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Stefanie & John
Besuch im Swingerclub
Eine erotische Geschichte
John und Stefanie
John und Stefanie führten ein angespanntes Leben. Sie waren schon seit langer Zeit ein Liebespaar. Aber sie arbeiteten viel, oft bis in die Abendstunden, und vergaßen dabei häufig den Sex in ihrer Beziehung.
Eines Tages redeten sie über ihre unbefriedigende Situation, denn sowohl John als auch Stefanie fehlte der geile, versaute Sex, denn sie am Anfang ihrer Beziehung täglich mehrmals miteinander hatten.
Stefanie machte den Anfang. Sie erklärte John, dass sie die Zeit vermisse, als er ihr, während sie kochte, unvermittelt die Hose runter gezogen und ihre Fotze leckte, so dass sie sich schließlich nicht mehr auf das Kochen konzentrieren konnte. Auch dachte sie mit Wehmut an die Szenen zurück, in denen er sie im Bad einfach von hinten genommen, gepackt und minutenlang durchgefickt hatte.
Nun erkannte und erklärte auch John, dass er diese Zeit ebenfalls vermisste. Darüber hinaus schlug er vor, dass sie unbedingt ihre alten Gewohnheiten wieder aufnehmen sollte. Allerdings stellte er sich vor, dass sie noch sehr viel mehr Schwung in ihr Sexleben bringen konnten.
Stefanie fragte sofort nach, was er sich darunter vorstellte. John lächelte flüchtig und sagte schnell, dass sie ihn nicht falsch verstehen solle, aber er würde gerne mal mit ihr in einen Swingerclub gehen. Stefanie schluckte kurz und fragte ihn, ob sie ihm denn nicht mehr reichen würde.
Darauf erwiderte John, dass er mit ihr nicht dorthin gehen wolle, um mit anderen Frauen zu ficken, sondern dass er lediglich den voyeuristischen Anreiz erregend fand. Auch fand er die Vorstellung sehr geil, dass die anderen ihnen zuschauen konnten, wenn sie miteinander fickten.
Diesen Gedanken fand Stefanie, die darüber noch nie nachgedacht hatte, plötzlich auch geil. Sie merkte, wie sie dieser Gedanke antörnte und wie sie zwischen ihren strammen Schenkeln allmählich feucht wurde.
Sie setzten sich an den Rechner und suchten gleich im Anschluss an ihr Gespräch im Internet einen Swingerclub in ihrer Nähe aus. Der sollte nach Möglichkeit perfekt zu ihren Vorstellungen passen. Schon nach kurzer Zeit fanden sie einen Club und meldeten sich für das darauffolgende Wochenende an.
Der Club
Sie konnten die Zeit bis zu dem Besuch kaum erwarten. Stefanie gingen Szenen durch den Kopf, die sie in ihrer Fantasie entwickelte, die sie alleine durch die Intensität ihrer Vorstellungskraft ständig an den Rand von Orgasmen brachte.
Endlich war es so weit. Der Besuch des Swingerclubs stand kurz bevor. Stefanie hatte sich total geil gestylt. Sie trug einen extra neu angeschafften Minirock, der haarscharf unter ihren wohlgeformten Pobacken endete. Darunter verbarg sich ein winziger String. Ihre strammen, muskulösen Schenkel ragten wie eine allmächtige Aufforderung sie zu berühren aus dem Minirock hervor. Dazu trug sie ein Oberteil, das ihre mittelgroßen straffen scharfen Titten mit ihren oft so harten Nippeln toll in Szene setzt. Dazu trug sie Overknees aus Lack, deren Absätze jedem Mann sofort den Kopf verdrehen würden. Ihre langen, blonden Haare trug sie offen. So hatte es John am liebsten.
Auch John hatte sich aufwendig gestylt. Er war, wie seine Frau auch, ein sehr attraktiver junger Mensch. Sein Aussehen betonte er mit einer engen Jeans, die schon erahnen ließ, dass er unter der Hose sehr gut bestückt war. Für den Swingerclub-Besuch hatte er ein Hemd gewählt, das in der Farbe sehr gut mit seinen strahlend blauen Augen harmonierte. Stefanie und John blickten sich kurz an, nickten sich zu, nahmen sich in den Arm und gingen zum Auto.
