Kitabı oku: «Das Grenzkommando Nord. Standort Stendal. Die Chronik.», sayfa 6

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(aus der Truppengeschichte des Grenzregiment-8)

Er wurde am 12.01.1911 in Hamburg geboren und war nach seiner Schulzeit zunächst im Versicherungsgewerbe tätig. Danach wurde er Seemann und Bauarbeiter. Er gehörte der KPD an und wurde im September 1934 zu 2,5 Jahren Zuchthaus, wegen Vorbereitung des Hochverrats, verurteilt. Nach der Verbüßung der Strafe kam er in das KZ Sachsenhausen und wurde 1939 entlassen.

Danach arbeitete er weiter in der Illegalität der KPD an der Wasserkante.

Nach dem Überfall auf die Sowjetunion wurde er verstärkt in den Werften und Großbetrieben eingesetzt. Es gab eine enge Zusammenarbeit mit der Schulze-Boysen-Harnack-Gruppe in Berlin. Am 19.10.1942 gab es umfangreiche Verhaftungen, unter denen auch Robert Abshagen war.

Robert Abshagen wurde am 2.05.1944 zum Tode verurteilt und am 10.06.1944 in Hamburg enthauptet.

Die wechselnden Strukturen des Truppenteils

1946 Die erste Struktur

Zuerst war für die Sicherung des späteren Abschnitts GR-8 die Landespolizeibehörde Mecklenburgs zuständig. Von der Schwarzwasserbrücke (Dömitz) bis Müggendorf (30 km) wurde durch Mecklenburg mitgesichert. Es gab folgende Gruppenposten:

Schwanheide, Nostorf, Vierkrug, Gothmann, Neugarge, Pommau, Pinnau, Woosmer, Heiddorf, Alt-Kaliß, Polz, Eldenburg, Gandow, und Lanz. Standort der sowjetischen Truppen waren in: Schwartow, Boizenburg, Sumte, Stiepelsee, Darchau, Privelack, Kaarßen, Wilkensdorf, Rüterberg, Garz, Wootz, Lenzen und Lütkenwisch.

1949 Grenzbereitschaft Eldena

Landespolizeibehörde Brandenburg (Abteilung GP/B Potsdam/Eiche)

1949 Grenzbereitschaft West Eldena

Grenzkommandantur Kaarßen

Kommando Neu-Zweedorf, Zweedorf, Vockfey, Nostorf, Bicktrusen, Vierkrug, Gothmann, Neuwendischthun, Neu-Garge, Müggendorf und Viehte

Grenzkommandantur Lenzen

Kommando Konau, Rassau, Biter, Laake, Strachau, Bohnenburg, Wehningen und Broda

Grenzkommandantur Boizenburg

Kommando Besandten, Kietz, Wootz, Mödlich, Lenzen, Gandow

Wustrow, Lüthenwisch, Müggendorf und Wittenberge

(alle Kommandos hatten eine Stärke von 1:9, außer Kommando Wittenberge von 1:14)

1950 – 51 Grenzbereitschaft Eldena

Kommandantur Lenzen mit der Grenzkriminalpolizei Lenzen. Bis 04/52 gab es die Kommandanturen Neuhaus, Dömitz und Lenzen.

Kommandantur Lenzen hatte folgende Kommandos: Lenzen, Wustrow, und Lüfkenwisch, sowie KPP Cumlosen.

1952 Grenzbereitschaft Grabow

(ab 1952, mit der Verlegung des Stabes nach Grabow)


Kommandantur Neuhaus Kommandantur Dömitz
Kommando Neu Wendischthun Kommando Bitter
Kommando Neu Garge Kommando Rüterberg
Kommando Konau Kommando Dömitz
Kommando Vockfey Kommando Kietz
Kommandantur Lenzen

Kommando Mödlich, Lenzen, Wustrow, Lüfkenwisch und KPP Cumlosen. (ab 16. 05.1953, mit der Herauslösung der Grenzbereitschaft Wittenburg und der Übernahme des Grenzabschnittes von Autobahn Gallin bis Lütkenwisch)

