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TeilnehmerInnen nach Fakultäten © treffpunkt sprachen

Mit 27,02 % sind Studierende, die der Geisteswissenschaftlichen Fakultät angehören, in den Sprachkursen am treffpunkt sprachen am meisten vertreten. Ihnen folgen StudentInnen, die naturwissenschaftliche (18,21 %) und bildungswissenschaftliche (14,98 %) Fächer inskribiert haben. Studierende der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie der Rechtswissenschaften sind nur mit 11,26 % und 9,58 % vertreten. Geht man von der Zielgruppe aus, welche am stärksten am treffpunkt sprachen präsent ist, so liegt die Vermutung nahe, dass ein Grundinteresse am Sprachenlernen von Seiten der geisteswissenschaftlichen TeilnehmerInnen besteht. Die Messlatte der Anforderungen lässt sich bei ihnen aufgrund der sprachlichen Vorerfahrungen durchaus höher legen, zumal vielen die elementaren Fertigkeiten (Hören, Lesen, Schreiben, Sprechen) durch ihr (Sprachen-)Studium vertraut sind. Um die persönlichen Wünsche dieser Zielgruppe auszuloten, wurde ein Fragebogen entwickelt, der eine Auswahl an Lehrveranstaltungen enthält, die vom Organisations- und Lehrendenteam vorgeschlagen wurden.2

Bedarfserhebung Studienjahr 2019/20


Bitte wählen Sie die für Sie relevanten Kursformen/Sprachen aus. Mehrfachantworten sind möglich. Mit der Teilnahme an dieser Umfrage leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung des Kursangebots bei treffpunkt sprachen – Zentrum für Sprache, Plurilingualismus und Fachdidaktik.


Aussprachetraining (ab Niveau A2/15 UE) □ Englisch □ Französisch □ Italienisch □ Spanisch Grammatiktraining (ab Niveau B1/30 UE)* □ Französisch □ Italienisch □ Spanisch * Für Englisch wird bereits ein Kurs ab dem Niveau B2 angeboten.
Perfektionierungskurse Niveau C1 (30 UE) □ Englisch □ Französisch □ Italienisch □ Spanisch Schreibkompetenz (ab Niveau B1/30 UE)* □ Französisch □ Italienisch □ Spanisch * Für Englisch wird bereits ein Kurs ab dem Niveau B2 angeboten.
Student Exchange Training (ab Niveau A2/15 UE)* □ Englisch □ Französisch □ Italienisch □ Spanisch □ Niederländisch □ Russisch □ Schwedisch *Das Student Exchange Training soll Studierende auf einen Auslandsaufenthalt vorbereiten. Themenschwerpunkte: Sprache und Kultur des Ziellandes. Workshops zur interkulturellen Kompetenz (ab Niveau A2/15 UE) □ Englisch □ Französisch □ Italienisch □ Spanisch

Abbildung 1:

Bedarfserhebung Studienjahr 2019/20 © treffpunkt sprachen

Im Rahmen dieser Umfrage3 konnten unterschiedliche Meinungen zum Lehrangebot eingeholt werden, die eine Perspektivenvielfalt in der Angebotsentwicklung zulassen. Insgesamt wurden 935 KursteilnehmerInnen zu ihren persönlichen Vorstellungen und Wünschen befragt. Aus den 5.189 eingeholten Antworten4 ergab sich folgendes Ranking:

Abbildung 2:

Gesamtauswertung der fachspezifischen Kurse © treffpunkt sprachen

1 Aussprachetraining: 20 %

2 Perfektionierungskurse: 19 %

Student Exchange Training: 18 %

1 Workshops zur interkulturellen Kompetenz: 17 %

2 Grammatiktraining: 14 %

3 Schreibkompetenz: 12 %

20 % der befragten KursteilnehmerInnen würden sich in den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch ein Aussprachetraining wünschen. 956 Rückmeldungen sind als eindeutiger Hinweis zu sehen, dass Studierende bislang wenig Möglichkeiten hatten, ihre Aussprache zu verbessern. Auf Platz 2 folgen die Perfektionierungskurse in den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch, wobei die Englischkurse auf Niveau C1 mit 514 Rückmeldungen eine klare Favoritenrolle einnehmen. Mit 18 % ist das Student Exchange Training, welches Studierende auf ihren Auslandsaufenthalt vorbereiten soll, gut im Ranking vertreten. Hier sind vor allem die Sprachen Englisch mit 305 Rückmeldungen und Spanisch mit 220 Rückmeldungen vorrangig. Eine Einführung dieses neuen Programms ist durch die Drittplatzierung durchaus gerechtfertigt. Workshops zur interkulturellen Kompetenz wünschten sich 17 % der KursteilnehmerInnen, das Grammatiktraining 14 % und die Schreibkompetenz lediglich 12 %.

