Kitabı oku: «Das Grenzkommando Nord. Standort Stendal. Die Chronik.», sayfa 6

(aus der Truppengeschichte des Grenzregiment-8)
Er wurde am 12.01.1911 in Hamburg geboren und war nach seiner Schulzeit zunächst im Versicherungsgewerbe tätig. Danach wurde er Seemann und Bauarbeiter. Er gehörte der KPD an und wurde im September 1934 zu 2,5 Jahren Zuchthaus, wegen Vorbereitung des Hochverrats, verurteilt. Nach der Verbüßung der Strafe kam er in das KZ Sachsenhausen und wurde 1939 entlassen.
Danach arbeitete er weiter in der Illegalität der KPD an der Wasserkante.
Nach dem Überfall auf die Sowjetunion wurde er verstärkt in den Werften und Großbetrieben eingesetzt. Es gab eine enge Zusammenarbeit mit der Schulze-Boysen-Harnack-Gruppe in Berlin. Am 19.10.1942 gab es umfangreiche Verhaftungen, unter denen auch Robert Abshagen war.
Robert Abshagen wurde am 2.05.1944 zum Tode verurteilt und am 10.06.1944 in Hamburg enthauptet.
Die wechselnden Strukturen des Truppenteils
1946 Die erste Struktur
Zuerst war für die Sicherung des späteren Abschnitts GR-8 die Landespolizeibehörde Mecklenburgs zuständig. Von der Schwarzwasserbrücke (Dömitz) bis Müggendorf (30 km) wurde durch Mecklenburg mitgesichert. Es gab folgende Gruppenposten:
Schwanheide, Nostorf, Vierkrug, Gothmann, Neugarge, Pommau, Pinnau, Woosmer, Heiddorf, Alt-Kaliß, Polz, Eldenburg, Gandow, und Lanz. Standort der sowjetischen Truppen waren in: Schwartow, Boizenburg, Sumte, Stiepelsee, Darchau, Privelack, Kaarßen, Wilkensdorf, Rüterberg, Garz, Wootz, Lenzen und Lütkenwisch.
1949 Grenzbereitschaft Eldena
Landespolizeibehörde Brandenburg (Abteilung GP/B Potsdam/Eiche)
1949 Grenzbereitschaft West Eldena
Grenzkommandantur Kaarßen
Kommando Neu-Zweedorf, Zweedorf, Vockfey, Nostorf, Bicktrusen, Vierkrug, Gothmann, Neuwendischthun, Neu-Garge, Müggendorf und Viehte
Grenzkommandantur Lenzen
Kommando Konau, Rassau, Biter, Laake, Strachau, Bohnenburg, Wehningen und Broda
Grenzkommandantur Boizenburg
Kommando Besandten, Kietz, Wootz, Mödlich, Lenzen, Gandow
Wustrow, Lüthenwisch, Müggendorf und Wittenberge
(alle Kommandos hatten eine Stärke von 1:9, außer Kommando Wittenberge von 1:14)
1950 – 51 Grenzbereitschaft Eldena
Kommandantur Lenzen mit der Grenzkriminalpolizei Lenzen. Bis 04/52 gab es die Kommandanturen Neuhaus, Dömitz und Lenzen.
Kommandantur Lenzen hatte folgende Kommandos: Lenzen, Wustrow, und Lüfkenwisch, sowie KPP Cumlosen.