Struktur im Jahr 1953

Grenzbereitschaft Grabow, Stab Grabow

Kommandantur Greven, Kommandantur Boizenburg, Kommandantur Neuhaus, Kommandantur Lenzen

Neue Struktur 1957

Stab Grabow

Grenzabteilung Neuhaus, Grenzabteilung Lenzen

Grenzbereitschaft Neuhaus

Nachrichtenzug, Schwere Ausbildungskompanie mit PAK

Ausbildungseinheit (Soldaten) im Elbeschlößchen Lenzen

Ausbildung der Uffz. In der Ausbildungseinheit Dömitz (der Grenzbrigade unterstellt)

Kdtr. Greven, Kdtr. Boizenburg, Kdtr. Neuhaus, Kdtr. Lenzen

(Kdtr. Abkürzung für Kommandantur)


1958 Grenzbereitschaft Grabow Übernahme der Boote der Wasserschutzinspektion Dömitz durch die Grenzbereitschaft Grabow und Beginn der Sicherung der Elbe ab Ende April 1958.
1960 Grenzbereitschaft Grabow, ab dem Jahr 1960 erfolgte die Erweiterung der Bootsgruppe in Dömitz. Ihr Bestand war 1960 90 Angehörige, 12 Hafenbarkassen und 6 schnell laufende Boote. Es entstand auch eine Instandsetzungsgruppe in Stärke von 1/0/3/1 in Dömitz.
1961 Grenzbereitschaft/Grenzregiment Grabow Durch den Befehl 101/61 gab es eine umfangreiche Strukturveränderung in den Grenztruppen. Die Bereitschaft und die Grenzabteilungen wurden neu gegliedert und in Grenzregiment und Grenzbataillon umbenannt.

Das I. Grenzbataillon, Standort Neuhaus, später Haar bestand aus der 1. bis 3. Grenzkompanie: (Bleckede, Vockfey, Bitter) sowie der schweren Kompanie in Haar.

Das II. Grenzbataillon, Standort Lenzen, bestand aus der 5. bis 7. Grenzkompanie: (Rüterberg, Mödlich, Wustrow) sowie der schweren

Kompanie in Lenzen.

Struktur (Mai 1952)

Stab Grabow

Kommandantur Neuhaus: Kommando Neu Wendischthun, Kommando Neu Garge, Kommando Konau, Kommando Kietz Kommandantur Dömitz: Kommando Bitter, Kommando Rüterberg Kommando Dömitz

Kommandantur Lenzen: Kommando Lenzen, Kommando Wustrow, Kommando Lüfkenwisch

Neue Struktur 1961

Stab GR-8 Grabow

I. Grenzbataillon Neuhaus

1. Grenzkompanie Bleckede, 2. Grenzkompanie Vockfey

3. Grenzkompanie Bitter, 4. Schwere Kompanie Haar

II. Grenzbataillon Lenzen

5. Grenzkompanie Rüterberg, 6. Grenzkompanie Mödlich

7. Grenzkompanie Wustrow, 8. Schwere Kompanie Lenzen Ausbildungsbataillon-8 Dömitz (ab März 1962)

1.bis 2. Ausbildungskompanie (Soldaten)

3. Unteroffiziersausbildungskompanie

1. Bootsgruppe Dömitz

Sicherungszug GÜST Cumlosen (Juli 1962)

Dem Stab GR-8 direkt unterstellte Stabseinheiten

Nachrichtenzug und Verpflegungszug

Ab März 1962 unterstand dem Grenzregiment ein Ausbildungsbataillon

mit zwei Soldaten-Ausbildungskompanien und einer Unteroffiziers- Ausbildungskompanie, Standort Dömitz (heutige Theodor-Körner-Kaserne. Als selbstständige Einheiten bestanden weiter die 1. Bootsguppe und ab Juli 1962 der Sicherungszug der Grenzübergangsstelle Cumlosen.

