Kitabı oku: «Partnerschafts-Astrologie», sayfa 4
Sonne/Pluto
Sonne des Mannes in Aspekt zum Pluto der Frau
Konjunktion
Im Zusammenspiel mit der Sonne kombinieren sich die dunklen und unbewußten Antriebe der Frau in deiner Seele zu einer leidenschaftlichen Tiefe faustischer Erleuchtung: entweder auf den Gipfel der Verschmelzung oder in die Unerlöstheit der Selbstvernichtung. Dieser Aspekt zeigt an, daß du nun bereit bist, gemeinsam mit deiner Begleiterin in die finsteren Schächte hinabzusteigen und die Maske plutonischer Kraft ins Licht zu heben, in der dir dein königlicher Stolz entgegenleuchtet, der dir aus den dunklen Augen der Partnerin entgegenblickt. Durch deine Sonne kannst du euren gemeinsamen Weg durch die Dunkelheit beleuchten und dabei entdecken, daß das, was die Frau auf dich überträgt, deine eigene Unterdrückung ist, die du in dieser Verbindung durch sie auslebst. Und zwar, indem du sie auf dieser Reise durch die Hölle, deren Existenz du normalerweise verdrängst, als deine Führerin akzeptierst.
Quadrat, Opposition
Dem Schatten deiner Sonne, wo die Hexen und Zauberinnen in der Nacht den Mann betören, verführen, sexuell gefangennehmen und von sich abhängig machen, stellst du deinen inneren Großinquisitor entgegen. Du willst die Widersacherinnen verbrennen, die all jene kastrieren, die schwach genug sind, sie zu fürchten, statt deine wahren Gefühle anzuschauen. Dein größtes Problem ist, daß du fürchtest, der Gefährtin zu sehr ausgeliefert zu sein und dadurch allzusehr verletzt zu werden, denn dieser Aspekt symbolisiert nicht den Herrscher, sondern das Opfer oder den durch die Frau «entthronten» Mann. Um gegenüber ihr zu bestehen, müßtest du dich öffnen und dich nicht mit der Unerbittlichkeit der Götter identifizieren, damit das Menschliche unter deiner Maske nicht erstickt und zu einer Art von Menschenfeindlichkeit pervertiert. Das, wovor du Angst hast, ist deine eigene Unterdrückung, die du im Spiegel deiner Partnerin empfängst, und in dem Augenblick, wo dich der unablässige Schöpferzwang, das ständige Herrschertum, das du dir nur aufgesetzt hast, um dich der Frau nicht ausliefern zu müssen, verläßt, fällt dein Abwehrmechanismus zusammen und die verdrängte Lust nach Unterwerfung und völliger Auslieferung an die «Höllenfürstin» in den finsteren Katakomben instinktiver Weiblichkeit bricht durch. Du durchbrichst die Angst und bietest dich ihr als Opfer auf dem Altar der Erlösung dar.
Trigon, Sextil
Unter dem mächtigen Einfluß deiner plutonischen Gefährtin zeichnest du dich durch ein starkes Bedürfnis nach Macht aus und durch das Streben, in den Augen der Welt in überhöhter Selbstbezogenheit «Gottvater Sonne» zu spielen, denn das Bedürfnis nach Größe und Freiheit durch die Krafteinwirkung der Frau wächst in dem Maße, wie Minderwertigkeitsgefühle und persönliche Schwäche kompensiert werden müssen. Es sind die unterschwellig angelegten, in der Beziehung erwachten Machttriebe, durch die dich die «Hexe» in völlig unbekannte Höhen katapultiert. Für sie ist deine Sonne Lebenskraft, die ihr hilft, ihre auf dich projizierten Schattenkräfte zum Strahlen zu bringen, was ihr wiederum ermöglicht, sich ihrer Energie bewußt zu werden. Umgekehrt verweist das auf den Mut und die Leidensbereitschaft, die du aufbringen mußt, um dich von ihren Schattenmächten durchdringen zu lassen. Damit verbinden sich hier Energie und Leidenschaft zu einer außerordentlichen Partnerschaft, in der du wie Rumpelstilzchen um ihre Seele tanzt, wenn es ihr gelingt, ihre dunkle Glut durch dein Sonnenfeuer hindurchleuchten zu lassen.
