Kitabı oku: «Zürcher Bibel», sayfa 40

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5. Mose 33

1. DIES ist der Segen, mit dem Mose, der Mann Gottes, die Söhne Israels vor seinem Tode segnete.

2. Er sprach: Der Herr kam vom Sinai / und glänzte ihnen auf von Seir. / Er strahlte auf vom Gebirge Paran / und nahte von Meribat-Kades, / zu seiner Rechten brennendes Feuer. /

3. Fürwahr, er liebt sein Volk, / all seine Geweihten sind in seiner Hand; / sie aber folgen deinem Fusse, / nehmen von deinen Worten. /

4. Ein Gesetz hat uns Mose gegeben. / Sein (d. h. Gottes) Eigentum ist die Gemeinde Jakobs, /

5. und er ward König in Jeschurun, / als die Häupter des Volkes sich versammelten, / allzumal die Stämme Israels. /

6. Ruben lebe, er sterbe nicht, / dass seiner Männer wenig würden.

7. Und dies ist (der Segen) über Juda. Er sprach: Erhöre, Herr, die Stimme Judas / und bringe ihn zu seinem Volke! / Mit deinen Händen streite für ihn / und hilf ihm vor seinen Drängern!

8. Und über Levi sprach er: Gib Levi deine Thummim / und deine Urim dem Manne deiner Huld, / den du versucht hast zu Massa, / mit dem du gestritten am Haderwasser! /

9. Der von Vater und Mutter sprach: / «Ich kenne sie nicht», / der seine Brüder nicht ansah / und seine Kinder nicht kannte; / denn sie hielten dein Wort / und bewahrten deinen Bund. /

10. Sie lehren Jakob deine Rechte / und Israel dein Gesetz. / Sie legen Räucherwerk vor deine Nase / und Ganzopfer auf deinen Altar. /

11. Segne, Herr, sein Vermögen / und lass dir das Tun seiner Hände gefallen! / Zerschlage die Hüften seiner Gegner / und seiner Hasser, dass sie nicht mehr aufstehen!

12. Und über Benjamin sprach er: Benjamin ist der Liebling des Herrn; / er wohnt sicher bei ihm. / Er beschützt ihn allezeit und wohnt zwischen seinen Berglehnen.

13. Und über Joseph sprach er: Vom Herrn gesegnet ist sein Land / mit dem Köstlichsten vom Himmel droben / und aus der Flut, die drunten lagert, /

14. dem Köstlichsten, was die Sonne hervorbringt, / und dem Köstlichsten, was die Monde erzeugen, /

15. mit dem Besten der uralten Berge / und dem Köstlichsten der ewigen Hügel, /

16. dem Köstlichsten der Erde und ihrer Fülle / und der Huld des, der im Dornbusch wohnt. / Es komme auf das Haupt Josephs, / auf den Scheitel des Gekrönten unter seinen Brüdern! /

17. Sein erstgeborner Stier ist voller Hoheit, / und seine Hörner sind die eines Wildochsen; / mit ihnen stösst er die Völker nieder, / alle zumal, (bis an) die Enden der Erde. / Das sind die Zehntausende Ephraims / und das die Tausende Manasses.

18. Und über Sebulon sprach er: Freue dich, Sebulon, deiner Ausfahrt, / und du, Issaschar, deiner Zelte! /

19. Völker laden sie auf den Berg, / daselbst opfern sie rechte Opfer; / denn den Reichtum des Meeres saugen sie ein / und die verborgensten Schätze des Sandes.

20. Und über Gad sprach er: Gepriesen sei, der Gad Raum schafft! / Wie eine Löwin lagert er sich / und zerreisst Arm und Scheitel. /

21. Und er ersah sich den Erstlingsteil; / denn daselbst ward ihm sein Teil bestimmt, / und es versammelten sich die Häupter des Volkes. / Er vollstreckte die Gerechtigkeit des Herrn / und seine Gerichte vereint mit Israel.