Daneben gab es kleine Stabseinheiten, wie einen Nachrichtenzug. Wachzug, Transportzug im Stab des GR8

Standort Grabow

I. Grenzbataillon Neuhaus:

1. GK Bleckede, 2. GK Vockfey, 3. GK Bitter

II. Grenzbataillon Lenzen:

5. GK Rüterberg, 6. GK Mödlich, 7. GK Wustrow

8. Ausbildungsbataillon Dömitz

1. bis 2. AbK, 3. UAbK

Schwere Kp Haar, Schwere Kp Lenzen

1. Bootsgruppe Dömitz, Sicherungszug Cumlosen

Nachrichtenkompanie-8 Grabow, Pionierkompanie-8 Dömitz

KIW-8 Grabow, Stabskompanie-8 Grabow, Bootszug Horst

Bootsinstandsetzungszug Dömitz, Bootshafen Boizenburg

GÜST Eisenbahn mit Sicherungszug Schwanheide

GÜST Sicherungszug Lenzen

GÜST Straße mit Sicherungszug Horst

GÜST Wasser Cumlosen mit Sicherungszug in Gandow

Reserveobjekt Boizenburg, Haar und Schwartow


1963 Grenzregiment Grabow Umstrukturierung der schweren Kompanien (Reservekompanien) in Grenzkompanien. Ab Herbst 1963 trat im GR8 eine neue Struktur in Kraft,

Die Reservekompanien wurden zu Grenzkompanien umstrukturiert.

Das I. Grenzbataillon mit dem neuen Standort Haar setzte sich aus der 1. bis 5 Grenzkompanie zusammen.

(Gothmann, Neu Garge, Vockfey, Bitter, Wilkensdorf)

Dem II. Grenzbataillon mit dem Standort Lenzen unterstanden die 6. bis 9. Grenzkompanie (Rüterberg, Mödlich, Lenzen, Wustrow).

Das Ausbildungsbataillon-8 wurde konzentriert in Dömitz stationiert. Der Sicherungszug Cumlosen und die 1. Bootsgruppe behielten ihre Struktur. Im Februar 1971 wurde das Grenzkommando NORD gebildet. Damals noch mit dem Standort Kalbe/ M später Stendal.

3. Grenzbrigade (Perleberg) und das Grenzregiment 7 (Wittenburg) wurden aufgelöst. Das Grenzregiment-8 erhielt einen neuen Grenzabschnitt dazu. Das II. Grenzbataillon des Grenzregiments-7 wurde dem Grenzregiment-8 zugeordnet. Aus der 1. Bootsgruppe wurde eine Bootsabteilung mit zwei Bootskompanien und der Bootsinstandsetzungsbasis Standort Dömitz. Das Ausbildungsbataillon wurde nach Glöwen in das dortige GAR verlegt. Der Stab der GR-8 Standort Grabow wurde aufgestockt und ihm wurden zugeordnet:

Nachichtenkompanie., Stabskompanie., Pionierkompanie. Standort Dömitz (Theodor Körner Kaserne), der Schießplatz Standort Kalliß

der Truppenübungsplatz Bokup.

Die neue Struktur Herbst 1963 Stab GR-8 Grabow (Stand 1963)

I. Grenzbataillon Haar

1. Grenzkompanie Gothmann, 2. Grenzkompanie Neu Garge,

3. GK Vockfey, 4. GK Bitter, 5. Grenzkompanie Wilkensdorf

II. Grenzbataillon Lenzen

6. Grenzkompanie Rüterberg, 7. Grenzkompanie Wootz

8. Grenzkompanie Lenzen, 9. Grenzkompanie Wustrow

Ausbildungsbataillon-8 Dömitz, Sicherungszug Cumlosen

1. Bootsgruppe Dömitz

Auch die Güsten Horst und Schwanheide kamen dazu.

1971 Grenzregiment Grabow

Bildung Grenzkommando Nord.


