Kitabı oku: «Was geschah am 22 Juni 1941?», sayfa 3

Yazı tipi:

7

Aber noch lebten nicht alle Deutsche unter einem Dach. Nach Osten hin von der bayerischen Grenze litten über 3 Millionen ihrer leiblichen Brüder unter Unterdrückung, und die Pflicht des Führers der deutschen Nation gebot ihm sie vorm Leid und Schmerz zu retten.

Klingt das nicht sehr nach Übertreibung und einem dummen Pathos?

Seit 1620, von Weißem Berg an, gehörte Tschechien den österreichischen Habsburgs, und selbst das Wort „Tschechien“ war lediglich ein geographischer Begriff (wie „Böhmen und Mähren“). 300 Jahre lang waren Deutsche Herrscher über dieses Land und in den Gebieten Deutschböhmen und Sudetenland machten sie immer eine absolute Mehrheit aus – jedenfalls seit ihrer Umsiedlung nach Europa, etwa 300 Jahre vor Christi.

Erster Präsident der Tschechoslowakei Masaryk mit seinem Sohn


Und nun – da haben wir die Bescherung! Die Territorien, die von alters her von Deutschen besiedelt und die letzten 300 Jahre im Besitz der österreichischen Krone waren, übergehen auf einmal (wie hingezaubert von Hexenmeistern aus Versailles) unter Gerichtsbarkeit eines neugeborenen tschechischen Staates. Außerdem ließ man Deutschland einen Teil Schlesien und Landkreis Leobschütz an die Tschechoslowakei abtreten.

Anfangs schien alles in Ordnung zu sein. In der Verfassung TSR aus dem Jahre 1920 verpflichtete sich Tschechoslowakei, die Rechte und Interessen jener Einwohner einzuhalten, die sich durch ihre Rasse, Sprache oder Religion von der Mehrheit Bevölkerung unterschieden. Aber schon in dieser Verfassung verschwanden auf erstaunliche Weise die Versprechungen von einer weiten Autonomie für die Deutsche, oder, im äußersten Fall die Gewährung von Gemeinschaftsrechten für sie, wie auch all das, was den Deutschen bei Ausrufung der TSR versprochen wurde. Kurzum, bei der Ausarbeitung dieser neuen Verfassung gewann der tschechische Radikalnationalismus die Oberhand – den Deutschen wurde das Recht verweigert, irgendwelche

Organe der deutschen Selbstverwaltung außer auf einem Kommunalniveau zu haben. Nach tschechischen Gesetzen mussten zwei Beamte deutscher Nationalität untereinander tschechisch sprechen!

Es wurde kein deutscher Landsmannschaftsminister ernannt (für die Kontrolle der Einhaltung der Rechte einer nationalen Minderheit). Deutsch war nicht als eine zweite staatliche Sprache anerkannt worden.

Ich darf Sie nochmals daran erinnern, dass in der TSR auf 8 Tschechen und Slowaken 3 Deutsche entfielen! Und diese zweite der Zahl nach Bevölkerungsgruppe wurde aller Rechte auf eine nationale Selbstidentifikation beraubt! Auch das ganze System des tschechoslowakischen Rechtes in der nationalen Angelegenheit beruhte auf den individuellen Persönlichkeitsrechten, ohne die Gemeinschaftsrechte von den nationalen Minderheiten anzuerkennen. Die Krise 1929 traf erbarmungslos die ganze TSR, aber noch schlimmer traf sie die dort lebende deutsche Bevölkerung. Eine Million Arbeitslosen auf 3,5 Millionen Deutsche – das ist zuviel! Finden Sie nicht? Wenn ein jeder dritte Deutscher einer Möglichkeit beraubt war, sein tägliches Brot zu verdienen – über welchen Schuft Henlein reden Sie überhaupt?! Die Leute hatten einfach nichts zum Fressen!

