Kitabı oku: «Zürcher Bibel», sayfa 42
Josua 10
1. ALS aber Adoni-Zedek, der König von Jerusalem, hörte, dass Josua Ai eingenommen und an ihm den Bann vollstreckt hatte - wie Jericho und seinem Könige, so hatte er auch Ai und seinem Könige getan - und dass die Bewohner von Gibeon mit Israel Frieden gemacht hatten und in seiner Mitte blieben,
2. da fürchtete er sich sehr; denn Gibeon war eine grosse Stadt, wie eine der Königsstädte, und sie war noch grösser als Ai, und alle ihre Männer waren streitbar.
3. Darum sandte Adoni-Zedek, der König von Jerusalem, zu Hoham, dem Könige von Hebron, und zu Piream, dem Könige von Jarmuth, und zu Japhia, dem Könige von Lachis, und zu Debir, dem Könige von Eglon, und liess ihnen sagen:
4. Kommt herauf zu mir und helft mir, dass wir Gibeon schlagen; denn es hat mit Josua und den Israeliten Frieden gemacht.
5. Da kamen zusammen und zogen hinauf die fünf Könige der Amoriter, der König von Jerusalem, der König von Hebron, der König von Jarmuth, der König von Lachis und der König von Eglon, mit ihrem ganzen Heere und belagerten Gibeon und stritten wider die Stadt.
6. Aber die Männer von Gibeon sandten zu Josua ins Lager nach Gilgal und liessen ihm sagen: Ziehe deine Hand nicht ab von deinen Knechten, komm eilends herauf zu uns und errette uns und hilf uns; denn alle Könige der Amoriter, die auf dem Gebirge wohnen, haben sich wider uns zusammengetan.
7. Und Josua zog hinauf von Gilgal, er und alles Kriegsvolk mit ihm und alle streitbaren Männer.
8. Und der Herr sprach zu Josua: Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich gebe sie in deine Hand. Niemand unter ihnen wird vor dir standhalten können.
9. Und Josua kam plötzlich über sie; die ganze Nacht durch war er von Gilgal hinaufgezogen.
10. Und der Herr verwirrte sie vor Israel, und sie brachten ihnen zu Gibeon eine schwere Niederlage bei, jagten ihnen nach auf dem Wege zum Steig von Beth-Horon und schlugen sie bis Aseka und bis Makkeda.
11. Und als sie auf ihrer Flucht vor Israel am Abhange von Beth-Horon waren, liess der Herr grosse Steine vom Himmel auf sie fallen bis nach Aseka, sodass sie starben; derer, die von den Hagelsteinen starben, waren mehr als derer, die Israel mit dem Schwerte erschlug.
12. Damals, an dem Tage, als der Herr die Amoriter den Israeliten preisgab, redete Josua mit dem Herrn und sprach in Gegenwart Israels: Sonne, stehe still zu Gibeon, / und Mond im Tal von Ajalon! /
13. Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen, / bis das Volk Rache genommen an seinen Feinden. Steht das nicht im Buche des Wackern? So stand die Sonne still mitten am Himmel und eilte nicht, unterzugehen, beinahe einen ganzen Tag.
14. Und niemals, nicht vorher und nicht nachher, hat der Herr auf eines Mannes Stimme gehört, wie an diesem Tage; denn der Herr stritt für Israel.
15. Dann zog Josua ins Lager nach Gilgal zurück und ganz Israel mit ihm.
16. Jene fünf Könige aber flohen und versteckten sich in der Höhle bei Makkeda.
17. Da wurde Josua gemeldet: Man hat die fünf Könige gefunden, und zwar versteckt in der Höhle bei Makkeda.
18. Josua sprach: So wälzet grosse Steine vor den Eingang der Höhle und stellet Männer davor, sie zu bewachen.
19. Ihr aber, bleibt nicht stehen, sondern jaget euren Feinden nach und schlaget ihre Nachhut und lasst sie nicht in ihre Städte kommen; denn der Herr, euer Gott, gibt sie in eure Hand.