Sonne/Lilith
Sonne des Mannes in Aspekt zur Lilith der Frau
Konjunktion
Diese Konstellation weckt die schlafenden Triebe in dir, denn die dunkle Seite oder die Lilith der Frau kombiniert sich mit deinem Licht zu leidenschaftlichen Extremen. Das Höchste und das Tiefste von allem wird durchlebt, denn du möchtest endlich deiner «echten inneren Person» begegnen. Dabei legst du die Grenzen fest, wie weit du gehen möchtest, und der verdrängte Teil deiner eigenen in ihr wahrgenommenen Übertragung übernimmt in der Gestalt deiner Gefährtin die Regie und die Verantwortung für dieses Spiel. Deine nicht gelebte Persönlichkeit, die du als Kind (möglicherweise) nicht akzeptieren durftest und die immer noch als Schattenseite in deiner Psyche ihr Unwesen treibt, wird durch deine Lilith-Partnerin aktiviert. Obwohl du anfangs sehr große Mühe hast, dich mit ihr zu konfrontieren, lernst du sie mit der Zeit bewußt zu kanalisieren und damit durch Annahme zu entschärfen, damit sie sich nicht mehr nur nachteilig in deinem Leben auswirken kann.
Quadrat, Opposition
Das Gefühl, in der Enge eingeschlossen zu sein, stellt für dich eine Art Geborgenheit dar. Doch weil du das gleichzeitig verdrängst, kann diese Verbindung oft auch zur Hölle für dich werden, weil dieser Aspekt eine erotische «Zwangsjacke» verkörpert. Wo es Gelebtes gibt, existiert auch Ungelebtes, und letzteres ist es, was dir deine Partnerin vermitteln will. Einerseits erwartest du von ihr, daß sie dir die Teile, die du versteckst, weil du dich sie nicht zu leben traust, zeigt, und andererseits bekämpfst du sie für die Angst, die sie in dir auslösen könnte, falls es ihr gelänge, deine Alpträume ans Tageslicht zu bringen. Das gipfelt darin, daß du, um mit den unterdrückten Emotionen in Kontakt zu kommen, auf eine selbstzerstörerische Weise im täglichen Leben immer wieder mit Situationen konfrontiert zu werden wünschst, die dich nicht nur bedrohen, sondern auch – weil du sie gleichzeitig abwehrst – zu zerstören drohen, weil dich deine unentdeckten Zwänge zwingen, das Unerlöste immer wieder in die Kommunikation einzubringen. So richtest du deine unterdrückte Identität gegen die Frau, von der du gleichzeitig Erlösung erwartest, und merkst nicht, wie du dich immer tiefer in deinen ungelösten Problemen verstrickst, die dir deine Partnerin nur widerspiegelt.
Trigon, Sextil
In dieser Beziehung kannst du auf eine tiefe, intensive Weise neue Perspektiven ergründen, denn hier öffnet sich dir die Gelegenheit, deinen dunklen Seiten in einem emotional geschützten Rahmen und einer tiefenpsychologischen Atmosphäre zu begegnen. Der Lilith-Anteil deiner Begleiterin hilft dir, mit deinen verborgenen Teilen wieder in Kontakt zu kommen, weil die karmischen Blockaden unter diesem Aspekt wegfallen und du all die verdrängten Gefühle in dir wecken und innerhalb der Beziehung leben darfst. Dadurch bekommst du die Möglichkeit, durch die «Schwarze Göttin» zu deinem inneren Wesen zurückzufinden. Am schönsten ist es, wenn du deine Belastbarkeit durch totale Hingabe unter Beweis stellen darfst und sie dich dabei tröstend streichelt und dir Mut zuspricht.