I. Grenzbataillon II. Grenzbataillon III. Grenzbataillon
Haar Lenzen Schwartow/Boizenburg
1. GK Gothmann 6. GK Rüterberg 10. GK Leisterförde
2. GK Neu Garge 7. GK Mödlich 11. GK Zweedorf
3. GK Vockfey 8. GK Lenzen 12. GK Nostorf
4. GK Bitter 9. GK Wustrow 13. GK Vierkrug
5. GK Wilkensdorf

Bootsabteilung

1. Bootskompanie, Bootsinstandsetzungsbasis

1974 Grenzregiment Grabow

Bataillonssicherung und neue Struktur der Bootsabteilung


I. GB Haar II. GB Lenzen III. GB Dömitz
1. GK Gothmann 6. GK Rüterberg 10. GK Leisterförde
2. GK Neu Garge 7. GK Mödlich 11. GK Zweedorf
3. GK Vockfey 8. GK Lenzen 12. GK Nostorf
4. GK Bitter 9. GK Wustrow 13. GK Vierkrug

5. GK Wilkensdorf 1. Bootskompanie

Selbst. Bootsinstandsetzungseinheit Dömitz

1985 Struktur GR-8


I. GB Nostorf II. GB Dömitz III. GB Dömitz
1. GK Zweedorf 4. GK Tripkau 7. GK Horst
2. GK Bahlen 5. GK Wootz 8. GK Kaarßen
3. GK Haar 6. GK Gandow/Lenzen 9. GK Dömitz

1989 Grenzregiment-8 Grabow (letzte Struktur 1989)

Stab GR-8 Grabow


I. GB Nostorf II.GB Dömitz III. GB Dömitz
1. GK Zweedorf 5. GK Wootz 7. GK Horst
2. GK Bahlen 6. GK Gandow 8. GK Kaarßen
3. GK Haar 1. Bootskompanie Dömitz 9. GK Dömitz
4. GK Tripkau KpSiGsi Nostorf KpSiGsi Dömitz

Pionierlager-8, Nachrichtenkompanie-8 Grabow, PiK-8 Dömitz

Bei der PiK-8 gab es eine Gruppe Taucher, welche für die Elbe zuständig waren. Laut der Struktur gehörten sie zum Bergungstrupp. Sie waren mit 2 eigenen Booten, die gleichen wie die Bootskompanie. Zu Übungszwecken wurde ab und zu ein Boot in der Havel bei Havelberg versenkt, um es dann mit schwerer Technik wieder zu bergen, mit Unterstützung der Taucher. Da es bis 1983 keine Unfällen mit GS-Boote gab, wurden sie auch nicht in der Elbe eingesetzt. Sie kamen aber des Öfteren im Hafen von Dömitz zum Einsatz, um z. B. MPI oder Funkgeräte zu bergen.

Die 6.GK des II.GB war von 1982 bis 1986 nicht in Dömitz stationiert, denn ein Jahr war die Nachrichtenkompanie dorthin ausgewichen und 85/86 war schon eine Kompanie des III.GB dort.

Bis zur Umstrukturierung in drei GB, hatte das I. GB seine 4.GK in Haar und nicht in Kaarßen. Die 5.GK II.GB lag in Kaarßen und die 6.GK II.GB in Tripkau, soviel zur ständigen Verlegung der Kompanien. In der Friedensstraße in Dömitz war die 9.GK und Horst und Kaarßen gehörten ebenfalls zum III.GB. Die GK in Lenzen stand mal am Deich Richtung Hafen (Autofähre). Sie wurde dann 1985 nach Gandow verlegt. Einiges zu den Grenzsicherungsbooten: Von 1966 bis 1973 wurden auf der VEB Schiffswerft Rechlin die Grenzsicherungsboote GSB-066 gebaut, deren Motoren kamen von VOLVO aus Schweden.