Die Sudetendeutsche Partei Henleins belegte während der Parlamentswahl 1935 in den nordwestlichen Gebieten der TSR den ersten Rang. Natürlich fingen die Deutschen an auf eine Autonomie oder Föderation zu hoffen, aber denkste! Das Organ der damals oppositionellen Nationaldemokratischen Partei „Narodni Listy“ (gegründet von K. Kramarsh, dem eigentlich die Unterdrückungspolitik von deutscher Minderheit zuzuschreiben ist) berichtete, dass man den Deutschen keine Autonomie gewähren darf, denn in diesem Falle wären da 350000 Tschechen geblieben – als ob es nicht um eine Autonomie in Grenzen eines Staates, sondern um die Trennung Sudeten von der TSR ginge!

Wollen sie es nicht im Guten haben, dann werden sie es im schlechten haben. Am 12–13 September 1938 brach in Sudeten ein Aufstand der deutschen Bevölkerung unter Führung Konrads Henleins aus. Der Putsch wurde niedergeschlagen, die Partei aufgelöst, und die Teilnehmer gerieten ins Gefängnis, aber das bedeutete bereits gar nichts. Das war eine Agonie…

Hitler verlangte die deutschen Territorien der TSR unter deutsche Verwaltung zurückzugeben. Seine Forderungen wurden als gesetzmäßig anerkannt und am 29 September 1938 unterzeichneten Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien ein Abkommen über die Übergabe eines Sudetendeutschen Gebietes dem deutschen Reich. Die Tschechen wurden nicht einmal zur Aufteilung ihres eigenen Landes eingeladen!

Die tschechoslowakische Regierung stimmte am 30 September 1938 der Teilannektierung des eigenen Territoriums zu.

8

Wenn du dieses Land für deins hältst, dann kämpfe dafür!

Erst recht, weil am 23 September in der Tschechoslowakei eine Mobilmachung bekanntgegeben wird, die wiederum mustergültig durchgeführt wurde. Divisionen sind mobilisiert, Streitkräfte haben die Grenzbefestigungsanlagen besetzt.

Die Verbündeten zögern die Hilfe hinaus? Der Teufel soll sie holen! Man kann auch alleine kämpfen! Zumal die Deutschen gar keine kräftemäßige Überlegenheit haben! Im Herbst 1938 betrug die Gesamtstärke der deutschen Armee nur 2,2 Mio. Mann, dazu kamen 720 Panzer und 2500 Flugzeuge.


Tschechischer Panzer LT-35 im Dienst der Wehrmacht


Die tschechische Armee hatte eine Stärke von ungefähr 2 Mio. Mann, 469 Panzer, 5700 Geschütze und 1582 Flugzeuge.

Die Tschechen hatten Rüstungsbetrieb „Skoda“ – eines der größten Werke der Welt. Die Tschechen lieferten Waffen für die Hälfte der Erde – z. B. China und Uruguay kämpften mit ihren Waffen. Die Tschechen hatten Waffenvorräte für 30 Divisionen: 1200000 Mausergewehre, 50000 leichte Maschinengewehre und 12000 schwere Gewehre, 114000 Pistolen. Sie hatten über 2500 47-mm Panzerabwehrkanonen (Bauart 1936) P. U. V. Das war dreimal so viel, wie die Wehrmacht Panzer hatte.


LT-38 und seine (noch) Tschechische Besatzung


Die Tschechen besaßen 424 Panzer LT-35, 45 neue Panzer LT-38 (sie waren bei den Deutschen noch 4 Jahre danach im Einsatz!) und über 1500 Flugzeuge. Schlagt euch!

Nein.

Nein? Dann wozu braucht ihr überhaupt eine eigene Armee? Und ob ihr auch einen eigenen Staat braucht?

Es sei gesagt, dass Hitler nicht nur an Deutsche gedacht hatte. Ein Teschengebiet (liegt östlich von dem Industriegebiet Mährisch Ostrau) wurde Polen (die Polen machten dort einen Teil der Bevölkerung aus), und ein Teil von Süd – u. Südwestlicher Slowakei (wo die Mehrheit der Bevölkerung die Ungarn ausmachten) – Ungarn übergeben. Außerdem bekam Ungarn den südlichen Teil Karpatenrusslands (weil sie bis 1918 ein Teil Ungarns war). Im November wurden die Slowakei und Karpatenrussland durch ein Verfassungsgesetz mit Autonomie beschenkt.