Sonne/Mondknoten
Sonne des Mannes in Aspekt zum Mondknoten der Frau
Konjunktion
Sonne/Mondknoten hat mit deinen inneren Wandlungen und den Veränderungen durch die Frau zu tun; somit sind neben Illusion und Hoffnung auch Befreiung und Erlösung angesprochen. Der Mondknoten deiner Partnerin ist nämlich nicht nur ein karmischer Erfüller, sondern vor allem auch der Überbringer jenes Urteils, das du selbst (über dich) in ihr gefällt hast: Sie ist die Frau, die dich mit deinen ursprünglichen Wurzeln wieder in Verbindung bringt. Das Bewußtsein tut sich nämlich schwer, neben den Inhalten, mit denen es sich beschäftigt, auch jene Inhalte gelten zu lassen, die zwangsläufig nicht im Zentrum seiner Aufmerksamkeit stehen oder sogar verleugnet werden; diese aber sind es, die durch deine Gefährtin reflektiert werden wollen. In den Urgründen der Seele steht diese Begegnung für eine Zeit tiefster Einsicht in die ewigen Zyklen von Werden und Vergehen. Sie zeigt den Beginn des Neuen, das sein Ende jedoch bereits in sich trägt, weil sich im Untergrund schon die Kraft des Zukünftigen regt. In dieser Partnerschaft richtet sich dein Blick auf eine neue Entwicklung, auf ein neues Leben und betont dabei die Bedeutung der transzendenten Dimension, die die Verbindung mit dem Höheren Selbst ermöglicht.
Quadrat, Opposition
Im gemeinsamen Erleben erinnert dieser Aspekt an die dem Tageslicht abgewendete Seite deiner unbewußten Suche, die du in ihr spürst, ohne das Erahnte aber weder sehen noch fassen zu können. Hier manifestiert sich der karmische Wille, den du für deine persönlichen Ziele so lange vor den eigenen Karren spanntest, bis er sich in dieser Verbindung plötzlich gegen dich selbst wendet, um dich mit den Auswirkungen deiner eigenen Taten in den Gefühlen der Partnerin zu konfrontieren. Vielleicht solltest du dich aber auch glücklich schätzen, wenn deine eingeübten Methoden, Überpersönliches abzuwehren und Karma zu verdrängen, in dieser Beziehung nicht mehr funktionieren: Damit kannst du dich endlich öffnen und dich deinem wahren Inneren zuwenden. Das Ewige kann dann seinen Platz in deiner Seele wiederfinden. Möglicherweise steht Eva für eine Trauer, die du verdrängt hast, weil du sie nie leben konntest. Oder die Dame deiner Wahl zieht dich trotz heftigster Ablehnung unwiderstehlich an, so daß dein Karma wieder zum Leben erwacht und du dich mit deinen inneren Widersprüchen auseinandersetzen kannst. Wenn du die Schwermut und das Unverständnis, das du in dieser Beziehung erlebst, untersuchst, wirst du womöglich auf ein verdrängtes Ereignis aus deinem Leben treffen, daß sich in Zusammenhang mit der Beziehung auslöst. Der Aspekt kann dich also auf alte unbearbeitete Konflikte aufmerksam machen, so daß ein Problem «heimgeholt» und betrachtet werden kann. In jedem Fall brechen uralte Versteinerungen auf, weil der Mondknoten der Partnerin dich zur Problemlösung auffordert.
Trigon, Sextil
Diese Verbindung zeigt neue, weitreichende Perspektiven in Übereinstimmung mit deiner Begleiterin an und auch deren positive Reflexion deiner inneren Erwartungen. Wenn du beispielsweise überzeugt davon bist, daß du ein edler Beschützer sein mußt, um dir die Anerkennung deiner Gefährtin zu sichern, dann wird sie dir mit Freude die Lichtseiten deiner Erwartungen spiegeln. Dein solarer Wille kann sich in die Partnerin hineinschwingen, um in ihrer Seele auf Entdeckungsreise zu gehen. Es wäre aber falsch, sie bloß stellvertretend für opportunistisches Denken, Fühlen und Handeln zu betrachten. Ihr zentrales Thema ist der karmische Ausgleich, und sie sieht ihre Aufgabe darin, das Gleichgewicht zwischen bewußten und unbewußten Inhalten zu fördern, das durch Hinsehen, Hinhören und Hinfühlen hergestellt werden kann. Doch trotz all ihrer Vorzüge mußt du behutsam vorgehen: Das unbewußte Wissen der Frau muß vorsichtig angepeilt und ans Tageslicht gehoben werden, bevor sie dir die Wahrheiten vermitteln kann, die dein bewußter Wille nicht zu entdecken vermag.