22. Und über Dan sprach er: Dan ist ein junger Löwe, / der aus Basan hervorspringt.

23. Und über Naphthali sprach er: Naphthali ist satt von Huld / und voll des Segens des Herrn. / Meer und Süden nimmt er in Besitz.

24. Und über Asser sprach er: Der Gesegnetste der Söhne ist Asser! / Er sei der Liebling seiner Brüder / und tauche seinen Fuss in Öl! /

25. Eisen und Erz seien deine Riegel, / und lange wie dein Leben daure deine Kraft!

26. Keiner ist wie der Gott Jeschuruns, / der am Himmel einherfährt dir zu Hilfe / und in seiner Hoheit auf den Wolken. /

27. Eine Zuflucht ist der ewige Gott, / und unten walten ewige Arme. / Er vertrieb den Feind vor dir / und sprach: Vertilge! /

28. So wohnte Israel in Sicherheit, / für sich allein der Quell Jakobs, / in einem Land voll Korn und Wein, / und sein Himmel träufelt Tau. /

29. Heil dir, Israel, wer ist dir gleich, / du Volk, dem der Herr Sieg verleiht, / der Schild, der dich schirmt, / und das Schwert, das dich erhöht! / Deine Feinde müssen dir schmeicheln, / du aber trittst auf ihre Höhen.

5. Mose 34

1. UND Mose stieg aus den Gefilden Moabs auf den Berg Nebo, auf den Gipfel des Pisga gegenüber Jericho. Und der Herr liess ihn das ganze Land schauen, Gilead bis gen Dan,

2. ganz Naphthali und das Land Ephraims und Manasses und das ganze Land Judas bis an das westliche Meer,

3. das Südland und die Jordanaue, die Talebene von Jericho, der Palmenstadt, bis gen Zoar.

4. Und der Herr sprach zu ihm: Dies ist das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob zugeschworen habe, indem ich sprach: «Deinen Nachkommen will ich es geben.» Ich habe es dich mit deinen Augen schauen lassen, aber dort hinüber sollst du nicht kommen.

5. Und Mose, der Knecht des Herrn, starb daselbst im Lande Moab nach dem Wort des Herrn.

6. Und er begrub ihn im Tale, im Lande Moab gegenüber Beth-Peor, und niemand kennt sein Grab bis auf diesen Tag.

7. Mose war 120 Jahre alt, als er starb; seine Augen waren nicht trübe geworden, und seine Frische war nicht gewichen.

8. Und die Israeliten beweinten Mose in den Gefilden Moabs dreissig Tage lang; dann waren die Tage des Weinens und der Trauer um Mose zu Ende.

9. Josua aber, der Sohn Nuns, war erfüllt vom Geist der Weisheit; denn Mose hatte ihm die Hände aufgelegt. Und die Israeliten hörten auf ihn und taten, wie der Herr dem Mose geboten hatte.

10. Und es stand hinfort kein Prophet in Israel auf wie Mose, mit dem der Herr von Angesicht zu Angesicht verkehrte,

11. (keiner ihm gleich) in all den Zeichen und Wundern, mit denen ihn der Herr gesandt hat, dass er sie im Lande Ägypten am Pharao, an allen seinen Dienern und an seinem ganzen Lande tue,

12. und in all (den Erweisen) der starken Hand und in all den grossen und furchtbaren Taten, die Mose vor den Augen ganz Israels getan hat.

Das Buch Josua

Kapitel: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24

Josua 1

1. NACH dem Tode Moses, des Knechtes des Herrn, sprach der Herr zu Josua, dem Sohne Nuns, dem Diener Moses:

2. Mein Knecht Mose ist gestorben; so mache dich nun auf, ziehe über den Jordan hier, du und dieses ganze Volk, in das Land, das ich ihnen, den Israeliten, gebe.