20. Als nun Josua und die Israeliten ihnen eine sehr schwere Niederlage beigebracht hatten, bis ihr letzter Mann gefallen war - was aber von ihnen hatte entrinnen können, war in die festen Städte entkommen -,
21. da kehrte das ganze Volk wohlbehalten ins Lager zu Josua nach Makkeda zurück; niemand wagte mehr, gegen Israel zu mucksen.
22. Josua aber sprach: Öffnet den Eingang der Höhle und bringt jene fünf Könige aus der Höhle heraus zu mir.
23. Sie taten also und brachten die fünf Könige aus der Höhle heraus zu ihm: den König von Jerusalem, den König von Hebron, den König von Jarmuth, den König von Lachis und den König von Eglon.
24. Als man aber jene Könige zu Josua herausbrachte, berief er alle Männer Israels und sprach zu den Obersten des Kriegsvolkes, die mit ihm gezogen waren: Tretet herzu und setzt diesen Königen den Fuss auf den Nacken! Da traten sie herzu und setzten ihnen den Fuss auf den Nacken.
25. Dann sprach Josua zu ihnen: Fürchtet euch nicht und seid unverzagt, seid fest und unentwegt; denn so wird der Herr allen euren Feinden tun, wider die ihr streitet.
26. Darnach liess Josua sie totschlagen und an fünf Pfähle hängen. Und sie hingen an den Pfählen bis zum Abend.
27. Als aber die Sonne unterging, gebot Josua, dass man sie von den Pfählen nehme und in die Höhle werfe, darin sie sich verborgen hatten. Dann legte man grosse Steine vor den Eingang der Höhle; die sind noch dort bis auf den heutigen Tag.
28. Auch Makkeda nahm Josua an demselben Tage ein und schlug es samt seinem Könige mit der Schärfe des Schwertes, indem er an der Stadt und allem Lebenden, das darin war, den Bann vollstreckte, ohne jemand übrigzulassen; und er tat dem Könige von Makkeda, wie er dem Könige von Jericho getan hatte.
29. Darnach zog Josua und ganz Israel mit ihm von Makkeda nach Libna, und sie stritten wider Libna.
30. Und der Herr gab auch diese Stadt samt ihrem König in die Hand Israels, und sie schlugen alles Lebende, das darin war, mit der Schärfe des Schwertes, ohne jemand übrigzulassen; und sie taten ihrem Könige, wie sie dem Könige von Jericho getan hatten.
31. Darnach zog Josua und ganz Israel mit ihm von Libna nach Lachis, und sie belagerten und bekriegten es.
32. Und der Herr gab Lachis in die Hand Israels, und sie nahmen es am zweiten Tage ein und schlugen es samt allem Lebenden, das darin war, mit der Schärfe des Schwertes, ganz wie sie Libna getan hatten.
33. Damals zog Horam, der König von Geser, herauf, Lachis zu helfen; aber Josua schlug ihn samt seinem Volke, dass nicht einer übrigblieb.
34. Darnach zog Josua und ganz Israel mit ihm von Lachis nach Eglon, und sie belagerten und bekriegten es.
35. Und sie nahmen es am selben Tage ein und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes; an allem Lebenden aber, das darin war, vollstreckten sie an jenem Tage den Bann, ganz wie sie Lachis getan hatten.
36. Darnach zog Josua und ganz Israel mit ihm von Eglon hinauf nach Hebron, und sie bekriegten es,
37. nahmen es ein und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes samt seinem Könige und allen seinen Städten und allem Lebenden, das darin war, ohne jemand übrigzulassen, ganz wie sie Eglon getan hatten. Und sie vollstreckten den Bann an der Stadt und allem Lebenden, das darin war.
38. Darnach wandte sich Josua und ganz Israel mit ihm nach Debir, und sie bekriegten es,
39. nahmen es ein samt seinem Könige und allen seinen Städten und schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes. Und sie vollstreckten den Bann an allem Lebenden, das darin war, ohne jemand übrigzulassen; wie sie Hebron und wie sie Libna samt seinem Könige getan hatten, so taten sie Debir und seinem Könige.
40. Also schlug Josua das ganze Land: das Gebirge, das Südland, die Niederung und die Abhänge samt allen ihren Königen, ohne jemand übrigzulassen, und an allem Lebenden vollstreckten sie den Bann, wie der Herr, der Gott Israels, geboten hatte.