Sonne/Aszendent
Sonne des Mannes in Aspekt zum Aszendenten der Frau
Konjunktion
Auf der Gefühlsebene verweist dieser Aspekt auf eine starke gegenseitige Anziehungskraft. Dabei ist es keine persönliche Zielsetzung, die du auf deine Partnerin überträgst, sondern der gelassene, fast selbstverständliche Glaube an die eigene Kraft und Fähigkeit, wie sie nur der harmonische Gleichklang zwischen bewußtem und unbewußtem Willen hervorbringen kann. Du bekommst alles von ihr, was du dir wünschst, weil du deine sonnenhaften Energien auf den «Brennpunkt ihrer Anziehung» (Aszendent) zu richten weißt. Vor diesem Hintergrund entsteht eine enorme Suggestivkraft; du akzeptierst die Frau in der Rolle, so wie sie sich dir gegenüber gibt, und ziehst dadurch ihre bedingungslose Hingabe auf dich. Sie fühlt sich von dir in ihrer ureigensten Art und Weise wahrgenommen, und deshalb schenkt sie dir ihren besten Teil von sich: ihr Vertrauen.
Quadrat, Opposition
Diese Beziehung entspricht nicht den gegebenen Erfordernissen, deine inneren Bedürfnisse mit dem Profil deiner Begleiterin in Übereinstimmung zu bringen. Deshalb ist es folgerichtig, wenn du dich gegenüber dem Erscheinungsbild, mit dem sie sich identifiziert, die Art, wie sie auf dich zugeht oder dem Magnetismus ihrer Ausstrahlung, den du als ersten Eindruck von ihr aufnimmst, in Opposition begibst. Du bekämpfst die Seite ihres Wesens, die aus der Vielschichtigkeit ihrer Person egozentrisch ans Tageslicht drängt, und möchtest die selbstdarstellerische Maske zerstören, durch die sie sich dir zeigt.
Trigon, Sextil
Im Bild der Partnerin drückt sich genau das aus, was du dir in deinen kühnsten Träumen erhoffst: die Personifizierung deines gesuchten, faszinierenden weiblichen Selbst. Das bedeutet, die Sichtweise, wie sie gerne wahrgenommen werden möchte, entspricht dem inneren Bild, das du in jeder Frau suchst, und damit zeigt dieser Aspekt die Auswirkung, die durch ihr Selbstbild, das du imaginierst, in dir ausgelöst wird. Damit kommt in dieser Verbindung vor allem der Übertragungscharakter deiner inneren Bilder zum Zug, der signalisiert, daß du dich der Macht über sie bewußt bedienst und deinen Einfluß zielgerichtet geltend machst. Gleichzeitig besitzt sie in deinen Augen eine enorme Ausstrahlungskraft; du akzeptierst sie, so wie du sie siehst, und dadurch ziehst du das Vertrauen der auf dich projizierten Maske auf dich.
Sonne/Medium Coeli
Sonne des Mannes in Aspekt zum Medium Coeli der Frau
Konjunktion
Die Sonne ist immer Ausdruck von erfreulichen Erfahrungen, herrlichen Aussichten und großer Lebensfreude. Wenn sie die «Himmelsmitte» deiner Weggefährtin bestrahlt (d.h. im Zenit des Horoskopbildes deiner Partnerin steht), beschreibt dies den gemeinsamen Aufstieg ins Licht, was nichts anderes bedeutet, als daß du den in die Umwelt eingebundenen Ausschnitt deiner Persönlichkeitsstruktur durch die Energie und die gesellschaftliche Ausrichtung deiner Gefährtin erfährst. Ihr verfügt zusammen über das Gespür, über alle Verschiedenheiten hinaus Brücken zu bauen und das gemeinsam Verbindliche herauszustreichen.
