Kitabı oku: «Reise Know-How Wohnmobil-Handbuch», sayfa 5

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Grundriss 2 – größere Kastenwagen

Kastenwagen mit langem Radstand bieten bereits Platz für eine kleine Nasszelle mit WC. Die Mittelsitzgruppe wird zum Schlafen verbreitert und zu einem Bett umgebaut. Die zur Gegenseite umklappbare Rückenlehne der mittleren Sitzbank ermöglicht den Transport von bis zu sechs Personen mit Blick in Fahrtrichtung. Inzwischen erfreuen sich auch Kastenwagen mit festem Heckbett und Halbdinette zunehmender Beliebtheit – insbesondere bei Paaren.

Grundrisse für Aufbaumobile

Durch senkrechte Wände, etwas mehr Breite (Querbetten) und den Alkoven bieten Aufbaumodelle deutlich mehr Raum als gleich lange Kastenwagen. Grundsätzlich können Alkovenmobile, Integrierte und Teilintegrierte nahezu identische Grundrisse haben; es gibt jedoch Grundrisse, die von einzelnen Kategorien bevorzugt werden.

Grundriss 3 – der Klassiker

Der ideale Grundriss für kleinere bis mittlere Modelle (bevorzugt Alkoven) mit Platz für bis zu vier Personen. Das feste Heckbett erhöht den Komfort und schafft darunter Platz für eine Heckgarage.

Grundriss 4 – Familienmobil

Bei Familien beliebt ist vor allem die Version mit Sitzgruppe und Küche vorn und Nasszelle hinten (wie beim „Klassiker“), die jedoch – für größere Familien und bei längeren Fahrzeugen – durch eine zweite Sitzgruppe hinten (nachts ein Einzelbett) oder durch ein festes Querlieger-Stockwerkbett im Heck ergänzt wird. Solche Fahrzeuge bieten (bevorzugt als Alkovenmodelle oder aber als Integrierte mit Hubbett) Platz für 5- bis 6-köpfige Familien, sofern man sich tags überwiegend im Freien aufhalten kann.

Grundriss 5 – die „Sofa“-Variante

In allen drei Kategorien findet man diese Lösung mit Eingang, Küche und Nasszelle im Heck und einem seitlichen Längssofa gegenüber der Mitteldinette, auf dem man jederzeit ein Mittagsschläfchen halten kann, ohne umbauen zu müssen. Vorteilhaft am Heckeingang ist, dass man vom Freien kommend Bad und WC in zwei Schritten erreicht, ohne durch den ganzen Wohnbereich gehen zu müssen (vor allem mit Kindern ein Plus!) – allerdings muss man dabei durch die enge Küche, was beim Kochen sehr störend sein kann. Bei langem Hecküberhang können die Küche und die Nasszelle im Heck sich zudem ungünstig auf Fahrverhalten und Traktion von Fronttrieblern auswirken. Die Sitzgruppe eignet sich für bis zu vier weitere Passagiere, bietet guten Zugang zum Alkoven (bzw. Hubbett) und ergibt zusammen mit dem Sofa eine gemütliche Sitzrunde bzw. nachts eine große Liegefläche (längs oder quer). Da das Umbauen aus der Mode gekommen ist und ein festes Heckbett zum Standard gehört, ist diese Variante heute nur noch selten anzutreffen.

Grundriss 6 – Hecksitzgruppe

Die Sitzgruppe im Heck kann für eine gemütliche Runde vorteilhaft sein, eignet sich aber kaum für mitfahrende Passagiere, da zum einen das überhängende Heck am stärksten hüpft und wankt und man zum anderen vom Fahrgeschehen weit entfernt ist. Zudem ist bei dieser Variante der Zugang zu Alkoven bzw. Bugbett durch den Waschraum sehr beengt, mühsam und nur mit Leiter möglich. Aus all diesen Gründen sind solche Modelle heute selten geworden.

