Kitabı oku: «Холодное сердце. Уровень 1 / Das kalte Herz», sayfa 11
«Prima! Sie sind ein treffliches Glasmännlein! Mit Recht nennt man Ihnen Schatzhauser, denn bei Ihnen sind die Schätze zu Hause. Und also darf ich wünschen, wonach mein Herz begehrt. So will ich denn fürs erste, dass ich noch besser tanzen könne als der Tanzbodenkönig. Und jedesmal noch einmal so viel Geld ins Wirtshaus bringe als er.»
«Du Dummkopf!» erwiderte der Kleine. «Welch ein erbärmlicher Wunsch ist dies, gut tanzen zu können und Geld zum Spiel zu haben! Schämst du dich nicht61, dummer Peter, dich selbst so um dein Glück zu betrügen? Was nützt es dir62 und deiner armen Mutter, wenn du tanzen kannst? Was nützt dir dein Geld, das nur für das Wirtshaus ist? Dann hast du wieder die ganze Woche nichts und darbst wie zuvor. Noch einen Wunsch gebe ich dir frei. Aber sieh dich vor, dass du vernünftiger wünschest!»
Peter sprach nach einigem Zögern:
«Nun, so wünsche ich mir die schönste und reichste Glashütte im ganzen Schwarzwald mit allem Zubehör und Geld, sie zu leiten.»
«Sonst nichts?»63 fragte der Kleine mit besorglicher Miene. «Peter, sonst nichts?»
«Nun Sie können noch ein Pferd dazutun und ein Wägelchen.»
«Oh, du dummer Kohlenmunk-Peter!» rief der Kleine und warf seine gläserne Pfeife im Unmut an eine dicke Tanne, dass sie in hundert Stücke sprang. «Pferde? Wägelchen? Verstand, sage ich dir, Verstand, gesunden Menschenverstand und Einsicht sollst du wünschen, aber nicht Pferdchen und Wägelchen. Nun, werde nur nicht so traurig, wir wollen sehen, dass es auch so nicht zu deinem Schaden ist; denn der zweite Wunsch war im ganzen nicht töricht. Eine gute Glashütte nährt auch ihren Mann und Meister. Nur sollst du Einsicht und Verstand dazu mitnehmen.»
«Aber, Herr Schatzhauser», erwiderte Peter, «ich habe ja noch einen Wunsch übrig. Da kann ich ja Verstand wünschen, wenn er mir so nötig ist, wie Sie meinen.»
«Nichts da; du wirst noch in manche Verlegenheit kommen, wo du froh sein wirst, wenn du noch einen Wunsch frei hast. Und nun gehe nach Hause. Hier sind», sprach der kleine Tannengeist, indem er ein kleines Beutelein aus der Tasche zog, «hier sind zweitausend Gulden, und damit genug. Komm mir nicht wieder, um Geld zu fordern! Hör mal. Vor drei Tagen aber ist der alte Winkfritz gestorben. Er hatte die große Glashütte im Unterwald. Dorthin gehe morgen früh und mach ein Bot auf das Gewerbe! Sei fleißig, und ich will dich zuweilen besuchen und dir mit Rat und Tat64 helfen, weil du dir doch keinen Verstand erbeten. Aber, das sage ich dir ernstlich, dein erster Wunsch war böse. Nimm dich in acht65 vor dem Wirtshauslaufen, Peter! Es ist nicht gut.»
Das Männlein hat eine neue Pfeife vom schönsten Beinglas hervorgezogen, sie mit gedörrten Tannenzapfen gestopft und in den kleinen, zahnlosen Mund gesteckt. Dann zog es ein ungeheures Brennglas hervor, trat in die Sonne und zündete seine Pfeife an.
Dann bot er dem Peter freundlich die Hand und gab ihm noch ein paar gute Lehren auf den Weg. Der Glasmann blies immer schneller und verschwand endlich in einer Rauchwolke.