Implementierung und Durchführung

Im Hinblick auf die Auswertung der Umfrage ergibt sich nach einer eingehenden Kosten-Nutzen-Rechnung folgendes Lehrangebot für das Studienjahr 2019/20:


Wintersemester 2019/20
935.003 Englisch Oberstufe 1, Gruppe A, 2st. C1/1. Phase
935.004 Englisch Oberstufe 1, Gruppe B, 2st. C1/1. Phase
935.005 English Pronunciation Training, 1st. (max. 14 TN) ab B1
935.006 English Grammar Training, 2st. ab B2
935.027 Französisch Aussprachetraining, 1st. (max. 14 TN) ab A2
935.038 Italienisch Aussprachetraining, 1st. (max. 14 TN) ab A2
935.054 Spanisch Aussprachetraining, 1st. (max. 14 TN) ab A2

Tabelle 4:

Lehrangebot Studienjahr 2019/20 © treffpunkt sprachen


Sommersemester 2020
935.203 Englisch Oberstufe 2, Gruppe A, 2st. C1/2. Phase
935.204 Englisch Oberstufe 2, Gruppe B, 2st. C1/2. Phase
935.205 English Student Exchange Training, 1st. (max. 18 TN) ab B1
935.206 English Academic Writing, 2st. ab B2
935.223 Französisch Student Exchange Training, 1st. (max. 18 TN) ab A2
935.234 Italienisch Student Exchange Training, 1st. (max. 18 TN) ab A2
935.249 Spanisch Student Exchange Training, 1st. (max. 18 TN) ab A2
935.278 Russisch Student Exchange Training, 1st. (max. 18 TN) ab A2
935.282 Schwedisch Student Exchange Training, 1st. (max. 18 TN) ab A2

Die Workshops zur interkulturellen Kompetenz werden aus Kostengründen in die Student Exchange Trainings integriert. Da es beim Grammatiktraining nur 670 und bei der Schreibkompetenz lediglich 552 Rückmeldungen in den Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch gab, wurde der Entschluss gefasst, diese Lehrveranstaltungen im Studienjahr 2019/20 nicht anzubieten. Eine Ausnahme bildet das English Grammar Training, das sich bei den Studierenden der Anglistik und Amerikanistik seit dem WS 2018/19 größter Beliebtheit erfreut.

Die organisatorische Abwicklung der Kurse erfolgt ausschließlich über das Büro von treffpunkt sprachen. Jedes Semester umfasst offiziell 15 Kurswochen, treffpunkt-sprachen-Lehrende sind daher zur Abhaltung von mindestens 14 LV-Terminen pro Semester als Präsenzeinheiten verpflichtet (aliquot bei vier, sechs- oder achtstündigen Kursen). Der 15. Termin kann per Moodle als Online-Einheit angeboten werden. Bei allen treffpunkt-sprachen-Kursen besteht Anwesenheitspflicht, was den Studierenden zu Unterrichtsbeginn mitgeteilt wird. Die Anwesenheit ist Voraussetzung für den Erhalt eines Zeugnisses (80 %) bzw. einer Teilnahmebestätigung (70 %). Im Hinblick auf den Bewertungs- und Prüfungsmodus setzt sich die Bewertung aus verschiedenen Kompetenzen (schriftlich und mündlich) zusammen. Dabei findet die aktive Teilnahme der Studierenden starke Berücksichtigung, um den kommunikativen Leistungsaspekt des Kurses hervorzuheben.

Zur Gesamtnote zählen

 Mitarbeit,

 Hausübungen (mind. 4),

 Zwischenklausur (60 Minuten),

 Endklausur (90 Minuten) oder mündliche Prüfung (Semesterkurse),

 Endklausur und mündliche Prüfung (Vorbereitende Sprachkurse, Intensivkurse).

Die Gewichtung der Teile ist grundsätzlich frei wählbar. Für die positive Absolvierung eines Kurses gelten

 mind. 61 % bei Fremdsprachen, DaF-Kursen,

 mind. 71 % bei Vorbereitenden Sprachkursen (RO/SL/ITAT).

