Kitabı oku: «Immunsystem Hacks», sayfa 2

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HACK 004
KNOBLAUCHATEM, NA UND?

Knoblauch gehört zu den Laucharten, die benutzt wurden, um verschiedene Krankheiten zu behandeln, unter anderem Fieber, Verdauungsstörungen, Ohrenschmerzen, Cholera und sogar die Grippe. Neben Knoblauch gehören zu den Lauchgewächsen auch Zwiebeln, Schalotten, Frühlingszwiebeln, Bärlauch, Lauch und Schnittlauch.

Einer der Hauptgründe für die Immunwirkungen der Lauchgewächse ist der Bestandteil Alliin (der in höchster Konzentration im Knoblauch vorkommt). Wenn man diese Pflanzen kaut, setzt das Alliin einen Stoff frei, eine Organoschwefelverbindung, die stark antioxidative, antivirale und antibakterielle Eigenschaften hat. Pflanzen enthalten diese hohen Dosen an Schwefelverbindungen, um sich selbst gegen Fressfeinde zu schützen. Deswegen steigen einem beim Zwiebelschneiden Tränen in die Augen und man riecht aus dem Mund, wenn man diese Gemüsesorten isst.

Knoblauch beugt außerdem gegen Erkältungen vor und teilweise gegen die Grippe, denn er hilft, die Anzahl weißer Blutzellen zu erhöhen, wenn man infiziert wird.

Neben dem Alliin unterstützen die Lauchgemüsesorten auch wegen folgender Inhaltsstoffe die Immungesundheit:

Immunsteigerndes Vitamin C, Kalium und Selen

Quercetin (ein starkes Antioxidans)

Flavonoide, die den Glutathion-Spiegel erhöhen, der für Immun- und Entgiftungsprozesse zuständig ist

Fructane (nur in Knoblauch und Zwiebeln), die die Bakterien in Ihrem Bauch nähren, welche Ihre Immunabwehr steigern

Um diese nützlichen Effekte freizusetzen, muss Lauchgemüse gehackt, zerquetscht oder gekaut werden, damit das Alliin seine wirkungsvollen Schwefelverbindungen freisetzen kann. Auch wenn es keinen Standardwert für Knoblauchverzehr gibt, haben Studien gezeigt, dass zwei bis zehn Gramm Knoblauch pro Tag (ein bis zwei Zehen) Ihr Immunsystem boosten können. Sie können auch Knoblauchkapseln nehmen, wenn Ihnen das lieber ist.

Falls Sie am Reizdarmsyndrom leiden, sollten Sie vorsichtig sein, denn diese Gemüsesorten können Ihren Magen reizen. Besonders Knoblauch hat blutverdünnende Eigenschaften, was bedeutet, dass Menschen ihn meiden sollten, die Medikamente wie Warfarin nehmen.

HACK 005
BRINGEN SIE SICH MORGENS IN SCHWUNG

Wie Sie Ihren Tag beginnen, hat einen großen Einfluss auf Ihre Immungesundheit. Ihr Körper hat eine innere Uhr – Ihre biologische Uhr. Sie haben sogar nicht nur eine biologische Uhr, sondern eine in jeder Zelle. Mittels dieser „Uhren“, kollektiv als circadianer Rhythmus bezeichnet, wissen ihre Zellen, wann sie biologische Vorgänge starten sollen wie die Aktivierung von Genen und Enzymen oder die Freisetzung von Hormonen.

Dieser Rhythmus ist entscheidend für die Gesundheit Ihres Immunsystems und jedes anderen Systems und jeder Zelle Ihres Körpers. Satchin Panda (der führende Forscher auf dem Gebiet des circadianen Rhythmus) und sein Team haben herausgefunden, dass eine Störung des circadianen Rhythmus zu vermehrtem oxidativen Stress führt (Schäden durch freie Radikale) und zu Entzündungen, und damit steigt das Risiko für viele Immunkrankheiten wie Krebs, Infektionen, entzündliche sowie metabolische Krankheiten. Sogar die Weltgesundheitsorganisation hat die Aussage getroffen, dass häufig wechselnde Arbeitszeiten im Vergleich zu gleichbleibenden vermutlich karzinogen sein können (also die Wahrscheinlichkeit für eine Krebserkrankung erhöhen), und man konnte zeigen, dass eine Grippeimpfung am Morgen eine stärkere Antikörperreaktion auslöst als zu anderen Zeiten.