Apropos, eine interessante Tatsache. In der Slowakei gab es auch Territorien, wo Deutsche kompakt wohnten. Zum Beispiel das Städtchen Partisanske in der Mittelslowakei (nach 1945 wurde es in Partisansk umbenannt; die Heimat eines Klassikers der slowakischen Literatur Rudolf Jaschiks) war 1939 zu dreiviertel deutsch. Aber Deutsche galten hier als ein zugewandertes ethnisches Element, und Hitler hat nie einen Übergang der slowakischen Städte mit deutscher Bevölkerung unter die deutsche Gerichtsbarkeit gefordert. Denn diese Städte gehörten nie Österreich (der Form nach lagen sie gewiss auf dem Land Habsburgs, hier aber standen sie in unmittelbarem Besitz ungarischer Könige) oder Deutschland…

Und noch etwas. Wenn Tschechen und Slowaken wie Pech und Schwefel zusammenhalten, warum gibt es dann heute keine einheitliche Tschechoslowakei? Die „zwei slawischen Brudervölker“ liefen auseinander, weil sie ohne Überwindung nicht miteinander zusammenzuleben vermochten. Ist es auch Hitlers Schuld? 50 Jahre später nach dem ersten Zerfall der „einheitlichen Tschechoslowakei“?

„Besänftigung des Aggressors“ – so wie es üblich ist, die Zugeständnisse dem Führer seitens westlicher Ländern zu nennen. Aber ich bitte Sie, meine Herren! 1938 hatte Wehrmacht kaum 500 Panzer, Frankreich dagegen hatte fünfmal so viel! „Wiederherstellung der historischen Gerechtigkeit“ – mit diesem Fachausdruck lässt sich am besten all das beschreiben, was im Mitteleuropa in den Jahren 1936–1940 vor sich ging.

Am 14 März 1939 verabschiedete Slowakischer Seim ein Gesetz über den selbstständigen und unabhängigen Slowakischen Staat, und am 15 März wurde eine „gemeinsame“ Deklaration von den Regierungen Deutschlands und der TSR veröffentlicht, wo es darum ging, dass von nun an das Deutsche Reich die Sorge um die weitere Existenz des „Protektorats Böhmen und Mähen“ übernimmt. Eine unabhängige Tschechoslowakei hörte auf zu existieren, ohne einen Schuss gegen die „deutschen Besatzer“ abgefeuert zu haben. Keinen einzigen Schuss!

Später, wenn die alleuropäische Katastrophe die Welt in einen endlosen Zug von Gewalt, Zerstörung und Tod verwandelt, wenn die Siege der Wehrmacht durch die technologische, zahlenmäßige Ressourcenüberlegenheit der Alliierten zunichte gemacht werden – dann wird diese Sudetenkrise wie ein Kinderfest für die anspruchslose Publik vorkommen. Und der friedliche Eintritt von Böhmen und Mähren (als Protektorate) in das Deutsche Reich wird als irgendeine weite, halbvergessene, undenkbare Fantasie in der Flamme des blutigen Weltbrandes gelten, der das „neue Europa“ Adolf Hitlers vernichtet hat.

9

Vorerst aber schreiben wir den März 1939, und es wird ans Reich noch ein Stück des deutschen Bodens angeschlossen, das ihm 1923 entrissen worden war.

Es ist kennzeichnend, dass Memel de jure ein Bestandteil Deutschlands auch nach dem Versailles Frieden blieb. Aber bis zur Auszahlung von Reparationen (ungeheuerlich enormen Reparationen, die zum Anfang 1923 Deutschland an den Rand eines Hungertodes getrieben haben) ließ man die Stadt, Burg und den Hafen unter gemeinsame Verwaltung der Alliierten – Sieger übergeben. Als Pfand, sozusagen.