62 der Boote wurden von 1974 bis 1976 mit neuen Motoren mit 2x 170 PS ausgestattet und von 1978 bis 1980 wurden davon nochmals 30 Boote mit 2x 225 PS ummotorisiert. Von den Grenztruppen wurden insgesamt 74 Boote übernommen. Ab 1974 gab es die Grenzboote GSB-075, die Grenzsicherungsboote GSB-066 wurden wegen der teuren Importmotoren aus Schweden ausgemustert. Sie wurden von 1974 bis 1984 auf der VEB Schiffswerft Rechlin gebaut. Jetzt dienten als Antrieb die sowjetischen Motoren (sie kamen aus dem Tschaika-Werk). Die DDR Industrie musste dazu erst noch die passenden Bootsgetriebe entwickeln. Hiervon wurden 50 Boote des Typs 075.5 und des Typs 075.9 durch die Grenztruppen der DDR übernommen. Der vom Grenzregiment-8 zu sichernde Grenzabschnitt grenzte im Norden an das Grenzregiment 6 Schönberg, Trennungslinie (Großer Grenzknick) war hier zwischen den GK's Leisterförde (GR 6) und Zweedorf (GR 8) sowie im Süden an das Grenzregiment 24 Salzwedel, wobei hier das westliche Elbufer auch die Trennungslinie zum Nachbarregiment 24 mit seiner 1.GK Aulosen bildete. Neben der GÜST Eisenbahn Schwanheide und der GÜST Straße in Horst, gab es eine GÜST Wasser (Elbe) bei Cumlosen. Für die Sicherung der Staatsgrenze im Elbbereich war in Dömitz eine Bootskompanie sowie in Horst ein Bootszug stationiert. Die zugehörigen Bootshäfen befanden sich in Dömitz und Boizenburg.

Die Grenzsäule 283 bei Lütkenwisch (in der Nähe von Schnakenburg (westlich) und Cumlosen (östlich)) stand genau auf der Grenze zwischen Niedersachsen (BRD) und den Bezirken Schwerin (DDR) und Brandenburg (DDR). Es gab den Minenstreifen aber nicht durchgehend und er war auch den „Einheimischen“ bekannt gewesen. Manchmal waren die Detonationen (1963 – 1966), welche durch den zahlreichen Wildbestand im Vierwald entstanden, zwischen der F5, der heutigen B5 und der Elbe in Richtung GÜST Horst hauptsächlich Schwarzkittel, denn der Mischwald bestand vorwiegend aus Buchen). So gab auch einmal einen Minenstreifen zwischen der Einmündung der Boize (Boizenburger Hafen) und der Einmündung der Sude in die Elbe (Landzunge). Dieser wurde aber später wieder beseitigt (Hochwasserschutzmaßnahme).

Beim Kilometer 557 Höhe Gothmann mündete die Sude in die Elbe. Im Jahr 1983 wurde dies verändert, jetzt mündete die Sude in den Boizenburger Hafen (Elbkilometer 559,52), sodass die Boize ab dann ein Nebenfluss der Sude wurde.

Der Stab des Grenzregiment-8 Standort Grabow Bezirk Schwerin


2804 Grabow, Goethestraße 8, PF 73598
Luftlinie zum Stab der GT Pätz 120 km
Luftlinien zum Stab Stendal 65 km
Luftlinie bis zur Grenze 33 km

Der Vorläufer des Grenzregiment-8 war die Grenzbereitschaft Eldena. 1952 wurde der Stab der Grenzbereitschaft Eldena nach Grabow verlegt und ab dann lautete die Bezeichnung Grenzbereitschaft Grabow und ab 1961 Grenzregiment Grabow. Die Stadt Grabow liegt in Mecklenburg und hatte eine Einwohnerzahl um die 6000 Einwohner. Sie liegt an der Elde-Müritz-Wasserstraße. Verkehrstechnisch liegt der Ort sehr günstig und hatte eine gute Anbindung zu den unterstellten Grenzbataillonen und Grenzkompanien. Der Stab GR-8 lag aber am Rand des Sicherungsstreifen GR-8 und hatte weite Entfernungen zu den Grenzbataillonen, nördlich von Grabow (Stadtrand). Die Grenzsäule Nr. 283 im Sack von Lauenburg, war die letzte an Land und die erste an der Elbe. Die Gebäude Stab GR-8 wurden eigentlich nie verändert. Nur aus Stein waren die Garagen, das Werkstattgebäude und die Bunkeranlagen gebaut. Es gab 2 Wohnblöcke am Grabower Schillerplatz. Es gab folgende Liegeplätze an der Elbe: Horst, Boizenburg, Dömitz und Cumlosen.