Grundriss 7 – Heckschlafzimmer

Früher fand man es vor allem in größeren Integrierten, heute gehört es in den verschiedensten Modellen zum Standard: ein fest eingebautes Heckbett (verschiedene Optionen s. o.), unter dem sich eine riesige Heckgarage für Fahrräder und Gepäck befindet. Der Vorteil liegt unter anderem darin, dass man abends nicht umbauen muss und sehr viel Stauraum zur Verfügung hat (Gefahr des Überladens beachten!). Weitere zwei Personen (Kinder) können im Alkoven bzw. Hubbett schlafen und zwei auf der umgebauten Mitteldinette (hinter dem Fahrersitz angebrachte Sitzgruppe mit gegenüberliegenden Bänken quer zur Fahrtrichtung). Außerdem lässt sich der Schlafraum im Heck durch einen Vorhang oder eine Schiebetür ganz abtrennen.

Grundriss 8 – die rollende Luxusvilla

Bis zu 8 oder 9 m lange Luxusvillen mit allem Komfort werden überwiegend als Integrierte, teils aber auch als Alkovenmodelle angeboten. Sie haben meist ein festes Heckbett mit Lattenrost und Federkernmatratze im abtrennbaren Schlafraum, daneben ein geräumiges Bad mit separater Dusche und darunter eine Heckgarage für Motorroller oder einen kleinen PKW. Im mittleren Bereich findet man eine großzügige Küche, Kleider- und Vorratsschränke, an die sich zum Fahrerhaus hin eine komfortable Polstergruppe anschließt. Trotz ihrer Größe werden diese Modelle oft von reisenden Paaren als zweites Zuhause genutzt.

Grundriss für Pick-up-Kabinen

Bei den Absetzkabinen für Pick-ups geht es darum, den sehr knappen Raum von nur etwa 2 bis 3 m Bodenlänge für 2–4 Personen optimal zu nutzen. Wegen der seitlichen Bordwände der Ladefläche ist oft nur ein Heckeinstieg möglich, wie er auch bei britischen Wohnmobilen und einigen Expeditionsfahrzeugen anzutreffen ist. Absetzkabinen, welche die Pritsche um wenigstens 70–80 cm überragen oder die Pritsche ganz ersetzen (z. B. Bimobil) sind aber auch mit Seiteneinstieg erhältlich.

Grundriss 9 – Heckeinstieg

Der Heckeinstieg lässt viel Stellfläche an den Seitenwänden, sodass selbst Kabinen für kleine Ladeflächen fast immer Platz für einen 2-Flammen-Küchenblock und eine Nasszelle bieten. Zwei Personen finden Schlafplatz im Alkoven, 1–2 weitere auf der umgebauten Sitzgruppe. Sehr vorteilhaft ist ein schwenkbarer Tisch.

Auf die bestehende Pritsche aufgesetzte Wohnkabinen ermöglichen einen Seiteneinstig nur, wenn sie weit genug hinten überstehen, da sonst die Bordwände der Pritsche im Weg sind. Eine Alternative bietet die Firma Bimobil (s. Anhang des Buches): Hier wird die bestehende Pritsche ganz abgenommen und durch den Wohnaufbau ersetzt, was einen Seiteneinstieg und bessere Raumnutzung gestattet, aber dann auch deutlich höhere Kosten verursacht.

Die Wohnung
Wohnkabine

Die Wohnkabine ist so etwas wie der Rohbau Ihres mobilen Ferienhauses. Während die Ausstattung von Reisemobilen verschiedenster Marken sehr ähnlich ist und meist sogar vom gleichen Hersteller kommt (von Fenstern über Kühlschränke, Kocher, Heizungen und Toiletten bis hin zu Möbelbeschlägen), gibt es bei der Wohnkabine erhebliche und gravierende Unterschiede, die von außen nicht erkennbar sind. Da Reisemobile bei relativ geringer Kilometerleistung pro Jahr durchaus 20–30 Jahre lang genutzt werden können, andererseits aber eine teure Ausstattung sehr schnell ihren Wert verliert, wenn die Kabine schadhaft wird, ist es besonders wichtig, auf einen soliden Aufbau von Dach und Wänden zu achten. Sie müssen stabil, langlebig, gut isoliert und dauerhaft wasserdicht sein.