1952 Grenzbereitschaft Grabow
(ab 1952, mit der Verlegung des Stabes nach Grabow)
| Kommandantur Neuhaus | Kommandantur Dömitz |
| Kommando Neu Wendischthun | Kommando Bitter |
| Kommando Neu Garge | Kommando Rüterberg |
| Kommando Konau | Kommando Dömitz |
| Kommando Vockfey | Kommando Kietz |
| Kommandantur Lenzen |
Kommando Mödlich, Lenzen, Wustrow, Lüfkenwisch und KPP Cumlosen. (ab 16. 05.1953, mit der Herauslösung der Grenzbereitschaft Wittenburg und der Übernahme des Grenzabschnittes von Autobahn Gallin bis Lütkenwisch)
Struktur im Jahr 1953
Grenzbereitschaft Grabow, Stab Grabow
Kommandantur Greven, Kommandantur Boizenburg, Kommandantur Neuhaus, Kommandantur Lenzen
Neue Struktur 1957
Stab Grabow
Grenzabteilung Neuhaus, Grenzabteilung Lenzen
Grenzbereitschaft Neuhaus
Nachrichtenzug, Schwere Ausbildungskompanie mit PAK
Ausbildungseinheit (Soldaten) im Elbeschlößchen Lenzen
Ausbildung der Uffz. In der Ausbildungseinheit Dömitz (der Grenzbrigade unterstellt)
Kdtr. Greven, Kdtr. Boizenburg, Kdtr. Neuhaus, Kdtr. Lenzen
(Kdtr. Abkürzung für Kommandantur)
| 1958 | Grenzbereitschaft Grabow Übernahme der Boote der Wasserschutzinspektion Dömitz durch die Grenzbereitschaft Grabow und Beginn der Sicherung der Elbe ab Ende April 1958. |
| 1960 | Grenzbereitschaft Grabow, ab dem Jahr 1960 erfolgte die Erweiterung der Bootsgruppe in Dömitz. Ihr Bestand war 1960 90 Angehörige, 12 Hafenbarkassen und 6 schnell laufende Boote. Es entstand auch eine Instandsetzungsgruppe in Stärke von 1/0/3/1 in Dömitz. |
| 1961 | Grenzbereitschaft/Grenzregiment Grabow Durch den Befehl 101/61 gab es eine umfangreiche Strukturveränderung in den Grenztruppen. Die Bereitschaft und die Grenzabteilungen wurden neu gegliedert und in Grenzregiment und Grenzbataillon umbenannt. |
Das I. Grenzbataillon, Standort Neuhaus, später Haar bestand aus der 1. bis 3. Grenzkompanie: (Bleckede, Vockfey, Bitter) sowie der schweren Kompanie in Haar.
Das II. Grenzbataillon, Standort Lenzen, bestand aus der 5. bis 7. Grenzkompanie: (Rüterberg, Mödlich, Wustrow) sowie der schweren
Kompanie in Lenzen.
Struktur (Mai 1952)
Stab Grabow
Kommandantur Neuhaus: Kommando Neu Wendischthun, Kommando Neu Garge, Kommando Konau, Kommando Kietz Kommandantur Dömitz: Kommando Bitter, Kommando Rüterberg Kommando Dömitz
Kommandantur Lenzen: Kommando Lenzen, Kommando Wustrow, Kommando Lüfkenwisch
Neue Struktur 1961
Stab GR-8 Grabow
I. Grenzbataillon Neuhaus
1. Grenzkompanie Bleckede, 2. Grenzkompanie Vockfey
3. Grenzkompanie Bitter, 4. Schwere Kompanie Haar
II. Grenzbataillon Lenzen
5. Grenzkompanie Rüterberg, 6. Grenzkompanie Mödlich
7. Grenzkompanie Wustrow, 8. Schwere Kompanie Lenzen Ausbildungsbataillon-8 Dömitz (ab März 1962)
1.bis 2. Ausbildungskompanie (Soldaten)
3. Unteroffiziersausbildungskompanie
1. Bootsgruppe Dömitz
Sicherungszug GÜST Cumlosen (Juli 1962)
Dem Stab GR-8 direkt unterstellte Stabseinheiten
Nachrichtenzug und Verpflegungszug
Ab März 1962 unterstand dem Grenzregiment ein Ausbildungsbataillon
mit zwei Soldaten-Ausbildungskompanien und einer Unteroffiziers- Ausbildungskompanie, Standort Dömitz (heutige Theodor-Körner-Kaserne. Als selbstständige Einheiten bestanden weiter die 1. Bootsguppe und ab Juli 1962 der Sicherungszug der Grenzübergangsstelle Cumlosen.