Am 11 Januar 1923 führten die Franzosen ihre Streitkräfte ins Reingebiet ein – Deutschland zehrte all seine denkbare und undenkbare Ressourcen auf, beim Versuch, Reparationen auszuzahlen, und im Januar 1923 war es bankrott. Die Franzosen hatten in unglücklichem Land schon nichts zum Nehmen – dann sollten sie wenigstens großtun! Es ist bekannt, dass wohin das Pferd mit seinem Huf – dahin will auch der Krebs mit seiner Schere. Und Litauen (ein winziger Limitroph- Staat, noch eine absurde Ausgeburt von Versailles, eine Kleinrepublik am Rande der Karte) hatte es auch auf ein Stück des deutschen Territoriums abgesehen! Und innerhalb von 2 Tagen, vom 13 bis zum 15 Januar 1923, besetzten litauische Streitkräfte (wahrhaftig, mir selbst kommt die Wortverbindung „litauische Streitkräfte“ komisch vor – aber man kann ja bekanntlich nicht „die Worte aus dem Song entfernen“) Memel. Am 23 Januar waren die Stadt und der Hafen zügig in Klaipeda umbenannt und offiziell an Litauen angeschlossen worden. Der Akt eines unverhohlenen Banditentums und einer nicht provozierten Aggression. Deutschland war Litauen nichts schuldig, und wenn die Franzosen für die Besatzung des Reingebietes noch irgendwelche Rechte (mögen es auch die Siegerrechte sein, das ist unwichtig) hätten geltend machen können, so hatte der kleine, aber schrecklich aggressive Limitroph-Staat fürs Ansichreißen des deutschen Hafens Memel gar keinen Grund.

Es ist mitunter komisch, die sowjetischen Bücher zu lesen, besonders wo es sich um die Vorkriegszeit handelt.

Wir sind da immer so friedliebend! Wir haben uns so um die „kollektive Sicherheit“ gekümmert! Wir haben die ganze Welt aus vollem Halse vor der „faschistischen Aggression“ gewarnt, aber niemand wollte auf uns hören und als Folge war der Zweite Weltkrieg ausgebrochen!


Das Panzerschiff „Deutschland, mit dem Reichskanzler A. Hitler im März 1939 in Memel eintraf


Darüber hinaus stand in allen unseren Büchern, dass Deutschland im Jahre 1939 die „litauische Stadt Klaipeda ergriff“. Welch schlechte Menschen sind diese Deutsche! Österreich und Tschechoslowakei waren ihnen nicht genug – sie haben es noch auf ein armes, kleines Litauen abgesehen!

Am 22 März 1939 verlangte Hitler von Litauen, Memel Deutschland zurückzugeben. Einfacher gesagt: das Gestohlene zurückgeben.

Die Litauer beschlossen, dass es keinen Sinn hat, sich dem zu widersetzen, und sofort haben sie sich aus dem Staube gemacht… – pardon: sie haben ihre Verwaltung aufgelöst.

Am 15 Mai 1939 hatten Großbritannien und andere Mitglieder des Völkerbundes den Übergang Memels an Deutschland de jure anerkannt.

Also lasst uns vorläufig unsere ganze Aufmerksamkeit auf den Mai 1939 richten.

10

Was fällt einem Menschen auf, der sich aus dem Würgegriff der Agitationspropaganda der „Sieger“ befreien konnte?

Alle „Territorialerwerbungen“ des Dritten Reiches sind nicht mehr als eine Eigentumsrückgabe dem wahren Besitzer. Mag sein, dass es etwas grob und aufdringlich, aber politisch vollkommen legitim durchgeführt wurde.

Der Anschluss von Österreich? Dies geschah jedoch nach beiderseitigem Einverständnis von Österreicher und der Seite, die Verträge von Versailles und Saint-Germaint seitens der „Sieger“ unterzeichnet hatte. Und das war schon der zweite

Anschluss, denn der erste Anschluss war, falls der Leser sich erinnert, bereits im März 1919 stattgefunden. Die durchgeführte (allerdings nach der tatsächlichen Wiedervereinigung) Volksabstimmung hatte Freiwilligkeit dieses Aktes des österreichischen Volkes bestätigt. Vom Standpunkt des internationalen Rechtes ist alles fair.