Stationierung von Grenzpolizisten/Grenzsoldaten im Ort und die Belegung der letzten Kaserne:


1952(im März) Der Stab der Grenzbereitschaft-8 wird von Eldena nach Grabow verlegt. Er bezog am Kiesser -Damm rechts und links die Häuser.
1952 Baubeginn des späteren Objekt des Stabes.
01.07.1953 Das gesamte Objekt wurde durch den Stab in Besitz genommen. Dort war stationiert: Stab Grenzbereitschaft, MHO, NA-Kompanie, Med. Punkt, Stabskompanie und der Kfz-Park
1961 Stab Grenzregiment-8
1970 Lenzen/ Grabow erhält einen Sicherungszug für die GÜST.
Bis 1971 Gab es eine Grenzbootabteilung im GR-8
Ab 1971 Grenzbootkompanie in Dömitz
26.11.1989 Um 13.15 Uhr Grenzöffnung der L 223 F Neu Bleckede nach Bleckede (L 221).
1989 zivile Nutzung
2000 Auf dem Gelände des Stabes sind Einfamilienhäuser entstanden.


Letzte Struktur GR-8, 2 Grenzbataillone (I. und II. GB) in der 1. Linie und das III. Grenzbataillon in der Hinterlandsicherung.

Die Grenzbataillone

I. Grenzbataillon Nostorf

2830 Nostorf, am Wege nach Zweedorf, PF 88807

Luftlinie zum Stab GKN Stendal 59 km


Luftlinie zum Stab GR-8 Grabow 60 km
Luftlinie bis zur Grenze 1,5 km

Es wurde erst 1989 mit der letzten Struktur der GT im GR-8 gebildet.

Dem I. Grenzbataillon unterstanden folgende Grenzkompanie:

1. Grenzkompanie Zweedorf, 2. Grenzkompanie Bahlen

3. Grenzkompanie Haar, 4. Grenzkompanie Tripkau

KpSiGsi Nostorf

Der Ort Nostorf lag dicht an der Grenze (1,5 km). Er hatte Straßenanbindungen zu folgenden Orten: Horst, Zweedorf und Schwanheide. Die größere Stadt ist Boitzenburg, etwa 5 km entfernt. Das Dorf Nostorf wird etwas 1444 schon erwähnt, sehenswert ist die alte Dorfkirche. Zwischen Nostorf und Horst war auf der rechten Seite ein Erdbunker, dies war ein Beobachtungsplatz der sowjetischen Einheit.

Stationierung von Grenzpolizisten/Grenzsoldaten im Ort und die Belegung der letzten Kaserne:


1946 Gruppenposten Nostorf
1949 Kommando Nostorf/Kommandantur Boizenburg/Grenzbereitschaft Eldena
1952 Reserveobjekt
1961 8. GK Nostorf/II.GB Schwartow/Boizenburg/GR-7 Wittenburg
1976 I. GB/GR-8 Grabow
1989 I.GB Nostorf/Grenzregiment-8 Grabow
1990 9. RGK Nostorf/Grenzkreiskommando-102 Hagenow
09.11.1989 Um 24.00 Uhr Grenzöffnung der GÜST Horst (F 5) Lauenburg (B 5) auch für die Einwohner von Nostorf.
1990 Alles abgerissen
2010 mit Eigenheimen bebaut

Die Gebäude des GB Nostorf sind schon seit einiger Zeit abgerissen und an der Straße nach Zweedorf entstanden mehrere Einfamilienhäuser. Den spitz zulaufenden Geländeteil der ehemaligen Grenztruppen-Liegenschaft umgrenzen auch im Mai 2008 noch große Teile des ursprünglichen Zaunes.

