Kitabı oku: «Холодное сердце. Уровень 1 / Das kalte Herz», sayfa 9
Bei diesen Worten schüttelte er das Geld in seiner ungeheuren Tasche untereinander. Es klang wieder wie diese Nacht im Traum. Aber Peters Herz zuckte ängstlich und schmerzhaft bei diesen Worten. Es wurde ihm kalt und warm47. Der Holländer-Michel sah nicht aus, wie wenn er aus Mitleid Geld wegschenkte, ohne etwas dafür zu verlangen.
Peter hörte die geheimnisvollen Worte des alten Mannes über die reichen Menschen. Von unerklärlicher Angst und Bangigkeit gejagt, rief er:
«Schönen Dank, Herr! Aber mit Euch will ich nichts zu schaffen haben48. Ich kenne Euch schon!»
Und Peter lief weg.
Aber der Waldgeist schritt mit ungeheuren Schritten neben ihm her und murmelte dumpf und drohend:
«Wirst das noch bereuen49, Peter, auf deiner Stirne steht’s geschrieben50. Du entgehst mir nicht. Lauf nicht so schnell, höre nur noch ein vernünftges Wort. Dort ist schon meine Grenze!»
Aber als Peter dies hörte und unweit vor ihm einen kleinen Graben sah, beeilte er sich nur noch mehr, über die Grenze zu kommen. Michel am Ende schneller lief. Der junge Mann sprang über den Graben; denn er sah, wie der Waldgeist mit seiner Stange ausholte. Peter kam glücklich jenseits an, und die Stange zersplitterte in der Luft, wie an einer unsichtbaren Mauer51, und ein langes Stück fiel zu, Peter herüber.
Hob Peter es auf, um es dem groben Holländer-Michel zuzuwerfen; aber in diesem Augenblick fühlte er das Stück Holz in seiner Hand sich bewegen. Zu seinem Entsetzen sah er, dass es eine ungeheure Schlange sei, was er in der Hand hielt, die sich schon mit geifernder Zunge und mit blitzenden Augen an ihm hinaufbäumte.
Er ließ die Schlange los. Aber sie hatte sich schon fest um seinen Arm gewickelt und kam mit schwankendem Kopfe seinem Gesicht immer näher. Da rauschte auf einmal ein ungeheurer Auerhahn nieder, packte den Kopf der Schlange mit dem Schnabel, und erhob sich mit ihr in die Lüfte. Holländer-Michel heulte und schrie und raste, als die Schlange von einem Gewaltigeren entführt ward.