Man kann seine circadiane Gesundheit steigern, indem man seine täglichen Angewohnheiten zeitlich mit dem in Einklang bringt, was dem eigenen Körper entspricht. Wie man in den Tag startet, ist ebenfalls entscheidend für die circadiane Uhr. Hier drei wichtige Angewohnheiten, die man seiner morgendlichen Routine hinzufügen sollte:

Setzen Sie sich natürlichem Licht aus (draußen oder mithilfe einer Lampe, die über 10.000 Lux leistet) innerhalb der ersten Stunde, nachdem Sie aufstehen.

Machen Sie Sport in der ersten Stunde nach dem Aufstehen.

Essen Sie jeden Tag zur selben Zeit Frühstück.

Einfache Angewohnheiten wie diese können einen bedeutenden Einfluss auf Ihre Immungesundheit und Ihr Krankheitsrisiko haben.

HACK 006
KULTIVIEREN SIE IHR QI

Man konnte zeigen, dass die antike Kunst des Qi-Gongs große Auswirkungen auf die Gesundheit und das Immunsystem hat. „Qi“ bezieht sich auf die Lebenskraft oder Vitalenergie, während „Gong“ Arbeit bedeutet. Qi-Gong auszuüben bedeutet also, an der Lebensenergie zu arbeiten oder sie zu kultivieren.

Qi-Gong mischt sanfte Bewegungen, Posen, Meditation und kontrollierte Atmung, um das Qi zu stärken, zu reinigen und durch den Körper zirkulieren zu lassen. Die Stagnation des Qi ist eng verbunden mit schlechter Gesundheit und Krankheiten.

Zu den wichtigsten Effekten, die Qi-Gong auf das Immunsystem haben kann, gehören:

eine bessere Funktion der inneren Organe,

ein gesünderes Nerven- und endokrines (hormonelles) System,

eine Stärkung des Immunsystems,

eine Vermehrung der weißen Blutkörperchen,

die Linderung von Schmerzen,

das Freisetzen von tief vergrabenen Emotionen und das Nachlassen von Anspannung.

Auch wenn die moderne Wissenschaft viele Praktiken und Lehren antiker Traditionen noch nicht umfassend erforscht hat, gibt es dennoch ausreichend wissenschaftliche Untersuchungen, die den Wert von Qi-Gong für die Stärkung der Immungesundheit belegen. Ein Hauptfokus des Großteils der Forschung lag auf Krebspatienten, die in Behandlung sind (unter anderem Chemotherapie). Die Ergebnisse legen nahe, dass Qi-Gong Stress reduziert (Cortisolproduktion), Erschöpfung lindert, das Immunsystem stärkt und die Lebensqualität und die Überlebensraten von Krebspatienten verbessert. Es gibt verschiedene Arten von Qi-Gong, aber die angemessenste, um das Immunsystem zu boosten, ist medizinisches (heilendes) Qi-Gong. Sie können online mehr über Qi-Gong erfahren und hilfreiche Videoanleitungen finden.

HACK 007
VERMEIDEN SIE NACHTS HELLES LICHT

Ihre Immungesundheit und Schlaf hängen zusammen. Wenn Sie nicht gut schlafen, werden Sie leichter krank.

Ein wichtiger Aspekt, der sowohl unseren Schlaf als auch unsere Immungesundheit beeinflusst, ist Licht. Das Gehirn nutzt das Licht, um Ihre Umgebung zu erfassen und die Tageszeit zu bestimmen. Sowohl die Art des Lichtes (Wellenlänge) als auch die Helligkeit (Intensität) werden vom Gehirn über das Auge und Fotorezeptoren auf der Haut erfasst und es bestimmt anhand dessen die angemessenen biologischen Reaktionen.

Wenn es Dunkelheit wahrnimmt, wird vom Gehirn Melatonin ausgeschüttet. Melatonin ist am bekanntesten für seine Rolle beim Einleiten des Schlafs, aber es beeinflusst auch das Immunsystem. Es moduliert selbiges, was bedeutet, es wird Immunfunktionen entweder stimulieren oder unterdrücken (und kann daher entzündungssteigernde oder -hemmende Wirkung haben), abhängig von anderen Faktoren.

Aber wenn die Melatoninausschüttung auf irgendeine Weise gehemmt wird, stört das auch die Fähigkeit des Körpers, das Immunsystem zu regulieren. Und das ist genau, was passiert, wenn man sich nachts Licht aussetzt, besonders innerhalb der letzten zwei Stunden vor dem Zubettgehen.