3. Jeden Ort, darauf eure Fußsohle treten wird, gebe ich euch, wie ich Mose versprochen habe.

4. Von der Wüste an und dem Libanon dort bis an den grossen Strom, den Euphratstrom, das ganze Land der Hethiter, und bis an das grosse Meer im Westen soll euer Gebiet reichen.

5. Niemand soll vor dir standhalten können dein ganzes Leben lang. Wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich mit dir sein. Ich will dich nicht verlassen noch preisgeben.

6. Sei fest und unentwegt; denn du sollst diesem Volke das Land zum Erbe austeilen, das ich ihm geben will, wie ich ihren Vätern geschworen habe.

7. Nur sei recht fest und unentwegt, genau zu tun nach allem, was dir mein Knecht Mose geboten hat. Weiche nicht davon, weder zur Rechten noch zur Linken, auf dass du Glück habest auf allen deinen Wegen.

8. Von diesem Gesetzbuch sollst du allzeit reden und darüber nachsinnen Tag und Nacht, dass du genau tust nach allem, was darin geschrieben steht; denn alsdann wird es dir auf deinen Wegen gelingen und wirst du Glück haben.

9. Habe ich dir nicht geboten: Sei fest und unentwegt? So lass dir nicht grauen und fürchte dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir auf allen deinen Wegen.

10. Da gebot Josua den Amtleuten des Volkes:

11. Geht durch das Lager und gebietet dem Volke: Macht euch Wegzehrung bereit; denn in drei Tagen sollt ihr hier über den Jordan gehen, dass ihr einziehet und das Land einnehmet, das euch der Herr, euer Gott, zu eigen gibt.

12. Und zu den Rubeniten, den Gaditen und dem halben Stamm Manasse sprach Josua:

13. Gedenket dessen, was euch Mose, der Knecht des Herrn, geboten hat: Der Herr, euer Gott, schafft euch Ruhe und gibt euch dieses Land.

14. Eure Frauen, eure Kinder und euer Vieh mögen in dem Lande bleiben, das euch Mose jenseits des Jordan gegeben hat; ihr aber, was streitbare Männer sind, sollt gerüstet vor euren Brüdern hinüberziehen und ihnen helfen,

15. bis der Herr euren Brüdern Ruhe schafft wie euch und auch sie das Land einnehmen, das ihnen der Herr, euer Gott, gibt. Alsdann mögt ihr in das Land eures Eigentums zurückkehren, das euch Mose, der Knecht des Herrn, jenseits des Jordan im Osten gegeben hat.

16. Und sie antworteten Josua: Alles, was du uns geboten hast, wollen wir tun; und wohin immer du uns sendest, dahin wollen wir gehen.

17. Ganz wie wir Mose gehorsam gewesen sind, so wollen wir auch dir gehorsam sein. Wenn nur der Herr, dein Gott, mit dir ist, wie er mit Mose war!

18. Ein jeder, der sich deinem Befehle widersetzt und deinen Worten nicht gehorcht in allem, was du ihm gebietest, der soll sterben; nur sei fest und unentwegt!

Josua 2

1. UND Josua, der Sohn Nuns, sandte von Sittim heimlich zwei Männer als Kundschafter und sprach: Geht hin, beseht euch das Land und Jericho. Da gingen sie hin und kamen in das Haus einer Dirne namens Rahab und legten sich daselbst schlafen.

2. Es ward aber dem König von Jericho gesagt: Siehe, heute nacht sind Männer von den Israeliten hier hereingekommen, das Land auszukundschaften.

3. Da sandte der König von Jericho zu Rahab und liess ihr sagen: Gib die Männer heraus, die zu dir ins Haus gekommen sind; denn sie sind gekommen, das ganze Land auszukundschaften.

4. Das Weib aber nahm die zwei Männer und versteckte sie; dann sprach sie: Gewiss, die Männer sind zu mir gekommen, aber ich wusste nicht, woher sie waren,

5. und als man eben das Tor schliessen wollte, da es finster wurde, gingen die Männer hinaus; ich weiss nicht, wohin sie gegangen sind. Jaget ihnen eilends nach, so werdet ihr sie einholen.