Daneben gab es kleine Stabseinheiten, wie einen Nachrichtenzug. Wachzug, Transportzug im Stab des GR8
Standort Grabow
I. Grenzbataillon Neuhaus:
1. GK Bleckede, 2. GK Vockfey, 3. GK Bitter
II. Grenzbataillon Lenzen:
5. GK Rüterberg, 6. GK Mödlich, 7. GK Wustrow
8. Ausbildungsbataillon Dömitz
1. bis 2. AbK, 3. UAbK
Schwere Kp Haar, Schwere Kp Lenzen
1. Bootsgruppe Dömitz, Sicherungszug Cumlosen
Nachrichtenkompanie-8 Grabow, Pionierkompanie-8 Dömitz
KIW-8 Grabow, Stabskompanie-8 Grabow, Bootszug Horst
Bootsinstandsetzungszug Dömitz, Bootshafen Boizenburg
GÜST Eisenbahn mit Sicherungszug Schwanheide
GÜST Sicherungszug Lenzen
GÜST Straße mit Sicherungszug Horst
GÜST Wasser Cumlosen mit Sicherungszug in Gandow
Reserveobjekt Boizenburg, Haar und Schwartow
| 1963 | Grenzregiment Grabow Umstrukturierung der schweren Kompanien (Reservekompanien) in Grenzkompanien. Ab Herbst 1963 trat im GR8 eine neue Struktur in Kraft, |
Die Reservekompanien wurden zu Grenzkompanien umstrukturiert.
Das I. Grenzbataillon mit dem neuen Standort Haar setzte sich aus der 1. bis 5 Grenzkompanie zusammen.
(Gothmann, Neu Garge, Vockfey, Bitter, Wilkensdorf)
Dem II. Grenzbataillon mit dem Standort Lenzen unterstanden die 6. bis 9. Grenzkompanie (Rüterberg, Mödlich, Lenzen, Wustrow).
Das Ausbildungsbataillon-8 wurde konzentriert in Dömitz stationiert. Der Sicherungszug Cumlosen und die 1. Bootsgruppe behielten ihre Struktur. Im Februar 1971 wurde das Grenzkommando NORD gebildet. Damals noch mit dem Standort Kalbe/ M später Stendal.
3. Grenzbrigade (Perleberg) und das Grenzregiment 7 (Wittenburg) wurden aufgelöst. Das Grenzregiment-8 erhielt einen neuen Grenzabschnitt dazu. Das II. Grenzbataillon des Grenzregiments-7 wurde dem Grenzregiment-8 zugeordnet. Aus der 1. Bootsgruppe wurde eine Bootsabteilung mit zwei Bootskompanien und der Bootsinstandsetzungsbasis Standort Dömitz. Das Ausbildungsbataillon wurde nach Glöwen in das dortige GAR verlegt. Der Stab der GR-8 Standort Grabow wurde aufgestockt und ihm wurden zugeordnet:
Nachichtenkompanie., Stabskompanie., Pionierkompanie. Standort Dömitz (Theodor Körner Kaserne), der Schießplatz Standort Kalliß
der Truppenübungsplatz Bokup.
Die neue Struktur Herbst 1963 Stab GR-8 Grabow (Stand 1963)
I. Grenzbataillon Haar
1. Grenzkompanie Gothmann, 2. Grenzkompanie Neu Garge,
3. GK Vockfey, 4. GK Bitter, 5. Grenzkompanie Wilkensdorf
II. Grenzbataillon Lenzen
6. Grenzkompanie Rüterberg, 7. Grenzkompanie Wootz
8. Grenzkompanie Lenzen, 9. Grenzkompanie Wustrow
Ausbildungsbataillon-8 Dömitz, Sicherungszug Cumlosen
1. Bootsgruppe Dömitz
Auch die Güsten Horst und Schwanheide kamen dazu.