41. Und Josua schlug sie von Kades-Barnea an bis Gaza, und das ganze Land Gosen bis Gibeon.
42. Und alle diese Könige samt ihrem Lande nahm Josua auf einmal; denn der Herr, der Gott Israels, stritt für Israel.
43. Darnach kehrte Josua und ganz Israel mit ihm nach Gilgal ins Lager zurück.
Josua 11
1. ALS aber Jabin, der König von Hazor, davon hörte, sandte er zu Jobab, dem König von Madon, und zum König von Simron und zum König von Achsaph
2. und zu den Königen, die im Norden, auf dem Gebirge, und in der Araba südlich von Kinneroth (d. h. Gennesaret) und in der Niederung und im Hügelland von Dor am Meere wohnten,
3. zu den Kanaanitern im Osten und Westen, zu den Amoritern, Hethitern, Pheresitern und Jebusitern auf dem Gebirge und zu den Hewitern am Fusse des Hermon im Lande Mizpa.
4. Und diese zogen aus mit ihrem ganzen Heer, ein Volk, so zahlreich wie der Sand am Meere, und sehr viel Rosse und Wagen.
5. Alle diese Könige taten sich zusammen und kamen und lagerten sich miteinander am Wasser von Merom, um mit Israel zu streiten.
6. Und der Herr sprach zu Josua: Fürchte dich nicht vor ihnen; denn morgen um diese Zeit gebe ich sie alle erschlagen vor Israel hin. Ihre Rosse sollst du lähmen und ihre Wagen verbrennen.
7. Da kam Josua und alles Kriegsvolk mit ihm plötzlich über sie am Wasser von Merom, und sie stürzten sich auf sie.
8. Und der Herr gab sie in die Hand Israels, und sie schlugen sie und verfolgten sie bis zu der Hauptstadt Sidon und bis Misrephoth-Maim und bis in die Talebene von Mizpa im Osten und schlugen sie, dass nicht einer von ihnen übrigblieb.
9. Da tat ihnen Josua, wie ihm der Herr geboten hatte: ihre Rosse lähmte er und ihre Wagen verbrannte er.
10. Und Josua kehrte um zu derselben Zeit und nahm Hazor ein und schlug seinen König mit dem Schwerte; Hazor war nämlich vor Zeiten die Hauptstadt aller dieser Königreiche.
11. Und sie schlugen alles Lebende, das darin war, mit der Schärfe des Schwertes, indem sie den Bann vollstreckten - nichts blieb übrig, was Atem hatte -, Hazor aber verbrannte er.
12. Auch alle Städte dieser Könige nahm Josua ein samt den Königen und schlug sie mit der Schärfe des Schwertes, indem er an ihnen den Bann vollstreckte, wie Mose, der Knecht des Herrn, geboten hatte.
13. Nur alle die Städte, die auf ihrem Hügel standen, verbrannte Israel nicht, ausgenommen Hazor; das allein verbrannte Josua.
14. Und alle Beute dieser Städte und das Vieh nahm Israel für sich; nur die Menschen alle schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes bis zur Vernichtung; nichts Lebendes liessen sie übrig.
15. Wie der Herr seinem Knecht Mose geboten hatte, so hatte Mose Josua geboten, und so tat Josua; nichts unterliess er von allem, was der Herr dem Mose geboten hatte.
16. Also nahm Josua dieses ganze Land ein: das Gebirge und das ganze Südland und das ganze Land Gosen und die Niederung und die Araba und das Gebirge Israels mit seiner Niederung,
17. von dem kahlen Gebirge, welches ansteigt gegen Seir, bis nach Baal-Gad im Tal des Libanon am Fuss des Hermongebirges. Und alle ihre Könige nahm er gefangen und erschlug sie.
18. Lange Zeit führte Josua Krieg mit allen diesen Königen.
19. Da war keine Stadt, die sich friedlich mit Israel verglich, ausgenommen die Hewiter, die zu Gibeon wohnten; alles nahmen sie im Kampfe.
20. Denn vom Herrn kam die Verstockung ihres Herzens, dass sie den Krieg mit Israel wollten, - auf dass man an ihnen den Bann vollstrecke und ihnen keine Gnade widerfahre, dass sie vielmehr vertilgt würden, wie der Herr dem Mose geboten hatte.
