssen wir früh aufstehen, um rechtzeitig beim Haus zu sein. Du weißt schon, wegen deiner Dokumente.“ „Jenny, ich bin auch müde, aber ich bin angenehm müde. Müssen wir unbedingt morgen zum Haus? Können wir es nicht einen Tag verschieben? Wir könnten morgen einfach nichts tun. Wir haben alles hier. Essen, Trinken und uns beide … Geht das, Jenny?“ Raju hatte recht. Auf einen Tag mehr oder weniger kam es nicht an. Ich wollte auch einmal richtig ausspannen, die letzte Woche war aufregend genug. „Ja, Raju, das machen wir, wir machen morgen einfach Pause von dieser Welt!“ „Jenny, habe ich alles richtig gemacht?“ „Was meinst du?“ „Mit Tanja.“ „Du warst perfekt, Raju. Tanja war nicht perfekt, sie war manchmal unhöflich.“ „Sie sagt nur, was sie denkt. Das macht nichts. Ich sage auch immer, was ich denke, wenn man es mir erlaubt.“

Ich zog mich um. Eine Leggins und ein T-Shirt, so fühle ich mich wohl in meiner Wohnung. Raju stand voll bekleidet im Zimmer. „Möchtest du dich nicht ausziehen?“ „Jenny, im Gewand sehe ich doch besser aus. Dann musst du nicht meine dünnen Arme und Beine sehen, und die hervorstehenden Rippen.“ „Willst du im Gewand schlafen?“ „Ich will nur, dass du dich nicht ekelst vor mir.“ Mein Gott, ist dieser Mann kompliziert! „Raju, höre mir zu. Ich kenne jeden Teil deines Körpers, hast du das vergessen? Ich liebe dich, Raju. Mein Raju ist da drinnen!“, und ich zeigte auf sein Herz. „Das andere ist nur dein Körper und glaube mir, er wird wieder kräftig und stark.“ Er fing leise zu weinen an. „Jenny, heute hast du mir meine Würde zurückgegeben!“ Er umarmte und küsste mich auf die Wangen, Stirn und den Mund. „Du hast mir mein Leben zurückgegeben. Du hast mir meinen Namen zurückgegeben. Du hast mir meine Augen zurückgegeben. Du hast mir mein Lächeln zurückgegeben. Du hast mir mein Lachen zurückgegeben. Du hast mir meine Würde zurückgegeben. Alles, was ich bin, bin ich nur durch dich, Jenny!“

Er ging ins Badezimmer. Nach einer halben Stunde, ich war schon fast eingeschlafen, stand er vor mir. Mit einem Handtuch um die Hüften und nach Körperlotion duftend fragte er: „Darf ich ins Bett?“ Ich wollte ihn necken und sagte streng. „Nein! Heute schläfst du in der Küche.“ Erschrocken und verwirrt schaute er mich an. „Aber die Matratze ist im Keller.“ „Dann leg dich eben auf ein Badehandtuch.“ In seinen Augen standen Tränen. „Habe ich etwas falsch gemacht, Jenny?“ Ich gab keine Antwort. Er drehte sich um und ging. Ich ließ ihn noch eine Weile zappeln. Wie gemein von mir!

Tatsächlich hatte er ein großes Handtuch auf dem Küchenboden ausgebreitet. Mit im Nacken verschränkten Armen lag er darauf. „Raju?“ „Ja, Jenny?“ Ich kniete mich vor ihn auf den Boden. „Raju, es … es tut mir leid. Ich habe mir einen schlechten, einen sehr schlechten Scherz mit dir erlaubt. Das war gemein von mir. Du hast gar nichts falsch gemacht. Du bist so wunderbar. Ich bin eine Idiotin und ich schäme mich dafür. Bitte verzeih mir, Raju.“ Verständnislos sah er mich an. Er zitterte leicht. „Ich liebe dich, Raju.“ Ich stand auf und schenkte zwei Gläser Whisky mit Wasser ein. „Komm, Raju. Gehen wir ins Bett.“ Er antwortete nicht. Anscheinend war er beleidigt, auch das noch! Ich nahm mein Glas, setzte mich auf das WC und rauchte. Es war falsch, was ich getan hatte. Jedoch, er ist auch so empfindlich. Wie eine Mimose muss man ihn behandeln.