Helles und/oder blaues Licht (Wellenlänge) haben beide erwiesenermaßen melatoninhemmende Eigenschaften. Blaues Licht kann von jeder Lichtquelle stammen (die nicht unbedingt blau sein muss), aber der Anteil ist besonders hoch bei Licht von Mobilgeräten, Computern und Fernsehern, die Sie vielleicht abends benutzen.

Für ein gesundes, reaktionsschnelles Immunsystem sollten Sie sich also abends weniger Licht aussetzen, besonders blauem Licht. Dabei kann man es auf verschiedene Arten reduzieren, durch Blaulichtfilter der Geräte oder spezielle blaulichtfilternde Brillengläser.

HACK 008
ESSEN SIE BEEREN

Beeren sind ein besonders nützlicher Bestandteil Ihres Immunarsenals, denn sie haben viele positive Effekte auf das Immunsystem.

Sie enthalten immunstärkende Vitamine (Vitamin C), Antioxidantien, Phytonährstoffe und andere das Immunsystem fördernde Bestandteile. Beeren unterstützen auch das Mikrobiom in Ihrem Darm, das eine wichtige Rolle für das Immunsystem spielt. Abgesehen von den allgemeinen Wirkungen haben Beeren auch einzigartige Eigenschaften. Himbeeren, Brombeeren, Blaubeeren und Erdbeeren haben einen hohen Vitamin-C-Gehalt (besonders Erdbeeren) und enthalten viele Flavonoide. Flavonoide sind wirkungskräftige Polyphenole, die man in Pflanzen findet und die Ihr internes Antioxidantiensystem stärken, Entzündungen mindern und die Zahl an Mitochondrien erhöhen. Mitochondrien sind die Zellorganellen, die die Energie bereitstellen, die Ihre Zellen, Organe und Systeme Ihres Körpers zum Funktionieren brauchen. Wenn man mehr Mitochondrien in den Zellen des Körpers hat, wird das Immunsystem gesünder und reaktionsfreudiger. Zusätzlich enthalten Blaubeeren auch Pterostilbene, ein weiterer Pflanzennährstoff, der angeblich entzündungshemmende, cholesterinsenkende und immunbeeinflussende Wirkungen haben soll.

Heidelbeeren, Preiselbeeren und Granatäpfel (ja, das sind ebenfalls Beeren) haben nachweislich entzündungshemmende Wirkung und helfen, das Immunsystem zu regulieren.

Granatäpfel enthalten außerdem Vitamin E und haben antibakterielle und antivirale Eigenschaften.

Holunderbeeren können die Erholungszeit und die Schwere von Erkältungen und der Grippe halbieren! Sie haben ebenfalls antivirale, antikarzinogene und entzündungshemmende Wirkung. Das erklärt, wieso so viele Menschen darauf schwören, Holundersirup gegen Erkältungen, Grippe und Nebenhöhlenentzündungen einzunehmen. Essen Sie Holunderbeeren nicht roh; sie müssen gekocht werden und man kann daraus Marmelade oder Sirup machen.

Fügen Sie Beeren Ihrem Speiseplan hinzu – in Smoothies und Joghurt oder wie Sie diese sonst gern genießen, um auf leckere Art Ihr Immunsystem zu fördern.

HACK 009
SUCHEN SIE NACH EINEM TIEFEREN SINN

Zu versuchen, sein Immunsystem in Ordnung zu bringen, weil es entweder zu wenig aktiv (das heißt, Sie sind häufig krank) oder überaktiv ist (das heißt, Sie haben eine Autoimmunerkrankung oder Entzündungen), wird vermutlich oft zu oberflächlichen Lösungen führen wie sich zu lange auf entzündungshemmende oder immunstimulierende Nahrungsbestandteile (Kräuter) zu verlassen. Diese Art Lösung ist für eine vorübergehende Linderung nützlich, aber ändert nichts an den dahinter liegenden Problemen der Fehlfunktion des Immunsystems. In Wahrheit hat das Problem vermutlich nichts mit dem Immunsystem zu tun, denn jedes Problem an der Oberfläche ist fast immer ein Symptom einer tiefer liegenden Ursache.