21. Und Josua kam zu jener Zeit und rottete die Enakiter aus von dem Gebirge, von Hebron, von Debir, von Anab, von dem ganzen Gebirge Juda und von dem ganzen Gebirge Israels; an ihnen wie an ihren Städten vollstreckte Josua den Bann.
22. Es blieben keine Enakiter übrig im Lande Israels; nur in Gaza, in Gath und in Asdod blieben etliche übrig.
23. Also nahm Josua das ganze Land ein, ganz wie der Herr zu Mose geredet hatte, und gab es Israel zum Erbbesitz, einem jeden Stamme seinen Teil; und das Land hatte Ruhe vom Kriege.
Josua 12
1. DIES aber sind die Könige des Landes, welche die Israeliten schlugen und deren Land sie einnahmen jenseits des Jordan, gegen Sonnenaufgang, von dem Bache Arnon an bis zum Hermongebirge, und die ganze Araba gegen Osten:
2. Sihon, der König der Amoriter, der zu Hesbon wohnte und herrschte von Aroer an, das am Ufer des Baches Arnon liegt, und über die Mitte des Tales und über halb Gilead bis an den Bach Jabbok, der die Grenze der Ammoniter ist,
3. und über die Araba bis an den See Kinneroth-1- im Osten und bis an das Meer der Araba, das Salzmeer, im Osten, in der Richtung nach Beth-Jesimoth, und im Süden am Fusse der Abhänge des Pisga; -1) d. h. Gennesaret.
4. dazu das Gebiet des Königs Og von Basan, der noch von den Rephaitern übriggeblieben war und zu Astharoth und Edrei wohnte
5. und der über das Hermongebirge und über Salcha herrschte und über ganz Basan bis an das Gebiet der Gesuriter und Maachathiter und über halb Gilead bis an das Gebiet Sihons, des Königs von Hesbon.
6. Mose, der Knecht des Herrn, und die Israeliten hatten sie geschlagen. Und Mose, der Knecht des Herrn, hatte das Land den Rubeniten, den Gaditen und dem halben Stamm Manasse zum Besitz gegeben.
7. Dies aber sind die Könige des Landes, die von Josua und den Israeliten auf der andern Seite des Jordan im Westen geschlagen wurden, von Baal-Gad im Tal des Libanon bis an das kahle Gebirge, welches ansteigt gegen Seir. Und Josua gab es den Stämmen Israels zum Besitz, einem jeden seinen Teil,
8. auf dem Gebirge, in der Niederung, in der Araba, an den Abhängen, in der Wüste und im Südland, das Land der Hethiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter, Hewiter und Jebusiter:
9. der König von Jericho, der König von Ai, das seitwärts von Bethel liegt,
10. der König von Jerusalem, der König von Hebron,
11. der König von Jarmuth, der König von Lachis,
12. der König von Eglon, der König von Geser,
13. der König von Debir, der König von Geder,
14. der König von Horma, der König von Arad,
15. der König von Libna, der König von Adullam,
16. der König von Makkeda, der König von Bethel,
17. der König von Thappuah, der König von Hepher,
18. der König von Aphek, der König von Saron,
19. der König von Madon, der König von Hazor,
20. der König von Simron-Meron, der König von Achsaph,
21. der König von Thaanach, der König von Megiddo,
22. der König von Kedes, der König von Jokneam am Karmel,
23. der König von Dor im Hügelland von Dor, der König von Gojim in Galiläa,
24. der König von Thirza - im ganzen 31 Könige.
Josua 13
1. ALS Josua alt und hochbetagt war, sprach der Herr zu ihm: Du bist nun alt und hochbetagt; doch bleibt noch sehr viel Land einzunehmen.