Er lag immer noch auf dem Rücken und starrte ins Leere. Ich legte mich zum Schlafen ins Bett und wartete. Raju kam nicht. Ich schlief ein. Nach ungefähr drei Stunden erwachte ich, der Platz neben mir war leer! Ich schaute in die Küche. Raju lag gekrümmt in Seitenlage auf dem kalten Fliesenboden. Er war nicht zugedeckt. Eine Hand hielt sein Glied, die andere seine Hoden. Wirr fiel ihm sein Haar in die Stirne.

Wie am ersten Tag! Wie am ersten Tag, als ich ihn bei mir aufnahm. Da hat er auch so dagelegen, hatte aber wenigstens eine Matratze, Decke und Polster. Ich fing leise zu weinen an. „Raju? Bitte, Raju, steh auf. Es tut mir so leid …“ Er öffnete die Augen, setzte sich und bedeckte mit dem Handtuch seine Genitalien. „Jenny, warum weinst du denn? Jenny, weine doch nicht.“ Laut aufschluchzend zog ich ihn zu mir hoch. Ganz fest umarmte ich ihn.

Raju

Jenny weint bitterlich. Warum weint sie denn? Habe ich doch etwas Falsches getan? Habe ich sie beleidigt? Habe ich ihre Freundin beleidigt? Was kann es nur gewesen sein? Ich weiß es nicht. Ich will nicht, dass meine Jenny weint. Bitte Gott, sage mir, was ich tun kann. Mache mich doch endlich gut. Mache mich so gut, dass meine Jenny nicht weinen muss. Mein Herz ist so schwer! Wie kann ich es wiedergutmachen? Jenny, bestrafe mich oder mach, was immer du willst, nur bitte, hör auf zu weinen.

„Jenny? Jenny, warum weinst du? Sag mir, was ich tun kann, damit du aufhörst.“ Mit tränenüberströmtem Gesicht sah sie mich an. „Raju, es tut mir leid. Ich wollte dich nicht kränken. Ich schäme mich so riesig.“ Ich verstand gar nichts mehr. Sie hielt mich fest an sich gedrückt, unaufhörlich flossen Tränen aus ihren Augen. „Jenny, bitte weine nicht.“ Ich umfasste ihr Gesicht mit meinen Händen und küsste ihre Tränen fort. Langsam beruhigte sie sich. „Jenny, ich liebe dich. Sag mir, was ich tun kann, damit es dir besser geht. Komm, Jenny, lege dich schlafen. Du bist erschöpft, es ist alles zu viel für dich.“ Ich nahm sie an der Hand, führte sie ins Bett und deckte sie zu. „Danke, Raju“, sagte sie. „Bist du mir auch nicht mehr böse? Ich schäme mich so. Ich liebe dich doch, Raju!“

Ich begreife überhaupt nichts. Was ist nur los mit Jenny? Ich weiß nicht, was ich machen soll. Gerne würde ich mich neben sie legen und ihre Hände halten. Ich will doch Jenny beschützen. Wann kommt der Tag, an dem ich es verwirklichen kann? So lieblich liegt sie da. Gerne würde ich sie streicheln und küssen. Doch ich möchte sie nicht wecken. Endlich schläft sie. Wo soll ich schlafen? In der Küche auf dem Boden? Egal wo ich schlafe, du bist in meinem Herz, Jenny! Egal wo ich bin, was ich tue, was ich tun werde – immer bist du in mir, Jenny! Ich knie mich auf den Boden vor ihrem Bett und bete.