Der Bewertungs- und Prüfungsmodus muss den KursteilnehmerInnen zu Kursbeginn deutlich kommuniziert werden. Während des Kurses sind genaue Aufzeichnungen über die Leistungen der Studierenden zu führen, um sich bei Kritik und Nachfragen seitens der Studierenden abzusichern. Bei negativen Beurteilungen sind alle Lehrenden verpflichtet, eine kurze Begründung in schriftlicher Form an die Leitung von treffpunkt sprachen zu schicken.

Die Implementierung und Durchführung der neu konzipierten Lehrveranstaltungen ist abhängig von jenen Personen, die mit der praktischen Umsetzung beauftragt werden. Lehrkräfte müssen sich mit den neuen Inhalten identifizieren können und sich der erforderlichen Kompetenzen bewusst sein. Durch die Konzepterstellung der neuen Kurse, die in Zusammenarbeit mit der Leitung der Sprachlehreinrichtung erfolgt, werden etwaige Unsicherheiten bezüglich Aufbau und Ablauf der Lehrveranstaltung ausgeräumt. Vorrangig ist, dass das Lehrangebot sowohl in organisatorischer als auch in methodisch-didaktischer Hinsicht Qualität aufweist und für eine Realisierung tragfähig ist. Das neue Lehrangebot fügt sich gut in das Programmprofil von treffpunkt sprachen ein und eröffnet Möglichkeiten, sich an der Universität Graz zu positionieren. Durch die im Wintersemester 2018/19 durchgeführte Umfrage kann ein hinreichender Bedarf nachgewiesen werden. Personelle (Organisationsteam und Lehrkräfte), sächliche (Räume, Ausstattung und Medien) und finanzielle (Kosten-/Ertragsschätzung) Ressourcen, die für die Umsetzung des Vorhabens erforderlich sind, stehen bereit und dürften aufgrund von bisherigen Erfahrungswerten die Grenzen des Machbaren nicht überschreiten.

Evaluation – Lernerfolge messbar machen

Lehrangebote und deren Tragfähigkeit müssen im Rahmen von Evaluationen transparent und nachvollziehbar gemacht werden. Nutzen und Wert der implementierten Lehrveranstaltungen lassen sich erst nach einer bestimmten Laufzeit ermitteln, wenn sich beispielsweise erworbene Zertifikate als ausschlaggebend für die Karriere erwiesen haben oder gewonnene Sprachkenntnisse in verschiedenen Lebens- und Berufssituationen angewandt werden können. Für die Leitung einer Sprachlehreinrichtung ist der tatsächliche Nutzen eines fachspezifischen Lehrangebots in der Regel schwer einzuschätzen. Dies führt in der Lehrplanung meist zu komplexen Überlegungen, welche den Aufwand und Ertrag betreffen. Stehen diese in einem angemessenen Verhältnis zueinander oder lassen geringe Effektivität und hohe Kosten des Lehrangebots zu wünschen übrig? Diese Komplexität erhöht sich zunehmend, wenn es sich bei den AuftraggeberInnen nicht nur um die Hochschulleitung, sondern um politische Einrichtungen handelt, die sprachenspezifische Programme in Auftrag geben und diese als gesellschaftspolitische Investition in die Bildung verstehen. Demzufolge ist es für die Zentrumsleitung umso wichtiger, die Qualität der Programme nach außen sichtbar zu machen und sich als verlässlicher Bildungsanbieter zu positionieren.

Als gelungenes Beispiel für ein qualitätsvolles Bildungsprogramm kann das Sommerkursangebot Sprache – Kultur – Literatur von treffpunkt sprachen genannt werden, das einen wichtigen Beitrag zur Internationalisierung der Karl-Franzens-Universität Graz leistet (vgl. treffpunkt sprachen 2019b). Dieses richtet sich an (angehende) DeutschlehrerInnen und Studierende der Philologie aus Ost-, Mittel- und Südosteuropa, China, Kanada, Mexiko und den USA, die ein fundiertes philologisches Vorwissen mitbringen und an der österreichspezifischen landes-, kultur- und literaturgeschichtlichen Ausrichtung interessiert sind.

Die Kurse auf den Niveaustufen B2 und C1 bereiten Studierende und externe TeilnehmerInnen gezielt auf die sprachliche Realität in der österreichischen Bildungs- und Alltagswelt vor. Im Mittelpunkt des vielfältigen Lehrangebots stehen Kommunikationsfähigkeit und handlungsorientiertes Lernen, um mit diversen sprachlichen Kontaktsituationen im deutschsprachigen Raum zurechtzukommen.