1971 Grenzregiment Grabow
Bildung Grenzkommando Nord.
| I. Grenzbataillon | II. Grenzbataillon | III. Grenzbataillon |
| Haar | Lenzen | Schwartow/Boizenburg |
| 1. GK Gothmann | 6. GK Rüterberg | 10. GK Leisterförde |
| 2. GK Neu Garge | 7. GK Mödlich | 11. GK Zweedorf |
| 3. GK Vockfey | 8. GK Lenzen | 12. GK Nostorf |
| 4. GK Bitter | 9. GK Wustrow | 13. GK Vierkrug |
| 5. GK Wilkensdorf |
Bootsabteilung
1. Bootskompanie, Bootsinstandsetzungsbasis
1974 Grenzregiment Grabow
Bataillonssicherung und neue Struktur der Bootsabteilung
| I. GB Haar | II. GB Lenzen | III. GB Dömitz |
| 1. GK Gothmann | 6. GK Rüterberg | 10. GK Leisterförde |
| 2. GK Neu Garge | 7. GK Mödlich | 11. GK Zweedorf |
| 3. GK Vockfey | 8. GK Lenzen | 12. GK Nostorf |
| 4. GK Bitter | 9. GK Wustrow | 13. GK Vierkrug |
5. GK Wilkensdorf 1. Bootskompanie
Selbst. Bootsinstandsetzungseinheit Dömitz
1985 Struktur GR-8
| I. GB Nostorf | II. GB Dömitz | III. GB Dömitz |
| 1. GK Zweedorf | 4. GK Tripkau | 7. GK Horst |
| 2. GK Bahlen | 5. GK Wootz | 8. GK Kaarßen |
| 3. GK Haar | 6. GK Gandow/Lenzen | 9. GK Dömitz |
1989 Grenzregiment-8 Grabow (letzte Struktur 1989)
Stab GR-8 Grabow
| I. GB Nostorf | II.GB Dömitz | III. GB Dömitz |
| 1. GK Zweedorf | 5. GK Wootz | 7. GK Horst |
| 2. GK Bahlen | 6. GK Gandow | 8. GK Kaarßen |
| 3. GK Haar | 1. Bootskompanie Dömitz | 9. GK Dömitz |
| 4. GK Tripkau KpSiGsi Nostorf | KpSiGsi Dömitz |
Pionierlager-8, Nachrichtenkompanie-8 Grabow, PiK-8 Dömitz
Bei der PiK-8 gab es eine Gruppe Taucher, welche für die Elbe zuständig waren. Laut der Struktur gehörten sie zum Bergungstrupp. Sie waren mit 2 eigenen Booten, die gleichen wie die Bootskompanie. Zu Übungszwecken wurde ab und zu ein Boot in der Havel bei Havelberg versenkt, um es dann mit schwerer Technik wieder zu bergen, mit Unterstützung der Taucher. Da es bis 1983 keine Unfällen mit GS-Boote gab, wurden sie auch nicht in der Elbe eingesetzt. Sie kamen aber des Öfteren im Hafen von Dömitz zum Einsatz, um z. B. MPI oder Funkgeräte zu bergen.
Die 6.GK des II.GB war von 1982 bis 1986 nicht in Dömitz stationiert, denn ein Jahr war die Nachrichtenkompanie dorthin ausgewichen und 85/86 war schon eine Kompanie des III.GB dort.
Bis zur Umstrukturierung in drei GB, hatte das I. GB seine 4.GK in Haar und nicht in Kaarßen. Die 5.GK II.GB lag in Kaarßen und die 6.GK II.GB in Tripkau, soviel zur ständigen Verlegung der Kompanien. In der Friedensstraße in Dömitz war die 9.GK und Horst und Kaarßen gehörten ebenfalls zum III.GB. Die GK in Lenzen stand mal am Deich Richtung Hafen (Autofähre). Sie wurde dann 1985 nach Gandow verlegt. Einiges zu den Grenzsicherungsbooten: Von 1966 bis 1973 wurden auf der VEB Schiffswerft Rechlin die Grenzsicherungsboote GSB-066 gebaut, deren Motoren kamen von VOLVO aus Schweden.