Vielleicht mag Jenny das Mandelöl? Wie gerne möchte ich ihr das Öl aufstreicheln. Mein Penis erhebt sich, aufrecht steht er da. Jenny mag nicht, dass er immer aufsteht. „Bitte, schlafe endlich“, sage ich zu ihm. Jenny liegt so friedlich da, ich mag sie nicht stören. Ich stehe auf und will zurück in die Küche und mich hinlegen.

„Bitte bleib!“ „Jenny, du bist wach?“ „Raju, bitte komm zu mir und halte mich. Ich möchte auf deinen Brusthaaren einschlafen. Ich möchte, dass du auch schläfst.“ Dann beteuert sie wieder, dass sie mich liebt.

So liegen wir beieinander. Sanft streichle ich ihren Rücken. Mein Penis schläft immer noch nicht. Was soll ich tun? Meine Sonne in mir glüht. „Jenny, schläfst du?“ Wahrscheinlich, sie antwortet nicht. Ich wage es, meine Hand unter ihr T-Shirt zu schieben. Wie weich deine Haut ist. Ich streichle deinen Rücken. Ich darf doch? So gerne möchte ich dich küssen. Überall möchte ich dich küssen. Du schläfst. Ich will dich nicht stören. So schön ist es, wie du auf meiner Brust liegst. Deine Hand hat sich in meinen Brusthaaren vergraben. Noch nie, niemals hat mich eine Frau so befühlt und so zärtlich berührt.

Weißt du, Jenny, ich hatte schon einige Frauen in meinem Leben, in Indien. Ich kaufte ihnen Schmuck oder andere Geschenke. Sie waren ganz gierig danach. Wenn sie zufrieden waren, durfte ich Sex mit ihnen haben. Ich habe sie gestreichelt. Sie ließen es zu. Ich dachte, das ist Liebe.

Doch du, Jenny, du hast mich angefasst. Du hast mich gestreichelt. Du hast mich geküsst, überall hast du mich gestreichelt und geküsst. Als mein Saft in dir war, hast du mich nicht weggeschickt. Weiter durfte ich in dir bleiben. Zusammen schliefen wir ein. Als du erwachtest, hast du mich angelächelt. Noch nie hat mich eine Frau so berührt. Jenny, ich liebe dich! Ich glaube, du liebst mich auch.

Früher war ich kräftig, stark und schön – so sagten es die Leute, die mich kannten. Jetzt bin ich dünn und habe hässliche Narben und dunkle Augenringe. Doch du streichelst und küsst mich. Ich will dich nie verlieren. Bitte, lass mich immer bei dir sein. Bitte, liebe mich immer. Ich bin hungrig nach der Liebe, nach deiner Liebe, Jenny!

Jenny bewegte sich. Sofort zog ich meine Hand unter ihrem Shirt heraus. „Raju?“ „Ja, Jenny?“ „Bist du wirklich nicht böse auf mich?“ „Oh, Jenny, ich verstehe nicht, was du meinst. Wieso soll ich böse auf dich sein? Auf dich, die mir alles gibt?“ „Raju, darf ich dich küssen?“ Sie will mich küssen und streicheln! Sie hat mich schon ein paar Mal geküsst und gestreichelt. Sie will es wieder tun? Sie will das tun, wonach ich mich am meisten sehne? Wonach ich mich mein ganzes Leben gesehnt habe?

„Jenny, mein Penis ist wach. Ich gehe ihn schnell schlafen legen.“ Ich ging ins Badezimmer und hielt ihn unter das kalte Wasser, bis er endlich schlief. Ich hätte es sonst keine Sekunde mehr ausgehalten. Sie will mich doch streicheln und das soll lange dauern. Bitte, ganz, ganz lange.

Sie küsst und streichelt mich – sie liebt mich! Die Sonne, unsere Sonnen kommen in Schüben … ich küsse dich, Jenny, ich streichle dich. Wie unsere Zungen tanzen, sie tanzen das Lied der Liebenden.