Ihr Immunsystem reagiert stets auf seine wahrgenommene Umgebung – oder es wird durch andere Faktoren (Medikamente, Kräuter, Toxine, Gesundheitszustand und so weiter) beeinflusst, auf bestimmte Weise zu reagieren. Man sollte sich vor Augen führen, dass es ein System ist, das in einem größeren Netzwerk an Systemen arbeitet. Das bedeutet, es ist besser, einen Schritt zurückzutreten, um sich zu überlegen, wieso es auf eine bestimmte Weise reagiert, statt sofort bei bestimmten Symptomen nach der einfachsten Lösung zu greifen.

Sie können ruhig bestimmte Nahrungsergänzungs- oder Lebensmittel als vorübergehende Lösung zur Linderung von Symptomen einsetzen, aber die wahren Lösungen werden Sie finden, wenn Sie tiefer graben, um zu verstehen, wieso Ihr Immunsystem sich auf eine bestimmte Weise verhält.

HACK 010
STELLEN SIE IHRE VORANNAHMEN INFRAGE

Sie fragen sich vielleicht, was es mit Ihrem Immunsystem zu tun hat, wenn man die eigenen Vorannahmen in Zweifel zieht – nun, es ist sogar entscheidend!

Sie handeln Tag für Tag in Übereinstimmung mit Ihren Glaubenssätzen. Diese bestimmen Ihre Angewohnheiten und Ihr Verhalten, also was Sie essen, wie viel Sport Sie treiben, wie viel Sie schlafen und so weiter. Und auch wenn diese Vorannahmen über Ihr Leben und die Welt um Sie herum für Sie selbst sehr real und wahr erscheinen mögen, ist jeder Glaubenssatz das Ergebnis persönlicher Erfahrung und/oder dem, was Sie von anderen gelernt haben. Das meiste davon geschieht unterbewusst. Wir haben alle jede Menge Glaubenssätze, die nicht auf harten Fakten beruhen.

Während des Tages werden Sie von Hunderten Milliarden Bits an Informationen pro Sekunde bombardiert. Das ist offensichtlich überwältigend. Um also die geistige Gesundheit zu bewahren, gibt es einen Teil Ihres Gehirns, das sogenannte aufsteigende retikuläre Aktivierungssystem, welches den Großteil dieser Informationen filtert, verzerrt oder löscht, sodass nur 2.000 Bits übrig bleiben. Diese 2.000, die es auswählt, sind diejenigen, die mit Ihren aktuellen Glaubenssätzen am ehesten übereinstimmen. Kurz gesagt, was Sie vom Leben erfahren, ist nicht etwas, das Ihnen einfach zustößt, sondern Sie erschaffen es durch Ihre Glaubenssätze.

Aber was, wenn ein Teil dessen, was Sie für wahr halten, nicht stimmt? Und was, wenn diese Vorannahmen nicht nur falsch sind, sondern Ihnen schaden? Deswegen ist es wichtig, regelmäßig das, was Sie für Ihre Gesundheit für relevant halten, zu reflektieren und infrage zu stellen. Einige der Glaubenssätze, die Sie haben, und die daraus entstehenden Erfahrungen könnten Sie davon abhalten, die Veränderungen vorzunehmen, die Ihre Gesundheit und die Ihres Immunsystems bedeutend verändern könnten. Zum Beispiel:

Verdienen Sie Liebe, Gesundheit oder Glück?

Was glauben Sie zu brauchen, um glücklich oder erfolgreich zu sein?

Was glauben Sie über sich selbst und Ihren Körper?

Die Glaubenssätze, die Sie in diesen Bereichen haben, und viele andere beeinflussen Ihre Handlungen, die entweder Ihre Gesundheit und Ihr Immunsystem fördern oder negativ beeinflussen. Wenn Sie zum Beispiel glauben, dass Sie kein Glück verdient haben, kann das dazu führen, dass man sich nicht genug um sich selbst kümmert und ungesunde Angewohnheiten entwickelt. Der Glaube, dass Sie eine Menge Geld verdienen müssen, um glücklich zu sein, kann dazu führen, dass Sie all Ihre Zeit mit Arbeit verbringen und Ihr Wohlergehen dabei vernachlässigen.

Führen Sie eine offene und ehrliche Unterhaltung mit sich selbst über das, was Sie glauben. Ermitteln Sie, ob diese Glaubenssätze Ihnen wirklich helfen oder ob es an der Zeit ist, sie infrage zu stellen. Das zu tun, kann vielleicht das Wichtigste sein, was Sie für die Gesundheit Ihres Immunsystems tun können.