Sandwich-Konstruktion

Wände, Dach und Boden der Kabine werden grundsätzlich als Sandwich-Konstruktion gefertigt: mit einer Außenhaut aus Aluminium oder GFK (Glasfaser-Kunststoff), einer Isolierung mit oder ohne Stützgerippe und einer Innenhaut aus beschichteten Leichtsperrholz- oder Faserplatten. Ein GFK- oder Durabed-Dach kann in der Kasko-Versicherung 10 % einsparen. Die einzelnen Lagen sind zwecks Versteifung miteinander verklebt. Außerdem werden zur Stabilisierung die Möbel mit der Kabine verschraubt. Durch diesen Aufbau lassen sich Stabilität, Wärmeisolierung und Schalldämmung mit geringem Gewicht kombinieren.

Die beste, aber auch teuerste Isolierung sind harte PU-Schäume, die kein Stützgerippe erfordern. Sie isolieren hervorragend und nehmen kaum Nässe auf, sind aber relativ schwer. Außerdem lassen sich darauf Halterungen für schweres Zubehör nur mit durchgehender Verschraubung anbringen. Für Baureihen der unteren Preisklasse werden gern leichte Styroporplatten verwendet, die preiswert und leicht sind und gut isolieren, aber auch Feuchtigkeit aufnehmen und wenig stabil sind, sodass sie ein Stützgerippe erfordern. Bei modernen Vakuumverfahren wird das Styropor so stark verdichtet, dass es kein weiteres Gerippe mehr erfordert und die Holzeinlagen nur zur Verschraubung der Möbel erforderlich sind.

Für den Selbstausbau kommt außerdem weicher PE-Schaum (wie bei Isomatten) in Frage, der sehr gute Eigenschaften bietet. Styropor lässt sich nur für plane Flächen verwenden und neigt zum Quietschen. Mineralwolle ist zwar billig, aber wenig geeignet und sollte zumindest einseitig mit Alufolie oder Papier kaschiert sein, um durch Erschütterungen nicht rasch zusammenzufallen.

Man sollte beachten, dass der Wohnbereich eine Fülle von Bestandteilen und Funktionen umfasst, von denen viele ein stilles Dasein „hinter den Kulissen“ führen. Umso wichtiger ist es, bei der Auswahl des Traummobils nicht nur auf Augenfälliges wie Möbelfronten, Polsterbezüge und Raumausstattung, sondern auch auf Details wie Wandaufbau, Isolierung, Ventilation etc. zu achten, die man nicht auf den ersten Blick bemerkt.

Konstruktion mit Stützgerippe

Diese aus dem Wohnwagenbau stammende Konstruktion wird zum Teil noch für Wohnmobilkabinen verwendet. Solche Kabinen sind aber nicht verrottungsfest und daher weniger langlebig als Kabinen mit selbsttragenden Hartschaumplatten (–>). In einen Holzrahmen, der dem Fachwerk eines Ständerbaus ähnelt, werden Styroporplatten eingepasst. Als Außenhaut dienen Bahnen aus Alu-Blech, die an den Verbindungsstellen zusammengefalzt sind. Sie werden an den Wänden geklebt, auf dem Dach jedoch nur lose verlegt und am Rand befestigt, damit sich das Alu bei Hitze ausdehnen kann. Innen werden dünne (ca. 3 mm) Platten aus leichtem Sperrholz oder Fasermaterial aufgeklebt. Mit dem Holzrahmen werden später die Möbel verschraubt. Der gravierende Nachteil dieser Konstruktion liegt auf der Hand: Sobald an irgendeiner Verbindungsstelle das Dichtmaterial nachlässt und etwas Nässe eindringt, setzt sie sich im Holz fest, das dann rasch verrottet, sodass die Kabine ihre Stabilität verliert. Dann ist entweder eine sehr teure Reparatur fällig – oder aber der Wohnaufbau und damit das ganze Reisemobil sind praktisch schrottreif.