„Darf ich in dich hinein, Jenny?“ „Komm, Raju, komm zu mir, in mich …“ Behutsam stecke ich meinen harten Penis in sie. Jedes Mal ist es ein Wunder. Jedes Mal wie neu, wie das erste Mal mit ihr. Unsere Sonnen brennen so heiß, sie vermischen sich! Ich sterbe Jenny, ich sterbe …

Mein Gesicht zwischen ihren weichen Brüsten, ich bin immer noch in ihr. So zärtlich streichelt sie mein Haar. „Jenny, ich danke dir. Jenny, ich liebe dich. Es ist mehr als Liebe, ich kann es nicht beschreiben. Meine Jenny!“

Um fünf Uhr früh wurde ich munter. Eng an mich gekuschelt liegt Jenny bei mir. Behutsam drehte ich mich etwas weg und stand auf. Ich machte Sussu und reinigte mich. Vor ihrem Bett kniend, dankte ich Gott für dieses wundervolle neue Leben mit meiner Jenny. Ich legte mich wieder neben sie. Sie seufzte, ihre Lippen umspielte ein Lächeln.

Heute ist Mittwoch, heute müssen wir nichts erledigen. Heute bleiben wir zu Hause, Jenny. Zu Hause bei dir! Dann schlief ich wieder ein.

Ich erwachte, es war 7.47 Uhr. Genau erinnere ich mich an diese Uhrzeit. Vor sieben Tagen, am Donnerstag, hörte ich zum ersten Mal deine Stimme: „Kann ich Ihnen helfen? Hören Sie mich? Kommen Sie her zum Fenster. Na los, kommen Sie!“ Dann hast du das Fenster kaputt geschlagen und mich aus dem Kellerloch geholt. Du hast mich aus der Gefangenschaft befreit. Du hast mich so liebevoll aufgenommen. Und jetzt darf ich mit dir zusammen sein. Und du liebst mich, Jenny. So viel Glück! Ich danke dir!

Jenny lag nicht neben mir. Mir wurde kalt, schrecklich kalt. Wo ist sie nur?

„Jenny!“ „Ich bin im Badezimmer, ich komme gleich.“ Gott sei Dank, sie ist da, sie kommt gleich. Lächelnd kam sie ins Bett. „Ich habe mich nur etwas frisch gemacht.“ „Jenny, dein Lächeln ist so schön. So lieb lächelst du mich an.“ Sie sagte: „Raju, dein Lächeln ist auch schön, wunderschön. Ich bin so froh, wenn du lächelst. Ich bin so froh, wenn du glücklich bist. Warst du früher auch so glücklich? Hattest du eine Freundin? Warst du verliebt? Vermisst du sie?“

Mir kamen vor Lachen die Tränen. Ich konnte nicht aufhören vor Lachen. Jenny schaute mich böse an. „Warum lachst du!?“ Ich konnte nicht sprechen vor lauter Lachen. Meine Jenny ist eifersüchtig? Sie liebt mich wirklich, sie ist eifersüchtig.

„Ja, Jenny, ich hatte schon einige Frauen vor dir, in Indien.“ Dann erzählte ich ihr meine Erfahrungen. „Siehst du, Jenny, damals dachte ich, das ist Liebe. Ich habe gegeben, doch ich habe keine Liebe bekommen, nur Sex. Du bist die erste Frau, die mich richtig anfasst, die mich berührt, die mich streichelt, die mich küsst. Wenn mein Saft in dir ist und sich mit deinem vermischt, drückst du mich nicht weg. Ich darf drinnen bleiben. Du umarmst mich ganz fest und ich umarme dich ganz fest. Jetzt weiß ich, was Liebe ist! Du gibst mir alles, wonach ich mich mein ganzes Leben gesehnt habe. Nur du bist meine Frau, meine Liebe!“

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