6. Sie hatte sie aber auf das Dach geführt und unter die Flachsstengel versteckt, die sie auf dem Dache hingestellt hatte.

7. Die Leute jedoch jagten ihnen nach auf dem Wege zum Jordan bis an die Furten, und man schloss das Tor, als die Verfolger draussen waren.

8. Jene aber hatten sich noch nicht schlafen gelegt, da stieg sie zu ihnen auf das Dach hinauf

9. und sprach zu ihnen: Ich weiss, dass euch der Herr das Land gegeben hat; denn ein Schrecken vor euch hat uns befallen, und alle Bewohner des Landes sind vor euch verzagt.

10. Denn wir haben gehört, wie der Herr das Wasser im Schilfmeer vor euch ausgetrocknet hat, als ihr aus Ägypten zoget, und was ihr den zwei Königen der Amoriter, Sihon und Og, jenseits des Jordan getan, an denen ihr den Bann vollstreckt habt.

11. Und als wir das hörten, verzagte unser Herz, und allen entsank der Mut vor euch; denn der Herr, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden.

12. Und nun schwöret mir doch bei dem Herrn, dass, wie ich euch Barmherzigkeit bewiesen habe, auch ihr an meines Vaters Hause Barmherzigkeit beweisen wollt, und gebt mir ein sicheres Zeichen,

13. dass ihr meinen Vater, meine Mutter, meine Brüder und meine Schwestern und all die Ihrigen am Leben lassen und uns vom Tode erretten wollt.

14. Da sprachen die Männer zu ihr: Mit unserm Leben bürgen wir für euch, sofern ihr unsere Sache da nicht verratet; und wenn der Herr uns das Land gibt, so wollen wir Barmherzigkeit und Treue an dir üben.

15. Da liess sie dieselben an einem Seil durch das Fenster hinab; denn ihr Haus war an die Stadtmauer angebaut, und sie wohnte an der Mauer.

16. Und sie sprach zu ihnen: Gehet ins Gebirge, dass die Verfolger euch nicht treffen, und verberget euch daselbst drei Tage lang, bis die Verfolger zurück sind; darnach mögt ihr eures Weges gehen.

17. Und die Männer sprachen zu ihr: Wir wollen dieses Eides ledig werden, den du uns hast schwören lassen:

18. Siehe, wenn wir in das Land kommen, sollst du diese Schnur von rotem Faden an das Fenster knüpfen, durch das du uns herabgelassen hast, und deinen Vater, deine Mutter, deine Brüder und deines Vaters ganzes Haus zu dir hineinnehmen.

19. Und wer dann zur Tür deines Hauses hinausgeht auf die Strasse, dessen Blut komme über sein Haupt, und wir sind frei von Schuld; wenn aber an irgend jemand, der bei dir im Hause ist, Hand gelegt wird, so komme sein Blut über unser Haupt.

20. Auch wenn du unsre Sache da verrätst, so sind wir des Eides ledig, den du uns hast schwören lassen.

21. Sie sprach: Es sei, wie ihr sagt! und entliess sie. Da gingen sie fort. Sie aber knüpfte die rote Schnur an das Fenster.

22. So gingen jene fort und kamen ins Gebirge und blieben drei Tage lang daselbst, bis die Verfolger zurück waren. Die Verfolger nämlich suchten auf dem ganzen Wege nach ihnen und fanden sie nicht.

23. Also stiegen die beiden Männer wieder vom Gebirge herab, gingen hinüber und kamen zu Josua, dem Sohne Nuns, und erzählten ihm alles, was ihnen begegnet war.

24. Und sie sprachen zu Josua: Der Herr hat das ganze Land in unsre Hand gegeben, und es sind auch alle Bewohner des Landes verzagt vor uns.

