Kitabı oku: «Тетя Фрида и другие забавные истории. Уровень 2 / Tante Frieda und andere Lausbubengeschichten», sayfa 8
Ännchen hat gerufen:
»Aber Tante!«
Und meine Mutter hat gerufen:
»Aber Frieda!«
Und die Tante hat gesagt:
»Was ist das? Das ist ein Spaß. Man verliert seine Haare, wenn man lustig ist und gerne trinkt.«
Herr Steinberger hat gelacht. Dann hat er gesagt:
»Ach, nein. Einmal war ich krank. Da sind mir die Haare weggekommen.«
Er ist bald aufgestanden. Er wollte in seine Kanzlei gehen. Er hat meine Mutter auf die Hand geküsst. Dann hat er vor der Tante eine Verneigung gemacht. Dann hat er mich beim Ohr genommen und hat gesagt:
»Sei brav, du Schlingel!«
Ännchen hat ihn bis zur Haustür begleitet. Dann waren wie allein. Meine Mutter hat gesagt:
»Frieda, es ist schrecklich! Ist er beleidigt? Ich kann nie mehr gut mit dir sein.«
Und da ist auch Ännchen wieder gekommen. Sie ist gleich auf das Kanapee hingefallen. Dann hat sie. Sie hat gesagt:
»Herr Steinberger kommt zum Kaffee nie mehr! Er ist sehr schnell gegangen!«
Die Tante hat noch eine Tasse vollgeschenkt. Dann hat sie gesagt:
»Ach, habe ich keine Familie mit so kaputte Nerven gesehen.«
Da habe ich gedacht:
»Ich will etwas machen, dass sie auch heult!«
Dann bin ich geschwind hinaus.
In meinem Zimmer habe ich das Pulver geholt. Eine Zündschnur hatte ich auch. Ich habe das Pulver in ein Papier gewickelt. Ich habe die Schnur hineingesteckt. Dann bin ich in das Zimmer von der Tante gekommen. Ich habe alles in den Käfig getan. Die Schnur war sehr lang. Sie brennt fünf Minuten. Die Schnur ist herausgehängt30.
Ich habe das Paket mit dem Pulver hineingeschoben. Der Papagei ist ganz oben hinauf geklettert. Er hat seinen Schnabel aufgerissen. Er hat gepfaucht, wie eine Katze.
Ich bin noch mal auf den Gang gekommen. Ich habe gehorcht. Niemand kommt. Es ist ganz still.
Da bin ich wieder hinein. Ich habe das Zündholz angebrannt und an die Schnur gehalten. Es hat gleich geraucht. Der Papagei ist jetzt auf der Stange gesessen. Er hat den Kopf auf die Seite getan. Ein Auge hat er zugedrückt. Mit dem andern hat er furchtbar geschaut. Die Schnur hat geraucht. Der Papagei ist hergerutscht. Er hat seinen Kopf herausgestreckt. Er hat hinuntergeschaut, warum es raucht.
Ich war geschwind fort. Dann bin ich an das Wohnzimmer gekommen. Da bin ich langsam gegangen.
Ännchen hat noch geweint. Meine Mutter war rot. Die Tante hat noch Kaffee getrunken. Sie haben es nicht gemerkt, dass ich fort war.
Die Tante hat gesagt:
»Ich weiß, dass man sie in der Familie nicht leiden kann. Aber das ist immer der Dank von den Brüdern. Die Brüder haben das ganze Geld gebraucht. Und dann kümmern sie sich nicht mehr um die Schwestern.«
Da hat meine Mutter gesagt:
»Aber mein Mann hat um dich sich gekümmert! Er hat oft gesagt, es tut ihm leid, wenn die Frieda nirgends bleibt.«
Die Tante hat den Kaffeelöffel auf den Tisch geworfen. Dann hat sie geschrien:
»Hat er das wirklich gesagt? Das ist eine Gemeinheit! Zuerst das Geld verputzen, und dann…«
»Pfff-uum!«
Es hat einen dumpfen Knall gemacht. Das Küchenmädchen hat furchtbar geschrien. Sie ist herein gelaufen. Sie hat die Tür aufgemacht. Der Gang war voll Rauch.