Kitabı oku: «Draussen unterrichten (E-Book, Neuauflage, Ausgabe für die Schweiz)», sayfa 4

Sprachen
Abc mit der Natur
Ausrollgeschichten
Gegensätze
Laufgeschichten
Naturcomic
Die Sprache der Tiere
Wo steckt Herr Specht?
Sprichwörter
Brief aus der Natur
Formularkrieg
Lesen und präsentieren
Schreiben und präsentieren
Abc mit der Natur

Die Kinder suchen Buchstaben und Laute in der Natur (Sprachen, NMG), gestalten ein Abc-Buch (Sprachen, Gestalten, Medien und Informatik), schreiben und lesen in der Geheimschrift der Natur (NMG, Sprachen), organisieren selber ihr Vorgehen (personale, soziale und methodische Kompetenzen).
I wie Baumstamm
Einstieg
Material
keines
1.– 2. Zyklus
D.1.A | D.2.A | D.5.A | FS.5.A–C
1. Zyklus > Die Lehrperson sagt: «Hier in der Umgebung haben sich überall Buchstaben versteckt. Wer sieht etwas, was wie ein Buchstabe aussieht?» Die Kinder schauen ringsherum. Wenn ein Kind etwas gefunden hat, was einem Buchstaben gleicht, meldet es sich, nennt den Buchstaben und zeigt, wo es ihn sieht. Falls niemand etwas entdeckt, hilft die Lehrperson nach: «Wie welcher Buchstabe sehen denn Baumstämme aus?»
1.– 2. Zyklus > Gemeinsam versucht die Klasse, so viele Naturelemente wie möglich in der Umgebung zu entdecken, die mit einem bestimmten Buchstaben oder Laut beginnen. Die Lehrperson gibt den ersten Buchstaben oder Laut vor. Die Kinder schauen ringsumher. Wenn ein Kind etwas entdeckt hat, meldet es sich, nennt das Naturelement und zeigt den anderen, wo es ist. Die Lehrperson korrigiert, wenn nötig. Findet niemand mehr etwas, darf das Kind, das zuletzt einen Gegenstand entdeckt hat, einen neuen Buchstaben oder Laut nennen. Im 2. Zyklus kann diese Aktivität auch in einer Fremdsprache durchgeführt werden.
Abc-Buch
Material
Handykamera / Fotoapparat, Buchstaben (laminiert oder in Plastikmäppchen), Schreibunterlage, Natur-Lernjournal, Bleistifte, evtl. roter Faden
1. Zyklus
D.2.A | MI.1.3 | BG.1.B | BG.2.C
Die Lehrperson legt eine Auswahl an Buchstaben auf den Boden. Jedes Kind geht nun alleine auf die Suche nach diesen Buchstaben in der Umgebung. Wer ein Objekt gefunden hat, das einem der Buchstaben gleicht, schreibt diesen zehnmal in der Luft nach. Danach fotografiert er das Objekt oder skizziert es ins Natur-Lernjournal. Falls ein Buchstabe nicht gefunden wird, darf er auch mit Naturmaterial auf den Boden gelegt oder dreidimensional geformt werden – zum Beispiel mit Waldrebe, Efeu oder Gräsern.
Variante > Jedes Kind markiert alle Buchstaben, die es gefunden hat, mit rotem Faden. Nachdem alle mindestens einen Buchstaben entdeckt haben, geht die Klasse alle Buchstaben besichtigen. Die Lehrperson fotografiert. Dann bildet sie Zweiergruppen und teilt jeder Gruppe einen Buchstaben zu, der noch nicht gefunden wurde. Die Kinder gehen ihn suchen und markieren ihn.
Zurück in der Schule, werden dann einige Fotos ausgewählt und ausgedruckt oder die Skizzen ins Reine gezeichnet. Die Kinder kleben die Fotos oder Skizzen in ihr Schreibheft und üben darunter den Buchstaben – mithilfe von Wörtern, die sie in der Umgebung draussen entdeckt haben. Hat die Klasse das gesamte Alphabet draussen entdeckt, erstellt sie ein gemeinsames Abc-Buch: Jedes Kind gestaltet ein bis zwei Seiten.