II. Grenzbataillon „Theodor-Körner-Kaserne“ Dömitz

Luftlinie zum Stab GKN Stendal 90 km


Luftlinie zum Stab GR-8 Grabow 36 km
Entfernung zur Grenze 0,5 km

Im Ort Dömitz gab es schon sehr früh militärische Einheiten und einen Bataillonsstab.

Dem II. Grenzbataillon unterstanden folgende Grenzkompanie:

5. Grenzkompanie Wootz, 6. Grenzkompanie Gandow

1. Bootskompanie Dömitz, KpSiGsi Dömitz

Der Ort Dömitz liegt unmittelbar an der Elbe und somit an der Grenze zur BRD. Es ist eine Kleinstadt mit guter Straßenanbindung. Durch den Ort verkehrten die Fernverkehrsstraßen 195 und 191. Im Objekt lagen mehrere militärische Einheiten der Grenztruppen. In der Kaserne gab es eine große Garage für die Bergungspanzer (für die Grenzboote).

Stationierung von Grenzpolizisten/Grenzsoldaten im Ort und die Belegung der letzten Kaserne:


1946 Wasserinspektion Dömitz
1952 Kommando Dömitz/Kommandantur Dömitz/Grenzbereitschaft Grabow
1958 Bootsgruppe Dömitz/Grenzbereitschaft Grabow
1960 Erweiterte Bootsgruppe und Bootsinstandsetzungsgruppe Dömitz/Grenzbereitschaft Grabow
1961 AbB-8 Dömitz/Grenzregiment-8 Dömitz 1. Bootsgruppe Dömitz/Grenzregiment-8
1969 In Dömitz wird das AbB-8 stationiert.
1971 III. GB Dömitz
1974 Bau von Militärwohnungen
1989 II. und III. GB Dömitz/Grenzregiment-8 Grabow 9. GK und 1. Bootskompanie Dömitz/III.GB Dömitz/ GR-8 Grabow, PiK-8 Dömitz/GR-8 Grabow Med.-Dienste und Bootsinstandsetzungszug Dömitz/GR-8 Grabow
07.12.1989 Um 10.00 Uhr Öffnung der Grenze Dömitz (F 191) Dannenberg (B 191).
1990 2. Grenzkompanie Dömitz/Grenzkreiskommando-103 Ludwigslust/GBK-1 Schwerin Bootseinheit Dömitz/GBK-1 Schwerin Pionierkompanie Dömitz/GBK-1 Schwerin
1991 zivile Nutzung
2013 Kaserne leer stehend und verfällt, aus den Unterkunftsgebäuden sind 2-Familien-Häuser geworden.

Situation 2014: Wenn man vor dem „Kurt Bürger“ steht, zur linken Seite hin sind mehrere Wohnblocks entstanden. Auch hinterm „Kurt Bürger“ wurden neue Wohnblocks gebaut und alles mit einer Parkanlage verbunden. Auf einem Hinweisschild vor dem „Kurt Bürger“ ist zu erkennen, dass der noch bestehende Komplex von Kulturhaus auch noch mit eingebunden wird.

Die zwei folgenden Bilder und Bemerkungen mit freundlicher Genehmigung von Vierkrug, Internet, Forum DDR Grenze, Seite Elbgrenze


Kulturhaus „Kurt Bürger“ Dömitz


Das folgende Bild:

Die zerstörte Eisenbahnbrücke in Dömitz gibt es immer noch – und natürlich auch neue Straßenbrücke, die ich mehrmals im Monat befahre.

Das Bild zeigt die zerstörte Eisenbahnbrücke.

Mit freundlicher Genehmigung von icke 46, Internet Forum DDR Grenze, Seite Grenzbilder

Auch die zwei danach folgenden Bilder zeigen die Brücke von Dömitz:

Beide Bilder mit freundlicher Genehmigung von tdk03, Forum DDR Grenze, Seite die Dömitzer Eisenbahnbrücke




III. Grenzbataillon Dömitz

2802 Dömitz, Zollstangenweg, PF 42689

Luftlinie zum Stab GKN Stendal 90 km


Luftlinie zum Stab GR-8 Grabow 36 km
Luftlinie bis zur Grenze 0,5 km

Das III. Grenzbataillon Dömitz bestand seit der Gründung Grenzregiment-8 Grabow. In der Kaserne gab es das Kulturhaus „Kurt Bürger“. Im Ort Dömitz waren die PiK-8, die 9. GK, die 1. Bootskompanie, die Bootswerkstatt, sowie die Bataillonsstäbe vom II. und III. GB stationiert.