Mit dem Ziel, durch die Vermittlung der Sprache und der Bearbeitung landeskundlicher und literaturwissenschaftlicher Themen einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten, ist der dreiwöchige Sommerintensivkurs eine ausgezeichnete Möglichkeit, persönliche Begegnungen zu schaffen und den kulturellen Austausch zu fördern (vgl. Unger-Ullmann 2010). Das Stipendienprogramm des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung bietet vor allem qualifizierten InteressentInnen, die über sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen und denen die Möglichkeit der Partizipation aus finanziellen Gründen versagt bliebe, die Chance, an diesem internationalen Programm der Universität Graz teilzunehmen.

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums im Juli 2017 führte treffpunkt sprachen – Zentrum für Sprache, Plurilingualismus und Fachdidaktik eine Umfrage durch, in der 244 AbsolventInnen, die das Programm Sprache – Kultur – Literatur zwischen 2008 und 2016 besucht hatten, gebeten wurden, Fragen zu ihrem beruflichen Werdegang zu beantworten (s. Anhang). In Anlehnung an die qualitative Inhaltsanalyse von Philipp Mayring (vgl. 2015) galt es dabei, Daten zum Persönlichkeitsprofil der AbsolventInnen, zur Motivation und Weiterempfehlung des Programms sowie zum Erwerb verschiedener Kenntnisse und Fertigkeiten, die für die berufliche Entwicklung von Bedeutung sind, zu ermitteln. Die von Mayring vorgeschlagene Verfahrensweise der qualitativen Inhaltsanalyse attestiert die Verwendung offener Fragebögen, die nach bereichsspezifischen Faktoren, wie z.B. Aus- und Weiterbildung, Erwerb von Kenntnissen/Fertigkeiten während der Teilnahme am Sommerintensivkurs sowie Beschäftigungsverhältnisse der AbsolventInnen, kategorisiert wurden.

Aufbauend auf den 52 Rückmeldungen und den grundlegenden Axiomen von Mayring (vgl. ebd., S. 70) galt es, wenig inhaltstragende Textbestandteile, die sich aus der schriftlichen Beantwortung der Fragen ergaben, zu eliminieren. Mit der Übernahme der inhaltstragenden Textbestandteile erfolgte eine Bündelung von gleichen und ähnlichen Aussagen, die über die Auszählung von Wortkombinationshäufigkeiten zu Gegenstandsbereichen zusammengefasst wurden. Die Ergebnisse der Auswertung seien im Folgenden skizziert.

Profil der AbsolventInnen

Im Hinblick auf die Geschlechterverteilung der AbsolventInnen des Programms Sprache – Kultur – Literatur waren 90 % der TeilnehmerInnen Frauen und 10 % Männer, welche die Gelegenheit nutzten, ihre Deutschkenntnisse zu vertiefen.

Das Alter der AbsolventInnen lag zwischen 21 und 55 Jahren. 36 % der TeilnehmerInnen waren zum Zeitpunkt der Befragung (von Mai 2017 bis September 2017) zwischen 21 und 25 Jahre alt, 37 % zwischen 25 und 30 Jahre, 13 % zwischen 30 und 35 Jahre, 2 % zwischen 35 und 40 Jahre, 0 % zwischen 40 und 50 Jahre und 2 % zwischen 50 und 60 Jahre. 10 % gaben ihr Alter nicht an.

Die Angabe der Nationalitäten zeigt einen hohen Prozentsatz an TeilnehmerInnen aus Rumänien, Russland und Tschechien. Von 2008 bis 2016 war der Anteil der aus diesen drei Ländern stammenden KursteilnehmerInnen mit insgesamt 45 % am größten, gefolgt von 9 % aus Kroatien und je 8 % aus Serbien, der Slowakei und der Ukraine. 6 % der AbsolventInnen gaben an, aus Ungarn zu sein. Jeweils 4 % der TeilnehmerInnen kamen aus Polen und aus der Republik Moldau, jeweils 2 % aus Montenegro und Slowenien. 4 % der AbsolventInnen machten keine Angaben.

Um die abgeschlossene akademische Ausbildung der AbsolventInnen statistisch erfassen zu können, wurde folgende Einteilung vorgenommen: Bachelor-, Master- bzw. Diplomstudium, Doktoratsstudium und Habilitation. 56 % der AbsolventInnen weisen einen Master- bzw. Diplomabschluss auf, 23 % einen Bachelorabschluss, 13 % ein Doktorat sowie 2 % eine Habilitation. Lediglich 6 % haben ihr Studium noch nicht abgeschlossen.