Der Anschluss vom Sudetengebiet an Deutschland? Dies geschah aufgrund von den „14 Wilson-Punkte (genauer gesagt eines von ihnen – „Selbstbestimmungsrecht der Nationen“)“ und mit Einverständnis von allen europäischen Garanten der tschechoslowakischen Unabhängigkeit. Und mit anschließender Bewilligung der tschechoslowakischen Regierung.

Protektoratserrichtung über Böhmen und Mähren? Auch dies geschah im Einvernehmen mit damaliger legitim gewählter Regierung Tschechoslowakei. Niemand hatte Präsidenten Hacha zu diesem Schritt gezwungen. Er hätte sich auch weigern können – bitte, ihr könnt mich erschießen, aber euer niederträchtiges Papier werde ich um nichts auf der Welt unterschreiben! Obendrein war er ein älterer Mann, dessen Leben schon zur Neige ging – er könnte sich in die Geschichte als Märtyrer des tschechoslowakischen Volkes eintragen lassen. Nein, er hatte mit Hitler eine gemeinsame Erklärung unterschrieben, und das nicht als Bürger Hacha, wohnhaft in Winogrady, Straße Waclaw Nepomuzkaja, Stoiberhaus, sondern als Präsident der Tschechoslowakischen Republik.

Es sei erwähnt, dass all die Nachkriegsfabeln über den tschechischen Widerstand, der angeblich nach 22.06.1941 ausgebrochen war, sind nichts weiter als eine zu 90 % plumpe Erfindung. Die Tschechen hatten fleißig fürs Deutsche Reich gearbeitet, sie bauten Schützenpanzerwagen und selbstfahrende Maschinen, sie nähten Stiefel zusammen und produzierten Millionen Patronen und hundert Tausende Geschosse, mit denen, übrigens, mein Leser, unsere Groß. – u. Urgroßväter getötet wurden!


Panzervernichter „Hetzer“


Die Ingenieure der tschechischen Firmen MWW (ehemalige „Prag“) und „Skoda“ konnten auf der Grundlage ihres Panzers LT-38 die ausgezeichneten Selbstfahrgeschütze („Marder“, ausgerüstet mit unserer 76-mm Beutekanone V-22, eine leichte selbstfahrende Panzerabwehrmaschine Hetzer – die beste bei der Panzerwaffe) schaffen. Und wenn sie sich nicht so tüchtig ins Zeug gelegt hätten – wie viele unsere Panzersoldaten wären dann am Leben geblieben! Vom April 1944 bis zum 9 Mai 1945 (ich mache keine Witze, bis zum 9 Mai (!) produzierten die Tschechen das Kriegsmaterial für die Deutschen!) rollten vom Fließband 2584 selbstfahrende Maschinen „Hetzer“, die äußerst wirkungsvoll die russischen Panzer bekämpft haben. Die Tschechen hätten wenigstens Schraubenmutter in die Motorzylinder werfen können. Aber nein – die „Hetzer“ zeichneten sich durch hervorragende Betriebseigenschaften aus, was die deutschen Panzergeneräle auch einstimmig bestätigten.

Die Wehrmacht brauchte vier Stunden, um den Rest der Tschechoslowakei zu besetzen. Vier Stunden! Ihr habt (der Teufel soll euch holen!) 1250000 Gewehre auf Lager liegen – verteilt doch mal die unter Bevölkerung! Macht doch den Deutschen zu guter Letzt die Hölle heiß!

Die dienstwilligen tschechischen Offiziere überließen Wehrmacht die ganze Ausrüstung und das Kriegsmaterial in einem mustergültigen Zustand.

Und nach alldem werden sie noch hartnäckig behaupten, dass das Protektorat Böhmen und Mähen gewaltsam ins Deutsche Reich eingeschlossen wurde?!