Dem III. Grenzbataillon unterstanden folgende Grenzkompanien:

7. Grenzkompanie Horst, 8. Grenzkompanie Kaarßen

9. Grenzkompanie Dömitz

Folgendes Bild:

1968 war es die Bücherei, davor der Ex-Platz.


Hinter dem Gebäude war der Munibunker und 200 Meter weiter der MHO-Laden. Linke Seite Bild gab es ein Torbogen (unterhalb der Mauer) dort befand sich der Briefkasten, linksseitig war das Objekt mit einem Maschendrahtzaun gesichert und unsere Nachbarn waren die Mädels vom Lehrerinstitut.

Nächste Bild:

1968 war es das die Wache und unten Sing Sing (Arrestanstalt), rechts die Einfahrt in das Objekt, rechtes Fenster Wachstube, darunter Eingang Arrest und der Schlafplatz für die Freiwache, Tür zur Wachstube, Fenster neben der Tür Wachlokal für den Wachhabenden, vergittertes Fenster V2000, weitere Fenster von den Operativen.




Die zwei vorherigen Bilder:

Der Speiseraum, die rechte Seite hinten Essenempfang, links Geschirrabgabe.

Rechts um die Ecke des Einganges ging es immer zum Keller der Kartoffelschäler. Links hinter den Büschen, direkt in der Ecke, war der Eingang zum Speiseraum der Offiziere und Berufsunteroffiziere sowie der Eingang zur Bibliothek. Um die Ecke war auch der Zugang zu den Gemeinschaftsduschen im Keller. Speisesaal der Soldaten und Unteroffiziere aufgenommen von der Einfahrt ins Objekt.

Alle obigen 4 Bilder mit freundlicher Genehmigung von Rotrang, Forum DDR Grenze, Bildergalerie


Gedenkstein auf Höhe der MHO Mit freundlicher Genehmigung von zweedi08, Internet Forum DDR Grenze, Fotogalerie

Bootsinstandsetzungsbasis und Lager der PiK-8

Etwas abseits von der Wohnbebauung gelegen und an einem Gewerbegebiet; hier nutzte die PiK-8 Teilflächen für ihre Belange.

Angrenzend befindet sich die Gebäude der Bootsinstandsetzungsbasis.

An den baulichen Anlagen, die jetzt ein Bootsservice nutzt, scheint sich seit 1990 wenig verändert zu haben. Auch im Mai 2008 noch von einen hohen Streckmetallzaun umgeben, zeigen sich die Gebäude mit dringenden Instandsetzungsbedarf.

Alle drei folgenden Bilder und der obige Kommentar mit freundlicher Genehmigung von Kundschaft2, Internet Forum DDR Grenze, Seite Bilder der Grenzkompanien




Die Grenzkompanien

1. Grenzkompanie Zweedorf


2831 Zweedorf, Schwanheider Allee PS 73530
Luftlinie zum Stab GR-8 Grabow 60 km
Luftlinie zum Stab I.GB Nostorf 3 km
Luftlinie bis zur Grenze 0,5 km

Der Ort Zweedorf lag unmittelbar an der Grenze. Es gab nur zwei Straßen um Zweedorf zu erreichen, über Schwanheide oder über Nostorf. Im westlichen Vorfeld verlief der Elbe-Lübeck-Kanal. Die Grenzkompanie lag östlich und außerhalb der Ortschaft Zweedorf. Die Gaststätte im Ort war für die einfachen Grenzer tabu, sie gingen lieber in die Nachbargemeinde. Die Ehefrau eines GAKL führte diese Gaststätte.

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22 aralık 2023
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1063 s. 589 illüstrasyon
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9783961452002
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