Bezüglich der gewählten Studienrichtung gaben jeweils 15 % der AbsolventInnen an, Germanistik als Diplomfach oder Germanistik in Kombination mit Anglistik oder einem weiteren Fach studiert zu haben bzw. zu studieren. 10 % haben sich für ein sprachwissenschaftliches Studium entschieden, 9 % für das Lehramt, je 8 % für naturwissenschaftliche, rechtswissenschaftliche, translationswissenschaftliche und andere Studiengänge sowie 4 % für das Studium der Soziologie.

Abbildung 3:

Motivation für den Besuch von Sprache – Kultur – Literatur © treffpunkt sprachen

Auf die Frage, welche Motivation die AbsolventInnen zum Besuch des Sommerintensivkurses hatten, antworteten 41 Personen, dass sie ihre Deutschkenntnisse verbessern wollten, 17 Personen waren an der österreichischen Kultur interessiert, 6 Personen sahen durch das Intensivprogramm die Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen bzw. Kontakte zu knüpfen, je 4 Personen zeigten Interesse an der literarischen Ausrichtung des Programms bzw. an der Stadt Graz, wo das Programm angeboten wurde, und je 3 Personen wollten ein deutschsprachiges Land besuchen bzw. waren an verschiedenen Angeboten des Programms interessiert. Insgesamt 4 Personen wollten neue Erfahrungen im Ausland sammeln, je 1 Person gab an, sich auf die C1-Prüfung vorbereiten zu wollen, Zeit in einer multikulturellen Umgebung verbringen zu wollen, sich für die deutsche Sprache zu interessieren, sich auf den künftigen Beruf vorbereiten zu wollen, sich weiterbilden zu wollen, neue didaktische Methoden kennenlernen zu wollen oder die österreichische Alpenlandschaft genießen zu wollen. Für 1 Person waren die moderaten Kursgebühren ausschlaggebend, 1 Person machte keine Angaben.

Im Hinblick auf die 100 prozentige Weiterempfehlung des Programms Sprache – Kultur – Literatur lässt sich festhalten, dass der Sommerintensivkurs von den AbsolventInnen sehr gut aufgenommen wurde.

Abbildung 4:

Bedeutung des Erwerbs bestimmter Kenntnisse während des Sommerintensivkurses © treffpunkt sprachen

Auf die Frage, wie wichtig den AbsolventInnen der Erwerb von produktiven (Schreiben und Sprechen) und rezeptiven (Lesen und Hören) Fertigkeiten während ihrer Teilnahme am Sommerintensivkurs war, antworteten 40 Personen, dass ihnen das Schreiben und Sprechen sehr wichtig war, und 34 Personen, das Lesen und Hören. Größten Wert legten 32 Personen auf die Erweiterung ihrer Kenntnisse über die österreichische Landes- und Kulturkunde, 30 Personen auf den Erwerb und auf die Erweiterung ihrer interkulturellen Kompetenz sowie 23 Personen auf den Erwerb und auf die Erweiterung ihrer Analyse- und Interpretationskompetenz. Für 21 Personen war die Erweiterung des Wissens über die österreichische Literatur von Bedeutung.

Abbildung 5:

Bedeutung des Erwerbs folgender Kenntnisse im Beruf © treffpunkt sprachen

Im Hinblick auf die Bedeutung des Erwerbs von produktiven und rezeptiven Fertigkeiten für den beruflichen Werdegang gaben 44 Personen an, dass das Schreiben und Sprechen für ihre berufliche Tätigkeit von entscheidender Bedeutung ist. 37 Personen legten größten Wert auf den Erwerb von rezeptiven Fertigkeiten, 20 Personen auf die Erweiterung ihrer Kenntnisse über die österreichische Landes- und Kulturkunde, 28 Personen auf den Erwerb und auf die Erweiterung ihrer interkulturellen Kompetenz sowie 22 Personen auf den Erwerb und auf die Erweiterung ihrer Analyse- und Interpretationskompetenz. Für lediglich 14 Personen war die Erweiterung des Wissens über die österreichische Literatur für ihr berufliches Vorankommen von großer Bedeutung.

Im Zuge der Umfrage haben 79 % der AbsolventInnen angegeben, dass ihre erworbenen Deutschkenntnisse für ihre beruflichen Aufgaben äußerst wichtig sind. Für 15 % sind sie manchmal nützlich, werden jedoch im beruflichen Alltag nicht unbedingt gebraucht, 2 % benötigen andere Fremdsprachenkenntnisse und 0 % sind auf ihre erworbenen Deutschkenntnisse überhaupt nicht angewiesen. 4 % konnten keine Angaben machen, weil sie noch nicht ins Berufsleben eingestiegen waren.

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9783823301936
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