Kitabı oku: «50 Meisterwerke Musst Du Lesen, Bevor Du Stirbst: Vol. 2 (Golden Deer Classics)», sayfa 7
beschmutzt hätte, so hätte der Vater, um diesen zu verschlingen, eine jener grauenhaften Fallen erfunden, in denen sich unter der Restauration die Unglücklichen fingen, die ihren Kopf aufs Schafott trugen. Tausend Taler im Jahr genügten für Lydia und Katt, die sie ihre Bonne nannte.
Als Peyrade oben in die Rue des Moineaux einbog, sah er Contenson; er ging an ihm vorbei, stieg als erster hinauf und führte seinen Agenten, als er seine Schritte auf der Treppe hörte, hinein, ehe noch die Flamländerin die Nase zur Küchentür hinausgesteckt hatte. Eine Glocke, die von einer Tür mit Guckfenster in Bewegung gesetzt wurde, und die im dritten Stockwerk hing, da, wo der Steinmetz wohnte, meldete es den Mietern des dritten und vierten Stockwerks, wenn jemand zu ihnen hinaufging. Wir brauchen nicht erst zu sagen, daß Peyrade stets um Mitternacht den Schlägel dieser Glocke umwickelte.
»Was gibt es denn so Eiliges, Philosoph?« ›Philosoph‹ war der Beiname, den Peyrade Contenson gegeben hatte, und den dieser Epiktet unter den Spitzeln auch verdiente. Dieser Name ›Contenson‹ verbarg – ach! einen der ältesten Namen des normannischen Feudaladels. »Nun, es gibt so gegen zehntausend zu verdienen.« »Was ist es? Politik?« »Nein, eine Kinderei! Der Baron von Nucingen, Sie wissen, dieser alte patentierte Dieb wiehert einer Frau nach, die er im Wald von Vincennes gesehen hat; und man muß sie ihm auffinden, oder er stirbt vor Liebe … Man hat gestern eine ärztliche Konsultation abgehalten, nach dem, was mir sein Kammerdiener gesagt hat … Ich habe ihm unter dem Vorwand, ich wolle ihm das Liebchen suchen, schon tausend Franken aus der Nase gezogen.« Und Contenson erzählte die Begegnung Nucingens und Esthers, indem er hinzufügte, der Baron habe einige neue Angaben zu machen.
»Geh,« erwiderte Peyrade; »wir werden diese Dulzinea finden; sag dem Baron, er solle heute abend im Wagen auf die Champs Elysées kommen, in die Avenue Gabriel, an der Ecke der Allee von Marigny.«
Peyrade setzte Contenson vor die Tür und pochte bei seiner Tochter, wie man pochen mußte, um eingelassen zu werden. Er trat freudig ein, denn der Zufall hatte ihm ein Mittel zugeworfen, endlich die Stellung, nach der er sich sehnte, zu erhalten. Er warf sich in einen guten Voltairesessel und sagte zu seiner Tochter, nachdem er sie zuvor auf die Stirn geküßt hatte: »Spiele mir etwas vor.«
Lydia spielte ihm ein Stück vor, das Beethoven für das Piano geschrieben hatte. »Das hast du hübsch gespielt, mein kleines Schäfchen,« sagte er, indem er seine Tochter zwischen die Knie zog. »Weißt du, daß wir einundzwanzig Jahr alt sind? Wir müssen heiraten, denn unser Vater ist über siebzig alt … « »Ich bin hier glücklich,« erwiderte sie. »Du liebst nur mich? Aber ich bin doch so häßlich und alt!« sagte Peyrade. »Aber wen soll ich denn lieben?« »Ich speise bei dir, mein kleines Schäfchen; sag Katt Bescheid. Ich denke daran, uns anders einzurichten; ich will eine Stellung annehmen und dir einen Gatten suchen, der deiner würdig ist … irgendeinen guten jungen Mann, der Talent hat und auf den du eines Tages stolz sein kannst … « »Ich habe erst einen gesehen, der mir als Gatte gefallen hätte … « »Du hast schon einen gesehen? … « »Ja, in den Tuilerien,« erwiderte Lydia; »er ging vorüber, er hatte der Gräfin von Sérizy den Arm gereicht.« »Er heißt? … « »Lucien von Rubempré … Ich saß mit Katt unter einer Linde und dachte an nichts. Neben mir saßen zwei Damen, die untereinander sagten: ›Das ist Frau von Sérizy und der schöne Lucien von Rubempré.‹ Ich sah mir das Paar an, das auch die beiden Damen ansahen. ›Ah, meine Liebe,‹ sagte die andere, ›es gibt Frauen, die recht glücklich sind. Der da läßt man alles hingehen, weil sie eine geborene von Ronquerolles ist und ihr Mann die Macht hat.‹ ›Aber, meine Liebe,‹ erwiderte die erste, ›Lucien kostet sie recht viel.‹ … Was heißt das, Papa?« »Das sind Dummheiten, wie die Leute aus der Gesellschaft sie sagen,« gab Peyrade seiner Tochter mit gutmütiger Miene zur Antwort. »Vielleicht spielten sie auf politische Ereignisse an.« »Nun, du hast mich gefragt, ich antworte dir. Wenn du mich verheiraten willst, so suche mir einen Gatten, der diesem jungen Mann ähnlich sieht … « »Kind,« erwiderte der Vater, »beim Mann ist die Schönheit nicht immer ein Zeichen der Güte. Junge Leute mit angenehmem Äußern begegnen im Anfang ihres Lebens keinerlei Schwierigkeiten, sie entfalten keinerlei Talent, sie werden durch das Entgegenkommen der Welt verdorben, und sie müssen nachher die Zinsen für ihre Stellung zahlen! … Ich möchte dir das suchen, was die Bürger, die Reichen und die Dummköpfe ohne Unterstützung und Schutz lassen … « »Wer ist das, Vater?« »Der unbekannte Mann von Talent … Aber geh, mein liebes Kind, ich bin imstande, alle Dachkammern von Paris zu durchstöbern und dein Programm zu erfüllen, indem ich dir einen Mann zu lieben gebe, der ebenso schön ist wie der schlechte Kerl, von dem du redest, der aber zugleich eine Zukunft hat, einen jener Leute, die vorbestimmt sind für den Ruhm und das Glück … Oh, daran hatte ich gar nicht mehr gedacht! Ich muß eine Herde von Neffen haben, und unter ihrer Zahl findet sich vielleicht einer, der deiner würdig ist! … Ich will in die Provence schreiben oder schreiben lassen!«
Seltsam! In ebendiesem Augenblick kam ein junger Mann, der vor Hunger und Ermattung fast tot war, aus dem Departement Vaucluse, und er zog ein durch das Italienische Tor; es war ein Neffe des Vaters Canquoelle auf der Suche nach seinem Onkel. In den Träumen der Familie, der das Schicksal dieses Onkels unbekannt war, blieb Peyrade ein Text der Hoffnung: man glaubte, er sei mit Millionen aus Indien heimgekehrt! Von solchen Winterabendmärchen getrieben, hatte dieser Neffe namens Theodosius eine Entdeckungsreise unternommen, um den phantastischen Onkel zu suchen.
Als Peyrade ein paar Stunden lang sein Vaterglück gekostet hatte, schritt er mit ausgewaschenen und gefärbten Haaren – sein Puder war eine Maske –, bekleidet mit einem guten dicken, blauen Tuchrock, der bis zum Kinn hinauf zugeknöpft war, eingehüllt in einen schwarzen Mantel, die Füße in groben Stiefeln mit dicken Sohlen und versehen mit einer geheimen Karte, langsamen Schrittes die Avenue Gabriel entlang, wo ihm vor den Gärten des Elysée Bourbon, als alte Obsthändlerin verkleidet, Contenson entgegentrat.
»Herr von Saint-Germain,« sagte Contenson, indem er seinem ehemaligen Chef seinen Kriegsnamen gab, »ich habe durch Sie fünfhundert Franken verdient; aber ich habe hier Posto gefaßt, um Ihnen zu sagen, daß der verdammte Baron sie mir nicht gegeben hat, ohne zuvor ins Haus – die Präfektur – zu fahren und Auskünfte einzuholen.« »Ich werde dich zweifellos nötig haben,« sagte Peyrade. »Sprich mit unsern Nummern sieben, zehn und einundzwanzig. Die Leute werden wir verwenden können, ohne daß man es bei der Polizei oder auf der Präfektur merkt.«
Contenson kehrte in die Nähe des Wagens zurück, in dem Herr von Nucingen auf Peyrade wartete.
»Ich bin Herr von Saint-Germain,« sagte der Südländer zu dem Baron, indem er sich bis zum Wagenschlag erhob. »Kut, staigen Se ain,« erwiderte der Baron, der Befehl gab, zum Triumphbogen hinaufzufahren. »Sie sind auf der Präfektur gewesen, Herr Baron? Das ist nicht recht … Darf man wissen, was Sie dem Herrn Präfekten gesagt haben, und was er erwidert hat?« fragte Peyrade. »Ehe ich ainem Schelm wie Gondanzon sechshündert Franken kab, follte ich doch wissen, ob er se hat verdient … Ich hab kesagt zum Bolißeibräfekten, daß ich wollte verwenden ainen Achenten namens Beirate fier aine telikate Mission im Ausland; und ob ich könnte haben unbekrenztes Vertrauen ßu ihm. Der Bräfekt hat mir kesagt, Sie wären ainer der keschicktesten und ehrlichsten Leite. Das ist alles.« »Will mir der Herr Baron sagen, um was es sich handelt, da man ihm meinen wahren Namen offenbart hat?«
Als der Baron in seinem scheußlichen Dialekt des polnischen Juden ausführlich und wortreich Auskunft gegeben hatte über seine Begegnung mit Esther, über den Schrei des Jägers, der hinter dem Wagen gestanden hatte, und über seine vergeblichen Bemühungen, schloß er damit, daß er erzählte, was sich am Tage zuvor bei ihm ereignet hatte; er berichtete von dem Lächeln, das Lucien von Rubempré entschlüpft war, und von dem Glauben Bianchons, den auch einige Dandys geteilt hätten, an einen Verkehr zwischen der Unbekannten und diesem jungen Mann.
»Hören Sie, Herr Baron, Sie werden mir zunächst zehntausend Franken auf die Kosten einhändigen; denn für Sie handelt es sich in dieser Angelegenheit um das Leben; und da Ihr Leben eine Geschäftsfabrik ist, so darf man nichts versäumen, damit Sie diese Frau finden. Ah! Sie sind erwischt!« »Ja, ich bin erwischt … « »Wenn mehr nötig ist, so werde ich es Ihnen sagen, Baron; verlassen Sie sich auf mich,« fuhr Peyrade fort. »Ich bin kein Spion, wie Sie vielleicht glauben … Ich war 1807 Generalpolizeikommissar in Antwerpen, und jetzt, da Ludwig XVIII. tot ist, kann ich Ihnen auch anvertrauen, daß ich sieben Jahre hindurch seine Gegenpolizei geleitet habe … Man handelt also nicht mit mir. Sie begreifen, Herr Baron, daß man keinen Voranschlag darüber machen kann, wieviel Gewissen man zu kaufen hat, ehe man eine Angelegenheit auch nur studiert hat. Seien Sie ohne Sorge, ich komme zum Ziel. Glauben Sie aber nicht, daß Sie mich mit irgendeiner Summe zufriedenstellen können; ich will etwas anderes als Lohn … « »Wenn es kain Gönigreich ist … « sagte der Baron. »Es ist für Sie weniger als ein Nichts.« »Das ist kut!« »Sie kennen die Kellers?« »Kenau.« »Franz Keller ist der Schwiegersohn des Grafen von Gondreville, und der Graf von Gondreville hat gestern mit seinem Schwiegersohn bei Ihnen gespeist.« »Wer Teifel kann Ihnen kesagt haben … ?« rief der Baron. »Schorsch wird es sein; der schwatzt immer.« Peyrade brach in ein Lachen aus. Dem Bankier kam ein seltsamer Verdacht über seinen Bedienten, als er dieses Lächeln bemerkte.
»Der Graf von Gondreville ist ganz in der Lage, mir eine Stellung in der Polizeipräfektur zu verschaffen, die ich mir wünsche und über deren Einrichtung der Präfekt innerhalb von achtundvierzig Stunden eine Denkschrift haben wird,« sagte Peyrade, indem er fortfuhr. »Bitten Sie für mich um diese Stellung; sorgen Sie dafür, daß der Graf von Gondreville sich mit der Sache befaßt, und zwar warm; so werden Sie sich für den Dienst, den ich Ihnen leisten will, erkenntlich zeigen. Ich verlange von Ihnen nur Ihr Wort; denn wenn Sie es brächen, so würden Sie den Tag verfluchen, an dem Sie geboren sind … Auf Peyrades Ehre!« »Ich keb Ihnen main Ährenwort, daß ich will tun das Mögliche … « »Wenn ich für Sie nur das Mögliche tun wollte, so wäre das nicht genug.« »Kut, ich will offen handeln.« »Offen … Das ist alles, was ich verlange,« sagte Peyrade, »und die Offenheit ist das einzige ein wenig neue Geschenk, das wir einander machen können.« »Offen,« wiederholte der Baron. »Wo wollen Se, daß ich Se absetze?« »Am Ende des Pont Louis Seize.« »Szur Kammerbricke,« sagte der Baron zu dem Diener, der an den Wagenschlag trat.
›Ich werd also pesitzen die Unpegannte,‹ sagte der Baron vor sich hin, als er davonfuhr.
›Was für ein wunderlicher Zufall!‹ sagte Peyrade bei sich selber, während er zu Fuß zum Palais Royal zurückkehrte, denn dort hoffte er die zehntausend Franken zu verdreifachen, um Lydia eine Mitgift geben zu können. »Da soll ich nun die kleinen Angelegenheiten des jungen Mannes untersuchen, der meine Tochter mit einem Blick bezaubert hat. Er gehört ohne Zweifel zu jenen Männern, die das ›Frauenauge‹ haben,« sagte er bei sich selber mit einem Wort aus der Geheimsprache, die er sich für seinen Gebrauch zurechtgelegt hatte und in der seine Beobachtungen wie die Corentins in Worte zusammengefaßt wurden, die zwar oft die Sprache vergewaltigten, aber ebendeshalb malerisch und energisch waren.
Als der Baron von Nucingen nach Hause kam, sah er sich selbst nicht mehr ähnlich; er setzte seine Leute und seine Frau in Erstaunen: er zeigte ihnen ein belebtes Gesicht voller Farbe; er war lustig.
»Weh unsern Aktionären!« sagte du Tillet zu Rastignac.
Man nahm eben nach der Rückkehr aus der Oper in Delphine von Nucingens kleinem Salon den Tee. »Ja,« erwiderte lächelnd der Baron, da er den Scherz seines Kollegen aufgefangen hatte, »ich habe das Pedürfnis, Keschäfte zu machen … « »So haben Sie Ihre Unbekannte gesehen?« fragte Frau von Nucingen. »Nain,« erwiderte er; »ich hab nur Hoffnung, sie ßu finden.«
»Liebt man je so seine Frau? … « rief Frau von Nucingen aus, während sie ein wenig Eifersucht empfand, weil sie sie heuchelte. »Wenn Sie sie für sich haben,« sagte du Tillet zu dem Baron, »so werden Sie uns mit ihr zum Souper einladen; denn ich bin begierig darauf, das Geschöpf zu sehen, das Sie so jung machen konnte, wie Sie es sind.« »Sie ist ain Maisterwerk der Nadur,« erwiderte der alte Bankier.
»Er wird sich fangen lassen wie ein Minderjähriger,« sagte Rastignac Delphine ins Ohr. »Bah, er verdient doch wohl Geld genug, um … « »Ein wenig wieder auszugeben, nicht wahr?« sagte du Tillet, indem er die Baronin unterbrach.
Nucingen ging im Salon spazieren, als stolperte er über seine Beine. »Das ist der Augenblick, um sich Ihre neuen Schulden von ihm bezahlen zu lassen,« sagte Rastignac der Baronin ins Ohr.
In ebendiesem Augenblick verließ Carlos die Rue Taitbout voller Hoffnung. Er war dorthin gekommen, um Europa die letzten Anweisungen zu geben; denn sie sollte die Hauptrolle in der Komödie spielen, die erfunden worden war, um den Baron von Nucingen zu betrügen. Bis zum Boulevard begleitete den Spanier Lucien, den es ziemlich stark beunruhigte, als er diesen Halbteufel so vollkommen verkleidet sah, daß er selbst ihn nur hatte an der Stimme erkennen können.
»Wo zum Teufel hast du eine Frau gefunden, die schöner ist als Esther?« fragte er seinen Verführer. »Mein Kleiner, so etwas findet man nicht in Paris. Ein solcher Teint wird nicht in Frankreich erzeugt.« »Ich will sagen, du siehst mich noch ganz starr … Die Venus Kallipyga ist nicht so schön gewachsen! Man könnte sich für sie dem Teufel verschreiben … Aber woher hast du sie?« »Sie ist die schönste Londoner Dirne. Im Ginrausch hat sie in einem Eifersuchtsanfall ihren Liebhaber getötet. Der Liebhaber ist ein Elender, den die Londoner Polizei glücklich los ist, und man hat dieses Geschöpf, damit die Sache in Vergessenheit gerät, auf einige Zeit nach Paris geschickt … Die Schelmin ist recht gut erzogen. Sie ist die Tochter eines Ministers; sie spricht französisch, als wäre das ihre Muttersprache; sie weiß nicht und darf nie erfahren, was sie da macht. Wir haben ihr gesagt, wenn sie dir gefalle, so könne sie dir Millionen verzehren; aber du seiest eifersüchtig wie ein Tiger; und wir haben ihr das Programm nach Esthers Leben vorgeschrieben.« »Aber wenn Nucingen sie Esther vorzöge?« »Ah! Da haben wir dich! … « rief Carlos. »Du fürchtest heute, es könne nicht geschehen, was dich gestern so sehr erschreckte! Sei unbesorgt. Dieses blonde und weiße Mädchen hat blaue Augen: sie ist der Gegensatz der schönen Jüdin, und nur Esthers Augen können einen so verfaulten Menschen wie Nucingen aufstören. Du konntest doch keine Scheuche verstecken, zum Teufel! Wenn diese Puppe ihre Rolle ausgespielt hat, werde ich sie unter dem Geleit einer zuverlässigen Person nach Rom oder nach Madrid schicken, wo sie Leidenschaften entfachen wird.« »Da wir sie nur auf kurze Zeit haben,« sagte Lucien, »so kehre ich zu ihr zurück … « »Geh, mein Sohn, amüsiere dich … Morgen hast du noch einen Tag. Ich erwarte jemanden, dem ich den Auftrag gegeben habe, zu erkunden, was beim Baron von Nucingen vorgeht.« »Wen?« »Die Geliebte seines Kammerdieners; denn schließlich muß man fortwährend wissen, was beim Feind geschieht.«
Um Mitternacht fand Paccard, Esthers Jäger, Carlos auf dem Pont des Arts, dem günstigsten Ort in Paris, wenn man sich ein paar Worte zu sagen hat, die niemand hören darf. Während sie miteinander sprachen, sah der Jäger nach der einen Seite, während sein Herr in die entgegengesetzte Richtung spähte.
»Der Baron ist heute zwischen vier und fünf Uhr auf der Polizeipräfektur gewesen,« sagte der Jäger; »und heute abend hat er sich gerühmt, daß er die Frau, die er im Wald von Vincennes gesehen hat, finden würde; man hat sie ihm versprochen … « »So werden wir beobachtet werden!« sagte Carlos; »aber von wem?« »Man hat sich schon einmal Louchards bedient, des Exekutoren.« »Das wäre Kinderei,« erwiderte Carlos. »Wir haben nur das Sicherheitskorps und die Kriminalpolizei zu fürchten; und sowie die sich nicht regt, können wir uns regen! … « »Noch eins … « »Was?« »Die Freunde der Kette … Ich bin gestern Lapouraille begegnet … Er hat einen Haushalt kalt gemacht und zehntausend ›Thonen‹ zu je fünf Rädern erbeutet … in Gold!« »Man wird ihn verhaften,« sagte Jakob Collin; »das ist der Mord in der Rue Boucher.« »Welches ist die Losung?« fragte Paccard mit der ehrfurchtsvollen Miene, die ein Marschall zeigen mochte, wenn er von Ludwig XVIII. die Losung entgegennahm. »Ihr werdet jeden Abend um zehn Uhr ausfahren. Ihr werdet in scharfer Fahrt in die Wälder von Vincennes, Meudon oder Ville d'Avray gehen. Wenn euch jemand beobachtet oder folgt, so laß mit dir reden, sei zugänglich, schwatzhaft, bestechlich. Sprich von der Eifersucht Rubemprés, der wahnsinnig verliebt ist in die ›gnädige Frau‹, und der vor allem nicht will, daß man in der Gesellschaft erfährt, daß er eine solche Geliebte hat … « »Genügt. Muß ich bewaffnet sein?« »Nie!« sagte Carlos lebhaft. »Eine Waffe! … Wozu dient die? Um Unglück anzurichten! Wenn man dem stärksten Menschen mit dem Hieb, den ich dir gezeigt habe, die Beine zerbrechen kann … wenn man sich gegen drei bewaffnete Stockmeister schlagen kann, und zwar mit der Gewißheit, zwei von ihnen zu Boden zu strecken, ehe sie noch ihr Seitengewehr gezogen haben – was fürchtet man da? Hast du nicht deinen Stock?« »Allerdings,« sagte der Jäger.
Paccard, beibenannt ›Alte Garde‹, ›Braver Kerl‹ und ›Festheran‹, ein Mann mit eisernen Kniekehlen, stählernem Arm, italienischem Backenbart, künstlerischer Haartracht und einem Gesicht, bleich und regungslos wie das Contensons, verbarg sein Feuer im Innern, und er erfreute sich einer Tambourmajorsstatur, die jeden Argwohn verbannte. Einer, der aus Poissy oder Melun entsprungen ist, hat nicht jene ernsthafte Geckerei und jenen Glauben an seine Vorzüge. Als Dschaafar des Harun al-Raschid des Bagnos bezeigte er ihm die freundschaftliche Bewunderung, die Peyrade für Corentin empfand. Dieser ungeheuer langbeinige Koloß, der keine starke Brust und nicht zuviel Fleisch auf den Knochen hatte, ging ernsten Schrittes auf seinen beiden Stelzen umher. Nie bewegte sich die Rechte, ohne daß auch das rechte Auge die äußern Umstände mit jener ruhigen Geschwindigkeit prüfte, wie sie dem Dieb und dem Spion eigen ist. Das linke Auge ahmte dem rechten nach. Dürr, beweglich, zu jeder Stunde zu allem bereit, so wäre nach Jakobs Worten Paccard ohne jenen vertrauten Feind, den man den Branntwein der Helden nennt, vollkommen gewesen, da er alle Talente, die ein Mensch, der mit der Gesellschaft im Kampf lebt, braucht, im höchsten Grade besaß; doch war es dem Meister gelungen, den Sklaven zu überreden, daß er dem Feuer nur einen Teil von sich preisgab und also nur abends trank. Wenn Paccard nach Hause kam, trank er das flüssige Gold hinunter, das ihm die dickbäuchige Steingutflasche aus Danzig eingoß.
»Man wird das Auge offen halten,« sagte Paccard, nachdem er den gegrüßt hatte, den er seinen Beichtvater nannte und indem er seinen prachtvollen Federhut aufsetzte.
Durch diese Ereignisse kam es dahin, daß sich die Leute, die, jeder in seiner Sphäre, so stark waren wie Jakob Collin, Peyrade und Corentin, auf einem und demselben Boden in einen Kampf verwickelt sahen, in dem sie ihr Genie entfalten konnten und in dem ein jeder für seine Leidenschaft oder seine Interessen kämpfte. Es war eine jener furchtbaren Schlachten, von denen man nichts weiß, in denen aber an Talent, an Haß, an Gereiztheit, an Märschen und Gegenmärschen und Listen genau so viel Kraft aufgewandt wird, wie nötig ist, um ein Vermögen zu begründen. Menschen und Mittel, das alles war auf seiten Peyrades Geheimnis; sein Freund Corentin unterstützte ihn bei dem ganzen Feldzug, der für sie eine Kinderei war. Daher schweigt auch die Geschichte über diesen Gegenstand, wie sie über die wahren Ursachen vieler Revolutionen schweigt.
Aber dieses ist das Ergebnis: Fünf Tage nach der Unterredung des Herrn von Nucingen mit Peyrade stieg ein Mann von etwa fünfzig Jahren, mit jenem Bleiweißgesicht, das das Leben in der Gesellschaft den Diplomaten verleiht, bekleidet mit blauem Tuch, von ziemlich eleganter Haltung und annähernd der Erscheinung eines Staatsministers, aus einem prachtvollen Kabriolett, indem er seinem Bedienten die Zügel zuwarf. Er fragte den Kammerdiener, der auf einer Bank der Vorhalle gesessen hatte und ihm ehrerbietig die wundervolle Glastür aufhielt, ob der Baron von Nucingen zu sprechen wäre.
»Der Name des Herrn?« fragte der Bediente. »Sagen Sie dem Herrn Baron, ich käme aus der Avenue Gabriel,« erwiderte Corentin. »Wenn Gäste da sind, so hüten Sie sich, diesen Namen laut zu nennen; man würde Sie vor die Tür setzen.«
Eine Minute darauf kam der Kammerdiener zurück und führte Corentin durch die innern Gemächer in das Arbeitszimmer des Barons.
Corentin tauschte einen undurchdringlichen Blick gegen einen ebensolchen des Bankiers aus, und sie grüßten sich, wie es sich ziemte.
»Herr Baron,« sagte er, »ich komme im Namen Peyrades.« »Kut,« sagte der Baron, indem er aufstand, um die Riegel vor beide Türen zu schieben. »Die Geliebte des Herrn von Rubempré wohnt in der Rue Taitbout, in der ehemaligen Wohnung des Fräuleins von Bellefeuille, der ehemaligen Geliebten des Herrn von Granville, des Generalstaatsanwalts.« »Ah, so ticht bei mir!« rief der Baron, »wie gomisch!« »Es wird mir nicht schwer zu glauben, daß Sie wahnsinnig in diese prachtvolle Person verliebt sind; ich habe sie mit Vergnügen gesehen,« erwiderte Corentin. »Lucien ist so eifersüchtig auf dieses Mädchen, daß er ihr verbietet, sich zu zeigen; und er wird sehr von ihr geliebt, denn in den vier Jahren, seit sie der Bellefeuille in ihrem Mobiliar und ihrem Stand gefolgt ist, haben weder die Nachbarn noch der Pförtner noch die Mieter des Hauses sie je erblicken können. Das Liebchen fährt nur nachts spazieren. Wenn sie aufbricht, sind die Vorhänge des Wagenschlags herabgelassen, und die gnädige Frau ist verschleiert. Luciens Gründe, wenn er diese Frau verbirgt, bestehen nicht nur in der Eifersucht: er soll Klotilde von Grandlieu heiraten, und er ist gegenwärtig der Günstling der Frau von Sérizy. Natürlich hängt er sowohl an seiner Prunkgeliebten wie an seiner Braut. Sie sind also Herr der Situation, denn Lucien wird sein Vergnügen seinen Interessen und seiner Eitelkeit aufopfern. Sie sind reich, es handelt sich wahrscheinlich um Ihr letztes Glück, also seien Sie freigebig. Sie werden durch die Kammerfrau ans Ziel gelangen. Geben Sie der Zofe etwa zehntausend Franken, so wird sie Sie in dem Schlafzimmer ihrer Herrin verstecken; und für Sie ist es das schon wert.«
Keine rhetorische Figur vermag die stoßweise, scharfe, apodiktische Redeweise Corentins zu malen; der Baron bemerkte sie, und er verriet Erstaunen; sein regungsloses Gesicht zeigte einen Ausdruck, den er ihm seit langem verwehrt hatte.
»Ich komme, um Sie für meinen Freund Peyrade um fünftausend Franken zu bitten; er hat einen Ihrer Scheine fallen lassen … ein kleiner Unfall,« fuhr Corentin im schönsten Befehlston fort. »Peyrade kennt sein Paris zu genau, um Anzeigekosten auf sich zu nehmen, und er hat auf Sie gezählt. Aber das ist nicht das Wichtigste,« sagte Corentin, indem er sich auf eine Art verbesserte, die der Geldforderung jede Bedeutung nahm. »Wenn Sie nicht auf Ihre alten Tage Kummer haben wollen, so verschaffen Sie Peyrade die Stellung, um die er Sie gebeten hat; und Sie können sie ihm leicht verschaffen. Der Generalpolizeidirektor des Königreichs wird gestern einen Bericht über diesen Gegenstand erhalten haben. Es handelt sich nur darum, daß Gondreville mit dem Polizeipräfekten darüber spricht. Nun, sagen Sie Malin, dem Grafen von Gondreville, es handle sich darum, einen von denen zu verpflichten, die ihn der Herren von Simeuse entledigt haben, so wird er sich regen.« »Ta, main Herr,« sagte der Baron, indem er fünf Tausendfrankenscheine nahm und Corentin hinreichte.
»Die Kammerfrau hat einen großen Jäger namens Paccard zum guten Freund. Er wohnt in der Rue de Provence bei einem Stellmacher, und er vermietet sich als Jäger an alle, die wie die Fürsten auftreten. Den Weg zu der Kammerfrau der Frau van Bogseck finden Sie durch Paccard, einen großen Piemonteser Schlingel, der den Wermut herzlich liebt.«
Offenbar war diese elegant als Postskriptum hingeworfene Auskunft die Quittung für die fünftausend Franken. Der Baron suchte zu erraten, welcher Rasse Corentin angehörte; seine Intelligenz sagte ihm, daß er in ihm eher einen Spionagedirektor vor sich hatte, als einen Spion; aber Corentin blieb für ihn das, was für einen Archäologen eine Inschrift ist, an der mindestens drei Viertel der Buchstaben fehlen.
»Wie haißt die Gammerfrau?« fragte er. »Eugenie,« erwiderte Corentin, der den Baron grüßte und hinausging.
Der Baron von Nucingen verließ in seinem Überschwang der Freude seine Geschäfte, seine Bureaus und stieg in dem glücklichen Fieber eines jungen Mannes von zwanzig Jahren, der in Gedanken ein erstes Stelldichein mit einer ersten Geliebten vorkostet, in seine Wohnung hinauf. Der Baron Treue zu wahren, sie stürzt sich in Schulden. Der Kapitalist, den man nach Holland gerufen hat, vergißt die Arbeiterin; er geht nicht ein einziges Mal in das Paradies, in das er sie verpflanzt hat, und aus dem sie von neuem so tief hinunterstürzt, wie man in Paris nur stürzen kann. Nucingen spielte nicht, Nucingen begönnerte keine Künste, Nucingen hatte keinerlei Launen: er mußte sich also in seine Leidenschaft für Esther mit einer Verblendung hineinstürzen, auf die Carlos Herrera gerechnet hatte.
Nach seinem Frühstück ließ der Baron Georg, seinen Kammerdiener, kommen und befahl ihm, in die Rue Taitbout zu gehen und Fräulein Eugenie, die Kammerfrau der Frau van Bogseck, zu bitten, daß sie in einer wichtigen Angelegenheit in seine Bureaus kommen möchte. »Du fiehrst sie selbst,« fügte er hinzu, »und läßt sie in main Szimmer hinaufstaigen und sagst ihr, daß ihr Klück kemacht ist.«
Georg hatte große Mühe, Europa-Eugenie dazu zu bringen, daß sie mitkam. Die gnädige Frau, sagte sie, erlaubte ihr niemals, auszugehen; sie könnte ihre Stellung verlieren usw. Daher sang Georg denn auch dem Baron, der ihm zehn Louisdor gab, sein eigenes Lob in den höchsten Tönen. »Wenn die gnädige Frau heute nacht ohne sie ausfährt,« sagte Georg zu seinem Herrn, dessen Augen wie Karfunkeln blitzten, »so wird sie gegen zehn Uhr kommen.« »Kut; du kommst um nein, um mich anßußiehen und zu vrisieren; denn ich will so kut aussehen wie möglich … Ich glaube, daß ich vor maine Keliepte treten werde, oder das Keld mißte nicht das Keld sein … «
Von zwölf bis ein Uhr mittags färbte der Baron sich Haar und Bart. Um neun Uhr machte er, nachdem er vor dem Diner ein Bad genommen hatte, wie ein Bräutigam Toilette; er parfümierte und putzte sich. Frau von Nucingen machte sich, als sie von dieser Verwandlung hörte, das Vergnügen, ihren Gatten zu besuchen.
»Mein Gott,« sagte sie, »wie lächerlich Sie sind! … Binden Sie doch wenigstens eine Krawatte aus schwarzem Satin um statt dieser weißen Krawatte, die Ihren Backenbart noch härter macht; außerdem ist das Empire, alter Biedermann, und Sie geben sich das Aussehen eines alten Parlamentsrats. Legen Sie doch Ihre Diamantknöpfe ab, die kosten das Stück hunderttausend Franken; die Äffin würde Sie darum bitten, und Sie könnten sie ihr nicht abschlagen; wenn Sie sie schon einer Dirne schenken wollen, stecken Sie sie lieber mir in die Ohren.«
Der arme Finanzier, dem die Richtigkeit dieser Bemerkungen einleuchtete, gehorchte seiner Frau mit sauertöpfischer Miene.
»Lächerlich! Lächerlich! … Ich hab Ihnen nie kesagt, daß Sie wären lächerlich, wenn Sie sich fain machten fier Ihren klainen Herrn von Rastignac.« »Ich hoffe sehr, daß Sie mich niemals lächerlich gefunden haben. Bin ich die Frau dazu, solche orthographischen Fehler in meiner Toilette zu machen? Lassen Sie sehen; drehen Sie sich um! … Knöpfen Sie den Rock bis oben zu, wie es der Herzog von Maufrigneuse macht, und lassen Sie nur die beiden obersten Knöpfe offen. Kurz, versuchen Sie, sich zu verjüngen!«
»Gnädiger Herr,« sagte Georg, »Fräulein Eugenie ist da.«
»Atiee, knädige Frau … « rief der Bankier. Er führte seine Frau bis über die Grenze ihrer Gemächer hinaus, um sicher zu gehen, daß sie der Unterredung nicht zuhören würde.
Als er zurückkam, nahm er Europa bei der Hand und führte sie mit einer gewissen ironischen Ehrfurcht in sein Zimmer. »Nun, maine Glaine, Sie haben Klück, denn Sie stehen im Tienst der schönsten Frau des Weltalls … Ihr Klück ist kemacht, wenn Sie wollen fier mich reden und fier maine Inderessen sorgen.« »Das würde ich nicht um zehntausend Franken tun,« rief Europa. »Sie begreifen, Herr Baron, daß ich vor allem ein anständiges Mädchen bin … « »Ja, ich will kut beßahlen Ihren Anschdand. Man nennt ihn im Keschäft aine Raridät.« »Und dann ist das nicht alles,« sagte Europa. »Wenn der gnädige Herr der gnädigen Frau nicht gefällt, und das ist möglich! so ärgert sie sich, und ich werde fortgeschickt … Meine Stellung bringt mir jährlich tausend Franken ein.« »Das Gapidal von tausend Franken bedrägt ßwanßigtausend; und wenn ich Ihnen die kebe, so verlieren Se nix.« »Meiner Treu, wenn Sie es so nehmen, Dickchen,« sagte Europa, »so ändert das die Sache sehr. Wo sind sie?« »Ta,« erwiderte der Baron, indem er die Banknoten einzeln hinzählte.
Er beachtete jeden Blitz, den jeder Schein aus Europas Augen lockte, und der die Gier verriet, auf die er wartete. »Sie bezahlen die Stellung; aber die Ehrlichkeit und das Gewissen? … « sagte Europa, indem sie ihr verschlagenes Gesicht hob und dem Baron einen Seria-buffa-Blick zuwarf. »Das Kewissen ist nicht wert, was ist wert die Schdellung; aber sagen wir noch finftausend Franken;« und er fügte fünf weitere Tausendfrankenscheine hinzu. »Nein, zwanzigtausend Franken für das Gewissen und fünftausend für die Stellung, wenn ich sie verliere … « »Wie Se wollen,« sagte er. »Aber um se ßu vertienen, missen Se mich verstecken im Schlafzimmer Ihrer Herrin, nachts, wenn se ist allain … « »Wenn Sie mir versichern wollen, niemals zu sagen, wer Sie eingelassen hat, bin ich bereit. Aber ich warne Sie: die gnädige Frau ist stark wie ein Türke, sie liebt Herrn von Rubempré wie eine Wahnsinnige; und wenn Sie ihr auch eine Million in Banknoten geben, so würde sie doch keine Untreue begehen! … Es ist dumm, aber sie ist nun einmal so, wenn sie liebt; sie ist schlimmer als eine anständige Frau. Wenn sie mit dem gnädigen Herrn in die Wälder fährt, so bleibt der gnädige Herr nachher selten zu Hause; sie ist heute abend mit ihm ausgefahren, ich kann Sie also in meinem Zimmer verstecken. Wenn die gnädige Frau allein zurückkommt, so werde ich Sie holen; Sie werden in den Salon gehen, ich will die Schlafzimmertür nicht verschließen, und der Rest … wahrhaftig, der Rest ist Ihre Sache … Bereiten Sie sich vor!«