Josua 3

1. UND Josua machte sich frühe auf, und sie zogen weg von Sittim und kamen an den Jordan, er und ganz Israel, und blieben daselbst übernacht, ehe sie hinüberzogen.

2. Nach drei Tagen aber gingen die Amtleute durch das Lager

3. und geboten dem Volke: Sobald ihr seht, dass die levitischen Priester die Bundeslade des Herrn, eures Gottes, aufheben, so brechet auf von eurem Orte und folget ihr -

4. nur sei zwischen euch und ihr ein Abstand von etwa zweitausend Ellen; ihr dürft ihr nicht nahe kommen -, damit ihr wisset, welchen Weg ihr gehen sollt; denn ihr seid den Weg zuvor noch nie gegangen.

5. Und Josua sprach zum Volke: Weihet euch, denn morgen wird der Herr unter euch Wunder tun.

6. Und zu den Priestern sprach Josua: Hebt die Bundeslade auf und geht vor dem Volke her. Da hoben sie die Bundeslade auf und gingen vor dem Volke her.

7. Und der Herr sprach zu Josua: Heute will ich anfangen, dich gross zu machen vor ganz Israel, damit sie erkennen, dass ich mit dir sein werde, wie ich mit Mose gewesen bin.

8. Du aber gebiete den Priestern, welche die Bundeslade tragen: Wenn ihr an den Rand des Wassers des Jordan kommt, so bleibt im Jordan stehen.

9. Und Josua sprach zu Israel: Tretet heran und höret die Worte des Herrn, eures Gottes.

10. Dann sprach Josua: Daran sollt ihr erkennen, dass ein lebendiger Gott in eurer Mitte weilt und dass er die Kanaaniter, Hethiter, Hewiter, Pheresiter, Girgasiter, Amoriter und Jebusiter gewiss vor euch vertreiben wird:

11. Siehe, die Lade unsres Gottes, des Herrn der ganzen Erde, wird vor euch her durch den Jordan gehen.

12. So nehmt nun aus den Stämmen Israels zwölf Männer, aus jedem Stamme einen.

13. Wenn dann die Fußsohlen der Priester, welche die Lade unsres Gottes, des Herrn der ganzen Erde, tragen, in das Wasser des Jordan treten, so wird das Wasser des Jordan abreissen, und das Wasser, das von oben her zufliesst, wird stehen wie ein Damm.

14. Als nun das Volk aufbrach aus seinen Zelten, um über den Jordan zu gehen, indem die Priester, welche die Bundeslade trugen, vor dem Volke einher zogen,

15. und als die Träger der Lade an den Fluss kamen und die Füsse der Priester, welche die Lade trugen, in den Rand des Wassers tauchten - der Jordan aber tritt während der ganzen Erntezeit allenthalben über die Ufer -,

16. da blieb das Wasser, das von oben her kam, stehen; es erhob sich als ein Damm, sehr weit weg bei der Stadt Adam, die seitwärts von Zarthan liegt; das Wasser aber, das zum Meer der Steppe, dem Salzmeer, hinabfloss, verlief sich ganz. Also ging das Volk hindurch gegenüber Jericho.

17. Und die Priester, welche die Lade trugen, standen im Jordan still auf dem Trockenen, während ganz Israel trockenen Fusses hindurchging, bis alles Volk den Fluss völlig überschritten hatte.

Josua 4

1. Nachdem nun alles Volk den Jordan völlig überschritten hatte, sprach der Herr zu Josua:

2. Nehmt aus dem Volke zwölf Männer, aus jedem Stamme einen,

3. und gebietet ihnen: Hebt da aus dem Jordan, von der Stelle, wo die Füsse der Priester stillegestanden, zwölf Steine auf, nehmt sie mit euch hinüber und legt sie da nieder, wo ihr heute übernachten werdet.