62 der Boote wurden von 1974 bis 1976 mit neuen Motoren mit 2x 170 PS ausgestattet und von 1978 bis 1980 wurden davon nochmals 30 Boote mit 2x 225 PS ummotorisiert. Von den Grenztruppen wurden insgesamt 74 Boote übernommen. Ab 1974 gab es die Grenzboote GSB-075, die Grenzsicherungsboote GSB-066 wurden wegen der teuren Importmotoren aus Schweden ausgemustert. Sie wurden von 1974 bis 1984 auf der VEB Schiffswerft Rechlin gebaut. Jetzt dienten als Antrieb die sowjetischen Motoren (sie kamen aus dem Tschaika-Werk). Die DDR Industrie musste dazu erst noch die passenden Bootsgetriebe entwickeln. Hiervon wurden 50 Boote des Typs 075.5 und des Typs 075.9 durch die Grenztruppen der DDR übernommen. Der vom Grenzregiment-8 zu sichernde Grenzabschnitt grenzte im Norden an das Grenzregiment 6 Schönberg, Trennungslinie (Großer Grenzknick) war hier zwischen den GK's Leisterförde (GR 6) und Zweedorf (GR 8) sowie im Süden an das Grenzregiment 24 Salzwedel, wobei hier das westliche Elbufer auch die Trennungslinie zum Nachbarregiment 24 mit seiner 1.GK Aulosen bildete. Neben der GÜST Eisenbahn Schwanheide und der GÜST Straße in Horst, gab es eine GÜST Wasser (Elbe) bei Cumlosen. Für die Sicherung der Staatsgrenze im Elbbereich war in Dömitz eine Bootskompanie sowie in Horst ein Bootszug stationiert. Die zugehörigen Bootshäfen befanden sich in Dömitz und Boizenburg.
Die Grenzsäule 283 bei Lütkenwisch (in der Nähe von Schnakenburg (westlich) und Cumlosen (östlich)) stand genau auf der Grenze zwischen Niedersachsen (BRD) und den Bezirken Schwerin (DDR) und Brandenburg (DDR). Es gab den Minenstreifen aber nicht durchgehend und er war auch den „Einheimischen“ bekannt gewesen. Manchmal waren die Detonationen (1963 – 1966), welche durch den zahlreichen Wildbestand im Vierwald entstanden, zwischen der F5, der heutigen B5 und der Elbe in Richtung GÜST Horst hauptsächlich Schwarzkittel, denn der Mischwald bestand vorwiegend aus Buchen). So gab auch einmal einen Minenstreifen zwischen der Einmündung der Boize (Boizenburger Hafen) und der Einmündung der Sude in die Elbe (Landzunge). Dieser wurde aber später wieder beseitigt (Hochwasserschutzmaßnahme).
Beim Kilometer 557 Höhe Gothmann mündete die Sude in die Elbe. Im Jahr 1983 wurde dies verändert, jetzt mündete die Sude in den Boizenburger Hafen (Elbkilometer 559,52), sodass die Boize ab dann ein Nebenfluss der Sude wurde.
Der Stab des Grenzregiment-8 Standort Grabow Bezirk Schwerin
| 2804 Grabow, Goethestraße 8, | PF 73598 |
| Luftlinie zum Stab der GT Pätz | 120 km |
| Luftlinien zum Stab Stendal | 65 km |
| Luftlinie bis zur Grenze | 33 km |
Der Vorläufer des Grenzregiment-8 war die Grenzbereitschaft Eldena. 1952 wurde der Stab der Grenzbereitschaft Eldena nach Grabow verlegt und ab dann lautete die Bezeichnung Grenzbereitschaft Grabow und ab 1961 Grenzregiment Grabow. Die Stadt Grabow liegt in Mecklenburg und hatte eine Einwohnerzahl um die 6000 Einwohner. Sie liegt an der Elde-Müritz-Wasserstraße. Verkehrstechnisch liegt der Ort sehr günstig und hatte eine gute Anbindung zu den unterstellten Grenzbataillonen und Grenzkompanien. Der Stab GR-8 lag aber am Rand des Sicherungsstreifen GR-8 und hatte weite Entfernungen zu den Grenzbataillonen, nördlich von Grabow (Stadtrand). Die Grenzsäule Nr. 283 im Sack von Lauenburg, war die letzte an Land und die erste an der Elbe. Die Gebäude Stab GR-8 wurden eigentlich nie verändert. Nur aus Stein waren die Garagen, das Werkstattgebäude und die Bunkeranlagen gebaut. Es gab 2 Wohnblöcke am Grabower Schillerplatz. Es gab folgende Liegeplätze an der Elbe: Horst, Boizenburg, Dömitz und Cumlosen.