2. Dies ist das Land, das noch übriggeblieben ist: alle Kreise der Philister und ganz Gesur,
3. vom Sihor an, der östlich von Ägypten fliesst, bis zur nördlichen Grenze von Ekron - das wird zu den Kanaanitern gerechnet -, die fünf Fürsten der Philister: der von Gaza, der von Asdod, der von Askalon, der von Gath, der von Ekron, ferner die Awiter
4. im Süden, das ganze Land der Kanaaniter und Meara, das den Sidoniern gehört, bis Aphek, bis zum Gebiet der Amoriter;
5. dazu das Land der Gibliter und der ganze Libanon gegen Aufgang der Sonne, von Baal-Gad am Fusse des Hermongebirges bis nach Hamath,
6. alle, die auf dem Gebirge wohnen, vom Libanon an bis Misrephoth-Maim, alle Sidonier - ich will sie vor Israel vertreiben; nur verlose ihr Gebiet als Erbbesitz an Israel, wie ich dir geboten habe.
7. So verteile nun dieses Land als Erbbesitz unter die neun Stämme und den halben Stamm Manasse.
8. Mit ihm (d. h. dem andern halben Stamm Manasse) haben die Rubeniten und Gaditen ihren Erbbesitz empfangen, den ihnen Mose jenseits des Jordan im Osten gab - so wie ihn Mose, der Knecht des Herrn, ihnen gegeben:
9. von Aroer an, das am Ufer des Baches Arnon liegt, und der Stadt, die in der Mitte des Tales ist, und die ganze Ebene, von Medeba bis Dibon,
10. und alle Städte Sihons, des Königs der Amoriter, der zu Hesbon regierte, bis zum Gebiet der Ammoniter;
11. dazu Gilead und das Gebiet der Gesuriter und Maachathiter und das ganze Hermongebirge und ganz Basan bis nach Salcha,
12. das ganze Reich des Og in Basan, der zu Astharoth und Edrei regierte; der war noch übriggeblieben von dem Rest der Rephaiter. Mose aber hatte jene geschlagen und vertrieben.
13. Doch vertrieb Israel die Gesuriter und Maachathiter nicht, und so blieben Gesur und Maachath inmitten Israels wohnen bis auf diesen Tag.
14. Nur dem Stamme der Leviten gab Mose keinen Erbbesitz; der Herr, der Gott Israels, er ist ihr Erbbesitz, wie er ihnen verheissen hat.
15. Und Mose gab dem Stamme Ruben seinen Anteil, jedem Geschlechte für sich.
16. Und es ward ihnen das Gebiet von Aroer an, das am Ufer des Baches Arnon liegt, und der Stadt mitten im Tale; ferner die ganze Ebene bis Medeba,
17. Hesbon und alle seine Ortschaften, die in der Ebene liegen: Dibon, Bamoth-Baal und Beth-Baal-Meon,
18. Jahza, Kedemoth und Mephaat,
19. Kirjathaim, Sibma, Zereth-Hassahar auf dem Berge der Talebene,
20. Beth-Peor, die Abhänge des Pisga und Beth-Jesimoth
21. und alle Städte auf der Ebene und das ganze Reich Sihons, des Königs der Amoriter, der zu Hesbon regierte, den Mose schlug samt den Midianiterfürsten Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba, den Fürsten des Königs Sihon, die im Lande wohnten.
22. Auch den Wahrsager Bileam, den Sohn Beors, töteten die Israeliten mit dem Schwerte, zu den Erschlagenen hinzu.
23. Und die Grenze der Rubeniten war der Jordan und sein Gestade. Das ist der Erbbesitz der Rubeniten, auf die einzelnen Geschlechter verteilt, die Ortschaften und ihre Gehöfte.
24. Und Mose gab dem Stamme Gad seinen Anteil, jedem Geschlecht für sich,
25. und es ward ihnen folgendes Gebiet: Jaeser und alle Städte in Gilead und das halbe Land der Ammoniter bis nach Aroer, welches östlich von Rabba liegt,
26. und von Hesbon bis nach Ramath-Mizpe und Betonim, und von Mahanaim bis zum Gebiet von Debir,
27. im Tal aber Beth-Haram, Beth-Nimra, Sukkoth und Zaphon, der Rest des Reiches Sihons, des Königs von Hesbon, der Jordan und sein Gestade, bis an das Ende des Sees Kinnereth (d. h. Gennesaret), jenseits des Jordan, ostwärts.