Wesentlich für eine hohe Lebensdauer des Wohnmobils ist, dass die Kabine verrottungsfest ist. Selbst bei absolut dichter Außenhaut kann das Holzskelett Nässe ziehen, wenn an den Innenwänden die Dampfsperre fehlt. Dann gelangt warme und feuchte Luft in die Isolierschicht und die Nässe kondensiert im Holz. Dagegen hilft nur häufiges Lüften, insbesondere bei kaltem Wetter.

Selbsttragende Hartschaum-Konstruktion

Langlebige, verrottungsfeste und dauerhaft dichte Kabinen werden aus teureren und schwereren Sandwichplatten mit einem Kern aus Hartschaum gefertigt, der zwischen dünnen Schichten Aluminium oder GFK eingeschlossen und damit verklebt ist. Das Dach ist bei dieser Konstruktion auf ganzer Fläche begehbar. Das kann sehr vorteilhaft sein, um Boote und sonstiges Gepäck zu transportieren – aber auch als Aussichtsplattform zum Fotografieren oder zu Tierbeobachtungen.

Auch der Boden solcher Kabinen besteht meist aus einer Sandwichplatte, bei der trittfest verdichteter Styropor zwischen wasserfest verleimten und imprägnierten Holzplatten (oder einer Holzplatte oben und einer wasserdichten GFK-Schicht unten) eingeschlossen ist. Zusätzlich werden diese Platten durch Alu-Profile verstärkt.

Achtung: Auch ein solides, begehbares Dach darf man nicht überlasten. Selbst wenn keine sofort erkennbaren Schäden entstehen, kann z. B. die Dach-Wand-Verbindung dadurch undicht werden.

Verbindungen

Kritische Stellen der Kabine sind, neben den Durchbrüchen, die Verbindungsstellen von Dach-, Wand- und Bodenplatten. Bei billigen Rahmenkonstruktionen werden die Platten meist einfach im Winkel gegeneinander gestoßen und verschraubt. Über die Kante wird dann zur Abdichtung eine Alu-Leiste geschraubt und mit elastischer Dichtmasse verklebt. Ähnlich werden auch Fenster, Dachluken etc. in die Durchbrüche eingefügt und abgedichtet. Die Dichtmassen altern jedoch mit der Zeit und müssen somit alle paar Jahre erneuert werden, damit kein Wasser eindringen kann.

Bei hochwertigen Kabinen werden die Platten für dauerhafte Dichtheit in gerundete Alu-Profile gesteckt und mit Dichtmasse eingeklebt. Auf diese Weise erhält man stabile, randlose und absolut dichte Verbindungen.

Unterhalb der Bodenplatte werden die Wände oft durch Kunststoff-Schürzen verlängert, die man bei Beschädigung auswechseln kann.

Lassen Sie sich unbedingt bestätigen, dass diese Schürzen aus UV-beständigem Material bestehen. Die meisten Kunststoffe altern durch UV-Einstrahlung recht schnell. Das Material wird dann spröde und brüchig und nach ein paar Jahren kommt es zu Rissen, Brüchen oder sonstigen Schäden, sodass die Teile erneuert werden müssen.

Das Dach sollte keinesfalls Randwülste oder sonstige Erhöhungen aufweisen, die das Wasser nicht ablaufen lassen, denn wenn Nässe an einer Verbindungsstelle als Pfütze stehen bleibt, wird diese Stelle durch Frost schnell undicht.

Fenster und Türen

Was wäre der schönste Picknickplatz am See ohne ein Panoramafenster, durch das man beim Kaffee die Naturidylle genießen kann? Je größer, desto besser – möchte man meinen. Aber Fenster sind trotz Isolierung auch Kältebrücken. Sie können bei Sonneneinstrahlung zu starker Aufheizung führen, was bei kaltem Wetter natürlich ein Vorteil ist, und sind nicht sehr einbruchsicher.