Sie können damit anfangen, einige der Glaubenssätze aufzudecken, die Ihre Immungesundheit beeinflussen, indem Sie einfache Aussagen treffen wie: „Ich ____________________ nicht, weil _____________________ .“ Überlegen Sie sich nun, ob dieses Verhalten für Ihre Immungesundheit förderlich ist. Schreiben Sie die Antworten auf, die Ihnen als Erstes einfallen, wenn Sie Ihre Filter beiseitelassen.

HACK 011
MACHEN SIE YOGA

Yoga hat zahllose Auswirkungen auf die Gesundheit – viele verbessern sie und die Funktion des Immunsystems. Dazu gehören:

die Beruhigung und Entspannung des Nervensystems (Stressreduktion),

die Minderung chronischer Entzündungen,

eine bessere Funktion des Lymphsystems,

eine Kräftigung der Lunge,

die Freisetzung von Toxinen und Schleim, die sich in lebenswichtigen Organen ansammeln,

die Verbesserung des Pranaflusses (Lebensenergie).

In einer Untersuchung, die die entzündungshemmenden und immunmodulierenden Wirkungen des Yoga betrachtete, stellte man fest, dass Yoga in diesem Bereich sehr viele positive Wirkungen hat, was es besonders relevant für diejenigen macht, die an Entzündungen oder Autoimmunerkrankungen leiden. Forscher kamen außerdem zum Schluss, dass Yoga die Funktion von Immunzellen verbesserte, die sich auf der Magenschleimhaut und im Atemtrakt befinden. Auch wenn es mehrere Formen von Yoga gibt, haben die meisten Forscher das Hatha-Yoga betrachtet, das sich auf bestimmte Körperhaltungen konzentrierte, die für gewisse Zeit eingenommen werden.

Um den vollen Nutzen des Yoga zu entfalten, versuchen Sie, es so auszuüben, wie es gedacht war: Es sollte eine Philosophie sein und nicht nur ein Work-out. Die Stellungen (Asanas), mit denen Sie vielleicht vertraut sind, sind nur ein Zweig von Yoga. In seiner reinsten Form beinhaltet Yoga Meditation, Ernährung, Atmung (Pranayama), Mantras, Mudras und noch mehr. Um den größten Nutzen daraus zu ziehen, sollten Sie so viel wie möglich davon miteinbeziehen. Allerdings ist die beste Yogaübung diejenige, die Sie auch regelmäßig praktizieren, also finden Sie einen Weg, der Ihnen am meisten zusagt, und machen Sie sich damit vertraut, so wie es Ihnen richtig erscheint und in Ihrem eigenen Tempo.

Viele Stellungen werden Ihrem Immunsystem nützen, aber eine mit dem größten Nutzen ist Shavasana (Totenhaltung). Sie erfordert die völlige Entspannung des Körpers und Geistes (Gedanken). Machen Sie sich mit dieser Haltung online vertraut und wie man sie im Rahmen des Hatha-Yoga auf täglicher Basis praktiziert. Vielleicht finden Sie auch einen Yogakurs in Ihrer Gegend.

HACK 012
TRINKEN SIE EINEN GINGER-SHOT

Ingwer enthält viele gesundheitsfördernde Substanzen mit beeindruckend klingenden Namen wie Gingerol, Paradol, Shogaol oder Zingeron. Die Namen dieser Bestandteile sind nicht wirklich wichtig; wichtig sind die Wirkungen. Es wurde nachgewiesen, dass diese Inhaltsstoffe die Leber schützen, den Körper vor oxidativem Stress schützen (Schäden durch freie Radikale) und antikarzinogen, antimikrobiell, entzündungshemmend und antiallergisch wirken. Mit anderen Worten bedeutet es, dass Ihr Immunsystem besser funktioniert, Sie weniger Entzündungen haben und Ihr Immunsystem in seiner Aufgabe unterstützt wird, Sie vor schädlichen Mikroben und Krebszellen zu schützen.

In einer Studie wurde gezeigt, dass Ingwer Entzündungen in der Lunge (eine häufige Quelle für Infektionen der Atemwege) lindern kann, die durch das Immunsystem verursacht werden. Nachgewiesenermaßen mindert es zudem asthmatische Symptome, hemmt die Schleimproduktion und reduziert insgesamt Entzündungen in der Lunge.