Stationierung von Grenzpolizisten/Grenzsoldaten im Ort und die Belegung der letzten Kaserne:
| 1952(im März) | Der Stab der Grenzbereitschaft-8 wird von Eldena nach Grabow verlegt. Er bezog am Kiesser -Damm rechts und links die Häuser. |
| 1952 | Baubeginn des späteren Objekt des Stabes. |
| 01.07.1953 | Das gesamte Objekt wurde durch den Stab in Besitz genommen. Dort war stationiert: Stab Grenzbereitschaft, MHO, NA-Kompanie, Med. Punkt, Stabskompanie und der Kfz-Park |
| 1961 | Stab Grenzregiment-8 |
| 1970 | Lenzen/ Grabow erhält einen Sicherungszug für die GÜST. |
| Bis 1971 | Gab es eine Grenzbootabteilung im GR-8 |
| Ab 1971 | Grenzbootkompanie in Dömitz |
| 26.11.1989 | Um 13.15 Uhr Grenzöffnung der L 223 F Neu Bleckede nach Bleckede (L 221). |
| 1989 | zivile Nutzung |
| 2000 | Auf dem Gelände des Stabes sind Einfamilienhäuser entstanden. |

Letzte Struktur GR-8, 2 Grenzbataillone (I. und II. GB) in der 1. Linie und das III. Grenzbataillon in der Hinterlandsicherung.
Die Grenzbataillone
I. Grenzbataillon Nostorf
2830 Nostorf, am Wege nach Zweedorf, PF 88807
Luftlinie zum Stab GKN Stendal 59 km
| Luftlinie zum Stab GR-8 Grabow | 60 km |
| Luftlinie bis zur Grenze | 1,5 km |
Es wurde erst 1989 mit der letzten Struktur der GT im GR-8 gebildet.
Dem I. Grenzbataillon unterstanden folgende Grenzkompanie:
1. Grenzkompanie Zweedorf, 2. Grenzkompanie Bahlen
3. Grenzkompanie Haar, 4. Grenzkompanie Tripkau
KpSiGsi Nostorf
Der Ort Nostorf lag dicht an der Grenze (1,5 km). Er hatte Straßenanbindungen zu folgenden Orten: Horst, Zweedorf und Schwanheide. Die größere Stadt ist Boitzenburg, etwa 5 km entfernt. Das Dorf Nostorf wird etwas 1444 schon erwähnt, sehenswert ist die alte Dorfkirche. Zwischen Nostorf und Horst war auf der rechten Seite ein Erdbunker, dies war ein Beobachtungsplatz der sowjetischen Einheit.
Stationierung von Grenzpolizisten/Grenzsoldaten im Ort und die Belegung der letzten Kaserne:
| 1946 | Gruppenposten Nostorf |
| 1949 | Kommando Nostorf/Kommandantur Boizenburg/Grenzbereitschaft Eldena |
| 1952 | Reserveobjekt |
| 1961 | 8. GK Nostorf/II.GB Schwartow/Boizenburg/GR-7 Wittenburg |
| 1976 | I. GB/GR-8 Grabow |
| 1989 | I.GB Nostorf/Grenzregiment-8 Grabow |
| 1990 | 9. RGK Nostorf/Grenzkreiskommando-102 Hagenow |
| 09.11.1989 | Um 24.00 Uhr Grenzöffnung der GÜST Horst (F 5) Lauenburg (B 5) auch für die Einwohner von Nostorf. |
| 1990 | Alles abgerissen |
| 2010 | mit Eigenheimen bebaut |
Die Gebäude des GB Nostorf sind schon seit einiger Zeit abgerissen und an der Straße nach Zweedorf entstanden mehrere Einfamilienhäuser. Den spitz zulaufenden Geländeteil der ehemaligen Grenztruppen-Liegenschaft umgrenzen auch im Mai 2008 noch große Teile des ursprünglichen Zaunes.