Quadrat, Opposition
Es ist nicht leicht für dich, genügend Einsicht zu entwickeln, um dich nicht in unnötige und oberflächliche Reibereien mit dem Objekt deiner Liebe zu verwickeln. Oft realisierst du nicht, daß du immer noch von den Minderwertigkeitskomplexen ungelöster Gesellschaftskonflikte gesteuert bist, die du stellvertretend über die Frau auslebst. Diese Handlungen sind zu einem Verhaltensmechanismus verklammert, der die schlafenden Ängste weckt und das Gefühl von Sinnlosigkeit an die Oberfläche bringt. Die Verbindung verdorrt, wenn du dich innerlich zu weit von ihren Zielen entfernst. Andererseits fällt es dir schwer, ihre Ziele so zu kontrollieren, wie dir dies die Verplanung der materiellen Realität suggeriert. So entsteht ein geschlossener Kreislauf der Verdrängung als Ausdruck eines wackligen Fundaments, auf dem die Beziehung steht.
Trigon, Sextil
Diese Aspektierung entspricht der Bildung einer atmosphärischen Harmonie zwischen deiner Partnerin und dir. Auf unbewußter Ebene gibt es viele vertrauliche Gemeinsamkeiten, nicht ganz unverwandt dem herzlichen Verständnis zwischen Opa und Enkelkind. Daraus leitet sich eine große innere Zuneigung aus Übereinstimmung in der äußeren Zielrichtung ab, und es fällt dir leicht, zusammen mit der Frau zu glänzen und in der Außenwelt die gebührende Beachtung zu finden. Auch in der gesellschaftlichen Ausrichtung zeigt diese Konstellation Stabilität und verweist damit auf die Möglichkeit einer dauerhaften, nach außen orientierten Bindung. Es sind die aktiven, in klarer Bewußtheit angestrebten Lebensziele, die dich in dieser Verbindung zu einem völlig neuen Lebensgefühl führen, wo du alte Verhaltensmuster und Grenzen überwinden und dich zu einer großmütigen, versöhnenden Geste durchringen kannst.
Sonne aspektlos
Sonne des Mannes ohne Aspekt zu einem Planeten der Frau
Da die Sonne den Willen des Ich verkörpert, sich in der äußeren Welt zu behaupten, entspricht ihre fehlende Verbindung auf der Beziehungsebene der Instabilität gemeinsamer Ziele. Ist sie der Inbegriff der Tageshelle, dann entspricht ihre Abwesenheit dem Schatten, um vom unermeßlichen Nichts der «Nicht-Verbindung» verschlungen zu werden. Unter dieser Voraussetzung gelingt es dir kaum, in die Einheit mit der Urmutter zurückzusinken. Vielleicht versuchst du, das Weibliche systematisch zu unterdrücken, doch weil hier kein Austausch stattfindet, ist selbst das ein vergebliches Bemühen. Nicht einmal die Angst der sonnenhaften Männlichkeit, in die Abgründe der Mondin zurückzusinken und von den Urgründen des Unbewußten wieder verschlungen zu werden, ist dir hier vergönnt. Das innere Verlangen, dem Leben gemeinsam zu trotzen und alle Ziele in gegenseitiger Übereinstimmung zu erreichen, ist erloschen; es gibt nichts, was sich auf der Sonnenebene für dich zu erreichen lohnt. Wenn die Flammen der Sonne deine Begleiterin auf dem langen Schicksalsweg nicht umhüllen, gibt es keine Schritte zu einem gemeinsamen Ziel. Auch nicht das große Aufatmen am Ende eines Krieges, der Friede einer befreiend göttlichen Barmherzigkeit, das Eingehen in die Wahrheit höchster Sphären findet statt. Es braucht weder eine Schar Dämonen, die ihre Hand gegen dein Beziehungsglück richten, noch mutige Pioniere, die die Beziehungsbrücken wieder aufbauen, die unter der Kriegssonne in Schutt und Asche gelegt worden sind, nicht einmal einen versöhnenden Charakter, der es dir ermöglicht, das Kriegsbeil endgültig zu begraben und einen echten Neuanfang zu finden: Es bleibt nur noch das große Gähnen – einfach nichts! Denn es ist das kleine, verzweifelte Ich, das sich vergeblich in den Mittelpunkt der Welt stellt, um von der Partnerin berührt zu werden, und das in seinem Anspruch nach Aufmerksamkeit dieser aspektlosen Sonne ebenso weichen muß wie sein aufgeblasenes Ego, dem in dieser Verbindung auf die Dauer die Puste ausgeht.