Kind legt Buchstaben

Buchstabe in der Natur
Buchstaben- und Lautjagd
Material
Buchstaben (laminiert oder in Plastikmäppchen), kleine Tücher, Papier, Schreibunterlagen, Stifte
1.– 2. Zyklus
D.1.A | D.2.A | D.4.A | D.4.F | D.5.A–C | FS.5.A–C | NMG.2
Zu zweit gehen die Kinder auf Buchstaben- und Lautjagd, in Deutsch oder einer Fremdsprache. Die Lehrperson gibt jedem Team ein bis zwei Buchstaben oder Laute. Die Teams suchen nun nach Objekten in der Umgebung, die diesen Buchstaben bzw. Laut enthalten (einfache Version) oder damit beginnen (schwierige Version). Bei der Teambildung sollte man darauf achten, dass mindestens eines der Kinder einen ausreichenden Wortschatz in der verlangten Sprache besitzt.
Die Teams legen die gefundenen Naturelemente auf ein kleines Tuch zum entsprechenden Laut oder Buchstaben. Die Klasse besichtigt die Ausstellung, jedes Team präsentiert seine Beute.
In Klassen, die bereits alle Buchstaben beherrschen, verfasst jedes Team eine Liste mit den Namen der gefundenen Elemente. Jedes Team kontrolliert, ob es alle notierten Gegenstände in der Umgebung findet. Danach werden die Listen zwischen zwei Gruppen getauscht. Die Partnerteams korrigieren einander gegenseitig die Rechtschreibung und den Inhalt der Listen.
Variante > Auch eine gemeinsame Buchstabenjagd ist möglich. In diesem Fall legt die Lehrperson auf einem Tuch alle oder ausgewählte Buchstaben des Alphabets aus. Die Klasse versucht, so schnell wie möglich zu jedem Buchstaben ein Naturelement in der Umgebung zu finden, das mit diesem Buchstaben beginnt. Die Kinder organisieren ihr Vorgehen selber. Die Lehrperson kann die Suche beschränken oder erweitern: nur Adjektive, nur Verben oder nur Nomen suchen, Fantasiewörter entwickeln, Wörter in einer Fremdsprache bzw. in den Herkunftssprachen der Kinder erhaschen.

Kinder auf Buchstabenjagd

Ausstellung zum F
Geheimschrift der Natur
Material
kleine Tücher
2. Zyklus
D.2.A | D.5.A | NMG.2
Kennen die Kinder die Namen der Naturelemente gut, werden sie in die Geheimschrift der Natur eingeführt. Die Lehrperson teilt nun die Klasse in Gruppen auf und verteilt jeder Gruppe ein Wort, eventuell ergeben alle Wörter zusammen einen Satz. Die Gruppen suchen für jeden Buchstaben ihres Wortes ein natürliches oder vom Menschen geschaffenes Objekt in der Umgebung, das mit demselben Buchstaben anfängt. Die Lehrperson legt unterdessen kleine Tücher nebeneinander auf dem Boden aus, für jede Gruppe eines. Jede Gruppe legt dann die gefundenen Elemente in der richtigen Reihenfolge auf ihr Tuch. Falls ein Buchstabe zu schwer zu finden ist, darf er auch mit Naturmaterial geschrieben werden – aber nur einer! Die Teams, die schnell fertig sind, erhalten ein Zusatzwort zum Schreiben.
Haben alle Teams ihr Wort bereit, geht es weiter: Jedes Team versucht nun, die Wörter sämtlicher Gruppen zu entschlüsseln. Hat die Lehrperson Wörter verteilt, die zusammen einen Satz ergeben, gilt es zudem, die Wörter in die richtige Reihenfolge zu bringen und den Inhalt des Satzes zu erraten. Spannend sind Sätze, die eine Anweisung bzw. Frage enthalten, zum Beispiel: «Was ist in der alten Spechthöhle?» In der leeren Spechthöhle hat die Lehrperson zuvor eine Überraschung versteckt.