Ingwer wurde auch aufgrund seiner möglichen positiven Wirkung auf die Verdauung untersucht. Ein Großteil dieser Forschung hat sich auf die Fähigkeit der Wurzel konzentriert, Übelkeit zu lindern, und einige Untersuchungen ergaben, dass es dabei so effektiv ist wie Medikamente – jedoch keine unerwünschten Nebenwirkungen hat.

Darüber hinaus wies man nach, dass Ingwer beim Abnehmen helfen kann und beim Regulieren des Blutzuckers, was beides ebenfalls das Immunsystem fördert. Das Großartige an der Ingwerwurzel ist, dass sie so vielseitig ist: Man kann sie beim Kochen verwenden, dem Tee hinzufügen, sie als „Shot“ trinken oder als Nahrungsergänzungsmittel konsumieren.

HACK 013
AKZEPTIEREN SIE DIE IMMUNREAKTION

Die natürliche Reaktion Ihres Körpers auf eine Infektion kann Fieber (erhöhte Körpertemperatur) beinhalten, Entzündungen (das Anschwellen und die Rötung von Gewebe), Erschöpfung, schlechte Laune, Durchfall, Husten und Schnupfen. Diese Symptome werden oft als die unangenehme Seite der Infektion betrachtet; aber das sind sie nicht: Sie sind die Konsequenz des Kampfes des Immunsystems gegen eine Infektion.

Die Lösung der modernen Medizin für Infektionen ist es zu versuchen, diese Symptome durch Medikamente zu bekämpfen. Und auch wenn einem das hilft, sich besser zu fühlen und besser den Alltag zu bewältigen, tut es nichts, um Ihren Körper beim Kampf gegen die Infektion zu unterstützen. Tatsächlich ignorieren Sie damit die körpereigene Intelligenz. Diese Reaktionen sind die Folge davon, dass das Immunsystem eine Infektion bekämpft, wieso sollte man sie also verhindern? Indem man diese Symptome unterdrückt, zieht man tatsächlich die Bremse, wenn es darum geht, von selbst zu heilen und sich wieder zu erholen.

Der berühmte Philosoph Hippokrates sagte einst: „Gebt mir ein Fieber und ich kann jede Krankheit heilen.“ Die Erhöhung der Körpertemperatur (Fieber) wird ausgelöst von Botenstoffen des Immunsystems, den sogenannten Pyrogenen, die einen Teil des Immunsystems aktivieren. Das Fieber unterstützt das Immunsystem dabei, das Virus oder das Bakterium effektiver zu bekämpfen, indem es eine weniger günstige Umgebung dafür schafft.

Durchfall ist zum Beispiel der Versuch des Körpers, eine Infektion des Verdauungstrakts zu beseitigen, und wenn man ihn unterdrückt, kann man die Infektion sehr verschlimmern und die Immunreaktion verstärken, was zu einer Intensivierung der Krankheitssymptome führt. Und die Erschöpfung und schlechte Stimmung, die man verspürt, wenn man krank ist, soll einen bremsen und dazu bringen, dass man sich ausruht und sich isoliert, um die Verbreitung der Infektion zu verhindern. Der Histaminausstoß und die daraus resultierende triefende Nase, das Niesen oder Anschwellen sind dafür da, um die Blutversorgung zum entsprechenden Bereich zu erhöhen und durchlässiger zu machen, damit Immunzellen an die Infektion/das Allergen herankommen und den Eindringling bekämpfen können.

Eine Entzündung ist häufig eine Reaktion, um Reparaturvorgänge zu fördern und den Immunzellen zu signalisieren, dass sie an den Ort der Infektion oder Verletzung kommen. Eine akute Entzündung, die von einer Wunde oder Infektion ausgelöst wird, ist völlig normal und sollte nicht unterdrückt werden, außer sie gerät außer Kontrolle. (Chronische Entzündungen sind etwas anderes und müssen behandelt werden, um daraus resultierende Probleme zu vermeiden.)

Es ist besser, auf den Körper zu hören und seine natürliche Immunreaktion zu unterstützen, indem man die angemessenen Nährstoffe und Kräuter zuführt. Es gibt natürlich Ausnahmen, und ein Übermaß einer bestimmten Reaktion (zum Beispiel ein Fieber über 39 Grad Celsius oder eine allergische Reaktion) kann in seltenen Fällen lebensbedrohlich sein, aber meistens ist das nicht der Fall.

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