Mond
Die seelische Reflexion aus der Sicht des Mannes
Der Mond ist beim Mann das Symbol der Mutter, im hellen wie im dunklen Sinn. Die lunarische Seite in jedem Menschen strebt danach, sich mit dem Prinzip der Großen Mutter zu verbinden, um wieder einen Zugang zu den Urwurzeln zu finden. Er symbolisiert das Ungesehene in dir, die unbewußten Verhaltensweisen, die so sehr Teil deiner Gewohnheiten geworden sind, daß du sie gar nicht mehr bemerkst. Er repräsentiert aber auch die abgespaltenen Teile deiner emotionalen Natur, die mondhaften Launen, die du ins Exil der dunkelsten Seelenschächte verwiesen glaubtest, die jedoch in den Negativprojektionen deines Tagesbewußtseins ihr bequemes Domizil gefunden haben und dir alles in die Realität übertragen, was dir deine inneren Gesichter vorgaukeln.
Psychologisch gesehen erschließt dir die Mondkonjunktion jenen Bereich, in dem du dich gern deiner triebhaften Sehnsucht auslieferst, die du der Partnerin überstreifst. Man könnte auch sagen, daß du deine inneren Gefühlsquellen mit Lebenskraft nährst, indem du dich der Seelenbegleiterin emotional öffnest und sie damit zu entsprechenden Reaktionen einlädst, an deren Reflexionen sich dein Mond wiederum vollsaugen kann. Dadurch vertiefst du dich in ihr Wesen und umkreist das «Weltall ihrer Seele», von dem deine begriffliche Welt nur ein Teil und deine Suche nach dir selbst ein noch kleinerer Ausschnitt ist.
Eine negative Konstellation weist auf emotionale Probleme hin, die im Gefühlsaustausch mit der Partnerin zum Ausdruck kommen können. Entweder läßt du dich von ihr übermäßig beeindrucken, indem du deine Gefühle ihren Ansprüchen unterstellst, oder du neigst in der Beziehung zu unnötiger Aggressivität, weil du aufgrund deines hart aspektierten Radixmondes ständig Gefahr witterst, von ihr betrogen oder mißverstanden zu werden. Wie du deinen Gefühlen auf der Schwelle zwischen Realität und Irrationalität begegnest, so begegnet dir auch die Realität in den Gefühlen der Frau zwischen Manie und Wahnsinn, zwischen Selbsttäuschung, Empfänglichkeit und Sensitivität, denn Luna ist die Ahnin, die die Geheimnisse seelischer Innenräume berührt und die Tiefenbilder der Seele beschreibt, so wie dir die Gefährtin deine Gefühle reflektiert. Immer ist es dein Morast, der in ihr dann die Widerstände auslöst, die du spürst: der Urschlamm der Mütter, in dem du versinkst, um den mondhaften Ungeheuern zu begegnen oder um in der Eva die Schattenanteile deines verdrängten Weiblichen zu erkennen, das gleichzeitig die Basis allen Lebens ist.
Mondsextile und -trigone deuten dagegen auf die gegenseitige Durchdringung positiver Gefühlseinheiten an. Esoterisch gesehen erschließen sie jenen Bereich, der die Harmonie im Umgang mit dem anderen Geschlecht fördert. Denn all dein Streben, in dem du dich gern deinen triebhaften Gefühlsahnungen auslieferst, dient nur dem Versuch, mit deiner Partnerin einen positiven Gefühlsaustausch zu erreichen. Somit kannst du erkennen, daß deine äußeren Handlungen nur das eine Ziel vor Augen haben – nämlich deine Gefühlsinhalte jemandem überzustülpen und das Objekt deiner Ausrichtung dann auf die Ebene hinunterzuziehen, auf der dir die Person dann die aufoktroyierten Gefühlsharmonien zurückreflektiert, um das Ganze dann in Übereinstimmung mit dem zu bringen, was sich tatsächlich in der Außenwelt vorfindet: die Kongruenz des in der Außenwelt Sichtbaren mit deinem inneren Gefühlseindruck.