Deutscher (früher der tschechische) Pz-38(t) fährt Patrouille an der Küste des Ärmelkanals


Wenn eine Frau vergewaltigt wird, zerreißt sie dem Gewalttäter mit Zähnen und Nägeln das Gesicht. Nach dem Vorlesen des medizinischen Befundes, wo die Spuren dieses vergeblichen, aber verzweifelten Widerstandes festgestellt sind, urteilt das Gericht: „die Tatsache der Vergewaltigung fand statt, nun kriegst du, lieber Bürger Soundso deine 10 Jahre und fährst zur Holzaufbereitungsstelle, um dort deine Sünden zu büßen“. Falls aber die blühende Visage eines Angeklagten keine Spuren aufweist – da kann das beliebige Gericht nachdenklich werden: ob es überhaupt eine Gewalttat gäbe? Oder will die Dame einfach Geld leicht verdienen? Oder aber will sie ihren langweiligen Liebhaber dort einsperren lassen, wo der Pfeffer wächst? Damit er ihr nicht im Wege stünde und bei den neuen Liebesgeschichten störe?

Die Tschechen hatten gegen den in ihr Land eingedrungenen Feind keinen einzigen Schuss abgefeuert.

Sie können sich, soviel man will, rechtfertigen – wir werden trotzdem daran denken, wessen Hände in den Jahren 1939–1945 die Maschinengewehre zusammenstellten, aus denen russische Soldaten getötet wurden.

Also, mit Tschechien ist alles einigermaßen klar, und von Memel kann gar keine Rede sein – hier erweist sich Deutschland als die geschädigte Seite! Und die Wiedereingliederung der Hafenstadt in das Reich ist eine absolut legitime Prozedur, die als solche auch von allen internationalen Organen anerkannt worden ist.

Wofür denn empfanden die demokratischen Länder eine solche Abneigung gegen Hitler? Warum wurde er zu dieser Zeit, ohne viel Blut zu vergießen, zum Lesebuchbösewicht in Medien der ganzen „freien“ Welt gestempelt?

Für eine „Kristallnacht“!

Und um ganz genau zu sein – für den Ausschluss der Juden aus dem wirtschaftlichen Leben Deutschlands und ganz Mitteleuropas, für die nicht erhaltene Gewinne und arieirisierte Immobilien, für das Schaffen einer vom internationalen Kapital unabhängigen Wirtschaft.

Im Großen und Ganzen, für ein undenkbar gefährliches Beispiel für den Rest der Welt.

11

Wollen wir mal festlegen. Deutschland ist ein demokratischer Staat (allerdings zum Moment des Machtantritts der Nazis) und das deutsche Volk wählt mit Stimmenmehrheit zur Landführung eine Partei, in deren Programm die Vertreibung der Juden aus dem wirtschaftlichen Leben des Landes und eine planmäßige Gesundung der deutschen Wirtschaft an erster Stelle stehen. Das war der Wille des deutschen Volkes – lasst uns darauf Rücksicht nehmen.

Die NSDAP führt konsequent diese Linie durch: Die Gewerkschaften sind auseinandergejagt, ihr Eigentum ist verstaatlicht – stattdessen vereinigen sich sowohl die Industriellen als auch die Arbeiter zur Deutschen Arbeitsfront. Die Streiks sind verboten – von nun an werden alle Streitigkeiten zwischen den Arbeitgeber und Arbeiter von Sondergerichten gelöst. Die Arbeitslosigkeit ist liquidiert worden. Es wird ein kolossaler Auto – u. Eisenbahnbau gestartet, der restlos alle freien Arbeitshände in Anspruch nimmt.