Reimschlangen
Material
keines
1.– 2. Zyklus
D.1.A | D.3.A–B | D.4.B–D | D.5.C
Jedes Kind erhält ein Naturelement aus der Umgebung zugeteilt. Die Aufgabe ist es nun, das betreffende Naturelement zu finden, zu untersuchen und eine seiner Eigenschaften mit einem Reimwort zu beschreiben, zum Beispiel: «Der Stein ist klein.» Danach kommt die Klasse im Kreis zusammen. Ein Kind beginnt, es legt sein Naturelement in die Mitte und sagt seinen Reimsatz dazu. Das nächste Kind im Kreis macht weiter, es legt sein Naturelement hin, wiederholt den ersten Satz und sagt seinen dazu. So wird die Reimschlange immer länger, je nach Altersstufe bis zum fünften oder zehnten Kind. Das folgende Kind im Kreis beginnt dann eine neue Schlange.
Der Stein ist klein
Der Stein ist klein, das Moos ist grandios.
Der Stein ist klein, das Moos ist grandios, das Ahornblatt ist aalglatt.
Variante > Die Kinder suchen ein Naturobjekt, das mit demselben Buchstaben wie der eigene Name anfängt:
Anna hat ein Ahornblatt.
Anna hat ein Ahornblatt, Luca hat ein Lindenblatt.
Anna hat ein Ahornblatt, Luca hat ein Lindenblatt, Reto hat eine Rinde.
Gegen Ende des 2. Zyklus kann diese Aktivität auch in einer Fremdsprache durchgeführt werden.
Weitere Ideen
D.5.A–C | D.4.A–D > Ausgehend von den gefundenen Naturelementen lassen sich lustige Sätze bilden. Einzige Bedingung: Jedes Wort muss mit demselben Buchstaben oder Laut beginnen, zum Beispiel wenn eine Krähe gesehen wurde: «Kohlrabenschwarze Krähen krächzen krass.» Oder wenn ein Holzspan gefunden wurde: «Spechte spitzen sportlich Späne.» Die Kinder notieren ihre Sätze draussen oder drinnen ins Schreibheft.
D.1.A | D.2.A | D.5.A > Zu zweit: Ein Kind zieht aus einem Sack einen Buchstaben oder Laut und sagt dann so viele Naturelemente der Umgebung wie möglich auf, die mit dem Laut beginnen. Weiss es nichts mehr, zieht das zweite Kind einen Buchstaben und nennt Naturelemente.
D.4.E–F > Die Kinder üben beim erworbenen Wortschatz die korrekte Schreibweise.
D.4.E–F | NMG.2 | NMG.2 > Die Lehrperson zeigt auf ein Naturelement, die Kinder sagen oder schreiben das korrekte Wort mit Artikel.
D.5.A > Die Klasse ordnet die gefundenen Naturelemente: nach der Funktion, der Familie, einem Oberbegriff, dem Alter, der Farbe …
Tipps und Tricks
Testen Sie Ihren Naturort auf sein Vokabular, bevor Sie diese Aktivität mit der Klasse durchführen:
>Welche Buchstaben und Laute sind einfach in der Umgebung zu finden, welche schwierig, welche gar nicht? Lassen Sie die Buchstaben, die zu schwierig zu finden sind, weg.
>Suchen Sie pro Ausflug nur einen Teil des Abc in der Natur.
>Achten Sie bei der Aktivität «Geheimschrift der Natur» darauf, dass die gewählten Wörter höchstens einen schwierig zu findenden Buchstaben enthalten. Formulieren Sie um, was zu schwierig ist.