Kurze Zeit später erreichten sie den Swingerclub, der schon von außen sehr gastfreundlich und einladend wirkte. Nachdem sie aus dem Auto ausgestiegen waren, gingen sie händchenhaltend zur Tür und klingelten. Sofort wurde ihnen die Tür von einem sympathisch wirkenden Mann geöffnet, der sie nach einem schnellen Blick auf die Gästeliste lächelnd herein bat und ihnen erklärte, wohin sie zunächst gehen sollten.
Kurt und Clarissa
Nach dem Umkleiden fanden sie sich im Barraum ein und wurden dort sogleich von einer attraktiven Frau angesprochen, die für die Bedienung der Gäste zuständig war.
Die beiden sollten einfach mal Platz nehmen, etwas trinken und die anderen Gäste ein wenig besser kennenlernen. Gesagt getan. Stefanie bestellte sich ein Glas Champagner, während John Bacardi-Cola bestellte.
Es dauerte nicht lange, schon gesellte sich das erste Paar zu ihnen. Die beiden stellten sich als Kurt und Clarissa vor. Sie verstanden sich gut und ließen schnell alle Hemmungen fallen. Kurt und Clarissa erzählten, dass sie regelmäßig in den Swingerclub gingen und dass dies ihre Beziehung sehr bereichern würde.
Sie boten sich an, John und Stefanie bei ihrem ersten Mal ein wenig begleitend zur Seite zu stehen. Dieses Angebot nahmen die beiden natürlich gerne an.
Im Barraum ging es so langsam zur Sache.
Die beiden Paare hielten sich noch zurück und beobachteten erst mal die anderen Gäste bei deren Treiben: Eine Frau kümmerte sich gleichzeitig um zwei Männer. Sie bearbeitete den Schwanz des einen mit der Hand, während sie den anderen mit dem Mund verwöhnte. Es gesellte sich noch eine weitere Frau hinzu, die sich erst um die Brüste der anderen Frau kümmerte und sich dann vor sie hin kniete, um ihren Slip zur Seite zu schieben. Sie fingerte sie erst ein wenig, bevor sie ihre Zunge in die vor Geilheit triefende Fotze steckte und sie förmlich aussaugte.
Das Szenario wirkte auf John und Stefanie sehr geil und auch anregend. Stefanie bemerkte, dass Johns Hand in ihren Ausschnitt gewandert war und nun ihre steifen Nippel massierte. Sie selbst konnte es auch kaum noch aushalten und streichelte John über dessen große Beule, die sich inzwischen in seiner Hose gebildet hatte. Sie öffnete den Reißverschluss und konnte sofort den harten Schwanz spüren. Auch Kurt und Clarissa beschäftigten sich längst miteinander.
Clarissa, nur mit einem Tanga und mit einem Lederkorsett bekleidet, das ihre beiden riesigen Brüste nochmal stark anhob, hockte vor Kurt, wichste mit einer Hand seinen erigierten Schwanz und leckte dabei, indem sie seinen herab hängenden Sack mit der anderen Hand durch die Finger rollen ließ, seine Eier. Sie hatte sich so vor John und Stefanie positioniert, dass beide ungehindert ihre feuchte Möse sehen konnten. Sie sahen auch, dass sie sich dabei jetzt selbst ihren Kitzler massierte und immer mehr in Ekstase zu geraten schien.
Nun hielt es Stefanie nicht mehr aus. Sie flüsterte John zu, dass er sie lecken solle. Das ließ der sich natürlich nicht zweimal sagen, ging vor ihr auf die Knie und spreizte ihre Schenkel weit auseinander. Was er da sah, ließ ihn vor Erregung erzittern. Ihre rasierte Fotze gab zwei wohlgeformte Schamlippen frei, die ihren geschwollenen Kitzler umrahmten. John kannte natürlich die Muschi seiner Frau ganz genau. Noch selten hatte sich aber der bei ihr stark ausgeprägte Kitzler so weit aus seinem versteck heraus gewagt.
John leckte und küsste zunächst die Innenseiten ihrer makellosen Oberschenkel. Dort war es immer warm und die Haut so fein und glatt, dass er schon zu seinen besten Zeiten stundenlang nur dort lecken und herumspielen konnte. Anschließend arbeitete er sich langsam zu ihren Schamlippen hin.
Er fickte sie ausgiebig mit der Zunge, ehe er ihren Kitzler berührte. Der lugte nun schon so weit aus seinem Versteck hervor, dass John hinein beißen musste. Das quittierte Stefanie mit einem lauten Schrei, der ihr die Aufmerksamkeit sämtlicher Leute in der Bar bescherte.
Stefanie war nun vor Geilheit kaum noch zu bremsen. Der Anblick der fickenden Leute um sie herum, der Gedanke, dass sie selbst auch beim Sex beobachtet wurden und das Gefühl, das John ihr gerade mit seiner Zunge gab, ließen ihr kaum noch eine Wahl. Sie spürte, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis ihr Orgasmus über sie kommen würde. Und genau so war es auch.
Sie neigte zum Abspritzen, wenn sie besonders geil war. In einem Schwall ergoss sich ihr weibliches Ejakulat über John, der es liebte, wenn seine Frau ihn so voll spritzte. Er nahm ihren Saft gierig auf und schluckte ihn.
Bei Kurt und Clarissa war es genau anders herum. Sie bearbeitete seinen Schwanz immer wilder mit den Händen, der Zunge und den Lippen, so dass er es kaum noch aushielt und ihr am Ende mit einem lauten Stöhnen seine Ficksahne in den Mund spritzte.
Stefanie und Kurt wechselten die Seiten. Stefanie verwöhnte nun ihren Mann mit dem Mund, während Kurt seine Frau mit einem Dildo und seiner Zunge aufgeilte. John stöhnte laut, als er spürte, was Stefanie mit ihm machte.
Sie massierte intensiv seine Eier und ließ immer wieder ihre Fingernägel zart und sacht darüber gleiten. Das machte ihn besonders an. Stefanie wusste das. Während sie ihn immer heißer machte, konnte er gleich nebenan zusehen, wie Kurt abwechselnd mit dem Dildo und seiner Zunge in Clarissas Fotze eindrang.
John konnte sich nicht daran erinnern, jemals so scharf gewesen zu sein, wie in diesem Augenblick. Das ganze Treiben um sie herum geilte ihn noch mehr auf. In der Luft lag pure Erotik, die für ihn zum Greifen nahe war.
Er konnte es nicht mehr aushalten, denn Stefanie schaffte es, ihn innerhalb kurzer Zeit so willenlos zu machen, dass er jetzt abspritzte. Sein Samen jagte aus seiner Eichel und klatschte auf Stefanies Körper. Die ließ es sich auf ihre geilen Titten spritzen. Anschließend rieb sie sich die Fotze, als sie spürte, dass Johns Ficksahne an ihrem Körper herunter rann, um sich schließlich mit ihrem Fotzensaft zu vermischen.
Sie nahm mit dem Finger etwas von dieser Flüssigkeit auf, leckte kurz darüber und hielt den samenverklebten Finger ihrem Mann hin. John nahm den Finger nur zu gerne in seinen Mund, um ihn gierig abzulutschen. Nun war Stefanie fällig. Er wollte sie nur noch ficken.
Von vorne, von hinten, in den Arsch und in allen anderen Stellungen, die sie liebten. Auch Kurt und Clarissa, die den Schwanz ihres Partners längst wieder einsatzfähig geblasen hatte, fickten mittlerweile hemmungslos miteinander. Dieses Gefühl, das sich nun in John und Stefanie breit machte, hatte großes Suchtpotenzial.
Vögeln vor allen Leuten
Stefanie setzte sich auf die Rückenlehne einer Couch, die einladend an einer Wand stand. Sie stütze sich mit den Händen an der Wand ab, spreizte die Beine und gab John mit den Augen zu verstehen, dass er sie endlich nehmen solle.
Er stellte sich auf die Sitzfläche der Couch, packte sie mit einem festen Griff links und rechts an der Taille und drang in sie ein. Ganz langsam und intensiv, damit sie sich gegenseitig so intensiv wie nur möglich spüren konnten. Stefanie stöhnte laut auf, denn es war für sie immer wieder ein geiles Gefühl, wenn John sie auf diese Art durchfickte.
Seine Bewegungen und Stöße wurden immer schneller. Zwischendurch berührte er sie an den Titten, streichelte sie, leckte über ihre Nippel oder drillte sie zwischen Zeigefingern und Daumen. Stefanie liebte es, wenn sie dabei zusehen konnte, wie sein Rohr in ihrer Fotze verschwand. Das genoss sie ganz besonders. Am geilsten war es, wenn sie beobachten konnte, wie sein mit Ader durchzogener strammer Schaft aus ihrer Möse heraus kam, bis der Rand der Eichel zu sehen war um dann wieder langsam in ihr zu verschwinden. Der Anblick und auch das Gefühl, das die dicke blutrote Eichel in ihr erzeugte brachte sie in der Vergangenheit schon oft zum Orgasmus.
Es gelang ihnen gemeinsam zum Höhepunkt zu kommen. Nochmal ergossen sie sich beide, er schoss seinen Saft in sie hinein, während ihrer aus ihr heraus spritzte. War das ein geiles Erlebnis. Stefanie zitterte am ganzen Körper und hörte nicht mehr auf zu schreien und zu wimmern. Sämtliche Leute im Raum blickten zu ihr und bewunderten das gewaltige Naturereignis ihres nassen Orgasmus
Um wieder von dem Übermaß an Lustgefühlen herunter zu kommen konnten, leckte John Stefanies vollgespritzte Fotze genüsslich sauber. Als Stefanie endlich wieder regelmäßig atmete schnappte sich John seine Partnerin und ging mit ihr eine Zigarette rauchen. John musste neue Kraft sammeln, denn er wollte diesen Abend noch lange nicht beenden.
Nach dem Rauchen stärkten sie sich ein wenig am Buffet, das die Gastgeber für sie aufgebaut hatten, um anschließend in den Poolbereich des Swingerclubs zu gehen. Auch Kurt und Clarissa kamen mit. Mittlerweile waren alle vier nackt. Sie setzten sich zusammen auf die Liegewiese und sprachen ein wenig miteinander.
Am Pool
Insgeheim sah sich Stefanie Clarissas Figur genauer an. Sie musste zugeben, dass auch Clarissa sehr gut gebaut und eine überaus hübsche Frau war. Doch das waren nur ein paar kurze Gedanken, denn Johns Schwanz wurde bereits wieder spürbar größer. Das lag nicht zuletzt daran, dass er direkt hinter ihr saß und ihre Titten massierte während er seinen Körper an den ihren presste. Sie konnte seine harte Latte in ihrem Rücken spüren.
Sie legte kurz den Kopf in den Nacken und flüsterte John zu, er solle sie von hinten nehmen, weil das jetzt genau das war, was sie brauchte. Einen harten Fick, bei dem John das Tempo bestimmen sollte.
Kaum hatte sie es ausgesprochen, kniete sich John hinter Stephanie und half ihr, sich ebenfalls auf die Knie zu begeben. Stefanie stützte sich auf ihren Armen ab und schob ihm auffordernd ihren prallen Arsch entgegen. Sofort spürte sie, dass er von hinten in ihr kleines, enges Fotzenloch eindrang. Er hielt ihre Titten und ihre Taille abwechselnd fest, damit er so tief wie möglich in ihre auslaufende Fotze eindringen konnte.
Das machte er mit kurzen und kräftigen Stößen. Dabei bewegte er sein Becken rhythmisch. Stefanie war schon wieder so geil, dass sie bereits ahnte, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis sie wieder abspritzte.
Da Kurt und Clarissa direkt vor ihr lagen und in langsamem Rhythmus miteinander fickten, hatte sie keine mehr Gelegenheit, die beiden rechtzeitig zu warnen, als sich ihr geiles Nass über die beiden ergoss.
Kurt und Clarissa fanden ihre Flüssigkeit offensichtlich geil, denn sie wälzten sich darin wie Tiere und fickten immer heftiger miteinander.
Dieser Abend war für John und Stefanie so geil, dass sie nach einer kleinen Pause bereits wieder miteinander fickten und erst nach Hause fuhren, als der Morgen graute.
Da das Erlebnis aber in den Köpfen der beiden noch sehr präsent war, sprachen John und Stefanie mehrfach über das, was geschehen war. Beide waren der Meinung, dass die Idee, in den Swingerclub zu gehen, genau richtig war, um ihrem Liebesleben einen neuen Kick zu verleihen.
Während sie erzählten, merkte John, dass erneut eine gewisse Geilheit in ihm aufstieg. Er sah Stefanie an. Sie hatte sich nackt ausgezogen, lag auf dem Bett und duftete immer noch leicht nach der Creme, mit der er sie sich nach dem Duschen im Swingerclub eingecremt hatte.
Sie bemerkte natürlich, dass John wieder scharf auf sie war. Auch sie hatte wieder Lust darauf ihn zu spüren. Deshalb zwinkerte sie ihm einfach kurz zu und sagte ihm, dass sie genau dasselbe wollte.
Er küsste sie einfach lange überall am Körper, bevor er wieder in sie eindrang. Schon nach kurzer Zeit wechselten sie die Stellung. Jetzt saß Stefanie auf ihm und ritt ihn. Er konnte dabei ihre geilen Titten sehen, konnte sehen, wie sie im Schatten des Mondes hin und her wippten.
Sie ritt ihn so lange, bis beide laut stöhnend kamen. Danach gingen die beiden noch zusammen duschen und legten sich anschließend total zufrieden und erfüllt ins Bett. Sie schliefen eng aneinander gekuschelt ein.
Am nächsten Morgen brachte John seiner Stefanie Frühstück ans Bett. Er gestand, wie sehr er es genossen hatte, sie vor allen Leuten herzunehmen. Stefanie pflichtete ihm bei. Sie hatte ebenso das Gefühl des Beobachtet Werdens in sich aufgesaugt.
„Meldest Du uns wieder an?“, fragte sie.
John schob ihr in der Löffelchen-Stellung seinen steifen Riemen in ihr nasses Geschlecht.
„Ja!“
Fabienne Dubois
Verschollen
Im Dschungel
Eine erotische Geschichte
Das Erdbeben
Seit Tagen drohte die Natur. Immer wieder schwankte der Boden unter ihren Füßen. Mal mehr. Mal weniger. Unter ihnen, tief im Erdinneren, grollte und rumpelte es. Dann zitterte das Laub der Bäume. Die Tierwelt wurde für einen Augenblick still. Kein Vogel zwitscherte, kein Säugetier gab einen Laut von sich. Bis das Grollen und Rumpeln wieder vorbei war. Die Erde beruhigte sich anschließend. Man konnte wieder ganz normal auf dem Erdboden gehen. Ohne Angst haben zu müssen, von den wellenartigen Schwankungen, die sich wie Wasser auf der Erdoberfläche fortsetzten, hinweggespült zu werden.
Aber seit ein paar Minuten änderte sich alles. Die Natur war mucksmäuschenstill geworden. Ohne Rumpeln. Ohne dass sich der Boden bewegte. Kein Laut lag in der Luft. Nur die Wassertropfen, die vom täglichen Regens durch das Blattwerk der Bäume fielen, verursachten ein paar kleine Geräusche.
Julia hob den Kopf. Nur unterbewusst fiel ihr auf, dass sie nichts mehr hörte. Nun aber schenkte sie diesem Umstand ihre ganze Aufmerksamkeit. Neben ihr stand der Professor. Er war in seine Grabung vertieft. Schließlich waren sie dabei, mitten im südamerikanischen Urwald einen sensationellen Fund auszugraben. Eine Kooperation zwischen dem brasilianischen Staat und einer deutschen Universität ermöglichte dies.
Julia tippte den Professor an der Schulter an. Da hörte er es auch. Nämlich nichts. Ehrfürchtig blieb er stehen. Schaute sich beinahe ängstlich um. Prüfte, ob die Erde schwankte. Nichts. Wenige Meter weiter hatte Sebastian seinen Spaten zur Seite gelegt. Gabriela, die dunkelhäutige schöne Deutsch-Brasilianerin, tat es ihm gleich. Auch sie stand unbewegt im Dschungel und horchte.
Auf einmal ging es los. Unter ihren Füßen spürten sie zuerst ein Zittern im Boden. So als würde sich ein allmächtiger Erdgeist erheben. Das Grummeln wurde lauter, wurde zu einem Brüllen. Das Zittern des Bodens verstärkte sich. Dann schwankte der Boden. Es war, als wäre plötzlich alles flüssig geworden und man stünde auf einer wogenden Wasseroberfläche. Mit hohen Wellen. Die Blätter des Dschungels begannen zu rascheln. Die Tiere kreischten nun laut.
Das Grollen im Erdreich wurde noch lauter. Gabriela hatte das Gefühl, sie würde gleich umfallen. Der Professor stützte sich auf seinen Spaten. Doch das schien nichts zu helfen. Der Lärm aus der Tiefe wurde ohrenbetäubend. Plötzlich gaben riesige Urwaldbäume dem Erdbeben nach. Sie knickten einfach um. Die uralten Urwaldmonster fielen einfach zur Seite. Wie Streichhölzer.
“Lauft! Lauft um euer Leben! “, schrie der Professor und rannte in Richtung des kleinen Camps.
Er kam nur wenige Schritte weit, da fiel er einfach um. Der Boden schien ihm keinen Halt mehr zu bieten. Den drei anderen erging es ebenso.
Ein Donnern machte sich breit. Das kam nicht aus dem Erdinneren. Es kam von den umliegenden Hängen. Als die vier Wissenschaftler nach oben blickten sahen sie die riesige Schlammlawine, die sich vom oberen Rand des Tales löste und sich nun bedrohlich zur Talmitte bewegte. Mit größter Mühe erreichten sie ihr Lager. Sie hatten es in der Mitte des kleinen Tales auf einer Lichtung aufgeschlagen. In der Nähe eines Bachlaufes. Dort, wo man für zusätzlichen Platzgewinn das niedrige Buschwerk mit einer Machete niederschlagen konnte.
Das stabile Hauptzelt, das von Holzstangen gestützt wurde, fiel einfach in sich zusammen. Die leichten Zelte hielten. Aber das große Problem war die Schlammlawine. Das Erdbeben ließ allmählich nach. Umso lauter wurden das heranrollende Gestein und der sich wie ein überdimensionaler Teig bewegende breite Schlammberg. Die Schlammmassen drohten sich geradewegs auf die vier Wissenschaftler zuzubewegen.
Schon wieder rannten sie um ihr Leben. Diesmal in die entgegengesetzte Richtung. Dorthin, wo sie kurz zuvor gestartet waren. Mit Entsetzen mussten sie beobachten, wie die gesamte Bergflanke auf einer Breite von mehreren hundert Metern ins Rutschen kam. Der Talausgang wurde bald von einem riesigen Pfropfen aus Schlamm und mitgerissenen Bäumen versperrt.
Ein Drittel der Schlammlawine rollte bis in die Mitte des kleinen Tales. Direkt auf ihr Camp zu. Sie waren auf ihrer Flucht dem Wasserlauf gefolgt, an dem ihre Zelte standen. Entlang des Baches befand sich weniger Buschwerk. Das erleichtere das schnelle Vorankommen. Der Bach wurde von einem Wasserfall gespeist, der hoch oben über dem Talrand seinen Ursprung hatte. Am Ende des Wasserfalles, an einem tropischen türkiesblauen wunderschönen Becken, standen sie nun und beobachteten das Geschehen.
Der Schlamm, der den Ausgang verstopft hatte, kam zum Stillstand. Die Schlammlawine, die in die Mitte des Tales vordrang, schob sich immer noch in gleicher Geschwindigkeit den Abhang herunter. Sie knickte Bäume um, walzte Buschwerk platt. Sie begrub einen Urwaldriesen nach dem anderen unter sich. Bis das teigartige Monster endlich die kleine Lichtung und das Camp erreichte. Und das große Zelt einfach unter sich begrub.
Wabernd wie ein Pudding kam die Schlammmasse endlich zum Stillstand. Ohne die kleinen Zelte unter sich zu zerquetschen. Das Hauptzelt mit dem gesamten Expeditionsmaterial, ihren Computern, dem Satellitentelefon und dem Generator war unter meterhohen Schlammmassen begraben. Da war nichts mehr zu machen.
Die vier Wissenschaftler beobachteten das Schauspiel zum Teil mit Todesangst, zum Teil fasziniert und mit wissenschaftlicher Neugier. Als die Schlammlawine nach der Zerstörung des großen Zeltes wie durch ein Wunder endlich zum Stillstand gekommen war, sank Gabriela zu Boden und begann laut zu schreien und zu weinen.
Sebastian kümmerte sich sofort um sie. Julia rannte ebenfalls zu ihr hin. Gabriela konnte ihren starren Blick nicht von der zerstörten Landschaft lassen. Der Urwald, ihr geliebtes kleines Tal, hatte plötzlich eine riesige Wunde bekommen. Die dunkelbraune Schlammlawine war durch das satte Grün des Urwaldes hindurch gedrungen. Sie hinterließ oben am Talrand glatte dunkelbraune Flächen – das blanke Gestein, schlammverschmiert. Auf ihrem Weg ins Tal bildete sie eine braune nasse Masse, in der es zu brodeln und zu kochen schien. Es blubberte, als aus den vielen tausend Hohlräumen, die sich in der Lawine gebildet hatten, die Luft entwich. Die Bäume, die vom Schlamm begraben wurden, ragten zum Teil mit dem Wurzelwerk nach oben aus der Masse heraus. Ebenfalls vom Schlamm braun gefärbt.
Der Professor stand mit offenem Mund an den Baumstamm eines Urwaldriesen gelehnt und betrachtete die nähere Umgebung. Er redete in unverständlichen Worten leise vor sich hin. Sein Gesicht, aschfahl, verriet seinen Schockzustand.
Während sich Sebastian um die immer noch laut schreiende Gabriela kümmerte, sie in die Arme nahm und auf sie einredete, versuchte Julia dem Professor eine Stütze zu sein. Sie hörte auf die leisen Worte des Professors. Und glaubte darin auszumachen, dass er fortlaufend das Vater Unser betete.
„Hallo, Professor! Es ist vorbei!“, versuchte Julia dem erschütterten Mann Mut zu machen. Der Professor, atypisch für eine Person in seiner Stellung, war nicht etwa alt und ergraut. Seine wissenschaftliche Karriere hatte er sehr jung begonnen. Nun war er Mitte vierzig, eine wissenschaftliche Koryphäe was die ehemaligen mittel- und südamerikanischen Kulturen anging, und vom Aussehen, seiner Statur und seinem Körperbau nach hätte er auch ein guter Sportler sein können. Schwarze Haare, breite Schultern. Aber sein Herz und seine Seele gehörten ganz der Wissenschaft. Da blieb der Rest des Lebens manchmal ein wenig außen vor.
Plötzlich erschreckte die vier ein nächstes Erdbeben, riss sie aus ihrer konzentrierten Beobachtung der Umgebung. Wo sollten sie hingehen? Sie verharrten dort, wo sie standen. Blickten ängstlich zum Talrand hinauf, hofften inständig, dass sich nicht die nächste Schlammlawine auf den Weg in Tal machte. Aber die Abhänge hielten.
Der Schreck saß natürlich tief. Gabriela hatte zu weinen aufgehört. Sie befand sich in einer Schockstarre. Die kleine Gruppe saß, lag oder stand immer noch auf dem grasbewachsen Rand des Wasserfallbeckens. Von dort aus hatte man schließlich den besten Überblick über das Tal. Als der Professor wieder zu sich fand und auch Gabriela ihren Schrei- und Heulkrampf überwunden hatte, kauerten sie sich eng zusammen, saßen still nebeneinander.