II. Grenzbataillon „Theodor-Körner-Kaserne“ Dömitz
Luftlinie zum Stab GKN Stendal 90 km
| Luftlinie zum Stab GR-8 Grabow | 36 km |
| Entfernung zur Grenze | 0,5 km |
Im Ort Dömitz gab es schon sehr früh militärische Einheiten und einen Bataillonsstab.
Dem II. Grenzbataillon unterstanden folgende Grenzkompanie:
5. Grenzkompanie Wootz, 6. Grenzkompanie Gandow
1. Bootskompanie Dömitz, KpSiGsi Dömitz
Der Ort Dömitz liegt unmittelbar an der Elbe und somit an der Grenze zur BRD. Es ist eine Kleinstadt mit guter Straßenanbindung. Durch den Ort verkehrten die Fernverkehrsstraßen 195 und 191. Im Objekt lagen mehrere militärische Einheiten der Grenztruppen. In der Kaserne gab es eine große Garage für die Bergungspanzer (für die Grenzboote).
Stationierung von Grenzpolizisten/Grenzsoldaten im Ort und die Belegung der letzten Kaserne:
| 1946 | Wasserinspektion Dömitz |
| 1952 | Kommando Dömitz/Kommandantur Dömitz/Grenzbereitschaft Grabow |
| 1958 | Bootsgruppe Dömitz/Grenzbereitschaft Grabow |
| 1960 | Erweiterte Bootsgruppe und Bootsinstandsetzungsgruppe Dömitz/Grenzbereitschaft Grabow |
| 1961 | AbB-8 Dömitz/Grenzregiment-8 Dömitz 1. Bootsgruppe Dömitz/Grenzregiment-8 |
| 1969 | In Dömitz wird das AbB-8 stationiert. |
| 1971 | III. GB Dömitz |
| 1974 | Bau von Militärwohnungen |
| 1989 | II. und III. GB Dömitz/Grenzregiment-8 Grabow 9. GK und 1. Bootskompanie Dömitz/III.GB Dömitz/ GR-8 Grabow, PiK-8 Dömitz/GR-8 Grabow Med.-Dienste und Bootsinstandsetzungszug Dömitz/GR-8 Grabow |
| 07.12.1989 | Um 10.00 Uhr Öffnung der Grenze Dömitz (F 191) Dannenberg (B 191). |
| 1990 | 2. Grenzkompanie Dömitz/Grenzkreiskommando-103 Ludwigslust/GBK-1 Schwerin Bootseinheit Dömitz/GBK-1 Schwerin Pionierkompanie Dömitz/GBK-1 Schwerin |
| 1991 | zivile Nutzung |
| 2013 | Kaserne leer stehend und verfällt, aus den Unterkunftsgebäuden sind 2-Familien-Häuser geworden. |
Situation 2014: Wenn man vor dem „Kurt Bürger“ steht, zur linken Seite hin sind mehrere Wohnblocks entstanden. Auch hinterm „Kurt Bürger“ wurden neue Wohnblocks gebaut und alles mit einer Parkanlage verbunden. Auf einem Hinweisschild vor dem „Kurt Bürger“ ist zu erkennen, dass der noch bestehende Komplex von Kulturhaus auch noch mit eingebunden wird.
Die zwei folgenden Bilder und Bemerkungen mit freundlicher Genehmigung von Vierkrug, Internet, Forum DDR Grenze, Seite Elbgrenze

Kulturhaus „Kurt Bürger“ Dömitz

Das folgende Bild:
Die zerstörte Eisenbahnbrücke in Dömitz gibt es immer noch – und natürlich auch neue Straßenbrücke, die ich mehrmals im Monat befahre.
Das Bild zeigt die zerstörte Eisenbahnbrücke.
Mit freundlicher Genehmigung von icke 46, Internet Forum DDR Grenze, Seite Grenzbilder
Auch die zwei danach folgenden Bilder zeigen die Brücke von Dömitz:
Beide Bilder mit freundlicher Genehmigung von tdk03, Forum DDR Grenze, Seite die Dömitzer Eisenbahnbrücke



III. Grenzbataillon Dömitz
2802 Dömitz, Zollstangenweg, PF 42689
Luftlinie zum Stab GKN Stendal 90 km
| Luftlinie zum Stab GR-8 Grabow | 36 km |
| Luftlinie bis zur Grenze | 0,5 km |
Das III. Grenzbataillon Dömitz bestand seit der Gründung Grenzregiment-8 Grabow. In der Kaserne gab es das Kulturhaus „Kurt Bürger“. Im Ort Dömitz waren die PiK-8, die 9. GK, die 1. Bootskompanie, die Bootswerkstatt, sowie die Bataillonsstäbe vom II. und III. GB stationiert.