4. Da rief Josua die zwölf Männer, die er aus Israel bestellt hatte, je einen aus jedem Stamme,

5. und Josua sprach zu ihnen: Geht vor der Lade des Herrn, eures Gottes, her mitten in den Jordan und hebet ein jeder einen Stein auf seine Achsel, nach der Zahl der Stämme Israels,

6. damit das ein Zeichen unter euch sei. Wenn dann künftig eure Kinder fragen: «Was bedeuten euch diese Steine?»

7. so sollt ihr zu ihnen sagen: «Dass das Wasser des Jordan vor der Bundeslade des Herrn abriss, als sie durch den Jordan zog. Das Wasser des Jordan riss ab; so sollen nun diese Steine Israel zum ewigen Gedächtnis dienen.»

8. Da taten die Israeliten so, wie Josua geboten hatte: sie hoben zwölf Steine aus dem Jordan auf, wie der Herr zu Josua gesagt hatte, nach der Zahl der Stämme Israels, und nahmen sie mit sich hinüber nach dem Lagerplatz und legten sie dort nieder.

9. Zwölf Steine aber richtete Josua auf im Jordan, an der Stelle, wo die Füsse der Priester gestanden, welche die Bundeslade trugen; die sind dort geblieben bis auf diesen Tag.

10. Die Priester aber, welche die Lade trugen, standen im Jordan, bis alles ausgeführt war, was der Herr dem Josua geboten hatte dem Volke zu sagen, ganz wie Mose Josua befohlen hatte. Und das Volk ging eilends hinüber.

11. Als nun das ganze Volk völlig hinübergegangen war, zogen die Lade des Herrn und die Priester vor dem Volke her.

12. Und die Rubeniten und die Gaditen und der halbe Stamm Manasse gingen bewaffnet vor Israel hinüber, wie Mose zu ihnen geredet hatte.

13. Etwa 40 000 Mann stark zogen sie kriegsgerüstet vor dem Herrn her zum Streit, hinüber in die Steppe von Jericho.

14. An jenem Tage machte der Herr den Josua gross vor den Augen von ganz Israel, und sie fürchteten ihn, wie sie Mose gefürchtet hatten, sein ganzes Leben lang.

15. Und der Herr sprach zu Josua:

16. Gebiete den Priestern, welche die Lade des Gesetzes tragen, dass sie aus dem Jordan heraufsteigen.

17. Da gebot Josua den Priestern: Steiget herauf aus dem Jordan.

18. Als nun die Priester, welche die Bundeslade des Herrn trugen, aus dem Jordan heraufstiegen und ihre Fußsohlen kaum auf das Trockene gesetzt hatten, da kehrte das Wasser des Jordan an seinen Ort zurück und trat wie zuvor allenthalben über die Ufer.

19. Es war aber der zehnte Tag des ersten Monats, als das Volk aus dem Jordan heraufstieg, und sie lagerten sich in Gilgal, an der Ostgrenze von Jericho.

20. Jene zwölf Steine aber, die sie aus dem Jordan genommen hatten, richtete Josua in Gilgal auf,

21. und er sprach zu den Israeliten: Wenn in Zukunft eure Kinder ihre Väter fragen: «Was bedeuten diese Steine?»

22. so sollt ihr ihnen kundtun: «Trockenen Fusses ging Israel hier durch den Jordan.»

23. Denn der Herr, euer Gott, liess das Wasser des Jordan vor euch vertrocknen, bis ihr drüben waret, wie der Herr, euer Gott, mit dem Schilfmeer getan hat, das er vor uns vertrocknen liess, bis wir drüben waren -,

24. damit alle Völker auf Erden erkennen, dass die Hand des Herrn stark ist, auf dass sie den Herrn, euren Gott, allezeit fürchten.

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Litres'teki yayın tarihi:
25 mayıs 2021
Hacim:
2730 s. 1 illüstrasyon
ISBN:
9783958932685
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Telif hakkı:
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