28. Das ist der Erbbesitz der Gaditen, auf die einzelnen Geschlechter verteilt, die Ortschaften und ihre Gehöfte.
29. Und Mose gab dem halben Stamm Manasse seinen Anteil, jedem Geschlecht für sich.
30. Ihr Gebiet war: ganz Basan von Mahanaim an, das ganze Reich des Königs Og von Basan, und alle Zeltdörfer Jairs, die in Basan liegen, sechzig Ortschaften,
31. und halb Gilead, Astharoth, Edrei, die Städte des Königreichs des Og in Basan; das fiel an die Nachkommen Machirs, des Sohnes Manasses, an die Hälfte der Machiriten, auf die einzelnen Geschlechter verteilt.
32. Das sind die Gebiete, die Mose ausgeteilt hat in den Gefilden Moabs, jenseits des Jordan, gegenüber Jericho im Osten.
33. Dem Stamme Levi aber hat Mose keinen Erbbesitz gegeben; denn der Herr, der Gott Israels, er ist ihr Erbbesitz, wie er ihnen verheissen hat.
Josua 14
1. DIES aber sind die Gebiete, welche die Israeliten im Lande Kanaan erhielten, die ihnen der Priester Eleasar und Josua, der Sohn Nuns, und die Stammeshäupter Israels zuteilten.
2. Durchs Los teilten sie ihnen den Erbbesitz zu, wie der Herr durch Mose geboten hatte, den neuneinhalb Stämmen zu geben.
3. Denn den zweieinhalb Stämmen hatte Mose ihren Erbbesitz jenseits des Jordan gegeben. Den Leviten aber hatte er keinen Erbbesitz unter ihnen gegeben.
4. Denn die Nachkommen Josephs bildeten zwei Stämme, Manasse und Ephraim; und so gaben sie den Leviten keinen Gebietsteil im Lande, sondern nur Ortschaften, darin zu wohnen, und deren Weideplätze für ihr Vieh und ihre Habe.
5. Wie der Herr dem Mose geboten hatte, so taten die Israeliten und verteilten das Land.
6. Da traten die vom Stamme Juda in Gilgal vor Josua, und der Kenisiter Kaleb, der Sohn Jephunnes, sprach zu ihm: Du weisst, was der Herr zu Mose, dem Manne Gottes, meinet- und deinethalben in Kades-Barnea gesagt hat.
7. Ich war vierzig Jahre alt, als mich Mose, der Knecht des Herrn, von Kades-Barnea aussandte, das Land auszukundschaften, und ich brachte ihm Bericht, so gut, als ich es wusste.
8. Aber meine Brüder, die mit mir hinaufgezogen waren, machten dem Volk das Herz verzagt, während ich unwandelbar zum Herrn, meinem Gott, hielt.
9. Da schwur Mose an demselben Tage: Fürwahr, das Land, das dein Fuss betreten hat, soll dein und deiner Kinder Erbbesitz sein für alle Zeiten, weil du unwandelbar zum Herrn, meinem Gott, gehalten hast.
10. Und nun, siehe, hat der Herr nach seiner Verheissung mich seit der Zeit, da er zu Mose dieses sprach, diese 45 Jahre leben lassen, in deren Verlauf Israel durch die Wüste zog; so bin ich denn heute 85 Jahre alt.
11. Noch heute bin ich so stark wie an dem Tage, als mich Mose aussandte; wie damals, so habe ich auch jetzt noch die Kraft, zu streiten und aus und ein zu ziehen.
12. So gib mir nun dieses Gebirge, von dem der Herr geredet hat an jenem Tage; denn du hörtest selbst an jenem Tage, dass es dort Enakiter gibt und grosse, feste Städte. Vielleicht ist der Herr mit mir, dass ich sie vertreibe, wie der Herr geredet hat.
13. Da segnete Josua Kaleb, den Sohn Jephunnes, und gab ihm Hebron zum Erbbesitz.
14. Daher ward Hebron der Erbbesitz des Kenisiters Kaleb, des Sohnes Jephunnes, bis auf diesen Tag, weil er unwandelbar zum Herrn, dem Gott Israels, gehalten hatte.
15. Hebron aber hiess vor Zeiten Stadt des Arba (Kirjath-Arba); der war der grösste Mann unter den Enakitern. Und das Land hatte Ruhe vom Kriege.