Deshalb sollte man Fenster nur dort einbauen, wo sie sinnvoll sind. Ein großes Fenster gehört neben die Sitzgruppe; ein etwas kleineres an die gegenüberliegende Wand (etwa über dem Küchenblock). So hat man freien Blick in beide Richtungen, viel Licht und kann gut durchlüften. Über der Kochstelle sollte sich ebenfalls ein Fenster befinden, damit Dampf rasch abziehen kann, und auch in der Nasszelle ist ein kleines Fenster vorteilhaft. Im Alkoven und bei anderen Schlafstellen reichen kleine Fenster zur Ventilation. Sie sollten sich mindestens 20 cm über der Matratze befinden, um Schäden an den Rollos zu vermeiden. Der Alkoven sollte kein Fenster in Fahrtrichtung haben, da es dort oft Probleme mit der Dichtheit gibt. An den Seiten sind kleine Schiebefenster sinnvoll, da man bei Abfahrt gelegentlich vergisst, diese Fenster zu schließen. Ausstellfenster fliegen dann bei höherem Tempo schnell davon.

Beachten Sie, dass der TÜV nur Fenster mit Prüfzeichen (Wellenlinie) akzeptiert. Kombirollos an den Fenstern und Insektengitter in den Türen neuerer Wohnmobile bieten guten Schutz gegen Insekten, sind aber zu grobmaschig (ca. 1 mm), um die kleinsten Blutsauger abzuhalten, die selbst über das Dichtgummi der Fenster im Fahrerhaus eindringen können. Für Reisen nach Skandinavien (oder in sonstige Moskitoregionen) kann man sie durch feinere Netze aus dem Outdoorhandel ergänzen und zusätzliche Insektenmittel mitnehmen.

Fensterkonstruktion

Wohnmobilfenster haben Doppelscheiben aus getöntem Acrylglas und isolieren ähnlich gut wie Doppelfenster im Haus. Sie werden als komplette Systeme mit dicht abschließenden Einbaurahmen geliefert und sind meist mit einem Kombirollo für Verdunkelung und Insektenschutz ausgestattet. Mehr als zwei Drittel der europäischen Wohnmobile haben Fenster der Qualitätsmarke Seitz montiert, bei denen sich die Rollos per Zentralbedienung in beliebiger Position arretieren lassen. Geschlossene Rollos können überdies die Kälte-/Hitze-Isolierung verbessern. Acrylfenster sind leicht, aber so weich, dass sie Kratzer bekommen, wenn man zu dicht an Hecken und Zweigen entlang fährt. Normale Kratzer lassen sich durch eine Politur (z. B. Acrylan) ausbessern, die man im Zubehörhandel bekommt.

Ausstell- oder Schiebefenster

In den meisten Fällen haben Ausstellfenster, die nach oben aufgeklappt werden, mehr Vorteile: Sie ermöglichen es, die ganze Fensterfläche zu öffnen, können auch bei Regen offen bleiben und halten mit einem Tuch abgedeckt die Sonnenstrahlung ab, während sie zugleich Durchlüftung gestatten. Schiebefenster können maximal die halbe Öffnung freigeben und müssen bei Regen geschlossen werden. Dafür können sie während der Fahrt geöffnet werden und in Fällen, in denen es beim Ausstellfenster wegen Hindernissen nicht möglich ist, wie z. B. am Heck, wenn ein Fahrradträger montiert ist. Auch im Alkoven sind seitliche Schiebefenster besser.