Geheimschrift der Natur
Ausrollgeschichten

Die Kinder lauschen einer Ausrollgeschichte, spinnen sie gemeinsam weiter und erfinden selber eine (Sprachen, personale, soziale und methodische Kompetenzen).
Ausrollgeschichte eines Naturtags
Material
Tuch (ca. 100 × 30 cm)
1. Zyklus
D.1.A | D.3.A–B
Die Lehrperson hat im Voraus etwa zehn in der Umgebung gefundene Gegenstände in ein Tuch eingewickelt, und zwar so, dass sie einen Gegenstand nach dem anderen ausrollen kann. Sie weiss, wie sie ihre Geschichte beginnt und endet. Die Klasse setzt sich im Kreis hin, sodass alle das Tuch gut sehen können. Die Lehrperson wickelt das Tuch etwas aus, das erste Naturelement wird sichtbar. Sie beginnt ihre Geschichte, in der dieses Naturelement die Hauptrolle spielt: Es war einmal ein braunes, knittriges Herbstblatt, das sich schrecklich langweilte … Mit dem Weiterschreiten der Geschichte werden immer mehr Gegenstände ausgerollt, die in der Geschichte vorkommen. Die Lehrperson kann die Kinder integrieren, indem sie Fragen stellt: «Was glaubt ihr, was passierte dann mit dem Rindenstück?» Oder: «Was kann der Wurzelwicht denn mit diesem Korkenzieher anfangen?» Die Geschichte endet mit dem letzten ausgerollten Naturelement.
Themenvorschläge >
>Ein Abenteuer erleben: Was ein Ahornblatt alles erlebt, nachdem es vom Baum gefallen ist.
>Etwas suchen und (wieder-)finden: Der Frühling hat seinen Duft verloren und geht überall schnuppern.
>Angst haben und die Erfahrung machen, dass einem geholfen wird: Die Wohnung des Maulwurfs wird vom Regen überschwemmt – was soll er nun machen?
>Mehr und mehr Naturwesen kommen an einem Ort zusammen: Geschichte eines Handschuhs, der den Tieren des Naturorts als Winterquartier dient.
Die Lehrperson beobachtet während des Erzählens, wie gut die Kinder der Geschichte lauschen können, und stellt am Ende Verständnisfragen. Danach dürfen die Kinder mit den gesammelten Gegenständen spielen.
Varianten >
>Als Einstiegselement wird eine Figur gewählt, die die Kinder bereits kennen.
>Anstatt eine Geschichte zu erfinden, wird eine bekannte Geschichte nachgestellt; dabei werden Naturelemente der Umgebung integriert.
Ausrollgeschichte selber entwickeln
Material
Tücher, Schreibunterlagen, Stifte, Papier
2. Zyklus
D.1.A | D.3.A–B | D.4.A–F
Die Lehrperson erzählt den Beginn und das Ende der Geschichte, die Kinder die Etappen dazwischen. Die Lehrperson rollt jeweils ein Naturmaterial aus. Wem eine Idee dazu einfällt, meldet sich und darf weitererzählen.
Anschliessend erfinden die Kinder ihre eigenen Ausrollgeschichten. Zu zweit oder zu dritt erhalten sie ein Tuch und suchen sich interessante Naturelemente in der Umgebung. Sie schreiben die Geschichte nieder. Dabei achten sie darauf, dass die Geschichte spannend bleibt und einen klaren Beginn und Schluss aufweist. Sie überlegen sich eine Verständnisfrage, die sie den anderen stellen wollen. Danach präsentieren sie das Endresultat der Klasse, indem sie die Geschichte frei erzählen und dabei die Gegenstände Stück für Stück ausrollen.
Die Lehrperson beobachtet während des Erzählens: Wie gut können die Kinder eine Geschichte kohärent und kreativ weitererzählen? Integrieren sie vorher aufgetauchte Naturelemente? Die Klasse evaluiert gemeinsam nach dem Erzählen: War die Geschichte spannend? Hatte sie einen klaren Anfang und Schluss?
Weitere Ideen
D.4.A–F > Im Klassenzimmer schreiben die Kinder ihre erfundenen Geschichten ins Reine, verbessern wenn nötig den Spannungsbogen oder den Anfang und den Schluss, korrigieren Rechtschreibfehler und reflektieren den Schreibprozess.
Tipps und Tricks
>Diese Aktivitäten können gut als Einstieg oder Abschluss eines Naturtags verwendet werden.
>Die Ausrollgeschichte kann auch als kreativitätsfördernder Einstieg in eine andere Schreibarbeit benutzt werden (Ideen siehe Aktivitäten «Schreiben und präsentieren» ↗ hier).
>Die Geschichte wird abwechslungsreich, wenn Sie neben bekannten Naturelementen der Umgebung auch unübliche auswählen. Mit bekannten Naturelementen lässt sich einfach etwas erzählen, die unbekannten bringen Spannung.

Ausrollgeschichte erzählen

Lehrperson mit Ausrolltuch
Gegensätze

Die Kinder suchen Naturelemente, die zu einem Adjektiv passen, finden sein Gegenteil (Sprachen) und gestalten aus dem gesammelten Material Frisuren, eine Gegensatztorte oder einen Gegensatz-Barfussparcours (Gestalten, Sprachen, soziale und personale Kompetenzen).
Adjektive verstehen und sehen
Einstieg
Material
Adjektivkarten
1.– 2. Zyklus
D.5.D | FS.5.B | FS.5.D
Diese Aktivität eignet sich zum Üben und Formulieren von Sätzen mit Adjektiven, Gegensätzen und Eigenschaften von Naturmaterial. Sie kann auch zur Paar- oder Gruppenbildung verwendet werden oder als Suchauftrag auf dem Weg. Im 2. Zyklus eignet sie sich für den Fremdsprachenunterricht.