1936 wird der Vierjahresplan verkündet. Der Andrang von geschäftlicher Aktivität und der Produktionswachstum ist beispiellos! Der Umfang von gesamter Industrieproduktion ist von 1936 bis 1939 um 27 % gewachsen, im Jahre 1939 erzeugte Deutschland 24 Mio. Tonnen Gusseisens (was 22 % der gesamten Weltproduktion ausmachte), 22,3 Mio. Tonnen Stahls (24 %), 333 Mio. Tonnen Kohle (17 %), und in der Herstellung vom Kunstkautschuk und von den Metallbearbeitungsmaschinen hatte Deutschland einen stabilen ersten Platz errungen. Der deutsche Export von Eisenmetallen war um viermal größer als der gleiche amerikanische Kennwert!

Es gibt keine Arbeitslosigkeit mehr, im Gegenteil, es mangelt an Arbeitsressourcen. Und all dies bei ständiger Erhöhung des Wohlstandes der deutschen Arbeiter!

Der Arbeitslohn eines deutschen Arbeiters (abhängig von der Qualifikation) betrug im Jahre 1938 von 300 bis 500 Mark pro Monat. Ein Offizier im Range Leutnants verdiente 109 Mark wöchentlich, ein Kaderunteroffizier verdiente 56 Mark pro Woche. Der Mark Kurs zum Dollar war zu jenem Moment 1 zu 0,4, d. h. 40 amerikanische Cents für eine Reichsmark. Aber das hat nichts zu sagen.

Nur die Lebensmittelpreise und Industriewarenpreise haben was zu sagen.

1938 kostete ein Liter Bier in Deutschland 50 Pfennig, in der Kneipe – 1 Mark. Ein Kilo Weißwürstchen kostete 3–4 Mark (es gab auch billigere für 2 Mark). Für einen Herrenanzug zahlte ein Deutscher 40–60 Mark.

Das Auto DKB, später als „VW Käfer“ bekannt, würde den deutschen Bürger 1939 (wenn es zu seiner Massenerzeugung käme) 990 Mark ab Werk kosten.


Überseefahrgastschiffe der Deutschen Arbeitsfront – „Wilhelm Gustloff“ (im Vordergrund) und „Cap Arkona“


Apropos das Projekt des „Volkswagens“.

Am 26 Mai 1938 legte Adolf Hitler den Grundstein zu diesem Werk. Die Deutsche Arbeitsfront investierte in seinen Bau 300 Mio. Reichsmark und zum 1 Juli 1939 erzeugte schon das Werk die erste Produktion! Insgesamt wurde bis zum 1 September 630 „Käfer“ gebaut, dann begann das Werk das Kriegsmaterial zu erzeugen.

Es wurde geplant diese Autos auf Kredit zu verkaufen, dabei könnte jeder Interessente (nach dem Plan der deutschen Führung) in seinen Besitz einen „Käfer“ bekommen. Er würde dafür im Laufe von 4 Jahren wöchentlich nur 5 Mark bezahlen. Das kann man sich schön leisten, wenn der monatliche Durchschnittslohn 400 Mark ausmacht (davon 20 Mark im Monat für ein Auto).

Deutschland baut die Überseefahrgastschiffe für Arbeiter, beziehungsweise für die Organisation „Kraft durch Freude“, eine Abteilung von „Deutscher Arbeitsfront“, die sich um die Erholung seiner Mitglieder kümmern sollte. Das Schiff „Wilhelm Gustloff‘, das im Januar 1945 von russischem U-Boot C-13 unter Kommando von Kapitän Marinesko zugrunde gerichtet worden war, wurde anfangs als ein Überseefahrgastschiff für das einfache Volk gedacht.

Es hatte sogar in zwei Vorkriegsjahren geschafft, über 60 Tausend deutscher Arbeiter im sonnigen Mittelmeer spazieren zu fahren. Das kennzeichnendste Merkmal des Vertrauens der Bevölkerung in die Macht wurde das stürmische Geburtswachstum – Sie sollen es mit der gegenwärtigen demographischen katastrophalen Situation in Russland vergleichen.

₺104,64
Yaş sınırı:
16+
Litres'teki yayın tarihi:
20 nisan 2021
Yazıldığı tarih:
2019
Hacim:
295 s. 42 illüstrasyon
ISBN:
978-5-043-42536-2
Telif hakkı:
Автор
İndirme biçimi: