Kitabı oku: «Тетя Фрида и другие забавные истории. Уровень 2 / Tante Frieda und andere Lausbubengeschichten», sayfa 4
»So, so, aber er gefällt mir gar nicht. Er hat schon so wenig Haare. Und er schielt ziemlich stark. Das Gesicht ist so dick. Trinkt er gerne?«
Ich mag den Steinberger auch nicht besonders. Er hat zu mir gesagt, ich soll gegen meine Schwester anständig sein. Oder er will mich einmal bei den Ohren nehmen19.
Ich mache Ännchen oft vor, wie er schielt. Dann heult sie. Aber es hat mich geärgert, dass die Tante etwas gegen ihn weiß20. Sie weiß auch etwas gegen unsern Vater.
Ich wollte vielleicht in die Küche gehen und es ihnen sagen. Aber dann gibt es nichts zum Essen, wenn sie immer hinauslaufen und heulen. Ich habe gedacht, ich sage es, wenn das Essen vorbei ist.
Dann ist meine Mutter in das Zimmer gekommen. Sie hat der Tante die Hand gegeben. Dann hat meine Mutter gesagt:
»Ich habe mich vorher ein bisschen geärgert. Aber vielleicht war es nicht recht. Es ist vorbei21.«
Die Tante hat ihre Nase gerieben. Dann hat sie gesagt:
»Natürlich darf man nicht sich ärgern, wenn man die Wahrheit hört.«
Sie ist furchtbar gemein.
Ich bin hinausgegangen. Meine Mutter hat gerufen:
»Wo gehst du denn hin, Ludwig? Wir essen gleich.«
Ich habe gesagt:
»Ich muss geschwind ein unregelmäßiges Verbum anschauen.«
Da hat meine Mutter freundlich gelacht. Sie hat gesagt:
»Das ist recht, wenn du das unregelmäßige Verbum studierst.«
Und zur Tante hat meine Mutter gesagt:
»Weißt du, Frieda, ich glaube, unser Ludwig hat jetzt den besten Willen. Er will auf dem Gymnasium vorwärts kommen.«
Ich bin recht laut gegangen bis zu meinem Zimmer. Ich habe die Tür aufgemacht. Dann bin ich aber ganz still ins Zimmer der Tante gegangen. Der Papagei hat mich gleich gesehen. Er ist von der Stange gehupft. Ich habe schnell das Glas mit Wasser voll gemacht. Dann bin ich zu ihm hin. Ich habe ihn zweimal angespritzt.
Da hat er die Augen zugemacht. Er hat furchtbar gepfiffen. Er hat geschrien:
»Lora! Lora! Lora!«
Da bin ich geschwind hinaus. Schnell bin ich in mein Zimmer gekommen. Dann habe ein Buch genommen. Der Papagei hat noch einmal gepfiffen. Die Tür vom Wohnzimmer ist aufgegangen. Die Tante ist schnell gegangen. Sie hat gesagt:
»Ich weiß nicht, warum Lorchen ruft.«
Und dann war es ein bisschen still. Aber gleich hat sie in ihrem Zimmer geschrien:
»Das ist ja eine Gemeinheit! Das arme Tierchen!«
Sie hat meine Mutter gerufen. Das Lorchen war patschnass! Wo ist der nichtsnutzige Lausbub? Das bin ich.
Meine Mutter hat in mein Zimmer hereingeschaut. Ich habe das unregelmäßige gelernt.
Meine Mutter hat gesagt:
»Ludwig, hast du den Papagei nass gemacht?22«
Ich habe ganz zerstreut aus meinem Buch gesehen.
»Was für einen Papagei?«habe ich gefragt.
»Den Papagei der Tante«, hat sie gesagt.
Da war ich ganz beleidigt. Ich habe gesagt:
»Ich habe doch mein unregelmäßiges Verbum studiert! Warum ich?«
Die Tante ist auch an die Tür gekommen. Sie hat gerufen:
»Und wer?«
Ich habe gesagt, das weiß ich nicht. Vielleicht war es der Schreiner Michel. Er hat eine Holzspritze. Er kann weit damit spritzen.