Adjektivkarten ziehen
1. Zyklus > Die Lehrperson fragt: «Wer sieht etwas Weiches? Was ist das Gegenteil von weich? Wer sieht etwas Hartes?» Oder: «Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist weich!»
2. Zyklus > Ein Kind zieht ein Adjektivkärtchen in einer Fremdsprache, liest es laut vor und übersetzt ins Deutsche. Die Lehrperson fragt: «Wer sieht etwas in der Umgebung, das diese Eigenschaft hat?» Dann ist das nächste Kind an der Reihe, bis die Klasse alle Wörter einmal gehört hat.
Gegensatztorte und Frisuren
Material
Adjektivkarten
1. Zyklus
D.5.D | BG.1.A | BG.2.A
Die Kinder suchen Objekte mit gegensätzlichen Eigenschaften. Die Lehrperson gibt die Adjektive vor: «Sucht alle etwas Weiches und etwas Hartes!» Die Kinder schwärmen aus und suchen solche Objekte. Unterdessen nimmt die Lehrperson Steine oder Stecken und gestaltet damit auf dem Boden einen Kreis mit verschiedenen Segmenten. In jedes Segment legt sie eine Adjektivkarte. Das ist die Grundstruktur der Gegensatztorte. Die Kinder füllen dann die zwei entsprechenden Segmente mit dem gefundenen Material. Danach nennt die Lehrperson das nächste Gegensatzpaar: rund und eckig, dick und dünn, fein und rau, leicht und schwer, lustig und traurig, dunkel und hell, alt und jung, schön und hässlich, spitzig und stumpf … Die Klasse betrachtet die «Tortenstücke»: Welches der gefundenen Naturelemente ist das spitzigste, dünnste, weichste, dunkelste, lustigste, schönste?
Danach können die Kinder aus den Fundstücken Frisuren gestalten: Jedes Kind sucht sich ein grosses Blatt und legt mit Naturmaterial ein Gesicht darauf. Welche Frisur passt am besten zum Blattgesicht? Die Kinder testen verschiedene Fundstücke aus.
Gegensatz-Barfussparcours
Material
Adjektivkarten, evtl. Badetuch
1.– 2. Zyklus
D.5.D | BG.1.A | BG.2.A
Die Lehrperson bereitet ein Satz Kärtchen mit Gegensatzpaaren vor, die spannend und unterschiedlich zum Ertasten sind. Jeweils zwei Kinder zusammen erhalten eine Adjektivkarte zugeteilt. Ihre Aufgabe ist es, so viel Naturmaterial mit dieser Eigenschaft zu finden, dass damit ein Rechteck von ca. 70 × 50 cm gefüllt werden kann. Die Lehrperson bereitet die Struktur des Barfussparcours vor. Sie gestaltet so viele Rechtecke, wie es Adjektivkarten gibt. Zu jedem Rechteck legt die Lehrperson das entsprechende Kärtchen und achtet dabei darauf, dass die jeweiligen Gegensätze hintereinander kommen. Die Kinder füllen ihre Rechtecke aus. Danach heisst es Schuhe und Socken ausziehen und barfuss (oder in Socken) über die Gegensätze laufen: Was ist angenehm, was nicht? Fühlt sich spitzig wirklich spitzig an? Ist weich auch warm und hart auch kalt?
Tipp > Am Ende des Parcours ein Badetuch hinlegen zum Füsseschrubben.
Finde dein Gegenteil
Material
Adjektivkarten
2. Zyklus
D.3.A–C | D.4.B | D.5.D | FS.3.A | FS.4.A | FS.5.B | FS.5.D | BG.1.A | BG.2.A
Die Lehrperson bereitet einen Satz Kärtchen mit Gegensatzpaaren vor, der genau der Anzahl Kinder entspricht. Ist die Zahl ungerade, macht sie selbst mit. Jedes Kind zieht ein Adjektivkärtchen und sucht sich in der Umgebung ein Naturelement mit der entsprechenden Eigenschaft. Auf ein Signal kommen alle zur Lehrperson zurück. Nun geht es darum, das Kind mit dem gegenteiligen Adjektiv zu finden, ohne dass man sein eigenes Adjektiv nennen darf. Dazu werden die Naturelemente der anderen betrachtet. Wer glaubt, sein Gegenteil gefunden zu haben, darf fragen: «Hast du etwas Langes?» Verneint das Kind, muss weitergesucht und gefragt werden.
Die Gegensatzpaare stellen sich nebeneinander und präsentieren ihr Adjektiv und ihr Fundstück mit einem Satz: «Dieser Stecken ist lang.» Oder: «Dieser Dorn ist kurz.» Wird die Aktivität in einer Fremdsprache durchgeführt, fragt die Lehrperson: «What did you find? How would you describe it?» Das Kind beschreibt sein Fundstück und nennt seinen Namen. Notfalls helfen andere Kinder und die Lehrperson nach.
Die gefundenen Gegensatzpaare werden nun an einem passenden Ort ausgestellt und mit dem Adjektiv angeschrieben. Die Paare suchen nach weiteren Naturobjekten, die zu ihren Adjektiven passen (zum Beispiel kurz oder lang sind) und ordnen sie (zum Beispiel vom Kürzesten zum Längsten) – oder arrangieren sie in einer kunstvollen Art und Weise. Dazu erstellen sie Listen («Was ist alles dick?») und formulieren Sätze («Samen der Waldrebe sind weicher als Moos»). Die Ausstellungen werden am Ende besucht oder fotografiert.