Dem III. Grenzbataillon unterstanden folgende Grenzkompanien:
7. Grenzkompanie Horst, 8. Grenzkompanie Kaarßen
9. Grenzkompanie Dömitz
Folgendes Bild:
1968 war es die Bücherei, davor der Ex-Platz.

Hinter dem Gebäude war der Munibunker und 200 Meter weiter der MHO-Laden. Linke Seite Bild gab es ein Torbogen (unterhalb der Mauer) dort befand sich der Briefkasten, linksseitig war das Objekt mit einem Maschendrahtzaun gesichert und unsere Nachbarn waren die Mädels vom Lehrerinstitut.
Nächste Bild:
1968 war es das die Wache und unten Sing Sing (Arrestanstalt), rechts die Einfahrt in das Objekt, rechtes Fenster Wachstube, darunter Eingang Arrest und der Schlafplatz für die Freiwache, Tür zur Wachstube, Fenster neben der Tür Wachlokal für den Wachhabenden, vergittertes Fenster V2000, weitere Fenster von den Operativen.



Die zwei vorherigen Bilder:
Der Speiseraum, die rechte Seite hinten Essenempfang, links Geschirrabgabe.
Rechts um die Ecke des Einganges ging es immer zum Keller der Kartoffelschäler. Links hinter den Büschen, direkt in der Ecke, war der Eingang zum Speiseraum der Offiziere und Berufsunteroffiziere sowie der Eingang zur Bibliothek. Um die Ecke war auch der Zugang zu den Gemeinschaftsduschen im Keller. Speisesaal der Soldaten und Unteroffiziere aufgenommen von der Einfahrt ins Objekt.
Alle obigen 4 Bilder mit freundlicher Genehmigung von Rotrang, Forum DDR Grenze, Bildergalerie

Gedenkstein auf Höhe der MHO Mit freundlicher Genehmigung von zweedi08, Internet Forum DDR Grenze, Fotogalerie
Bootsinstandsetzungsbasis und Lager der PiK-8
Etwas abseits von der Wohnbebauung gelegen und an einem Gewerbegebiet; hier nutzte die PiK-8 Teilflächen für ihre Belange.
Angrenzend befindet sich die Gebäude der Bootsinstandsetzungsbasis.
An den baulichen Anlagen, die jetzt ein Bootsservice nutzt, scheint sich seit 1990 wenig verändert zu haben. Auch im Mai 2008 noch von einen hohen Streckmetallzaun umgeben, zeigen sich die Gebäude mit dringenden Instandsetzungsbedarf.
Alle drei folgenden Bilder und der obige Kommentar mit freundlicher Genehmigung von Kundschaft2, Internet Forum DDR Grenze, Seite Bilder der Grenzkompanien



Die Grenzkompanien
1. Grenzkompanie Zweedorf
| 2831 Zweedorf, Schwanheider Allee | PS 73530 |
| Luftlinie zum Stab GR-8 Grabow | 60 km |
| Luftlinie zum Stab I.GB Nostorf | 3 km |
| Luftlinie bis zur Grenze | 0,5 km |
Der Ort Zweedorf lag unmittelbar an der Grenze. Es gab nur zwei Straßen um Zweedorf zu erreichen, über Schwanheide oder über Nostorf. Im westlichen Vorfeld verlief der Elbe-Lübeck-Kanal. Die Grenzkompanie lag östlich und außerhalb der Ortschaft Zweedorf. Die Gaststätte im Ort war für die einfachen Grenzer tabu, sie gingen lieber in die Nachbargemeinde. Die Ehefrau eines GAKL führte diese Gaststätte.