Seit dem Nachbeben war die Natur wieder ruhig geworden. Nicht der kleinste Laut war zu hören. Nur das Plätschern des Wasserfalls stellte die Geräuschkulisse in dem Tal dar.
“Und nun?“, warf Julia plötzlich in den Raum.
Die vier schauten sich an. Niemand hatte eine Antwort.
“Mir scheint dieser Platz hier ziemlich sicher zu sein. Mein Vorschlag ist, dass wir unsere Zelte hierher holen und heute die Nacht hier zu bringen.“
“Keine zehn Pferde bringen mich in ein Zelt“, flüsterte Gabriela ganz leise.
„Ich glaube, ich ziehe es ebenfalls vor, im Freien zu übernachten“, gab nun auch der Professor seine Meinung von sich.
Sebastian blickte zu Julia. “Ich glaube, wir beide haben dieses Unglück recht unbeschadet überstanden. Du bleibst bei Gabriela und dem Professor. Ich hohle die Zelte hoch.“
Mit diesen Worten stand Sebastian auf und machte sich auf den Weg zu den Schlafzelten. Immer wieder blickte er sich vorsichtig um, überprüfte die Bäume ob sie drohten auf ihn zu stürzen. Hoffte natürlich auch, dass es kein weiteres Nachbeben mehr gab. Aber schon nach wenigen Minuten kam das nächste schwächere Beben. Ließ das Laubwerk erzittern. Stellte die Tierwelt auf ruhig. Aber es war schließlich allgemein bekannt, dass nach einem starken Erdbeben Nachbeben kommen würden. Insofern war Sebastian nur leidlich beunruhigt.
Er schaffte es bis zu den Zelten. Eine Herde kleiner Affen, die bisher immer gebührenden Abstand um das Camp gehalten hatte, sauste zwischen den Zelten einher. Aufgeregt. Durcheinander. Bei den Menschen hätte man gesagt: hysterisch.
Sebastian musste mehrere Male auf und absteigen, bis er die vier Zelte und das verbliebene Hab und Gut zum Wasserfallbecken hoch transportiert hatte. Es kostete ihn viel Mühe. Denn zwischenzeitlich setzte starker Regen ein. Die Gruppe wurde im Nu durchnässt. Üblicherweise hätten sie sich nun in ihr großes Zelt zurückgezogen und ihre Ausgrabungsergebnisse besprochen. Davon konnte jetzt keine Rede mehr sein.
Der Professor schaffte es allmählich komplett zurück in die Wirklichkeit. Sein Schock schien überstanden. Gabriela zitterte am ganzen Körper. Ihr Schockzustand klang auch ab. Dennoch musste sich Julia weiterhin um sie kümmern.
“Unsere ganze Ausrüstung ist kaputt. Das, was wir ausgegraben haben, steht noch in Kisten neben dem großen Zelt. Die Schlammlawine hat alles verschont. Dafür haben wir weder Satelliten-Telefon noch Internet noch sonst eine Möglichkeit, mit der Außenwelt Kontakt aufzunehmen. Und wenn ihr mich fragt. Die große Schlammlawine hat das Tal so zugemacht, dass wir erst wieder heraus können, wenn der Schlamm getrocknet ist“, analysierte Sebastian.
Das hatte sich nämlich schnell als das große Problem erwiesen. Die Schlammlawine war nicht zu überwinden. Sebastian hatte nur am Rande der Lawine versucht in den Schlamm hinein zu gehen. Er war sofort in das weiche Material eingesunken. Damit war der Weg nach draußen versperrt. Die steilen Abhänge des Talrandes konnte man schwerlich erklimmen, da sie sehr dicht bewachsen und am oberen Talrand auch besonders steil waren. Das bedeutete: Gefangenschaft in der Natur. Und für die Menschen in der Heimat waren sie ab dem Moment wohl verschollen.