Eingangstür

Die Eingangstür ist bei manchen Wohnmobilen ein Schwachpunkt was die Einbruchsicherheit anbetrifft. Langfinger brauchen bei abgeschlossener Tür nur unter den Dichtgummi zu greifen und mit einem kräftigen Ruck ist die Tür geöffnet. Zum Glück haben viele Hersteller auf diese Schwäche reagiert und fertigen solidere Eingangstüren. Außerdem gibt es im Zubehörhandel eine große Auswahl an Türsicherungen zum Nachrüsten: von stärkeren Schlössern bis zu Metallbügeln, welche die geschlossene Tür sichern und bei geöffneter Tür als Griffbügel den Einstieg erleichtern.

Generell sind Wohnmobiltüren sehr schmal, schon um im Innenraum keinen wertvollen Platz für Möbel zu verlieren. Beim Be- und Entladen oder für Personen mit einer Behinderung können diese engen Türen Probleme bereiten. Sehr solide und ausgefeilte Türen von bis zu 110 cm Breite zum Nachrüsten bietet die Firma Tegos (s. Anhang dieses Buches).

Eine teilbare Eingangstür haben wir bei Reisen mit Kindern als sehr angenehm empfunden. So konnten wir die untere Hälfte geschlossen lassen, damit kein Kind aus dem Fahrzeug purzelt, und trotzdem durch die geöffnete obere Hälfte den Innenraum lüften und Küchendämpfe abziehen lassen. Leider findet man diese Option heute nur noch selten.

Auch für die Eingangstür ist ein Mückenschutz empfehlenswert: Entweder eine zusätzliche Tür mit Mückengitter (auf sehr feine Maschen achten, da es winzige Blutsauger gibt, die gröbere Gitter passieren) oder einen Vorhang, der bequemer zu passieren ist, aber eher Fliegen abhält und gegen Stechmücken und kleinere Blutsauger keinen zuverlässigen Schutz bietet.

Küche

Die Entscheidung für die Art der Küche hängt in erster Linie davon ab, ob man regelmäßig komplette Mahlzeiten darin kochen will oder meist im Restaurant isst und nur gelegentlich Essen aus der Dose warm macht. Zur Grundausstattung zählen in der Regel ein 3-Flammen-Gaskocher, ein Spülbecken sowie Regale und Schubladen für Geschirr, Besteck und Lebensmittel. Zentrales Element ist in den meisten Fällen ein hoher Kühlschrank mit separatem Gefrierfach. Bei knappem Platzangebot muss man sich mit einem kleineren Kühlschrank begnügen, der in den Küchenblock passt. Die stets knappe Arbeitsfläche kann durch klappbare Flächen erweitert werden, die zusätzlichen Platz schaffen und rasch wieder verschwinden, wenn der Abwasch erledigt ist.


Stauraum und Ablagen hat man in der Küche nie zu viel (208wh hy)

Gängige Kücheneinbauten und ihre Vor- und Nachteile

Längsküche neben dem Einstieg

+ variabel in der Größe, meist direkt neben dem Esstisch, zur Türseite ausklappbare Arbeitsfläche

- großer Platzbedarf

Winkelküche

+ Nähe zur Dinette, gute Ergonomie

- wenig Arbeitsfläche und Stauraum

Heckküche

Diese früher verbreitete Variante sieht man heute nur noch in wenigen Modellen.

+ platzsparend

- wenig Arbeitsfläche und Stauraum

Sitzgruppen

Anstelle der früher verbreiteten Hecksitzgruppe findet man heute eine Sitzgruppe überwiegend vorn. Dabei wird die lange Zeit dominierende klassische Dinette mit zwei Querbänken zunehmend durch eine Halbdinette abgelöst, bei der Fahrer- und Beifahrersitz einbezogen werden. Diese Sitze sind sehr komfortabel und man spart viel Platz. Andererseits ist der Fahrerraum mit der großen, nicht isolierten Frontscheibe nicht vom Wohnbereich getrennt. Die heute seltene Hecksitzgruppe dagegen ist besser wintertauglich und hat eine wohnliche Atmosphäre.

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Türler ve etiketler

Yaş sınırı:
0+
Hacim:
321 s. 19 illüstrasyon
ISBN:
9783831747139
Telif hakkı:
Bookwire
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